Beiträge von Sev

    den man selbst nur passiv beeinflussen durch Content der die Leute bei der Stange hält.

    wenn man das gezielt macht, ist das schon aktive Beeinflussung.


    Aber für's Ranking an sich zählt dann eher doch die Watchtime als diie bloße Wiederholung von Schlüsselwörtern

    ja.

    Bei SEO gehts darum die Restfaktoren zu optimieren, die das Video nochmal etwas höher in die Suchergebnisse bringen können.


    SEO allein bringt dir für das Hoch und Tief des Rankings null.


    Ich glaub hier ist auch teilweise ein Verständnisproblem am Start.


    YouTube will gern wissen, was der Inhalt deines Videos ist. Nun kann sich YouTube das nicht anschauen, möchte aber trotzdem Leuten, die eine Suchanfrage stellen, treffende Ergebnisse liefern. Dieses "Verständnis" kommt über die Keywords, die wir in den Metadaten liefern. Welchen Wert diese Keywords haben, bestimmt vorallem die Watchtime (auch Klicks und Keywords in den Kommentaren, Abozahl des Channels).
    Deshalb gibt es auch kein "Ranking an Sich", sondern nur ein dynamisches Ranking NACH Keywords. Ein Video ist in der Suche nicht "weit oben", sondern es ist nur oben unter Anfragen auf bestimmte Keywords. Oder eben halt nicht. Die Keywords haben natürlich unterschiedliche Relevanz. Diese Relevanz richtet sich nach dem Suchwert.


    Du kannst halt nicht sagen: Mein Witcher 3 Video ist auf Platz1, weil das Video evtl nur unter 1-2 Keywords auf Platz ist und im Ranking der Konkurrenz dann unter anderen Keywords verdrängt wird und nur noch auch Platz 3, 4 oder Seite 5 ist.


    Des weiteren werden bei der Suche z.Z. nur die ersten 128 (oder 160, nicht ganz sicher) Zeichen der Beschreibung berücksichtigt.

    Nicht ganz. Es wird die komplette Beschreibung berücksichtigt. Allerdings ca. die ersten 2 Zeilen insbesondere. Ich glaube es sind 130 Zeichen. Not really sure.



    Und zu den Tags: Afaik werden Tags von Videos nur von Suchmaschienen berücksichtigt und nicht von Youtube selber. (Du findest dein video dann z.B. bei Google eher über die Tags)


    Nope.
    Google nutzt alle Metadaten für die Suchmaschine. Die Tags helfen SM und YouTube dabei zu verstehen, was der Inhalt deines Videos ist und diese Videos entsprechend einzuordnen und zu gruppieren. Wenn diese Metadaten (inklusive Tags) relevanten Suchanfragen entsprechen, und man entsprechende Watchtime vorweisen kann, kann YouTube dein Video eben auch auf die Tags ranken oder besser gesagt: Auf deren Inhalte, wenn du es ganzheitlich betrachtest.


    Das geht natürlich auch alles ohne Optimierung der Tags, entsprechende Watchtime und Titulierung vorausgesetzt. Die Frage ist: Wie leicht macht man es YouTube? Oder: hat man zig Tausende Aufrufe, sodass das irrelevanter wird.


    SEO ist eigentlich keine Wissenschaft, sondern höchstens Strategie. Man fndet schwer nützliche Infos, weil es eben voll auf den Content und dessen Positionierung ankommt.
    Battle ich mich mit einem über die ersten Plätze in der Suche, kann ich entscheiden: Nehme ich andere Keywords und versuche andere Suchanfragen abzugreifen oder gehe ich auf Konfrontation.

    Wenn das in der Geschwindigkeit weitergeht habe ich wahrscheinlich noch dieses Jahr den silbernen Playbutton xD Was haltet ihr davon?

    YouTube überprüft für Playbuttons ob dein Wachstum legit ist... Und laut Socialblade ist es ja schon an einigen Tagen hart am Löschen.



    2,901 Abos für die letzten 30 Tagen bei 2,786 Views respektive schon daily teilweise mehr Abos als Views, ist halt schon ein ziemliches Ding der Unmöglichkeit.

    Find deinen eigentlich ganz chic muss ich sagen.
    Geb trotzdem mal Input:


    Bevor wieder jemand weint: Die Aussagen gründen auf meinen Erfahrungen bzgl der maximalen Wirkung. Im Zweifelsfall soll jeder machen, was er/sie für richtig hält.


