Beiträge von Sev

    Unter Clickbait verstehe ich die Vortäuschung eines bestimmten Videoinhalts


    Na dann verstehst dus halt falsch.
    Man brauch auch gar nicht mehr diskutieren wenn die Leute nicht Willens sind zu lesen oder Dinge im Zusammenhang zu betrachten.


    Wie viele Beiträge stehen jetzt hier schon (teilweise nur 1-2 Postings vorher) das Clickbait NICHT AUTOMATISCH (JA, CAPSLOCK) irreführende Titel sind?
    Und dann kommen 2 Beiträge weiter wieder Leute rein, die genau das selbe Fass nochmal aufmachen...


    Weil es in 90% der Fälle zutrifft


    "Ich mach mir die Welt, widi widi wie sie mir gefällt" ^_^

    Da hatte ich gerade n Denkfehler in meinem Kopf zum Begriff Clickbait. Für mich war das gedanklich alles, was einen dazu verleitet ein Video anzuklicken.

    per Definition ist das auch so. Clickbait ist nichts Anderes als "Klickköder" - jemand (in diesem Fall durch Titel und Vorschau) auf dein Video aufmerksam zu machen und seinen Klick zu fördern.


    Der springende Punkt ist eben, dass viele Leute offensives Content-Marketing genauso verurteilen wie irreführende Titel.
    Natürlich ist der Grad schmal, und doch gibt es diesen entscheidenden Unterschied darin, was der Inhalt zeigt. Auf einer öffentlichen Plattform Videos zu posten und sich dann aber bewusst dagegen zu entscheiden, potenzielle Zuschauer dieser Öffentlichkeit auf ein Video zu locken ist mir immer unbegreiflich gewesen. Klickt jemand auf dein Erzeugnis weil er die Präsentation (Titel, Thumb,) interessant fand und wissen möchte was dahinter steht, ist das ein ganz klarer Pluspunkt für den Creator, für die Plattform und im besten Falle auch für den Zuschauer. Letzten Punkt brauchst du für den Aufbau einer Community, wenn du nicht nur Durchgangsverkehr haben willst, denn an deinen Content gebundene Leute sind im Endeffekt deine sicheren Views, Traffic, Geld, Interaktionsbasis, Bekannstschaften, Supporter usw. usf.
    Der beste Clickbait mag dir kurzfristig was nützen, ist aber nur nachhaltig, wenn er nicht an den Erwartungen der Leute total vorbei geht.


    Übertreibungen zu bewerten ist bei subjektivem Empfinden (das Krasseste, die Gruseligsten, etc.) ziemlich schwierig... Im Endeffektgeht es darum mit knackigen Phrasen Neugier auszulösen und diese dann durch den Inhalt zu befriedigen oder zumindest so zu kompensieren, dass keine Enttäuschung entsteht. Und man weckt halt nicht massenkompatibel Interesse für seine Gaming-Videos, wenn man sein gesamtes "Marketing" auf das Game an sich beschränkt und nicht alternativ auf ein witzigen/interessanten Aspekt, ein Thema, Meme o.ä. des Videos/Spiels.. Das ist ein nachvollziehbarer Grund warum so viele Leute wenig bis keine Aufmerksamkeit für Ihre Videos bekommen.

    oder man ist halt Asket und kommt damit aus.


    oder man versteht sich in dieser Selbstständigkeit und schafft daher Sicherheit durch mehrere finanzielle Standbeine unabhängig der reinen Einnahmen durch YouTube-Werbung ;-)


    Doch ist es ziemlich naiv und auch für mich persönlich nervig wenn man das ganze dem Zufall überlässt ( sprich man möchte ebenfalls größer werden und gegebenfalls davon leben, entscheidet aber seine nächsten Schritte spontan ) oder seinen kleinen und nichtsaussagenden Kanal bereits in einer schlechten Art und weise, wie der Kartoffelmann da es tut, Geschäftlich aufzubauen. Macht euch doch erstmal Gedanken über eure Videos und deren Qualität. Macht euch erst einmal grobe GEDANKEN wie es aussehen könnte und was man dafür in ferner Zukunft unternehmen müsste.


