Beiträge von Sev

    Hatte vergangenes Wochenede auf der ComicCon in Stuttgart einen "Auftritt", also quasi ein Meet&Greet und neben kleinerer Fantreffen, war das meine erste solche Veranstaltung in diesem großen Rahmen. Meine 1-200 Autogrammkarten waren nach einer Stunde alle und ich weiß nicht wie viele Hundert Leute dort waren um mich zu sehen - es ist verrückt. Ich durfte so unglaublich viele Leute treffen, Fotos machen usw. Man sieht nur immer Zahlen in seinem Dashboard aber einfach mal zu erleben, wie viel das doch den Menschen bedeutet, wenn sie dir gegenüberstehen ist so super herzerfüllend. I´m blessed.

    Dieses ganze aktiv sein in der Community mag den ein oder Anderen Zuschauer eventuell auf den Kanal bringen.. aber dann was? Auf was es reduzierbar ist, ist ja immer die Frage ob du relevanten, ansprechenden Content produzierst oder dich zu einem von 100.000 machst. Letzteres bringt dich nachhaltig (egal wie viel bescheidene oder aggressive Werbung du machst) nicht sonderlich weit.


    Versuch dir nen halbwegs gutes Mikro zu besorgen und deine Softwaresettings zu finden aber verschwende nicht zu viel Zeit mit dem Technik-Kram. Das ist alles super semi-relevant, wenn die Konzentration auf deine Inhalte darunter leidet.


    Dann ist es auch erstmal nicht so wichtig wie viele Videos du produzierst, also ob täglich oder 2-3 die Woche oder so. Um es plump zu sagen: Falls du Videos machst, die niemanden jucken, nützen dir auch 100 Videos mit Content den niemanden juckt, nicht nachhaltig was.


    gerade im deutschsprachigen Raum gibt es noch einiges an unterbesetzten Nischen im Gamingbereich. Und selbst wenn nicht: Sie anders zu präsentieren als der Rest, kann auch gut helfen. Aber egal was du machst: Es gilt immer aktuell zu bleiben. Willst du ein Spiel spielen, was groß ist und viele spielen, dann mach Zusatzcontent - präsentiere als erstes ein neues Update, DLC, Theorien, etc. spielst du etwas, was kaum einer macht (irgendwelche Indie-Gemstones), hast du per se auch kaum Suchwert - und trotzdem ein Alleinstellungsmerkmal, was erfolgreich sein kann wenn du es so allgemein präsentierst, das Leute Bock haben auf dein Video zu klicken.
    Und da ist es ziemlich Latte ob 2019 ist oder nicht - es geht vielmehr darum dass die Leute IMMER überall Creator finden können, die "einfach Spiele zocken".

    Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass sich epidemicsounds unglaublich lohnt. Die haben SOOO viel, passend zu jeder Stimmung, zu jeder Richtung, von Plopp-Geräuschen, über Trailermusik bis hin zu modern Pop oder Mönchsgesänge. Alles. Kostet halt was aber bietet alles, was ich will.

    jeder soll die selben Chancen haben. So werden grössere immer grösser und kleinere haben dadurch auch keine Chance entdeckt zu werden.

    Das ist aber lediglich dein persönliches Unrechtsempfinden, was in diese Rechnung überhaupt nicht einfließt. Den Spieleentwicklern und Publishern wird ziemlich Banane sein, wer größer wird oder klein bleibt. Die bringen ja keine Spiele raus um RandomYTberX irgendne Chance zu geben gefunden zu werden, sondern Ihre Ideen umzusetzen und damit Geld zu verdienen.



    Ich würde es auch für die coolere Strategie mit mehr "Aha"-Effekt halten, einfach mal n Haufen Keys an kleine Kanäle und Streamer zu schicken. Insgesamt betrachtet dürfte dabei eine ähnliche, wenn nicht höhere Reichweite rauskommen als wenn man nur ein paar Große bedient. Und günstiger sollte es auch werden, wenn man bedenkt, dass Ninja und Co. teils 50.000$ und mehr pro Stream-Stunde bekommen.


