Beiträge von Sev

    Ein Glück, dass ein [lexicon]Let's Play[/lexicon] kein Film ist.


    Eben.
    Den Vergleich hab ich übrigenz nicht begonnen ;)


    sondern darum nicht zusätzlich Szenen rauszuschneiden, weil die nicht ganz Spannend sind. Wenn sich da zwei Hobbits von nem Baum minutenlang durchn Wald tragen lassen, ist das kein Bisschen spannend. Trotzdem gehört die Szene dazu und wurde nicht rausgeschnitten...


    Vielleicht schaust du dich hier einfach mal um...
    Zur Genüge wurden hier Fails und Farming als Dazugehörig deklariert, also gehts darum teiweise doch.


    Im Übrigen und um mal wieder der Polemik die Karten aus der Hand zu nehmen: Wenn jemand anfängt, eine Sache nur an ihrem Extrem zu karrikaturieren, dann muss man sich nicht wundern wenn jemand die Sache einfach mal umdreht ;-) was rauskommt geht meist völlig an der Sache vorbei und ist deshalb lächerlich, weils die Diskussion wieder von vorn beginnt.
    Natürlich will ich die Geschichte von HDR sehen wenn ich mich entschließe das anzuschauen... aber mit Verweis auf das, was dieser Thread zu Tage fördert brauch man nicht so zu tun als ob jedes LetsPlay eine Geschichte erzählen will oder soll.
    Diese komische Brille haben wir schon vor zig Seiten über Bord geworfen.

    Einen Film möchte man doch auch komplett sehen.


    n der Herr der Ringe nur ca. 15 Minuten dauert.^^


    nur noch 2minuten, geil!




    Sorry aber vielleicht sollte man da nochmal kurz drüber nachdenken bevor man irgendwelche Vergleiche bemüht, um dann vom Wenigen auf alles Übrige zu schließen.


    Vielleicht ist das eine ganz neue Erkenntnis, aber Filme sind von vorn bis hinten im Sekundentakt geschnitten und stark bearbeitet...


    Aber jo... ich freu mich schon auf 315 Stunden uncut 'Herr Der Ringe'-Material, vorallem auf die Szenen in denen Orlando Bloom 25mal versucht aufs Pferd zu springen, weil... "man will das ja komplett sehen"


    Lel :-D

    wenn du dafür ne stunde brauchst, sind 4h für das video für mich keine referenz - da würdi ch denken das ich dafür dann nur 30minuten bräuchte. Keine ahnung wie du arbeitest^^


    ich schrieb ja auch mitunter... natürlich nicht stetig. Für vieles habe ich mittlerweile Vorlagen aber eben nicht für alles. Es kommt drauf an wie stark ich bearbeite und ob es etwas sehr Neues ist.



    Aber wenn dus wissen möchtest:


    Video
    Aufnahme
    Anpassung der Cam mit dem Gameplay
    Schnitt (manchmal stark manchmal weniger)
    Effekte: Farben, Rauschen,Übergänge, Verzerrung, eigens erstellte PNGs, raussuchen und runterladen von Sounds, Greenscreen-Zeugs usw. Unterlegung bestimmter Stellen mit Texten, Animation dieser ganzen Sachen
    je nach Länge des Vids umso länger, je nach Lust umso intensiver. Rumspielen mit Plugins, Zooms usw. halt die ganze Palette der Videobearbeitung.
    Bei mir sieht mitlerweile jede Endcard anders aus, slebst innerhalb eines Projekts. Dafür brauche ich Hintergründe, Musik (muss rausgesucht oder entsprechend bearbeitet werden), meist sind darin noch Zusammenschnitte von Videos als Empfehlung zu Playlists, Dinge die sich bewegen, andere Call-To-Actions und Texte. Darunter noch Beats unterlegt mit meinen Reaktionen aus dem Video o.Ä.


    Dann [lexicon]Thumbnails[/lexicon]. Jenachdem wie Aufwendig (manchmal kaum, manchmal sehr): mehrere Artworks raussuchen, eigene Logos oder eigens zusätzlich aufgenommene Fotos, Schriften, Ausschneiden von Gesichtern und Elementen. Fargebung etc.pp.
    Beispiele:


    dann SEO. Frage: Bringt mir der Spiel als Suchbegriff was oder das Genre? Keywords raussuchen, auschecken. Dann Taglist in für das Video eigener Reihenfolge. Selbst innerhalb eines Projekts ändere ich die Tags in JEDEM Part, versuche andere Kombinationen der Keywords und andere Wörter unter die ersten 5 zu packen. Das zu überblicken und rauszusuchen und zu sortieren dauert...
    Dann:
    Videobeschreibung: Ändern der Beschreibung des Abobuttons, Einfügen der Kurzbeschreibung für das Game, Ändern des Vorschautextes in (halbwegs) Sätze mit Keywords, evtl zusätzliche Beschreibungen zu speziellen Thematiken. Verlinkung der HP des Entwicklers, etc. EInfügen von Urheberverweisen im Allgemeinen.


