Beiträge von Kayten

    Die Aufnahme ist aus meiner Sicht zu kurz, um da Anhaltspunkte herauslesen zu können.
    Wenn es eine konstante Verschiebung ist, ließe es sich theoretisch einfach beheben, indem man es bei der Nachbearbeitung entgegen der Verzögerung anpasst.
    Was du mal probieren könntest, wäre Multichannel Audio umandeln in Stereo anzuhaken, auch wenn du bereits selbst auf Stereo gestellt hast. Irgendwo wurde mal geschrieben, dass der AB dann einen anderen PCM Codec zu nutzt. Kann mir zwar nicht vorstellen, dass das hilft, aber ich habe mich schon lange nicht mehr wirklich mit dem AB befasst, als dass ich diesbezüglich großartige Hilfestellung bieten könnte.
    Andererseits könntest du überprüfen, ob du HPET aktiviert hast, auch wenn es laut diesem Tutorial bei Windows 8 und neuer keine Relevanz hat.
    MSI Afterburner | Gaming Tutorial-Reihe [Beta]
    Kann mich aber noch daran erinnern, dass der AB bei mir damals bei meinen ersten Aufnahmen auch Probleme mit der Synchronität gemacht hat.

    Eine anschauliche Erklärung wäre zwar schön gewesen, aber wenn das tatsächlich immer so sein sollte, müsste für mich nur noch geklärt werden wie sich das Medium Preset auf die Qualität auswirkt, falls es das überhaupt tut.

    Wie kann es sein, dass ein 10bit YUV444 Encode in einer kleineren Datei resultiert als ein 10bit YUV420 Encode beim gleichen 8bit YUV444 Grundmaterial? Ist das ein Glücksfall oder eher der Normalfall?
    Und was genau ist der Unterschied zwischen dem slow und dem medium Preset bei x264? Geht da schon Qualität verloren oder werden nur bestimmte Kompressionsverfahren abgeschwächt?


    Die Fragen kommen daher, dass ich letzte Nacht ein Video (8bit YUV444) auf drei verschiedene Arten kodieren lassen habe mit folgendem Ergebnis:


    Farbraum

    x264-Preset

    Kodiergeschwindigkeit

    Dateigröße

    10bit YUV420

    Slow

    ~13.41FPS

    2.91GB

    10bit YUV444

    Slow

    ~10.96FPS

    2.84GB

    10bit YUV444

    Medium

    ~17.3FPS

    2.86GB


    Die logische Schlussfolgerung wäre nun für mich, immer mit Medium-Preset und in 10bit YUV444 zu kodieren, als bester Kompromiss zwischen Dateigröße, FPS und Qualität, falls das Ergebnis keine Ausnahme darstellen sollte.


    Edit: CRF war natürlich bei allen Encodes identisch mit einem Wert von 19.

    Funktionieren tun davon alle problemlos unter Windows 10.
    Lediglich die Desktopaufnahme vom Afterburner büßt ein Feature ein: Wenn die Auflösung während einer Desktopaufnahme geändert wird, wird die aktuelle Aufnahme gestoppt. Unter Windows 7 würde direkt eine Aufnahme gestartet werden, das ist unter Windows 10 nicht mehr der Fall. War aber auch schon bei Windows 8 so.

    Bestimmt hat den schon mal jemand mit Frame Divide Count 1 verwendet, also mit einem Thread. Frage ist nur, ob deine CPU es mit einem Thread auch schafft, deine gewünschte Auflösung schnell genug zu kodieren. Einfach ausprobieren, mehr als eine ruckelige Testaufnahme kann dabei ja nicht rum kommen.
    Ich persönlich hätte um die CPU Last zu reduzieren wahrscheinlich auf MagicYUV 1.2 mit YUV420 und Predict Left gesetzt, ob das letztlich aber CPU schonender ist, kann ich nicht sagen.

