Digital hat allerdings auchn Vorteil:
Meine CD kann kaputt gehen, dann ist Spiel am Arsch. Digital kann ichs immer wieder runterladen. Es geht da einfach nicht verloren.
Andersrum kann man sowas auch sehen 
[lexicon]Steam[/lexicon] könnte z.B. down gehen.
Dann sind sämtliche Spiele die man dort gekauft hat verloren xD
Mir wäre es halt lieber wenn ich ne Physische Version der Spiele habe. Weil wenn sie wie schon angemerkt wirklich nicht mehr Downloadbar sind, so hat man Geld für etwas ausgegeben für nix. (Hoffe das tritt nie ein, da ich auch SteamUser bin ^^)
Physische Versionen kann ich jederzeit Offline installieren.
Beides hat halt eben seine Vor- und Nachteile.
Stimmt das? Waren Spiele wirklich früher bei Veröffentlichung "fertig(er)" als sie es heute sind?
Auf jedenfall weit mehr als sie es heute sind.
Grund dafür ist unter anderem komplexeres Design und sehr hohe Spieltiefe. Sowas nach Fehlern zu debugen ist nicht immer in der Entwicklungsphase möglich, da unter anderem Termine eingehaltet werden müssen. Sprich es ist ein Zeit/Geld Problem das Spiele oft Verbugt sind und die Entwickler dies mit Patches oft auch noch später fixen bzw. erweitern.
Das gab es auch schon zu DOS Zeiten. Jedoch waren die meisten Games zu DOS Zeiten viel unkomplizierter und man konnte sich bei der Entwicklung schon so viel Zeit nehmen das sowas wirklich auch fertig war.
z.B. gab es für Spiele wie Fallout 1, Tomb Raider, Battle Isle usw. immer mal wieder auf Sonderheft CDs wie der PCAction oder GameStar einen Patch.
Vor allem für Spiele die nicht nur VGA konnten, sondern auch zum ersten mal Glide unterstützten wurden viele Games oftmals sogar noch nachgepatcht.
Was haltet ihr von DLCs? Zahlt ihr gern für zusätzlichen Inhalt oder habt ihr manchmal das Gefühl, dass Inhalte des DLCs eigentlich von Anfang an ins Hauptspiel gehört hätten? Wie steht Ihr zu Äusserungen wie "Sowas wurde früher noch mit Patches nachgereicht"? Stimmt das? Gab es dergleichen früher noch gratis? Wartet Ihr lieber auf "Game Of The Year"-Editionen oder ähnliches, die bereits alle DLCs enthalten?
[lexicon]DLC[/lexicon] gab es früher auch schon in einer anderen Variante. Nannte sich halt nur Erweiterung ^^. Weil Download Content wäre schlecht gewesen bei DOS oder Win3.1 mit nur Modem. Außerdem war gewiss das Internet noch im Wandel.
Gratis gab es solche Erweiterungen wie Zusätzliche Maps, Fahrzeuge, Missionen etc. oftmals für Lau an jeder Tankstelle. Wie schon angesprochen waren PCAction, GameStar und viele andere Zeitschriften dafür da den Leuten Demos von Spielen, Patches, etc zu verbreiten.
Oft waren dort dann auch Erweiterungen zu finden.
z.B. habe ich hier noch für Dungeon Keeper 1 und Jedi Knight auf einer alten GameStar CD nicht nur ein Level Editor drauf, sondern auch zusätzliche Maps für Multiplayer.
Habe hier sogar noch teils alte PCGames Zeitschriften wo die komplette Oberfläche auf DOS läuft 
Oft waren bei PC Spielen auch die Patches gleich mit auf der CD. Sowas gab es auch sehr oft.
z.B. habe ich hier das Spiel Star Wars - Rogue Squadron. Dort war der Patch für Fixes und das Hinzufügen des Naboo Fighters integriert.
Viele Spiele jedoch brauchte man auch nicht nachpatchen. Spiele von Apogee waren oftmals schon fertig und es gab nie großartig Patches zu den Games.
Zum Thema GotY... diese Bezeichnung gab es früher auch schon, das Spiele als Spiel des Jahres gekürt wurden. Die englische Benutzung dieser Bezeichnung ist relativ auch recht neu und das auch nur dank Bethesda und ihrer Elder Scrolls Reihe. Bei Morrowind ist mir das nämlich erst aufgefallen das man nun Komplettpakete mit Addons als GotY bezeichnet.
Früher wie bei TombRaider war es dann die Gold Edition wo dann Hauptspiel und Erweiterung drin waren.