    dann Anmerkungen und Infokarten und der ganze Schnulli, was auch gut und gern nochmal nen paar Minuten dauert (Links und so raussuchen, weil is bei so ziemlich jedem Vid ja anders)



    Das natürlich alles wenn ich auf Maximum arbeite (nicht immer aber doch öfters) und trotzdem: 30min allein für den letzten Part? Nope...

    Zusammenschnitte etc wie es viele große Amis machen liebe ich wiederrum und davon könnten zwar mehr kommen, aber es ist Ok.


    Die sind ja auch viel aufwendiger zu produzieren als klassische LPs ;-) Ich hänge mitunter auch 4h an einem Video (dazu kommt noch ne Stunde fürs Thumbnail und SEO). Das geht pro Tag eigentlich höchstens 1 und vorproduzieren leider nicht wirklich.


    Zum Thema des Threads: Ich habe mich auf eine Genre beschränkt was ich von Anfang an schon am meisten mochte und deshalb ist Abwechslung obere Prio. Mein Main-Content sind also Einteilervideos. Bei [lexicon]Indie[/lexicon]/Trashgames ist die Spielzeit meistens in 20min eh vorrüber. Das passt also. So kann ich viele Sachen zeigen und bringe trotz Spezifizierung Abwechslung rein :-)

    Von Standard-YouTube-Lizenz auf Creative Common license??
    Wenn ich songs von denn nutze?? oder wie


    Nein du brauchst nichts umstellen o.ä. ;-) Schreib das einfach in die Videobeschreibung und dann darfst du. Schreibt der Künstler ja selbst auf seiner HP (mit dem Link zu der Seite woher ich das Zitat habe, kann das auch jeder schnell einsehen.


    EDIT: Sollte so gehen. Allerdings bin ich kein Anwalt und rechtliche Sachen sind ohne Gewähr zu verstehen ;-)

    Adsense zahlt erst nach 70€ aus normalerweise. Wenn du die Summe nicht erreicht, ist das dein Ding. YT behält ja % von den Einnahmen, d.h. selbst ganz wenig ist immernoch Einkommen wofür die keinen Finger krumm machen müssen. Es hätte also keinen Sinn für Google dch deswegen zu kündigen. Wenn jemand allerdings seine eigene Werbung klickspammt oder was auch immer, hat Google genug Tools um das Sichtbar zu machen und dann schmeißen die dich raus mit dem Grund, dass sie gegenüber ihren Werbepartnern die Kredibilität verlieren (weil 10mal vom selben draufgeklickt zeigt ja kein Interesse an der beworbenen Sache, dafür will keine Firma dann Werbegeld bezahlen)

    Hast du mal auf die Website geschaut? ^_^


    Zitat

    I K-391 give you permission to use my audiovisual content/music, for use in videos, projects, events under a Creative Common license.


    But only if you leave proper credit where it's possible. If you use my songs in any Youtube videos, you are free to monetize it.


    Frei übersetzt:
    "Ich K-391, gebe dir die Erlaubnis meine Audiovisuellen Inhalte/musik in Videos, für Projekte und bei Veranstaltungen zu nutzen (Creative Common Lizenz)
    Aber nur, wenn du einen ordentlichen Verweis hinzufügst, wo es möglich ist. Fühl die frei, die Songs in YouTube-Videos zu nutzen und diese zu monetarisieren."


    Mit Anderen Worten: Du darfst sie nutzen, da sie unter CC lizensiert sind. Das sagt aus, dass du die angegebene Verwendungsmöglichkeiten hast, sofern du den Urheber ausweist. Das mit den Links ist also nicht nur moralisch korrekt, sondern ein MUSS wenn du die Musik verwenden magst :-)
    Ich würde neben den Links (einer reicht da eigentlich auch) noch den Titel des Songs dazuschreiben und dass dieser unter einer "Creative Common license." lizensiert ist. Das musst du bei manchen Tracks aus der YT-Bibliothek auch.


    also so vielleicht:


    Song: K-391 - "Songname"
    Verwendet unter "Creative Common"-Lizenz: http://www.k-391.com/#!form/ccz9
    Offizielle Homepage: http://www.k-391.com/ +++ YouTube-Channel: youtube.com/user/TheK391

    Kann hier einige Kommentare von vorn bis hinten nicht nachvollziehen.


