Beiträge von Shandal27

Ich brauche deine Hilfe, um den Fortbestand des LetsPlayForums zu sichern: Mehr Informationen findest du hier!

    Zunächst einmal, wie @RealLiVe bereits sagte, hast du so oder so eine Impressumspflicht. Dabei ist es vollkommen irrelevant, ob du Affiliate-Links verwendest oder nicht, es reicht aus, dass du aktiv auf YouTube bist.


    Weiterhin sollte angemerkt sein, dass du sämtliche Affiliate-Links auch zu kennzeichnen hast. Andernfalls verstößt du ebenfalls gegen entsprechende Gesetzgebungen.


    Du hast außerdem bereits eingeräumt, dass du gegen das Urheberrecht verstößt, was selbstverständlich auch inakzeptabel ist.


    Dazu kommt, dass du versuchst, mit dieser Urheberrechtsverletzung indirekt Geld zu verdienen.


    Um es einmal auf den Punkt zu bringen: Das ist alles strafbar.


    Freundliche Grüße
    Shandal

    Meine Aktivität hier lässt zwar zu Wünschen übrig, aber ich schalte mich dennoch gern ein, insbesondere wenn sich @sem die Mühe gemacht hat, mich zu erwähnen.


    Ich habe mit LPs aufgehört, weil mir schlicht und ergreifend die Zeit dafür fehlt und habe mich stattdessen in andere Richtungen entwickelt. Ich finde es dennoch amüsant, immer einmal wieder hier zu schauen, was so aus dem Forum geworden ist und bin immer noch davon beeindruckt, was für eine hervorragende Leistung k4 erbracht hat.


    Als ich diesem Forum beigetreten bin, war ich noch Schüler. Derzeit bin ich als Personalsachbearbeiter tätig mit der Option Selbstständig zu werden, worüber ich mich aktiv informiere. Ansonsten startet ab nächstem Monat eine dreijährige Weiterbildung.


    Im Privatleben bin ich derzeit aktiv daran Bücher zu lesen, die ich bisher missachtet habe. In letzter Zeit gelesen habe ich "Unit 731", "12 Rules for Life" sowie etliche Light Novels. Aktiv lese ich derzeit "Maps of Meaning" sowie "Der Archipel Gulag". Danach stehen die "Drei Kritiken" von Kant an sowie ein paar ausgewählte Werke von Nietzsche. Vermutlich kommt danach etwas von Goethe, aber ich habe mich noch nicht entschieden. Es könnte auch etwas von Carl Jung werden.


    Weiterhin habe ich wieder angefangen Sport zu treiben und trainiere dreimal pro Woche für ungefähr 2 Stunden mit dem Ziel des Muskelaufbaus, übe mich ein wenig an Schlossknacken, Jonglieren und dem Lösen von Zauberwürfeln und betreibe sporadisch eine eigene Webseite, wenn es sich neben meinen Hobbies und Arbeit einrichten lässt. Außerdem pflege ich soziale Kontakte mit Kolleginnen.


    Videospiele spiele ich mittlerweile relativ wenig, meist nur Idle-Games. Ich schaue ab und an noch Streams und vereinzelt LPs.


    Ich vermute, dass die meisten "alten Hasen" mittlerweile nicht mehr die Zeit haben, um sich mit LPs auseinanderzusetzen. Man wird ja leider älter. Andererseits bin ich dadurch auch etwas weniger... temperamentvoll, was vermutlich nicht unbedingt das Schlechteste ist.


    Freundliche Grüße
    Shandal

    Da sind wir am Punkt, den ich unter "Fremdbestimmung durch den Ermessensspielraum eines Sachbearbeiters bei der ARGE' einordne. Das System bietet Hilfeleistungen, das ist korrekt. Aber man muss sich selbsttätig in der Regel gut informieren, um all diese Hilfsleistungen zu kennen, und dann noch auf einen rationalen Argumenten zugänglichen Sachbearbeiter treffen, der einem diese gewährt, wenn der Anspruch berechtigt ist.

    Inwiefern ist dies ein Problem oder hat aktiv mit Armut zu tun? Sofern es tatsächlich gute Gründe gibt, wird jeder Sachbearbeiter, notfalls sein Vorgesetzter, dem Antrag zustimmen. Das den Leuten nicht der Hintern hinterher getragen wird, sondern sie sich selbst darum kümmern müssen, ist vollkommen legitim und auch zu erwarten, wenn man bedenkt, dass sie nicht arbeiten und Hilfe erhalten. Es wird nicht aktiv verheimlicht oder verschwiegen, es wird nur nicht überall zur Schau gestellt. Sollte man eine Leistung aber nicht gewährt bekommen, dann sollte man sich tatsächlich fragen, ob man das, was man beantragt hat, wirklich benötigt.


    Ein Beispiel hierfür ist ein Fernseher. Diese werden (teilweise) sogar vom Amt übernommen, da es heutzutage zur Grundausstattung gehört. Wenn man allerdings der Meinung ist, dass man einen riesen Flachbildschirm erhält, hat man sich selbst an den Kopf zu fassen. Das Beispiel mit dem Flachbildschirm ist übrigens wesentlich prägnanter als du glauben würdest und es wird, laut meinen Informationen meines ehemaligen Sachbearbeiters und meiner erwähnten Kollegen, relativ häufig ein Antrag darauf gestellt. Begründet wird es allerdings unterschiedlich. Einmal wurde es sogar bewilligt, weil die Person so schlechte Augen hatte, dass sie nachweisen konnte, dass sie andernfalls nichts davon sieht.


