Beiträge von EvilBloodyEyes

    Wobei auch Dead Cells ein wenig in diese Richtung geht.
    Edit: Castle in the Darkness schlägt auch in die Kerbe der Metroidvanias.
    Edit2: Nicht zu vergessen Alwa's Awakening.

    Ich persönlich mag das Genre sehr und vermutlich eher den Metroid-Aspekt dahinter, weil ich in meiner Kindheit das Vergnügen hatte, mit Super Metroid aufwachsen zu dürfen.


    Um noch mehr Spiele des Genres in den Raum zu werfen: La-Mulana, Sundered, Ghost 1.0, UnEpic

    Etwas durch den Kakao zu ziehen kann auch unterhaltsam sein, für beide Seiten. Genereller gesagt liegt bei manchen Produzenten der Fokus und ihr Interesse nicht vorwiegend im Spiel selbst, sondern mehr in anderen Bereichen - Präsentation, Nachbearbeitung, etc. Das Spiel tritt da etwas in den Hintergrund und ist mehr Mittel zum Zweck. Empfinde ich als eine legitime Herangehensweisen.

    Absolut, da ist dann eben die Zielgruppe entscheidend und auch der eigene Anspruch - meinen Nerv würde das bspw. eher nicht treffen, weil mir die Atmosphäre des Spiels wichtig ist und ich mir beim Ansehen eines Projektes in den meisten Fällen einen Kommentator wünsche, der mit seiner Art dazu beiträgt, die Atmosphäre zu unterstützen.

    Wie wär's, wenn ihr das einfach per PN klärt? Sonst driftet der Thread ziemlich ins Persönliche ab..


    Und damit ich selbst nicht zu sehr im OT schreibe - wenn ich merke, dass da jemand keine Lust auf das Spiel hat, schalte ich im Normalfall weg, ich mag es viel zu sehr, wenn Leute sich für etwas begeistern lassen und es schaffen, andere mitzureißen mit ihrer Art.

    Für mich liegt der Fokus auf dem Spiel, nicht auf der Person. Oftmals leidet die Atmosphäre des Spiels darunter und das finde ich dann doch sehr schade. Sicher kommt es auch immer darauf an, wie der/diejenige das Spiel und dessen Stimmung transportieren kann, aber dazu benötige ich keine Facecam. Trotzdem soll das jeder handhaben, wie er/sie sich wohlfühlt.

    Tendenziell vergebe ich sehr selten negative Bewertungen - sagt mir etwas gar nicht zu, wird es weggeklickt, immerhin zwingt mich ja niemand dazu, das Video anzuschauen, meine Zeit kann ich anders dann doch sinnvoller nutzen, die bekomme ich ja nie wieder zurück, wenn ich mir den Schund weiterhin ansehe. Daher kann ich die von mir vergebenen Downvotes auch an einer Hand abzählen.


    Erhalte ich selbst Dislikes, denke ich mir immer, dass nun einmal nicht jedem mein Content zusagt und das ist vollkommen legitim.


    Sollte es da sowas wie Hater geben, finde ich es immer wieder witzig, dass es da Menschen gibt, denen man augenscheinlich so viel bedeutet, dass man sich vor deren Aufmerksamkeit kaum retten kann und sie sich genötigt sehen, unbedingt das Video anzuklicken und auch noch eine Bewertung dazulassen - also Kopf hoch und amüsier dich innerlich über jene Wesen, die sich so besser fühlen müssen. ;)

    Geht ihr oft auf Zuschauerwünsche ein? Und wenn ja, auf welche Art von Zuschauerwünschen?

    Zuschauerwünsche sind für mich in verschiedene Kategorien zu unterscheiden - a) Hinweise zum Spiel/Video und b) Projektwünsche


    In Fall a) versuche ich immer mir die Informationen irgendwie abzuspeichern/zu notieren, um sie bei einer Aufnahme zur Hand zu haben und darauf eingehen zu können, damit die Zuschauer sehen, dass ich auf sie eingehe - auch dann, wenn ich vielleicht zu manchen Dingen eine andere Meinung habe als sie.
    Bei der anderen Variante bin ich immer offen für Vorschläge, ich schaue mir gern die Spiele an und habe auch eine Liste, in der die ganzen Vorschläge erfasst werden. Gleichzeitig dient diese Liste aber eher der reinen Inspiration, es gibt keine Garantie dafür, dass ich diese Spiele wirklich eines Tages zeigen werde. Trotzdem findet jeder Vorschlag dort Platz, so können auch die Zuschauer selbst stöbern, ob man mir ihren Spielewunsch schon einmal ans Herz gelegt hat oder ob sie vielleicht sogar selbst ein interessantes Spiel entdecken, das sie zuvor nicht kannten.