    - Wie sollte ein Kanaltrailer eurer Meinung nach aufgebaut sein?


    Bevor es die Leute interessiert, wer du bist, wollen die Leute sehen was du machst.
    "mein Name ist Thomas, bin 31 Jahre alt und komme aus Hamburg." (Beschreibung) Juckt keinen ;-)


    Idealerweise würde ich sagen: Eine catchy Szene/Sketch/Frage am Anfang -> kurze Szenen -> Schlagwörter -> kurze Szenen usw und am Ende eine Aufforderung zur Interaktion ;-) Vorher solltest du halt klar machen, warum es für den Weltfrieden zwingend notwendig und unausweichlich ist, dich zu abonnieren ;-) (du weißt, was ich meine)


    Dabei ist inhaltlich Punkt 2 wichtig:


    - Was sollte er definitiv enthalten?

    naja, was repräsentiert denn deinen Kanal?


    Wenn ein Trailer anfängt mit, "Willst du Lets Plays?" oder "Auf meinem Kanal findest du Lets Play, Gaming, ..." würde man sich zu Einem unter Millionen machen. Warum sollte ich gerade dich für Gaming-Videos abonnieren? Warum lohnt es sich, deinen Kanal zu bookmarken und reinzuschauen? Was tust du, um den Leuten in Erinnerung zu bleiben? :-) Diese Fragen solltest du für dich beantworten, dann weißt du, was da rein sollte :-)


    zu den "Szenen" aus dem Punkt oben: Die Gestaltung sollte immersiv sein. Einfach Spielszenen mit Musik sind das nicht wirklich, du kannst versuchen mehr Persönlichkeit reinzubringen, irgendwas von dir, irgendwas, womit man sich (von Mensch zu Mensch) identifizieren kann.


    - Wie lang sollte ein Trailer gehen?

    20sek bis maximal 2min würde ich sagen. Du hast die ersten 5 Sek, um die Leute zu fangen.



    - Muss dieser technisch Hochwertig oder doch eher schlicht sein?

    Das kommt auf deinen Anspruch an. Da es vor Allem um den ersten Eindruck geht, ist Mühe hier nie deplatziert.
    Wenn der Trailer natürlich mega reinhaut und die Videos auf dem Kanal so gerade die Standards erfüllen, dann wäre das nicht unbedint nachhaltig. Aber dann sollte die Sorge eh nicht beim Trailer liegen ;-)

    sind ganz normale Lets plays mittlerweile bei kleineren youtubern zu standart.


    Wenn sich das "mittlerweile" noch um gut weitere 2 Jahre zurückdatieren lässt, dann ja. YouTube ist überschwemmt mit normalen LPs, schon allein deshalb, weil es fast keinen Aufwand bedeutet und es quasi jeder machen kann.
    Es gibt ein Überangebot mit tendenziell sinkender Nachfrage am klassischen Konzept. Das ist zumindest meine Beobachtung.


    Was du nun aus dem Punkt "zu standart" machst, keine Ahnung...


    Ich hab mal überlegt was ich nebenbei noch hochladen könnte was mit gaming zu tun hat aber abgesehen von rankings oder reviews oder sowas ist mich nichts gross eingefallen


    Tja. Die Kreativität müsste schon am Besten aus dir selbst heraus kommen. Ich kann auch kein Buch schreiben, wenn ich keine Idee für eine Geschichte hab.
    Du solltest dich zunächst halt fragen, was du erreichen möchtest, also was dein Anspruch an den Kanal ist.
    Von diesem Punkt aus, kannst du dir dann die Frage stellen, was du machen willst/sollst.


    Vor allem sollte man doch Sachen machen, die man selbst mag.

    kommt drauf an woraus du deine Motivation ziehst.

    Du musst dich halt fragen woher die Abos gekommen sind und kamen.
    Ohne stetigen persönlichen Bezug, bringt die Empfehlungssektion so gut wie gar nichts. Das werden dir auch deine Analytics verraten.


    Die ersten 1000 bis 2000 sind extrem hart, gerade im Gamingbereich, weil du nur Mundpropaganda, Eigenwerbung und Videovorschläge hast, um Leute über dich stolpern zu lassen, und da kannst auch nur minder den Erfolg beeinflussen. In dieser Zeit geht es für fast alle extrem schleppend. Durch Togethers und andere Aktionen, kann man sich da schneller hochwurschteln.


