Beiträge von leBro

    Das Steinberg UR22 und auch das Yamaha AG03 sind beide mit Yamahas D-Pre(amp)s ausgestattet. Vom Prinzip dürfte da kein Unterschied auftreten, es sei denn, es gibt unter dem gleichen Namen verschiedene maximale Verstärkerleistungen..


    Ich würde @Julien zustimmen, zum Cloudlifter greifen und das UR22 MKII behalten.
    Die Alternative wäre, das (meiner Meinung nach grausige) Procaster gegen ein Kondensatormikrofon auszutauschen, wenn es die Aufnahmesituation erlaubt.


    Ein Mischpult zu kaufen, wenn es ein Audiointerface auch tut, halte ich nicht für sinnvoll.


    //edit:
    Das Mischpult würde dein Interface komplett ersetzen und wird ebenfalls per USB mit dem Rechner verbunden.

    ProRes ist ein Videoformat von Apple.. mit ffmpeg und libavcodec soll das wohl im weitesten Sinne auf Linux und Windows möglich sein.
    Aus dem Stehgreif und ohne zusätzliche Codecs wird dir das sonst kein Apple-fremdes System umsetzen können.

    @Julien: Der Lowcut ist leider nicht schaltbar, da kommt er nicht drum herum...


    Ansonsten kannst du auch wie folgt vorgehen: Eine saubere Aufzeichnung machen und Equalizer und Kompressor danach per Audacity (oder ähnlich) drüber laufen lassen, bis dir das Ergebnis zusagt. Daraufhin kannst du dann deine Einstellungen ins Mischpult übertragen und musst so nicht 'blind' ausprobieren.


    Du kannst mir deine Testaufnahme ja mal zukommen lassen; wir haben ja bereits eine offene Konversation. :P

    Nun, das Ganze ist erstmal recht leise, was allerdings doch weitestgehend Geschmackssache ist.
    In jedem Fall klingt die Aufnahme doch komprimiert, da liegt irgendwo ein Einstellungsfehler im Export (oder aber beim Hoster) vor - könntest du die .WAV-Datei mal bei einem Anbieter wie weTransfer (oder ähnlich) hochladen und eine weitere Testaufnahme mit ausgeschaltetem Equalizer und Kompressor bereitstellen? Dann können wir zumindest klären, ob es nur ein Softwareproblem ist. Das KMS105 ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Bühnen-/ und Studiomikrofone und die Preamps im AG03 können sich ebenfalls sehen lassen; daran kann es (eigentlich) nicht liegen.

    Du könntest uns nochmal sagen, was du so für Effekte und Filter drüber gelegt hast und wie diese eingestellt sind.
    Irgendwie scheint es auch so, als wäre da ein viel zu starker Kompressor unterwegs..

    Klar wird dir das Procaster von Thomann empfohlen.. du sollst ja kaufen und den Jahresumsatz ankurbeln. :P


    Wenn es die Raumsituation zulässt, würde ich ebenfalls ein Kondensatormikrofon nehmen. Alternativ ein dynamisches, wie das Sennheiser E845 oder E945. Da hat @Obli Erfahrungen mit, wenn ich mich richtig erinnere.


    Ansonsten.. ich fürchte, die Kombination aus Mischpult und DBX-Kanalzug ist am günstigsten, wenn du einen Hardware-Equalizer möchtest. Du könntest dir mal das Yamaha AG03 anschauen. Gute Qualität, aber eben auch etwas teurer. Zusammen mit dem DBX solltest du (für relativ wenig Geld) gute Ergebnisse erzielen können.

    In dem Punkt kann ich Julien nur zustimmen..


    Da der DBX das Signal schon bearbeitet, würde ich allerdings eher auf die 22VSL verzichten und in Richtung Presonus AudioBox gucken. Wenn du die in der 22VSL integrierten Funktionen nicht benötigst, kannst du an der Stelle noch Geld sparen.

    Wenn du tatsächlich in Richtung Monitoring mit InEars gehen willst, solltest du zweierlei beachten: die allgemeine Lautstärke eher gering halten und Pegelspitzen (z.B. Geschrei durch Mitspieler). Du bist mit InEars sehr nah am Trommelfell und erreichst große Auslenkungen desselben. Nicht ohne Grund sind viele Monitoring-Mixer mit Limitern ausgestattet.


    Ich würde dir empfehlen, dir die IE-Serie von Sennheiser (ab IE6, ggf. noch den einfach IE4) anzuschauen. Audiophiles Monitoring gibt's in dieser Preisklasse nicht, das steht aber, so wie ich vermute, eh nicht zur Debatte.


    Ansonsten sind InEars (mit den richtigen Ohrpassstücken) extrem bequem und besonders für die Brillenträger unter uns ein Segen.

