Du vergisst leider dabei das es sich hier um ein Temporales Phänomen handelt, Frequenzen existieren nicht "einzeln" sondern beziehen sich immer auf eine Zeitspanne! Eine Frequenz ist die Änderung einer Spannung über die Zeit, steht die Zeit still hast du eine Spannung aber keine Frequenz mehr.
Wenn das Mic mit maximal 20 kHz arbeitet, ist der maximale Wert den man für die Aufnahme braucht 44 kHz.
Das hängt damit zusammen das die Samplerate doppelt so hoch wie der Bereich den man Aufnehmen möchte sein muss, damit ein ordentlicher Klang aufgenommen werden kann.
Der AD-Wandler benötigt eben mindestens die Doppelte Frequenz die er erfassen soll, ist normal und habe ich bisher auch nicht wirklich hinterfragt wieso...
Bei einer Änderung von 44,1 kHz auf 48 kHz, passiert einfach nichts, da einfach nicht mehr Vorhanden sein kann als es schon ist.
Falsch, Beispiel-Sample:
Vorher (44khz):
- 2-4-8-2
Nachher (48khz) bei schlechter Wandlung:
- 2-4-4-8-2
Nachher (48khz) bei "guter" Wandlung:
- 2-4-6-8-2
Da es sich um Frequenzen handelt wird die erste Umwandlung wo nur "verdoppelt" wurde schlechter (blecherner) klingen als die zweite Wandlung die hier (von mir sehr simpel) dargestellt einen neuen Zwischenwert errechnet hat. In Wirklichkeit würden sich auch die 2-4 und 8-2 Werte ändern da sie "neu positioniert" werden auf der Zeitachse da man jetzt statt 44000 Werten pro Sekunde plötzlich 48000 Werte hat und irgendwo die neuen 4000 Werte ja herkommen müssen. (Also wohl eher "2,3 - 4,5 - 6,7 - 8,0 - 2,2"
da hier nur Punkte weggenommen werden die keine Information haben.
Falsch, siehe oben, die "Punkte" haben alle Informationen da es um Zeitliche Informationen geht und somit kein Punkt "unwichtig" ist...
Wenn man zum Beispiel einen Kompressor nutzt, sind die Signale über 16 kHz (Sampelrate x 2) nur noch rauschen, deswegen sollte man dann bei der Speicherung auf 32 kHz runter gehen, damit die Sampels die nur noch rauschen sind gelöscht werden.
Ein Kompressor reduziert nur die Lautstärke, sprich die maximale Spannung die ein Sample wiedergibt und ändert NICHTS an der Frequenz, du meinst einen Equalizer der Frequenzen anhebt oder senkt, was wiederum digital zB. über IFFT möglich wird (Analog geht das über Filter) wo dein Audio in einzelne Frequenzen aufgespalten wird, diese angehoben oder abgesenkt werden und das danach wieder zusammengeklebt wird.
http://stackoverflow.com/quest…to-implement-an-equalizer
Es gibt keine "rauschenden" Samples, rauschen ist vielmehr eine "ungenauigkeit" der Samples, rauschen ist mehr ein Chaos als etwas, das man gezielt filtern kann, hochfrequentes Rauschen lässt sich natürlich durch senken der Samplingrate "ausblenden", dabei gehen aber auch normale hohe Frequenzen verloren (zB. Zisch-Laute)
Zum Thema rauschen kannst du ja die DSL-Opfer fragen die ein hohes Rauschen auf der Leitung haben und deswegen nicht die Volle Bandbreite bekommen weil es sich eben nicht filtern lässt, denn auch DSL funktioniert über Frequenzen... (Stichwort: SNR)
Sollte man jetzt mit 30 Fps aufnehmen, sind 5 Fps einfach nur Dummy Frames, die die auf den weg zu 25 Fps einfach entfernt werden.
Dadurch entsteht eben ein weiteres Problem was ich oben ansprach: https://en.wikipedia.org/wiki/Micro_stuttering
Ist übrigens auch wieder ein Temporales Problem, guckt man sich die Frames einzeln an merkt man nicht das welche Fehlen, aber Zeitlich gesehen stottert und "ruckelt" es dann doch wieder da Informationen nicht redundant sind die entfernt wurden.