    Zitat von nerd-gedanken

    Ich habe während meiner Hartz IV-Zeit relativ viel recherchiert & nachgefragt und daher die Leistungen erhalten, die ich benötigt habe, aber selbst bei meinem recht höflichen Sachbearbeiter oft erstmal vor einer zähen und langwierigen Argumentationshürde gestanden. Ich musste diesem Menschen jeden Cent extra verbal abringen und bin froh drum, Diskussionskultur während meiner universitären Ausbildung erlernt zu haben. Damals habe ich mich immer wieder gefragt, wie es wohl anderen Leuten mit demselben Sachbearbeiter ergangen ist, die weniger nachdrücklich vorgegangen sind, weniger nachgelesen hatten, weniger argumentativ agieren konnten. Von Sachbearbeitern, die sich überhaupt nicht vom Staatsgeld trennen wollen, weil sie der Ansicht scheinen, das Gegenüber verdiene das Geld generell nicht, einmal ganz zu schweigen - ein guter Freund von mir war gleichzeitig in H4 und hatte einen Sachbearbeiter, der grundsätzlich alles erstmal mit 'Nein' beantwortet hat, egal welche Anfrage. Erst nach einem Sachbearbeiterwechsel, den er nach zähem Ringen hinbekommen hat, bekam er die ihm zustehenden Leistungen im angemessenen Umfang - und so weiter.

    Von was für Leistungen und Anfragen sprechen wir nun genau? Der Regelsatz sollte, wie ich bereits erklärte, ausreichen. Alles weitere wird nicht benötigt und ist eigentlich nur Luxus.

    Zitat von nerd-gedanken

    Das Problem des H4-Systems liegt für mich darin, dass es verallgemeinert. Bildung für 1,06€ im Monat? Was genau soll das sein, eine halbe Zeitung? Nachrichtenübermittlung - ist vermutlich Handy und/oder Internet und kommt relativ gut an einen entsprechenden Normaltarif heran. Aber schon bei einer Durchschnittswohnung von 45qm² pro Person (das war damals die Vorgabe in meinem ARGE-Gebiet, kann natürlich variieren) sind 36€ für Energiekosten UND Instandhaltung angesichts heutiger Stromversorgerpreise relativ utopisch. Je nachdem, wo man lebt, sind 35€ für Verkehr entweder machbar oder absolut zu wenig - in der Großstadt ist eine Monatskarte vielleicht zu einem solchen Preis erschwinglich, auf dem Land wird es damit eng (größeres Einzugsgebiet, weniger Benutzer).

    Bildung ist ein Punkt, welcher auch extrem stark kritisiert wird. Hier kann ich vollkommen zustimmen, deshalb spricht man landläufig auch in diesem Bereich von "Bildungsarmut". Hier müsste es aufgestockt werden, ich persönlich würde 10 Euro veranschlagen, was ungefähr 1-2 Büchern entsprechen würde. Allerdings hätte das zur Folge, dass zum einen die Grenze für Hartz 4 geändert werden müsste, wodurch es mehr Hartz 4-Empfänger gäbe und es würde den Staat, nach dem was ich gelesen habe, ungefähr 1,5 Milliarden Euro jährlich kosten. Wenn man nun bedenkt, dass es geförderte Kurse zur Arbeitsmarktentwicklung gibt, wie zum Beispiel eine Abendschule für EDV oder auch Umschulungen, halte ich es für gerade so akzeptabel, dass es hiermit veranschlagt wird.


    Bezüglich der Energiekosten würde ich sie eigentlich nur als minimal zu niedrig veranschlagt betrachten. Instandhaltung sollte genauer definiert werden, aber für alles was wirklich relevant ist, müsste der Vermieter so oder so aufkommen. Wenn man allerdings sparsam mit dem Strom umgeht und sich einen vernünftigen Anbieter aussucht, sollte das auch hinkommen. Man sollte auch nicht vergessen, dass so etwas wie ein Wasserkocher nicht zum Thema Instandhaltung fällt, sondern dafür ein Extra Kostenpunkt gegeben ist.


    Weshalb gehst du aber direkt von einer Monatskarte aus? Das meiste sollte Fußläufig zu erreichen sein, dementsprechend brauchst du lediglich eine Tageskarte jeweils, wenn du zum Beispiel einkaufen gehst. Kaufst du nur einmal die Woche ein, gibst du auch hierfür weniger Geld aus. Es ist also auch hier realistisch. Eine Monatskarte wäre in dem Fall Luxus. Hat es etwas mit Armut zu tun, wenn man nicht laufen möchte? Ich finde nicht.


    Man sollte außerdem einmal festhalten, dass der Regelsatz daran berechnet wird, was ein durchschnittlicher Single-Haushalt aus den 15% der untersten Einkommen zur Verfügung hat, der keine Sozialhilfe erhält. Natürlich mit marginalen Abstrichen. Wenn also solche Leute es schaffen, obwohl sie extra kosten durch Arbeit und so weiter haben, warum sollte es dann eine Person die de facto nichts tut mehr bekommen?

    Zitat von nerd-gedanken

    Was in den ganzen Regelsätzen aber selten bis gar nicht berücksichtigt wird, ist die Tatsache, dass Kinder beim Aufwachsen einem sehr hohen Sozialdruck unterliegen. Gerade Kinder aus armen Familien - und so wie Du Deinen bisherigen Lebenswerdegang schilderst, dürftest Du das sicherlich kennen oder zumindest nachempfinden können - werden leicht ausgegrenzt, wenn sie mit Klassenkameraden nicht mithalten können. Ja, für das Notwendigste wird gesorgt, aber nicht für mehr - und das 'mehr' macht oft den Unterschied zwischen ruhigem Aufwachsen und Mobbing aus.

    Das stimmt absolut. Deshalb sollte man den Sinn von ALG2 nicht vergessen. Es ist die Grundversorgung, es ist kein Luxus. Aber ein Leben ohne exzessiven Luxus ist nicht gleichzusetzen mit Armut.


    Es gibt Forderungen, dass man in den Regelsatz einen Betrag von 20 Euro einrechnen sollte, der für Dinge wie Geschenke für die Enkel gedacht sein soll. Dies würde aber das selbe Resultat haben, wie meine Ausführungen zur Bildung.


    Außerdem gibt es sogar die Möglichkeit, dass die Eltern zumindest einen Mini-Job annehmen und somit extra Geld verdienen. Hier ist allerdings oftmals der Stolz zu groß und man "sieht es nicht ein" für vielleicht 150 Euro monatlich extra 12 Stunden die Woche zu arbeiten. Das man keinen Job findet, ist unwahrscheinlich. Es ist hierbei eher das Problem, dass die Person dann nicht z. B. Putzen gehen möchte. Da dies die Realität ziemlich gut widerspiegelt, behaupte ich, dass man hier nicht von Armut sprechen kann.