    Ich hab den ganzen Blödsinn schon seit langer Zeit ausgeschaltet. Am liebsten würde ich alle Zahlen ausblenden, aber die Möglichkeit gibt mir YouTube ja leider nicht. Wenn ich könnte, würde ich die Zahlen auch für mich verbergen. Ich möchte mit dieser Fixiertheit auf Abos, Views, Likes, Watchtime, Zuschauerbindung und was auch immer nichts zu tun haben. Schließlich schaue ich ja selbst auch da, wo es mir am besten gefällt. Unabhängig, ob der Nutzer 3 oder 3.000.000 Abonnenten hat.


    Das Einblenden der Zahlen kommt doch nicht zwangsweise einer Fixierung darauf gleich, weder für dich noch für deine Zuschauer.
    Man muss doch nicht immer in Extremen denken nur um irgendwas moralisch bewerten zu müssen? Das Ausblenden oder eine Egalität zu behaupten macht einen jetzt nicht heilig oder so.


    Du entscheidest dich doch täglich mit dem Klick auf den Uploadbutton für eine Plattform, welche Millionen von Menschen die Möglichkeit gibt, mit deinen Inhalten zu interagieren - was sich eben auch durch zahlen ausdrückt und messbar macht. Du kannst ja auch nicht glaubwürdig beispielsweise CDU wählen und dann einen Abend später behaupten, dass du mit den Richtungen und Actions der Partei nix zu tun haben willst.
    Sorry aber das ist einfach alles nicht ehrlich: Es gibt nämlich keinen Grund etwas zu verstecken was einem so scheißegal ist - dann würdest du dem kaum eine solche Bedeutung beimessen.


    Die Zahlen offen zu legen bedeutet mitnichten eine Zurschaustellung, sondern hat auch was mit Transparenz gegenüber seinen Zuschauern zu tun, mit einer Ehrlichkeit und nicht zuletzt das Wichtigste: Die Möglichkeit der Interaktion (Du hast die Likes/Dislikes doch auch aktiv...) Im Endeffekt behauptet doch so ziemlich jeder den Wert von YouTube in einer mit dir/den Videos und untereinander interagierenden Community zu finden. Und genau DAS ist der springende Punkt. Wenn ich ne Watchtime von 5% generiere, dann weiß ich sofort, dass dieser schöne Wert leider fürn Arsch ist, wenn ich mich nicht versuche auf diesen zu setzen und mich dann arg zu verbessern. Und genau das Drücken die Zahlen doch aus.
    Es ist ein Unding davon auszugehen, dass die Leute, die mit den Messwerten sehr viel anfangen, dass nur machen, weil sie etwas brauchen um sich täglich einen runterzuholen. Im Gegenteil sind es oft genug genau die Leute, die ambitioniert genug sind, sodass sie es auch schaffen sich eine größere Community aufzubauen.


    Leute, warum geht ihr dann auf YouTube, warum habt ihr Abo-Links in euren Beschreibungen, Postet eure Folgen hier? Seid bei [lexicon]Twitter[/lexicon] etc. angemeldet und promotet eure Videos?


    THIS!

    @Northgate


    Das mit den Erwartungshaltungen ist zwar ein guter Punkt, aber auch darauf bin ich eingegangen. Thumbsdowns und Hatekommentare ergeben sich aus unterschiedlichsten Gründen... Erwartungen können auch enttäuscht werden, wenn der Begriff augenscheinlich passt. Genau deshalb arbeite ich lieber mit einer grundlegenden Erwartungshaltung: Live Kommentierte Spielevideos.
    Die Großen setzen eh einen Maßstab und die machen zu einem starken Teil gecuttete Gameplays (wenn man von den alten Hasen absieht). Das hat alles Auswirkungen auf die Erwartungshaltungen und die Grenzen sind nicht so scharf, wie mache behaupten... Und weil das so ist, benutz ich ein SEO mit "[lexicon]Let's Play[/lexicon] - Begriffen", weil damit die Masse was anfangen kann im Gegensatz zu "Lets Show", "Cut Commentary" oder weiß ich was. ;-)


    Ein Lets Play ist ein ungeschnittenes Video was das Spiel vom Anfang bis zum Ende zeigt und dabei live kommentiert wurde.