    Was soll das denn aber bedeuten: "Gedanken über eure Videos und deren Qualität"?
    YouTube funktioniert als Medium nach ganz bestimmten Maßstäben und Mechanismen die es zu bedienen gilt damit der Rubel rollt. Um diese nutzen zu lernen bedarf es Analyse, Geduld und Lerneffekte. Man muss also auf einer Metaebene fragen, nicht: "Kann ich Qualität bereitstellen" sondern: "Kann ich einem bestimmten Ziel entsprechende Qualität bereitstellen".
    Wenn dieses Ziel ist, YouTube irgendwann als Geschäft zu betreiben, musst du das auch möglichst von Beginn an tun um genau dass zu bedienen, was dein Geschäft im Endeffekt am Leben hält oder aber: aufbaut. Natürlich darf man probieren und hat gewisse Standards an technischer und handwerklicher Qualität, aber das ist der kleinste gemeinsame Nenner den man sowieso voraussetzen muss.

    Ich empfehle dir sehr "HarshlyCritical" oder wie er jetzt heißt "John Wolfe".
    Awesome dude, relativ ruhig, lässt sich allerdings selten mal erschrecken, hat einen furztrockenen Humor und spielt vorallem Indie-Horror-Games

    Wenn dein Kanal klein ist, solltest du lieber kürzere, unterschiedliche Videos machen. Das macht es den Leuten leichter in deinen Kanal/Content einzusteigen. Zumindest bei Spielen die nicht 15-20h gehen. Mit diesen Games ist es einteigetechnisch fast egal was du machst: Die sind je nach Präsentation eher suboptimal. Bei kürzeren Games würde ich dir zu mehreren Parts raten, deren Anzahl jedoch nicht 10 überschreiten sollte (einfach weil die Views kontinuierlich abnehmen und du somit auch Wachstumspotenzial durch neue Videos gegen das Hinauszögern eines Projektabschlusses eintauschst). Das ist ist wachstumstheoretische Sicht. Wenn dir das egal ist, würde ich nach meinem Schauverhalten entscheiden.
    Watchtimetechnisch macht es an sich Sinn, längere Videos zu veröffentlichen. Damit sich das mit dem geringeren Einsteigerpotenzial ausgleicht, bräuchte man aber schon eine größere Viewerbase. Leute die all deinen Content schauen, weil Sie einfach dich schauen wollen werden über solche Videos dankbar sein und die auch zuende schauen. Aber diese Base muss man sich erstmal aufbauen, zumal sie einen Bruchteil der sonstigen Viewerbase darstellen wird...

    Wieso das denn?

    Weil jeder sich ohne viel technisches und handwerkliches Vorwissen vor ein Mikro setzen und über ein Gameplay labern kann ;-) Und so simpel betreiben es die Allermeisten auch, deshalb gibt es davon so viele Kanäle und Videos. Schon konzeptionell ist in "Lets Plays" in Bezug auf simplen Video-Output weder Talent noch medientheoretisches Verständnis notwendigerweise angelegt. ;-)
    Und versteh mich nicht fasch: Es ist gut dass es soetwas gibt, was insofern leicht zugänglich ist. Aber in seiner Einfachheit ist dass dann eben auch relativ anspruchsloser Content.


    Ich meine nur das Ziel sollte sicher nicht sein berühmt zu werden und Geld damit zu verdienen. Das schaffen nur ganz, ganz wenige.


    Woher nimmst du diese Selbstverständlichkeit, dass Geld und Ruhm nicht das Ziel sein sollten? Ist das nicht auch eine völlig legitime Herangehensweise wie "Spielspaß teilen"? Dass es bei Wenigen wirklich klappt liegt im Großen und Ganzen in der Verantwortung eben dieser Leute. Insofern ist das sicher kein Argument dafür.