    Die Frage ist halt auch, wie man YouTube betreibt: Greift man durch Aktionen möglichst eine große Menge ab, oder überlässt man es dem Zufall gefunden zu werden.


    Fürs normale Finden über die Suche und vermehrt Videovorschläge brachte mir SEO merklich ab 3000 Abos und so ca 500-700 Aufrufen/nach 2Tagen pro Video etwas.
    Mit der mehr als dreifachen durchschnittlichen Zuschaueranzahl, hat dann allmählich die Chance, Suchwerte gut auszunutzen, sodass die Videos "Semiviral" gehen können.
    Ab und zu schnelles Handeln und eine smarte Entscheidung bringen dann Videos zum Ausrasten und dir den entsprechenden Output, wenn es dann noch stagniert, liegt es daran wie man YouTube betreibt und wie nachhaltig man seinen Kanal gestaltet hat, sodass Entscheidungen auch nachwirken oder in diesem Fall: eben nicht.

    Ich bin 100% ich.

    Und das ist genau der Punkt, den ich dir nicht abnehme.
    Du bist vorm Mikro und der Cam prinzipiell in einer Rolle, schon wenn du dich anhälst konstant zu reden, Unterhaltsam zu sein, einen Witz zu reißen oder die fragst, was zu zeigen interessant sein könnte. Egal ob du das willst oder ob dir das bewusst ist ;-)


    Und genau deshalb, ist "Gekünstel" nur auf RTL zu schieben eine zu einseitige Betrachtung. Die gibts überall, egal ob du dem Tagesthemensprecher zuhörst oder einen Spielfilm schaust. Alles zu mindestens 90% inszeniert für einen bestimmten Zweck. Auch darüber hinaus. Dein Verhältnis zu deiner Freundin im Vergleich zu deiner Cheffin. Alles inszeniert über verschiedene Rollen.
    Ich habe nie verstanden, warum es so vielen (nur) in diesem Forum so schwer fällt, diese Einsicht zu gewinnen.


    Und nicht jeder dieser Rollen läuft der Persönlichkeit zuwider. Auch entscheidest du dich eben verstärkt nur bestimmte Seiten von dir zu zeigen, und andere wegzulassen. Und genau an der Stelle knüpft die Entwicklung dieser Rolle an.


    Das "Problem" ist, dass du voraussetzt, dass das "DU" unbedingt meiner Bevorzugung entsprechen muss.


    Das tue ich nicht. Was scheinbar auch Andere so gesehen haben, klang dein Beitrag allerdings danach, das dieses "sei DU" irgendwie automatisch zu einer charakterlichen Ausgeglichenheit führen sollte.
    Das hast du ja nun dementiert.

    Aber ansonsten: würde ich auch sagen: mehr Videos bringen. Und wie auch schon oft hier im Forum besprochen, kann man diese Menge an Videos durch Vorproduktion leisten. Damit ist gemeint, dass man teilweise Material für mehrere Wochen parat hat.

    Hä?
    Darin liegt doch aber das Problem. Der Tag hat halt nicht mehr als 24h. Wenn er tatsächlich aufgrund der Bearbeitung+Drumherum so lange für eine Video braucht, dann ist da nicht mehr viel mit Vorproduktion.


    Und dennoch: @ExelsioHD
    Workflow... kein Plan warum man da 3h für den Schnitt braucht, zumal ich da jetzt auch keine Bearbeitung und kein Spiel mit der Musik gesehen habe.


    Du kannst deine Videospur in deinem Bearbeitungsprogramm auch schrumpfen ergo beschleunigen. So sparst du dir schonmal Zeit beim Durchschauen. Ansonsten: Gewöhne dir an für den Schnitt angenehm zu produzieren, nur Sprechen wenn du merkst, dass du diese Szene unbedingt drin haben willst und dann nach Audiospur die Stellen raussuchen oder sowas in der Art. Klar, is bei Togethersachen schwierig, aber du produzierst ja ein Video und zockst nicht nur für dich und deine Friends.


    Rendern und Thumbnailerstellen kann doch parallel laufen (bzw. zum Upload). Wenn ich nach deiner Rechnung gehe, kannst du da die Zeit einfach wegstreichen.


