Beiträge von Kat

    letheia, ich habe allmählich den Eindruck, dass du meine Beiträge zwar liest, aber leider etwas anders verstehst als ich sie gemeint habe. Ist ja nicht schlimm, sicherlich trage auch ich meinen Teil dazu bei, weil ich nicht immer überprüft habe, ob ich mich verständlich ausdrücke. Ich weiß ja schließlich was ich wie gemeint habe. ;)


    Eigentlich hätte uns das schon von Anfang an auffallen müssen, nämlich als du dich in deinem ersten Beitrag hier an dem Wort "Faken" gestört hast. Letztendlich hast du dieses Wort in einem anderen Kontext gelesen als ich es gemeint habe und dementsprechend gegen eine Behauptung argumentiert, die ich gar nicht treffen wollte.


    Wurde das Missverständnis mit meiner darauffolgenden Erläuterung für dich geklärt?


    Wenn ja: Freut mich! Vielleicht können wir von nun an ein wenig zusammenarbeiten, um auch alle weiteren Missverständnisse aufzulösen.


    Na gut: Das Thumbnail ist - auch vor dem Hintergrund, wie YouTube aktuell funktioniert - sehr wichtig, um Nutzer für ein Video zu gewinnen. Möchtest Du Zuschauer gewinnen, die von Deinem Content - der in Form und Inhalt vielleicht nur eine Nische bedient - genauso überzeugt sein sollen wie Du, dann ist es umso wichtiger, einen großen Strom an Nutzern zu erzeugen, damit überhaupt mal jemand hängen bleibt. Das Thumbnail ist dabei eine gute Maßnahme.


    Danke für deine Erklärung. Dein Gedanke klingt auch gar nicht mal so abwegig. Ich behalte das für zukünftige Videoideen im Hinterkopf. :)


    Sich zuerst zu fragen "Was wäre ein attraktives Thumbnail?" (damit verbunden auch ein Video-Titel) und erst anschließend "Wie kann ich diese Idee mit Inhalt füllen?" wäre das eine Extrem auf dem Spektrum des inhaltlichen Verhältnisses zwischen Bild und Video. Am anderen Ende des Spektrums würde es darum gehen - um nochmal korrekt zu zitieren - "genau [den Inhalt des Videos] angemessen widerzuspiegeln". Aus meiner Sicht ist dies eine unnötige Einengung und schadet dem Kanalwachstum.


    Nun mal zum Missverständnis: Du interpretierst das "genau" in meinem Beitrag falsch und gehst daher von einer Aussage aus, die ich so nie getroffen habe. Oder zumindest vermute ich das. Du darfst mich natürlich gerne berichtigen, wenn ich selbst an dieser Stelle falsch liegen sollte.


    Meine Annahme kommt daher, dass du den zugehörigen Satz nur teilweise zitierst und somit (möglicherweise unbeabsichtigt) aus dem durchaus wichtigen Kontext reißt, weshalb ich dir auch dazu geraten habe, das Zitieren nochmal zu üben.


    Der Einfachheit halber bringe ich das Zitat mal vollständig an: "Ist [das Thumbnail] nicht etwas, das man erstellen sollte, wenn der Inhalt des Videos fertig ist, um genau diesen Inhalt angemessen widerzuspiegeln?"


    Bedeutet: Das Thumbnail soll jenen Inhalt widerspiegeln, den ich angesprochen habe - und keinen anderen.
    Bedeutet nicht: Das Thumbnail soll den Inhalt genau (im Sinne von exakt) widerspiegeln.


    Hätte ich Letzteres gemeint, hätte ich geschrieben: "Ist [das Thumbnail] nicht etwas, das man erstellen sollte, wenn der Inhalt des Videos fertig ist, um diesen Inhalt genau widerzuspiegeln?"