    Und wieder diese sinnlose auf-Wörtern-Rumreiterei die keinem was bringt. Hat jeder deiner Zuschauer exakt diese Defi im Kopf und erwartet von jedem Video, was sich "LP" nennt exakt das Geschriebene??? Kann ich mir nicht vorstellen, weil diese pseudo-akademischen Diskussionen außerhalb der Köpfe hier im Forum gar nicht stattfinden. Und genau deswegen können wir uns das sparen.
    Du sagst das. Und Wikipedia sagt was Anderes und YouTuber-XYZ sagt nochmal was Anderes. Is albern, zumindest bei diesem Begriff.

    Meiner Meinung nach gehören stark geschnittene Videos (wie z.B. Best-Of's) eher in Richtung VideoArt, als zum [lexicon]Let's Play[/lexicon]! Das soll keine von beiden Produktionsarten auf- oder abwerten. Ich finde allerdings (und ein Blick auf dein "Nicht Willkommen" Video hat mich darin wieder bestätigt) daß bei stark geschnittenen Video's keine Athmosspäre aufkommt!


    Ich rede auch nicht von Auf- oder Abwerten sondern von Desintegration, und da verstehe ich den Sinn dieser ganzen Wortverschieberei nicht ;-) VideoArt ist jetzt schon wieder was Neues... Und genau das meine ich. Wo führt uns das hin?^^


    Was dein Feedback angeht: [lexicon]Let's Play[/lexicon] darf es sich doch allerdings auch nennen, wenn es nicht darauf fixiert ist Atmosphäre aufzubauen oder was? Denn persönlicher Geschmack bestimmt doch nicht die Namensgebung. Wäre das so, dürften so ziemlich alle MinceCraft-Videos die ich jeh gesehen habe den Titel LP nicht mehr tragen. Ich nehme nun eher "Humor" als Unterhaltungswert.
    Das Video ist übrigens NICHT stark geschnitten. Hier habe ich tatsächlich mal nur die Stellen entfernt, an denen ich gehangen habe, weil ich in-Game irgendwo festgehangen bin oder sonst was (was nicht an mir lag, kannst du nicht wissen). Aber das ist doch gar nicht der Punkt: Wenn bei dem Video keine Stimmung aufkommt, dann durch meinen Kommentarstil... Zumindest keine Horrorstimmung, da pflichte ich dir bei, war auch während der Aufnahme nicht mein Ziel. Und ich gehe da danach, wie ich mich fühle und nicht wie das Spiel so rübergebracht werden "soll"... Aber naja, das muss dir tatsächlich nicht gefallen. Ich muss ja auch nicht jedes Spiel so Bierernst nehmen. Nur wenn sie mir wirklich Angst machen, und das schaffen einige Spiele nachwievor, und dann vearsche ich das Game auch nicht so...

    Ja naja... da wo diese Wortklauberei anfängt, sind wir aber nicht mehr bei den Zuschauern, sondern in unserem eigenen Mikrokosmos aus irgendwelchen begrifflichen Definitionen.
    Da kannst du einem Jura-Studenten auch eine vollständige Analyse zu Kants "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" vorlegen. Er wird mit den Schultern zucken und "Ja schön" sagen und dich ungläubig ansehen. :-)


    Sonst könnte man auch gleich ein Best-Of-Video machen...


    Ich versteh halt immer nicht, warum man, wenn man schon die Art der Produktion akzeptiert, dass dann aber immer so weit weg von dem Namen LP schieben will, wie möglich. Warum diese Desintegration?
    Wenn ich ein aufgenommenes Spiel schneide, mache ich mir trotz starken Cut hier und da trotzdem Gedanken, dass es in sich schlüssig ist, auch wenn das nicht Prio sein muss. Ein Gefühl dafür muss man sich erst erarbeiten. (Will heißen: Klappt manchmal gut und manchmal weniger)
    Wenn ich ein Best-Of mache, sehe ich mich in der Erwartung, random Stellen des Games rauszupicken und diese durch die Anordnung und Bearbeitung lustig (oder welcher Zweck auch immer) In Szene zu setzen.
    Im Vergleich dazu, sind die Unterschiede zu UnCut und Cut-LPs im Allgemeinen obsolet. ;-)


    Aber es würde mich eher verwirren, wenn es als LP veröffentlicht wird. Für mich ist das dann eher ein "Let's Show" oder so etwas in die Richtung.


