Beiträge von Sev

    Das SEO ist Handwerklich ,erkennen was trendet, das umsetzten, das slesbt umsetzten etc, ja stimme ich dir zu. Das kann man theoretisch Lernen. Der haken sit aber das zwischenmenschliche. Wenn du dafür einfach kein Händchen hast und es nicht lernst brignt dir das beste SEO kaum was. Weil es am Ziehfaktor fehlt irgendwo. Warum sind einige große so erfolgreich? Weil sie wissen was sie tun und weil eine Person dahinter steckt. Und das spielt zusammen.

    Ach SEO ist gar nicht sooo wichtig, glaube ich zumindest. Im Endeffekt kommt das auch stark auf den Content und die eigene Konkurrenzfähigkeit an ;-) aber das ist auch nicht, was ich mit "handwerklich" meine: Eher so Dinge, wie man seine Videos aufbereitet, Gestaltung, Präsentation, (auch unabhängig ob man schneidet oder nicht) wie man sich gibt usw. Und dann geb ich voll Recht: Ein Händchen dafür, was Zuschauer wollen, entsprechende Kreativität, was ich mal unter Medienkompetenz einsortieren würde.
    Aber da muss man nicht mal unbedingt besonders feinfühlig sein. Vieles ist auch Erfahrung. Ich will auch nicht behaupten, dass ich das irgendwie kann oder so. Ich sehe das aber als ein stetiges Dazulernen im Rahmen seiner Möglichkeiten. Die Augen nach den richtigen Seiten offen zu halten ist wichtig.



    Ich fidne beides Legitim. Für mich ist es ein Hobby, für dich ein Ziel. Natürlich will jeder irgendwo mehr, das liegt glaube ich im Menschen irgendwo. Aber im Kern, wir machen alle eine Sache, LPs. Und LPs machen ist einfach ein tolles Hobby oder Job - Und ich denke alleine deshalb sollte man dem anderen das gönnen was er möchte. Will ich tausende Zuschauer, ja, irgendwo schon. Will ich aber auch so das machen wie ich lust und laune habe? ja, das auch - Es ist eines meiner langzeithobbies.


    Ich finde beides auch sehr legitim. Und natürlich: Wenn es dein Job ist, musst du dich manchmal zwingen. Da nimmt etwas, was zunächst Leidenschaft ist, doch die Züge des Gefühls zu einer "normalen Arbeit" an :-D Das manche das nicht wollen und/oder sowieso Alternativen haben ist absolut nachvollziehbar. Ich hätte das manchmal auch gern nicht. Aber selbst in Abhängigkeit hat man ja gewisse Freiheiten in diesem Fall.
    Mein Punkt war eher, dass ich es Schade finde wenn Leute sagen, XY sei der "falsche Weg". Why? Was denkst du was hier los wäre, wenn ich behaupten würde LPs als Hobby zu machen ist "falsch". Na klar sehe ich den Kontext der Diskussion dahinter, aber ich finde diese Einseitigkeit bringt viel mehr Diskussion als das man wirklich mal über Sachen.. redet. produktiv.


    Und jetzt geh an die 60k endlich ran dauert viel zu lange.

    :)

    aber direkt mit der Einstellung "Ich mach jetzt Geld" auf Youtube Videos zu verbreiten ist definitv für mich der falsche Weg sollte es mal so sein, das ich genug Geld damit verdiene (was für mich mit sehr viel Glück verbunden ist) würde ich natürlich nicht nein dazu sagen


    und warum soll das "falsch" sein? Diese Aussage kann man stetig überall lesen, nur wenn ich nach einer Begründung frage antwortet immer Keiner^^ Wie siehts bei dir aus? :)


    Eine Quintessenz meines Kommentars war ja gerade, dass du niemals Geld verdienen wirst, wenn du es auf den Zufall ankommen lässt. Unter der Hinsicht ist das Argument, dass zwar Geld verdienen okay ist, aber die kommerzielle Herangehensweise falsch, nicht tragbar ;-)
    Einer deiner Diskussionsansätze war ja gerade auch, dass die Selbstständigkeit mit YouTube ein "gewagter" Schritt ist. Wenn aber alles "falsch" ist, was nicht dem Zufall überlassen wurde, dann ist diese Aussage eben nur eine leere Tautologie (dein Argument funktioniert nur in den von dir persönlich gesetzten Einschränkungen). ;-)


