Beiträge von RealLiVe

    Also ist das Buch [Codierung: (Fast) alles über Daten-Verschlüsselung, Kompression und Fehlerbeseitigung (DuD-Fachbeiträge)] schon mal mist. Stimmt ja mit deiner Definition nicht überein.

    Ich habe über Springer Link leider keinen vollständigen Zugang auf das Buch, allerdings genügt dafür bereits eine Preview, auf die ich Zugang habe. Es stimmt mit der mir bekannten Definition überein und ich würde dir sehr ans Herz legen, doch mal die erste Seite des 6. Kapitels zu lesen. Einen kleinen Auszug aus Seite 255 kann ich dir gerne geben:


    Zitat

    An sich sind die Verfahren zur Datenverschlüsselung wie diejenigen zur Datenfehierbeseitigungebenfalls Codierungsverfahren, wobei die Aufgabenstellungen aber anders lauten.


    Verschlüsselungsverfahren sind Kodierungsverfahren, ja. Dem widersprechen unsere Beiträge nicht. Was du aber aussagst ist, dass jedes Kodierungsverfahren auch automatisch ein Verschlüsselungsverfahren ist. Das ist falsch, und nichts anderes steht in unseren Beiträgen. Deinen zweiter Link habe ich mir kaum angeschaut, auf dem ersten Blick bekräftigt er aber eher unsere Definition.


    Da sich deine Beiträge und die Quellen mittlerweile in sich selbst widersprechen, ist für mich das Thema, was eigentlich nicht in dieses Thema passt, abgeschlossen.

    Wenn du es nicht lesen kannst, weil dir das Verfahren unbekannt ist, ist es verschlüsselt, bzw. encodiert oder halt mit euren Worten gewandelt. Ohne das entsprechende Verfahren zu kennen kann kein anderer was damit anfangen. Hast du selbst jetzt gesagt.

    Leg mir nichts in den Mund was ich nicht so geschrieben habe. Die Begriffe sind nicht als Synonym zu benutzen, wie in jedem zweiten Satz der Beiträge steht. Ich kann den Text lesen, wenn ich das Verfahren weiß. Wäre der Text beispielsweise mit XOR (Verfahren, Spezifikationen und Vorgehen bekannt) und einem Schlüssel verschlüsselt, würde es mir nichts bringen, nur XOR zu kennen.

    Natürlich ist das Verfahren/Algorithmus selbst schon ein Schlüssel um Textnachrichten zu wandeln.

    Nein, ist es eben nicht. Und das ist der Knackpunkt, an dem wir uns die ganze Zeit aufhängen.

    Gebe ich dir ein Bitmap Bild ohne zu sagen wie es kodiert ist. Sprich ich enthalte dir die Information der Speicherung vor, bist du nicht in der Lage es zu dekodieren. Du müsstest dir die Informationen erst mal erraten. Und erst wenn dir das gelinkt kannst du das Bild darstellen.

    Es spielt für den Begriff keine Rolle was passiert, wenn du die Datei bewusst verstümmelst.

    Und ihr habt selbst gesagt das Kodierung = Wandeln bedeutet.

    Korrekt. Und wir haben auch gesagt - mehrfach - dass das alleine nicht reicht, um zum Synonym für Verschlüsseln zu werden. encoding is not always meant to conceal meaning.

    Soll das jetzt bedeutet, alles was öffentlich ist ist ein Codec und alles was nicht bekannt ist ist Crypting oder was?

    Kurioserweise ist der sehr ungenaue Satz sogar etwas näher an der wirklichen Bedeutung als deine andere Ausführung.

    Ich würde sagen ihr verrennt euch selbst langsam.

    Ich mache hier Schluss, ich hab nicht die Muße, dir bei deinen Irrwegen hinterher zu rennen und Navi zu spielen :P . Anscheinend sind unsere Argumente und Ausführungen "verschlüsselt". Ich belasse es bei dem Verweis auf den verlinkten Glossar.

    Das bedeutet also... wenn ich dir ein Text gebe ohne Infos wie es kodiert ist, wärst du in der vollen Lage den Klartext raus zu bekommen. Ich könnte das so einfach machen und du würdest davor sitzen und den Text niemals raus bekommen

    Ich plaudere mal etwas aus dem Nähkästchen ... ich war die letzten beiden Semester in zwei Praktika aus dem Bereich IT-Sicherheit, in denen wir verschiedene Aufgaben lösen mussten. Einige waren CTF-Aufgaben, wir mussten Sicherheitslücken finden, ausnutzen und irgendeine Flagge finden. Als wir bei einer die ersten Hürden genommen haben, hat uns unser diabolischer Betreuer noch einen kleinen Knochen zum Spielen hingeworfen:

    Zitat

    Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook! Ook? Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook! Ook! Ook? Ook! Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook? Ook. Ook? Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook. Ook? Ook. Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook. Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook! Ook. Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook! Ook. Ook. Ook? Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook! Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook. Ook! Ook. Ook! Ook! Ook! Ook. Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook. Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook. Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook! Ook.

