Beiträge von OchiZockt

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    Hallöchen ^^


    Da vor allem mein Hauptkanal inzwischen so manche Iteration gesehen hat, es aber gleichzeitig immer schwer ist den ersten Eindruck auf Neuankömmlinge einzuschätzen, würde ich mich ebenfalls über Feedback freuen. ^_^ Ich habe in der Vergangenheit schon nützliches Feedback von Euch erhalten und vieles davon auch umgesetzt (wie zum Beispiel die Videos etwas zu kategorisieren, mehr Tags zu verwenden usw.). Von daher... auf ein Neues. :)


    Zu meinem YouTube-Hauptkanal, den es inzwischen seit rund dreieinhalb Jahren gibt, ist inzwischen auch ein recht regelmäßig bespielter Twitch-Kanal und kürzlich noch ein zweiter YouTube-Kanal als Stream-Archiv hinzugekommen.


    Hauptkanal: https://ochizockt.de/youtube

    Twitch: https://ochizockt.de/twitch

    Archiv: https://ochizockt.de/archiv


    Viele Grüße

    Ochi

    Ich bin mir zwar nicht ganz sicher was hier die offizielle Policy zu Cross-Posting ist, aber man muss ja auch nicht heiliger sein als der Papst. Deshalb paste ich meine Antwort aus dem Video auch mal hier hin. ^^


    Vielen Dank für deine Gedanken zu dem Thema. ^_^ Ich habe inzwischen ja schon einige Streams unter der neuen Prämisse gemacht, nicht alles was ich Streame auch zu Folgen auf dem YouTube-Hauptkanal verwursten zu "müssen". Und ich glaube es gefällt und tut mir soweit sehr gut. Ich kann so auch mal andere Spiele spielen, ein bisschen rumexperimentieren, Sachen anzocken... Es muss nicht alles in dasselbe Schema gepresst werden (inklusive Begrüßung, Verabschiedung für YouTube...).


    Für ein paar Tage habe ich jetzt noch ältere Aufnahmen auf Platte bzw. in der Warteschlange – was danach kommt wird man sehen. Ich könnte mir gut vorstellen, manche ausgewählte Spiele entweder im Stream oder sogar mal unabhängig davon dediziert für YouTube aufzunehmen. Wenn man nun etwas entlastet ist mit der Nachbereitung, dann kann es ja auch wieder neuen Spaß machen etwas für das "klassische" Format aufzunehmen.


    Ich bereue soweit jedenfalls wenig. :) Was ich vielleicht noch brauchen könnte wäre ein Stream-Plan, aber mal schauen. Parallel habe ich auch einen Zweitkanal als Stream-Archiv gestartet ( https://ochizockt.de/archiv ) – nicht zuletzt auch als Kompromiss für meinen Seelenfrieden, dass alles was ich mache doch irgendwie in Videoform festgehalten ist. ^_^ Natürlich ganz im Ochi-Stil ordentlich mit Zeitstempeln versehen für einen guten Überblick... ist unterm Strich trotzdem weniger Arbeit in der Nachbereitung. :)

    Ich komm überhaupt nicht hinterher mit dem Posten... hier alle Folgen bis zur aktuellsten. ^^


    Folge 9:


    Folge 10:


    Folge 11:


    Folge 12:


    Folge 13:


    Folge 14:

    Hallo zusammen ^^


    Ich habe ganz spontan Lust mal etwas auszuprobieren und wollte deshalb fragen ob jemand genauso spontan Lust hat mitzumachen.


    Wäre jemand noch heute (13.04.) ca. 20 Uhr für Hedgewars (ein Worms-Klon, https://www.hedgewars.org/) zu haben?


    Wenn ja, bitte kurz antworten – wenn sich ein, zwei Leute finden, dann würde ich das machen, ansonsten muss ich das mal etwas langfristiger ankündigen. ^^


