Beiträge von Obli

    Es gibt nur drei, die dafür weit besser einstellbar sind als bei den meisten anderen Geräten: Equalizer, Kompressor und Hall (und auf Kanal 2 noch eine rudimentäre AMP-Simulation).


    Das AG06 hat nur einen 2. XLR-Eingang (den dafür ohne Phantomspeisung) und weitere Line-Eingänge. Wenn man das nicht braucht, lohnt auch der Aufpreis nicht.

    Na das hängt doch eher davon ab, was du jetzt genau machen willst. Reines Aufnehmen und nachher Nachbearbeiten oder lieber Live-Einstellmöglichkeiten und weitere Tonquellen. Und vor allem, wie viel Geld du ausgeben möchtest. Für entsprechendes Geld bekommst du auch ausgezeichnete Mixer.


    An der Stelle kann ich mittlerweile aber auch immer das AG03 von Yamaha empfehlen. Das kombiniert beide Welten recht gut. Ein vollwertiges Audiointerface mit zusätzlichen Eingängen und weit besseren Effekten als bei den Standardmixern bei sehr gutem Preisleistungsverhältnis.

    Bei der NX100 sollten es auch 59,94 fps sein. Das ist üblicherweise so. So handhabt es jedenfalls meine NX500. Allerdings sollte man bei Fotokameras zwei Dinge bedenken:


    1. Das Aufnahmezeitlimit (bei der NX100 sind es 25 Minuten, bei der A6000 je nach Format max 20-30 Minuten). Die 30 Minutengrenze gilt (sofern nicht importiert oder durch Firmware ausgehebelt) für alle Fotokameras.
    2. Die Akkulaufzeit. Manche halten da nicht so lange durch. Da wäre es sinnig darauf zu achten, ob man das Gerät auch direkt mit einem Ladekabel betreiben kann. Manche lassen sich ja nicht über einen Netzstecker laden. Bei der NX100 müsste es gehen.


    Mit dem Zeitlimit wird man für vieles hinkommen. Zudem funktioniert Streamen nicht ohne Weiteres mit den meisten Geräten.


    Inwiefern hast du es als Standardgerät eingestellt? Hast du es zuvor über USB angeschlossen? Falls ja, musst du an den 2-Track/USB-Knöpfen einstellen, dass das Signal in den Mix geschliffen wird (du hast einen für Control Room/Kopfhörer-Mix und einen für Main-Mix). Sonst hört man davon nichts. Ob ein Signal auf dem Mainmix ist, siehst du dann ja an den LEDs oder hörst es entsprechend mit deinen Kopfhörern.


    Zum Anschließen der Anlage hast du dann mehrere Möglichkeiten:
    - Cinch auf Stereo-3,5mm-Klinke und 2-Track-Out (bin gerade allerdings nicht sicher, ob Cinch und USB gleichzeitig bedient wird, sollte aber)
    - Stereo-6.3mm-Klinke auf Stereo-3,5mm-Klinke und den Kopfhörerausgang nutzen
    - 2x Mono-6,3mm-Klinke auf Stereo-3,5mm-Klinke und den Control-Room-Out auf der Rückseite nehmen
    - 2x XLR auf Stereo-3,5mm-Klinke und den Main-Out auf der Rückseite nehmen
    - Die Alt-Ausgänge sind nur eine Option, wenn der PC selbst über einen der Kanalzüge läuft. 2-Track/USB funktioniert dabei meines Wissens nach nicht.

    Wenn du nicht vom Onboard-Sound abhängig sein willst, musst du in dem Preisbereich eigentlich auf USB setzen, sofern du keine halbwegs wertige Soundkarte hast. Brauchbar (relativ rauscharm) wäre da so was wie das Samson GoMic oder das Samson Meteor. Problem: Dabei solltest du noch eine Art Stativ für eine anständige Positionierung haben.