    Drehen wir die Sichtweise mal um: Seit 1,5 Jahren ist eines meiner Hauptziele auf YouTube die Selbstständigkeit. Das hab ich jetzt geschafft. Hätte ich diese Zielstellung nicht gehabt, hätte ich über diesen Zeitraum wohl kaum die Ambition besessen, die Leute so regelmäßig mit Videos unterhalten zu können (im Vergleich zu meinem Content vorher) und Vieles was ich für die Community gemacht habe, hätte sich auch im Sand verlaufen, weil du erstmal eine Stange aktiver Leute brauchst, sodass du auch von Ideen Anderer deinen Content anleiten lassen kannst. Zumindest brauch man eine Aktivität, die ich vorher einfach nicht aufbauen konnte. Erst die Ambition, strategisch vorzugehen um irgendwann damit vielleicht Geld zu verdienen, hat mich den anderen Zielen die ich habe (alles was auf die Community und meinen Einfluss bezogen ist) nahe gebracht und verständlich gemacht.


    Und auf YouTube kannst du halt immer noch (im Rahmen der Richtlinien) machen was dir gefällt. Ich sage ja auch nicht: "Ich find die ganzen Hobbyplayer "falsch", weil die mir den Markt überschwämmen und undurchsichtig machen"^^ Andersherum kann man dann aber auch die Prämissen dieser Diskussion in Frage stellen :)


    YouTube profitiert meiner Meinung nach von der Offenheit und auch dem kommerziellen Aspekt, was die technische Entwicklung der Plattform anbelangt, aber auch die Motivation der vorhandenen und potenziellen Creator. Ich finde es schön dass es viel professionellen Content gibt, das Leute hochwertige Edits präsentieren, Team ganze Serien nur für YT machen die für so ziemlich jeden frei Verfügbar on demand ist. Wenn einem das nicht gefällt, gibt es immer noch Alternativen und die wird es auch immer geben, weil sich der Geschmack der Zuschauerschaft eben auch im Geschmack der breiten Masse an Creatorn wiederspiegelt. :)

    Nur leider sehen es, meiner Meinung nach, viel zu viele nur noch als "einfachen" Weg zu Geld..ich denke das viele vergessen, wie viel Glück man dafür braucht, um wirklich was zu verdienen...


    Da machst du es dir sehr einfach ;-) Zum einen ist YouTube gewiss kein einfacher Weg um Geld zu verdienen (was auch immer die Anführungszeichen hier bedeuten sollen) noch ist es zum großen Teil Glück, was den Erfolg bringt. Was @RealLiVe ja auch schon gesagt ist, ist die Reduktion von Erfolg auf zufällige positve Einflussfaktoren einerseits ein Selbstschutz für den Creator, um sich aus der Verantwortung zu nehmen, andererseits aber auch der Unwissenheit vieler Leute geschuldet, welche Mechanismen strategisch sinnvoll sind. Natürlich garantiert die Nutzung dieser Mechanismen noch lange keine Wachstumsexplosion, dennoch einen Erfolg in absehbarem Rahmen auf den sich aufbauen lässt, denn die Aspekte sind immer gleich und viel mehr handwerklicher und zwischenmenschlicher Natur.


    Genau aus diesem Grund finde ich Aussagen wie:


    Meiner Meinung nach ist Youtube ein Hobby. Ich freu mich, wenn Leute meine Videos gucken und ich Feedback bekomme, aber ich habe so langsam das Gefühl, das viele nicht mehr daran denken, was Youtube eigentlich war.