    Ich hoffe du siehst den Unterschied, auch wenn ich gerne zugebe, dass ich den Satz etwas unleserlich formuliert habe. Ich verstehe also, woher dein Standpunkt kommt und wieso du der Auffassung warst, dass ich mich beim Thema Thumbnail einschränken würde. :)


    Wenn Du irgendwann keine größere Reichweite mehr haben willst, kannst Du Deine Thumbnails immer noch so gestalten, dass niemand neues mehr draufklickt.


    Das ist nun aber auch sehr stark in Extremen gedacht. Ein Thumbnail wird doch nicht automatisch uninteressant, nur weil es den Videoinhalt adäquat darstellt. Die besten Thumbnails sind zumeist jene, die beim Zuschauer Fragen aufwerfen, welche das Video zufriedenstellend beantwortet. Der Zuschauer klickt drauf, weil ihn die Lösung der Frage interessiert. Im Video selbst bekommt der Zuschauer seine Antwort, ist glücklich und fühlt sich weder in die Irre geführt noch betrogen. Letzteres verhilft dem Youtuber zu einer positiven Wahrnehmung seitens des Zuschauers. Win-Win.


    Ob Du für Dich eher das eine oder eher das andere gelten lässt, da geht es erstmal nicht um Argumente, sondern um Deine persönliche Präferenz. Und wenn ich das Gefühl habe, dass gemessen an dem, was Du sonst so schreibst, das nicht stimmt, dann glaube ich das nicht.


    Magst du mir einfach mal die Aussagen zeigen, die in deinen Augen nicht mit meiner genannten Zielsetzung vereinbar sind? Dann können wir auch hier das Missverständnis ausräumen. Vermutlich liegt es wieder nur an einem einzigen kleinen Wort, das von mir unleserlich verwendet und daraufhin von dir falsch verstanden wurde.


    "Lügen" klingt immer so böse. Können wir nicht einfach sagen, dass wir da eine "Meinungsverschiedenheit" haben? :)


    "Klappe aufmachen" klingt übrigens auch so böse. Kannst Du das nicht neutraler formulieren?


    Na dann sind wir jetzt ja quitt. Du hast das böse Wort "Lügen" in den Mund genommen und ich die böse "Klappe". ^^


    Nun, Spaß beiseite. Sicherlich hätte ich meine Beiträge an dich nicht so schnippisch formulieren müssen wie ich es stellenweise getan habe. Aber, ganz ehrlich, was erwartest du denn? Wenn du selbst nicht an einem freundlichen Tonfall interessiert bist, kannst du doch nicht davon ausgehen, dass andere dir freundlich antworten.


    Aber ja, manchmal mehr, manchmal weniger. Aber da bin ich hier im Forum in sehr guter Gesellschaft.


    Wäre es nicht sinnvoller, deine Langeweile mit etwas zu vertreiben, dass dich irgendwie weiterbringt? Oder wenigstens deine Nerven entspannt?


    Für mich war unsere Diskussion bisher fruchtbar, weil ich gelernt habe, meine eigenen Beiträge kritischer zu lesen, um Missverständnisse besser zu vermeiden. Das werde ich nicht auf Anhieb verbessern können, aber wenigstens bin ich jetzt dafür sensibilisiert.


    Ich würde mich auch darüber freuen, diese Diskussion mit dir weiterzuführen, sofern du deine eigenen Beiträge und Beweggründe ebenfalls hinterfragen willst. Falls nicht dürfte dieser Thread eine ziemliche Zeitverschwendung für dich sein.


    Herzlich Willkommen @Kat! Wie du merkst, brauchts hier ab und an mal ein dickes Fell, aber eigentlich ist es hier ganz okay ;)


    Willkommen im Forum. Ich hoffe du fühlst dich hier wohl, auch wenn der Einstand etwas angespannt war. :thumbup:


    Auch euch beiden vielen Dank! :)


    Und keine Sorge, ich hab schon schlimmere Foren erlebt. Letztendlich bin ich davon überzeugt, dass man aus jeder noch so hitzigen Diskussion auch etwas Konstruktives für sich selbst mitnehmen kann. Zudem sind mir ehrliche Aussagen allemal lieber als ein reines Kuschelforum, in dem sich alle gegenseitig loben und liebhaben. Diese Einstellung ist auch der Grund, wieso ich so allergisch auf letheias "Ich glaube dir nicht" reagiert habe. :D

    Wenn ich könnte, würde ich das machen, ja.