    Bei dem angedachten Budget für das zur Zeit ausgewählte Mikrofon + Cloudlifter, solltest du dir unbedingt mal das Neumann KMS 105 oder aber das Sennheiser E965 angucken.
    Ersteres besitze ich selber und würde es nicht mehr hergeben wollen.


    Achja: Du müsstest allerdings abklären, ob der Kompressor das Durchschleifen von Phantomspeisung unterstützt. Sonst wird das nichts mit Kondensator-Mikrofonen.

    da ich mich mit dehnen eher weniger auskenne

    Da liegt das Problem. ;) Da du eine große (und entsprechend kostspielige) Anschaffung planst, solltest du dich unbedingt vor deinem Kauf mit der Thematik auseinandersetzen.
    Du bekommst mit einem Mikrofon, welches günstiger ist als deine Kombination aus Shure SM7b und Cloudlifter, einen besseren Sound - hab ich unter nahezu identischen Bedingungen verglichen. Ist dann halt ein Kleinmembran-Kondensator.


    Ohne vorher angeschafftes Wissen ist spätestens bei Aufbau und Inbetriebnahme des externen Kompressors Sense.
    Wobei ich, zugegebenermaßen, immernoch nicht verstehe, wozu du noch einen externen Kompressor (und gleich mit 4 Kanälen) benötigst, wenn dein teures UFX1204 bereits für die ersten 4 Kanäle integrierte Einheiten besitzt. Du könntest, um Geld zu sparen, zumindest diesen Kauf immernoch dann tätigen, wenn du mit der Leistung des Mischpults (nach Ausschluss falscher Bedienung) nicht zufrieden bist.

    CL1 Vorverstärker

    Der Cloudlifter CL-1 ist kein Vorverstärker, sondern nur ein Pegelverstärker. Den Vorverstärker musst du dennoch anschaffen, in Form des Mischpults und/oder DBX-Kompressors.


    Würde dennoch nach wie vor dazu tendieren, wenn es dein Budget zulässt.

    Der Behringer kann zwei Kanäle bearbeiten und bietet keinen Vorverstärker.. wäre dann also tatsächlich das typische 'Effektgerät'.
    DBX bietet hingegen einen kompletten Kanalzug - das genannte Modell kommt bei Bewertungen und Langzeit-Rezensionen immer recht gut weg. Wenn du also wirklich einen Hardware-Kompressor benötigst und auch gewillt bist, mit ihm umgehen zu lernen, dann würde ich definitv das Modell von DBX ausprobieren.

    Es hängt über dir? Da kann ich mir gerade nun die wildesten Konfigurationen vorstellen.
    Optimal wäre es, wenn die Mikrofonkapsel direkt auf deinen Mund zeigt und der Besprechungsabstand so um die 10cm beträge.


    Vielleicht hast du ja ein Foto von deinem Aufbau für uns - ich vermute, dass da der Fehler liegt.

    Du kannst uns verraten, wie das Mikrofon aufgestellt ist, aus welchem Abstand du es besprichst und welche Einstellungen du in Windows und Voicemeeter getroffen hast. ;)


    Ansonsten, eine allgemeine Antwort zu der allgemeinen Frage: Kein Großmembran-Kondensator benutzen.

    Du musst zuerst herausfinden, welche Frequenzen problematisch sind.
    Sind es nämlich tiefe (typisches 'brummeln'), so bringt dir der günstige Noppenschaum nichts und du würdest Geld verbrennen. ;)
    Hör einfach mal genau hin - zusätzlich kannst du uns auch eine Demoaufnahme zuschicken. Daran lässt sich schon recht gut erkennen, wo die Probleme liegen.


    OffTopic: Seitdem 'große' YouTuber angefangen haben, ihre Aufnahmeräume ohne Plan mit diesem Zeug zuzukleistern, müssen die Produzenten dieser Materialen wohl Hochkonjunktur im Bereich der Privatkunden feiern...

    USB Mikrofone lassen sich leider nicht an ein Mischpult anschließen. (auch nicht mit Adaptern)


    Du hast, je nach dem, was du vor hast, die Möglichkeit, Programme wie Virtual Audio Cable oder Voicemeeter zu benutzen, um Änderungen an der Signalführung oder dem Sound vorzunehmen. Zu beiden Programmen gibt es bereits viele Themen, da lässt sich über die Suchfunktion einiges finden! :)

    Wenn du auf den Weitwinkel verzichten kannst und es nicht ausschließlich um bereits getätigte Aufnahmen geht, kannst du auch die 'Zoom-Funktion' der Kamera nutzen.
    Dadurch kann man sich die nachträgliche Objektivkorrektur/Entzerrung sparen und ggf. den Qualitätsverlust verringern. Im besten Fall spart man sich damit auch den Kauf einer Webcam - die Mini (X) liefert schließlich keine üble Qualität und wäre damit universell einsetzbar.