    Wie sieht ihr es denn? Sehen, gerade neue Youtuber, die Plattform nur noch als Methode, Geld zu verdienen? Wurde die Plattform vom 2005er Homevideo Meister sich zu einem weitern "Netflix" entwickelt, wo man einfach nur wartet, bis nach Sendeplan eine Folge rauskommt?
    ODER: Findet ihr, das Youtuber eher auf die Community achten und alles dafür geben, diese glücklich zu machen, ohne zuerst an den Kommerz zu denken?


    sehr bedauerlich. Du schreibst zwar weiter unten, dass du Erfolg/Kommerz und das Da-sein für die Community nicht unbedingt gegeneinander stellen willst und machst es dennoch zum rethorischen Mittel um deine Aussagen bzw. Fragen zu begründen.
    Für den Erfolg bzw. Geldverdienst als öffentliche Person ist die Bindung der Leute an dich dein Brot und Boden. Diesen Wert kaufen Firmen um Werbung zu machen, da sie das selber nicht aufbringen können. Die Bindung deiner Community an dich ist deshalb ein wesentlicher Faktor deines Erfolgs/Verdienst auf YouTube. Meiner Erfahrung nach, sind gerade Kanäle die stark im Wachstum sind wesentlich intensiver und besser bemüht, Ihre Community in Ihr Schaffen einzubeziehen und eine Gegenseitigkeit aufzubauen, als Leute, denen alles außer dieser Aspekt scheinbar so egal ist ;-)


    Deswegen mal eine dialektische Rückfrage: Warum sollte YouTube kein Hobby sein, wovon du deinen Lebensunterhalt bestreitest? Ist es nicht das Geilste eine Leidenschaft zu haben, mit der man Geld verdient? Also ich finds Klasse und ich will auch grad nix Anderes machen.
    Und wenn man abhängig von ist, dann ist Kommerz natürlich wichtig. Am Ende muss jeder dafür sorgen, dass sein Kühlschrank voll ist. Und dabei ist auch eine Diskussion über Unsummen, die große YTber verdienen irrelevant, solange es Abnehmer und Märkte gibt, die diese Summen bezahlen. Wenn ich diese Möglichkeiten hätte, würde ich sie mir sofort schnappen.

    Ich greife einfach mal nur (zugegeben plump) ein paar Gedanken raus und gebe meinen üblichen (mittelscharfen) Senf dazu ab.


    Dass man irgendwie überhaupt keine Chance hat, wenn man sich nicht schon irgendeine Fanbase aufgebaut hat. Die meisten Leute gucken eh bei den Leuten, die sie kennen und mögen.


    Naja, aber diese Fanbase flog den Leuten ja auch nicht einfach zu ;-)


    Naja, das ist hier mehr Gemecker und Geheule. Wie seht ihr das? Findet ihr, es lohnt sich überhaupt noch sich Mühe zu geben in der heutigen Zeit mit einem völlig übersättigten Markt?


    Der Markt ist nicht übersättigt. Das ist ein Irrglaube. YouTube oder allgemein Video-On-Demand wird immer mehr zum integralen Bestandteil des Alltags der nachkommenden Generationen - wo es neue Zuschauer gibt, gibt es neue Märkte und Potenziale für alte Märkte. Weil es immer neue Zuschauer gibt, werden es auch immer wieder YouTuber schaffen einen Durchbruch zu bekommen.
    Ich habe auch immer geglaubt dass Gaming ein hartes Pflaster ist, aber das ist es nur wenn man sich in Konzepte einreiht, die offensichtlich wenig Resonanz hervorrufen und das schon seit Jahren. Viele producer setzten sich bewusst oder unbewusst entweder einer großen Konkurrenz aus oder bedienen kleine Nischen.
    Wenn man "Gaming" als einen homogenen Markt ansieht, sieht man die Lücken nicht.
    Im Vlogging-bereich ist es auch nicht anders.


    Das fällt mir leider auch oft bei Leuten auf, die ich richtig gut finde, die toll kommentieren, schöne Thumbs- und Hintergründe erstellen... Kaum Klicks, so gut wie keine Kommentare.


    Stell dir vor du bist Bürgermeisterin und die Bürger deiner Stadt brauchen und/oder wollen unbedingt eine Brücke gebaut haben, die über einen reißenden Fluss führt. Du möchtest diesen Wunsch in die Realität umsetzen und lässt eine Brücke bauen: Sie ist ganz aus Glas, schlicht, stilvoll und ein Genuss anzusehen... Und so setzt du dich zufrieden hin und merkst nach einer Weile, das niemand diese Bücke benutzt. Einige stolpern darüber, aber die Meisten sehen sie kaum, da sie aus Glas ist und es geht keiner drüber, weil das Material so zerbrechlich scheint und so überquert kaum einer diese Brücke, da sie nicht das trifft, was sich die Leute vorgestellt haben....


