#33: Krawallpanzer macht Ärger
Mit der Nebelgestalt stehen uns im Stadtzentrum nun zig neue Wege zur Verfügung, die uns zu weiteren Schätzen, Kämpfen und Kletterpassagen geleiten. Alles Bestandteile von Gabriels regulärem Tagesgeschäft, bis plötzlich der Krawallpanzer die Bühne betritt und uns mehr als ordentlich in Schach hält. Keine Ahnung, wo der Trick bei diesem Gegner liegt, aber das hier ist bzw. war eine ganz schön knappe Kiste...
#34: Bärtiger Kapuzenmann
Der nächste Stadtteil, der unserer Zerstörungswut zum Opfer fällt, ist das Kunstviertel. Hier finden wir nebst zig Denkmalen auch ein paar wütende Gegnermobs und streckenweise auch recht hartgesottene Einzelkämpfer. Unser Hauptaugenmerk gilt aber einem bärtigen Mann, der prompt die Flucht ergreift, nachdem er uns erspäht. Hat er uns verfolgt? Was führt er im Schilde? Ist er Freund oder Feind? Gabriel versucht vergebens, ihn zu erwischen...
#35: Sturztraining im Lagerhaus
Ich habe ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer, ob das überhaupt ein Lagerhaus ist. Doch in dieser riesigen Halle mit all den Kisten und den zig komischen Hebevorrichtungen war es in meinen Augen die naheliegendste Bezeichnung. Die Sprungpassagen hier sind jedenfalls mehr als ätzend. Dieser blöde Kronleuchter-Mechanismus, ein paar Böden, durch die man einfach durchfällt und die mangelnde Übersicht machen aus diesem Raum so ein kleines Horrorkabinett.
#36: Inflationärer "Ey"-Gebrauch
Dieser Part beherbergt zwei elementare Let's-Play-Problemzonen: Desorientierung und Gegnerstress. Irgendwie drehen wir uns im Kreis, irgendwie aber auch nicht. Ein paar neue Ecken vermischen sich mit altbekannten und zu allem Überfluss kommen starke Gegnerhorden aus allen Straßenecken herangestürmt, die mir einen neuen "Ey"-Rekord abringen. Das sieht fast schon wie der 1. Mai auf den Straßen Berlins aus. Auch die Polizei ist zahlreich vertreten...
#37: Abaddon & Rage-Modus
Wir verfolgen weiterhin die Fährte des bärtigen Mannes und werden von einem Boss namens Abaddon prompt unterbrochen, weil er sich erstmal mit uns im Hinterhof prügeln will. Tolle Idee. Doch er ist nicht der Einzige, der heute Aggressionen an Gabriel auslassen muss: Unser Weg führt uns erneut über das Kunstviertel, wo Gabriel derart penetrant in die Mangel genommen wird, dass es echt nicht mehr feierlich ist und mir so manchen Ausraster beschert. Ich weiß schon, warum mich Schusswaffen aufregen.
#38: Victor Belmont
Endlich kommt es zur direkten Konfrontation mit dem bärtigen Mann, den wir schon seit einigen Parts verfolgen. Ohne vorangehendem Wortwechsel beginnt die erbitterte Klopperei. Erst als wir kurz davor sind, das Leben des Mannes endgültig auszulöschen, gibt er uns seine wahre Ifentität preis - und spricht endlich ein paar Worte mit uns! Das hätten die beiden Männer mal ruhig früher machen können, denn offensichtlich sind sie einander von großem Nutzen...
#39: Kampf dem inneren Ich!
Die Ereignisse überschlagen sich weiter: Victor lässt sein Leben für die Menschheit, Trevor gerät in die Fänge von etwas abgrundtief Bösem. Tragisch ist, dass besagtes Böse eigentlich Gabriel selbst ist, denn sein bösartiges Innenleben, welches das Spiel als "Innerer Dracula" bezeichnet, manifestiert sich und nimmt es mit uns auf. Dass mit ihm nicht gut Kirschen essen ist (höchstens blutige, höhö), dürfte sich von selbst verstehen. Gut, dass wir ihm die Dämonenflügel stibitzen können...
#40: Schlimm, schlimmer, Stealth
Herzlich willkommen zu der wahrscheinlich beklopptesten Stelle im ganzen Spiel. Ich habe ja schon oft über die Stealth-Einlagen geschimpft, doch das hier ist der Gipfel. Drei Golgoth-Wächter machen mir das virtuelle Leben zur Hölle. So sinnlos kreativ war ich schon lange nicht mehr, so probierfreudig und geduldig. Doch all die Konzentration scheint mir nicht(s) zu nützen. Die Meisterschaft um die Folge mit dem geringsten Fortschritt ist eröffnet - und hier wurde gerade ein neuer Top-Favorit geboren! Glückwunsch... nicht.
