Beiträge von stbehre

    Als Letsplayer kümmere ich mich nur um meine Abonnenten und darum, dass sie gut unterhalten und informiert werden. Wenn ich also einen Vorteil bezüglich zeitigem hochladens habe, und meine Abonnenten damit glücklich machen kann 2 Tage vor Release schon Gameplay zeigen zu können, dann mache ich das natürlich.


    Das würde jeder hier genauso machen !

    Das geht solange gut bis ein Publisher mal seinen Anwalt losschickt... oder YT um Konsequenzen für Deinen Kanal bittet. Aber gut, jedem das Seine...


    Edit: Und nein, das würde ich nicht.

    Das erste Mal über 1000 Minuten Watchtime in den letzten 28 Tagen (1238 um genau zu sein).


    Und wie ich gerade per Kommentar eines Zuschauers erfahren habe, scheine ich der einzige zu sein, der die aktuelle Pre-Alpha Version von Phoenix Point auf Deutsch spielt (die YT Suche findet zumindest keinen anderen, der seit Release der Version was gemacht hat). Hätte ich auch nicht gedacht!

    Ich will mehr als 60. In Quake Champions z.B. wäre 60fps viel zu wenig.

    Das ist noch so ein Trend, den ich noch nicht ganz durchblickt habe. Dass die Leute bei CS und sonstigen Competitive MP Titeln gerne so viel fps wie möglich haben wollen, kann ich noch ein wenig nachvollziehen.


    Aber der neueste Trend, dass man bei seinem 144Hz Monitor auch unbedingt min. 144fps haben muss... was soll das? Ich weiß, das hat mit vsync zu tun und dass unter 144fps dann auch mal ein Frame doppelt angezeigt wird etc. Die Frage ist für mich persönlich: Wirklich wahrnehmbar ist das doch nur für die ganz empfindlichen, oder? Da ich noch einen stinknormalen 1080p/60Hz Monitor habe, kann ich das nicht live testen.


    Das ist doch eigentlich nur was für die Perfektionisten, die dann über vsync und freesync/gsync wirklich SUPER butterweich zocken wollen? Denn wie soll man ohne einen Haufen Kohle den Anspruch von 144fps bei 4K erfüllen bei einigermaßen aktuellen Titeln? Das sollte nicht mal ne 2080ti schaffen.

    Kommt aufs Publikum an würde ich sagen. Bei Sch**ße würde ich jetzt nicht so viel Aufhebens machen. Es sei denn, es erreicht Tourette-Level, dann lieber weniger. Aber generell würde ich sagen: Ja, sollte man. Außer man macht auf lautes Bad Boy Fortnite Kiddie ^^


    Ich habe mir (auch weil ich selbst kleine Kinder habe, bei denen ich aufpassen muss) angewöhnt, lieber "Mist", "Verdammt", "Blöd", "Doof" oder "WTF?" zu sagen. Das ist nicht schlimm und das letzte verstehen sie nicht und selbst wenn sie es nachplappern, dann verstehen es die anderen nicht, auch die Erwachsenen nicht :D


    Zumal kann es auch ganz lustig sern, wenn man irgendwo gerade kolossal versagt und das nicht mit einer donnernden, ewig langen Schimpftirade kommentiert, sondern nur mit einem einzigen, ruhigen "blöd".

    aber wenn man einen kleineren Youtuber dann direkt fragt, ob er seine Videos monetarisieren würde, kommt sofort eine Antwort á la “Ja, ich hätte natürlich nichts dagegen, ein bisschen Geld damit zu verdienen”.

    Du übersiehst einen feinen Unterschied in der Syntax: "Die meisten hier (mich eingeschlossen) hätten nichts dagegen, ein paar Euro mit YT zu verdienen". Oder anders übersetzt "Wenn ich es könnte, dann würde ich meine Videos monetarisieren. Kann ich aber nicht, da mir Views/Abonnenten/sonstwas fehlen." Natürlich ist dieser Wunsch bei den meisten hier irgendwo im Hinterkopf, weil man dann Geld damit verdienen kann, was einem Spaß macht. Und das wollen doch eigentlich alle: Beim Geldverdienen auch noch Spaß haben.


    Auch wiederum die weitaus meisten hier sind aber nicht so unterwegs, wie Du es für Dich beschrieben hast. Bei Dir sah die Aussage so aus: "Ich muss mit meinen Videos Geld verdienen, da ich keine anderen Einnahmen habe und das jetzt zu meinem Geschäftsmodell gemacht habe." Das ist eine völlig andere Situation, die mit einem völlig anderen Druck und anderer Herangehensweise daherkommt.