    Würde ich als (versetzen wir uns mal rein) Vertreiber der Games komplett anders sehen. Die Firmen kaufen ja nicht lediglich die Reichweite im Sinne von nacktem Outreach in Zahlen, sondern die Bindung der Zuschauer an die Creator. Das ist ja der eigentliche Wert. Und der wird gut bezahlt, weil Firmen den Einfluss dieser Bindung niemals selber generieren könnten. Besagter Aspekt ist bei größeren Kanälen in diesem Fall einfach wesentlich besser abzuschätzen (weil oft einfach anhand des Kanals, seiner Entwicklung und seinen Zahlen ersichtlich) und die Zielgruppe entsprechend einzugrenzen. Hinter einem großen LetsPlayer, steht eine Figur, die beweist, für augenscheinlich sehr viele Menschen in welcher Form auch immer allgemein sympathisch zu sein (kompatibler gemeinsamer Nenner) - d.h. eine Vielzahl an unterschiedlichen Menschen zu "vereinen", die potenzielle Käufer sind.Verteilst du Kopien des Games an 5000 Leute, hast du potenziell 5000 Charaktere, bei denen du schlecht abschätzen kannst, wie die Wirkung auf eine Allgemeinheit von Zuschauern ist. Als Werbetreibender ist das doch super wichtig..
    + die Tatsache, dass es einen Unterschied macht ob du an 5000 Leute mit 10 Aufrufen aufm Video deine Keys verteilst und damit auch 5000 potenzielle Käufer einbüßt oder eben an 100 Leute mit mehreren Tausend+ Aufrufen, wo die "kosten"-Nutzen-Rechnung dann einfach bei mutmaßlich gleicher Reichweite absolut besser ist.

    Das bestimmt am Ende eigentlich jeder selbst, aber ich finde es so eine kleine moralische Frage. YouTube war anfangs eine Möglichkeit sich selbst darzustellen (Broadcast yourself). Ich finde das geht, wenn man mit der Einstellung daran geht, "Ich will Fame" verloren. Selbiges gilt auch für die Einstellung: "Ich will Kohle"

    Es ist mir bewusst, dass das für dich/viele Andere eine moralische Frage ist. Ich fragte dich, woher du das "sollte" hernimmst bzw konkreter: Warum man (nach deiner Begründung) aus einem alten Werbeslogan einen moralischen Maßstab ableiten soll, der gewisse Motivationen und Hintergründe für das Erstellen von Inhalten auf YouTube quasi de-legitimiert weil er Handlungsrichtlinien festsetzt? Findest du das nicht arg bestimmerisch?
    Eine Erklärung, warum Selbstdarstellung und Erfolgswunsch nicht zusammen passen, bleibst du an der Stelle nämlich schuldig.



    Eventuell ist ja gerade die Wertschaffung für ´Andere´ (hier in Form von Videos, die diese "Anderen" begeistern) eine Art Ausdruck der eigenen Aufgabe, die man sich im Leben derzeit stellt und kann somit als deckungsgleich mit "Selbstdarstellung" angesehen werden. Diese "Bestimmung" als Beruf anzustreben, ist da nur konsequent, da du viel Zeit und Energie daran setzt, das zu deiner zentralen Aufgabe zu machen. Und darin ist der Wille zum Geldverdienen und „Berühmtheit“ notwendig integriert. Also wenn das keine Quintessenz von "Broadcast Yourself" sein darf, dann fürchte ich, hat man eine sehr eingeschränkte Sicht auf die mögliche Bedeutung dieses bewusst verdammt allgemein gehaltenen Slogans.


    Dein einziges Argument gegen die Validität dieses o.g. eventuell bestehenden Zusammenhangs ist:


    Gehst du mit dieser Einstellung an die Sache ran, hast du keinen Spaß an der Videoproduktion selbst, sondern nur an evtl Feedback. Bleibt das am Anfang aus, bist du ziemlich schnell demotiviert.


    -> also förmlich die Unterschiebung von unrealistischen Erwartungshaltungen.
    Das geht doch aber damit nicht notwendig einher.


    Speist sich jemandes Motivation aus der Interaktion mit den Zuschauern oder ihrer messbaren Freude an den Videos oder einem bspw. 4-stelligen Betrag auf dem Adsense-Konto und/oder einer 6-stelligen Abonnentenzahl, kommt das Problem auf: Wie erreiche ich das? Wenn dieser Jemand aber sofort diese Ergebnisse erwartet und nur das Ziel, nicht den Weg sieht, hat der ein ganz anderes Problem. Ich mache doch aber diesbezüglich deswegen keine pseudomoralischen Schranken dafür auf, was sein Antrieb sein soll, nur weil sich jemand beim Abschätzen des Zeit/Entwicklungsfaktors (um sein Ziel zu erreichen) reichlich dämlich und kurzsichtig anstellt.
    Nur weil jemand demotiviert und enttäuscht werden könnte (was halt als Kollateralschaden jeder berücksichtigen kann, der mit etwas Brain an die Sache rangeht) schreibe ich ihm doch nicht vor, woran er jetzt stattdessen "gesunderweise" Motivation finden sollte Wenn es dir um Schutz des TE geht, ist ihm meiner Meinung nach doch mehr geholfen, wenn man ihm mit Feedback und konkreten bewährten Erfahrungen unterstützt, sein Ziel zu verwirklichen und dabei die Erwartungen richtig abzustecken.