    Kinder könnten theoretisch auch anfangen ihr eigens Geld zu verdienen. Zeitungen austragen ist zum Beispiel eine Möglichkeit. Man sollte hier also eher den Fokus auf die Möglichkeiten der Entwicklung legen, als Fehlverhalten der Eltern zu begünstigen. Allerdings muss ich fairerweise zu geben, dass es bei mir nichts genutzt hätte, da meine Eltern mir routiniert mein erspartes gestohlen haben. Allerdings ist so etwas nicht die Schuld des Systems.

    Zitat von nerd-gedanken

    Ich beschwere mich nicht darüber, dass man sich beim Leben vim H4-Satz einschränken muss. Ein Hartzer muss meiner Ansicht nach weder trinken noch rauchen noch jedes Wochenende ausgehen. Aber dieses System ist durch seinen hohen verallgemeinernden Charakter, der Wohnort, Situation und Möglichkeiten außer acht lässt, eine ziemliche Luftnummer und berechnet auch das Verhalten der Sachbearbeiter nicht mit ein. Alle Leute, die ich im H4-System steckend jemals kennen gelernt habe, wünschten sich nichts sehnlichster, als da ganz schnell wieder rauszukommen, einen Job zu finden, sich vom Amt unabhängig zu machen. Wieder selbst entscheiden zu können, wo man lebt, was man tut, wo man wann ist. Von mir selbst ausgehend: ich habe es gehasst, diese Leistungen in Anspruch nehmen zu müssen und war so schnell wie möglich wieder aus dem System draußen.

    Weder Wohnort, noch Situation oder Möglichkeiten werden außer Acht gelassen. Jede Gemeinde hat ihre eigenen Regelungen bezüglich angemessenem Wohnraum, was sich an der Marktlage orientiert. Deshalb wird der Wohnort bewusst berücksichtigt. Die Situation der Individuen wird ebenfalls in Betracht gezogen und man versucht (sollte versuchen) geeignete Maßnahmen zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu finden.


    Das Amt hat hierfür hunderte Möglichkeiten. Bezahlte Praktika. Unterstützung beim Gehalt in den ersten Monaten nach einer Anstellung unter bestimmten Voraussetzungen. Vermittlung von Fähigkeiten. Bewerbungshilfen. Weiterbildung. Unterstützung bei Kinderbetreuung. Integrationsangebote.


    Der einzige Punkt, in welchem nicht die persönlichen Umstände betrachtet werden, sind Abhängigkeiten, wie zum Beispiel das Rauchen. Und das sind auch Punkte, welche man nicht unterstützen sollte. Ich meine, jetzt einmal im Ernst, wenn du einen Job angeboten bekommen würdest, aber dich um deine Mutter kümmern musst und dir der Job das verwehren würde, könntest du den Job ablehnen ohne das es Konsequenzen für dein ALG2 hätte. So etwas ist enorme Toleranz in unserem Sozial-Hilfe-System.


    Dafür muss man aber Freiheiten opfern. Man muss sich anpassen an die Gegebenheiten, das hast du alles richtig erkannt. Deshalb sind aber auch so viele Personen nicht gut auf ALG2 zu sprechen. Weil sie durch den Bezug von ALG2 nicht mehr unabhängig sind. Ihnen mehr zu gewähren wäre de facto asozial, weil es die Mehrheit der Gesellschaft negativ beeinflussen würde, nur um einem bestimmten Personenstand etwas mehr Luxus zu verschaffen.

    Zitat von nerd-gedanken

    Beispiel 1:
    Vollkommen irrelevant. Das hat nichts mit dem System oder Armut zu tun, das ist ein Problem der Bürokratie. Jeder Mensch in Deutschland weiß, dass wir zu bürokratisch sind.
    Beispiel 2:
    Für so einen Fall gibt es die Möglichkeit, dass man einen Vorschuss erhält. Das ist wieder eine Sache der Konversation. Es Pauschal zu gewähren wäre naiv, auch mit einem Schreiben, weil in dem Fall plötzlich auch falsche Auszahlungen stattfinden würden und man das Geld nie wieder sehen würde.


    Insgesamt sehe ich von dir berechtigte Kritik beim Thema Bürokratie. Das hat aber, wie erwähnt, nichts mit dem ALG2-System zu tun und auch nicht mit Armut.


    Freundliche Grüße
    Shandal

    http://www.t-online.de/nachric…cht-voll-uebernehmen.html
    Wenn du schreibst, dich interessiert das Thema nicht sonderlich, habe ich auch nicht viel Lust, auf deinen Beitrag einzugehen. Hat auf mich psychologisch vielleicht nicht die erhoffte Wirkung.

    Du missverstehst deine Quelle, wie es mir scheint.


    Um dir ein wenig mehr Background zu geben, damit es eindeutiger ist:


    Hartz 4 ist der Regelsatz zuzüglich Heiz- und Mietkosten. Allerdings sind dem Grenzen gesetzt, damit eben kein Hartz 4-Empfänger in einer 120m² großen Wohnung alleine leben kann, welche über Tausend Euro im Monat kostet.


    Wie viel tatsächlich übernommen wird, ist regional unterschiedlich. Die meisten "normalen" Wohnungen, welche auch für Vollzeit-Angestellte angemessen wäre, würden aber komplett übernommen werden. Sollte man eine bessere Wohnung für niedrigeren Preis finden, kann man sich diese auch nehmen. Die Anzahl an Personen innerhalb der Bedarfsgemeinschaft erhöhen ebenfalls die übernommene Miete und somit die gestatteten m².


    Weiterhin gibt es auch bei der Wohnungssuche Hilfestellungen und, wenn man eben den Luxus einer größeren Wohnung möchte, kann man sich dazu entscheiden, den Rest mit seinem Regelsatz zu bezahlen.


    Sofern du also von Erhöhungen beim Hartz 4 liest, dann ist damit nur der Regelsatz gemeint, da es sich hierbei um das handelt, was jeder bekommt, ungeachtet der Wohnung.