    Ich glaube das wenn du regelmässig gute Videos machst kommen irgendwann die Leute von selber. Spiel was die Spass macht völlig egal obs davon 10.000 Videos gibt oder noch gar keins.


    Wenn das Ganze sich irgendwann mal durch Zufall zu was Großem entwickelt, kann man immer noch über weitere Schritte nachdenken, aber darüber sollte man sich frühestens Gedanken machen, wenn es so weit kommt...


    So funktioniert das nicht. Leute kommen nicht "von alleine". Zumindest nicht wenn diese, in Bezug zur Zielstellung des bspw. Ruhms oder Geldverdienens, eine ernstzunehmende Anzahl erreichen sollen.. Dass sich Creator sowas immer wieder einzureden versuchen ist der Grund für Threads wie Diese oder dass beispielsweise auch hier eine so große Fluktuation von Leuten besteht, die nach 2 Monaten wieder mit YouTube aufhören, weil eben genau dies nicht funktioniert. ;-)
    Hierbei ist zumindest eine Sache ersichtlich: Dass es für ganz ganz Viele, unabhängig davon was sie sagen, doch auch um mehr geht als nur einfaches: "Ich nehm mal was auf, lad mal was hoch und schaue dann mal".
    Warum sollten weitreichendere oder nachhaltige Ziele außer "Hobby" nur legitim sein, wenn es sich aus dem Zufall ergibt? Wenn man sich an dieser Stelle anfängt Gedanken zu machen, ist es zu spät, bzw. wird gar nicht erst dazu kommen. Wenn du YouTube nicht lange Zeit brotlos als Job betrieben hast, wir es sich aller Voraussicht nach, auch nie zu einem Job entwickeln. Denn es ist ein Irrglaube dass diese Entwicklungen lediglich glückliche Zufälle sind. Es braucht gut ge-time-te, smarte Entscheidungen, Marktverständnis, handwerkliches Wissen, entweder Talent oder eine gute Beobachtungsgabe, und eine gewissen Medienkompetenz. Und dies sind alles Dinge, die man zu größten Teilen in der Hand hat und die dir sogar noch ganz andere spaßige Aspekte dieser Beschäftigung bieten können ;-) Insofern finde ich es auch vollkommen unproblematisch zu sagen, dass man mit Videos Aufmerksamkeit erwirken möchte, Geld verdient oder allgemein eben andere Sachen aus dem "Drumherum" in den Fokus rückt, anstatt nur ein etwaigen Spaß am Spiel.

    Alles was du aufgezählt hast, hat im Jahre 2007-10 vielleicht gerade noch funktioniert. Heutzutage wirst du mit "Interessantem Clickbait Titel" zwar vielleicht ein bei views bekommen, aber keine dauerhafte Community.


    Das ist aber 'ne Binse. "Gefunden werden" und "Community aufbauen" sind ja auch 2 vollkommen unterschiedliche Zusammenhänge.
    Natürlich baust du mit Titeln keine keine Community auf..., egal wie diese gestaltet sind, sondern mit dem Content.
    Dass man, nachdem man gefunden wurde auch entsprechend überzeugen muss um eine Zuschauerbindung zu bewirken ist ein anderes (wichtiges) Paar Schuhe; hier gings ja aber zunächst um Ersteres

    Du schwaffelst mir zu viel, den Mist les ich mir nicht durch.
    Du hast es einfach nicht drauf, dich nicht sofort angegriffen zu fühlen.
    [...]
    und hör auf dich ständig irgendwo hinter irgendwelchen Argumenten zu verstecken, dass du dich nicht dafür verbiegst. Denn du kommst mir 100%ig zu rüber.