    Genau deshalb enttäuscht es mich immer, wenn ich solche Aussagen wie von dir oben lese... sie greifen in vielerlei Hinsicht zu kurz und zu flach.
    Du betrachtest das ganze sehr Schwarz/Weiß. Deine Argumentation funktioniert nämlich nur, wenn: Entweder hat man Spaß an der Videoproduktion ODER man will Fame werden. Aber wenn ich sage, ´jede vertretbare Zielstellung ist erstmal legitim´, gehe ich doch nicht davon aus, dass jemand NUR AUSSCHLIESSLICH Youtube macht, um Kohle zu verdienen o.a.... Auf dieser Welle formulierst du aber weiter:

    Wenn eine Person bspw. Let's Plays macht und er am an der Produktion solcher Videos überhaupt keinen Spaß hat, sind i.d.r auch die Videos schlecht bzw. der Zuschauer fühlt sich nicht unterhalten

    ´Tipps´, die einfach Binsen sind. Ja natürlich soll ein Aspekt des Videomachens und -Veröffentlichens angenehm sein. Aber gibst du jemandem der Surf-Meister werden will den Tipp, dass er Wasser und das Surfen mögen sollte anstatt einmal einen Meisterschaftstitel anzustreben?.... Warum sollte jemand auf Youtube sein, wenn er keinen Spaß an Videoproduktion hat? Warum sollte jemand nicht zur Uni gehen, eine Ausbildung machen oder einfach so einen Job annehmen, wenn er Geld verdienen möchte? Das ist doch jetzt kein wirklicher Erkenntnisgewinn über den man sich austauschen könnte...


    Und weil das leider nicht so ist, gehen Threads wie diese leider nie über


    Erst gar nicht so sehr auf Klickraten achten, sondern erstmal schauen, dass ich mit meinem eigenen Content zufrieden bin und bei Games z.B auch unterschiedliche Games auspribieren und schauen was gut ankommt

    hinaus,
    was meiner Ansicht nach zu immer neuen Postings führt, in denen Leute mit der gleichen Ausgangslage fragen, wie man auf YouTube wachsen kann oder warum sein/ihr Channel nicht läuft u.ä. und man ohne viel Möglichkeit, auf damaligen Austausch zurückzugreifen, jedes Mal wieder vom Urschleim anfangen muss, wie hier nochmal:


    Wenn eine Person bspw. Let's Plays macht und er am an der Produktion solcher Videos überhaupt keinen Spaß hat, sind i.d.r auch die Videos schlecht bzw. der Zuschauer fühlt sich nicht unterhalten

    YouTube ist seit gut 3 Jahren mein Job. Wie in so ziemlich jedem Job hat man (manchmal öfters) absolut null Bock auf auch nur irgendwas, was damit zu tun hat. Wenn mich das immer davon abgehalten hätte (für den Geschmack meiner Zuschauer) unterhaltsame Videos zu machen, hätte ich das längst ab den Nagel gehangen. Genauso wie Spaß nicht notwendig auf den Gegenüber transportiert wird, nur weil du ihn empfindest, kannst du es auch als Aufgabe betrachten deinen Unmut nicht notwendig jedem ins Gesicht zu schleudern ;-)

    aber es sollte nicht der Faktor sein bekannt zu werden, weshalb du das ganze machst


    Wer bestimmt das und warum?


    Mache Content der dir gefällt. Hast du Spaß beim Videos produzieren? Das werden potenzielle Zuschauer merken und somit häufiger auf deine Videos klicken, wenn sie am Rand mal vorgeschlagen werden.


    An irgendetwas musst du sicher Spaß haben um es längerfristig machen zu können, das ist richtig. Welcher Aspekt genau ist nochmal ne völlig andere Frage und auch indiskutabel. Da gibt es ja kein "sollte Spaß am Spiel haben" o. "Spaß am Produzieren" Es gibt so viele verschiedene Elemente in der Content-Erstellung bis zur Veröffentlichung und darüberhinaus, die einem Freude bereiten können und alle sind legitim (ja auch Zahlen im Dashboard und aufm Konto).


