Beiträge von Sev

    Seit neuestem ein Samsung Galaxy S8+


    schön groß, genialer Display, super smooth und vorallem: Die Cam macht einen sehr guten Job, auch in schlechten Lichverhältnissen (vergleichsweise). Ein super Gerät zur Unterhaltung und dem Bedienen von Social Media (IG, TW, etc.)

    Naja liegt aber auch an deinem aufgebauten Publikum


    geb ich dir allgemein Recht. Die viel wesentlichere Frage ist jedoch, inwieweit kann man diesem beschriebenen Format ein Publikum aufbauen.


    Richtig schlimm find ich auch, das die heute kein Satz mehr hinkriegen ohne darin 5 Cuts zu haben. Ganz schlimm anzusehen wenn Leute vor der Kamera sprechen. Man das widert mich an. Da kann ich nur wegschalten.
    Man stelle sich das mal so im TV vor, omg..
    Unprofessionell wie eh und je. Aber auf yt kann mans wohl machen.


    Ich weiß nicht was da unprofessioneller ist und nach außen wirkt: Jemand, der das nicht hinbekommt und entsprechend schneidet oder jemand, der sich vor der Cam einen abstottert und das so belässt.

    Und woran liegt dieser Wandel?! Nur an den Leuten, die meinen, die ganzen "langweiligen" Stellen - also die Stellen, ohne dutzende Blinkeffekte und dauerhaftem Adrenalinschub - rausschneiden zu müssen.
    Ich finde diesen Wandel schlecht.


    Da machst du es dir recht einfach. Nur weil man nicht mit einer gewissen Entwicklung konform geht, können Schuldzuweisungen nicht über zu differenzierende Zusammenhänge hinwegtäuschen. Wenn du so gefestigt bist in der Entscheidung darüber, welche Arten von Videos du anbieten möchtest und welche Zuschauer du haben willst, hast du das kaum nötig. Es sei denn, du bist es nicht.


    Die Creator allein haben nicht die Hoheit über das Schauverhalten oder dessen Dynamik. Dass es viel mehr Videobearbeitung gibt als noch vor mehreren Jahren führt ja nicht dazu, dass es alle Leute geil finden, sondern dass zunächst ein breiteres Angebot besteht. Und die Leute wählen entsprechend vieler unterschiedlicher Aspekte aus.
    Im Endeffekt ist es ein Verhältnis aus Angebot und Nachfrage, was sich gegenseitig beeinflusst. Neben persönlichem Geschmack, kommen noch externe Faktoren (wie kann YT im Alltag genutzt werden, wie viel Zeit haben Zuschauer, wie viel Angebot gibt es allgemein, welche Altersgruppen gelangen an das Angebot und wie sieht die Verteilung dieser Zielgruppen dann aus, was stuft YT als "erfolgreiches zu promotendes Video" ein), auf die weder Creator noch Zuschauer konzeptionellen Einfluss haben. Im Endeffekt schauen Leute, was Sie am ehesten anspricht. Dir allein bleibt die Verantwortung ob du dich auf ersichtliche allgemeine Entwicklungen einstellst oder nicht bzw. was man halt draus macht, wenn YT die Konzeption ihrer Videovertreilung anpasst oder sich einfach das Schauverhalten ändert. Vorletzteres war ja bei unserer Diskussion hier der entscheidende Punkt. Wie steht es um die Chancenverteilung und was bedeutet es für Kanäle die von zeitlicher Performance "abhängig" sind.
    Für mich persönlich ist da einfach logisch auf Formate zu setzen, die größeren Chancen haben (neben der Nachhaltigkeit) auch schneller passabel zu performen. Das ist die Erkenntnis, die ich für meinen Channel daraus ziehe.
    Niemand der sich auf diese Entwicklungen sowieso nicht einstellen möchte, hat es nötig sich für irgendwas zu rechtfertigen. Deshalb verstehe ich nicht, warum man aus objektiven Diskussionen, subjektive Streitpunkte herausstellen muss.


