Beiträge von leBro

    Ich kann nur dazu raten, von billigst-Großmembranern baugleich dem "Neewer NW-700" (o.ä.) Abstand zu nehmen. (Kostenpunkt: rund 20€)
    Die sind tatsächlich Elektroschrott, habe so ein Teil spaßeshalber mal an einem hochwertigen Audiointerface getestet.


    Wie Julien und Obli schon indirekt schrieben: Im Bereich "Mikrofon" lohnt es sich meist, das Budget voll auszuschöpfen. Mit 50€/$ hast du schon einige Möglichkeiten und bist nicht auf das billigste vom billigen angewiesen.

    Du musst in deinem Fall dann im entsprechenden Programm dein Mischpult als Sound-Ein- oder Ausgabegerät auswählen.
    Deine interne Soundkarte wird dann nicht mehr angesteuert.


    Und nein, eine Rückkopplung ist von Rauschen deutlich zu unterscheiden. Erstere kann nur dann entstehen, wenn ein Signal über dein Mikrofon auf Lautsprechern ausgegeben wird und letzteres wieder vom Mikrofon aufgenommen wird - eine Schleife quasi.

    Einstellungen an der Effekt- und Equalizersektion werden in der Software vorgenommen - das Handbuch, welches bei Yamaha verfügbar ist, sollte dir dieses System ausführlich vorstellen können. :)

    Da du das Interface erst vor kurzem gekauft hast, solltest du noch die Möglichkeit haben, es zurückzuschicken.
    In dem Fall bekämst du das Geld erstattet und könntest es (mit Zuzahlung) beispielsweise in das Yamaha AG03 investieren, welches Kompressor/Hall und Equalizer beinhaltet.

    Sowohl die Sony A600 als auch die Samsung NX100 lassen sich auf (wie angegeben) 60fps umschalten.
    Bei der A6000 vermute ich aber, dass es sich um 59.94fps handelt, so wie bei der Alpha 7s.


    Dennoch könnte es sich für dich lohnen, dir diese beiden Kameras anzuschauen - es handelt sich um Auslaufmodelle, weshalb sie zur Zeit deutlich günstiger zu haben sind.


    Die Alternative wäre, von 60 Bildern pro Sekunde abzurücken: Echte 50fps machen Kameras dieser Klasse mittlerweile fast alle.

    Du musst das dann einfach nur das Bild der GoPro beschneiden (croppen) und möglicherweise vergrößern.
    Wenn die Übertragung der GoPro zum PC ohne Verzögerung funktioniert, hast du entsprechend dann im Stream auch keinen Delay - ist hingegen die GoPro langsamer als die Bildschirmaufnahme oder das Audiosignal, kommt es zu sichtbarem asynchronem Verlauf, weswegen von Julien u.a. auch von dem Weg Kamera -> USB abgeraten hat.

    Ich lese jetzt daraus, dass du auf die nativen 60fps für deine Facecam nicht verzichten möchtest.
    Dann bleibt im Preisrahmen wohl nichts anderes als die GoPro (Alternativen wären teurer) - obwohl ich definitiv davon abraten würde, weil sie eben doch 'nur' eine Actioncam ist und man mit einer Spiegelreflex oder Systemkamera mehr gestalterische Möglichkeiten hätte, wenn es dir schon auf Qualität ankommt.

    GoPros haben zwei Probleme - den extremen Weitwinkel und das schlechte interne Mikrofon.
    Sie sind, meiner Meinung nach, nicht für mehr als eine kurze Ansprache auf einer Klettertour geeignet.


    Ich würde mich eher von dem Gedanken der 60fps-Facecam trennen und stattdessen eine Aufnahme mit 30 Bildern umrechnen; wie sowas am besten funktioniert, können dir unsere Spezialisten sagen.


    Als guten Einstieg für's Vlogging würde ich die Sony a6000 bezeichnen, die zuletzt deutlich günstiger geworden ist. Zusammen mit einem Mikrofon, welches direkt über den integrierten Zubehörschuh verbunden werden kann, solltest du gute Bilder machen können.
    Schlussendlich ist es immer noch so: 60 Frames bei einer Auflösung von 1920x1080 haben ihren Preis.

    Ausgabe des Live-Bildes der Kamera (Spiegelreflex, Systemkamera, Camcorder, ...) ist bei aktuellen Modellen kein Problem. Allerdings benötigst du dann eine Capturecard um das Signal über HDMI in den Rechner zu bringen - wie eine Webcam lassen sich diese Kameras nämlich nicht verbinden.


    Für 200 Euro wird das aber nichts... zumindest sind zu diesem Preis weder akzeptable Qualität noch Aufzeichnung in 1080p60 zu bekommen.

    Die Mikrofone dieser Gamingheadsets sind in der Tat eine Katastrophe.. manche mehr, manche weniger.
    In seltenen Fällen lässt sich das Ergebnis mit Bearbeitung durch Audacity oder Nutzung einer Soundkarte verbessern - allgemein würde ich aber eher dazu raten, nach einem anderen Mikrofon zu schauen, wenn es um Let's Plays gehen soll. Richtig zufrieden wirst du mit dem Mikrofon des Kraken (so vermute ich) nicht werden können.

    Gegebenenfalls hilft ein Blick ins Handbuch, welches du hier finden kannst, um alle Funktionen des Mischpults auf einen Blick zu haben.


    Alternativ wäre ALT 3/4 eine Möglichkeit. Du benötigst nur ein Kabel, welches die zwei 6.3mm-Monoklinken des Mischpults in Stecker umwandelt, welche du an deinen Verstärker anschließen kannst. In der Regel ist das hier Cinch - solche Kabel gibt es zum Beispiel von "Cordial".

    Du hast also vor, dem Kopfhörerausgang und dem Monitorausgang unterschiedliche Signale zuzuweisen bzw. sie unabhängig voneinander in der Lautstärke zu verändern, um die Lautsprecher/Monitore zwischendurch auszuschalten?


    Da wird dir bei diesem Modell nichts anderes bleiben, als den Stecker zu ziehen, da ein getrenntes Ansteuern nicht vorgesehen ist.
    Die einzige Bastellösung könnte hier sein, über den FX-Send zu gehen. Wie die Buchse beschaltet ist, kann ich allerdings nicht sagen-


    Nach kurzer und oberflächlicher Recherche, ist mir aufgefallen, dass dein Vorhaben bei Behringer erst ab der UFX-Serie implementiert ist - alternativ z.B. auch bei Allen & Heath mit dem ZED10(i).

    Dann wird es allerdings auch schon eng.
    Wenn du hingegen dein bisheriges Mikrofon verkaufst und ein wenig dazulegst, könntest du bereits ein hochqualitatives Headset-Mikrofon erreichen.


    Ansonsten gibt es noch das eher günstige aber ebenfalls minimalistische Røde HS1 - gegebenenfalls auch einen Blick wert und auch für kurze VLogs oder Ähnliches zu gebrauchen.


    Ein Äquivalent zum ModMic aus dem professionellen Bereich ist mir nicht bekannt, da müsstest du wohl mit einem Lavalier-Mikrofon basteln.

    Find ich absolut sinnvoll!
    Dann bitte aber auch mit der Voraussetzung, dass das jeweilig verwendete Equipment genannt wird, damit ggf. Vergleiche herangezogen werden können.