    Ob es den korrekten psychologischen Effekt hat, das kommt eher darauf an, was für einen Effekt ich erzielen wollte. Ich finde das Thema nicht allzu interessant, bin aber der Meinung, dass man sinnvolles unterstützen sollte. Das bedeutet aber nicht, dass ich exzessiv Zeit dafür opfern werde. Also "Weniger Interesse an meinen Beiträgen = Weniger verlorene Zeit".


    Freundliche Grüße
    Shandal

    Kann ich nicht beurteilen, hast mir deine Dienstleistungen noch nicht vorgeführt

    Ich bestell alles über amazon

    :D

    bisher kaum Probleme gehabt bei tausenden Bestellungen.
    @Shandal27 ich fühle mich geehrt, im Armuts-Thread nicht von dir zitiert und gekontert worden zu sein! Ich habe also wohl einen guten Post verfasst

    :P


    Na, wenn du nichts faktisch falsches schreibst, habe ich auch keinen Grund etwas zu kontern, oder?


    Persönlich kann ich deine Sicht auch nachvollziehen, vor ungefähr 4 Jahren habe ich mich als vermögend angesehen, weil ich mir im Hochsommer einen Milkshake kaufen konnte, ohne aktiv Sorgen zu haben. Das war das Jahr davor nicht möglich.


    Außerdem hast du auch klar gesagt, dass Armut relativ ist und es vom Standard abhängt, welchen man setzt. Insgesamt habe ich deinem Beitrag daher nicht wirklich viel entgegenzusetzen gehabt; du hast deine Meinung klar und deutlich vertreten ohne irgendwelche offensichtlichen Fehler zu machen. Also ja: Dein Beitrag war gut.


    Schmunzelnde Grüße
    Shandal

    Ich finde das Thema zwar nicht wirklich interessant, aber wenn es so etwas ähnliches wie eine sinnvolle Diskussion gibt, sollte ich mir vielleicht doch die Mühe machen und ein wenig beisteuern.


    Zunächst zu meinem persönlichen Hintergrund. Ich habe, bis ich 18 geworden bin, in einem Haus gelebt, welches zerbrochene Fenster hatte, in welchem die Stromleitungen offen lagen und bei dem es nicht unbedingt ungewöhnlich war, wenn ich für meine Eltern Zigaretten gestopft habe, mit Tabak, welchen man unter anderem von auf dem Boden aufgelesenen Kippen zusammengekratzt hat.


    Als ich 18 geworden bin, wie manch einer von mir hier bereits gelesen hat, haben sich meine Eltern dazu entschieden, mich und meine Brüder mit ihren Schulden und ohne unseren Ersparnisse zurückzulassen. Daraufhin habe ich persönlich Hartz 4 beantragt, was ungefähr ein halbes Jahr gedauert hat, bis man mir dieses gewährt hatte.


    Weiterhin habe ich derzeit zwei Kollegen aus Ausbildungszeit, welche tatsächlich beim Amt arbeiten und dementsprechend gut informiert sind, was Hartz 4 betrifft.


    So viel zu meinem Hintergrund. Fangen wir nun also mit den bisherigen Beiträgen an.



    Sem, du setzt in diesem Beitrag Luxus und Konsum mit Lebensqualität gleich. Fakt ist jedoch, dass Geld nur bis zu einem bestimmten Punkt glücklich/er macht und Glück aus anderem stammen sollte. Hier findet man dazu einen Beitrag, welchen ich nur kurz überflogen habe, weil ich diesbezüglich schon mehr als genug Statistiken, Artikel und psychologische Beiträge gelesen habe.


    Experten sind sich allerdings uneinig, wo genau die Grenze liegt. Das spielt aber auch eher eine sekundäre Rolle; das Wichtige hierbei ist, dass man Geld zum Überleben braucht, Glück sich aber daraus nicht wirklich ableiten lässt. Geld nimmt einem Sorgen, aber es macht nicht glücklich.


    Weiterhin hast du offenbar nicht wirklich eine Ahnung davon, woraus sich Hartz 4 zusammensetzt. Der Mietpreis hat im Allgemeinen nichts damit zu tun, da Miete und Heizung zusätzlich zum Regelsatz übernommen wird. Der Regelsatz setzt sich wie folgt zusammen:


    Das sind durchaus realistische Zahlen.


    Armut ist für mich 3. Welt oder auf der Straße leben (unfreiwillig). Wobei hier in Deutschland ist es fast unmöglich auf der Straße zu leben. Jedem menschen wird eine Wohnung gewährt. Wer sich nicht drum bemüht kriegt auch nix. Das ist dann deren Pech und auch keine Armut.


    Das ist faktisch falsch. Ich kenne genug Fälle, bei denen das System versagt, aufgrund zu hoher Bürokratie und aus anderen Gründen. Im Großen und Ganzen, ja, Deutschland kümmert sich gut um seine Bürger und es ist schwer, wirklich in das, was du als Armut bezeichnen würdest, zu rutschen. Zu glauben, das es nicht passieren kann, wenn man sich nur Mühe gibt, ist schlicht und ergreifend naiv und dumm.


    Man kann imho noch so gut mit seinem Geld umgehen - wenn Dir durch einen dummen Zufall nacheinander zB die Waschmaschine und der PC verrecken, hast Du auch als Hartzer ein echtes Problem. Das ist es, was ich am Hartz IV System so schlecht vorausgedacht finde: die Beitragsbemessung geht vom Überleben aus, nicht davon, zu leben - und dazu gehört auch, dass Dinge schiefgehen können. Dass Sonderausgaben passieren, die man eben nicht wirklich vorausberechnen kann, und so weiter.


    Ja, mit Hartz IV hat man, wenn man nicht verschwenderisch lebt, ein Dach über dem Kopf und Essen im Kühlschrank. Aber auch nicht mehr - Familien mit Kindern und Alleinerziehende haben eher weniger, da die Ausgaben für Kinder, und auch für ein lebenswertes Aufwachsen nicht das Überleben alleine umfassen, sondern auch Sachen wie Schulausflüge, mal mit Freunden was unternehmen, das nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft oder im eigenen Zimmer stattfindet, mal kleine Wünsche erfüllen.