    Es wird erst dann mehr angezeigt, wenn eine Aufnahme gestartet wird.
    Ansonsten sollten die Einstellungen natürlich auch im richtigen Profil vorgenommen werden, falls du nicht das Standardprofil nutzt.

    Wenn onboardsound hersteller es nicht für nötig halten einen aufnahmekanal für sound anzubieten, ist er halt auch nicht da.

    Das hat gar nichts mit dem Onboardsound zu tun. Den Sound, den die 22VSL ausgibt, kann man schließlich auch nicht abgreifen und das macht die Sache schon arg lästig.


    Meinen Monitor mit der Capture Card.

    Das klingt für mich nach LGX -> Monitor. Ich persönlich hätte es anders herum gemacht, damit gar nicht erst die Möglichkeit besteht, dass die Capture Card die Auflösung vorgibt. Ob das funktioniert ist aber fraglich.


    Mein Monitor hängt gerade an einen VGA-Anschluss.

    Mir war nur so, als hättest du inzwischen einen HDMI Monitor, was zumindest den Anschluss als Fehlerquelle ausschließen würde. Auch wenn ich bezweifle, dass es daran liegt.

    CPU-Last reduzieren.

    Bei mangelnder GPU Leistung soll er die CPU Auslastung reduzieren? Erscheint mir unlogisch. Von Lagarith weg zu gehen ist aber definitiv richtig.


    Ich hatte während der Aufnahme ca. 40 FPS... gespielt hat es sich aber wie 60 FPS.

    Ich geh nun mal von meinen Erfahrungen aus. Die GPU Warnung von Dxtory kommt genau dann, wenn die Video-FPS die gewünschten File-FPS unterschreiten und Dxtory das Problem nicht in der Aufnahmefestplatte oder beim Encoding sieht. Heißt, dass es in den allermeisten Fällen auch tatsächlich auf mangelnde GPU Leistung zurückzuführen ist. Ob es sich nun wie 60FPS anfühlt oder nicht ist völlig egal, wenn es letztlich nur 40 sind und Dxtory mit 60FPS aufnehmen soll, sind es zu wenig.
    In manchen Augenblicken ist eine GPU Bottleneck Warnung bedeutungslos (z.B. im Ladescreen), aber gerade gestern erst habe ich einen kurzen 1800p Aufnahmetest gemacht, wo eben diese Warnung erschien. Ob da nun die CPU Auslastung höher (RGB Aufnahme) oder niedriger (YUV420) war, war den FPS völlig egal, sie brachen immer auf knapp unter 60 ein und die GPU-Bottleneck Warnung erschien bei zu großer Abweichung.


    War übrigens auch die erste Situation, in der ich der Option Force CPU Processing in Dxtory mal Aufmerksamkeit geschenkt habe. Sorgte bei mir für einen leichten FPS Anstieg bei höherer CPU Last und demnach wohl auch zur leichten Entlastung der GPU, wie der Tooltip verspricht.