    Das Zweite ist halt einfach fraglich, egal wie oft und wie viele Jahre sich das Creator noch gegenseitig als Mantra einhauchen. Vielen Zuschauern ist es an sich ziemlich bumms ob du Spaß an den Videos hast. Sie wollen unterhalten werden oder informiert etc. Keiner kuckt Videos mehr oder länger nur weil du Spaß hast, sondern wegen ihrem eigenen Mehrwert. Ich werde von 0 aus keinen Fortnite Kanal mehr hochziehen können nur weil ich in dem Game oder bei der Videoerstellung das Fest meines Lebens feiere. Zumal: "Potenzielle Zuschauer" haben ja auch noch nicht auf dein Video geklickt; wie willst du das im Vorfeld denn rüberbringen sodass es dir einen Vorteil in den Vorschlägen verschafft?
    "Spaß haben" ist auch nicht gleichzusetzen mit "Spaß rüberbringen können" und "Spaß rüberbringen können" ist nicht das Gleiche wie "Spaß rüberbringen können sodass es einen Mehrwert für Andere bietet". Da fallen mir wenige Beispiele ein wo man allgemein sagen könnte: Der transportierte subjektive Spaß ist jetzt konstant ein Faktor der mich am Video hält und immer wieder einschalten lässt; zumindest nicht als DER ausschlaggebende Aspekt. Die meisten können ihre persönliche Freude eben nicht so vermitteln, was nicht bedeutet, dass sie nicht unterhaltsam sein können. Wenn mich der Creator unterhalten kann, macht er seinen "Job" bzw. was ich als das Mindeste für mich erwarten kann um dran zu bleiben; ob er jetzt mit dem Game Spaß hat oder am Schnitt oder am Thumbnail oder sonstwas oder überhaupt nicht, interessiert mich nicht in erster Hinsicht solange er seinen "Job" vollführt. (Zumindest nicht aus Perspektive eines Zuschauers, der keine Bindung zu demjenigen Creator hat. Und um die gehts ja erstmal)

    Du musst nicht in die Defensive gehen; es ist mir im Endeffekt ziemlich egal was du aus deinem Channel machst und mit deiner Zeit anfängst. Ich kritisiere wie du deinen Kanal aufstellst lediglich, weil du danach gefragt hast, was du gegen deine sinkenden Aufrufe tun kannst. Ich sage: Dein Problem liegt darin, dass du nicht nach den Ursprüngen fragst, sondern Brandlöschung betreiben willst - und so wirst du an deiner Situation nachhaltig nix ändern.



    ÜBRIGENS: Transport-Fever ist in den meisten Fällen auf Youtube eine sehr Erfolgreiche Nische.


    Ich weiß, dass sich das vielleicht nicht per se gehört, aber ich bin ein Freund von direkter Ehrlichkeit, wenn es konstruktive Intentionen hat.. Du hast in den letzten 17-18h 3 Videos hochgeladen von denen nur eines aufgerufen wurde... und das auch nur 3 mal. Wenn du meinst, dass du jemand bist, der die angeblich sehr erfolgreiche Nische besetzt oder besetzen sollte, dann frag ich mich, wo deine ursprüngliche Fragestellung hinführen sollte.
    Wir wollen ja hier nicht diskutieren was du alles gut hinbekommst und welche Gedanken du dir machst, sondern an welchen Punkten es eben hakt (weil das die Elemente sind, die dich eventuell weiterbringen können). Und da sage ich dir: Du schätzt gewisse Dinge einfach falsch (in Bezug auf das, was du erreichen möchtest) ein. Da muss ich weder Transport-Fever kennen, noch wissen wie die Entwicklung deines Kanals im Einzelnen verläuft - man sieht es doch und du äußerst dich über deine Unzufriedenheit.
    Transport-Fever erzielt international (in den letzten Monaten) bei einigen großen (mehrere 100K-Abos) Kanälen auch nur sehr unterdurchschnittliche Aufrufe im Vergleich. Von einer sehr erfolgreichen Nische, kann man da objektiv nicht reden, von einer Explosion" schon gar nicht. Es ist lediglich eine Nische. Und natürlich findest du für alles Zuschauer. Aber im Endeffekt liegts an dir zu beurteilen, ob du dich mit den wenigen Transport-Fever-Zuschauern zufrieden geben willst, die dir im deutschen Raum "übrig bleiben".