    mit dieser etwaigen Veränderung komme ich relativ klar, auch wenn ich so weiter mache wie bisher.
    Was mich nervt sind diese kleineren Fehler alá YT teilt das Video nicht in den Aboboxen. Kommt ca. einmal, die Woche vor. Ich lösche dann das bereits veröffentlichte Video, lade es neu hoch und das Problem scheint erledigt. Hinzukommt noch ein Unverständnis darüber, wie die Werbeeinstufung erfolgt. In 60% der Fälle ist ein frischer Upload mit gelbem Symbol versehen, nur dass es nach einer Überprüfung 3 Tage später wieder grün wird, nachdem die "Haupteinnahmezeit" des Videos meist vorüber ist.
    Solche Alltags"Kleinigkeiten" sind es eher, die mich sauer machen. Ich rege mich allerdings auf Twitter oft nicht aufgrund des "Aufregenswillen" auf, sondern teils auch als Rechtfertigung dessen, warum ich das Video denn wiedermal löschen musste während schon 1-200 Leute am Schauen waren.
    Aber auch damit komme ich klar.
    Was mich sauer macht ist ganz klar: Die Kommunikation über Änderungen; dass YouTube scheinbar so tut als wären die Creator bescheuert und merken nicht, dass jedes mal wenn ein Video online geht, einige Subs abgezogen werden (jetzt mal stellvertretend für alle unsinnigen "Fehler" oder Änderugen) und sie dir diesen Bockmist als "natürlich" verkaufen. Ich hätte weniger ein Problem damit, wenn die eine Systematik offen und nachvollziehbar (ohne das Blaue vom Marketinghimmel herunterzuschwatzen) kommunizieren würden, anstatt ständig so zu tun als gäbe es kein Problem. Des Emailsupport kannste ebenfalls voll knicken. Das ist wie deren Twitter-Account in Langform, aber genauso inhaltsleer.


    Nichtsdestotrotz bereue ich meine Entscheidungen nicht, mich davon finanziell abhängig gemacht zu haben. Im Gegenteil hat das zumindest meine persönliche Lebensqualität sehr verbessert. Ich fühle mich an sich wohl, auch wenn ich nicht weniger Arbeit habe. Und selbst wenn es nicht funktioniert: Ich habe einen guten Uni-Abschluss, relativ viel Arbeitserfahrung (gemessen an meinem Alter) und bin flexibel genug auch wieder ein Arbeitnehmer zu werden.
    Meine kurzfristigen persönlichen Konsequenzen ist beispielsweise die bewusste Entscheidung, mich nicht allein von einer Platform abhängig zu machen. Sobald ich das ganze Drumherum meiner Selbstständigkeit in den Griff bekommen habe, werde ich regelmäßig auf Twitch streamen. Klar pusht YT grade Streams hart und vorallem SEOmäßig ist es ein immenser Vorteil auf YT zu streamen. Mir geht da allerdings um das o.g. Prinzip, eine weitere Platform zu haben, wenn die eine rumzickt.


    EDIT: Was ich an Veränderungen durchführe: Ich glaube nicht den Content an sich. Ich will mich ohnehin breiter aufstellen: Mehr Random/Indie-Games zwischendurch. Hier kann ich den positiven Vibe nutzen, den meine Zuschauer mitbringen: Dadurch dass ich jeden Tag ein anderes Video mache, sind die sehr flexibel geworden und kucken auch Sachen, die total "out of the box" sind. Was ich gemerkt habe: Mehrteiler sind langfristig ein Grabstein. Das fällt mir extrem auf, dass auch bei YTbern im meinem Umfeld Serienprobjekte spätestens ab Folge 4 ziemlich tot sind. Zwar sind die Views nicht super schlecht, aber es gibt einfach viel Weniger Potenzial nach oben. Deshalb werde ich noch verstärkter auf Einteiler setzen. Da ist es natürlich schwierig immer was Passendes kurzes zu finden, was sich auch gut vermarkten lässt.