    Am sozialen Leben mangels Geld nicht mehr teilnehmen zu können ist auch Armut. Geringere Bildungschancen wegen mangelhafterem Zugang sind auch Armut - wenngleich man nicht betteln geht, irgendwann schlägt es sich imho auf die Psyche nieder, bei allen Unternehmungen im Freundeskreis passen zu müssen, weil das Geld fehlt; zuzüglich zur Fremdbestimmung durch den Ermessensrahmen eines ARGE-Sachbearbeiters.


    Das ist auch nicht korrekt. Im Regelsatz von Hartz 4 befinden sich auch Kostenstellen, welche dafür gedacht sind, dass man sie spart. Man hat es bedacht. Viele haben allerdings höhere Ausgaben, weil sie nicht korrekt mit dem Geld umgehen, was menschlich ist, da es nicht gerade einfach ist, etwas korrekt zu kalkulieren und sämtlichen Wünschen Einhalt zu gebieten.


    Weiterhin gibt das Amt in solchen Fällen immer Unterstützung. Viele Wissen überhaupt nicht, was für Sonderleistungen das Amt einem bietet. Sei es die Übernahme von Umzugskosten, die Kosten für eine (angemessene) Ersteinrichtung der Wohnung, oder sogar der Führerschein, wenn man es korrekt begründen kann. Im Falle einer defekten Waschmaschine kann man mindestens einen zinslosen Kredit bekommen, welchen man abstottert.


    Weiterhin ist es inkorrekt zu sagen, dass Familien mit Kindern weniger haben. Hierfür ist unter anderem das Kindergeld da und es gibt weitere Vergünstigungen. Außerdem sollte man nicht vergessen, was hier scheinbar vergessen wird, dass Hartz 4 ein Netz ist, um Menschen kurzfristig aufzufangen, nicht eine Hängematte in der es bequem sein soll.


    Armut ist relativ. Das ist vielen schlicht und ergreifend nicht bewusst. Eine Person, welche ein kleines Holzhaus hat, ist nicht per se ärmer, als jemand mit einer Villa. Solange man versorgt ist und dies sich mit den Erwartungen an das Leben deckt, ist man nicht arm.


    In diesem Zusammenhang hätte ich mir für mein Leben gewünscht, dass Dr. Jordan Peterson sein Buch "12 Rules for Life - An Antidote to Chaos" früher veröffentlicht hätte, da es mir in meinem Leben geholfen hätte. Wenn man etwas verfolgt, was einem in der Seele brennt, wenn man anfängt Verantwortung zu übernehmen, wird das Leben lebenswerter.


    Mittlerweile verdiene ich ungefähr das, was der deutsche Durchschnitt verdient; ich habe nur eine Ausbildung und bin vergleichsweise Jung. Ich kann aber auch sagen, dass ich dadurch nicht wesentlich glücklicher geworden bin, wenn ich es mit der Zeit vergleiche, in der ich mich selbst als "arm" bezeichnet habe. Ich bin heute glücklicher, weil ich angefangen habe, mich für meine Hobbys stärker zu engagieren.


    Zum Beispiel investiere ich die Woche, neben der 40-Stunden, welche ich auf der Arbeit verbringe, gut und gern 10-15 Stunden mit meiner Webseite. Ich recherchiere, schreibe, lese, Netzwerke. Ich genieße es sehr.


    Freundliche Grüße
    Shandal

    Herzlich Willkommen!


    Ich werde vermutlich deinen Namen innerhalb der nächsten zwei Tage vergessen haben und nie einen interessanten Beitrag von dir lesen oder ein LP finden, welches für mich von Interesse sein könnte, aber dennoch: Herzlich Willkommen! Ich wünsche dir viel Spaß in diesem Forum!


    Freundliche und selbstbelustigende Grüße
    Shandal

    Schau dir bitte die E-Commerce-Szene an, da mahnt (außer Verbraucherschützern) auch niemand Amazon, eBay usw. ab. Weil die Gefahr, dass diese sich wehren einfach zu groß ist. Das lässt man lieber schön bei den kleinen Anbietern laufen.


    INAL, aber unter der Adresse im Impressum sollte man auch (zumindest theoretisch) anzutreffen sein und es müsste auch als Niederlassung im Gewerbe eingetragen werden, soweit eins angemeldet ist. Dafür können die Kosten natürlich auch abgesetzt werden.


    Entschuldige, aber deine Argumentation ist schlicht und ergreifend dumm. Mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen.


    Fangen wir damit an, dass sowohl Amazon und eBay ein korrektes Impressum aufweisen und dementsprechend in diesem Zusammenhang keine Abmahnung möglich wäre. Weiterhin ist die Argumentation, dass sich "die großen wehren" würden schlicht und ergreifend falsch. Man würde schnell einen Vergleich ziehen, damit man nicht mit unnötigen Prozesskosten seine Zeit verschwendet und leichter wegkommt, als wenn man tatsächlich seinem Image schadet, indem man etwas falsch macht und dann den kleinen Mann noch dafür bestraft.


    Abgesehen davon, wenn du dich abgesehen vom Impressum auf Abmahnungen beziehen möchtest, dann möchte ich dich auf die Rundfunklizenz aufmerksam machen, welche bei vielen großen YouTubern eingefordert wurde. Demzufolge ist deine Argumentation auch in dieser Hinsicht absoluter Stuss.


    Des Weiteren ist deine Information, dass man an der im Impressum genannten Adresse anzutreffen sein muss, ebenfalls falsch. Es muss nur jemand anzutreffen sein, der berechtigt ist, deine Post entgegen zu nehmen.


    Warum sollte man denn Amazon oder eBay abmahnen? Die stellen nur die Plattform, also bitte genau hinschauen, Amazon und eBay sind Abmahn-Hochburgen.


    Ich weiß auch nicht, was diese Person denkt. Ich kann es offen gestanden nicht nachvollziehen und die Argumentation ist schlicht und ergreifend sinnfrei.


