Beiträge von MrsLittletall

    Da wir es ja jetzt vor allem von Spielen hatten, die teilweise null Bequemlichkeit bieten, wie das angesprochene erste [lexicon]Zelda[/lexicon] für [lexicon]NES[/lexicon], wie wäre es, wenn wir mal Spiele suchen, die einen schönen Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Kreativität fordern?


    Mir ist leider noch nicht wirklich eines eingefallen... Seht ihr meinen Avatar? Der stammt aus Okami und ich liebe dieses Spiel, ich finde, es ist eines der besten Spiele, die je gemacht worden sind. Aber trotzdem...


    Zumindest in der Hauptstory kriegt man grausam oft von seinem Sidekick Issun vorgekaut, wie man ein Rätsel zu lösen hat. Wirklich Issun, ich habe am Anfang des Spiels gelernt, wie man Brücken repariert. Also wieso sagst du mir das im ersten größeren Dungeon des Spiels nochmal? Jeder mit ein bisschen Grips im Kopf wird bei dem Anblick sofort den Pinsel zücken und die Technik "Restauration" ausprobieren.


    Was an Okami aber sehr angenehm ist, nachdem man etwas gelernt hat, wird es einem kurz demonstriert (meistens auch mit einer Sache, die man tun muss, um im Spiel weiterzukommen) und danach findet man in der Regel eine Rolle mit Tipps, die man jederzeit nachschlagen kann, die einem aber nicht aufgezwungen werden. So etwas gefällt mir dann wieder.


    In Amnesia The Dark [lexicon]Descent[/lexicon] allerdings hätte ich gerne mal nachgeschlagen, wie man in die Hocke geht. Ich hab die Info überlesen und im Spiel findet man nirgendwo eine Notiz, wie man die Figur steuert. Ich musste alle Tasten ausprobieren. Ich spiel selten Spiele in der Ego-Perspektive und deswegen war für mich die STRG-Taste nicht selbstverständlich.

    Andererseits gab es in den meißten Dungeons, wo Bomben recht wichtig waren, mind. 1-2 Räume, wo man bei Beseitigung aller Gegner Bomben bekommen hat (und ein Stack sind ja schon 4 Bomben was definitiv reicht). Zudem lagen manche von denen einfach wo rum, womit man sie aufsammeln konnte. Ich zumindestens hatte nie Bombenmangel. Wie es gesagt wurde: Durch das Design kann man gut (oftmals) genug abschätzen, wo eine Bombe sinnvoll ist und mit der Karte wird dies zudem so oder so stark vereinfacht. Auch sind viele dieser Wege nichtmal nötig. Wenn man zuerst alle erdenklichen Räume abgeht und dann sich mal 1min Zeit nimmt um zu überlegen, kann man relativ problemlos durchkommen.


    Ich glaube, du verstehst uns falsch. Wir reden von der Oberwelt, nicht von den Dungeons. Wie bitte willst du darauf kommen, an genau einer von den fühlt 1.000 Wänden im Spiel eine Bombe für den versteckten Herzcontainer zu legen?


    Die Dungeons sind kein großes Problem. Das System hat sich sogar The Binding of Isaac und sein Secret Room zu Nutze gemacht.

    Man musste aber nur die oberen Wände bomben, 2 Blöcke liessen sich mit einer Bombe abdecken (immer genau dazwischen legen) und mehr als 8 Bomben pro Screen brauchte man nie zum ausprobieren, oft weniger. W


    Ach ja... und man konnte ja bloß 8 Bomben mit sich rumtragen und die Karte war echt groß für ein [lexicon]NES[/lexicon]-Spiel... na viel Spaß, bei allen Orten, wo man Bomben legen konnte, welche zu legen, zurückzugehen, Bomben zu farmen, das hätte mir selbst als Kind keinen Spaß gemacht.
    Ich war 15, als ich [lexicon]Zelda[/lexicon] 1 das erste mal spielte und trotz Ferien hatte ich auch dafür keinen Nerv und damals (ja, das ist schon 13 Jahre her) haben SMS noch ein Schweinegeld gekostet mit Prepaid-Karte... Ablenkung war nicht, trotzdem war mir das zuviel. In [lexicon]Metroid[/lexicon] konnte man wenigstens mit der Standardwaffe die Karte zerballern, aber das mit den Bomben in [lexicon]Zelda[/lexicon] 1 ist ein riesengroßes Ärgernis.



    @Jenny


    Mir geht es weniger um schwere Spiele, sondern eher um Spiele, die einem alles vorkauen.

