ModMic Wireless klingen lassen wir ein Procaster? Probieren wir es aus!

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    • ModMic Wireless klingen lassen wir ein Procaster? Probieren wir es aus!

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      Hallöchen zusammen!

      Vor einiger Zeit habe ich ein Video gemacht, in dem ich das ModMic Wireless vorstelle und Beispiele für den Klang unter Verwendung verschiedener Filtereinstellungen gebe (Thread, Video). Da ich allerdings nie wirklich zufrieden mit dem Ergebnis war, habe ich nun noch einmal systematischer versucht, den Sound des ModMics an den meines Procasters anzupassen. Diesen Versuch habe ich natürlich in einem Video festgehalten. Lasst mich gerne wissen, was ihr von dem Ergebnis dieses kleinen Hacks haltet. ^^



      Euer Ochi
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    • Hallo Ochi,

      Schönes Video! Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie ähnlich Mikrofone, die für ansich völlig unterschiedlich gehalten werden, mit Angleichung per EQ klingen können. Da fällt einem sofort auf, wie viel allein die Abstimmung wirklich ausmacht.

      Mit der Korrektur klingt das ModMic Wireless wirklich ganz passabel. Man merkt zwar immernoch, dass es ziemlich komprimiert wird (die Leiden des Bluetooth) und die Höhen etwas schroff wiedergegeben werden. Aber insgesamt doch deutlich runder, was sich beim längeren Zuhören sicherlich sehr bemerkbar macht.

      Für die Zukunft würde ich noch den Tipp mit auf den Weg geben, mal einen Auto EQ zu probieren und für das erste Einpegeln (auch hardwareseitig) anstatt von RMS den Standard "LUFS" (empfundene Lautstärke) zu verwenden. Ich persönlich nehme sehr gerne den MAutoEqualizer von Melda, der den ausgewählten Aufnahmebereich automatisch untersucht und dabei Frequenz und Pegel abgleicht. Als "Rohmaterial" verwende ich dafür eine kurze Phrase mit ansteigender Tonlage. Noch besser wäre ein Sweep per Lautsprecher, der das Frequenzspektrum einmal von oben bis unten abfährt. Im Heimbereich ist das allerdings nicht wirklich sinnvoll (Stichwort "Raumhall" und "Punktschallquelle").
      Wenn ich den passenden EQ ermittelt habe, schaue ich mir eine längere Aufnahme an (dabei natürlich beide Mics synchron aufgenommen) und lasse dabei immer wieder Sequenzen im Loop durchlaufen. Währenddessen schalte ich nahtlos A/B, wodurch die Unterschiede zwischen zwei Mikrofonen und das, was per EQ machbar ist, normalerweise sehr deutlich werden.

      Die Grenzen liegen natürlich da, wo die Mikrofone den Raum aus verschiedenen Richtungen unterschiedlich stark und gefärbt aufzeichnen. All das fällt schließlich mit der Stimme zusammen und wird dann als Ganzes EQ'd...
      Für einen groben Vergleich reicht es aber in jedem Fall aus. Vor allem kriegt man dadurch ein nachvollziehbares Abbild, an welchen Stellen es bei Mikrofon A oder B mangelt. Das wird am Beispiel des ModMic Wireless doch sehr deutlich. Werde ich in Zukunft darauf verweisen - danke für deinen Beitrag! :)
      Ein Plädoyer für XLR:
      USB-Mikrofone unter Windows 10
    • Hallo Dr. Strangelove,

      freut mich sehr wenn es ein bisschen interessant war und vielen Dank für die Tipps! Nachdem ich tatsächlich recht verblüfft war, was es ausmachen kann, werde ich diesen Ansatz noch etwas weiter verfolgen. :) Und ja, wahrscheinlich würde ich dieses Mic (auch mit Blick auf dessen doch recht hohen Preis) nicht uneingeschränkt für reguläre Aufnahmen empfehlen. Aber gerade für wireless VR ist das Gerät unheimlich praktisch. Ich habe auch schon das verkabelte ModMic dafür verwendet mit einem RODElink Wireless Kit, aber alles was einem weniger am Körper rumbaumelt steigert den Komfort und letztlich die Immersion doch deutlich. :)

      Viele Grüße
      Ochi
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