    Der Ström: https://ochizockt.de/twitch


    Euer Ochi

    Danke 9NinetySix6 für deine Gedanken dazu. ^^ Der Punkt, wie mit dem Spiel umgegangen wird, ist durchaus ein interessanter Aspekt, gleichzeitig aber sicherlich auch ziemlich individuell verschieden - sowohl aus Sicht des Content Creators als auch aus Sicht der Zuschauenden. Letztendlich ist es Geschmackssache. Was ich mich allerdings für mich fragen kann ist zum einen wie ich mit den Spielen momentan umgehe und vor allem, ob sich daran etwas ändert, wenn ich nicht primär im Kopf habe, dass aus dem was ich gerade mache eine Aufnahme werden soll. Auf jeden Fall ist das ein Punkt, an den ich noch nicht wirklich gedacht habe, aber ich glaube das wird sich letztendlich in der Praxis zeigen müssen. Man muss dazu aber auch sagen, dass es sehr von dem Spiel abhängt. Gerade im Moment zocken wir unter anderem The Longing - ein Spiel, das sehr, sehr... langsam ist, das sehr viel Zeit gibt mit den Zuschauern zu interagieren. Das mag zwar ein Extrembeispiel sein, aber ich finde es als Streamer äußerst angenehm auch solche Spiele durchziehen zu können und die Zuschauer mit auf diese merkwürdige Reise zu nehmen, die mir ansonsten alleine vielleicht auch einfach zu eintönig wäre. Andere Spiele lassen einem da natürlich wesentlich weniger Raum. Ich kann letztendlich jetzt nicht beantworten, ob sich bezüglich des Umgangs mit dem Spiel für mich etwas ändern wird, aber es ist ein interessanter Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.

    Vielen Dank für deine Gedanken dazu, The Real HonkH ! Das sind durchaus valide Argumente. Einerseits die zeitliche Flexibilität aus Sicht des Content Creators, andererseits die aus Sicht des Zuschauers wenn es darum geht, wann sie oder er einschalten möchte.


    Was den ersten Punkt angeht kommt es ganz darauf an, wie man jetzt bereits arbeitet. Ich persönlich bin sowieso schon dazu übergegangen, so gut wie alles, was ich als Aufnahme auf YouTube veröffentliche, zuvor sowieso schon in einem Stream aufzunehmen. Immer wenn ich doch mal wieder versucht habe eine "klassische" Aufnahme ohne Stream zu machen, hat mir irgendwas gefehlt. Das war natürlich nicht immer so! Ich habe sehr lange Zeit reine Aufnahmen gemacht, aber bin ganz automatisch immer weiter zum Streaming gewandert. Von daher ist es für mich eigentlich keine so große Umstellung. Das heißt allerdings nicht, dass ich mir nicht auch Gedanken darum mache, ob ich das auf Dauer durchhalte wenn ich "muss" (in Anführungszeichen!). Das ist auch der Grund, weshalb ich bisher nie einen wirklich fixen Streamplan gemacht habe, aber ich will das einfach auf mich zukommen lassen. Es ist auch nicht so, dass ich jetzt schon 10000 Follower hätte und meine Haupteinkünfte davon abhängen wüden - ganz im Gegenteil, es ist immernoch mein Hobby und ich habe einen Job unabhängig vom LPen. Ich glaube tatsächlich sogar, dass es mir und meinem eigentlichen Job gut tun würde, nicht so viel zusätzliche Zeit aufwenden zu müssen. Das merke ich lustigerweise gerade jetzt in der Zeit, in der Home-Office angesagt ist. Da fällt es recht leicht auch mal morgens erstmal Videos zu schneiden, weil "muss ja gemacht werden". ;) Also: Ist auf jeden Fall ein Punkt, den man bedenken muss, ist für mich aber momentan gar nicht so eine große Umstellung.


    Zum zweiten Punkt kann ich natürlich niemandem vorschreiben, wie er den Content zu konsumieren hat. Tatsächlich habe ich auch Zuschauer, die mir gesagt haben, dass sie etwa verpasste Passagen gerne auf YouTube in aufbereiteter, häppchenweiser Form nachholen. Das kann ich absolut verstehen (wobei wenn es nur darum geht, verpasste Teile nachzuholen, vielleicht wirklich auf die Twitch-Videos zurückgegriffen werden kann - muss jeder selber wissen). Allerdings muss ich aus meiner Sicht einfach auch irgendwo die Kosten-Nutzen-Rechnung machen. Wenn ich das ganze vollzeitmäßig machen würde und entsprechend viele Zuschauer auf YouTube hätte, kann diese zusätzliche Arbeit durchaus Sinn machen um beide "Lager" von Zuschauern zu bedienen. Wenn allerdings für mich dabei irgendwo der Spaß auf der Strecke bleibt, weil es nur in Arbeit ausartet, dann leidet wahrscheinlich auf lange Sicht alles darunter. Letztendlich kann ich dazu nur sagen, dass ich es leider nicht jedem recht machen kann, das ist ganz klar. Aber manchmal muss man auch mal etwas verändern, damit man weiterkommt. :)


    EDIT:


    Und vielen Dank natürlich auch dir, yollum ! Dein Beitrag kam rein während ich meinen schrieb. ^^ Es ist schön zu hören, dass es durchaus genau die richtige Entscheidung für einen sein kann und man etwas Positives aus diesem Schritt mitnehmen kann. Wie es bei mir letztendlich sein wird, wird sich natürlich zeigen. Wie gesagt - ich glaube auch nicht, dass ich nie wieder YouTube-Videos mache (ganz abgesehen von den Spielen, die momentan noch laufen und die ich natürlich zu einem guten Abschluss bringen will). Im Gegenteil - ich glaube, dass ich so mehr Zeit für "spannendere" Videos finden könnte, die vielleicht auch viele Leute nützlich oder interessant finden, die aber nicht so - es klingt vielleicht blöd aber - nicht so diesen "Grinding"-Charakter haben wie eine Folge nach der anderen eines Spiels raushauen zu müssen. Und was das Archivieren angeht, das ist durchaus eine interessante Frage. Ich habe schon öfter gesagt, dass ich die Aufnahmen auch mache, um hinterher ein ordentliches Archiv von allem zu haben, was ich so gezockt habe im Laufe der Zeit. Das ist auch an sich eine schöne Sache - vor allem von den allerersten, wackeligen Aufnahmen bis heute nachvollziehen zu können, was sich so im Laufe der Zeit getan hat. Es ist und bleibt für mich auch immer spannend, an der Technik zu basteln und daran zu optimieren. Ich glaube aber diesbezüglich, dass ich an einem Punkt angekommen bin, an dem es technisch keine so starke Herausforderung mehr für mich ist, die Folgen zu machen. Es ist eben einfach zusätzliche Arbeit, die gemacht werden "muss". Was ich mir vorstellen kann ist, dass ich trotzdem alles was ich streame nebenbei so wie es gestreamt wurde aufnehme und auf Platte lege, einfach um für mich persönlich ein kleines Archiv zu haben. Ob es sonderlich Sinn macht, diese Aufnahmen dann auch 1-zu-1 (ohne echte Nachbereitung) nochmal auf YouTube hochzuladen, das weiß ich nicht. Darüber muss ich noch nachdenken.

    Hallo zusammen!


    Nach einem recht langem Kampf mit mir selbst habe ich mich heute schließlich und endlich zu einem für mich gefühlt doch erstaunlich großen Schritt entschlossen: Ich möchte mich deutlich stärker auf Streaming – in dem Fall auf Twitch (https://ochizockt.de/twitch) – konzentrieren und dafür meinen YouTube-Kanal (https://ochizockt.de/youtube) zurückstellen.


    Ich möchte darüber vor allem berichten um zu hören, ob einige von euch vielleicht ähnliche Überlegungen schon hatten, vielleicht mit sich selber hadern, oder vielleicht gebe ich dem einen oder anderen ja auch einen Denkanstoß.


    Bevor ich die Situation weiter beschreibe zunächst ein Link zu einem 10-minütigen Video, in dem ich genau über dieses Thema spreche:



    Seit ziemlich genau 1300 Tagen betreibe ich meinen YouTube-Kanal und habe in dieser Zeit über 1500 Folgen rausgehauen. Anfangs habe ich aus einer Laune heraus einfach mal auf "Aufnahme" gedrückt und geschaut was passiert. Schon nach kurzer Zeit habe ich allerdings angefangen, die Videos zu schneiden und deutlich mehr Aufwand in die Nachbereitung der Videos als auch in die Technik rund um die Aufnahmen zu stecken.


    Irgendwann habe ich zunehmend mit Streaming experimentiert; der Übergang zwischen reinen Aufnahmen und dem Aufnehmen während des Streamens war recht fließend, sodass ich nicht genau sagen kann, wie lange ich das inzwischen mache. Ich würde schätzen, dass es etwa einem halben Jahr zunehmend regelmäßig ist. Die letzte Zeit sogar fast täglich (was vielleicht auch ein bisschen der aktuellen Situation geschuldet ist, aber sicher nicht nur).


    Der große Knackpunkt ist, dass ich praktisch alles was ich streame später auch als ordentlich geschnittene Folgen auf YouTube veröffentliche. Hierbei schneide ich nicht einfach einen Mitschnitt des Streams in Folgen, sondern nehme parallel zum Stream alle Video- und Audiospuren separat auf um sie hinterher gegebenenfalls neu zusammenzusetzen, die Cam an eine sinnvolle Stelle zu platzieren, diese ein- und auszublenden, die Lautstärken anzupassen, manche Teile rauszuschneiden... was alles in allem sehr viel Mehraufwand für die Nachbereitung mit sich bringt.