    Eine derzeitige Stagnation des Wachstums ist auch auf andere Dinge zurückzuführen: Ende der Ferienzeit überall in Deutschland und kein Projekt was wirklich mehrere Wochen Traffic bringt. YT ist immer ein Szenenwechsel zwischen Ups und Downs. Man muss nur Versuchen das "Down" keinen zu großen Einfluss gewinnen zu lassen. Zumindest läuft es momentan auch stabiler als noch vor 3-4 Wochen. Zugegeben: Ich habe im August und September einfach aufgrund von nervlichen und körperlichen Gründen recht wenig Videos gemacht.. Das führte natürlich auch zu einem kleinen Einbruch. Die externen Faktoren sind hier auch nicht zu unterschätzen. In Ferienzeiten läuft es einfach wesentlich besser. Das ist so.


    Geschäftlich hab ich keine Sorgen, CPM geht hoch oder bleibt stabil, auch aufgrund des anstehenden Jahresendes. Weniger View-Velocity ist auch für Placements nicht problematisch. Wenn man dies allein organisiert, mag das so scheinen, das man für weniger Views weniger Geld verlangen kann. Da ich aber wohl bald einen Netzwerkvertrag abschließen werde, der mir erwartungsgemäß ziemlich positive Zukunftschancen bieten wird (dazu mach ich mal hier noch keine Angaben, ein eher exklusiveres NW mit sehr wertvollen Kontakten und reichlich Erfahrung und Know-How). Ich weiß nicht wie viel ich zu internen Prozessen sagen kann, aber die Vermarktung hinsichtlich Werbekampagnen läuft anders, unabhängiger aber positiver für den Einzelnen. Ob ich dann nach 3 Tagen "nur" noch 15K Views statt 25K auf einem Video hab, ist nicht sonderlich relevant.

    Hier nochmal der Screen den ich vor ein paar Wochen schonmal gepostet hatte und der erklären könnte, was da "rumgefummelt" wurde.



    @Schauerland hat die Theorie, dass einem eben weniger aktuelle, und relativ vermehrt ältere Videos vorgeschlagen werden. Das könnte den View-Velocity-Einbruch aktueller Uploads erklären; scheinbar gleicht sich das nicht mit dem aus, was bei den Vorschlägen älterer Videos rumkommt.. Interessant wird es hierbei für Kanäle, die wegen eines Formats einen großen Hype hatten oder sogar ihren Stil mehrfach verändert haben.


    Eventuell lassen sich so auch die De-Abos bzw. das schleppende Wachtum allgemein nachvollziehen. Wenn du Kanäle ewig nicht gesehen hast, werden Sie dir eigentlich auch nicht wirklich vorgeschlagen. Wenn dies jetzt der Fall ist, hast du diese Kanäle als Zuschauer wieder auf dem Schirm, erinnerst dich an den Grund dafür, den nicht mehr geschaut zu haben und denkst dir "weg damit". Kaum jemand geht seine Subliste regelmäßig durch, sonst hätten alle Kanäle viel weniger inaktive Abonnenten.
    Dies könnte eine Strategie von YT sein, sich quasi selbst etwas zu bereinigen, denn ich kann einfach keine andere Erklärung erdenken. Ich weiß auch nicht, wie der Aspekt der "Nachhaltigkeit" da mit reinfließen soll oder was überhaupt Berechnungskriterien für die Vorschläge sind. Fakt ist: zeitlose Formate müssten einen immensen performance-Vorteil für den long-term haben. Das ist für Gaming, Beauty/Produkttester, Technik und Newskanäle eben alles Andere als positiv und läuft auch dem dynamischen Zeitgeist zuwieder, wie Leute das Medium nutzen.