    Das ist schön für dich - beantwortet aber in keinster Weise meine Frage.


    Warum sollte das Thumbnail versuchen "genau [den Inhalt des Videos] angemessen wiederzuspiegeln"?


    Das Zitieren üben wir aber nochmal, ja? :D


    Letztendlich ist das Thumbnail (genau wie der Titel) ein Mittel, um potentiellen Zuschauern zu zeigen, worum es in einem Video geht. Natürlich muss man das nicht tun. Man kann auch ein besonders reißerisches Thumbnail erstellen, das absolut nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Das bringt dann vielleicht Klicks, aber nicht zwingend Zuschauer, die auch am tatsächlichen Videoinhalt interessiert sind. Deshalb ist es in meinen Augen sinnvoller, zuerst das Video fertigzustellen und dann ein dazu passendes Thumbnail zu erstellen als andersherum.


    Hinzu kommt eben, dass du mir deine Vorgehensweise auch auf meine Nachfrage hin nicht erklärt hast. Ich kann daher nicht beurteilen, ob dein Ansatz, zuerst mit dem Thumbnail zu beginnen, nicht vielleicht sogar sinnvoller für mich wäre. Ich lasse mich gerne auf deine Vorschläge diesbezüglich ein, aber dazu musst du halt erstmal welche bringen.


    Klar. Bloß, weil Du über Dich selbst urteilst, heißt das nicht, dass Du eher Recht hast als jemand anderes (z.B. ich!). - Wenn Du anderer Meinung bist, ist das okay. Kein Grund für "uff" und Widerstände.


    Es ist ein ziemlich großer Unterschied, ob sich einfach zwei unterschiedliche Meinungen gegenüberstehen und man auf dieser Basis diskutiert oder ob der eine dem anderen seine Ehrlichkeit abspricht. Wenn du also einer wildfremden Person gegenüber sagst, dass du ihr nicht glaubst, dann ist das in meinen Augen schon ein Grund für ein "Uff".



    Videos zu machen, die Dir gefallen und zugleich viele Menschen ansprechen, die sie sehen wollen, muss ja kein Widerspruch sein. Ich habe nur das Gefühl, dass Du Dir damit Zwänge auferlegst, herumgrübelst und mehr die Zähne zusammenbeißt als Dich wirklich zu entfalten.


    Hm. Ich schreibe, dass ich verschiedene Videoarten ausprobieren will, um herauszufinden, was mir Spaß macht. Und du glaubst, ich würde mir Zwänge auferlegen und mich nicht wirklich entfalten? Sorry, aber für mich geht die Rechnung nicht auf. Gerade jemand, der Sachen ausprobieren will und sich nicht dem Zwang hingibt, klassische Let's Plays zu produzieren, entfaltet sich doch erst richtig.


    Und natürlich grüble ich mittlerweile auch ein wenig, schließlich wurde mir in diesem Thread mit Zweifeln und Skepsis begegnet. Aber findest du wirklich, dass es etwas Schlechtes ist, über die Ansichten anderer Personen nachzudenken und zu prüfen, ob diese die eigenen Ansichten verändern oder bereichern könnten?


    Da kann gerne der ein oder andere dagegenargumentieren, aber das Gefühl lasse ich mir nicht nehmen.


    Wenn du dir dein Gefühl sowieso nicht nehmen lässt, was ist dann das Ziel deiner Beiträge hier? Einfach mal die Klappe aufmachen, weil dir langweilig ist?

    Hey, danke für eure Nachrichten! Ich bin Mitte letzter Woche krank geworden, deshalb melde ich mich erst jetzt.