    Die Sache ist, dass die meisten hier im Forum ein ganz klares Bild der unterschiedlichen Begriffe haben und das auch explizit differenzieren können.
    Wir machen allerdings nicht die Masse aus, schon weil du dich beim Produzieren deines Kanals und deiner Videos teilweise mit anderen Dingen beschäftigst als der eher externe Viewer. Und dem ist unser SEO völlig Latte. ;-)


    Prinzipiell machen Leute, die ihre Gameplay-Videos cutten, nichts Anderes als die Uncut-LPer. Dann würde ich mich eher über die Leute echauffieren, die nur Musik unter Gameplay-Aufnahmen legen und dass dann als LP anpreisen. (Kann auch sehr unterhaltsam sein, verfehlt da vielleicht aber die Erwartung desjenigen der draufklickt).
    Aber wenn wir mal hier bleiben: Ich setze mich hin, mache meine Cam und meine Programme an und kommentiere live. Den Output schneide ich allerdings nicht nur nach Folgenlänge sondern kürze hier und da das Material mal stärker, mal weniger über die gesamte Länge. Das ist für mich jetzt erstmal nix Anderes als "Lasst uns Spielen" oder "Schaut mir beim Spielen zu"... denn ich zeige ja nicht das Spiel gar nicht oder völlig intransparent, denn ich interagiere ja auch damit als Basis meiner Videos...
    Ich nenne meine Videos ja auch oft nicht "[lexicon]Let's Play[/lexicon] XYZ", verwende das aber als starken SEO-Faktor. Denn weil es so viele unterschiedliche Videokonzepte gibt, kann man eben auch nur von einer grundlegenden Erwartungshaltung ausgehen (Anders vielleicht als bei "Walkthrough") und diese richtet sich doch nicht nach der Anzahl der sich im Video befindlichen Schnitte. Alles Andere würde die Art und Weise der Namensgebung im Zusammenhang mit Beschreibung/Tags unsinnig beschneiden.
    Kein Mensch sucht nach "Let´s Show" oder was weiß ich fürn Zeug. Das sind Begriffe, die wir da künstlich mit anhängen und deshalb kursieren sie, aber in den Köpfen des Otto-Normal-Viewers existieren diese unsere Konzepte nicht in erster Hand, sondern dann eher als sich herauskristallisierender persönlicher Geschmack, und dem gehen sie nach, egal was du da stehen hast, wobei sie durch die Benennung "[lexicon]Let's Play[/lexicon]" ne größere Chance haben überhaupt auf dich zu stoßen.

    Immer mal nur 1, vielleicht einmal im Monat. Also LPs mit mehreren Folgen.


    ansonsten täglich Einteiler zu [lexicon]Indie[/lexicon]-Games oder anderer Stuff. Bietet die meiste Abwechslung, gerade wenn man sein Genre fixiert ist

    Die Frage, die sich eigentlich stellt, ist die, ob man selber unterhaltsam genug ist, um auch langweilige Szenen so ansprechend zu gestalten, dass man nichts rausschneiden muss.


    Das genau DAS nicht unbedingt die Frage ist, hab ich versucht oben in hunderten Zeichen deutlich zu machen. Es geht eben NICHT nur darum, langweilige Szenen zu entfernen weil man diese verkackt hat oder sonst was, sondern auch für die Unterhaltung irrelevante Szenen zu Gunsten der Dynamik des ganzen Videos wegzukürzen. Und wenn ich genau das vorhabe, MUSS ich nichts rausschneiden um etwas zu verstecken, ich WILL das dem Zwecke nach sogar unbedingt.


    Wenn es eine Szene gibt, die ich kürzen muss, habe ich als Kommentator versagt. Es ist als YouTuber meine Aufgabe, jede Szene so unterhaltsam zu gestalten, dass der Zuschauer keinen Grund hat wegzuschalten.


