Beiträge von Kayten

    Mein Realtek HD Audio-Manager erkennt das Mikrofon nicht mal.

    Wie sollte der auch? Es ist schließlich ein USB-Mikro und nicht an dem Onboard-Soundchip angeschlossen. Ist aber auch besser so.


    Wieso habe ich aber keine Mikrofonverstärkung zum regeln, liegt es am USB-Mikro?

    Wofür? Das Mikro wird von sich aus schon die 0dB-Grenze erreichen können, da wird eine Verstärkung nicht benötigt.

    Dxtory und Audacity nehmen das auf was bei ihnen ankommt, mehr nicht. Teamspeak besitzt eine Sprachaktivierung, daher wird das Signal erst übertragen, wenn die Sprache (bzw. generell Geräusche) auch laut genug sind.
    Du könntest deine Stimmspur in Audacity mit einem Noisegate bearbeiten, das würde in etwa den gleichen Effekt erzielen wie in Teamspeak.

    Du besitzt die HD60 Pro? Dann solltest du über OBS in der Lage sein, die Karte abgreifen zu können, nach meinen Informationen sogar lossless.
    Bei den Quellen ein Videoaufnahmegerät hinzufügen und dort als Gerät die Elgato einstellen sollte funktionieren. Ob OBS die HD60 Pro noch anders abgreifen kann, weiß ich nicht. Ansonsten dürfte AmarecTV auch funktionieren.
    Wäre außerdem interessant zu erfahren, ob die Elgato so tatsächlich lossless Material liefert, das würde hier im Forum einige Zweifel bezüglich dieser Capture Card ausräumen. Ein Test wäre also sehr hilfreich!

    Er hat ja mit 40 FPS enkodiert

    Dann solltest du entweder Anpassungen bei der Vorgehensweise vornehmen (Farbraumkonvertierung auslassen, etc.) oder deine Anforderungen überdenken, wenn dir das immer noch zu langsam ist. Gerade mal 50% länger zu kodieren als die eigentliche Videodauer ist schon extrem wenig.


    Würde ja schauen ob sich etwas optimieren lässt, aber dafür müssen auch die entsprechenden Infos gezeigt werden. ^^

    Genauere Angaben wären dann hilfreich. MediaInfo der Quelle, verwendetes Script des SSM und um welches Spiel es sich handelt, um zumindest grob die Komplexität einschätzen zu können.
    Vielleicht lässt sich da ja etwas optimieren.

    Ich würde auf das Medium-Preset wechseln, wenn noch nicht geschehen, Slow brachte bei mir bisher keine nennenswerten Vorteile und erhöhte die Encodezeit deutlich.

    Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen 1080p und 1152p ist nicht sonderlich groß, wenn man von der reinen Pixelanzahl ausgeht. Da würde es eher Sinn machen etwas anderes anzupassen, falls es wirklich so viel langsamer kodieren sollte.

    Wie funktioniert das generell?

    Grafikkarte sendet Bild über HDMI, Capture Card empfängt Bild via HDMI und stellt es unangetastet (bzw. mit vorher eingestellten Farbraum, FPS und Auflösung) über DirectShow zum Abgreifen zur Verfügung. So die für lossless gewünschte Kurzform.

    Nur ich weiß nicht, wie viel Mehrbelastung das ist beim Aufnehmen mit dem Afterburner, vor allem für die Festplatte

    Gerade die Festplatte wird bei verlustfreier Aufnahme via Capture Card genau so belastet wie vorher. ^^
    Über AmarecTV ließen sich schließlich die gleichen Codecs ansprechen wie über den Afterburner. Das eigentlich wünschenswerte ist das Wegfallen des Hookings des Aufnahmeprogramms, was sonst je nach Situation bis zu starken FPS Einbrüchen führen kann. Je nach Art und Weise sowie Spiel und eigener Hardware variiert das Ausmaß.

    Kann sie auch glaub ich gar nicht mit einer maximalen Datenrate von 60 MB/s.

    Ist aber DirectShow-fähig und sendet laut diversen Internetseiten unkomprimiert darüber. Die AVerMedia LGX hat in ihren Spezifikationen auch nur 60Mbit/s stehen, was aber nur für die Verwendung mit ihrer Software gilt. Selbiges wird wohl auf die HD60 Pro zutreffen.


    Auf der von @strohi verlinkten Seite lassen sich auch Tests zu den meisten hier angesprochenen Karten finden, wobei ich die SC-512N1-L/DVI für das gebotene eigentlich zu teuer finde. Bestände, die zwar günstiger, aber nicht lieferbar sind, kann man wohl kaum gelten lassen. Zumindest ich würde mir da eher die Magewell Pro Capture HDMI mal genauer anschauen, ist aber scheinbar ähnlich schwer zu bekommen, wie die Karten von Micomsoft und der einzige Überblick den ich davon gesehen habe ist unten auf dieser Seite.

    die Elgato

    Ist nicht wirklich aussagekräftig.