    Und dass soll überhaupt kein Vergleich zu einer bestimmten Art von Content oder Producern sein, sondern das Prinzip verdeutlichen.
    Was ich damit sagen will ist: Natürlich geben sich viele Leute wahnsinnig viel Mühe. Aber diese landet eben an den falschen Stellen. Damit ist nicht gemeint das bestimmte Ansprüche und Ziele an sich falsch sind, sondern das sie YouTubetechnisch (nenn es "vom Wachstumsaspekt her") nicht zielführend sind. Wie die Brücke mit denen 90% nix anfangen können wenn es um eine Möglichkeit geht, einen Fluss zu überqueren.


    Videoqualität ist den meisten Schnulli, solange es gewisse Standards erfüllt. Synchronität, HD, das sollte alles basic sein. Auch Videobearbeitng ist gar nicht so wichtig.
    Wie machst du auf dich aufmerksam aka wie wirst du gefunden und was bringt die Leute dazu deine Videos langfristig zu schauen. Das sind die wesentlichen Fragen in jedem Bereich des Web-Video-Entertainments... Und diese Aspekte sind viel weniger technische, als menschliche und mediendynamische Aspekte. Deswegen funktioniert ein BibisBeautyPalace, deswegen funktioniert ein Gronkh, LeFloid, usw. usf.


    Wofür macht ihr euch die Mühe? Für euch? Für Klicks? Um gefunden zu werden?

    Gebraucht werden, Bekanntheit, Geld, Unabhängigkeit, Mobilität.


    Ich lebe zum größten Teil von YT, und es sieht danach aus als würde ich in absehbarer Zeit ganz okay von der Selbstständigkeit allein leben können. Ich möchte in meinem Leben gern die Welt sehen und auch an anderen Teilen der Erde eine Zeit lang leben, zusammen mit meiner Freundin. Diesen Traum möchte ich für meinen Teil für uns aufbauen. Für YouTube brauch ich einen guten Laptop, mein Mikro und einen Internetanschluss. Mal schauen wie sich das entwickelt, ansonsten finden sich andere Wege :)

    @Pronkhotendo


    Es können dich im besten Falle höchtens immer nur 9/10 Leuten leiden.
    Die 10te Person kannst du nicht überzeugen, egal wie du dich anstrengst. Und wenn du dich noch so bemühst, wirst du wahrscheinlich erzeugen, dass sie dich noch weniger leiden kann. Und das ist nicht nur im Internet so, sondern generell im Leben.


    Du postest etwas öffentlich und vergibst damit das Recht, dass dieser Post bewertet wird. In dem Falle sind es Videos.
    Wenn dich jemand einfach nicht leiden kann und obendrein plump agiert, dann haut er dir einen Dislike rein, vollkommen Latte aus welchem Grund, und wenn es dein Gesicht ist. Verstehst du was ich sagen will? Dieser Jemand hat gar kein Interesse daran, dass du dich verbesserst, er will dir nur eins auswischen. Und das klappt dem Thread nach zu urteilen wunderbar.
    Wenn du etwas ins Internet stellst, rechne auch mit negativer Resonanz oder dass dir die Leute ausgeschrieben etwas zurückgeben womit sie eventuell gar nichts anfangen wollen. 1-2 Dislikes auf den Videos sind ein Witz.


    Du willst doch offenbar auch deine Reichweite steigern? Dann rechne damit, dass sowas vermehrt kommt.
    Egal ob du der liebste Mensch bist -> mehr Aufmerksamkeitshaschen (und sei es nur passiv) -> Potenziell mehr Leute, die dich nicht leiden können/einen schlechten Tag haben/deinen Kommentar als Spam einstufen/einfach A-löcher sind/.... such dir aus tausend Gründen was aus.
    Und das hat nix damit zu tun, dass wir im Internet sind und es hier rau zugeht -> stell dich öffentlich an einen Pult und du erntest genauso auch negative Resonanz. Damit muss man Leben können wenn man öffentlich postet.