    hab videos mit mehreren tausen views und kaum watchtime die immer wieder vorgeschlagen wurden oder ein gutes such ranking haben und videos mit 80%+ watchtitme die null vorgeschlagen wurden nachdem die subs durch sind

    hab ich auch nen Beispiel für. aber trotzdem: woher willst du wissen ob die vorgeschlagen wurden? Eventuell hat YouTube genau das getan, nur liegt der Faktor für den Erfolg des Videos in dem Falle an der Frage, ob auch Leute draufklicken. Wenn das Video immer und immer wieder an einer errechneten Position, Interaktion in Form von Views erzeugt, ist die Watchtime wahrscheinlich ziemlich schnuppe, weil es YT mit der Plazierung/dem Ranking ja recht gibt es genau dort vorzuschlagen.
    Deshalb ging auch vor ein paar Monaten mein eines RE7-Video so ab. Es wurde eine Woche lang (aus welchem Grund auch immer) auf der Startseite gefeatured und hat in der Zeit dann mehr als 180K MEHR Views gesammelt und viele tausende Abos beschert. Das Video geht fast ne Stunde und hatte vorher ne beschissene Watchtime... Einmal plaziert, vielfach geklickt (vielleicht passte das Thumb einfach) und YT lässt es genau dort. Weils funktioniert. Fun Fact: Das Video hat mit über 200K Views unter 10Euro gemacht... Daran kanns also auch nicht liegen.
    Schlussendlich bleibt dann nur die Vermarktung übrig: Thumbnail + Titel und das allgemeine Thema des Videos.
    Ich geh mal davon aus du meinst diese eine Firewatchfolge mit "nackte Teens baden" oder so... klar wird das mehr geklickt in den Vorschlägen. Ich glaub insofern ist Watchtime echt teilweise zu vernachlässigen. Virale Videos haben eigentlich immer ne ziemlich beschissene Watchtime, weil eben mehr Leute klicken aber kaum jemand es durchkuckt. Das hält YT scheinbar nicht davon ab, die Videos trotzdem zu featuren.

    Das ist genau das was alle hier reporten. Und wenn alle höhere Daily-Views haben und damit höhere Einnahmen hat es Youtube irgendwie geschafft, dass die Leute mehr Videos schauen. Ist das nicht zwangsläufig für alle Youtuber etwas gutes?

    höhere Daily Views im Verhältnis zu einem massiven Drop der vorausging, sich aber immer noch nicht vollständig erholt hat. Da spreche ich zumindest von mir.
    Klar, hier kommt wohl auch das Ende der Ferienzeit dazu und noch andere externe Gründe.
    Nicht desto trotz finde ich die scheinbaren Auswirkungen gerade im Bezug auf den Aspekt der Aktualität höchst fragwürdig, zumal viele Medienformate auf YT darauf ausgelegt sind. Ob das langfristig was Gutes bedeutet ist ja nicht abzusehen ;-)

    Ähm, für Random-Themenvideos wie sie Bibi und Julienco machen ist das in diesem Sinne vielleicht weniger relevant, aber die ganze Beauty-Sparte wird das ebenso treffen wie die Gamer.
    Tutorials, Tests, Hauls, Lifestyle, etc. beziehen sich allesamt größtenteils auf aktuelle Trends und aktuelle Produkte. Diese Thematiken verlieren nach wenigen Wochen oder spätestens nächste Saison enorm an Traffic. Von daher geht es denen da nicht anders als uns. Aktualität ist halt einfach ein wichtiger Aspekt dieses Mediums, wenn nicht der Wichtigste zum Generieren von Aufmerksamkeit. Aber das ist ja genau das, was scheinbar geändert werden soll. Frag mich allerdings was YouTube sich vorstellt. Ich meine, die Mittel die Amateur-Video-Produzenten zur Verfügung haben sind halt begrenzt, das schauverhalten dynamisch. Du kannst nicht die Video-Machart der Creator, durch Umstellung der Prinzipien durch die dich der Algorithmus belohnt unendlich biegen, ohne dem Zuschauer zuwider zu laufen. Um eine langfristige Bindung aufzubauen fehlt uns halt in diesem Bereich auch zu großen Teilen das handwerkliche Können und die nötige Kompetenz. Ich weiß also nicht genau was YT von seinen Creatorn jetzt erwartet.