    Ah..
    du fängst eine Diskussion an, bist dann aber nicht willens auf die Reaktionen und Nachfragen dazu einzugehen und wunderst dich dann aber hintenheraus, warum dich Leser nicht verstehen?
    Du unterstellst mir suggestiv dass ich meine Zuschauer belüge (und fang jetzt nicht an mit "Das war nur eine Frage". Wir beide wissen ganz genau wie du das meintest), kannst dann aber nicht nachvollziehen warum ich mich angegriffen fühle?


    Sorry aber das fühlt sich an wie mit einem bockigen Kind zu sprechen.


    Natürlich "verstecke" ich mich hinter meinen Argumenten... Wir diskutieren hier. Immerhin habe ich überhaupt Argumente geliefert, anstatt "Ich find das blöd weil ich das blöd finde."
    Wenn du schon deine Meinung darstellst und Diskussionen anfängst, lasse uns doch mal an deinen Gedanken teilhaben anstatt jeder gerechtfertigten kritischen Nachfrage aus dem Weg zu gehen.


    Woher willst du wissen was ich schreibe, wenn du es nicht liest? Ich habe nie behauptet mich nicht entsprechend für YouTube anzupassen oder wenn du so willst "zu verbiegen". Natürlich muss ich das. Das ist nur diese Null-Aussage die immer wieder vorgekramt wird, wobei mir aber noch niemand begründet hat, warum dass denn von entsprechenden Personen so negativ aufgefasst wird.


    Können wir und haben wir. Aber du bist da leider das Problem.
    Es ist schade, du warst einer der wenigen deiner Truppe, die ich für vernünftig hielt. Auch hier lag wohl eine Fehlinterpretation meinerseits vor.


    Haben wir nicht. Du hast deine Meinung dargestellt, ich habe nachgefragt. Ohne inhaltliche Darstellung/Begründung deinerseits, gibt es gar Nichts worüber wir groß inhaltlich reden können. Momentan diskutieren wir lediglich darüber, wer dem anderen zuhören will und wer sich versperrt.
    Das Gespräch war schon ab dem Punkt inhaltlich vorbei, an dem du angefangen hast mit MIR im Plural zu reden und entsprechend voreingenommene Schlüsse zu ziehen. Ich bin eine Einzelperson. Für Dinge die du dir in deinem Kopf zusammenfasst, bin ich nicht verantwortlich.



    Es ging eigentlich um eine konkrete Frage und das Ganze verlagert sich dann doch so langsam in persönliche Bereiche.


    Hätte ja eine spannende Diskussion über Grundsätze werden können. Aus diesem Grund habe ich ja mehrfach nach Argumenten gefragt. Es interessiert mich doch was hinter bestimmten Aussagen steht, gerade wenn sie gegen meine Punkte vorgebracht werden. Und dann wären wir auch voll on-Topic. Das es aber gar nicht dazu kommt, siehst du ja leider. Und bestimmte Sachen will ich einfach nicht im Raum stehen lassen, schon gar nicht, wenn sie anfangen persönlich zu werden.

    Anhand dessen, was ich davon denke.
    Ich schlage Leuten nur Dinge vor, zu denen ich selbst stehe.
    Ich kann Leuten keine Scheiße verkaufen, wovon ich weiß es ist Scheiße.

    Ich dachte wir könnten endlich mal inhaltlich diskutieren, deswegen habe ich ja eigentlich nach einer Begründung gefragt...
    Musst du nicht liefern, mir solls gleich sein. Aber wundere dich bitte nie wieder, dass Leute eine angebliche Differenziertheit nicht aus deinen Beiträgen herauslesen können.


    Also .. belügst du die Leute? "Wenn ihr mehr sehen wollt, dann liked" und dennoch hast du deine Meinung schon vorher gesetzt, ob es mit der Serie weitergeht oder nicht

    Ah, die gute alte interpretatorische Freiheit :)
    Das was du meinst wäre etwa "Bei 3000 Likes mache ich ein neues Video dazu" Gibt es diese Likes -> kein Video.
    Habe ich nie so formuliert, habe ich nie so praktiziert.
    Lege mir bitte nachvollziehbar (Logik und Begründungen, nicht: "ich finde traurig") dar, wie du darauf kommst ich hätte die Festlegung schon vorher getroffen. Wenn du das nicht kannst oder willst, würde ich dich bitten diese suggestiven Unterstellungen lieber sein zu lassen.