    Das wäre so eine Aussage die gerne mal @Sev auf den Plan ruft, der argumentiert, man müsse sich am Markt orientieren und eine Nachfrage bedienen.


    Man muss gar nichts ;)
    Wenn ich dass sage, dann bezieht das konkret auf die Wachstumsthematik. Wenn dir das nicht so wichtig ist, kannst du drauf pfeifen und dir das Leben leichter machen.
    Das man aber gewisse Dinge tun muss, wenn man etwas bestimmtrs erreichen will, ist ja logisch ;)

    @Sev vielleicht kannst Du mir helfen? Mein Freund hat erwähnt dass er bei Dir das Let´s play geschaut hat und du es auch (glaubt er sich zu erinnern) erwähnt hattest mit den Aufnahmeschwierigkeiten.

    in der Tat.


    ich musste jetzt zwangsweise auf OBS umsteigen weil DXTory das Game unter Windows10 einfach nicht erkennen will (obwohl ich es immer damit aufgenommen hab) :/
    Allerdings kenne ich mich mit OBS wenig aus, da kann @Schauerland eventuell helfen.

    Witzige Logik. Der Weg bis zu einer gewissen Größe ist der schwierige, danach werden die Herausforderungen signifikant mehr, aber signifikant leichter.


    sich innerhalb weniger Monate von unter dieser Schwelle auf über 160.000 Abos zu pushen, ist dennoch in diesem Fall das Produkt der eigenen extremen Zielstrebigkeit und des Fleißes ;-)


    Die Crux liegt in der Frage, ob man die Stützräder eines versiegenden kleinen Pushes (den man seinerseits ebenfalls smart nutzen muss) so abstreifen kann, dass man es schafft auch ohne sie sehr gut voranzukommen. Und das ist in keinem Fall zu unterschätzen, auch wenn es natürlich stimmt, dass man von einer gewissen Grundbasis aus mehr Wachstum aus dem Stand herausholen kann.

    Interessant wäre dabei: Haben die Videos mit mehr Views gleiche Zuschauerbindung wie die anderen, oder sind das dann 'Durchgangsviews', die eher schnell abspringen und somit Watchtime auch herunterziehen.

    Lässt sich schwer sagen, da sich die Folgen teilweise um 20-30min in der Länge unterscheiden. Zumal der Inhalt ja nicht exakt der Gleiche ist...


    Darauf würd ich als Wert aber nicht so viel geben. Meine beleibtesten (meiste Klicks und Likes) haben keine bombastische Zuschauerbindung. Tendenziell fällt das mit wachsenden Klicks immer.
    Das spricht aber nicht gegen die Strategie wenn sie dabei hilft, die Views auf einem Projekt über einige Folgen konstant zu halten oder zu pushen :)

    Was Viele nicht begreifen: Man schaut es sich bei Gronkh ab, der Projekte EWIG streckt und erwartet, dass es einem selbst auch so lange gesehen wird. Bei Gronkh werden diese Sachen auch so lange angesehen... und zwar relativ ergiebig. Aus seiner Sicht ist das also smart. Das Problem: Es funktioniert so gut wie bei Keinem Anderen.


    Der Sache mit der weniger werdenden Resonanz im Projektverlauf kann man mit ein paar einfachen Sachen etwas entgegensteuern ohne den Content selbst verändern zu müssen, sondern nur die Präsentation.



    Unverhofft gut hat das bei mir mit Resident Evil 7 geklappt.
    Dort hatte ich 11 Folgen (10 + Das alternative Ende) mit schwankenden aber nicht sinkenden Aufrufzahlen. Teilweise haben die Folgen in der Mitte sogar einige Tausend Aufrufe mehr als die davor, sodass die Clicks immer so zwischen 16-22K liegen.