    Kannst du das lesen? Ich nicht. Wir konnten es aber, sobald wir das Verfahren heraus hatten. Es war nicht verschlüsselt - es war problemlos lesbar, sobald das Verfahren selbst bekannt war. Und das Verfahren selbst ist nicht Bestandteil des Schlüssels. Du kannst einen verschlüsselten Text nicht entziffern, wenn du nur das Verfahren, aber den Schlüssel nicht kennst.

    Aber der Knackpunkt ist doch... würdest du es dekodieren können wenn du nicht wüsstest das es Base64 verschlüsselt ist. Nein, der Text wäre nur ein Kauderwelsch.

    In dem Fall ist das Mapping Bestandteil des Verfahrens, vollständig öffentlich und hat nicht das Ziel, den Inhalt vor unbefugten Augen zu verbergen. Deine Einwürfe ändern an den Begrifflichkeiten nichts. Auch dass die Verfahren verwandt sind ändert daran nichts.


    ich sage auch nicht, dass ich mir einen Kuchen brate, nur weil am Schluss bei beiden was zu essen rauskommt.

    Weil wenn man mal lesen kann, und das fällt in diesem Forum vielen sehr schwer, dann würde man auf de.wikipedia.org/wiki/Verschl%C3%BCsselung unter Grundlagen und unter Verschlüsseln das finden.

    Wenn man lesen kann und Recherche ernst nimmt, dann findet man unweigerlich auch Definitionen außerhalb von Wikipedia, wie beispielsweise im RFC 4949 - das ist der Internet Security Glossary in der Version 2, der beschreibt, in welchem Kontext Begriffe in technischen Dokumenten benutzt werden sollten: https://tools.ietf.org/html/rfc4949


    Dort findest du bei encode zwar auch die Definition "Synonym for encrypt", allerdings direkt dahinter die nicht zu überlesende Anmerkung Deprecated Definition: IDOCs SHOULD NOT use this term as a synonym for "encrypt"; encoding is not always meant to conceal meaning. Die gültige Definition - und so wird sie auch meines Wissens nach in der Literatur benutzt - sieht folgendermaßen aus:

    Zitat von RFC

    Use a system of symbols to represent information, which might originally have some other representation. Example: Morse code.

    Also das, was wir dir hier mehrfach erfolglos versuchten mitzuteilen. Die Benutzung des Begriffs Verschlüsselung in dem von dir beschriebenen Zusammenhang bleibt falsch.

    @banda
    Mit den Kritikpunkten hast du nicht ganz unrecht, es gibt aber hier zwei Probleme, die ich nicht unerwähnt lassen möchte:

    • Ich halte es für schwierig, die Inhalte so präzise zu beschreiben, dass es wirklich was bringt, aber dabei Anfänger nicht zu erschlagen. @sem hat sich hier offensichtlich für eine grobe Übersicht über die Tipps entschieden, die generell im Forum so benannt werden. Es ist wie du schon sagtest mehr eine Tippsammlung als ein Guide. Aber auch als solche hat sie ein paar Schwächen, weil manches halt etwas verloren im Beitrag steht.
    • Was man empfehlen kann hängt davon ab, was derjenige vorhat, was er ggf. schon an Hardware oder Software besitzt und so weiter und so weiter und sofort. Es gibt ja nicht nur ein Weg zum Ende, weshalb da ein Begleiten vom Anfang bis zum Ende schwierig ist. Ich halte es da derzeit noch für das Beste,wenn man ein neues Thema im Audio-/Video - Forum eröffnet und einfach fragt, wenn was unklar ist.

    YouPloader wird empfohlen. Aber ist es nicht so dass YouTube selber eine Funktion anbietet Videos hoch zu laden? Wenn ja sollte das mindestens erwähnt werden.

    Die Empfehlung würde ich nicht mal mehr unterschreiben, auch der YouPloader steht derzeit still.

    Er beginnt mit einer Erläuterung zu Codecs. Das ist äußerst irritierend denn wie man in dem selben Abschnitt erfährt erfolgt die Codierung idealer Weise nach der Aufnahme: "Dieser Prozess soll aber erst nach der Aufnahme beim Encodieren+Rendern geschehen".

