No Man's Sky und (Streamlabs) OBS - Ein kompliziertes Pärchen

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  • Heyya an alle,


    nach Jahren melde ich mich auch mal wieder mit einem technischen Problem hier :).

    Da bin ich diesbezüglich tatsächlich recht überfragt und irgendwie Google Suche hat da nicht wirklich das korrekte Ergebnis geliefert.


    Neben Let's Plays mache ich seit einer Weile auch wieder ein paar Streams, bisher hatte ich da auch bisher keine Probleme mit gehabt.

    Jetzt habe ich aber einen Kandidaten als Spiel, der mir dann doch ein paar Probleme bereitet.


    Handelt sich ganz konkret um das Spiel "No Man's Sky", was ich seit einer Weile manchmal auf Twitch bringe.

    Das Spiel selbst läuft lokal bei mir mit 60 FPS auf maximalen Details in 1920x1080, alles ziemlich problemlos. Nehme ich das mit DxTory oder sogar MSI Afterburner auf, habe ich auch keinerlei Performanceprobleme im Spiel und im finalen Video. Läuft alles flüssig und sieht auch alles so aus, wie es sein sollte.


    Sobald ich aber (Streamlabs) OBS an das Spiel lasse, gibt das aber schon bereits bei der Preview auf Monitor#2 eine stellenweise Diashow ähnliche Performance, ganz ohne Aufnahme/Streaming. Das Endprodukt sowohl als Aufnahme, wie auch als Stream läuft dann auch ähnlich schlecht.

    Gut, Recherchen haben ergeben, dass die GPU durch die OBS-Preview quasi doppelte Arbeit leisten muss. Dafür gibt es ja auch den "Performance-Modus", der diese Preview abschaltet.


    Soweit so gut... der Effekt liegt aber so ziemlich bei null.


    Ein bisschen rumprobieren hat auch ergeben, dass offenbar die Grafikkarte schlicht überlastet scheint, lasse ich No Man's Sky mit 50%-Auflösungsskalierung laufen (also quasi PSVita-like in 960x540) gibt das auch bei (SL)OBS ein butterweiches Ergebnis.


    Aufnahmen per OBS wickel ich in der Regel per "NVENC (new)" und CRF in den Einstellungen 1 bzw. 5 ab (falls 1 wegen Frameverluste rummeckert), damit da möglichst viel Qualität zur Weiterverarbeitung über bleibt. OBS ist in Sachen Aufnahmen für mich auch nur auf Platz 3... halt hinter DxTory und MSI Afterburner. Was man halt nutzt, wenn die anderen beiden Programme nicht problemlos funktionieren.


    Für Streaming gehe ich aber in der Regel auf 1920x1080*60 FPS, x264, Medium und 8250 kBits, lasse das also alles über die CPU abwickeln. Zum einen weil ich keine RTX habe, sondern nur eine 1060 Ti und zum anderen, weil ein Ryzen 3700X in meinem System werkelt, der durchaus für Streams geeignet ist und auch Medium ziemlich problemlos bei jedem anderen meiner Spiele schafft.

    Die CPU kommt zwar bei diesem Spiel in diesen Settings schon ins Schwitzen, die Auslastung liegt gerne mal bei 50-70%, ist aber tatsächlich nichts, was mir totale Sorgen bereitet.


    Als Testumgebung habe ich meine Streaming-Einstellung auch einfach mal in OBS als Aufnahmeeinstellungen genommen, genau mit dem gleichen Ergebnis als Video, wie sonst als Stream. Da scheint die CPU-Auslastung auch überhaupt nicht der Übeltäter zu sein, nehme ich die gleichen Einstellungen mit "Ultrafast" langweilt sich die CPU, da sie bei nur 5% Auslastung herumdümpelt. Das Bild aber trotzdem extrem unruhig ist. Ergibt einfach ein total seltsames zittriges Bild, sobald ich mich im Spiel hin und her drehe. Also wirklich so, als käme die Grafikkarte nicht hinterher.


    Aber was genau läuft da eigentlich so viel anders im Vergleich zur Aufnahme mit DxTory/MSI Afterburner? Warum bringen mir die beiden Programme genau das Erlebnis ins Video, was ich gespielt habe, OBS aber nicht?

    Was läuft da falsch und die viel größere Frage ist, wie kann ich dafür sorgen, dass es richtig läuft? :/

    Weil so wie es aktuell ist, kann ich es keinem Zuschauer zumuten. Und wenn die einzige Alternative die Sache mit der 540er Auflösung ist, bin ich schon fast geneigt zu sagen "**** Off. Ich mache es als lokal aufgenommenes On-Demand-Let's-Play-Projekt neu."


    Hoffe daher auf ein paar Anregungen und vielleicht auch eigene Erfahrungsberichte :).


    Grüße,


    Deepstar

  • Meine Erfahrungen bei NMS + OBS sind auch eher bescheiden. Laut OBS Forum war zu der Zeit der bescheidene Vulkan Support bei OBS schuld. Ich weiß nicht, ob das vielleicht immer noch eine Rolle spielt und schlichtweg OBS schuld ist. Eventuell mal die neueste Version von OBS (Nicht SLOBS) ausprobieren und gucken was bei raus kommt.


    NMS ist aber ohnehin eine ziemliche Zicke wie ich finde, auch ohne Aufnahme oder Streaming.


    Ist halt komisch, sofern ich es richtig verstanden habe, das OBS egal mit welchen Encoder bei dir für Verruckelungen sorgt, außer bei niedriger Auflösung?


    Vielleicht können dir andere noch mehr technische Gründe liefern, aber OBS und Vulkan sind definitiv nicht die besten Freunde.

  • Habe da bereits die neueste Version von beiden Programmen.


    Der Encoder spielt keine wirkliche Rolle. Außer das NVENC bei der Aufnahme sowieso wegen Framedrops mir Fehlermeldungen entgegen wirft.

    Aber die Preview ruckelt ja bereits schon, obwohl ich nicht einmal Aufnahme- oder Streamingtaste betätigt habe, das ist ja auch schon ziemlich seltsam.


    Und das bekomme ich tatsächlich nur durch eine niedrigere Auflösung in den Griff. Also durch Spielaufösungen in den Bereichen 960x540/1056x594 (oder entsprechende Skalierung von 1080p runter) läuft dann auch die Preview fehlerfrei und damit das Video.

    Aber bei höheren Auflösungen nehmen dann die Probleme immer mehr zu, da spielt es auch keine Rolle, ob ich die Preview durch "Performance-Modus" abschalte.


    Das es an Vulkan liegen könnte, habe ich noch nicht bedacht. Müsste NMS wohl das erste Vulkan-Spiel sein, was ich irgendwie mit OBS im Gange habe.

    Dann müsste ich mal eine ältere Version vom Spiel installieren zum Test. Denn NMS lief glaube ich vor Beyond noch mit OpenGL.

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