Wo ist da bitte der Bezug zu meinem Post?
dude, checkst du dass ich deinen Post nicht gelesen habe, weil er einfach gelöscht worden ist bevor ich darauf zugreifen konnte?
ganz eindeutig von Klickgeilheit zeugen
Ah der Zeigefinger!
Du kannst mir gern die ganze Palette dieser inhaltslosen Zuschreibungen zuwerfen und hast damit genausowenig ausgesagt wie vorher.
Ja ich investiere täglich 4-5h in den Kanal und das Drumrum weil ich WILL dass möglichst viele Leute daran teilhaben. Es ist ein Unterschied ob ich Videos bei der Familienweihnachtsfeier aufnehme oder mich für die Aufnahme eines Videoblogs vor die Cam setze. Ich persönlich sehe weder einen Grund noch einen Sinn dahinter, sich zig Programme runterzuladen, Aufnahmen zusammenzuschneiden, Thumbnails zu entwerfen und ambitioniert einen Kanal aus der Maxime heraus zu betreiben, einfach "zocken" zu wollen.
Denn sobald man die Relevanz und die daraus resultierenden Klicks über den Spaß und die Kreativität, bei der Videoproduktion stellt, dann ist man auf dem Gehalt von ApeCrime angekommen und ist mitverantwortlich, für den Niedergang von YouTube und der Schwemme an Inhaltslosem und uninspiertem Content.
Wenn du einfach mal aufhören würdest von dem Wenigen inhaltlichen in der zitierten Aussage auf alles Weitere zu schließen, nur um aus dem heiterem Himmel heraus ins noch Blauere hineinzuschwatzen, könnten wir anständig diskutieren, anstatt dass man seine Aussagen stetig von einem moralischen Thron herunter artikulieren muss, um sich Geltung zu verschaffen. Du kannst YouTube gern mit komplexem vielschichtigem Inhalt überschütten und die Plattform retten oder aber schlicht akzeptieren, dass der Anspruch von Anderen der Schaffung von Unterhaltung und leichtem Content gilt und genau deshalb geschaut wird.
Ich habe nie den Anlass zum Glauben gegeben, dass "Kein Spaß am Spiel" [gleich] "Kein Spaß an der Videoproduktion" bedeutet. Da liegen einfach mal unzählige Dimensionen der Beschäftigung dazwischen.
Denn wenn man in einem Threat indem gefragt wird, ob man die Spiele die man Lets Played nur nach ihrer Relevanz auswählen sollte behauptet, dass man eben dies tun sollte, dann kann man wohl kaum auf die Möglichkeiten in der Nachbearbeitung hinauswollen,
Wenn du glaubst, den Inhalt der Aussagen rein automatisch am Thread-Thema begrenzen zu müssen, nur um der potenziellen Tragweite dieses Inhalts aus dem Weg zu gehen, machst du es dir leider etwas zu einfach. Du hättest ja den Finger auch stecken lassen und einfach fragen können.
Ich habe sehr viel Spaß an der Videoproduktion.
Das bedeutet: Spaß an den Aufnahmen selbst (meine Reaktionen auf das Geschehen, mich verbal auszudrücken und Witz reinzubringen), Spaß an der Vorbereitung von Introsketchen, Spaß an der Postproduktion (Nachbearbeitung und das Wissen, ein unterhaltsames Video geschaffen zu haben, wenn es mir gelungen ist) und das alles obwohl mich die Games zu 90% einfach null tangieren, fesseln oder mir "Spaß am Spiel an sich" bereiten. Und das ist der Punkt, den so viele Leute, inklusive dir, einfach nicht begreifen oder begreifen wollen:
Sehe ich genauso, aber ein Spiel das ich nicht mag, bearbeite ich auch nur ungern nach.
Vielleicht erweitern wir einfach mal das Blickfeld:
Die Spiele sind mir zu 90% vollkommen egal, ich stelle sie nicht in den Mittelpunkt, ich stelle MICH in den Mittelpunkt und die Games sind ein Sprungbrett dafür, Mittel zum Zweck der Erstellung einer "Kunst"-Figur meinerseits. Deshalb ist es auch vollkommen egal, was ich spiele, wenn ich meine Sev-Show abziehe. Und weil ich YouTube betreibe und nicht "zocke", kann ich den Spielspaß aus der Kette ganz getrost ausklammern. Die von dir in den Vordergrund gestellten Aspekte "Spaß und Kreativität" fließen einfach an anderer Stelle und in anderen Zusammenhängen ein.