#41: Nergal & seine Sturmreiter
Nie zuvor war ich so glücklich über eine ordentliche Portion Action. Nach der elenden Stealth-Einlage des letzten Parts geht es hier nun wieder ans Eingemachte, denn wir treffen endlich auf den zweiten Diener Satans: Nergal Meslamstea. Der Typ scheint drauf zu stehen, andere zu unterwerfen und hetzt uns nach einigen Demütigungen seine Sturmreiter auf den Hals. Feige Sau. Trotzdem ein richtig epischer Bosskampf, der viel Laune macht und mir mehr zusagt als das nervige Rumgeschleiche.
#42: Spring, mein Freund, spring!
Nachdem Trevor uns in einer herzzerreißenden Szene ins Gewissen redet und an den Familienmenschen in Gabriel appelliert, holt uns die Realität schnell wieder ein: Zobek informiert uns über den Verbleib des dritten Dieners Satans. Er soll sich in einer Basilika befinden, die wir gemeinsam mit Zobeks nervigem Schoßhündchen aufsuchen. Unterwegs wird Teamplay wieder groß geschrieben, denn so einige Geschicklichkeitseinlagen lässt uns das Spiel nur im Doppelpack meistern. Oder auch nicht. Urteilt selbst.
#43: Zobek spielt Satan
Die bis dato storylastigste Folge des Let's Plays (neben dem Anfang). Es ist schwer, den Inhalt zu umreißen, ohne zu spoilern. Jedenfalls treffen wir auf einige von Gabriels Familienmitgliedern. Unter ihnen auch eines, welches wir schon lange nicht mehr gesehen haben. Die obligatorische Wendung, der große Aha-Moment. Auch von Zobeks Seite aus gibt es einen interessanten Überraschungsmoment. Eines steht fest: In diesem Part geht die Post ab.
#44: Sensenmann gibt Sense ab
Auch in diesem Part geht es heiß her, denn wir bekämpfen immer noch Zobek, der die Form eines satanischen Sensenmannes angenommen hat und meint, uns damit einschüchtern zu können. Das Einzige, was mich hier richtig einschüchtert, sind allerdings die kleineren Gegner, mit denen sich der werte Gabriel weitaus schwerer tut, zumal wir für den Kampfverlauf sehr abhängig von der Blubbel-Produktion durch diese Biester sind. Auch unsere Trödelei bestraft das Spiel sofort, Verschnaufpausen sind hier offensichtlich nicht so willkommen...
#45: Irgendwo im Nirgendwo
In diesem Part irren wir mit Gabriel erneut ziemlich wirr umher, wobei mich diesmal nicht zwangsläufig die alleinige Schuld trifft: Seit dem letzten Boss wird uns kein gelber/goldener Pfeil mehr auf der Minimap angezeigt. Irgendwo meilenweit von der Basilika entfernt stelle ich dann fest, dass wir laut Ingame-Beschreibung in die Basilika müssen, wo ich allerdings herkam. Trotzdem geht's nochmal zurück und siehe da - es tut sich was. Warum jetzt plötzlich? Kein Plan. Das Spiel will mich ärgern, püh.
#46: Wo geht's weiter?
Eine weitere Folge, bei der ich mich stellenweise frage, womit ich da eigentlich meine Lebenszeit zubringe. Das Spiel zeigt uns in Form eines Kameraschwenks, wo es weitergeht. Der Ort ist auf Anhieb nicht erreichbar. Klar, dann muss es einen anderen Weg geben. Problem: Ausgerechnet hier respawnen die Abaddon-Abkömmlinge (weiß nicht mehr, wie die genau heißen) unentwegt. Hier stellen wir unfreiwillig einen neuen Kampf-Rekord auf, doch leider bringt mich die schiere Gegnermenge auch nicht wieder auf den rechten Pfad...
#47: Satan wird zum Erdenbürger
Satans aknegeplagter Diener schafft es tatsächlich, seinen Meister auf die Erde zu holen. Sondrlich dankbar ist er ihm dafür nicht, doch für Mitleid bleibt keine Zeit, denn wir müssen schauen, dass wir unser eigenes Popöchen retten. Erst versucht uns eine Art Riesenschlange den Garaus zu machen, danach vereinnahmt Satan Alucards Körper und bekämpft uns in der Hülle von Gabriels Sohn. Eine sehr verquere und knifflige Angelegenheit, sowohl psychisch als auch physisch, denn Satan teilt erwartungsgemäß mehr als ordentlich aus... Showdown-Zeit!
#48: Finale & Fazit
Zum letzten Mal versuchen wir uns an Satan, der Alucards Gestalt angenommen und uns im letzten Part richtig vermöbelt hat. Im Anschluss werden einige Fragen beantwortet, andere offen gelassen, wir schauen uns die Credits an und ziehen Resumée: Was war gut, was war schlecht?
Auch an dieser Stelle sei euch nochmal gedankt für eure rege (An)Teilnahme bei diesem Projekt, mir hat es dank euch und euren kritischen, helfenden, begeisterten und witzigen Kommentaren viel Spaß gemacht, selbst in den teils marathon-artigen Verhältnissen aufzunehmen.