    Wie gesagt: meine "Orientierung"; ergo geht es um die Beobachtung von Tendenzen, Entwicklungen und den Bewertungen von Präsentation, Aufbereitung, etc. Natürlich findet das im Nachhinein statt.... Wie sonst?
    Wenn du die Sache im Zusammenhang betrachtest: Es wäre selten dämlich für mich und meine Zielstellung, etwas aufgrund einer vorangegangenen Entscheidung nicht weiterzuverfolgen, wenn es merklich sehr gut ankommt.


    Ja. Ich halte nichts von Leuten, die sich verbiegen damit sie mehr Kohle kriegen. Sicher seht ihr das aus eurer existenziellen Sicht anders als ich. Aber für mich ist Youtube nunmal auch kein Ort, an welchem man sein Lebensunterhalt verdienen muss

    Wenn du es irgendwann schaffst, dein Denken von irgendwelchen oberflächlichen Forenkategorien wie "ihr" zu lösen, schaffst du es vielleicht auch mal mich anhand dessen zu kritisieren, was ich sage, nicht was du mir unterschiebst. Es geht hierbei "nicht nur um materielle" Dinge war eigentlich ein eindeutiger Satz meinerseits um zu vermeiden, dass das Gespräch sich plump auf einem Punkt festsetzt .. Aber gut, wenn du es bei diesem Aspekt belassen magst: Ich kann Nichts zu deiner Lebenserfahrung sagen, aber in jedem Beruf musst du flexibel sein und dich Dingen unterordnen "um mehr [oder überhaupt] Kohle [zu] kriegen". Nur bei YouTube ist das immer ganz ganz "traurig", nicht bei Schauspielern, nicht bei Diplomaten, nicht bei Journalisten, Politikern und Medienvertretern?
    Niemand redet davon irgendwas machen zu müssen. Ich traue dem TE und allen die mitlesen zu, dass sie selber denken können. Um zu verstehen wie man YouTube medial nutzen kann, ist es erforderlich zu verstehen wie es medial funktioniert. Bei einem Call--To-Action geht es immer darum, die Leute zur Interaktion zu bewegen. Folglich kann man davon ausgehen, dass derjenige, der Call-To-Action betreibt oder nutzen möchte, sein Dasein auf YouTube mindestens ein Stückweit nach den Zuschauern richten will und/oder die Interaktionen in Form von Zahlen und/oder schriftlichem Austausch einen Motivations/Spaßfaktor darstellen. Das kann ein kleiner Nebenaspekt sein oder einer der wichtigsten Faktoren für jemandem persönlich. In jedem Fall aber muss man zunächst mit seinen Zuschauern interagieren, was in der Natur der Sache liegt. Hierbei geht es nichtmal in erster Linie um existenzielle Fragen, sondern um persönliche Zielstellungen auch unabhängig von der "Langen Sicht" und simple Mechaniken. Es gibt einfach nicht immer nur schwarz/weiß, ihr/ich.


    Du bist auch in deinem Nachwort nicht über die Darstellung deiner Meinung hinausgegangen. Du kannst das halten, wie du möchtest, aber ich frage nach, weil es mich interessiert, ich es verstehen und darüber diskutieren will. Vielleicht anders gefragt: Was bringt dich dazu, von Alledem Nichts zu halten?

    @DarkHunterRPGx


    Und woran bemisst du was eine "schlechte Methode" ist? Er fragt mach Möglichkeiten, was er tun will und wie er das nutzt, darf und kann er gern selbst entscheiden. Das ist noch nichtmal eine moralische Frage. Deswegen verstehe ich diese Bezeichnung nicht.