    Und was die Professionalität angeht: Meiner Erfahrung nach möchte man gerade in seinen Hobbyprojekten so gute Arbeit abliefern wie möglich. Aus einer Kosten/Nutzen-Relation heraus ist der Aufwand für LPs (oder sehr vielen anderen Hobbies) jedenfalls nicht zu rechtfertigen, es sei denn, man ist von Beruf sowieso Video/Sound-Editor und muss das alles nicht mehr lernen.

    kostet gerade mal 200 € und kommt locker an 1060 ran, wenn nich sogar 1070



    Kann alle gängigen Spiele (ARK, FarCry etc.) auf Ultra-Einstellungen spielen bei konstanten 30 FPS mit FullHD Auflösung, was meiner Meinung nach auch echt ausreichend ist.

    Das mit der 1070 ist leider falsch. Je nach Benchmark ist die 1070 ca. 30% schneller als eine RX 580 (exemplarisch: https://technical.city/en/vide…GTX-1070-vs-Radeon-RX-580). Ich habe kein Benchmark gefunden, welches großartig andere Werte liefert.
    Selbst eine 1060 mit 6GB ist noch ca. 5% schneller als eine RX580, aber das fällt nicht mehr wirklich ins Gewicht. Aber weniger Strom verbrauchen die nvidia Karten so gut wie fast immer.


    Und die weitaus meisten PC Gamer wollen Games in 60fps zocken. Sonst könnten sie auch gleich bei einer Konsole bleiben. Wenn 30 für Dich reichen, dann sei es Dir natürlich gegönnt. Die meisten Leuten, die ich so kenne (mich eingeschlossen) wollen 60fps und dann ist weder eine RX580 noch eine 1060 (die ich auch noch besitze) vollkommen ausreichend - zumindest nicht, wenn man auch die Settings recht hoch schrauben will. AC Origins zum Beispiel kann ich bei weitem nicht voll aufdrehen, um die 60fps zu halten. Und das ist nicht mehr so wirklich brandneu. Zu Battlefield und Co kann ich nichts sagen, da ich es nicht besitze, aber die sind ja noch hungriger. Kommt ja auch auf die Optimierung an. ARK soll da ja nicht so ganz toll sein, aber gespielt habe ich es nicht, daher nur Hörensagen. Auch FarCry5 dürfte schwer werden - zumindest mit 60fps.


    Aber das ist beim PC ja immer das Dilemma, finde ich: Will ich alles auf Maximum hochdrehen und (idealerweise) 60fps oder möchte ich, dass es im Prinzip wie auf der Konsole aussieht, nur ohne mir dafür extra eine Konsole kaufen zu müssen? Ich tendiere da eher zu ersterem - leider ohne den Geldbeutel dafür zu haben :D Aber für meine Ansprüche funktioniert das alles noch.

    Ich sehe YT als eine Möglichkeit, meinen Fähigkeitshorizont zu erweitern. Ich bin seit dieser Woche selbständig als Social Media Manager/Berater und dort braucht man (mittlerweile) auch Kenntnisse in Bildbearbeitung und idealerweise auch Videoerstellung und -schnitt. Da habe ich mir (damals schon im November letzten Jahres, als ich angefangen habe) gesagt: "Selbst wenn gar nichts dabei rauskommt, so hast Du immer noch unheimlich viel gelernt in Sachen Bild- und Videobearbeitung."


    Und die Kreativität fördert es ja auch, da ich ja auch die ganzen Texte selbst schreibe (für Social Media) und im Video frei spreche. Und mittlerweile mache ich mir auch Gedanken, was man sonst so für Formate machen kann um nicht "nur" beim LP zu bleiben.

    Mit storygetrieben Spielen scheint es mir als kleiner LetsPlayer eh schwieriger zu sein, auf Views und Watchtime zu kommen. Games, wo es mehr aufs Spielen an sich ankommt und man seine eigenen Abenteuer erlebt kommen da besser an, weil das bei jedem anders, als ein Spiel, wo die Regie relativ eng vorgegeben ist.

    Unterschreibe ich voll und ganz. Ni No Kuni 2 dümpelt so dahin und ich mache es letztlich nur, weil ich Spaß dran habe, aber der Anteil an meiner Gesamtwatchtime bzw. Views ist verschwindend gering. MP-Titel (wo es mehr auf Skill ankommt) oder eben sowas wie Stardew Valley, wo das Spielerlebnis ziemlich individuell ist, kommen da besser an.

    Am Anfang finden sich die meisten Leute erstmal recht geil, weil man ja Progress macht.