    Doch, aber man müsste etwas mehr dazu schreiben. Das Kodieren - also das Speichern in einem Format, oftmals inklusive Kompression - macht man ja auch bei der Aufnahme. Im Wesentlichen kann man bei der Wahl des Verfahrens folgende Faktoren abwägen:

    • Die Qualität
    • Die Geschwindigkeit
    • Die Kompression - also möglichst kleine Dateien.

    Alles kriegt man nicht zeitgleich unter den Hut. Wenn du möglichst gute Qualität bei kleinen Dateien willst, dann sind die Verfahren dafür tendenziell aufwändig, um mal ein Beispiel zu nennen. Kommen wir mal zur Aufnahme zurück. Wenn da ein Spiel läuft, dann sollte das ja nicht durch die Kodierung beeinträchtigt werden. Und die Kodierung muss auch hinterherkommen. Man sollte also schauen, dass man die Geschwindigkeit und evtl. die Qualität höher priorisiert. Die Qualität, weil durch die Schritte Verluste entstehen, die man minimal halten oder gar ganz vermeiden will. Encoder, die diesen Kompromiss gehen wären halt unter anderem MagicYUV oder ein entsprechend eingestelltes NVenc - das wäre ein Encoder von Nvidia, der deren Grafikkarten benutzt.


    Der Kompromiss bedeutet aber fette Dateien, die man nicht unbedingt über die Leitung schieben will. Deshalb komprimiert / kodiert man das Video dann im Nachhinein oftmals mit dem erwähnten aufwändigeren Verfahren. Es kann auch sein, dass der Schritt nicht optional ist - wenn man schneidet und nach bearbeitet, dann kodiert das Schnittprogramm beim Rendern immer neu, wie Sagaras bereits erwähnt hat. In der Phase sind die Anforderungen anders. Es entsteht ein Video, was über die Leitung muss. Da sollte es also nicht unbedingt ein paar 100 GB groß sein. Und da in der Zeit kein Spiel Leistung verlangt darf die Kodierung ruhig ordentlich zulangen.


    Das wären ungefähr die Zusammenhänge von Codecs beim beim Aufnehmen von PC-Spielen und anschließendem Verarbeiten. Welche man genau nimmt ist so ne Sache, die ich generell nicht beantworten möchte. Hängt davon ab, was man machen will, was die Kiste und das Internet so hergibt und manchmal ist man auch durch Hard- oder Software eingeschränkt.


    Kleines Beispiel: Würde ich was aufnehmen, ich würde als Aufnahmeprogramm den MSI Afterburner bevorzugen - nicht weil es das beste Aufnahmeprogramm ist, sondern weil das Overlay affengeil ist. Ich hab also da schon mal ein Limit, das ich mir nicht ausreden lassen wollen würde. Der kann auf installierte Encoder zurückgreifen und hat ein paar GPU-Encoder integriert, die ich aber nicht nutzen kann. Fällt also wieder einiges weg. Ich würde also auf MagicYUV zurückgreifen. Die Dateien sind ein paar 100 GB groß und ich würde gerne in Vegas schneiden. Man kann in Vegas Encoder nachrüsten, also nehme ich x264 und stelle ihn so ein wie ich es brauche. Vegas hat zwar Encoder dabei, die arbeiten aber weniger effizient.


    Anderes Beispiel für einen komplett anderen Ansatz: Es kann für so manchen auch eine Option sein, die Bearbeitung gleich durch OBS Studio beim Aufnehmen zu machen, weil man sich den Aufwand später sparen will. Dort wären die Empfehlungen anders als bei jemanden, der immer auf ein Schnittprogramm zurückgreift, nur um ein Beispiel zu nennen.


    Was ich damit sagen will: Im Zweifelsfall und insbesondere bevor man (unsinnig) Geld ausgibt, hilft immer ein eigenes Thema im Forum mit möglichst vielen Informationen. Ein Guide kann halt nie alles abdecken.

    Was machste denn wenn dir kein Header gegeben ist? Du wirst mit der Datei nix anfangen können. Was ist wenn ich dir eine Nachricht gebe wo nur ich weiß wie es gespeichert ist? Du wirst erst mal nix damit anfangen können.

    Wenn ich mit einem Franzosen rede und kein Wort verstehe, dann verschlüsselt er seine Nachricht nicht. Gut, blödes Beispiel, kein geistig normaler Mensch würde mit Franzosen reden, aber das ändert nichts am Vergleich.


    Dass der Inhalt nicht ohne weiteres lesbar ist rechtfertigt nicht das Wort verschlüsseln. Verschlüsseln hat Ziele aus dem Bereich der IT-Sicherheit, beispielsweise die Vertraulichkeit von Inhalten sicherzustellen. Du hast Schlüssel zum Ver- und zum Entschlüsseln, die du nicht unbedingt mit jedem teilen willst.