    So ein Video mach ich dir in 2,5hmaximal fertig. Das kriegst du auch hin. Und dann könntest du da gern täglich rauskloppen


    Zusätzlich ne Überlegung wert: geh von 7min runter auf 4-5 und spar dir Renderzeit+Upload

    Kommt halt voll auf deine Formate an: Wenn du Sandbox-Sachen machst: Frag die Zuschauer was du bauen/machen/ausprobieren sollst
    Bei Anderen Sachen: Frag, was deine Zuschauer sehen möchten.


    Versuche, egal was du machst, es immer möglichst einbeziehend zu gestalten, sodass du einen guten Mehrwert für deine Zuschauer schaffst. Wenn du keine Kommentare einblendest, erwähne wenigstens einen Kommentator, auch wenn er dir "nur" Lob oder Kritik geschrieben hat und mach das zum festen Bestandteil deiner Videos.


    Sollten sich die Formate nicht eignen: Wie gesagt: Zusätzliche Communitynahe Formate: Zuschauerfragen, Themenvideos usw. Lassen sich auch gut in Gameplay verwursten.

    ich gerne wissen ob jemand eine Idee habe wie ich meine alte Fanbase zurück bekomme

    schwierig, zumal die wahrscheinlich nicht wegen dem auf den Kanal gekommen sind, was du neues präsentieren willst.


    Du musst am Besten vorher anfangen die Leute bei der Stange zu halten. Schau was gut ankommt -> mach davon ausreichend und gestalte den Content immersiv und mach zusätzlich noch Communitynahe Formate (beispielsweise Zuschauerfragen usw,) blende Kommentare ein, beantworte immer alles, usw. Hier macht oft der kleine Aufwand den großen Unterschied. Gerade im Gamingbereich ist das enorm wichtig, weil die Sachen per se vergleichsweise oft nicht von sich aus so immersiv sind, wie in anderen Bereichen.

    aber irgendwie hab ich immer das Gefühl das bringt garnichts. Ich mein es ist ja nicht so als würden mich mehr Leute abonnieren, wenn ich im Kopf habe ich möchte dieses Ziel schaffen.


    Also dass es religiös nicht funktioniert ist doch klar... Die Frage ist: Stellst du dir Ziele um dir eine Motivation für ein bestimmtes strategisches Vorgehen zu schaffen mit dem (plus Gesamtergebnis) du dann zufrieden sein kannst? Wenn ja, dann sind Zielsetzungen doch ne coole Sache.
    Muss ja nicht im Umkehrschluss bedeuten, dass das Hobby bein Nichterreichen keinen Fun mehr macht...


    Ich wollte dieses Jahr mindestens 5000 Abonnenten für meinen Kanal begeistern.
    Nun... ja... also die Frage ist halt hört man auf wenn man dieses Ziel erreicht hat? Warum? Nun wären für mich 12.000 Menschen in der Community ein schönes Ziel :)


    Müssen ja auch nicht immer Zahlen sein.


    Momentan will ich einige Projekte abhaken, die meiner Meinung nach auf meinem Channel nicht fehlen sollen und ich nutze die zur Zeit bestehende Lücke des Horror Markts um Outlast plus DLC nochmal zu spielen :)


    Ansonsten kleinere Ziele: Regelmäßigkeit bestimmter Formate, Ausprobieren bestimmter Präsentationsziele, Togethers mit dem und dem usw :)
    All das, gibt mir eine Aufgabe, und die brauch ich für YouTube.

    Ich probier gern Sachen aus, sofern sie dem angestrebten Unterhaltungsfaktor meiner Videos dienlich sind.


    Bei Einteilern generell und in der ersten Folge eines Projektes, baue ich einen kleinen witzigen Sketch ein, den ich mir vorher meist mehr oder weniger skripte, hat manchmal was mit dem Game zu tun, teilweise sind es aber auch einfach aufgenommene aufwendigere Szenen mit Trashfaktor (ich im Kostüm/Auto, mit Sonnenbrille, irgendeinen Blödsinn erzählend, bla). Halt nicht ernst gemeinter Random-Humor.
    Die Leute feiern das :-)


    Dann natürlich Schnitt und Videobearbeitung, wo sich mein Stil auch deutlich verändert hat. Von früher eingebauten Bildern/Memes/PNGs, zu momentan eher aufwendiger bearbeiteten Intros und das Aufleben lassen des Videos durch simplen Jumpcut und Situationskomik/Sarkasmus.
    Da natürlich dann Spiel mit Stimmen, Running-Gags, Umdrehen der Emotionen usw usf. also möglichst Entwicklung meines Kommentierstils.


