Hatred als Lets Play?

  • Das halte ich für Käse, denn es muss ja kein Experte sein. Zu reflektierten Gedankengängen sollte man schon in der Lage sein


    Doch, in diesem einzigen Fall, in dem ich mir ein LP zu Hatred anschauen würde, müsste es ein Experte sein. Zu reflektierenden Gedankengängen bin ich selbst in der Lage und dazu brauche ich niemanden, der das im LP tut. Da mich das Gameplay/"Story", nach dem was ich im Trailer gesehen habe, 0 anspricht, bräuchte ich als Zuschauer also jemanden, der mir das mit Ahnung und Fachwissen erklären kann.
    Ich sage ja nur, in welchem Fall ICH das gerne sehen würde. Klar, für einige mag es auch schon reichen, wenn jemand eine philosophische Ader hat und darüber redet. Mir wäre das, um mich diesem Crap von Spiel abzugeben, aber zu wenig. Gucke ich lieber ein LP zu "Abenteuer auf dem Ponyhof"

  • Hoffentlich wird sowas jetzt nicht zum Trend...


    so ist der großteil aller shooter games aufgebaut, es ist schon trend nur in dem spiel heißten die zivillisten und in anderen gegner, aber das prinzip ist das gleiche^^ ich will das nicht schönreden, reine massakerspiele finde ich grundsätzlich bekloppt, ich meine nur wie leicht sich leute blenden lassen obwohl sie wahrscheinlich sowas schon besitzen/spielen das nur durch anderes marketing verkauft wurde

  • so ist der großteil aller shooter games aufgebaut, es ist schon trend nur in dem spiel heißten die zivillisten und in anderen gegner, aber das prinzip ist das gleiche^^ ich will das nicht schönreden, reine massakerspiele finde ich grundsätzlich bekloppt, ich meine nur wie leicht sich leute blenden lassen obwohl sie wahrscheinlich sowas schon besitzen/spielen das nur durch anderes marketing verkauft wurde


    Da würde ich gerne mal ein Spiel genannt bekommen indem es mein EINZIGES Ziel ist soviele Wehrlose Zivilisten zu töten wie möglich?

  • Ich enthalte mich am besten der Diskussion um Hatred. Ich kann das nicht beurteilen und für mich ist Hotline Miami auch schon stark an der Grenze. Das ist plumpe Ästhetisierung von Gewalt., wobei bei Hotline Miami anscheinend doch eine interessante Story dahinterstecken soll.

  • so ist der großteil aller shooter games aufgebaut


    ja eh, ist auch kein Problem ... bei Shootern ist die Ausgangssituation eine andere ... hier geht's um Skill vs. Skill ... da kann man unheimlich viel fun haben gegen freunde oder auch im Internet unbekannte zu gewinnen oder abzustinken (my way of playing shooter, hehe) ... aber hatret stellt diese Ansprüche nicht ... hier flehen pixelhaufen um Gnade und du bist nur cool, super, whatever wenn Du sie trotzdem und erst recht killst ... da ist schon ein GEWALTiger unterschied wie ich meine.


    Ps.:
    ups ... war eigentlich ein #zimststern Zitat, habs aber von #everhate kopiert, sorry aber ihr seid ja live dabei und wisst wer was wie wieso warum, etc, ;)

  • Da würde ich gerne mal ein Spiel genannt bekommen indem es mein EINZIGES Ziel ist soviele Wehrlose Zivilisten zu töten wie möglich?


    naja eine "story" gibts ja immer, das spiel hat ja auch ne "story", diese aber "story" zu nennen brauch man wirklcih viel fantasie, man muss aber merken worum es eig geht: leute umbringen nur dass sie in den spielen anders heißen oder anders aussehen, vielle glauben menschen, die als gegner bezeichnet werden, zu töten wäre okay aber wenn sie zivillisten genannt werden geht das garnicht :D sorry aber der fehler liegt dann nicht im spiel sondern in der wahrnehmung des spielers. und wer das nicht erkennt, der sollte eh finger davon lassen, sonst kann das übel ausgehen wie hier schon gesagt wurde.


    hier geht's um Skill vs. Skill ... da kann man unheimlich viel fun haben gegen freunde oder auch im Internet unbekannte zu gewinnen oder abzustinken (my way of playing shooter, hehe)


    das ist eben der trugschluss den die entwickler genial verkaufen. (sowie kriegsminister = verteidigungsminister^^) letztendlich redet man sich das schön weil es doch spass macht das zu spielen ...