    Freundliche aber irritierte Grüße
    Shandal

    Nein realistisch. Das ganze Geblubber davor mal außen vor gelassen. Die Sachlage ist doch recht eindeutig. Nur weil 1000x nichts passiert ist, heißt es nciht das beim 1001x auch nicht nichts passiert. Das ist Stammtischdenken von zwölf bis Mittag, und die Gesichter werden dann sehr lang, wenn Post kommt. Ich habe beruflich damit zu tun, und es wurden Webseiten von Kunden abgemahnt, wo ich niemals auf die Idee gekommen wäre, dass diese jemand findet oder gar ernsthaft ansieht. Deshalb soltle man sich einfach an geltendes Recht halten, statt zu sagen "Ach was, passiert MIR doch nicht...nur den anderen, vermeintlich größeren!". Das ist dumm und zeugt von keiner Kompetenz.


    Wie erbärmlich muss man sein

    :D


    Zunächst eine Bitte: Fang bitte damit an dies hier wie ein Forum und nicht wie einen Chat zu verwenden. Das ist abartig und widerwärtig, wie du einen Beitrag nicht komplett liest, einen einzelnen Satz schreibst, diesen nach kurzer Zeit weiter editierst und anschließend einen zweiten Post hinterher knallst.


    Und deine gesamte Argumentation zeugt von Trugschlüssen, genauer betreibst du den Trugschluss "Argumentum ad verecundiam", ein Argument stammend von Autorität. Sofern wir von beruflicher Expertise sprechen und dies das Maß aller Dinge ist, dann solltest du dir sofort einen Termin beim Arbeitsamt ausmachen, da ich beruflich Personen beurteile und offen sagen kann, dass du ein Mitarbeiter wärst, der keine gute Bewertung erhalten würde und daher zeitnah gekündigt gehört.


    Du verstehst noch nicht einmal meiner Meinung nach einfache Worte. Wenn man von Realismus in diesem Zusammenhang spricht, dann spricht man auch von Wahrscheinlichkeit. Wenn die Wahrscheinlichkeit bei 1.000 : 1 liegt, dass man dadurch Probleme bekommt, ist es unrealistisch. Das ist Fakt. Das Post kommen kann, dass dies potentiell ein riesiges Problem sein kann, das steht vollkommen außer Frage. Das es soweit kommt ist und bleibt dennoch unrealistisch.


    Da gibt es auch absolut keine Diskussion.


    Grundsätzlich hast du natürlich Recht; die Chance, bei der hier vorliegenden Größe abgemahnt zu werden, tendiert gegen Null. Ich würde es trotzdem machen. Warum? Better safe than sorry. Und bloß weil andere noch nicht erwischt wurden, heißt das nicht, dass es trotzdem passieren könnte. Auf Youtube ist das jetzt weniger der Fall, aber auf sozialen Medien wird in großem Umfang bei fehlerhaften Impressums abgemahnt.
    Inwieweit das jetzt auf Youtube realisitsch ist, muss jeder selbst wissen, aber meiner Meinung kann ein Impressum nicht schaden (und sobald man auch nur das kleinste bisschen Geld verdient, ist es sowieso fällig).
    Die Sorge mit der Adresse halte ich persönlich für unbegründet,


    Ich stimme dir in allem zu und habe niemals dagegen argumentiert. Ich bin lediglich entsetzt von der Inkompetenz die Game8 an den Tag legt.


    Freundliche Grüße
    Shandal

    Ja: Ohne Impressum begehst du einen Verstoß. Sachlage beendet, da für alle gleich

    ;)


    Keineswegs

    ;)

    Realistisch gesehen, braucht er ein Impressum.


    Langsam hege ich ernste Zweifel an deiner Kompetenz.


    Fangen wir einmal an dir aufzulisten, weshalb ich dich nicht mit irgendetwas betrauen würde, nicht einmal mit dem Putzen meiner Schuhe.


    Sachlage ist nicht gleich Rechtslage. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge und diese sind nicht für jede Person gleich. Ich bin (Gott sei Dank) ein vollkommen anderer Mensch als du es bist und habe eine vollkommen andere Situation. Dementsprechend wäre meine Sachlage eine ganz andere, als die deine. Das ist ein Fakt.


    Kommen wir zu Begründungen, weshalb nicht zwangsläufig ein Impressum benötigt werden könnte, was ich ohne genaue Prüfung nicht sagen kann. Zunächst kann es sein, dass er sämtliche Videos nicht monetarisiert und seine Videos auf "Privat" gestellt hat und diese nur mit Freunden und Familie teilt. In dem Fall wäre kein Impressum benötigt, da er dies im Privaten macht. Sollte er keine Videos monetarisiert haben, aber sie öffentlich teilen, käme es darauf an, ob man es als Meinungsbeeinflussung bewertet und nach meinem Kenntnisstand gibt es dazu noch keine Rechtssprechung.


    Dementsprechend muss es kein Verstoß sein, es muss nicht zwangsläufig benötigt werden. Ich muss aber noch einmal betonen, dass es erschreckend ist, dass du im Recht arbeiten möchtest und nicht realisierst, dass Lebensumstände und die jeweilige Sachlage in die Rechtssprechung miteinfließt und dort auch einen erheblichen Anteil an dem Strafmaß hat. Unglaublich.


    Nun kommen wir zum Thema "realistisch gesehen, braucht er ein Impressum". Das ist absoluter Bullshit, wie ich bereits ausgeführt habe. Aber, weil ich nicht nur heiße Luft spucke, hier noch einmal genauer.


    Zunächst: Realistisch ist nicht gleich rechtlich. Rechtlich gesehen, mit ziemlicher Sicherheit ja, er braucht ein Impressum. Realistisch gesehen ist dies nicht der Fall.


    Ich habe nach den 10 größten deutschen YouTubern gegoogelt und von diesen haben 6 ein fehlerhaftes oder gar kein Impressum und sie sind offensichtlich noch nicht auf gravierende Probleme gestoßen.


    Hier die einzelnen YouTuber:
    Konto.TV
    Kurzgesagt - In a Nutshell
    HalfcastGermany
    Dagi Bee
    ApeCrimeReloaded
    JulienBam


    Du möchtest mir also sagen, dass obwohl hunderttausende kein (korrektes) Impressum haben, ohne damit jemals zu Schaden zu kommen und teilweise sogar selbst sehr berühmt sind, dass es realistisch ist, dass ein kleiner Niemand das Problem haben wird? Das ist absoluter Quatsch.


