Klar hat jemand damit kein Problem, wenn er über dieser Grenze ist.
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Mir wäre hier eine Objektive Meinung hilfreicher als das..
Aus dem Standpunkt derjenigen Creator heraus formulieren zu wollen, die diese Grenze nicht passiert haben, ist allerdings ebenso eine subjektive Herangehensweise.
Wie immer schon gilt das gleiche (objektive) Prinzip: Möchtest du wachstumstechnischen Erfolg aus welchen Beweggründen auch immer, musst du dich dem Schauverhalten und dem Geschmack eines möglichst großen Teil der allgemeinen Zuschauerschaft anpassen. Dies ist ein Lernprozess, der durch Höhen und Tiefen, Misserfolge und Explosionen führen wird. Solltest du diese Entwicklung nicht mitmachen (wollen, können), spielt es keine Rolle, wo YT seine Grenze zieht. Gehst du mit diesem Markt allerdings mit, sind weder 1000 Subs, noch die Watchtime eine Hürde.
Auf Kurz oder Lang (zumindest hinsichtlich der Monetarisierung, was die anderen Funktionen angeht, weiß ich nix Genaues) sehen sich die kleinen Creator also mit so ziemlich den gleichen wesentlichen Fragen konfrontiert.
Wo wir gerade dabei sind: Den Wegfall von Endcard, Custom-Thumbs, Livestreaming etc. fände ich tatsächlich unglaublich daneben von YT. Da dies in dem Artikel aber nicht behandelt wird, gehe ich einfach mal davon aus, dass es sich lediglich auf die Monetarisierung bezieht.
Mehr als 4-5 ist nicht möglich, pro Video brauche ich fast 12 Stunden Aufnahme Material dazu noch 3 Stunden schneiden im Schnitt. 15 Stunden die Woche.
Ich möchte nicht hinterfragen warum du diesen Output 12h aufnimmst... (Bei so viel Material braucht man natürlich zur Durchsicht für den Schnitt schon extrem lange..). aber du könntest diesen Aufwand gering halten. Die Platform ist nicht dafür verantwortlich wie du dir die Zeit einteilst oder die Zuschauer dich dafür belohnen. Vor Allem dann nicht, wenn Alternativen im Raum stehen. Dies ist nicht die einzige Möglichkeit Lets Plays "qualitativer" zu gestalten. Dass du egal wie und was du produzierst letztendlich wachsen wirst, ist eine Wunschvorstellung.
Wie Bador schon gesagt hatte: Quantität ist wichtig. Und natürlich muss das Video möglichst besonders sein, sich abheben und unterhalten. Die Frage ist aber: spiegelt der Output den Input wieder? Um es konstruktiv zu Formulieren: Ich persönlich glaube, dass du für deine Videos so lange brauchst (und deswegen nur wenig produzieren kannst) weil du 12h Material hast (!?), denn deine Schnitte, Bilder und eventuell eingefügten Sounds lassen sich (mit etwas eingespieltem Arbeitsablauf) in wenigen Minuten an Ort und Stelle setzen (ich rede jetzt nur davon was ich gesehen habe, möglicherweise sind andere Videos wesentlich auswendiger), wenn du beispielsweise nur 1-2h Material hättest. Dies würde deinen potenziellen Output um ein Vielfaches multiplizieren.
Ich möchte dir damit nicht zu Nahe treten, ich habe jetzt 2 Videos von dir geschaut und die entsprechend evaluiert und ein Fazit gezogen.
Wenn du allerdings regelmäßig Zeit hast mehrere Stunden zu spielen, dann wäre in der Tat Twitch oder generell Livestreaming eine sehr gute Alternative. Regelmäßigkeit und Länge sind dort sogar weitaus wichtiger für konstantes Wachstum.
Mit mehr Zeit unabhängig von der Videoproduktion, hast du dann auch die Gelegenheit, entsprechende Energie in die Vermarktung zu stecken (Titel, Thumbs etc.) und dies zu reflektieren. Für generierte Aufrufe (und damit Watchtime + Subs) ist dies nämlich mindestens genau so wichtig als ein dahinter stehender überzeugender Content.