Hach ja, da hab ich wirklich schön viel geschafft im Spiel Story of Seasons. Meine Tiere sind glücklich und geben gute Produkte, ich hab massig hochwertige Ernte und die Mine gab haufenweise Edelsteine heraus. Ich hab ordentlich Geld verdient und kann mir nun endlich etwas leisten... was 500.000 kostet! Soviel, wie ich habe! Da muss ich für die nächste Sache wohl wieder ganz von vorn anfangen...
Na gut, dann spielen wir halt ein anderes Spiel. Wie wäre es mit einem netten Rollenspiel? Allerdings wirken meine Charaktere etwas zu schwach. Ich könnte neue Rüstungen gebrauchen... aber ich hab nicht genug Geld! Da steht wohl Grinden an....
Na gut, dann nehm ich mir halt ein actionlastigeres Game vor. Wie Zelda Twilight Princess HD. Oh hey, da ist ja eine Truhe zum Öffnen! Da sind Rubine drin... die zurück in die Truhe müssen, weil ich längst auf dem Maximum bin!
Und da sind wir beim Thema angekommen... meiner Meinung nach gibt es unglaublich viele Spiele, wo ich mich wirklich frage, warum gibt es überhaupt eine Währung im Spiel? Entweder braucht man das Geld nicht, weil man alles selber sammeln kann oder kriegt es so inflationär hinterhergeschmissen und hat so wenig Möglichkeiten es auszugeben, dass man geradezu darin ertrinkt.
Vielleicht sollte man in manchen Videospielen die Währung einfach abschaffen, wenn man eh immer viel zuviel davon hat? Das stell ich mir aber auch schwierig vor.
Was meint ihr? Wie könnte man ein Währungssystem in einem Videospiel sinnvoll umsetzen, ohne dass der Spieler entweder nie Geldsorgen hat oder ständig jeden Penny umdrehen muss.
Ein paar Beispiele für Extrembeispiele wären auch ganz nett. Ich interessiere mich dafür, welche Spiele eine völlig inflationäre Währung haben.
Bei der Gelegenheit könnte man auch die Wirtschaft von Online-RPGs ansprechen... die Inflation war die letzten Jahre in World of Warcraft mehr als gut zu sehen (ich fall fast vom Stuhl, wenn ich manche AH-Preise heutzutage sehe).
Naja, jetzt wo das gesagt ist, lass ich euch mal auf die Diskussion los.