    Wenn du es einfach haben willst: Stell dir den EQ ein, wie du es gern hättest. In deinem Fall mit längeren stillen Pausen kannst du auch mit einem Noise-Gate dabei herumspielen. Und dann gibt es eine simple Software, die quasi das maximale an Lautstärke rausholt: Levelator. Findest du hier: http://www.conversationsnetwork.org/levelator


    Spur reinziehen, warten und ins Video klatschen.

    Das Meteor ist in dem Preisbereich echt das sinnigste. Was sonst noch verhältnismäßig gut ist, ist das Samson GoMic, wobei das anscheinend wieder teurer geworden ist. Das gab es zwischenzeitlich für 40-45 Euro, aktuell aber meist auch bei 50-60. Das Meteor gibt's aber eben auch schon für knapp über 60 und lässt sich problemlos an einem Arm montieren.


    Das Snowball von Blue liegt auch bei 60 Euro, klingt aber eher dünn und fast blechern, ist aber trotzdem relativ beliebt.

    Man kann auch die ganzen Einsteigerprogramme nutzen. Magix Music Studio, Sony Movie Studio, Cubase Elements, etc. Die gibt es alle samt relativ günstig, oft auch als Beilagen bei diverser Hardware. Die haben alle wichtigen Effekte für die Nachbearbeitung direkt an Board. Die gibt es alle samt für unter 100 Euro.


    Mein heimlicher Favorit ist im Übrigen Sony Movie Studio. Voll erweiterbar durch VSTs, wichtige Effekte aber direkt an Board. Eigentlich für Videoschnitt, entsprechend gerüstet, wenn man damit noch andere Videoarten zusammenschustern will und wer es sich günstig machen will kauft sich einfach 2 Versionen zurück. Aktuell die 13er liegt bei ~50 Euro, die 11er gibt es für ~10 Euro. Die grundlegenden Features sind aber alle vorhanden.


    Besser als an Audacity ist, dass man mit sehr flexiblen Effektketten arbeiten kann, die beliebig erweitert werden können und jederzeit geändert werden können und nicht erst jeden Effekt destruktiv anwenden muss.


    Einziger Nachteil: Die meisten DAWs haben keine Rauschentfernung an Board. Da kann man aber auch einen VST-Effekt nutzen. Ansonsten nehme ich auch gern kurz die Audacity-Rauschentfernung und bearbeite es dann in einem entsprechenden Programm nach.

    Genau, ein Fethead bringt rund 25 dB extra. Dann hättest du den Gainregler ca. auf der Hälfte. Aber sofern dir der aktuelle Gain genügt, brauchst du das nicht. Du kannst ja in der Kompressoreinstellung noch digital Verstärken.

    Ein Fethead gibt dir fast 25dB Boost. Damit braucht ein Procaster bei mir nur 11-12 Uhr-Stellung an Gain und dann muss ich aufpassen, dass es bei lauterem Reden nicht übersteuert.

    Das Xenyx wird eine Rauschorgie mit dem Procaster, da ist einfach nichts zu machen. Das AG03 hat zumindest durch den integrierten Kompressor den Vorteil, dass du das Signal danach nochmal digital verstärken kannst. Auch durch den Fader hast du noch etwas mehr Spielraum als beim UR22, da du noch ein paar dB extra hast, wenn du dich oberhalb der 0-dB Marke bewegst. Aber sowohl mit dem Focusrite als auch mit dem Steinberg lässt sich das Procaster problemlos in 3-Uhr-Stellung nutzen. Und das bei einem moderaten Sprechabstand von ~10-15cm.

    Im Endeffekt kommen ja beide Geräte von Yamaha und verwenden die gleichen Preamps und Wandler. Nehmen sich also abseits der Features nichts. Das MKII hat als Hauptneuerung im Wesentlichen Kompatibilität zu iOS-Geräten dazubekommen. Das ist beim AG03 auch schon dabei.

    Den Videos nach hört sich das einfach nach massivem Raumhall an. Du scheinst recht weit weg vom [lexicon]Mikro[/lexicon] zu sitzen. Das wäre sicher das erste, was man ändern sollte. Dann kann der Pegel runter, das Rauschen reduziert sich und der Raumhall auch.