    Bei einem Projekt habe ich viel im Stil von H0llyLP kommentiert, versucht "wunderlich" und Atempausen beim Sprechen erst nach Beginn des Anfangs des nächsten Satzes zu machen um einen ständigen Sprachflow aufrecht zu erhalten. Auch habe ich da kleine Gedichts-Intros mit Szenen zur Folge vorangestellt. Das Projekt ist gefühlt eines meiner Beliebtesten.


    Generell arbeite ich seit Tag X an meiner Kommentierweise. Da Horror mein Maincontent ist, wusste ich von Beginn an, dass mit der Grusel irgendwann nicht mehr wirklich packt (es sei denn das Spiel hats drauf). So habe ich mir versucht von Anfang eine Schlagfertigkeit durch YouTube aufzubauen, die in meine Videos in Form von Sarkasmus und eben Situationskomik einfließen soll. So ersetze ich einfach den fehlenden Ekel/Grusel durch diese Form meines Humors. Mögen sicher einige nicht, weil ich damit gezielt und bewusst die Stimmung der Spiele ruiniere. Aber genau das ist das, was die Leute (dem Feedback nach zu urteilen) bei mir mögen. Gruseln können sich die Anderen, ich möchte etwas eigenes machen. Sofern es ein Spiel schafft, eine gewisse Stimmung aufzubauen, dann nehme ich mich natürlich zurück und lasse mich drauf ein.


    Daneben natürlich noch weitere Tests mit bestimmten Stilen und Bearbeitung, von Richtig schnellen Sekundenschnitten und Bearbeitung jeder einzelnen Szene, hin zu "völlig genervt" und Trashfaktoren bestimmter Indiegames kommentarlos für sich wirken gelassen, Spiel mit Mimik/Gestik usw usf. Sind auch scheinbar stilgleiche Videos recht abwechslungsreich gehalten, was bis jetzt immer auf Interesse gestoßen ist.


    Jedem Video eine eigene Endcard mit in Szene gesetzten Highlights/bestimmten Sprüche oder Sequenzen aus dem Video zu verpassen, habe ich inzwischen gelassen, weil der Aufwand weit über dem Nutzen steht. Wenn ich Bock drauf habe, mache ich das noch ab-und-zu. Momentan stecke ich den Aufwand aber eher in den Anfang des Videos und moderiere am Ende zuzüglich zu einem kleinen Overlay einfach nur ab und mache dort ggf manuelle Verweise auf bestimmte Videos oder Projekte (oft bloß mit Hilfe von Infokarten).


    Fakt ist.... und das ist interessante: Eine Unterschiedlichkeit der Ergebnisse ist momentan kaum zu erkennen. Relativ egal ob vielbearbeitete Einteiler oder Uncut-Projekte. Alles wird bei mir momentan ziemlich gleich geschaut und bewertet... Der einzige Schluss den ich daraus ziehen kann ist: Die Leute finden Abwechslung richtig dufte.


    Auto-Duck, um den Ingame Sound hervorzuheben, der nur dann leiser wird, wenn man am sprechen ist,


    Was ich übrigens furchtbar finde. Da wird man Seekrank beim Zuhören...

    Bleibe dennoch bei meiner vorherigen Aussage: Sei du einfach du.
    Und JA, dass kannste sowohl auf dich selbst, als auch auf jeden anderen beziehen.
    Und JA, dass ist auch das, was ich selbst bei Leuten auf YouTube bevorzuge.