    Nur nebenbei, auch wenns absolut überflüssig ist und ich mittlerweile drauf pfeife mich für Kleinigkeiten zu rechtfertigen: Ich habe diese Interaktion nicht genutzt um daraus einen verbindlichen Fortbestand einer Serie abzuleiten, sondern allenfalls als Orientierung. Likes sind da ein Indikator, Aufrufe und Kommentare ein Anderer.


    Zumal man hier wie immer differenzieren muss: ich habe auf YT auch andere Ziele als du. Ich verdiene mein Brot damit und bin natürlich auch abhängig davon was ankommt. Hierbei geht es mir nicht um den Spielspaß, sondern darum Unterhaltung für meine Zuschauer zu schaffen. Was Anderes habe ich nie behauptet, sondern ist etwas wovon du ausgehst. Wenn etwas nicht oder weniger ankommt, sehe ich für mich und viele Leute keinen Grund es weiterzumachen.
    Ich habe an Anderen Dingen Freude mit Gaming auf Youtube, und nein, hierbei gehts nicht nur um materielle Werte.


    Was daran immer so unfassbar traurig sein soll, kapier ich nicht. Tangiert dich das in irgendeiner Weise?

    Wie bekomme ich meine Zuschauer dazu sich, ich sage mal zu engagieren? Welche Aktionen kann ich nutzen?


    1. Die Effektivität misst sich an der Konkretheit; soll heißen: Sag es so direkt wie möglich, worum du die Leute bitten würdest aka was du dir wünschst. Auch direktes Bitten kann man nett verpacken. Von der Effektivität her gilt hier: Ansprache+Bild > Ansprache > Bild (damit ist gemeint, ob du die Bitte mündlich äußerst oder nur ein kleines PNG mit einem Daumen oder whatever einblendest) Vom Schauverhalten her: Je näher du die Dinge am Anfang einbaust, desto mehr Leute sehen/hören das, desto mehr Effekt.


    2. Gib den Leuten einen Grund. Beispielsweise habe ich eine zeitlang immer den Zuschauern gesagt, sie können gern einen Daumen nach oben dalassen wenn sie weitere Folgen von Game XY sehen wollen, sodass ich das abschätzen kann wie es ankommt. Würde bei Abos genau so sein: "Ab jetzt werden hiervon jeden Tag Folgen kommen, wenn ihr Bock auf das Game habt, lasst gern ein Abo da"


    3. was ich manchmal mache: bewusst Fragen einbauen, Leute bitten ihre Meinung zu sagen zu konkreten Fragen. Einfach nach Feedback fragen wird wenig Resonanz hervorrufen. So Sachen wie:"Möchtet ihr lieber dass ich 2 Runden in eine Folge packe oder 3?" oder "wollt ihr das Game lieber uncut oder sind Schnitte okay?" oder "wünscht ihr euch fürs nächste Video Spiel X oder Spiel Y?" oder "Empfehlt ihr den Film? Schreibts mal bitte unten rein"


    4. wenn dir Leute Tipps geben oder tolle Commentare schreiben: schneid den Comment aus, blende ihn am Anfang ein und bedank dich. So sehen Leute, dass du ihnen Aufmerksamkeit gibst, dass du Comments liest und Interaktion appreciatest. Kannst dich auch mündlich für bspw. viele Likes bedanken usw. Als Zuschauer ist es immer cool wenn auf sie eingegangen wird ;-)

    Ist hier jemand der schon mit youtube Geld verdient ?
    habt ihr gleich ein Gewerbe angemeldet ist ihr dass erste mal Geld verdient habt oder nach einer gewissen zeit?


    sobald du Einnahmensabsichten hast, musst du ein Gewerbe anmelden. Ich habe es erst gemacht als ich die erste Ausszahlung von Youtube bekomme habe und das Geld auch nachweislich gebucht/verdient war.