    Den Teufel würd ich dennoch nicht an die Wand malen. Ich gehe davon aus, YouTube dies erstmal zeitweilig probiert. Naturell bedarf es bei dieser Strategie auch längerfristige Tests um überhaupt aussagekräftig zu werden. Mal sehen wie sich das entwickelt. Momentan gehen zumindest die Daily-Views wieder stetig rauf. Es bleibt spannend.

    Antwort aus dem YT-Creatorforum (Screen von @Corrupted)




    Zum einen verstehe ich die Theorie, zum anderen die Umsetzung allerdings überhaupt nicht je mehr ich drüber nachdenke.
    Zumal ich nicht nachvollziehen kann warum YT eine Änderung mit scheinbar so drastischen Auswirkungen überhaupt nicht kommuniziert. Oder wird diese noch getestet? Eine Erwähnung im Dashboard ála "Ach übrigenz: Du erhälst jetzt weniger View-Velocity auf aktuelle Videos weil long-term wichtiger ist (hä?) -> mehr erfahren"
    Es ist halt nicht gut für Kanäle, selbst einige größere YTber sind von einer massive Deabowelle betroffen, weil weniger Vorschläge, weil Videos nicht in der Subbox, weil whatever. Und das ist definitv nicht gesund für diese Kanäle. Zumal auch early-View-Velocity immer ein wichtiger Ranking-Factor war und ich bezweifle, dass sie dies in dem Maße angepasst haben, denn aktuell geht gar nix mehr "viral" bei mir und mit-YouTubern. In den Trends sind auch die selben Videos wie immer. Da gibts also wohl keinen Unterschied. hmm.

    Wow, coole Änderung um kleine YouTuber weiter klein zu halten!


    Hab den YouTube-Support dazu angeschrieben und gefragt, ob diese Funktion durchdacht ist und was sie verursacht (das Leute das Gefühl kriegen, sie bekommen nix mehr mit, Aufrufeinbrüche, verwirrte Zuschauer und Deabos).
    ratet mal was die antworten:


    "Schwankende Aufrufzahlenb sind nichts ungewöhnliches" [sic!]


    "Creatorsupport" ist echt die größte Witzveranstaltung ever.

    alles hart arbeiten müssen denn von heute auf morgen wird nichts... Wichtig ist es nur durchhalten und weiter kämpfen und Mit Herzblut dabei sein...

    Das ist alles richtig, nur steckt in diesen "motivierenden Aussagen" leider so gut wie kein verwertbarer Inhalt. Das hat halt auch alles nix mit "Meinung" zu tun, sondern mit strategischer Herangehensweise.


    ich habe schon oft gehört, dass es ZU viele Lets Player gibt


    Es gibt eine große Flut an Gamingchannels, ja. Aber es gibt auch verdammt viele Zuschauer, eine stetige Dynamik des Schauverhaltens/Allgemeingeschmacks/der Trends und eine Generation die Dank Smartphone und Internet viel eher an YouTube herankommt und es deswegen, so möchte ich meinen, auch mehr Zuschauer bzw. stetig Neue werden.


    Die Frage ist immer: Welchen Platz will man "unter Vielen" einnehmen und was ist man bereit zu tun. Diese Fragen kannst du aber nur allein beantworten. Ich formuliere das unten mal als "Gebot" der Form halber. Was du davon mitnimmst und draus machst, ist dir überlassen :


    Also sind solche "speziellen Videos" eher besser für den aufstieg geeignet oder nicht? Danke im voraus


    - betreibe deinen YouTubekanal mit 10 Abos genauso wie mit 100000 Abos... dann erledigt sich die Frage des Aufstiegs. Wenn du mit Videos, die vermeintlich gut ankommen und dir einen Namen machen wartest, bis du am Wachsen bist, verminderst du aktiv deine Chancen, dass es überhaupt mal soweit kommt.