Genauso wie bei Star Wars - Empire at War es die Gold Edition war und auch bei Dungeon Keeper 2 es eine Gold Edition gegeben hat.
Gold Editionen gab es sehr oft mal. Da war halt wie heute bei den GotY Versionen alles drin gewesen.
Und Gratis gab es sowas früher halt auch nicht. Gold Editionen haben oftmals etwas mehr gekostet, für Updates und Patches hat man Zeitschriften bezahlt (bis zu 10/20 DM manchmal sogar)
Das brachte mich dann auch zum nächsten Thema: Die Pflicht des Internetzugangs bei vielen heutigen Spielen, inklusive des Aktivierungszwangs und der damit einhergehenden nicht mehr gegebenen Möglichkeit, durchgespielte Spiele wieder zu verkaufen.
Das ist das was mich heute an sich am meisten stört.
Nicht das es es heißt das es früher Spiele gab die nicht CD geschützt waren. Gab es halt auch teilweise. Darunter auch halt sehr Kreative wie bei [lexicon]Monkey Island[/lexicon] 1u2 mit Drehscheibe oder ZakMcKracken mit nem großen Codeheft für die Symbole am Flughafen. Hat man die nicht richtig eingegeben bei ZakMcKracken, so konnte man das Spiel eigentlich als Demo betrachten. 
Auch sehr Kreativ wie bei Aladdin für den PC. (damals 2 Disketten für 68 DM xD) wurde auch ein Passwort verlangt. Um das Spiel halt zu spielen musste man das Handbuch haben und Seite x Zeile y Wort z eingeben.
Solche Passwörter sind an sich recht zuverlässig auch. Aber man kann sie ja bei einer Raubkopie einfach mitgeben. z.B. Duplikate der Drehscheiben, Heftchen etc.
Und vor allem ist jede Version mit den gleichen System geschützt, was die Passwörter überall einsetzbar machte. Raubkopien waren daher sehr schnell erledigt 
Dann ging es, sogar in DOS Zeiten schon los, Spiele CDs kopiergeschützt zu machen. Entweder hat man mal den CD-[lexicon]Label[/lexicon] abgefragt, oder Dummy Datein, oder was später bei Win95 nachher losging auch bestimmte Sektoren der CD.
Was bei vielen Spielen auch echt störend war und gewiss auch die CD im Laufwerk abnutzte.
Für das Spiel StarCraft machte Blizzard z.B. in eines der Patches einen NoCD rein. Was natürlich auch Performance des Games erhöhte.
Heute ist es bei den Spielen am schlimsten die ihren Save Online machen. Online Überprüfung etc.
Hier musste ich schon zwei Mankos feststellen an solchen Systemen die Online aktiviert werden müssen.
Bei TwoWorlds z.B. hatte mein Freund vergeblich versucht das Spiel auf seinen neuen PC zu installieren/aktivieren. Er musste, weil keine Aktivierungsversuche mehr frei waren und er den Code auch wirklich so eingegeben hatte wie auf der Verpackung bedruckt (der natürlich auch schon auf dem alten Rechner funktioniert hatte), bei dem Kundensupport anrufen und dort erst mal bescheid geben das er das Spiel auf nem neuen Rechner installieren wollte.
Also wenn so die Zukunft aussieht (Habe ich so gedacht), dann hast du das Spiel, aber musst erst mal um die halbe Welt telefonieren, damit es aktiviert werden kann um dann nach gut 15h das erste mal zu zocken. 
Der zweite Manko war das ich das Spiel Crysis mal wieder zocken wollte. Also Spiel rein, installieren und... naja... los dachte ich
Nö. Server zur Überprüfung der CD konnte nicht gefunden werden.
Das was ich schon bei [lexicon]Steam[/lexicon] angesprochen hatte war hier eingetreten. Die Serveradresse bzw. der Server selbst ist nicht mehr aktiv um die DVD bzw. das Spiel zu überprüfen. Hier hat nur noch ein NOCD geholfen dann.
Stimmt das? Waren Spiele wirklich früher bei Veröffentlichung "fertig(er)" als sie es heute sind? Und wenn ja, was ist wohl schuld daran? Gibt man sich einfach nicht mehr so viel Mühe oder stehen die Entwickler unter einem größeren Druck als noch vor ein paar Jahren, sodass das Spiel vielleicht für den Umfang den es bietet eine zu kurze Entwicklungszeit bekam?