    Enkodieren ist da der allgemeinere Begriff, der für sich alleine nicht zwingend ein Ziel aus dem Bereich Sicherheit hat. Das Schema ist in unserem Kontext öffentlich verfügbar und der andere kann es, sofern die Datei intakt ist, dekodieren. Es ist kein Schlüssel im Sinne der IT-Sicherheit involviert. Wenn die Datei nicht intakt ist, dann ist entweder was schief gelaufen oder mein Gesprächspartner ist ein Idiot, weil der Spaßvogel den Header der Datei entfernt hat.


    Kurz: Du benutzt den Begriff falsch und noch dazu in einer Art, die mehr verwirrt als sie nutzt. Zu deinem Enigma-Beispiel findest du den Gegenbeweis in der Beschreibung des entsprechenden Wikipedia-Artikels.


    MfG,
    RealLive.

    Hab mir vor kurzem 3 verschiedene Manga geholt.

    • The Promised Neverland

      • Bin über das Video "The New Death Note of Shounen Jump" gestolpert, was wie der Titel schon erahnen lässt den Manga in den höchsten Tönen lobt. Nach dem ersten Band bin ich mir da unsicher. Bin skeptisch, ob mir die Richtung gefällt, in die es sich bewegt. Bin noch nicht sicher, ob ich das weiter verfolge - eventuell warte ich auch auf den Anime.
    • Platinum End

      • Der Manga scheint ne relativ große Fanbase zu besitzen, bin zufällig beim Stöbern auf Amazon darauf gestoßen. Bisher gefällt mir der Manga gut, gerade der Einstieg. Da hol ich mir die restlichen Bänder zeitnah.
    • The Ones Within

      • Das hab ich mir wegen des Gaming-Bezugs geholt, bin aber noch nicht dazu gekommen, da mal reinzuschauen.

    Also müsste der Text von dem Link dann direkt in die Daten des Videos eingepflegt werden?

    Nein, die Maßnahme hat YouTube schon umgesetzt. Einfach gesagt kann der Seitenbetreiber - YouTube - damit angeben, ab wie vielen Jahren der Inhalt geeignet ist. Entsprechende Programme können das auslesen und entsprechend reagieren. YouTube meldet sich generell als Seite ab 18 und Programme würden - wenn entsprechend konfiguriert - den Zugriff komplett sperren.


    Das sollte den deutschen Vorschriften genügen. Ob du noch was anderes einbaust musst du wissen - verpflichtet bist du meines Wissens nach nicht.

    Vielleicht noch als kleine Ergänzung: Als wirksames Mittel wird die Einrichtung von eine Label gesehen - eine XML-Datei, die von Programmen abgefragt wird und bei Bedarf wird der Zugang zur Seite gesperrt. YouTube setzt das bereits um und sagt pauschal "ist ab 18".


    Ich kenne die Vorschriften nicht im Detail, aber ... vom ersten Eindruck her, sollte das den Anforderungen des Jugendschutzdingsbums bereits genügen. Dass das nicht wirksam ist steht auf dem anderen Blatt, aber es wird als wirksam anerkannt.

    Wobei ich mir da auch vorstellen kann, das man das schnell umgehen kann mit der Altersangabe.

    Korrekt, und die gilt auch nicht als wirksames Mittel im Sinne des Jugendschutzgesetzes.

    Ich weiß es gibt die Funktion in den Einstellungen beim hochladen. Sollte man sie wirklich nutzen oder kann man es auch in den Thumbnails und in der Beschreibung einbringen das das Spiel ab XX ist?

    Ist ebenso wirksam / unwirksam.

    Aber dort werden auch Spiele gestreamt die doch eher für ältere sind. Die handhaben es so das sie die Thumbnails farbig markieren.
    (z.B. rot ab 18)
    Und wenn Jemand sagt- das alleine reicht nicht kommt als Antwort- "Es muss Jeder selbst wissen ob er das nun hier schaut oder nicht."

    Problem ist, dass das nicht eindeutig falsch oder richtig ist. Die Altersfreigabe des Spiels überträgt sich nicht auf das Video, das müsste für sich selbst betrachtet werden und das ist meines Wissens nach bisher weder passiert, noch wurde es von irgendjemandem gefordert. Ich würde zu dem Schluss kommen, dass ein Hinweis im Thumbnail oder im Titel bereits reicht, wenn es nicht schon unnötig ist. Wirklich eindeutig wird's erst mit indizierten Titeln, da greifen dann andere Vorschriften.