    Und selbst wenn, ist monotone Aufstellung des Contents immer auf Kurz oder Lang der Tod für einen Kanal. Lange Reihen sind der Tod für (schnelles) Wachstum. Was du gerade machst sind lange Reihen die nicht laufen und deinen Kanal monothematisch prägen... Das ist halt absolut kontraproduktiv. 2 Staffeln Transport-Fever? Dann machst du gefühlt 100 Videos dazu, aber weiß du wie viele davon dir zum Wachstum helfen könnten? Eines. Nämlich das Erste, weil super wenige Leute quereinsteigen, vor Allem nicht mit der Aussicht erstmal 50 Videos nachzuholen. Der Rest ist (wenn es so angeboten wird) quasi nur Fanservice, was kontraproduktiv ist (siehe weiter unten).


    Dann wichtig: Mein Inhalt auf meinem Kanal umfasst NICHT NUR Gaming sondern auch Vlogs. Mir ist bewusst das die Vlogs im Mai Programm untergegangen sind aber ich passe mich dem an was meine Zuschauer wollen: ein guter Ausgleich, von beidem. Mir war es nämlich schon immer wichtig, beides euch zu präsentiere

    es ist auch richtig und wichtig genug Persönlichkeit in seine Inhalte zu bringen. Aber mal ganz salopp gesagt: Du brauchst erstmal Leute, die sich für deinen Scheiß interessieren, sonst bringt dir das null. (außer Zusatzcontent für die Leute, die sich schon für dich begeistern, aber die musst du ja nicht mehr überzeugen). Warum sollte ich aber als neuer potenzieller Zuschauer auf etwas klicken was mir suggeriert, du würdest erzählen wie dein Tag läuft?? Ja, nee.
    im Übrigen: Die Mentalität, lediglich Content für deine bestehende Zuschauerschaft zu machen, musst du ablegen - so radikal das auch klingt - wenn du nicht stetig versuchst mit deinen Inhalten und der Präsentation neue Leute anzusprechen (und das heißt auch auf Videoreihen zu scheißen von denen du weißt, dass sie deine momentanen Zuschauer mögen), stockt das Wachstum und wird schnell rückläufig. Auch treue Zuschauer bleiben nicht ewig und wenn die irgendwann andere Interessen haben, stehst du mit "gar nix" mehr da.

    Es ist daher absolut Richtig, die Trends zu beobachten wie du schreibst. Dies kann man allerdings nicht meinem Kanal zutragen. Beispielsweise Ark war ein Versuch, der genau dieser Logik trotzt. Trotzdem habe ich auch dort steigende Zahlen...

    Ark ist trotzdem ein Spiel, was JAHRE auf dem Buckel hat und wo es auf YouTube mehr Content gibt als Sand am Meer... Was ist das denn für eine Basis? Ich rede auch nicht von vielleicht mal 5 Klicks mehr auf ein Video.. das ist ein Anfang, aber ziemlich unsignifikant für eine Entwicklung.
    Alle deine Beispiele/Versuche zeigen halt auch Gründe warum du nicht einfach einen Fortnite-Kanal aufmachen kannst und damit durch die Decke gehst, auch wenn es das Beliebteste Spiel ist und die Klicks international immernoch unfassbar hoch sind. Seinen Weg in bestehende Communities rein zu brute-forcen funktioniert einfach nicht. Selbst wenn du vergleichbaren Inhalt anbietest, haben die Leute schon ihre Creator die sie schauen. Versuchst du es trotzdem, musst du dir die Frage stellen was du den Leuten anbieten kannst, was sie nicht bei anderen sehen konnten und das schon vor dem Klick.
    Nicht nur deshalb sind neben der Content-Auswahl sind auch Aspekte wie die Präsentation (Thumbnails/Titel) entscheidend, manchmal sogar wichtiger als die Kreation dahinter. Wenn das Video 100 Leuten vorgeschlagen wird, musst du wollen, dass auch möglichst 100 Leute draufklicken. Momentan sehe ich da aber nix, was mich ansprechen würde, selbst wenn ich mich für eines der Spiele interessiere. Ich sehe lediglich "FOLGE" und dann ist die Aufmerksamkeit auch weg, weil es nichts gibt, was mich catched oder neugierig macht, weil danach nur ein Wust aus teilweise unleserlichen Zahlen und Buchstabenabkürzungen kommt die aber zwecklos dafür sind, was du mit dem Thumbnail eigentlich erreichen wollen "solltest". Lass in deinen Titeln "Lets Play" weg, "Staffel", Abkürzungen, Sonderzeichen und sonst allen Schnulli den niemand braucht, der neugierig auf den Inhalt gemacht werden soll. Beschäftige dich für die Thumbs mit komplementären Farben, Kontrasten, arbeite mit großen Texten, einfachen Ausdrücken von Emotionen und gestalte das Gesamtpaket cleaner, leichter zu erfassen und du hast schonmal viel einer großen Baustelle gearbeitet.