    Es ist true das nur Wenige bei langen Projekten einsteigen oder überhaupt nur auf Folgen klicken, die den Anschein erwecken als seien sie Teil eines Fortgeschrittenen Projektes. Gerade für kleine Kanäle die dann mit so riesen AAA-Games anfangen bedeutet das oft den Overkill gleich von Beginn an. Bei einem Projekt mit 300 Folgen hat man die Arbeit von 300 Videos aber nur EINS wo die Leute effektiv einsteigen können und wollen. An diesen beiden Argumenten kann man ansetzen:


    1. Wenn ich mal lange Sachen spiele: Ich versuche rauszukriegen wie lange das Game durchschnittlich ist und sehe zu, dass Projekte MAXIMAL 10 Folgen lang sind. Bei RE7 ergab es bei mir eine Länge zwischen 40-60min/Folge. Titel die insgesamt 1-2h gehen kann auch gut am Stück anbieten. So bietet man denen die es sehen wollen die Projekte UND hat noch so viel Spielraum für viele neue Videos mit denen die Leute Zugang zu dir und dem Kanal bekommen können.


    2. Der Verzicht auf Folgennummern im Thumbnail. simpel. Die Folgen werden so vom ersten Eindruck her unabhängig präsentiert. Im Zusammenhang mit einem guten Titel und nem Thumbnail was Bock macht gibt man den Leuten Grund dort auch einzusteigen ohne sich davon abschrecken zu lassen, dass man sich Mitten im Projekt befindet. Positiver Nebeneffekt: Mehr Klicken drauf -> potenziell mehr Leute holen das ganze Projekt nach.
    Einige werden sagen: "Ja aber das verwirrt die Zuschauer!" Nope... bei mir kucken zig-Tausende von Leuten zu und die kommen damit sehr gut klar ;-) Bei @Corrupted klappt das auch seit Jahren gut und er hat mehr längere Projekte als ich :) (obwohl er es glaube ich bei RE7 anders gemacht hast)

    3. Suchwerte bei der Betitelung ausnutzen: Beispielsweise hieß eine gut laufende Folge bei mir einfach "Eveline" Wer RE7 kennt, weiß welchen Stellenwert das im Game hatte und wie ich das grad meine, bestimmte Bosskämpfe oder Rätsel oder einfach markante Stellen lassen sich so auch einarbeiten und haben die Chance von Leuten gefunden zu werden die explizit danach suchen. Eine Kombination zwischen diesen Suchwerten und stinknormalem Baiting tuts auch. Zum Clickbait zählt auch "große Gesichter ins Thumb" simpel, effektiv und sehr spielunabhängig.


    Natürlich ist das auf Storygames bezogen die irgendwann zuende sind. Es gibt ja Games bei denen das nicht so absehbar ist: Große RPGs bspw.... aber es gibt halt einfach Spiele, die sich eben auch aus diesem Grund nicht sehr gut für YT eignen, das ist einfach leider so.

    Diese Statistik berücksichtigt aber nur das aktuelle Durchschnittswachstum ;-)
    Mit nem neuen Hypetitel und ner Menge Ambition kann Schaui auch locker das 3fache erreichen.

    Fragen kann man immer. Der Punkt ist, wie formuliert man sowas und was muss in die Anfrage rein.


    Da die meisten Entwickler englisch sprechen, habe ich ein Muster was ich immer nehme. Darin sage ich kurz wer ich bin, was ich mache, und wie meine Reichweite ist (Abos, Daily Views). Wichtig hier ist schnell zum Punkt zu kommen. Ich mache den Entwicklern klar, dass das Game für mich und meine Zielgruppe sehr interessant ist und ich natürlich die Shopseite in der Videobeschreibung verlinke. Obligatorisch sage ich, dass man drüber reden kann, wann und was ich in den Videos zeige, um zu fragen ob es Konditionen gibt (da hat noch nie jemand drauf irgendwie reagiert).


    Deutsche Indie-Entwickler kommen genauso auf mich zu (mehr sogar noch von selbst als Englischsprachige) und das, obwohl ich meinen Content zu großen Teilen entweder etwas vom Spiel weg, bewusst sarkastisch aufziehe oder ich eben einfach gewisse Sachen im Game veralbere die sich dafür anbieten.


