YouTube Upload vom Linux Terminal

  • wieso denn jetzt wieder automatisieren.
    Du macht einfach einmal den ssh Server an und dann schließt du den Monitor nie wieder an.
    Dann packst du vom Rechner aus einfach alle Video in eine Warteschleife und los geht.
    Mir währe der Automatismus da jetzt zu kompliziert und zu wenig bringend.

  • Es ging auch nur darum, dass dafür mein Pc auch an sein muss ;). Bei mir ist es so, dass der Raspberry direkt am Router hängt und mein PC woanders steht. Wenn ich jetzt mittags mein ganzes Zeug rendere usw. und dann abends pennen gehe, wäre es natürlich geil (für mich zumindest :D), wenn ich nur meinen Stick mit den gerenderten Sachen in den Raspberry schiebe und sonst nix machen muss. Also nicht noch PC an und so. Aber ich denke ich werde es auch erstmal mit der SSH-Server-Methode machen, bis ich eine für mich noch bessere Methode gefunden habe.
    Viele Grüße

  • Du musst den upload natürlich vom
    Pm aus so starten, das der Pi uploader kann ohne, das der PC abbleiben muss.
    Davür machst du einfach "sudo screen -s upload sudo [uploadcpmmand]

  • Ok,
    kann dir nicht ganz folgen. Kannst du mir nochmal gerade erklären wofür der screen befehl ist? (Der ist ja so ähnlich wie ein zweiter Tab beim Terminal, oder?).

  • Mit Screen kannst du eine screen session auf machen. (ok, man kann sie auch an einem rechnere ganz gut nutzen, wenn man wirklich viel mit dem terminal und NUR der Tastatur machen will)
    Diese sessions (einefach mit "sudo screen" und dann [enter] drücken eine aufmachen) sind dann auf dem Server.
    Wenn du nun die Session verlässt (einfach den ssh client schließen) bleibt die session erhalten und du kannst sie auf einem anderen oder deselben Rechner wieder mit "sudo screen -r" öffenen.
    (Achtung: die Sessions werden in den jeweiligen usern geöffnet, eine session, die mit "sudo screen" eröffnet wurde kann also nicht aus dem normalen nutzer ohne ein "sudo" davor wieder geöffnet werden. Also einfach alles mit Sudo ausführen, oder alles ohne sudo. So, wie du willst.)
    Ich mache z.B.: mache immer die Daten auf meinen usb Stick.
    packe den Stick an den PI und lasse den PI neustarten (wegen der mount geschichte, ich bin zu faul das mal richtig zu machen.
    Nach dem Neustart mache ich mittels "sudo screen" eine neue session auf.
    Dann mounte ich mittels "sudo mount /dev/sda1 /home/mw/usb" den Usb Stick in mein verzeichniss davür (du musst dir natürlich selbst ein Verzeichniss davür anlegen und dann dort hineinmounten.
    Dann gehe ich mittels "sudo nano /home/mw/upload.sh" in mein Uploadscript.
    Dieses bearbeite ich dann kurz, sodass alle hochzuladenden Dateien mit richtigen Names drinnstehen.


    anschließend starte ich das script einfach mit sudo sh /home/<username>/<dateiname>.sh
    Jetzt kann man das Fenster auch schon wieder schließen und sich in Geduld üben.
    Die Fertigen Uploads sehe ich dann im Youtube Upload maneger oder ich gehe mittels "sudo screen -r" wieder in die session und schaue mir den Prozentsatz an.

  • Wow, danke für die ausführliche Antwort! Werde mal versuche alles in die Tat umzusetzen :). Ich gehe mal davon aus, dass das Raspberry für das alles eine feste IP braucht,ne? Aber ich denke, dass ich das selber einrichten kann. Danke für deine Hilfe!

  • naja, du bräuchtest ne feste ip, wenn du ihn von auserhalb des Netzwerkes erreichen wollen würdest.
    Da du das aber nicht brauchst und ich dir das auch ohne weitgehende Linux Kentnisse nicht empfehlen würde kannst du einfach die localen ip´s nehmen.
    Wie gesagt, sollte irgendwas von wegen 168.178. und noch was sein.
    Diese ip´s gibt es in jedem Lan (local arya network) und sie können auch nur aus diesem LAN aufgerufen werden.
    Also feste ip´s müssen nicht seion.

  • Ich habe ein wenig rumgespielt. Und weil ich so cool bin, möchte ich euch mein Skript zeigen.


    Ich weiß, es ist etwas "unordentlich" und "aufwändig", aber ich arbeite gerade daran, das alles etwas zu Automatisieren... Bisher habe ich nur das Grundgerüst fertig.



    Wer sich fragt, warum die vielen "#"... Lasst mich, lol


    Das ist das Skript für mein Metro Last Light [lexicon]Let's Play[/lexicon]. Für jedes [lexicon]Let's Play[/lexicon] gibt es ein eigenes Skript.


    Wie die Ausgabe während des Uploads aussieht?


    Das Skript ist in der ERSTEN Version. Ich habe es bisher für 5 Uploads genutzt. Viel spaß. Verbesserungen hätte ich gerne zugeschickt :)


    Achja... das hier braucht ihr ja auch :D Das muss im selben verzeichnis liegen wie das obere Skript... ihr könnt auch einfach das nehmen was unter "examples" beim Programm beiliegt... aber... bla

  • Hmm Razerlikes, fand dein Skript eigentlich ganz hilfreich, würde dann zwar noch mit cronjobs erweitern, leider scheint es die Datei für Tags und Description nicht zu nehmen. Gefunden werden sie, den Fehler bekomm ich nämlich nicht, aber mehr passiert damit nicht, hast du da ne Idee?

  • Hallo,


    ich versuche gerade ein Script aufzusetzen, was mit einer for schleife alle Dateien eines Verzeichnisses hochlädt und sich den Titel aus dem Dateinamen zieht.. Problem an der Sache: Ich hab keine Ahnung. Der Raspberry ist für mich die erste Kontaktaufnahme mit Linux und der Scripterei.


    Im Moment siehts so aus:


    Als Fehlermeldung bekomme:



    : not found test.sh:
    test.sh: 6: test.sh: Syntax error: word unexpected (expecting "do")


    Jemand ne Ahnung was falsch ist?

  • Ich weiß nicht ob das möglicherweise beim Posten entstanden ist, aber spendier dem done am Ende doch mal seine eigene Zeile und rück die Schleife ein.
    Ansonsten scheint es bei mir zu laufen (wobei ich allerdings keinen Pi habe um es dort zu testen, sollte da eine komische bash Version drauf sein).

  • Danke für den Hinweis.


    Die Formatierungsfehler sind aber leider tatsächlich nur beim kopieren entstanden. Das Done hat seine eigene Zeile. Die Schleife ist auch eingerückt, wobei das ja keine funktionelle Bedeutung hat und nur kosmetischer Natur ist, oder?

  • Ja die Einrückung ist technisch gesehen egal.


    Du könntest die erste Zeile mal in "#/bin/bash -x" ändern, dann erhälst du beim ausführen Debugausgaben, vllt hilft das ja weiter.

  • Was mir grade noch einfällt: Enthält dein Username/Passwort/Beschreibung/Tags irgendwelche Sonderzeichen, insbesondere Klammern, $ oder geschweifte Klammern {} ?

  • Bin mal sehr gespannt, ob ihr das hinkriegt mit der Schleife! Finde ich sehr interessant, kenne mich aber immer noch zu wenig aus, um zu helfen :)

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