    Kann deinen Ansatz gut nachvollziehen; hatte ihn einst auch mal vorgeschlagen: Ein ungewöhnlicher Beginn
    Das Schöne an YouTube ist, man kann sich einfach ausprobieren und muss sich in kein Korsett zwängen lassen.
    Da zwängt man sich schon früh genug mehr oder weniger, sobald man ein paar Zuschauer hat. Und die kommen früher oder später normalerweise, egal welche Art von Videos man hochlädt.
    Manchmal zerredet man sich das Hobby auch und verliert dadurch den Spaß daran.


    Danke dir sem. Den von dir verlinkten Beitrag habe ich schon gelesen und er ist eine zusätzliche Motivation, das ganze einfach mal auszuprobieren bzw. meinen Versuch fortzuführen, auch wenn ich letzte Woche krank war und deshalb nicht weiter aufgenommen habe.


    Ich wünsche dir viel Spass mit deinem hoffentlich neuen Hobby! :)


    Vielen Dank! :)


    Wie schon gesagt, ich finde es gut, dass du mir deine Einschätzung mitgeteilt hast. Letztendlich sehe ich ein paar Dinge etwas anders als du, aber das heißt ja nicht, dass unsere Diskussion nicht trotzdem fruchtbar für mich war.


    Ich habe den Thread gelesen und nicht verstanden, was Du im ersten Schritt eigentlich machen willst - es klingt wie ein Hybrid aus klassischem Let's Play und hinterher eingesprochenem Kommentar. Machte es nicht mehr Sinn zuerst den Kommentar zu verfassen und einzusprechen um hinterher das Video-Material drunterzuschneiden? Ich würde sogar soweit gehen und beim Thumbnail anfangen.


    Um meinen Plan mal auf ein paar Stichpunkte runterzubrechen:


    Schritt 1: Spiel aufnehmen und meine Gedanken notieren
    Schritt 2: Kommentar anhand der Notizen aufnehmen
    Schritt 3: Gameplay und Kommentar aufeinander abstimmen und in ein Video verpacken


    Vielleicht wird es jetzt klarer, was ich meine.


    Inwiefern würdest du mit dem Thumbnail anfangen? Ist das nicht etwas, das man erstellen sollte, wenn der Inhalt des Videos fertig ist, um genau diesen Inhalt angemessen widerzuspiegeln?


    Dass das Erreichen von Zuschauern "eher der zweite Schritt" ist, glaube ich Dir nicht.


    Uff, okay. Zweifelst du wirklich daran, dass es Menschen gibt, die andere Prioritäten setzen?


    "Faken" finde ich einen starken Begriff - ich sehe es eher als "Weiterentwicklung": Während der Aufnahme bin ich anders, als würde ich mich im sog. "RL" mit jemandem unterhalten - ich bin nicht dergleiche, aber derselbe. Und in unterschiedlichen Kontexten verhalte ich mich bewusst unterschiedlich - was okay und akzeptiert ist. Warum soll das in einem YouTube-Video nicht auch gelten dürfen?


    Wie kommst du denn zu dieser Schlussfolgerung? Es ist doch nur verständlich, dass die meisten Menschen ihr Verhalten der Situation anpassen und nur das tun, was sie selbst für angebracht halten. Etwas anderes hat auch keiner in diesem Thread behauptet.


    Das "Faken" bezog sich darauf, dass ich während der Aufnahme meines Kommentars nicht so tun werde, als wäre mein Kommentar live und direkt beim Spielen entstanden.


    Doch. Gerade am Anfang finde ich das total wichtig. Push raus, zeig Deinen Content, mach dort Werbung, wo es Sinn macht. "Bewegung" in die Sache zu bringen ist aus meiner Sicht total wichtig.


    Wir beide denken da wohl einfach zu unterschiedlich. Für mich ist es wesentlich wichtiger, Videos zu produzieren die mir Spaß machen und mir gefallen.