    Wenn ich mir so die Bilder anschaue (auch aus dem anderem Thread), sieht das für erstens nach falscher DPI-Skalierung im Browser aus (lässt sich bestimmt deaktivieren). Desweiteren hast du einen Screenshot von den Audiogeräten aus dem Nvidia Control Panel verlinkt, meine Frage: Weshalb genau? Der Ton soll schließlich idealerweise gar nicht über die LGX laufen. Dementsprechend muss in den Audioeinstellungen von Windows auch deine Soundkarte als Ausgabegerät ausgewählt sein und nicht die LGX.
    Ich weiß nun nicht was Amarec bei dir zur Auswahl anbietet an Audiogeräten, aber bei mir (ohne eine CC zu besitzen) sind auch keinerlei Ausgabegeräte dabei (nur Stereomix vom Onboardsound und Line vom Audiointerface, aber keine Möglichkeit das aufzunehmen was ich selbst übers Interface höre), weshalb ich in Amarec wohl mein Mic aufnehmen würde, während bspw. Audacity sich dann um den Spielsound kümmern könnte.
    Andere Methode wäre, wie von @RealLiVe schon angedeutet, den Spielsound über Voicemeeter laufen zu lassen, das könnte Amarec auch verstehen und die Stimme dann über Audacity.
    Was deine Anzeigeprobleme angeht: Wie hast du die Anzeigen geklont? Vom Monitor auf die LGX oder umgekehrt? Wenn ich bei mir eine Anzeige auf eine andere Klone, gibt erstere Auflösung und Hz an und die andere muss nachziehen, könnte also relevant sein. Die native Auflösung meiner Monitore sind leider alle identisch, weswegen ich diese Problematik nicht weiter überprüfen kann. Hast du nicht inzwischen einen über HDMI angeschlossenen Monitor? Glaube zwar nicht, dass der VGA Anschluss für die Probleme verantwortlich ist, aber man weiß ja nie. Die mindere Qualität kann ich mangels LGX nicht überprüfen, würde ich spontan aber mal als fehlerhafte Einstellung von Amarec abtun.

    Mit einem einzigen Aufnahmeprogramm wird man auf Dauer aber auch nicht glücklich. Es gibt immer mal ein Spiel X was nicht vernünftig mit Aufnahmeprogramm Y zusammenarbeiten will.
    Hier empfohlen werden:

    Wähle mindestens zwei. Jedes Programm hat seine Daseinsberechtigung (samt Mängel!) und auch im Forum dementsprechend seine Anhänger.


    Generell sollte aber in der höchstmöglichen (sinnvollen) Auflösung gespielt und aufgenommen werden, damit möglichst wenig skaliert werden muss. 1152p statt 1170p sind übrigens ausreichend für die 1440p Bitrate.

    mache KEINE Bearbeitungen und schicke das per frameserver an MEGui


    Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist und letztlich eh keine Bearbeitung durchführst, wäre der nächste Schritt Vegas in solchen Fällen komplett wegzulassen. Stellt dann nur noch einen Umweg dar, der die Dauer der Kodierung unnötig verlängert. Die schnellste Verarbeitung würde über SSM und MeGUI erfolgen.


    UTVideo YUV420 BT.709 VCM


    Wenn deine CPU keine Probleme damit hat und deine Festplatte es erfordert, spricht da nichts gegen. Es sei nur angemerkt, dass die YUV422 Variante die CPU weniger belastet und eine etwas bessere Qualität liefert bei leicht höherer HDD-Belastung.

    ich hab jetzt mal Material von 1080p60fps CRF18 Overwatch folgen eingespeist.

    Lossless Material übergeben. Je reiner das Quellmaterial, desto kleiner (oder hochqualitativer bei gleicher Größe) wird die Datei nach der Kodierung. Falls du noch die selbe Vorgehensweise (OBS > Vegas > Handbrake) verwendest, lass Entweder Vegas oder Handbrake weg, dieses mehrfache kodieren schadet der Qualität erheblich und erhöht auch letztlich die Dateigröße mehr, als wenn du nur einmal gut kodieren würdest.
    Ich würde beides weglassen und MeGUI nutzen (in Kombination mit dem SSM), denn deine Bearbeitung in Vegas verbessert auch nicht gerade die Komprimierbarkeit.


    Ich nehme an, DXtory mit Lagarith Lossless betreiben?

    Nein, da gibt es deutlich bessere bereits genannte Alternativen. Lagarith verwendet eine für YouTube falsche Farbmatrix, macht Probleme mit gewissen Schnittprogrammen und belastet die CPU bei der Aufnahme recht stark.
    Geht zwar in diesem Thread hauptsächlich um Dxtory, aber Codecs werden auch angeschnitten: Dxtory - Einstellungen & Sammelthread


    Es gibt hier im Forum für so ziemlich alles ein Tutorial, außer für OBS Studio. ^^