Und natürlich möchte ich auch die Erzeugnisse dieses Aufwands mit möglichst vielen teilen, deswegen lade ich den Scheiß ja hoch und da suche ich mir natürlich in den meisten Fällen die Games nach ihrer Relevanz und Konkurrenzlosigkeit aus. Suchwerte und Aufmerksamkeitserzeugung sind nicht Ziel, sondern ebenfalls nur Mittel zum Zweck.
Ich für meinen Teil habe jedoch nicht (mehr) die Arroganz, die Ziele für alle festlegen zu wollen und wir waren in diesem Thread durchaus schon an dem Punkt zwischen den unterschiedlichen Zielen und Ansprüchen der Leute zu differenzieren und nicht dem Hammer allgemeine Regeln dafür festzulegen, was alle als Credo ihres YouTubedaseins betrachten sollten.
Genrell entsteht in YouTube Deutschland zudem gerade ein enormer Personen Hype, bei dem es nur noch um die Personen hinter den Videos und nicht um ihren Inhalt geht, und das bestätigst du mit deiner Aussage auch noch.
Beim Lets Playen herumschreien und Bullshit sabbeln, ist in keiner Weise kreativ...und kein guter Content. Ist den Leuten aber egal, denn sie finden Rewi als Person trotzdem geil...
Keine Ahnung wo da jetzt genau ein Problem impliziert sein soll.
Womöglich finden Menschen auch andere Menschen als Menschen interessanter und nicht nur die oberflächliche Seite eines gehaltvollen Themas, was sie in einem 10min-Video zeigen können. Und dabei ist es vollkommen Latte woraus das Video besteht.
Wohin führen uns deine Aussagen denn eigentlich?
Lets Plays sind unkreativ, inhaltslos, weil sie bei den Meisten vom Spielgeschehen bestimmt werden. Stimme ich sogar teilweise mit dir überein. Aber sich selbst soll man darin auch nicht verwirklichen, weil man einen potenziellen Personenhype bedienen würde, der... irgendwie...ja.... auch...ganz blöd ist? Also sollte man (auf welchem Wertesystem auch immer basierend) den Spielspaß und das Game in den Vordergrund stellen.... Aber Moment, wir sind wieder am Anfang: Lets Plays haben ja dann auch nicht mehr Inhalt und Kreativität. Also ist die einzige Konsequenz aus diesen Aussagen, gar keine LetsPlay-Videos machen zu sollen?
sein Content, den ich mir durchaus angeschaut habe, bevor ich "gegen ihn geschossen habe", für mich nicht von besonderer Kreativität geprägt. Ich halte geschnittene Lets Plays für keine wirklich Aufwändiges Projekt in der Nachbearbeitung.
ich weiß wie aufwändig Video Bearbeitung ist, aber Lets Plays zu schneiden, Text einzufügen e.t.c, das sind absoloute Basics der Post Produktion und jeder Virtual Design Student kann das noch vor Ende des ersten Semsters, also hier nur mal zum kleinen Vergleich:
Das hier sind ein paar gescrapte Drafts von der wohl mit besten Editorin zurzeit und das hier ist ein fertiges Projekt und dann kommen wir zu Videos, die ich als aufwändig und in hohem Maße kreativ bezeichnen würde.
Natürlich waren LetsPlays nie kreativ. Aber warum trittst du dann gerade den Leuten in die Hacken die versuchen dem Konzept etwas mehr Schwung mitzugeben.
Du bemisst die Kreativität jetzt ernsthaft an einem Vergleich von Selfmade-Videobearbeitung und studierten Editoren, die sich von Haus aus einfach viel mehr Wissen und Erfahrung erarbeiten können? Dann wünschst du dir also YouTube als eine elitäre Plattform für professionellen Content im Sinne eines ganz spezifischen Kreativitätsbegriffes? Sorry, aber so eine Plattform will ich nicht. Ich möchte eine, wo ich mir die Freiheit herausnehmen darf einen Ausgleich zwischen Aufwand der Videoproduktion und meinem restlichen Leben zu finden. Wenn der Maßstab gilt, den Content nur professionell und mit hunderten Stunden Aufwand aufzuziehen, dann wird YouTube entweder exklusiv oder gleich absterben. Da ist mir eine Plattform, auf der du die deinen Ansprüchen genügenden Inhalte rausfiltern und den Rest nach Belieben ausklammern kannst lieber, als eine die "guten Content" über einen beschneidenden Kreativitätsbegriff zu definieren versucht und dabei alle anderen möglichen Ansprüche der Konsumenten, wie auch der Produzenten ignoriert.