    Was kann ich dagegen tun ?


    Nun zunächst erstmal nicht erwarten, dass du einen anderen Output erhältst, wenn du gleichen Input gibst.


    Was hast du denn getan als du gemerkt hast, dass die Klickrate fällt? Deinen Content angepasst/verändert? Ich nehme an: einfach so weiter gemacht. Und darin liegt ein Fehler. Was meinst du denn wird geschehen wenn du merkst dass du mit deinen Inhalten und der Präsentation abnehmende Zahlen entwickelst? Sollte sich ein Kuchenverkäufer der nix an den Mann bringt jeden Tag wieder mit Kuchen an den gleichen Platz stellen? Wer will Transport-Fever schauen? Offensichtlich nicht genug, als dass du zufrieden wärst. Warum machst dus dann weiter? Wer klickt auf deine eintönigen Thumbnails wo einem lediglich "Folge xx" in die Augen springt und ansonsten ein Sammelsorium aus Zahlen und Abkürzungen ist die ich teilweise nicht mal checke? Offensichtlich nicht genug, als dass du zufrieden wärst. Eignet sich deine Spieleauswahl um ansprechende, allgemeine (über das Genre und die spezifische Spielzielgruppe hinausgehende) Thumbnails und Titel zu kreieren oder überhaupt jene Inhalte anzubieten? Offensichtlich nicht. Der "Markt" zeigt dir jeden Tag, was momentan im Interesse steht, was gut läuft, in aller Munde und Ohren ist. Das kann man sogar ziemlich gut auf bestimmte Zielgruppen und Genres herunterbrechen. Dazu muss man aber aufhören in seiner eigenen Suppe zu schwimmen, die Dynamik der Plattform/Trends beobachten -> erlernen -> um sie rechtzeitig zu erkennen und dazu Inhalte bereitzustellen. Funktioniert im Gaming so wie in jedem anderen Themenbereich.
    Du willst hier Tipps von anderen Creatorn die zum großen Teil auch im gleichen Wasser baden, anstatt deinen Content an der allgemeinen/deiner Zuschauerschaft auszurichten? Darin liegt ein weiterer Fehler. Das ist hier kein Vereinstreff von Leuten die dir allesamt ewig potente Rezepte zum Erfolg servieren können. Bestimmte Tipps werden generell immer sehr sinnvoll und begünstigend sein - ob sie funktionieren liegt am Zusammenspiel vieler weiterer Faktoren. Willst du das Interesse von Leuten wecken und kanalisieren -> mach Content der Leute offensichtlich interessiert.
    Du willst die Nutzer anderer Plattformen nachhaltig und stetig von deinen Inhalten überzeugen, schaffst es aber auf der nicht auf der Plattform, auf du sie haben willst? Darin liegt der nächste Fehler. Es ist immer wesentlich cleverer die Leute genau dort anzusprechen, wo du sie haben willst. -> und so schließt sich der Kreis zu den vorangegangenen Punkten.

    Zunächst: Ich bin privat rentenversichert.


    Ich kann da jetzt auch nicht mehr zu erklären, außer was mir noch im Kopf ist:
    Ich meine mein Versicherungsberater hat mir diesbezüglich mal erklärt, dass ich mehr in die (gesetzliche?) Rentenversicherung einzahle wenn XX% von meinem Einkommen von einer Firma/Quelle kommt. Darum gehts ja hier, oder?
    Da das bei mir nicht wirklich so ist, würde mich das nicht betreffen, allerdings läuft die Auszahlung meiner Werbekampagnen natürlich auch über mein Management und daher könnte das von den Behörden so ausgelegt werden. Dem kann man beikommen indem man in Prinzip verschiedene Rechnungen schreibt und darüber seine Einkommenszusammensetzung nachweist. Ich kann dir das nicht genauer Erklären, würde dir aber einen Versicherungsberater nahelegen.
    Wie auch bei steuersachen gilt: Man muss es halt smart umlegen. Da ich weder groß steuerrechtlich noch versicherungsmäßig bewandert bin, läuft das alles über meine externen Berater/Management.