    - versuch dich nicht zu einem Teil einer Gesamtheit zu machen. Setz einen Haufen auf "Lets Player"-Community im Sinne irgendeines Kanons zur Videoproduktion und sei entwickle deinen Stil, überhaupt Stilmittel oder übernehme Stile, kombiniere sie und schaffe dein eigenes. Was willst du? Sollen die Zuschauer über deine Videos lachen, nachdenken, sich informiert fühlen? Das muss klar sein. Stringenz ist ein Bindungsfaktor und klare Konzepte weisen dem Zuschauer drauf hin, was er erwarten kann. Humor funktioniert immer. Jeder lacht gern. Dazu muss man natürlich auch so veranlagt sein bzw. seinen Content in der Form aufzuziehen wissen.


    - spiele nicht irgendwelche Games, sondern entscheide mehr nach den Zuschauern: beobachte den Markt, meinetwegen große internationale YouTuber und schau dich um, welche Underdogs mit welchen Games abgehen. Daraus lernst du, was du bei aktuellen Titeln beachten musst und wo du suchen kannst. Wachstum kommt davon dass Leute deine Videos sehen wollen, nicht dass du spielst worauf du gerade Lust hast ;-) Wenn sich das zufällig überschneidet: Jackpot!, wenn nicht: bring dich dazu aktuelle Hype-Sachen anzufassen und Spaß mit dem Drumherum des Videos zu haben, wenn nicht mit dem Game. TrippleA Games zähle ich nicht als Hype in diesem Sinne. Die generieren zwar viel Traffic, aber auch viel Konkurrenz; das Ende vom Lied ist, dass diese Games alle bei Gronkh schauen..


    - vermarkte deine ansprechender, allgemeiner, lauter, bunter, nicht als "noch ein Lets Play von Fallout 4.... " Kill große Projekte und mach lieber EInteiler -> mehr Auswahl, mehr Abwechslung, mehr potenzielle Ansprache für neue Zuschauer.


    - bring Persönlichkeit in deine Videos: Die Leute binden sich nicht an Games, nichtmal unbedingt an Inhalte und Konzepte, sondern vieleher an Menschen. Zeig die Person hinter den Videos und bring genug Persönlichkeit und Eigenheit rein, dass die Leute positive Gefühle der Videos mit DIR verbinden können. Ansonsten macht man sich ersetzbar. Ersetzbarkeit ist (völlig wertfrei formuliert) ein Problem welches dazu führt, dass eine Vielzahl von YouTubern keinen Traffic erzielen.
    - Frag dich also: Warum sollte man dich abonnieren und nicht GamerXYZ, was machst du anders? Wenn du nix anderes machst, machs besser. Was machst du besser? Und zu diesen Aspekte zählt nicht "ich spiele mit Leidenschaft" oder sowas ;-)


    Wachstum ist deshalb nicht zuletzt auch zu großen Teilen Einstellungssache. Die Frage ist halt, was du willst du selbst und was bist du dafür bereit zu tun.

    hab gestern fälschlicherweise auf einmal 1600 subs bekommen.
    Gibt wohl seit Tagen nen Fehler in der API. Youtube hat sich bis heute geweigert ein Problem zu erkennen. Erst als Socialblade und ein paar große Youtuber was getwittert haben meinten die auf Twitter sie wären an der Problemlösung dran.
    Andere haben tausende Subs verloren.


    Jedenfalls wurden mir die 1.6K eben wieder abgezogen. Scheinbar ist der Fehler erstmal gefixt.

    Ich finde, dass man ein Spiel für sich spielen sollte und nicht weil irgendwer das Spiel gerne bei dir sieht.

    Dann solltest du lernen etwas differenzierter an die 1. Die Angelegenheit an sich, 2. an die Bewertung potenzieller Ziele von Anderen anhand deiner eigenen Ansprüche, heranzugehen.
    YouTubevideos produzieren > ein Spiel spielen.
    Ersteres eröffnet doch völlig andere Dimensionen. Du redest davon, in ein Game einzutauchen, es zu entdecken, zu genießen, darin aufzugehen. Andere reden davon, sich vor ein Game zu setzen, um das fertige Produkt mit anderen zu teilen, es frei zu gestalten, es zu zerreißen oder kurz: das Game als wichtige aber nicht zentrale Platform zu benutzen. Nicht jeder der Gaming-Videos auf YouTube macht ist ein leidenschaftlicher Gamer mit Liebe zum Spiel, vielleicht ist er Unterhalter und nimmt Spiele und bestimmte Genres als eine Art Leinwand für sein Gemälde.