    Ebenso wie @Schauerland habe ich meinen ersten Key mit ca. 1000 Abos geschenkt bekommen, und das ohne zu fragen, sondern ich wurde von dem Geschäftsführer von VIS-Games (Pineview Drive, Obscuritas, diverse Simulatoren) angeschrieben. Mit dem bin ich immer noch in Kontakt und biete ihnen meine Hilfe zwecks Promo an :)


    Ansonsten habe ich tatsächlich schon länger kein Game mehr wirklich selber bezahlt. Entweder ich bekomme Sachen auf Keymailer (täglich, allerdings zu 90% Dinge, die ich nicht spiele), ich werd angeschrieben (mit Keys bzw. Downloadseiten), frage bei Entwicklern und bekomme fast immer eine Antwort, ich krieg Spiele von Zuschauern geschenkt oder ich spiele Games die ohnehin konstenlos sind...


    Was gut funktionieren kann ist das Anbieten von Hilfe. Dem Entwickler von "Boogeman" hab ich geholfen bei der deutschen Untertitelung. Jetzt steh ich bei dem Game nicht nur in den Credits, sondern habe auch eine große Handvoll Keys bekommen (die hätte ich auch so bekommen, aber das war meine Art mich zu bedanken). Diese Keys benutze ich um ein Gewinnspiel im Projekt zu machen und diese an meine Community zu verteilen. So hab ich dort meine Interaktion extrem geboostet und jeder hatte was davon. Ich hab dem Entwickler auch zukünftig meine Hilfe angeboten.


    Ich glaub sowas kann gut was bringen, da sich gerade Indieentwickler mit deutschen Übersetzungen ziemlich schwer tun und den Translator benutzen, weil der nunmal kostenlos ist. Ein Muttersprachler zu sein könnte da wie gerufen kommen :)

    die Frage ist, ob du ein toter Fisch bist, der mit dem Strom schwimmt und seine Eier nicht mehr legen kann, oder einen eigenen Charakter entwickeln möchtest und das tust, was dich erfüllt und worin du deinen Sinn selbst bestimmen kannst und ihn nicht von äußeren Einflüssen wie dominanten Hähnen bestimmen lässt.

    Dieser Vergleich macht Sinn, wenn es nur einen Strom gebe zu dem man sich entscheiden kann. Da macht man es sich aber zu einfach.
    Oder du konkretisierst, welchen Strom und welche dominanten Hähne du genau meinst. Ich antworte erstmal so wie ich das interpretiere.


    Der Duktus, das gerade Lets Player die sich nicht per se für einen gewissen Massengeschmack und Zeitgeist entscheiden, charakterstark und Besonders sind, ist vor dem Hintergrund der tendenziellen Konsequenz, in der Masse des Immer-Gleichen zu verschwinden, ziemlich obsolet.
    Diese Entwicklung, dank Flutung des Marktes mit vielen Producern in Einklang mit ziemlicher Voraussetzungslosigkeit der Produktion von LPs, liegt ja auf der Hand und das sagst du ja zu gewissen Teilen auch selber.
    Im Zweifelsfall kann man sich immer einreden gegen einen gewissen Strom zu schwimmen, ob nun als jemand, der sich einer Strömung bedient während andere zu Tausenden versuchen in eine andere Richtung zu schwimmen oder eben umgedreht als einer unter diesen Tausenden. Ein toter Fisch bist du erst, wenn du nicht mehr zappelst, egal in welche Richtung das Wasser oder die Masse der Fische strömen. Denn es ist ja absolut nicht so, dass sich Trends und Massengeschmack völlig unabhängig von der Contentproduktion entwickeln, sondern Letzteres eben auch Ersteres ein Stückweit beeinflusst.


    Unabhängig davon in welchem Strom man da schwimmen will: keiner begründet von Haus aus mehr Individualität, Charakter oder Selbsterfüllung. Ich kann mich in einer Rolle ausleben die mich erfüllt und so für Aufmerksamkeit und Austausch sorgen unabhängig von der Entscheidung ob ich einem Trend folge oder mich ausschließlich auf mich bzw. eine vermeintliche Tradition stütze.


    Das führt natürlich aber zur richtigen Konsequenz: Die eigene Zielsetzung und der Umgang mit dem Weg dorthin bestimmt, ob sich etwas lohnt oder nicht.