  • vielle glauben menschen, die als gegner bezeichnet werden, zu töten wäre okay aber wenn sie zivillisten genannt werden geht das garnicht


    Im Falle von Soldaten bin ich stark dafür, dass die das weiterhin glauben.

  • letztendlich redet man sich das schön weil es doch spass macht das zu spielen


    nope, sorry, ich nicht ... ja mir macht es spaß gegen jemanden zu spielen, der "die selbe ausgangssituation" (Bewaffnung, etc...) hat und es ist einfach ein "spielerisches" messen der Skills wer den "Frag" bekommt (Ps.: ich spiele bis auf einige wenige, überhaupt keine Shooter) ... aber ich finde es fürchterlich wenn im Fall von "Pixelhaufen" ein "Etwas" um Gnade fleht und ich sie/ihn kaltmache ... es ist nicht der Pixelhaufen der das Game ausmacht, es ist einzig und alleine meine Entscheidung die bleibt wenn ich den PC/Konsole abdrehe
    ... bei Shootern ist es das "yayyyy war besser als xyz" (wie gesagt, meistens bin schlechter aber egal, solange der Spaß passt,hehe)
    ... bei Hatred ist es das "yayyy, ich bin god, ich hab leben genommen weil mein leben sonst ziemlich fürn popsch ist und ich nichts leisten kann aber hier kann ich wer sein der über "etwas" bestimmt "


    ... just my 2cents ...

  • Im Falle von Soldaten bin ich stark dafür, dass die das weiterhin glauben.


    wir reden immer noch vom spiel hoffe ich^^ man merkt aber ganz gut wie sehr spiele von vielen auf die realität übertragen werden, finde ich interessant ...und beängstigend^^

  • Die Frage ist immer, wo man die Grenze ziehen will. Kann man die Grenze überhaupt klar ziehen? Es ist eben nie nur schwarz und weiß und das eine ist gut und völlig unfragwürdig und das andere ist schlecht und muss verboten werden. Ich habe wirklich keine Ahnung von GTA und Co, habe das wirklich nur hin und wieder mal kurz angespielt, aber was ich gemacht habe, war unterm Strich, durch die Gegend laufen, Leute aus ihren Autos schmeißen, überfahren, töten, Dinge zerstören und randalieren. Klar, da mag es auch noch eine Story geben (gibt es eine?), aber wer auf reines Töten aus ist, wird da mit Sicherheit auch auf seine Kosten kommen.


    Und ich muss zugeben, dass ich es schon sehr spaßig fand, durch die Gegend zu düsen und einfach nur Chaos und Zerstörung anzurichten. Macht mich das jetzt zu einem kranken potentiellen Massenmörder? Oder wenn ich Counter Strike spiele und aus Spaß an der Freude einfach mal die Geiseln abknalle, die ich eigentlich retten sollte, weil sie sich mal wieder an irgendeiner Leiter festbuggen? Oder wenn ich in [lexicon]Gothic[/lexicon] einfach mal einen beliebigen NPC töte, um ihm die Taschen leer zu räumen? Oder in Skyrim, wenn ich als Meuchelmörder durch die Gegend schleiche und nicht nur die Leute töte, die ich für eine Quest brauchen würde, sondern einfach mal so, alle die mir über den Weg laufen? Ist das schlimm? Bin ich deswegen weniger dazu fähig mich in echte Menschen oder auch nur in die Spielfiguren hinein zu versetzen?


    Ich glaube nicht. Ich glaube nur, dass ich sehr gut differenzieren kann zwischen "Einfach mal sinnlos rumballern" und "Ernstnehmen, was ich im Spiel mache und aus meiner persönlichen moralischen Haltung heraus handeln und mich in das Spiel hineinversetzen". Ja, ich stehe dazu, im Spiel gehe ich *manchmal* vor nach dem Motto - "Du nervst mich? Ich töte dich." - trotzdem weise ich es weit von mir, im RL auch nur ansatzweise einen ähnlichen Gedanken oder Impuls zu haben und ich wette, dass das den allermeisten hier genauso geht. Ich KANN mich in das Spiel versetzen, aber muss es nicht die ganze Zeit über tun.