    Wenn man selbst aber keinen Spaß dabei hat, finde ich das heuchlerisch.


    Du hast aus dieser Worthülse noch kein Argument geformt. Wer heuchelt denn? Wer lügt denn wen an? Es müsste schon jemand vorgeben unheimlich Spaß an einem Game zu haben und es in Wahrheit aber zu verabscheuen. Das kannst du aber Keinem per se vorwerfen, bei dem du gar nicht weißt, was seine Hintergründe sind.


    Jemand, der es für die Klicks macht, mMn. schon.


    meine egoistische Seite: ich produziere Videos für Klicks, Geld, Wachstum.
    meine leidenschaftliche Seite: Ich bearbeite gern Videos, ich bin gern kreativ, laut, bunt, bescheuert, der Mittelpunkt und nutze ein Game als Basis um diese Inhalte transportieren zu können.
    die Seite, die ich Anderen widme: ich habe immense Freude daran, wenn Leute Spaß an meinen Videos haben, wenn ich sehe, wie viel Ihnen die Videos bedeuten, dass es sie aus schlechten Tagen holt, dass wir damit eine Community aufbauen können, die sich austauscht und ich sogar Freunde dadurch gewinne.


    Ich könnte noch weiter ausholen. In allem ist der Spielspaß mindestens möglicherweise so immens klein gegen alles, was man noch damit verbinden kann. Möglicherweise. Du kannst gern andere Ansprüche haben und das ist vollkommen richtig so. Für dich. Und wo bin ich jetzt der Heuchler?

    Das Feature ist ja ohnehin nur dem Transparenz-Aspekt geschuldet. Es geht darum, dass die Creator sehen, welchen Videos durch die Werbefilterung weniger Einnahmen produzieren. Dementsprechend ist das keine Demonetarisierungswelle, die hat ja bereits vor Monaten stattgefunden. Videos die jetzt mit dem gelben Icon behaftet sind, haben vor dem feature auch schon weniger Revenue gemacht.
    Youtube sagt selbst dass der Filter nicht perfekt läuft, da sie da ja auch schnell handeln mussten. Eine Möglichkeit für die Creator, entsprechende Videos nochmal prüfen zu lassen, hilft denen wahrscheinlich wiederum dieses Prozedere und die Filter zu tweaken.

    Ich meine die beste Werbung die du für dich selber machen kannst ist gute Videos zu machen. Wenn man überall Werbung macht, macht das die Videos nicht besser.

    Ohne Werbe-Kommentar-Spam gutheißen zu wollen, aber das Argument kann man auch umdrehen: Wenn man gute Videos macht, heißt das noch lange nicht, dass diese auch gefunden werden.