An sich stehen Entwickler weit mehr unter Druck als Früher. Definitiv. Erwartungen der User wollen ja schließlich auch irgendwo noch erfüllt werden und wenn man zuviel Mist fabriziert, dann kann ganz schnell mal das passieren was mit LucasArts passiert ist.
Am Anfang war LucasArts ein Begriff der für gute Spiele stand im Punkto Point&Click. Auch viele Star Wars Games und auch Flugsimulatoren waren damals recht bekannt und jeder wollte es mal spielen.
Mit der Zeit machte LucasArts aber immer wieder Patzer in Spieleentwicklungen und statt auf bestimmten Schienen weiter zu fahren um mit der Zeit mitzugehen, haben sie Teils Spiele rausgehauen die ihrer Zeit zurücklagen. Angefangen damit das man bei Indiana Jones und der Turm von Babel auf einmal Tomb Raider Konkurenz machen wollte mit Grafiken bzw. Spielfunktionalität die längst Überholt waren. Tomb Raider 3/4 die zur gleichen Zeit raus kamen hatten einfach mehr Aktion und auch die Spielfigur war nicht so verbugt wie es bei Indiana Jones war.
LucasArts versuchte sich überall mal. Ob nun Racer, Simulation, Fighting etc pp... Einfach nur zu weit ausgefächert. Man hätte sich nicht so weit ausfächern sollen. Viele Games waren nun mal ein Flop und daraus hätte man lernen können. Kein Patch und kein Update konnten bestimmte Sachen wieder gut machen bei den Fans.
Somit waren viele Spiele sogar recht verbugt.
Die Krönung aller schlampigen Arbeiten machte LucasArts bei der Entwicklung von Knights of the Old Republic 2 - The Sith Lords. Das Spiel war zum einen die gleiche Engine wie der erste Teil. Die Gebiete haben sie teils einfach nur kopiert und ein wenig verändert, nicht beendbare Quests, fehlende Bereiche und sogar unfertige Dialoge als auch unfertige Moves.
Die Idee war nicht schlecht. Die Story hat auf jedenfall gefesselt. Aber das Spiel war so sehr verbugt das man es eigentlich The Bug Lords nennen könnte.
Die Fangemeinde für Mods und Patches machte das Spiel relativ noch rettbar.
LucasArts versuchte sich dann noch mit dem Online Game sowie dem Spiel Unleashed zu retten, aber auch da dann später halt mit untergegangen.
Ich hatte das ja schon GAAANZ weit oben angesprochen gehabt. Um Spiele wirklich gut umzusetzen fehlt es den Entwicklern immer mehr an Zeit und Geld. Ein Projekt muss natürlich finanziert werden, daher versuchen viele oftmals das Spiel erstmal soweit zu entwickeln das es Spielbar ist und sich dann eventuell noch mal Zeit nimmt um es zu fixen durch Patches oder Erweiterungen.
Spiele sind nun mal auch nur Software und wie Software nun mal ist, kann es Fehler enthalten. Also kann man es nur ausbessern. Und das tuen Games halt mit Patches.
Mal werden Garfikkartenupdates für die Spiele rausgefeuert und mal sind es kleine Updates wo Maps und kleine Fixes drin sind.
Bei einem Day-One-Patch habe ich nix dagegen. Ich habe nur etwas dagegen wenn nachfolgende Patches die davorgehenden Patches nicht mitenthalten und man erst einmal einen Patch nach den anderen installieren muss.
Achso... mir ist sogar noch was eingefallen zu [lexicon]Steam[/lexicon] vs Original CD. Und zwars geht es wieder um das Spiel Jedi Knight 1 und die Erweiterung Mysteries of the Sith. Die [lexicon]Steam[/lexicon] Versionen haben keine Hintergrundmusik, da diesen Versionen die Musik Tracks fehlen die die Original CDs haben. Und zwars sind die Original CDs in Wirklichkeit Multi CDs. Auf Track 0 sitzen halt die Daten und ab Track 1 sind dann die Musikstücke.
Gleiches auch bei Tomb Raider 1 und 2. 3 hatte glaube ich die Musik Tracks schon als Datei.
Auch Turok 1 und 2 wären solche Titel wo [lexicon]Steam[/lexicon] keine Musik hinbekommen könnte, da sie die Spiele als ISO ausgeben müssen mit einer CUE Datei wo die Trackliste drin steht. Und da wird sich [lexicon]Steam[/lexicon] stumm stellen.
Bei solchen Games bin ich dann doch wieder Froh Physische Originale zu haben 