    nunja, manche Reaktionen oder jene, die man glaubt hervorzurufen, rühren vielleicht auch daher, dass die Creator scheinbar selber ihr Tun als irgendwo recht albern ansehen. Welches Bild willst du denn vermitteln? Das ist alles eine Sache des Standpunkts und Selbstbewusstseins. Man kann sich einfach davon verabschieden ein elitärer Kreis bleicher Keller-Nerds mit einem komischen Hobby zu sein, wenn die Gesellschaft allgemein und die Industrie da schon viel weiter sind.
    Nicht nur, dass es vielfältige Videos zu Videospielen schon seit mittlerweile vielen Jahren in der Form auf YouTube gibt, Multimedia und "mobile" Unterhaltung sind nun auch mal in ihrem Grundsatz ein wahnsinnig wichtiger Ankerpunkt der Alltagsgestaltung vieler Menschen in unserer modernen Gesellschaft. Ob YouTube, Netflix, Prime, FacebookVideos, usw.: Alles Dinge, für die sehr viele Menschen sehr viel Zeit aufwenden, Dinge, die aus vielen Tagesabläufen nicht mehr wegzudenken sind und dementsprechend große Bedeutsamkeit genießen.
    Ich habe selber meine Streamer, die mich auf meinem Handy überall begleiten.Egal ob ich in der Küche Essen mache oder im Fernbus sitze. Ich kenne diese Menschen nicht, und doch gibt es mir so viel Ihnen zuzuhören, wie sie ein Game spielen, dabei dummes Zeug reden oder einfach Stories erzählen. Sie brauchen nur das um mein Leben minimal leichter, weil auf jeden Fall angenehmer zu machen. Was gibt es daran zu belächeln?
    Mir schreiben so viele Leute, dass sie durch meine Videos (und das lässt sich ja easy auf YouTuberXYZ erweitern) etwas gefunden haben, wo sie den Alltagsverpflichtungen mal eben easy entgehen können, wo es für 10-20min nichts weiter gibt, außer die kleine Welt, in die man in dem Video mal kurz eintauchen kann. Das kann man sich mit der Fankultur bei YouTubern gut vor Augen halten - die macht es fühl- und sichtbar: Leute malen einem Bilder, widmen einem Geschichten, schreiben sogar Lieder, entwickeln Fangames usw. usf. Sie nehmen ihre Zeit, weil sie etwas zurückgeben wollen; Wenn diese Zeit nicht beweist, was es diesen Leuten bedeutet ihre YouTuber "zu haben", was dann? Und wenn man sich das überlegt, dann sehe ich keinen Grund, warum ich nicht stolz gegenüber meinen Engsten sein sollte, Teil davon sein zu wollen oder zu sein.
    Menschen zum Lachen zu bringen oder eintauchen zu lassen in eine Geschichte würde jeder als wunderbar empfinden, der schonmal ein gutes Buch gelesen oder bei seinem Lieblings-Comedian in der Show war. Wie die Form letztendlich ist, in der man das herüberbringt - ob nun durch das Spielen von Videospielen oder sonstwas - ist doch erstmal ziemlich irrelevant.

    Hallo,


    vielleicht kann mir jemand helfen. Bei der Bewältigung eines Games in dem sich die Tasten leider nicht anpassen lassen, suche ich Hilfe in Form eines Programms/Scripts. AutoHotkey habe ich bereits runtergeladen, ist mir ohne Hilfe aber zu komplex/undurchsichtig. Was ich konkret vorhabe:


    beim einmaligen drücken von "a" soll der input vom einmaligen "a", "w", "d" gleichzeitig erfolgen. ich drücke also "a" und das Game registriert es, als ob ich "a", "w", "d" gleichzeitig gedrückt habe + loslassen natürlich. a=awd


    Ich habe schon mit einem anderen Programm versucht eine Art automatische Texteingabe per Hotkey zu ermöglichen. Das funktioniert allerdings nicht im Spiel. Nicht der Text muss vom Game registriert werden, sondern der Tasteninput soll für die Anwendung simuliert werden.
    Ich glaube dass wäre mit einem sehr schlichten script + entsprechendem Programm relativ easy möglich, aber ich finde keine Lösung.


    Kann mir jemand helfen?

    Aber meinst du man kann das auch einfach durchziehen bei nem ganz normalen klassischen Let's Play Projekt, was sich von mir aus über 30-50 Folgen erstreckt? Sagst ja selber das ist durchaus problematisch da...