    Letztendlich sollte man sich als Let's Player (bzw. Content Creator generell) auch bewusst sein, dass jedes hochgeladene Video ein bestimmtes Publikum anspricht. Man entscheidet sich also zwangsweise für eine Zielgruppe und ich für meinen Teil mache das lieber bewusst. Eine kleine Community, die dasselbe gut findet wie ich, ist in meinen Augen wertvoller als möglichst viele Zuschauer zu haben.


    War für mich damals auch der Grund, den Kanal zu eröffnen und den dann auch weiter zu führen.


    Ich hab gerade mal bei dir reingeschaut. Ziemlich cool, dass du schon so lange dabei bist und es dir immer noch Spaß macht. Das bestätigt mich auch darin, dass meine eigenen Beweggründe für den Kanalstart funktionieren können.


    Ich kann es zwar auch absolut nicht abhaben, wenn man die Spiele komplett zerschnippelt und vom Gameplay und Story kaum was im Video lässt, dafür aber vermeintlich witzige Szenen einbaut.
    Allerdings finde ich es auch anstrengend, wenn der Let's Player dann vollkommen verplant durch die Gegend stapft und überhaupt nicht voran kommt. Das hatte ich vor ein paar Jahren mal bei Gronkh, wo ich das Gefühl hatte, er kriegt von dem Spiel selber gar nix mehr mit. Sei es bei Risen 3, wo er zum Leveln über die kompletten Inseln gerannt ist, die Monster von seinem Begleiter erledigen lässt, weil er selber noch zu schwach ist, dabei etliche Quests mittendrin triggert und dann vergisst, die beim Auftraggeber abzuschließen, der fünf Meter entfernt steht. Oder The Witcher 3, wo er nach über 40 Folgen immer noch nicht verstanden hat, wie die Minimap funktioniert.


    Sehe ich ähnlich. Ich bin auch kein Fan von Videos, bei denen das Spiel im Grunde nur als Kulisse für die Sprüche und Witze des Let's Players dient. Ich finde es trotzdem vollkommen okay, wenn jemand solche Videos macht, ich schaue sie mir halt nur nicht an. Leben und Leben lassen.


    Am angenehmsten finde ich Let's Plays (als Zuschauer), wenn repetitive Laufwege, Grinding oder völlig planloses Umherirren flüssig rausgeschnitten werden, sodass ein nachvollziehbarer Verlauf aller Quests, Bossfights, Cutscenes etc. entsteht und man als Zuschauer gar nicht merkt, dass zwischendrin etwas geschnitten wurde.


    Vermutlich ist das auch einer der Gründe, wieso ich meinen ersten Let's Play Versuch für so misslungen halte. Meine ersten Videos enthalten nämlich genau dieses planlose Umherirren in Kombination mit meinem belanglosem Kommentar.

    Angebot und Nachfrage. Wenn eine Nachfrage bestehen würde, dann gäbs auch Kanäle die sowas anbieten würde, aber zumindest was Let's Plays betrifft habe ich keine Leute gesehen die längerfristig nachkommentieren.

    Eine legitime und nachvollziehbare These. Allerdings ist es doch so, dass eine reelle Nachfrage nur schwer bestimmt werden kann, wenn nicht bereits ein passendes Angebot existiert. Bei klassischen Let's Plays weiß man ziemlich sicher, wie Angebot und Nachfrage aktuell aussehen. Man muss auch kein Analytiker sein, um zu sehen, dass das Angebot an neuen Let's Play Kanälen die zugehörige Nachfrage übersteigt.


    Und bei nachkommentierten Let's Plays? Wenn es kein passendes Angebot gibt, kann man wohl kaum sagen, wie hoch die Nachfrage wirklich ist. Vielleicht handelt es sich ja sogar um eine lukrative Nische. Aber selbst wenn nicht, für meine Ziele wäre das kein Beinbruch. Ich habe meine langfristigen Ziele ja schon ausgeführt und ebenso angemerkt, dass ich da keinen Zeitdruck habe. Wenn diese Idee also nicht funktionieren oder sich als für mich ungeeignet entpuppt, dann probiere ich eben etwas anderes aus. :)


    Im Endeffekt muss man einen Mehrwert bieten.