    Das erste [lexicon]Zelda[/lexicon] ist für mich aber nach wie vor eines der schlechtesten der ganzen Reihe.


    Hm, mich würde interessieren, was du am ersten [lexicon]Zelda[/lexicon] schlecht findest? Ich möchte eigentlich nur kritisieren, wie unfair und fies doch die Dungeons versteckt sind und man ohne Hilfe kaum auf die Idee kommt, bestimmte Wände für Herzcontainer zu bomben. Aber die Dungeons und Bosse finde ich clever gemacht für ein so altes Spiel, das außerdem das Action-Adventure-Genre vorangebracht hat.


    Ich stimmte übrigens auch nicht ganz mit der Sequelitis von Egoraptor und OoT ein. Das Öffnen der Truhen, das Zuknallen der Türen, das finde ich so atmosphärisch! Ich möchte das in [lexicon]Zelda[/lexicon] echt nicht mehr missen!

    Möchtest du nur westliche RPGs spielen oder sind auch J-RPGs gefragt? Dürfen es ältere Spiele sein? Du solltest in deinem Startpost etwas genauer sein ^^


    Ich finde z.B., dass man sich einen guten Teil der [lexicon]Final Fantasy[/lexicon]-Reihe reinziehen kann, sowie Secret of Mana und den Nachfolger (auf deutsch leider nur auf Emulator möglich) Seiken Densetsu 3 oder Secret of Mana 2. Genau so kann ich die Teile der Tales-Reihe empfehlen.


    Falls ss mehr um westliche geht, mein Mann würde sicher [lexicon]Gothic[/lexicon] und [lexicon]Gothic[/lexicon] 2 brüllen ^^ Mich wundert es ja bis heute, dass er das Bugfest [lexicon]Gothic[/lexicon] 3 auch noch gespielt hat (und was sollen diese Sinnlos-Gespräche der NPCs bitte)?

    Inzwischen passiert in diesem Thema nicht mehr soviel... Ich glaub, ich möchte mal ein paar Tutorials nennen, die mir gut gefallen haben.


    Banjo-Kazooie: Man nutzt Banjos Heimatort als Spielwiese und sucht die verschiedenen Maulwurfshügel von Bottles auf, der dir alles Moves beibringt. Das ist clever gemacht, die Gespräche mit Bottles sind witzig und man kann noch einige Items finden, indem man die gelernten Moves einsetzt. Keine Lust da drauf? Bottles lässt einem die Wahl, das Ganze zu überspringen und stattet dich automatisch mit den Standard-Moves aus.


    Deponia: Als ich das Sipel das erste mal öffnete, begann Spielfigur Rufus sofort in einem Raum und war verwirrt! Was macht er hier? Nun, er wurde ins Tutorial geworfen und in diesem Raum wurde die ganze Spielmechanik mit ner Menge Prise Humor erklärt. Das dauerte nicht lange und war echt witzig gemacht. Klasse!


    Fantasy Life: In diesem Spiel entscheidet man sich für eines von zwölf Leben. Zwar muss man die Quest für das erste Leben machen, aber wenn man danach ein anderes wählt (ja, das geht), kann man die Tutorialquest jederzeit überspringen. Aber ich habe sie alle zwölf gemacht wegen der süßen kleinen Minigeschichten, die sie mitgebracht haben! Fantasy Life hat so liebenswerte Charaktere ^^



    Und jetzt nochmal zu einem Spiel, dass mir gar nichts erklärte....


    Eines Tages war ich am Wochenende um 7 Uhr morgens wach. Ich wollte ins Internet, aber es war ausgefallen! Also entschied ich mich, was am Emulator zu zocken und mein Blick fiel auf [lexicon]Metroid[/lexicon]. Ich hab kein Handbuch gelesen, noch nie [lexicon]Metroid[/lexicon] gespielt, ich wusste gar nix. Trotzdem kam ich durch Ausprobieren ans Ziel! Man kommt rechts nichts weiter, also nach links, der Morphball ist dort. Jetzt kann ich mich klein machen, indem ich nach unten drücke. Die blauen Türen gehen durch Schüsse auf, aber nicht die roten? Vielleicht helfen die neu gefundenen Raketen usw. usf. Leider sah in diesem Spiel alles so gleich aus, dass ich mich total verlaufen habe...




    @Jaffar Anjuhal hat übrigens das Video von Egorapor von mega Man und Mega Man X gepostet. Das hab ich auch gesehen! Hast du auch das von OoT und ALttP gesehen?