    Im Endeffekt sind gute Videos und das Ziehen von Aufmerksamkeit auf diese Videos Aspekte, die ineinandergreifen müssen um wachstumstechnisch nachhaltig zu sein.
    Und Lezteres macht man aus eben jenem Nachhaltigkeitsgrundsatz am Besten durch durch die Tools selbst, die YouTube zur Verfügung stellt: Titel und Thumbnails in Abstimmung mit dem gewählten Inhalt. Ich versuche mal auszuführen, wie das mit dem "ineinandergreifen" meine.
    Dafür muss man aber etwas weiter ausholen:
    "gute Videos" eine inhaltslose Floskel. Klar, Geschmack und Schauverhalten ist subjektiv, aber ganz und gar nicht relativ, und das ist der Punkt. Was eine große Anzahl von Zuschauern interessant findet, ist schon in vielen Aspekten eingrenzbar. Gaming ist diesbezüglich ein schwieriges Pflaster, weil es sowohl die Zielgruppe an sich als auch die zeitliche Relevanz/Aktualität des Contents von vorherein einschränkt. Generell kann man sagen: Leichte/Oberflächliche Unterhaltung in Themenvideos für die man keine großen Zusammenhänge kennen muss, sind zeitlos und entsprechen dem Schauverhalten vieler Leute, gerade junge Leute die nebenbei mit ihren Mobilgeräten schauen. Aus diesem Grund sind langsame ruhige Games, die eine Spielzeit von 50h haben auch weniger geeignet als kurze, bunte, witzige Randomgames.
    Wenn man das inhaltlich verstanden hat, versteht man auch wie man auf YouTube wachsen kann und sieht, welche Zeitverschwendung eigentlich Kommentar und Social-Media-Spam ist. Ich kann aber keinem 15jährigen "KillerGamesHD" vorwerfen diese Erkenntnis nicht zu haben.. gerade weil es bei Vorbildern wie Gronkh aus bestimmten zu differenzierenden Gründen anders läuft.
    Und natürlich funktioniert nicht jedes Konzept für jeden Channel. Manche haben ein Talent für bestimmte Sachen. Beispielsweise fürs Handwerkliche, nehmen wir Inscope21, der es sehr gut versteht mit Schnitt, Musik, Runninggags und Albernheit seine Videos aufzubauen. Nehmen wir einen Julienco, der es versteht ganz einfache Themen zu finden, die irgendwie jeder voraussetzungslos anschauen könnte. Man mag von den Leuten halten was man möchte, aber sie sind Beispiele von dem Verständnis, wie Inhalt und Präsentation zusammenhängen, um Aushängeschild zu sein, um Werbung zu sein. Um ein Gamingbeispiel zu nehmen, schauen wir uns Gronkhs Clickbaits an: große Monstergesichter, Figuren, Running-gags, oft ohne den Gametitel irgendwo... Und diese Videos werden vielfachmehr geschaut als Anderes. Ich behaupte dass die kleinen Letsplayer die hoffen ein paar Abos durch Werbung abzugreifen, die wesentlichen Aspekte noch nicht verstanden haben und sich Mittel bedienen, die einfacher sind als Erfahrung zu sammeln, zu beobachten und konstruktiv zu lernen. Kann man sicher auch nicht am Anfang. Es ist eine Sache des Mindsets, es verstehen und anwenden zu wollen. Deswegen bin ich den Leuten auch nicht böse. ich lösche die Kommentare, ja, aber ich habe vor Jahren auch mal Sub4Sub gemacht usw. Ich verstehe also auch, aus welcher Motivation und welchem "Unverständnis" heraus das kommen kann.


    Nach dem Inhalt kann man auch bemessen, wie man Videos präsentiert und sie quasi "für sich selbst werben lässt". Bei Gaming ist das natürlich ein Biegen und Brechen auf Allgemeine, voraussetzungslose Themen für die Präsentation zu kommen (was auch zum Video passen sollte) oder den Inhalt lustig aufzubauen, da der Content die mögliche Aufbereitung ein stückweit vorgibt.

    Vielleicht musst du ja einfach nur mal an deinen Vorurteilen und deiner Auffassungsgabe arbeiten.


    Ich bin nicht dafür verantwortlich dafür zu sorgen, dass die Leser deine Beiträge auch so verstehen, wie sie intendiert waren, sondern du selbst.


    Was bleibt einem also anderes übrig, als die eigene Meinung dazu kund zu tun?


    Eventuell eine Antwort die das Thema differenziert im Zusammenhang begreift und damit Anderen eventuell einen inhaltlichen Mehrwert bietet?

    Falsch, richtig wäre: ich leiste mir eine völlig legitime eigene Meinung die auf meinen Erfahrungen beruht

    Natürlich.
    Subjektive Meinungen nicht als objektives Statement zu formulieren ist auch mal was, "was man sich leisten könnte", sonst kommen womöglich noch neue User hier rein, nehmen sich das an und einige Leute verwenden wieder ihre Zeit drauf Vorurteile abzubauen und Zusammenhänge aufzuzeigen. Hat was mit Konstruktivität zu tun. Wobei... dieser Thread macht ja deutlich dass das eigentlich die blanke Zeitverschwendung ist.