    Dann verstehst du aber nicht, dass sich dein Argument selbst auf die Füße tritt. Denn das "Du" ist nicht automatisch auch dass, was du da als deine Bevorzugung implizierst.
    Was ist, wenn jemand einfach ein lahmarschiger Schnarchsack ist oder eine hibbelige Stimmungsgranate? Sollen die dann am Besten nicht YouTube machen, der Wahrscheinlichkeit wegen nicht die richtige Ausstrahlung zu besitzen? Oder ist es nicht doch sinnvoll sie einfach verschiedene Rollenbilder ausprobieren zu lassen, sodass sie ihre angenehmste YouTube-Persönlichkeit finden und entwickeln können, die sich ohnehin mehr oder weniger einstellt. Niemand kann erzählen, das er sich vor der Kamera/Mirko nicht anders gibt.
    Dieser "Natürlichkeits-"Anspruch hat halt schon falsche Prämissen, wenn er bestimmte Auswüchse ausklammerst oder eben ignoriert, dass Leute sich vor der Cam eben entwickeln, sofern sie es zulassen. "Du" bist sowieso nicht 100% "Du" vor der Cam, und bleibst es auch nicht über deine Zeit auf YouTube hinweg.

    Vom Eingangsmaterial hängt doch meines Wissens nach auch ab welcher Encoder benutzt wird, oder?
    Also mit 2048*1152 und 50 oder 60FPS bekomme ich immer VP9 und da muss man schon zugeben, dass es besser aussieht als der "Normale Encode"


    Ich denke die 1152p laufen dann auf der 1080p-Stufe, weil es keine Extra-Stufe seitens des Players gibt. Also zumindest die "Statistik"-Schaltfläche zeigt dann eine Wiedergabe mit den 2048*1152p des Ursprungsmaterials bei im Play ausgewählten 1080p


    Sinnlos ist allerdings wirklich sowas in den Titel zu schreiben, weil nach "1152p" kein Mensch sucht und die technischen Spielereien dieser Art dem allgemeinen Zuschauer erstens völlig latte, zweitens völlig unbekannt sind ;-)

    Was denkst du wohl warum ich in den letzten Jahren nur selten was ins Forum schreibe?

    kenne dich doch gar nicht, weshalb sollte ich mich dann wundern?^^



    Also das + das ich nicht anfange Gewalt gegen manche Menschen auszuüben... Könnte sonst ganz gut mal an einer Gamescom passieren...

    sympathisch..



    Ich könnte zwar so tun als würde es mir Spass machen usw. aber warum soll ich mich selbst belügen?


    Man muss sich doch auch gar nicht selbst belügen, man kann doch einfach ein Video machen. Selbst wenn ich keinen Spaß an den Games habe, heißt dass doch nicht, dass ich rumrennen muss und die ganze Zeit sage "Boah, macht das Spaß!". Heißt natürlich auch nicht, dass ich völlig gelangweilt rumrennen muss, man kann doch einfach den Anspruch haben ein lustiges Video zu produzieren. Dann steckt da null Selbstbelügen drin ;-)

    Dann warte noch ein paar Jahre. Dann verschwindet das Gefühl und du weisst du das es so ist...

    Das Ding ist halt auch, dass viele Leute in ältere Threads kommen und einfach den Senf hier reinjizzen, der schon X-Seiten zuvor mehrfach durchgekaut wurde^^ Und dann gibt es die Deppen wie mich, die immer drauf antworten, weil sie das so nicht stehen lassen wollen/können.

    ich bezweifle das man als Youtuber überhaupt den plan hat irgendwann davon leben zu können

    Wenn wir von der heutigen Zeit reden, irrst du dich sehr ;-)



    erst Youtube zum beruf machen und seinen normalen job kündigen wenn man sicher ist das das mit youtube auch funktioniert

    Darum gings hier aber nicht, sondern um die Frage der Motivation, also wie man YouTube betreibt/seinen Channel führt.


    Das man erst seinen festen Job kündigt, wenn entsprechend durch andere Sachen über die Runden kommt ist... nunja, ne ziemlich logische Binsenweisheit.


    besonders weil das "gehalt" bei youtube sich jeden monat ändert vorallem im monat januar siehts immer sehr schlecht aus

    Wenn du auf der Schwelle stehst, ja. Aber wenn du erstmal groß genug bist, wirst du auch relativ von selbst größer (wenn du so weiter machst) und verdienst entsprechend mehr sodass sich das Schwanken ausgleicht. Das ist aber in vielen Berufen der Selbstständigkeit ähnlich.

    stimmt aber deswegen sollte man das auch erst als beruf machen wenn man sicher ist das man davon seine miete bezahlen kann

    nein. Die Einstellung und Ambition muss schon lange vorher vorhanden sein, bevor du auch nur in die Nähe einer finanziellen "Sicherheit" kommst, sonst verbaust du dir selber den Weg dorthin, bzw. gehst ihn einfach nicht.