    Ganz Ehrlich: Ich würde keine 30-50 Folgen Projekte machen, niemals.
    Es bietet zu wenig Abwechslung und schränkt den Kanal über Wochen in seiner Dynamik ein + die Tendenz, dass das Interesse spätestens ab Folge 4 zunehmend verschwindet.
    Normalerweise beschränke ich mich daher auf Einteiler und bringe ab-und-zu mal Projekte, wo ich eine maximale Folgenlänge von 10 - 12 abschätzen kann - jedoch eher selten. Mehrteilige Sachen sind bei mir aber ohnehin meist eigenständige Videos zu Hypgames (neue Updates, bestimmte Inhalte, Secrets, etc., die ohne den Rest der Videos funktionieren).
    Diese Auswahl ist quasi die Maximierung des von dir "hinter"fragten Konzepts: Durch Unabhängigkeit von Reihen mehr Möglichkeiten zum Einstieg schaffen bzw. jedem Video die gleichen, wenn nicht mehr Chancen zu geben, clicky zu sein. Nicht nur die Titulierung wird angepasst, sondern gleich die Auswahl des Inhalts.
    Ich wüsste nicht, ob ich das bei einem langen Projekt durchziehen würde. Vermutlich aber schon. Bei Resident Evil 7 habe ich (glaube ich) so um die 16-17 Folgen gebraucht und es genauso gehändelt. Das hatte die Konsequenz, dass manche Folgen mittendrin wesentlich mehr Aufrufe hatten als beispielsweise Folge 2 - einfach weil der "Bait" besser war/funktionierte. RE7 ist btw. seit jeher und nach wie vor die beliebteste und aufrufenstärkste Reihe auf meinem Kanal und ich habe damit nicht nur wiedererwartend Wachstum erzielt, sondern auch noch ein Gutes, obwohl die Folgen uncut waren und teilweise 50min lang (komplett out-of-the-box für meinen Channel).
    Dies wäre aber ein positives Beispiel dafür. Mit Erfahrungen bei Längeren Projekten kann ich leider nicht dienen. Aber ich würde es sicher ausprobieren.

    Kommt auch rüber, deswegen gehöre ich nicht zu den Leuten, die dich attackieren, sondern beurteile dich einfach nur.^^

    Ich fühle mich auch nicht von dir angegriffen^^ Ich gehe nur gern darauf ein, wenn man auf meine Beiträge antwortet und mich darin direkt "beurteilt".


    Und genau das ist mein Punkt. Jemand der keine Reihe erwartet oder will, wird in eine laufende Reihe gelockt.

    Warum gehst du nicht auf den Rest meiner Antwort ein, die genau diesen Nachsatz schon behandelt? Der von dir zitierte Satz ist in deiner Antwort aus dem Context gerissen worden. Es geht nicht darum jedem Wunsch gerecht zu werden.
    Ich wüsste auch nicht, warum man potenziell davon ausgehen sollte, dass jemand kein Bock auf Reihen hat, nur weil er auf ein unabhängig scheinendes Video klickt und ihm andernfalls so die Chance zu nehmen, Content zu entdecken, der er möglicherweise feiern würde aber nicht klickt, weil YouTube ihm grad Folge 3 als erstes vorschlägt.
    Demgegenüber kannst du aber davon ausgehen, dass ein unabhängig präsentiertes Video einladender weil voraussetzungslos wirkt, vollkommen unabhängig davon, ob jemand den Rest dann auch sehen will. Die Ungewissheit darüber, ob das Video gefällt, hat jeder Zuschauer vor jedem Klick bei jedem Video. Ich denke allerdings, dass sie in der Lage sind, die Bewertung des Videoinhalts unabhängig davon zu fällen, ob Dieser eine Fortsetzung ist oder nicht. Und ihnen und meinem Video die Chance dazu zu geben, ist mein Argument.



    Aye. Köder sind nunmal in den meisten Fällen was Negatives. Sie kommen eben aus der Jagd. Und Jagd ist niemals friedlich


    "In Wasserpistole steckt Pistole drin, Pistolen werden gewaltsam eingesetzt, also ist das Verwenden von Wasserpistolen ein Akt der Gewalt"
    Ist die gleiche Syntax. Was du damit in diesem Zusammenhang aussagen möchtest, erschließt sich mir null.


    Ich bin davon ausgegangen, dass du nicht über Wortherkünfte, sondern über Inhalte und Vorgehensweisen reden möchtest. Die wörtliche Übersetzung eines Kunstbegriffs ist noch lange kein Argument.
    Warum dein Beispiel untreffend weil undifferenziert ist, habe ich dem Absatz nach dem zitierten Satz deutlich gemacht. Wenn du deine Bewertung allerdings von dieser Wort-Konnotation bestimmen lassen möchtest, hab ich an dieser Stelle Nichts mehr hinzuzufügen.
    Es ist nur merkwürdig, dass "Köder [...] nunmal in den meisten Fällen was Negatives [sind]", was zu einer entsprechenden "eindeutigen" Bewertung führt, man aber bei dem Filmbeispiel von @Scorplian190 ganz genau hinschauen und differenzieren muss.