    Da stimme ich dir zu, allerdings: Woran machst du den Mehrwert eines klassischen bzw. live kommentierten Let's Plays fest und wieso kann ein nachkommentiertes Let's Play diesen Mehrwert in deinen Augen nicht ebenso bieten?


    Was du natürlich machen kannst, sind 100% gescriptete Videos, die sind jeweils komplett in der Nachbearbeitung aufgenommen. Dafür gibts eine gute Nachfrage, aber das ist sehr viel Aufwand, wenn mans gut machen möchte.

    Was genau meinst du mit: Die Videos sind komplett in der Nachbearbeitung aufgenommen?


    Ansonsten wundere ich mich ehrlich darüber, dass hier mehrfach vor dem (zusätzlichen) Aufwand nachkommentierter Let's Plays gewarnt wird. Das bezieht sich nicht nur auf deinen Post, aber weil es an dieser Stelle nochmal angemerkt wurde: Ich weiß, dass nachkommentierte Let's Plays ein Mehraufwand sind. Ich habe ja den direkten Vergleich, indem ich vor kurzem ein Spiel klassisch kommentiert habe und mich jetzt eben an einem nachkommentierten Projekt versuche. Wenn ich vor dem zusätzlichen Aufwand zurückschrecken würde, hätte ich doch gar nicht erst mit dieser Idee angefangen.


    Wenn du wirklich Videos machen möchtest, die nachbearbeitet sind und dir das Spass macht, dann find ich das gut. Go for it! :) Wenn du das aber nur machst weil du verkrampft und schüchtern bist wenn du Live aufnimmst, dann würde ich dir stark davon abraten. Wie schon gesagt, das sind am Anfang alle, das legt sich. ;)


    Danke für deinen Zuspruch, sowie generell für deine ausführliche Antwort. :)

    Lieber real Honkh, auch dir ein Hallo und Dankeschön für deine Nachricht. Es ist auf jeden Fall beruhigend, zu lesen, dass die Aufregung für viele ganz normal ist und bei manchen auch nach mehreren Monaten/Jahren nicht vollständig verschwindet. Dann bin ich damit nicht so alleine. :D


    Sicher nicht jeder, aber es ist schwer genug mit normalen Let's Plays Zuschauer aufzubauen. Ich wollte dich nur warnen, dass du es dir eher schwieriger machst. Wenn dir Zuschauer egal sind und du einfach dein Ding machen möchtest, ignorier was ich gesagt habe. ;)

    Wie schon gesagt, danke ich dir für deine Einschätzung. Ehrlich. Ich finde es richtig gut, dass Neulingen hier direkt ein paar Tipps und Erfahrungen mit auf den Weg gegeben werden.


    Ich verstehe nur nicht so ganz, wieso ich es mir mit meinem Vorhaben schwieriger machen sollte, so ganz objektiv betrachtet. Du sagst ja selbst, dass klassische Let's Plays keine Selbstläufer sind. Wenn ich jetzt in meiner Anfangszeit unterschiedliche Let's Play Varianten ausprobiere, dann kann es doch eigentlich nur von Vorteil sein. Im schlimmsten Fall erreiche ich keine Zuschauer, habe dafür aber verschiedene Sachen ausprobiert und weiß dadurch, welchen Content ich langfristig gesehen machen möchte.


    Zuschauer sind mir natürlich nicht egal. Ich habe ja schon in meinem ersten Post geschrieben, dass ich mich zu einem Let's Player mit kleiner Community entwickeln will. Aber, ich will mich eben dorthin entwickeln und nicht zwingend den schnellstmöglichen Weg gehen um an Klicks und Abos zu kommen.