    Wenn ich prinzipiell nur aus Spaß am Game Videos mache, mich nicht um Klicks, Trends, Selbstvermarktung usw. kümmere, dann verschwindet meine Chance darauf, irgendwann mal zur entsprechenden Größe zu gelangen im Nichts.

    Bin jetzt kein Guru aber wenn ich falsch liegen sollte soll mich jemand bitte verbessern


    Klischees, die einfach schon bestimmt 4 mal in diesem Thread ausgeräumt wurden, aber wenn du das gern nochmal persönlich möchtest.


    1. Wie gut will man in einem Spiel sein das einem nicht Spaß macht?


    Seit wann haben diese beiden Dinge zwangsläufig was miteinander zu tun?^^



    2. Wenns einem nicht Spaß macht macht es auch dem Zuschauer auch keinen Spaß und er ist in kurzer Zeit weg ;D

    Das stimmt nicht, schon weil die Prämisse deines Arguments haltlos ist. Du müsstest vorraussetzen, dass jeder oder zumindest die meisten LPer, diesen Spaß am Game immersiv transportieren können - wo wir aber nach der Nadel im Nagelhaufen suchen könnten. Und weil das so ist, haben die Zuschauer in der Regel auch null Mehrwert an dem potenziellen Spaß des Spielenden und ich würde sogar vorsichtig behaupten, dass es die Meisten (ungleich der Aussagekraft/des Unterhaltungsfaktor des Videos an sich) kaum wirklich interessiert.


    Ich hab in vielleicht 10 von meinen 500 Videos wirklich Spaß am Spiel, sondern an ganz anderen Sachen. Meine Zuschauer sind da und werden mehr... und zwar nicht wegen diese 10 in der Versenkung verschwundenen Videos.


    Wenn man Spaß hat ist man auch gut in dem Spiel ( nicht jetzt EA-Profi oder so aber man gibt sich halt Mühe ) Dann bringt man auch guten Content der sich wiederum auf die Views einwirkt

    Spaß am Spiel haben [ungleich] gut im Spiel sein [ungleich] sich Mühe im Game geben [ungleich] gute Videos produzieren.

    Ich hab Five Nights at Freddys aber auch nie gespielt oder gesehen, vielleicht kommen die Figuren gruseliger rüber, wenn man weiß woher sie stammen und sie mit gewissen Szenen in Verbindung bringt.

    wenn du Zwölf bist vielleicht XD


    Ne, aber mal im Ernst: Warum dass so abgeht ist dieses Verschwörungstheorie/Geheimhaltungs-Marketing vom FNAF-Entwickler, der immer nur Sachen anteasert und dann die Community damit allein lässt. So bringt er das immer wieder ins Gespräch, dann schafft er Gegner, mit Namen und typischem Charakter (mit denen man sich identifizieren kann) baut ein Game auf Jumpscares aus (was Kids auf YouTube gern schauen) und bringt dort eine düstere versteckte Story rein zu der man nur spekulieren kann... Dieser Hype wird einfach weitergetragen, durch die vielen Fans und Fangames usw usf. Das sind so die Basics von dem Erfolg von FNAF, kein gutes Game, sondern ein sehr smarter Entwickler..
    Und naja, alles was darauf basiert wird immernoch gern geschaut. Wenn die Leute davon ein Video haben wollen: Bitte, mach ich gern.

    Ich hab's mir vor paar Tagen gezogen, wollte ein zwei Folgen dazu machen aber fand es so dermaßen langweilig, dass ich das abgebrochen habe. Ich verstehe nicht was Leute an dem Spiel finden, es gibt so guten Horror da draußen.

    Es gefällt weil die beliebten FNAF-Charaktere gut umgesetzt in eine Free-Roam-Welt transportiert wurden, und das Game damit das bewerkstelligt, was sich die Fanbase immer gewünscht hat. Natürlich hat sich das beim jetzigen Stand nach 5min erschöpft, aber das muss einen nicht aufhalten davon ein Video abzudrehen. Ich bau deshalb bei solchen Sachen immer kleine trashige Sketche ein und mach ne Montage draus. Ich kann kreativ sein, hab meinen Spaß, die Leute haben was zu lachen und sehen das Spiel. Man muss sich nicht durch die Spiele einschränken lassen nur weil man Lets Plays macht oder Hypegames spielt ;-)