    Ich stimme euch zu, irgendwo muss es eine Grenze geben. Warum ist ein Ballerspiel erlaubt, aber nicht ein Kinderschänder Simulator? Warum finden wir das eine okay, das andere aber instinktiv abstoßend und falsch? Wenn das Argument "Da kann man seine destruktive Energie im Spiel ausleben" beim Töten legitim ist, könnte man das nicht auf auch andere Dinge anwenden und macht das diesen Gedanken nicht ziemlich gefährlich? Und warum sind wir eigentlich beim Töten oder sogar MORDEN eigentlich so abgestumpft. Offensichtlich machen solche Spiele und auch Filme natürlich irgendwas mit uns, machen uns unsensibler gegenüber solchen Bildern. Ich hab damals mit 10 Jahren zum ersten Mal Watership Down gesehen. Da gibt es eine Szene, in der ein Kaninchen in einer Schlinge hängt und sich beim Versuch freizukommen selbst erwürgt... oder eine Szene in der ein Kaninchenbau vergast wird. Das ist wohlgemerkt ein Kinderfilm, ein Zeichentrickfilm. Trotzdem hat mich dieser Film damals echt schockiert und ich hatte damals noch Wochen später Albträume davon, obwohl ich das nie zugegeben hätte. Auch heute noch flößt mir das "schwarze Kaninchen des Todes" Unbehagen ein, weil mich das damals alles echt fertig gemacht hat. Und heute? Ist es "normal", dass 10 jährige Kinder Mortal Kombat spielen und sich über die Fatalities sogar noch lustig machen.


    Das zeigt für mich schon eine sehr erschreckende Entwicklung und meine Kindheit ist wohlgemerkt noch gar nicht so furchtbar lange her. Heute lache ich auch über so viele eigentlich so schreckliche Dinge, dass man sich durchaus die Frage stellen muss, wo die Desensibilisierung gegenüber Gewalt uns eigentlich hinführt.... vielleicht nicht uns persönlich, aber die Kinder, die damit aufwachsen und noch später die Kinder, deren Eltern schon so aufgewachsen sind.


    Um zurück zur Frage zu kommen, ist so ein Spiel, das Töten um des Tötens Willen als einziges Spielziel hat, wirklich in Ordnung? Ich weiß es nicht. Aber ich finde es heuchlerisch zu sagen, dass dieses Spiel ganz furchtbar böse ist, aber GTA, CS und Co. absolut unbedenklich sind. Was natürlich dahinter steht, welche Absicht die Entwickler mit diesem Spiel haben, das ist nochmal ein anderer Punkt, auf den ich nicht eingehen kann, weil ich das Spiel nicht kannte, bevor ich diesen Thread gelesen habe.


    Aber [lexicon]TLDR[/lexicon]: Ich finde es sehr schwer, bei sowas die Grenze zu ziehen. Ich finde es genauso falsch im echten Leben jemanden zu töten, weil er gerade einer militärischen Operation im Weg steht, wie ihn zu töten, weil ich kein Geld hab und ihn ausrauben will. Jemanden nur zu töten, weil ich Spaß dran hab, steht nochmal auf einer anderen Stufe, aber das macht Szenario eins und zwei für mich nicht weniger falsch und entgegen jeglicher Moral. Insofern, ein bisschen weniger mit der Moralkeule winken, wenn man doch selbst im Stillen gelegentlich Spaß am Töten im Spiel hat - denn das hat noch lange nicht zu bedeuten, dass man im RL genauso Spaß daran hätte.

  • nope, sorry, ich nicht ... ja mir macht es spaß gegen jemanden zu spielen, der "die selbe ausgangssituation" (Bewaffnung, etc...) hat und es ist einfach ein "spielerisches" messen der Skills wer den "Frag" bekommt (Ps.: ich spiele bis auf einige wenige, überhaupt keine Shooter) ... aber ich finde es fürchterlich wenn im Fall von "Pixelhaufen" ein "Etwas" um Gnade fleht und ich sie/ihn kaltmache ... es ist nicht der Pixelhaufen der das Game ausmacht, es ist einzig und alleine meine Entscheidung die bleibt wenn ich den PC/Konsole abdrehe
    ... bei Shootern ist es das "yayyyy war besser als xyz" (wie gesagt, meistens bin schlechter aber egal, solange der Spaß passt,hehe)
    ... bei Hatred ist es das "yayyy, ich bin god, ich hab leben genommen weil mein leben sonst ziemlich fürn popsch ist und ich nichts leisten kann aber hier kann ich wer sein der über "etwas" bestimmt "


    ... just my 2cents ...