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    Ganz ehrlich du kannst deine Zeit so zu sagen einteilen wie du willst und kannst einfach produzieren keine Ahnung so 5 Stunden und dann hat man (zumindestens bei meinen Fall) schnell 1 Woche voll und kann mit der restlichen Zeit anstellen was du willst.


    Sorry, aber das ist eine ziemlich.. ich sag mal einfache Herangehensweise an eine Sebstständigkeit mit YouTube ;-)
    Wenn du einmal den Sprung geschafft hast, ist es vielleicht einfacher, weil du etwas hast, worauf du aufbauen kannst, dennoch bist du verpflichtet am Markt teilzuhaben, schnell auf bestimmte Titel, Releases und Entwicklungen zu reagieren und dich unter dem Aufgreifen dieser Sachen immer wieder zu vermarkten und dich innerhalb der Konkurrenz aufzustellen. YouTube ist halt viel mehr als Videoproduktion oder in diesem Fall Spiele aufnehmen und rauskloppen. Und hierbei rede ich gar nicht von Aspekten wie Communitypflege, Socialmediapräsenz und dem Aufbau von mehreren finanziellem Standbeinen, was alles nochmal sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.
    Bist du bereit den Markt kennenzulernen und dich damit immer wieder zu beschäftigen, teilweise Jahre genau diese o.g. Arbeit reinzustecken und nix bis wenig rauszubekommen um dann auch nicht wirklich eine Garantie zu haben dass es gut läuft, dann go for it, aber dann rechne mit 10h täglich, die du durchschnittlich in deinen kanal reinbuttern wirst, und eins kann ich dir da mit Gewissheit sagen: Weniger wird das nicht werden, vorallem nicht wenn man mindestens einen gewissen Status Quo erhalten möchte ;-)

    Das hatte er aber nich so geschrieben

    Julien hatte das ergänzt. Ich habs bestätigt. Deswegen hielt ichs für unnötig das nochmal zu editieren.


    Also zusammengefasst:
    Video beim Upload auf "nicht gelistet" stellen -> Video öffnen -> Kommentar schreiben -> Video wieder auf privat stellen -> Video ist wieder planbar, Kommentar bleibt unabhängig davon gespeichert.

    Bei dem Tip sollte man vermutlich darauf achten, das Video auf keinen Fall einer Playliste zuzuordnen, denn ich denke man kann "Nicht gelistet" problemlos über die Playliste angucken. In dem Fall ist der Link dann ja indirekt bekannt.

    jo, man kann dann über die Playlist auf das Video zugreifen. Ich dachte nur dass es so gedacht war, das Video danach ohnehin zu planen ;-)

    wie würdet ihr reagieren?


    gar nicht.


    Also ganz ehrlich: Ich weiß nicht was da für ein Konflikt vorausgegangen ist, aber dein Reaktionsvideo dazu ist schon unfreiwillig ziemlich cringy.


    Nicht die Dislikes sind es, die den Zuschauern Spaß an deinen Videos versauen, sondern dass du es somit ziemlich in den Fokus rückst und unliebsamen Leuten diese Bühne bescherst? Warum tust du das und wunderst dich dann über weitere Reaktionen?
    Vorallem wenn das ein persönlicher Konflikt ist, kann man dass lieber außerhalb des Kanals ausdiskutieren, ansonsten müssen sich zwangsweise auch Leute damit beschäftigen, die eigentlich nur deine Videos sehen wollen.


    Wenn du etwas öffentlich postest hat jeder das Recht seine Meinung dazu abzugeben, auch wenn es dich anstinkt ;-) Natürlich gibts dann immer Leute die dir eins reinwürgen wollen. Leb damit, wenn du weiterhin im Internet Präsenz zeigen willst, weil weniger wird das nicht sofern du möchtest, dass sich jemand für deinen Output interessiert. Und natürlich ist das furchtbar... aber es geht darum, wie wir damit umgehen ;-)
    Wenn die die Dislikes anstinken, schalt einfach deine öffentliche Bewertungen ab, blockiere entsprechende Personen sofern bekannt und mach einfach das, wofür die Leute dich abonniert haben ;-)