    @SchrammO
    Das Problem ist eher, dass der Großteil entweder eine AVerMedia oder Elgato Capture Card besitzt und die anderen Hersteller den meisten einfach völlig unbekannt sind. Mein "Wissen" kommt im Glücksfall über Dritte oder über die technischen Details auf der Herstellerseite und würde ich daher maximal als Halbwissen bezeichnen. Ich bin mir inzwischen nicht mal mehr sicher, ob die Möglichkeit die Capture Card über DirectShow abzugreifen überhaupt lossless impliziert, falls ein Hardware Encoder in der Capture Card verbaut ist.
    Theoretisch hindert schließlich nichts die Capture Card daran, erst das Bild intern zu kodieren und danach über DirectShow zur Verfügung zu stellen.

    Wieso Frames aufschreiben? Die sieht man doch in der VirtualDub-Vorschau

    Hängt davon ab wie man vorgeht. Ich finde die VirtualDub-Preview ziemlich unnütz und schneide generell anhand der Audiospur in Audacity. In manchen Fällen überprüfe ich im original Video dann noch, ob der Cut auch vom Videomaterial her passend ist. Nutze aber auch sonst den SSM quasi nicht mehr.

    Spezielle Gründe gegen andere lossless-fähige Capture Cards habe ich bisher nicht gelesen, von daher: Hat irgendwer genauere Infos zur Blackmagic Intensity Pro 4K? Sieht von den Daten her recht interessant aus.
    Beherrscht 1080p@60FPS@RGB, ist intern, über DirectShow ansprechbar und bei deutschen Resellern für weniger als 200€ zu haben. Nur soll wie ich gelesen habe der Support nicht gerade der beste sein, was man verkraften könnte, wenn sie vernünftig funktioniert. Was spräche denn gegen die, bis auf die Tatsache, dass eine aktive Kühlung verwendet wird? Denn @SchrammO scheint Blackmagic gegenüber etwas abgeneigt zu sein.


    Abseits davon wäre so langsam eine kleine Auflistung bestimmt angebracht, da das Interesse an (verlustfreien) Capture Cards zu steigen scheint.
    Über DirectShow ansprechbar (und damit höchstwahrscheinlich verlustfrei) und für weniger 200€ zu haben sind mir folgende bekannt:

    • AVerMedia Live Game Extreme (extern)
    • Elgato Game Capture HD60 Pro (intern)
    • Blackmagic Intensity Pro 4K (intern)

    Desweiteren hätte ich noch eine Capture Card von Magewell entdeckt. Die kleinste (Magewell Pro Capture HDMI) kostet zwar um die 300€, unterstützt aber laut Website sämtliche Auflösungen bis 2048x2048 (und damit auch 1152p), wird von üblicher Software unterstützt und gibt auch in RGB aus. Lediglich die schmale PCIe 2.0 1x Schnittstelle könnte da problematisch werden laut den technischen Daten, denn diese limitiert die Kombination aus Auflösung, FPS und Farbraum. Ob der Aufpreis gerechtfertigt ist, muss jeder wohl für sich selbst entscheiden.

    Die HDD kommt auch noch hinzu.

    Kann ich zumindest in meinem Fall nicht bestätigen. Die Konvertierung ist bei mir der limitierende Faktor, nicht das RAID0.
    Liegt das Video in YUV420 vor und wird via AviSynth nach YV24 konvertiert (was zwar total sinnlos ist, aber für einen Test reicht es), läuft die Kodierung nur mit ~33FPS.

    Da ich meine Videos in YUV444 kodiere, ist nach einem Wechsel von UtVideo RGB auf MagicYUV (YUV444) für mich erstmal deutlich geworden, wie enorm viel schneller das Video kodiert wird, wenn das Grundmaterial bereits im korrekten Format vorliegt!


    In RGB aufgenommen und über AviSynth in YV24 konvertiert erreiche ich in MeGUI eine Kodiergeschwindigkeit von ~27FPS.
    Liegt das gleiche Material nun bereits in YUV444 vor (und die Konvertierung fällt demnach weg) steigt die Geschwindigkeit der Kodierung bei mir um ganze 10 auf ~37FPS. Dachte zuerst das läge generell am Wechsel von UtVideo zu MagicYUV, tut es aber nicht, aber definitiv ein Grund bei MagicYUV zu bleiben, da UtVideo schließlich kein YUV444 bietet.