    Und da sind wir wieder bei den einseitigen Urteilen, die lieber Prinzipien sehen, als sich mit dem Zweck zu beschäftigen. Jedem der Cuttet Unfähigkeit zu unterstellen, ist nicht nur totaler Quatsch, sondern auch noch dreist.
    Schau dir die Channels mit unterschiedlichen Konzepten doch mal an. Denen geht es um völlig andere Dinge. Und genau deshalb kannst du damit auch keine Messlatte für "Können" hineininterpretieren. Ich cutte in meinen LPs mittlerweile grundsätzlich auch wenn ich durchgängig 40min rede, aber ich streame auch. Dort kann ich nicht cutten und bekomme trotzdem sehr positives Feedback.
    Als ob es irgendeine Ehre für Gameplay-Moderatoren gäbe nach der sich richtet, ob ich versage oder nicht. Und ich weiß, dass ich nicht auf Biegen und Brechen alles drinlassen will. Warum auch? Bei 1millionen undurchsichtigen Gründen, die dafür verantwortlich sein könnten, dass ich wegschalte, ist einer davon, dass ich Cuts verwirrend finde und ein Anderer, dass ich dem Gelaber von jemandem nicht 5min zuhören will, bis mal irgendwas passiert, was man gemeinschaftlich als spannend erachten könnte.
    Und wer bestimmt überhaupt, was meine Aufgabe als YouTuber ist? Doch erstmal ausschließlich ICH. Und @LPL hat da was Richtiges zusammengefasst: Die Leute machen im Idealfall das, was sie selber gern sehen würden.
    Klar passt das nicht bei jedem Spiel, bei jedem Video, aber wir reden hier von unterschiedlichen Herangehensweisen an Gameplay-Videos. Meine ist hier den Cut als Konzept zu nutzen. Und die allermeisten Leute suchen sich Spiele gemäß ihrem Konzept aus.
    Wenn man danach fragt, was im Gaming-Bereich eine größere Zielgruppe hat, so muss man nur mal einen Blick auf die Videos der Kanäle richten, die derzeit stark am wachsen sind. Aber das ist eine andere Frage. Oder auch nicht... schließlich setzen sich die allermeisten Leute hier eben auch das Ziel ihren Channel mit samt seinen Zahlen zum wachsen zu bringen.
    Ich meine: Es ist schön für @De-M-oN wenn er sich wirklich alles anschaut oder anschauen kann... Um mal auf das (zugegeben extreme) Beispiel mit diesen 77 Kämpfen da zurückzukommen. Zu sagen, dass man sich das alles anschauen würde ist natürlich auch was Anderes als das tatsächlich zu tun. Also ich würde meine Zeit als Viewer auf YT, auf einer Platform auf der ich bin, um mich unterhalten zu lassen, so nicht verschwenden wollen. Oder vorspulen... (zumal die auch die Vorschau auf der Timeline nicht zeigt, ob da was ist, was du sehen möchtest.) Aber zeigt sich doch wieder genau der Punkt: Der LPer hat dir damit keinen gefallen getan die Szene drinzulassen und weil das so ist, praktiziert das vorspulen auch keiner so, weil du ja nie weißt, wo du rauskommst. Und genau deshalb klicken die Leute dann lieber das Video und den Channel weg.

    Eigentlich kommt immer relativ unabsichtlich. "HallöchenFreundedortdraußen" raus.


    Und am Ende... Naja wie sichs ergibt :-)


    Ich probiere nur gerade den Anfang schnell und zügig zu sprechen, sodass eben gleich eine Dynamik reinkommt :-)

    Bei all den kundgetanen Meinungen, ist es wichtig, dass die Diskussion nicht darauf hinaus läuft was angeblich richtig(er) ist, sondern die jeweiligen Präsentationsformen in ihrem Zusammenhang zu sehen...
    Ich bekomme allmählich immer weiter das Gefühl dass einige Aussagen, die so oft gepredigt werden bei den Cut/UnCut-Diskussionen einfach irgendwie völlig aus ner anderen Richtung betrachtet werden, nur um sich Argumente anzuschaffen.


    Um das Thema des Threads vorneweg aufzugreifen: Warum cutte ich beispielsweise meine Videos? Was für Gedanken setze ich dahinter?
    Ein großer Fakor ist die Frage, was ich für Videos machen möchte und wie ich diese Umsetze:
    Ich möchte Unterhaltung bieten:
    - Deshalb setze ich auf dynamische, schnellere Videos. Das ist das was ich selbst als Entertainment sehen möchte und (gemessen am Erfolg vieler YouTuber) eben auch am Meisten gesehen wird.
    - Cuts erlauben mir, das rauszunehmen, was diese Dynamik beeinträchtigt
    - Cuts erlauben mir, dass meine Videos eine sehr hohe Highlight/Witzquote haben.
    Wachstumsoptimierungstechnisch gedacht ist natürlich ne tolle Sache:
    - All das führt dazu, dass meine Videos eine ziemlich hohe Watchtime bekommen - trotz der Tatsache, dass ich (durch Klickbait, was noch als strategischer Vorteil dazu kommt) viele Views und die Meisten der neuen Abonnenten durch Videosvorschläge bekomme - bleiben die Leute dran.
    -> Das gibt mir wiederum die Chance, das YT meine Videos besser rankt und ich eben mehr Zuschauer gewinnen kann :-)
    - durch die Cuts ist meine Channel trotz Genre-fixierung bunt. Projekte (meistens laufen nur Einteiler) sind kürzer: -> mehr Abwechslung, mehr "NEUES"



    Alles schön und gut: aber wie stehts mit MIR?: Es dauert mitunter 3 Stunden bis ein Video fertig ist (+1h Thumbnail) und ich bringe eigentlich täglich was raus.
    - Ich beschäftige mich durch die Bearbeitung extrem viel mit jedem Video und mir selbst IN den Videos, wodurch ich meine Selbstreflektion und Verbesserung einfach massiv erhöhen kann.
    - Die Bearbeitung macht mir trotz großem Aufwand IRRE viel Spaß! Ich lebe mich kreativ aus.
    - In jedem Video stecken stundenlange Arbeiten und ich bin stolzer auf meine Playlists als jemals zuvor mit den klassischen LPs
    - Ich schaue mir meine fertigen Videos auch tage später mitunter mehrfach an und wenn dem so ist, weiß ich, dass ich zufrieden bin mit dem was ich tue. Das war früher nicht so.