    Freundliche Grüße an alle Lesenden
    Shandal


    Hier einmal eine kleine Auflistung für Leute, die es amüsieren könnte:
    @DarkHunterRPGx @Negoya @Jaffar Anjuhal @TbMzockt @k4Zz @strohi @Maerlyns
    Falls ich jemanden vergessen habe, einfach Bescheid geben.

    Sagen alle, ohne zu wissen wie hoch die Gefahr wirklich ist

    :)

    Gerade wenn es auch noch darum geht Geld zu verdienen und man Konkurrenten hat, geht sowas recht flott. Wenn ihn mal einer nicht leiden kann, ist so ein fehlendes Impressum doch immer schön für ein bisschen Ärger

    :)


    Ich würde mich daher mit solchen, in meinen Augen Stammtischparolen, sehr zurückhalten.


    Betrachten wir die Sachlage. Wir haben hier eine Person, welche sich auf YouTube mit einem Impressum absichern möchte. Zunächst ist es fraglich, ob dort überhaupt ein Impressum wirklich benötigt wird, obwohl im Detail und vor Gericht vermutlich die Rechtssprechung ein "Ja" auswerfen würde. Dementsprechend sinkt bereits die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt daran gedacht wird.


    Weiterhin kann man in diesem Metier nicht wirklich von "Geld verdienen" und "Konkurrenten" gesprochen werden, sofern man nicht tatsächlich einen ordentlich Wachstum verzeichnen konnte.


    Außerdem ist deine Betrachtungsweise auf jeden Fall nicht realistisch, da du, wie du selbst geschrieben hast, mit diesem Thema mehr oder weniger konstant zu tun hast. Du siehst dementsprechend nur, wenn es schief gelaufen ist, nicht, wenn es keine Probleme gab. Und es ist nun einmal Fakt, dass die meisten Personen kein korrektes Impressum haben und dieses dennoch nicht abgemahnt wird.


    Es handelt sich also nicht um eine Stammtischparole, sondern es ist eine realistische Einschätzung.


    @Shandal27 Hier, sie bieten Impressums an. http://www.denkwerk-herford.de…ftsanschrift-briefkasten/


    Sich also rechtlich absichern & zusätzlich seine Wohnadresse Anonym halten ist dumm? k.. Wieder etwas neues Gelernt.


    Ehe ich mich entscheide, muss ich mir aber den Vertrag und die zusätzlichen Kosten durchlesen.

    Nein, sich rechtlich abzusichern und auf seine Privatssphäre zu achten, das ist nicht dumm. Eine Person ist allerdings durchaus dumm, wenn sie nicht bemerkt, dass für eine ladungsfähige Anschrift die Post weitergeleitet werden muss, was bei fast jeder Firma ungefähr 20 Euro pro Monat, auch wenn keine Post eingetroffen ist, kostet. Die auf dir verlinkte Seite hat einen Preis für die reine Adresse von 29 Euro, dort wird explizit geschrieben, dass die Postweiterleitung extra kostet. Damit kämen wir auf ungefähr 49 Euro. Es ist dort ebenfalls vermerkt, dass die Steuer noch drauf kommt, damit sind wir bei knapp 60 Euro und weit über dem von dir genannten Preissegment. Das könnte man dumm gelaufen nennen, allerdings glaube ich, dass du gesessen hast.


    Weiterhin ist fraglich, ob die Firma, wenn sie tatsächlich kostengünstiger sein sollte, tatsächlich eine ladungsfähige Anschrift bietet oder dies nur behauptet. Es gibt nämlich viele unseriöse Firmen, welche behaupten, dass sie eine solche bieten, die Kriterien aber nicht wirklich erfüllen. Und offen gestanden wirken die Versprechungen nicht wirklich seriös auf dieser Seite.


    Freundliche Grüße
    Shandal


    P. S.: @DarkHunterRPGx Ich glaube, dass ich doch nicht so zahm geworden bin, wie ich angenommen hatte.

    Ich hab Style und das Geld, gibt aber schon eine Firma die das für 29 Euro im Monat anbietet.


    Muss ich mir aber noch durch den Kopf gehen lassen, selbst das ist eine menge Geld.

    Firmen in diesem Preissegment sind nicht für ein Impressum geeignet, weil sie keine ladungsfähige Anschrift bieten. Damit ist gemeint, dass jemand deine Post entgegennehmen kann und diese auch quittiert.


    Für diesen Service bezahlst du, wie ich bereits geschrieben hatte, mindestens 70 Euro.


    Sofern du dich also tatsächlich absichern möchtest, dann bitte richtig. Die Wahrscheinlichkeit, dass du aufgrund eines fehlenden Impressums einmal tatsächlich Probleme bekommen solltest, ist mehr als gering. 30 Euro im Monat für nichts herauswerfen ist aber einfach nur unnötig und dumm, dann Spende es lieber.


    Freundliche Grüße
    Shandal

    Jetzt würde mich als Laie mal interessieren, wie der Fall aussieht, wenn man nur Spenden erhält.
    Nehmen wir vid.me als Beispiel. Dort kann ich jemandem "Tips" geben, also Spenden, wenn ich ihn unterstützen möchte.
    Er schaltet also keine Werbung und fordert nicht zu den Spenden auf und benötigt folglich auch kein Impressum? Oder zählt es dann trotzdem als Einkommen?
    Wie sieht denn da die Rechtslage aus?

    :)


    Edit: Ich will jetzt keine kostenlose Rechtsberatung erschnorren, die Frage brennt mir einfach auf der Zunge^^

    Die Rechtslage ist eindeutig, das ist keine Spende. Twitch-"Spenden" sind auch nicht als solche klassifiziert, andernfalls könnte man diese zum Beispiel von der Steuer absetzen. Es wird also als Einkommen bewertet.


    Sobald du die Möglichkeit gibst, dass man dir auf irgendeine Art und Weise Geld zukommen lässt, unterstellt dir der Gesetzgeber eine Gewinnabsicht und du wirst praktisch schon so behandelt, als würdest du Gewinn erzielen. Du bist in dem Fall in der Nachweispflicht.