    Hallo Drexel und BanzaiChuck und danke für eure Nachrichten. :)

    Ich weiß nur nicht, ob es die richtige Motivation ist, sich selbst zum Zocken bewegen zu wollen, wenn man eigentlich kein Bock drauf hat.

    Da stimme ich dir zu. Weshalb es auch gut ist, dass ich verdammt viel Bock darauf habe. :D

    Hallo Northgate :)

    Wenn du Zuschauer haben möchtest, ist das eher keine gute Idee. In der Regel bevorzugen die Leute echte Reaktionen auf das was passiert.

    Danke für deine Einschätzung. Ich will dennoch ehrlich sein und dir sagen, dass ich es für etwas kurz gedacht halte, von den Zuschauern als einheitliche Gruppe zu sprechen. Sicher gibt es viele, die Live-Reaktionen bevorzugen, aber auf der anderen Seite gibt es eben auch Fans von nachkommentieren bzw. geskripteten Videos. Mir geht es jetzt eh erstmal darum, herauszufinden, mit welchem Content ich mich am wohlsten fühle. Zuschauer zu erreichen ist dann eher der zweite Schritt.


    Außerdem, vielleicht ist das in meiner Vorstellung etwas falsch rüber gekommen. Ich will gar nicht versuchen meine Reaktionen zu faken, sondern eher analytisch kommentieren, also erklären, wieso ich was gemacht habe und ob meine Strategie tatsächlich aufgegangen ist oder nicht. Mir ist schon klar, dass unechte Reaktionen nicht gut ankommen.


    Vielleicht mache ich am Ende ja sogar beides. Spiele, die ich bereits kenne und bei denen ich mir eine Strategie zurecht legen kann kommentiere ich nach. Spiele, die ich blind spiele, bekommen dann klassische Let's Plays. Jetzt am Anfang probiere ich aber erstmal verschiedene Sachen aus. :)

    Die meisten Neuankömmlinge stellen an dieser Stelle ihren Kanal vor. Würde ich auch machen, wenn ich schon einen hätte. ;)


    Zunächst das Formelle: Mein Name ist Kat, ich bin frisch in meinen Mittzwanzigern angekommen und ein großer Fan von JRPGs (inklusive Pokemon), Platformern, Survival Games, Point & Click Adventures und gelegentlich einer ausgiebigen Runde Civ. Eine bunte Mischung also, wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob ich all das in einem einzigen Kanal vereinen möchte.


    Ich möchte Let's Plays machen, weil ich mir davon einen zusätzlichen Anreiz zum Zocken erhoffe. Obwohl ich Games eigentlich liebe, nehme ich mir kaum noch Zeit für dieses Hobby. Irgendwie kommt immer etwas "Wichtigeres" dazwischen. Wenn ich mich aber mit einem Kanal dazu verpflichte regelmäßig Videos zu veröffentlichen, dann nehme ich mir hoffentlich wieder mehr Zeit für all die Spiele, die noch ungespielt in meinem Regal stehen.


    Eigentlich habe ich mein erstes Let's Play bereits fertig gestellt, allerdings nicht hochgeladen, weil es mir so gar nicht gefällt. Ich habe beim Kommentieren gemerkt, dass es mir zwar Spaß macht, ich aber extrem verkrampft und unsicher bin und mich ständig verhaspel. Ich denke zwar, dass das für einen Anfänger normal ist, aber wirklich wohl fühle ich mich damit irgendwie nicht.


    Im Moment versuche ich einen anderen Ansatz. Ich nehme erst das Gameplay auf, schneide es etwas zurecht (z.B. Laufwege rausschneiden, zusätzliche Infos einblenden, aber ohne schnelle Cuts oder Effekte) und kommentiere danach. Ich habe auch hier im Forum auch einen Thread gefunden, der genau dieses Vorgehen für Anfänger empfiehlt, deshalb habe ich mich registriert und hoffe, noch viele weitere Tipps und Tricks zu lernen, um mich zu einem passablen Let's Player mit kleiner Community zu entwickeln.


    Also, bis bald! :)