    - Cut gefällt nicht allen: Ich wurde gefragt, ob das extra ist, dass so viel geschnitten ist und ich teilweise im Satz aufhöre...


    Naja, das fällt dir ja nicht einfach zu. Auch Cuts wollen gelernt sein ;-) Und dort wächst man auch mit der Erfahrung.


    - Man sieht das komplette Spiel...


    Ist eigentlich kein allgemeiner Vorteil. Die Frage ist, ob du das ganze Spiel sehen musst/willst. Aber mehr dazu unten.


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    Klar sind hier im LPF viele Menschen, die sehr interessiert an Games sind. Ich gehöre NICHT dazu... noch nie.
    Witcher? Batman? LOL? WOW? Keine Ahnung von... Interessiert mich auch alles nicht und das ist okay :-)


    Warum mache ich dennoch Spielevideos? (ja hier kann man sich wieder postweise darüber unterhalten wie das gefälligst zu nennen ist, deswegen mal ein neutraler Begriff)
    Ich sehe mich nicht als LPler, sondern als Entertainer. Und DAS ist genau der Dreh- und Angelpunkt. ;-)
    Einerseits heißt es an Allen Ecken und Enden hier im Forum, dass man seine Persönlichkeit rüberbringen soll (aber gefälligst nur mit der Stimme?). Und dann wird kritisiert, dass man sich mit gecutteten LPs zu sehr vom Spielinhalt weg und in Richtung des Kommentators bewegt? Also ich beispielsweise, mache genau das ja absichtlich.
    Ich setze den Fokus nicht auf das Spiel, ich setze ihn auf MICH. Man selbst ist doch immer das Besonderste, was man zu bieten hat, oder? Jeder will doch irgendwie, dass seine Vids geschaut werden; deswegen sind wir hier doch alle zusammen und deswegen klicken wir jeden Tag auf den Uploadbutton. So binde ich die Zuschauer eben auch an mich und nicht an Spiel XYZ bei mir sonst wären meine Zuschauer wahrscheinlich schonlange wieder woanders.
    Warum sollten die Leute bei mir schauen und nicht bei zig Zehntausend Anderen? Ja, wegen MIR sollen sie das. Das ist einfach der Grundgedanke, oder geht ihr da anders ran?


    Ich möchte das Spiel in all seinen Details erleben.


    Meiner Meinung nach hat man bei, wenns sowas überhaupt gibt, bei zerschnittenen LP's keinen Zusammenhang. Die Story und der Hintergrund gehen verloren.


    Hier ist natürlich die Frage, ob man sich für das Spiel interessiert oder nicht. Ich für meinen Teil suche mir eben die Games aus, bei denen ich eine (wenn überhaupt ansatzweise vorhandene) Story getrost weglassen kann und trotzdem nix verpasst wird. Hierzu suche mir teilweise sehr trashige [lexicon]Indie[/lexicon] Games und ich feiere das ehrlichgesagt, dass ich den größten "Rotz" spielen kann und trotzdem noch ein lustiges Video daraus schneiden kann. Zumindest ist es das, was mir die Leute immer wieder sagen und ich auch an meiner Like-Quote sehen kann, also nix was ich mir jetzt voller Selbststolz-Wunschdenken ausmale, sondern einfach als Feedback mit dem ich arbeite...
    Bei mir ist es auch nicht nur der Schnitt, sondern auf PNGs, Greenscreen-Effekte, Sounds, das Spiel mit der Kamera und meiner Mimik usw...
    Klar gehen da Spielinhalte wenn nicht sogar das Spiel KOMPLETT verloren, aber das zieht als Argument nur, wenn ich den Anspruch HÄTTE, die Games zu zeigen und die Spiele zu präsentieren... Diese sind aber nur eine PLATTFORM für mich.
    Denn ganz ehrlich: Hotel Remorse, Babyblues, Pikachu.EXE oder sonstiger Schnulli, sucht kaum ein Mensch, weil er sich für das Spiel interessiert. Mal davon abgesehen, dass ich es auch schaffen will ältere (auch schon oft gespielte Spiele) damit einfach nochmal neu und anders zu präsentieren als viele Andere, die einfach nur Spielen.