    Freundliche Grüße
    Shandal

    Sowas gibt es bereits. Es gibt virtuelle Büros und so manch einen ... "geführten" Briefkasten, der als ladungsfähig durchgeht. Das sind allerdings laufende Kosten, die je nach Anbieter nicht gerade niedrig sind.
    Hab davon aber keenen Plan.


    Hier ist aber ganz klar die Betonung auf "durchgeht", da Postfächer und so weiter nicht ausreichen für ein vollständiges Impressum. Der Unterschied ist allerdings, dass sobald man ein Impressum hat, welches ausgefüllt wirkt, die Wahrscheinlichkeit rapide sinkt, dass man abgemahnt wird, da es im Detail zu viel Arbeit wäre, alles zu überprüfen. Und, nach meinem Kenntnisstand, ist man auch mit solchen "virtuellen Büros" nicht, ich wiederhole, nicht abgesichert, wenn man es von der rein rechtlichen Seite betrachtet, obwohl es oftmals so verkauft wird.


    Ich würde mal behaupten, die Impressumspflicht wird es dann relevant, wenn man ein regelmäßiges Einkommen über Youtube vorweisen kann.
    Dann sind auch die laufenden Kosten zu decken. Vorher wird es keine Behörde interessieren. Sonst wären etliche Twitch-User auch schon wegen der Rundfunklizenz angeschrieben worden, möchte ich mal behaupten

    ^_^


    Heißt natürlich nicht, dass man ab einer bestimmten Größe nicht langsam Vorbereitungen treffen sollte.
    Ein beratendes Gespräch mit einem Rechtshelfer wäre vielleicht auch interessant.


    Ich habe vor 2 Wochen gelesen, dass Twitch-User bereits wegen der Rundfunklizenz angeschrieben wurden, YouTuber ebenfalls. Es hat nichts mit einem regelmäßigen Einkommen zu tun, das einzige was relevant ist, ist ob jemand dich meldet oder nicht. Dies steigt natürlich exponentiell mit deiner Bekanntheit, weil irgendwem wirst du irgendwann auf den Schlips treten.


    Streng genommen sollte jeder YouTube-Kanal ein Impressum führen, da andernfalls Gefahr läuft sich strafbar zu machen. Das ist ein Fakt. Das es äußerst unwahrscheinlich ist, dass es passiert, ist aber ebenfalls Fakt.


    Da ich es gerade per PN beantwortet habe, kann ich das hier auch nochmal kurz einstellen. Ist vielleicht für einige interessant. Ich mache alles zusammen mit den Leuten von Janolaw, das kostet, aber die haben einen kostenlosen Leitfaden der schonmal die Grundbedürfnisse erläutert:
    https://janolaw.de/docs/janola…mspflicht_im_internet.pdf

    Nach meinem Kenntnisstand reicht es aber doch meist bereits aus, wenn man einen der zahllosen Impressums-Generatoren nutzt, oder liege ich da falsch? Nach meiner Recherche und Informationen die ich von fachkundigen habe, sind diese mittlerweile auf einem relativ guten Stand, sodass man eher weniger Gefahr läuft, dass etwas passiert.


    Selbstverständlich ist ein Profi noch einmal eine Nummer besser, aber gerade für YouTuber und Mini-Blogger würde ich nicht zwangsläufig so weit gehen.


    Freundliche Grüße
    Shandal

    Da ich gleich auf die Arbeit muss, nur eine sehr kurze Antwort.


    Es gibt bereits Abmahnwellen, aber nicht in Bezug auf YouTube. Dies machen private Anwälte, welche sich damit einen Gewinn erwirtschaften, laut einem Artikel den ich vor 4-5 Tagen gelesen habe.


    Weiterhin muss ebenfalls in einem Impressum die Telefonnummer stehen, wenn man nicht unter die eingeschränkte Impressumspflicht fällt.


    Außerdem zählt ein YouTube-Kanal bereits zur Impressumspflicht wenn ein einziges Video monetarisiert wird, oder man auf irgendeine Art und Weise etwas journalistisches macht, wie zum Beispiel Gaming-News. Demzufolge müsste ein volles Impressum generiert werden.


    Keine Zeit mehr, muss los.


    Freundliche Grüße
    Shandal

    Da es scheinbar noch nicht genannt wurde, ich mir aber relativ sicher bin, dass es deinen Geschmack treffen dürfte: Pizza Connection.


    Ein doch schon sehr altes Spiel, in welchem du deine eigene Pizzeria-Kette aufbaust. Du stellst Leute ein, machst deine eigenen Pizzen, nimmst an Wettbewerben teil, richtest dein Lokal ein und so weiter. Selbstverständlich muss man auch darauf achten, dass das Ambiente übereinstimmt mit dem Klientel, wenn du also nur Jugendliche in der Umgebung hast, dann macht eine gehobene Einrichtung auch keinen Sinn, sondern vielleicht eher ein Flipper. Sofern du dir allerdings nicht zu schade dafür bist, dir deine Hände schmutzig zu machen kannst du auch... Eiscreme (Schusswaffen, Bomben usw.) kaufen und mit der Mafia Geschäfte machen.


    Solltest du dich allerdings für den ersten Teil entscheiden (übrigens mittlerweile erhältlich auf Steam) solltest du beachten, dass als Kopierschutz ein System genutzt wurde, wo deine erstellten Pizzen sich nur gut verkaufen, wenn man sie nach den beigelegten Rezepten erstellt. Sollte aber nicht allzu verwunderlich sein; das Spiel stammt aus dem Jahre 1994.


    Ansonsten ist das genannte Spiel "RimWorld" zwar wirklich hervorragend, aber es trifft nicht exakt in die Kategorie die du dir vorstellst, wie ich glaube.


    Ein anderer Titel der entweder Hit oder Miss sein könnte: Weapon Shop Fantasy. Prinzipiell leitest du eine Schmiede und versuchst reich zu werden. Es geht aber eher in Richtung eines Idle-Games, dementsprechend ist es ganz nett, wenn man einfach einmal nebenbei ein wenig relaxen will und nichts wirklich anspruchsvolles spielen möchte.


    Ich hoffe dir sagt etwas davon zu.


    Freundliche Grüße
    Shandal