    Aber das es diese Kanäle gibt willst du doch nicht bestreiten, oder?


    nenne doch mal ein Beispiel mit konkreter Begründung dessen, wonach man offensichtlich beurteilen kann, dass der Creator kein Herz in seinen Channel steckt.
    vielleicht versteht man das dann besser.


    Ich meine ja auch die OHNE Herz, die dem Hype nachjagen und dadurch unauthentisch werden.


    und was genau ist da der Zusammenhang zwischen Authentizität und Hype nachjagen? Wenn ich einen Massengeschmack bediene, kann ich in meinem Tun nicht mehr authentisch sein, oder wie? An welchen Maßstäben bemisst sich denn dieses "Herz"?
    Kann ich nicht analysieren und danach handeln, was ein breites Spektrum der Zuschauerschaft faktisch und potenziell sehen möchte und genau aus diesem Grund Leidenschaft und "Herzblut" in meine Videoerstellung stecken? Wenn du das vom Grunde her verneinst, tust du wesentlich mehr Creatorn Unrecht als du damit beurteilen kannst.

    Clickbait und irreführende Titel kann man aber auch vermischen. Und da hört der Spaß dann für manche auf


    Wenn ich im Titel nun eine einfache Beschreibung dazu liefere: "Let's Play Zelda Ocarina of Time #13 - Die Angelquest", würde ich das nicht als "Köder" sehen, auch wenn es ums Angeln geht. Vielleicht mag es nicht der exakten Definition entsprechen, aber die Verwendung bestimmt die Definition und meist wird, meinem Empfinden nach, mit Klickköder ein irreführender Titel gemeint.
    Sobald eine Wertung im Titel Einzug hält, könnte es schon wie "unseriöser Journalismus" wirken. Zum Glück sollen Let's Plays ja kein Journalismus sein.


    Jeder irreführende Titel ist Clickbait. Aber nicht jeder Clickbait ist irreführend. Systematisch soll das ja gleich funktionieren. Der Unterschied beginnt allerdings dort, wo die Irreführung besteht. Natürlich gibt es da subjektive Ermessensunterschiede. Etwas als "HEFTIG" oder "KRASS" zu bezeichnen ist eine Überhöhung. Wenn ich dort draufklicke weiß ich eigentlich auch, dass ich das anders empfinden kann. Dann weiß ich aber auch, dass jemand anders es tatsächlich als heftig und krass empfinden könnte. Nur wenn der Köder etwas ist, was frei interpretatorisch nichts mit dem Präsentierten zu tun hat oder die Präsentation etwas offensichtlich verspricht, was sie einhält, ist es Irreführung. Wenn der Inhalt die gleichen Fragen aufwirft wie der Bait, ist das IMHO vollkommen legitim sofern keine Lösung/Antwort versprochen wurde.

    Das liegt nicht an dir.


    Das liegt nicht an dir.


    mal unabhängig von persönlichen Empfehlungen gegenüber dem TE: Wenn er YouTubechannel nicht läuft, liegt das in sehr vielen Fällen direkt in der Verantwortung des Creators.


    Ich denke, dass die Leute in erster Linie ins Spiel hineinschauen möchten, um dann selbst ans Gamepad zu greifen.


    Viele Leute schauen Games auch mehrfach bei duzenden Tubern oder die Intention zu haben es je selber zu spielen. Ich glaube ein großer Teil an Zuschauern ist, zumindest in bestimmten Genres, überhaupt gar nicht der typische Gamer der viel spielt oder sich groß für die Einzelheiten der Spielewelt interessiert. Gerade im Indiebereich gibt es manchmal wahrscheinlich sogar mehr YouTuber die ein Game spielen als Leute privat^^


    Dann klappt das sicher von ganz allein


    YouTube klappt nie von ganz allein ;-) Das sich die Leute das immer einreden ist sicher ein guter Grund dafür warum extrem viele Leute nach 2 Monaten wieder aufhören.