    verstehe ich. in meinem fall ist das alles nur spiel, ich töte bzw esse nichtmal tiere und kann die grenze zwischen den welten perfekt und klar ziehen deshalb ist das für mich kein großes thema, ich kann locker im spiel auf tiere schießen und sie häuten obwohl es für mih in real ein horror ist und ich es als verbrechen sehe. naja aber ist ja jeder anders ich verstehe wenn leute sich da zu sehr reinsteigern und fantasiegebilden moral zuweisen, geht mir auch oft so im spiel (mitleid usw) aber ich weiß IMMER dass es nicht echt ist und es mir auch nicht nah geht^^ (ist auch nur meine meinung und meine sicht deshalb hätte ich mit dem spiel auch kein problem, obwohl ich es nicht kenne und kann mir denken dass da mehr dahinter steckt als man erst glaubt)

  • wir reden immer noch vom spiel hoffe ich^^ man merkt aber ganz gut wie sehr spiele von vielen auf die realität übertragen werden, finde ich interessant ...und beängstigend^^


    Da brauchst du nichts beängstigend finden. Ich weiß schon wann kein Bildschirm mehr davor ist und ich spiel so einen Schmarrn auch nicht. Ich habe jedenfalls im RL noch nie jemanden mit Yoshi-Eiern beworfen. Lediglich ist die Frage, ob das jeder so sieht. Eine grundsätzliche Einstellung wie sie Soldaten eingedroschen wird = "es gibt Menschen, die man nicht tötet noch ohne ersichtlichen Grund beeinträchtigt und die heißen Zivilisten" kann man leider nicht bei jedem voraussetzen.


    Ich sag nicht, dass Amokläufe davon entstehen, aber Medien haben nun mal auch eine gewisse Verantwortung was für einen Schwachsinn sie in die Welt hinauspusten. Wir leben zwar nicht mehr im 18. Jahrhundert, aber da gab es so einen gewissen Roman, wegen dem sich aus einer Modeerscheinung heraus viele Menschen das Leben genommen hatten.


    Völlig freisprechen kann man ein Medium genausowenig wie es ständig anzuprangern.

  • Ich sag nicht, dass Amokläufe davon entstehen, aber Medien haben nun mal auch eine gewisse Verantwortung was für einen Schwachsinn sie in die Welt hinauspusten. Wir leben zwar nicht mehr im 18. Jahrhundert, aber da gab es so einen gewissen Roman, wegen dem sich aus einer Modeerscheinung heraus viele Menschen das Leben genommen hatten.


    Völlig freisprechen kann man ein Medium genausowenig wie es ständig anzuprangern.


    Ich finde allerdings allgemeine, langsame Entwicklungen beunruhigender als spontane Modeerscheinungen, muss ich zugeben.

  • Natürlich geht es in Shootern generell darum, Leute umzubringen. In Hatred ist es aber anscheinend so, dass das eben wirklich das einzige ist, was man tut. Warum, wieso, weshalb der Typ so einen Hass auf die Menschheit hat, wird nicht geklärt (was aber das einzige wäre, was mich an dem Spiel interessieren würde) und mir kommt das halt eher ziemlich einfallslos vor, als alles andere und ich hoffe nur wirklich, dass eben genau das jetzt nicht zum Trend wird. Dass jetzt nicht jeder anfängt, Spiele rauszuhauen, ohne interessante (oder weniger interessante) Geschichten, weil es sich ja auch ohne gut verkauft.

  • mir kommt das halt eher ziemlich einfallslos vor, als alles andere und ich hoffe nur wirklich, dass eben genau das jetzt nicht zum Trend wird. Dass jetzt nicht jeder anfängt, Spiele rauszuhauen, ohne interessante (oder weniger interessante) Geschichten, weil es sich ja auch ohne gut verkauft.


    Natürlich, das ist völlig einfallslos, aber Mode ist das längst, das ist das Prizip von 90% aller Handyspiele. Insofern war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch entsprechende Computerspiele kommen... und wenn man mal ehrlich ist, gibts davon auch schon einen Haufen, wenn ich mal so durch den [lexicon]Steam[/lexicon] Shop gucke.

  • mich würde schon interessieren warum er so einen hass auf menshen hat, ich denke das spiel wird noch ein paar überraschungen bereithalten.


    komisch über lucius hat sich keiner augeregt^^

  • komisch über lucius hat sich keiner augeregt^^


    Schätze mal, dass das okay ist, weil er ja kein "normaler Mensch" ist, sondern der ach so böse Sohn des Teufels... und ich bin ziemlich sicher, dass sich da auch Leute aufgeregt haben. Außerdem ist Morden mit Story scheinbar was völlig anders *pfeif*

  • also wenn der protagonist teuflischer abstammung ist geht das. oder einen großen fantasy faktor hat damit sich die leute nicht real angesprochen fühlen :D wir kommen der sache näher :D

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