    Das ist so die Frage, die jeder für sich klären muss. Oft sind die Erwartungen auch zu perfektionistisch. Thumbnails erfordern ein paar Kenntnisse der Bildbearbeitung, das Schnittprogramm muss zumindest soweit verstanden sein, dass man seinen In und Out setzen kann und das Rendern ist ebenfalls eine Wissenschaft für sich. Von Audio will ich gar nicht reden.


    Da sind viele mit sich wahrscheinlich auch zu kritisch, weil sie Leute wie PietSmiet, Gronkh und Co sehen, die natürlich oben mitspielen, was Audio- und Bildqualität angeht. Nur bezahlen die eben auch teilweise extra Leute dafür und können das alles nicht so weit selbst, um es selbst auf die Beine zu stellen. Und wenn sie es können, dann natürlich nicht in der Schlagzahl wie es ihr Uploadkalender verlangt. Ist ja auch in Ordnung, aber das sollte für einen selbst nicht der angepeilte Maßstab sein, sondern eher der Idealzustand.

    @RealLiVe Aber weisste was? Gerade DIE hören eben NICHT auf. Leider :D

    Kann auch daran liegen, dass genau dieser Stil auch mehr Aufmerksamkeit generiert und daher auch (im Verhältnis besser) ankommt. Wenn ich mir z.B. auf Twitch mal einige "Größen" ansehe, dann gehen die in die Richtung. Hauptsache laut, auffällig, Ego wie n Wolkenkratzer und generell eine Möchtegern-Bad-Boy-Attitude. Einige davon werden sicher eine Rolle spielen, wie z.B. Dr. Disrespect, aber ich denke, bei vielen ist das auch privat deren Programm...

    Ich werde total unruhig wenn ich 3 Tabs aufhabe. Ich habe meistens nur 1-2 Tabs auf. xD

    Ich bin auch so einer. Wenn es mehr sind, dann hat das immer einen speziellen Grund und wenn der sich erledigt hat, kommt alles wieder zu. Habe meinen Chrome auf so eingestellt, dass er immer alle Tabs zumacht, wenn ich ihn ganz schließe und dann mit ner leeren Seite wieder anfängt beim erneuten Starten.

    Dann ist die Antwort auch klar: Das ist tot!

    Die Modebranche lehrt uns: Es ist nie zu spät (oder zu früh) für ein Revival! Jetzt wäre Deine Chance, DER Trendsetter zu werden. Screenshots in einem Video aneinandergeschnitten mit Deinem Kommentar dahinter und einem "Was machen wir jetzt?"-Cliffhanger am Ende jeder Folge. Quasi Classic Let's Play 2.0


    Wenn das nicht nach Fame, Koks und Nutten schreit, dann weiß ich auch nicht... :D

    Ich meine schon, es wurde dann in die Runde gefragt wie weitergemacht werden soll.

    Ich meine mich an beides zu erinnern. Zum einen also den eigenen Playthrough zu dokumentieren und zum anderen wurde gefragt, wie jetzt weitergemacht werden soll. Kommt natürlich auch sehr auf das Spiel an.


    Von Wikipedia:
    Der Begriff „Let Us Play“ kam 2006 erstmals auf der Website Something Awful auf. Hierbei wurden Forenthreads erstellt, in denen der Spieler mit seinen Kommentaren versehene Screenshots des Spielverlaufs postete. Die anderen Forenmitglieder konnten direkt darauf antworten und etwa anregen, was der Spieler als nächstes tun sollte. Das erste bekannte Let’s Play in Videoform mit Livekommentar wurde am 5. Januar 2007 vom Something-Awful-User Michael Sawyer gestartet.


    Klar, kann man Sachen, am besten noch neue, frisches, anfangen. Dann hat es aber nichts mehr mit dem klassischen Let's Play zu tun.

    Man mag es kaum glauben, aber auch das "klassische" Let's Play ist in seiner jetzigen Form nicht vom Himmel gefallen. Alles fing damit an, dass Leute haufenweise Screenshots von ihrem Bildschirm hochgeladen haben (noch so mit der Kamera fotografiert) und das dann per Text kommentiert haben. Laut Deiner Logik wäre das das "klassiche" Let's Play. Videos kamen erst später. Entwicklung ist immer noch innerhalb des gleichen Genres möglich, aber siehe meinen Post oben: Ist wie Lotto spielen. Man selbst wird wahrscheinlich eher nicht gewinnen.


    Außerdem habe ich Beispiele genannt. Dass es hier um LPs geht, war mir schon klar. Trotzdem bleibt mein Punkt valide.