    Eben weil ich inzwischen so viel streame und darauf richtig Bock habe, zeigen sich zunehmend zwei Probleme. Erstens: Es ist einfach viel Material, das dabei zusammenkommt und entsprechend viel Aufwand ist es, das ganze aufzubereiten, zu rendern, zu encoden, hochzuladen, mit eigenen Thumbnails zu versehen, zu kategorisieren... Und dabei habe ich letztendlich für mich persönlich durch YouTube keinen großen Mehrwehrt. Aber darauf komme ich gleich nochmal zu sprechen. Zweitens: Da ich praktisch ständig darüber nachdenke, alles zu Folgen zu machen, streame ich anders als ich es eigentlich wollen würde. Ich habe stets im Hinterkopf wie die Folgen zu schneiden sind, ich speicher mir Timestamps, ich begrüße und verabschiede die Zuschauer auf YouTube natürlich auch während des Streams. Ebenso passiert es oft, dass mir für die Aufnahme etwas im Spiel beispielsweise zu lang dauert und ich es hinterher lieber wegschneiden möchte, oder eben gar nicht erst mache. Ich glaube, dass unter diesen "Zwängen" letztendlich der Stream nicht sein Potential entfaltet bzw. es mir persönlich auch einfach mehr Spaß machen würde, mich einfach nur auf das Spiel und die Live-Zuschauer konzentrieren zu können.


    Bezüglich des Nutzens von YouTube für mich: Mein Kanal wurde nie wirklich groß. Der harte Kern schaut zwar gelegentlich die Videos dort, allerdings ist es für mich weder machbar noch wirklich ein Ziel, gegen die größeren, bekannteren YouTube anzustinken. Ich habe außerdem noch zu einer Zeit angefangen, als die Monetarisierung von Videos noch eher einfach zu aktivieren war, was sich bald darauf allerdings geändert hat. Auch wenn es nie mein Ziel war, mit dem was ich mache Geld zu verdienen, zeigte sich auf Twitch schon schnell, dass sogar das dort eine tatsächliche Möglichkeit ist und zumindest ein paar Euro für einen Kaffee zusammenkommen können. Aber auch ganz abgesehen von der finanziellen Sicht finde ich das Live-Streamen auf Twitch deutlich belohnender als das indirekte Zeigen meiner Videos über YouTube. Ich mag die Interaktion mit den Leuten. Und es passiert inzwischen eher selten, dass ich Streame ohne dass irgendjemand zuschaut, was ich sehr schön finde und meine Entscheidung letztlich auch stark beeinflusst hat.


    Also: Mein YouTube-Kanal wird nach langer Zeit und nach viel Arbeit, die reingeflossen ist, hinten angestellt und statt dessen versuche ich mich mit Streaming gewissermaßen neu zu erfinden. Ich bin sehr gespannt, was passieren wird, aber ich freue mich auch sehr darauf. Und letztendlich ist weder YouTube, noch mein Know-How, das ich mir inzwischen angeeignet habe, sowie mein ganzes Equipment weg. Von daher kann ich mir vorstellen, dass ich die neu gewonnene Zeit vielleicht dazu verwenden kann, andersartige Videos zu machen. Beispielsweise habe ich vor langer Zeit Tutorial-Reihen zu REAPER oder OBS angefangen, die ich aber nie zuendegebracht habe, da sowieso immer genug Folgen von Spielen fertigzumachen sind. Vielleicht ergeben sich so ja auch neue, spannendere Möglichkeiten. Und wenn es mal ein Spiel gibt, das ich ordentlich aufnehmen will, dann kann ich ja trotzdem noch den Aufnahme-Knopf drücken. :)


    Soviel zu meinen Erfahrungen und meinen neuen Ansätzen. Ich würde mich freuen von euch zu hören, wie es bei euch ist mit Video-on-Demand vs. Streaming.


    Euer Ochi

    Ummuxen oder echt neu codieren? Letzteres wäre ja arg umständlich und auch unnötiger Generation Loss (verlustbehaftet zu verlustbehaftet)

    Wenn man einfach nur z.B. aus einem MKV ein MOV mit gleichem Inhalt machen will, klar, dann reicht neu muxen. Weiß gar nicht genau ob man mit OBS in beliebige Ziel-Container-Formate remuxen kann. Ich persönlich benutze für vieles sowieso direkt ffmpeg. In meinem speziellen Fall codiere ich allerdings neu, da ich mehrere Video-Inputs (Game(s), Cam(s), Twitch-Chat) nebeneinander in einem großen Video aufnehme und diese hinterher wieder zerpflücke. Ist zwar verlustbehaftet, aber ich benutze dafür so hohe Qualitätseinstellungen, dass es in der Praxis keinen Unterschied machen sollte wenn hinterher eh noch zweimal komprimiert wird. Und ja, ich habe früher die ganzen Videospuren gänzlich separat aufgenommen, aber das Synchronisieren hinterher war immer sowas von anstrengend. ^^ Diese Arbeitsweise funktioniert für mich schon lange Zeit ziemlich gut.