    Macht ihr selbst Umfragen, über die Zuschauer auf den Content Einfluss haben?

    Selten bis gar nicht. Es gab mal eine Projektabstimmung, aber das ist nur bedingt mein Fall. Innerhalb eines Projekts kommt es aber durchaus vor, dass ich nach der Meinung frage, wie ich gewisse Dinge handhaben soll - bspw., ob sie bei Farming-Sessions dabei sein möchten oder ob ich zuerst Mission A oder doch lieber B angehen soll.


    Baut ihr Zuschauercontent in eure Videos ein? (beispielsweise über Steam Workshop, bei Spielen wo es möglich ist)

    Das kam bisher noch nicht vor, allerdings sind die Projekte, die ich so gezeigt habe und auch derzeit zeige, dafür eher ungeeignet. Ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren würde, möglicherweise mal ausprobieren und so rausfinden, ob es meinen Vorstellungen entspricht.


    Wie macht ihr Zuschauern klar, dass ihr selbst schon eigene Pläne habt und die Wünsche da einfach nicht reinpassen?

    Mittlerweile wissen die meisten Leute, dass ich mein Ding durchziehe - trotzdem sage ich es einfach, zwar versuche ich hierbei sachlich und freundlich zu bleiben, aber ein kleines Risiko, dass man ihnen dabei ein wenig auf den Schlips tritt, bleibt trotzdem.

    Wenn ich so drüber nachdenke... Ich glaub, ich hab mich zu sehr mit anderen, sehr erfolgreichen Leuten verglichen.

    Einerseits ist es gut, wenn man schaut, wie andere mit gewissen Situationen umgehen, kann mitunter auch eine Art Motivation/Inspiration für einen selbst sein, quasi etwas, worauf man in gewisser Weise hinarbeiten könnte/möchte. Andererseits scheint bei dir nun genau das Gegenteil passiert zu sein - du hast dich davon einschüchtern lassen und bist dir auf einmal gar nicht mehr so sicher. Trotzdem muss man - auch dann, wenn man es als Inspiration ansieht - aufpassen, dass man sich nicht darin verliert, ZU sehr so damit umgehen zu wollen wie Person x, denn dann verlierst du dich selbst und das ist eigentlich nicht Sinn des Ganzen.


    Irgendwie kann ich das verstehen, manchmal denke ich mir auch 'Wow, wie konntest du DAS übersehen?' - aber das ist nur ein kurzer Augenblick und nichts, das mich förmlich komplett an mir zweifeln lässt.


    Du darfst aber eines nicht vergessen - jeder reagiert anders auf unbekannte Situationen. Einer versteht etwas schneller als ein anderer, in einer weiteren Situation ist es möglicherweise genau andersrum und wieder ein anderer rastet total aus oder gibt sofort auf, weil ihn das Scheitern zu sehr quält, Otto bleibt vielleicht die Ruhe selbst - dafür sind wir Menschen und individuell, du kannst nicht aus deiner Haut, genau wie andere nicht aus ihrer können.


    Ach ja, was das Zeichnen und die Inspiration angeht. Ich hab schon oft Bilder gesehen, die wären perfekt für ein Thumbnail geeignet. Aber wenn ich sie als Vorlage nehme und selber zeichne, ist das dann nicht sowas ähnliches wie Klauen? Sollte ich nicht erst um Erlaubnis fragen, ob ich deren Bild als Vorlage verwenden darf?

    Ich finde, das kommt darauf an, wie exakt du das dann umsetzt. Das ist für mich eine Grauzone und kommt wirklich stark darauf an, wie 'eigen' die Vorlage bereits ist und was du daraus machst.