    Die Leute schauen deshalb bei mir sicher auch nicht wegen den Spielen. Mein ganzer Kanal ist nicht (mehr) auf Gaming-Inhalte, sondern auf lustige Unterhaltung ausgelegt. Und das ist der Punkt, den ich mit dem o.g. Wort "Kontext" ansprechen will.
    Die Fragen sind: Was sollen deine Videos darstellen? Und was möchtest du auf deinem Kanal bieten. Dabei sind die Herangehensweisen für sowohl Zuschauer als auch für Producer völlig verschieden.
    Für Beides, also game-basiert und eher Effektfeuerwerke, gibt es Zuschauer und diese Diversität ist ja auch das Schöne an YouTube.


    Genau. Wenn man dann noch schneidet, erzwingt man eine Filterung des Contents.


    Und? Ja, das soll ja auch so sein! Aber ist doch kein Argument für sich, sondern wieder ein Frage der Herangehensweise (siehe oben).


    und 2. entscheide ich über den Kopf des Viewers hinweg, was er sehen soll und was nicht.


    Wenn ICH Videos produziere, entscheide sowieso erstmal ICH, was ich für Videos mache, das liegt doch in der Natur der Sache. In hunderten Threads taucht inflationär immer wieder auf, dass "es doch vorallem Spaß machen muss" Und auf einmal soll ich nicht mehr darüber entscheiden, sondern mich nach den "Köpfen der Viewer" richten? (Mir ist bewusst: eine Balance aus Beiden ist das Beste)
    Aber dreh die Aussage einfach mal um: Wenn du die Stellen drin lässt, die sich ziehen oder "langweilig" sind, dann entscheidest du genau so über die Köpfe hinweg, was der Zuschauer gefälligst sehen soll, also keine Ahnung was du damit aussagen willst ;-)


    Schnitte gehören für mich angekündigt, damit man weiß, warum und wieso wird da jetzt geschnitten bzw. vorgespult


    Also da stell ich mir die Umsetzung aber ziemlich schwierig vor. Zumindest wenn du das so pauschal in den Raum wirfst. Als ob Cuts etwas sind, wofür sich der Spieler entschuldigen müsste oder was ihm peinlich sein sollte. Und ich finde es eher ein Kunst, dass Markiplier so schneiden kann, dass man es kaum merkt. Und um das mal auf die Spitze zu treiben: Wenn du 20 Schnitte in einem 10min-Video hast, würde das Video richtig kacke werden, wenn du dass 20mal sagen solltest, warum und mit welcher Rechtfertigung du da jetzt einen Schnitt setzt. Zumal er das mit hoher Wahrscheinlichkeit In-Game selber vorher nicht weiß... Also ich nehme einfach auf und schneide danach. Manchmal sind mir Schnitte und Effekte schon bei der Aufnahme im Kopf, aber das ist kein Standart. Die Bearbeitung ist definitiv schon eine externe Betrachtung später angelegt.


    Man sollte eben so spielen, dass es nicht langweilig ist und ansonsten muss man sich ein gutes Thema einfallen lassen, über das man dann reden kann.


    Ja klar... nichts leichter als das!
    Ich schaue mittlerweile wieder recht viel, (einfach auch um mir selber Feedback und Anregungen zu holen.) Und noch NIE, NIEMALS hat mich jemand mit einem LP DURCHGÄNGIG 20min gut unterhalten und gefesselt außer Markiplier (den greife ich mal auf, weil der ja hier schon erwähnt wurde). Und dabei rede ich von älteren Videos die teilweise nur ganz selten oder keine Schnitte haben. THIS. Klar ist der Geschmack subjektiv, aber sieh dir seine Zahlen an. Das was er macht, hinsichtlich seines Kommentarstils ist definitiv kein Standard. Ist ja auch nicht schlimm. Ich schau die anderen Sachen ja trotzdem, aber dass als simple Lösung pauschal in den Raum zu werfen, ist zu einfach gedacht. Du sagst hier ja im Endeffekt den Leuten (die einen Großteil ausmachen), sie sollten ihre Videos auch gefälligst "langweilig" lassen, wenn sie es im Spiel nicht gebacken kriegen aber HAUPTSACHE NICHT CUTTEN. Oben bin ich ja nun schon näher drauf eingegangen warum Cuts eben nicht nur gleichzusetzen sind mit unterstelltem Unvermögen des Spielers, sondern einfach dazu dienen können bestimmte Sachen viel besser umzusetzen.