Beiträge von letheia

    Genauso meine ich das, glaube mich da ein wenig falsch ausgedrückt zu haben. Super meine Sachlage nochmal beschrieben. Vieleicht kann sich hierraus eine neue Disskusion bilden.


    Hast Du Kyokos Beitrag eigentlich gelesen - und findest ihn nicht nur schön formuliert? Zumindest: Entweder hast Du den Beitrag nicht richtig gelesen oder Du verkennst, dass Du eine Fanbase, von der im zitierten Beitrag die Rede ist, nicht hast. Oder wie viele Likes wären Dir genug, um einen weiteren Part vor Plan zu veröffentlichen? 5? 10? 15? - Da sind wir fast schon in einem Bereich, der Deine durchschnittlichen View-Zahlen übersteigt.

    Das ist CS:GO: Einer, der auf einem "Niveau" spielen will, ausgedrückt in Rängen.


    Ein anderer, dem, in der Hoffnung auf einen Skin, nichts zu peinlich ist.


    Was es braucht, um "gut" zu werden, ist weiter oben schon geschrieben. Alles andere ist Training, Training, Training. CS:GO ist prinzipiell skill-based. Skill kommt nicht von allein.

    @letheia (sorry falls falsch, bin am Handy) im zweiten Teil geht es aber auch um Getalts Träume und da kommt die Wilde Jagd oft drin vor. Und auch Charaktere im Spiel erzählen einem was darüber. Außerdem ist der zweite Teil meines Erachtens wichtig, um die ganzen Auseinandersetzungen zu verstehen, die da in der Welt herrschen.


    Die Wilde Jagd spielt aber keine vordergründige Rolle - es ist vielleicht wichtig zu wissen, dass sie eine Vergangenheit mit Geralt hat, aber dafür, glaube ich, braucht es nicht den zweiten Teil zu spielen (außerdem bin ich mir nicht mehr sicher, wie viel man wirklich über sie erfährt). Die Auseinandersetzung der Königreiche fände ich fast wichtiger, auch, wenn nach Teil 2 sich Nilfgaard über die ganzen Konflikte erstreckt und den Weg der Story für Teil 3 ebnet.


    Ich erwarte von den Entwicklern, dass Teil 3 nach dem Prinzip von Teil 2 designt ist: Er kann für sich stehen, ist aber tiefer, wenn der Spieler Vorkenntnisse besitzt.

    Das ist allein deine Meinung.


    Objektiv besehen:


    1.) Deine Behauptung: "ich würde mich spoilen wenn ich jetz was über den 1er und den 2er erfahren würde"


    2.) Das würdest Du nicht.


    3.) Deshalb ist die Sache, um die es Dein Gefühl geht, Quatsch. (Nichts zu rütteln.)


    Wenn Du trotzdem das Gefühl hättest. - Warum auch nicht? Deine Gefühle gehen und sollen mich nichts angehen und interessieren mich auch nicht. Ich hoffe, das verletzt Dich nicht zu sehr.

    Also ich würde sagen, dass man zumindest den zweiten Teil spielen sollte [...] Und auch um die Konflikte in der Welt etwas besser verstehen zu können. Sonst weiß man überhaupt nicht, was die Wilde Jagd überhaupt ist.


    Die Wilde Jagd hat in Teil 2 soweit ich mich erinnere keine erwähnenswerte Nennung. Ich habe noch einmal in einem Wiki nachgeschaut: http://witcher.wikia.com/wiki/Wild_Hunt (Spoiler sind im Eintrag markiert). Es soll im zweiten Teil ein Buch geben, das einige Informationen zur Wilden Jagd enthält, mehr aber nicht. Die Wilde Jagd hat eine Erscheinung im ersten Teil, viel erfährt man über sie aber auch hier nicht.


    Beide Games vor dem 19 noch zu spielen (zum ersten Mal!), würde ich ehrlich gesagt nicht. Es sei denn, Du hast Ferien oder bist arbeitslos.



    Also ich weis ja nich. Klingt vielleicht komisch aber ich hab irgendwie das Gefühl ich würde mich spoilen wenn ich jetz was über den 1er und den 2er erfahren würde :D
    Ich geh gern total jungfräulich in Spiele rein. Auch ohne die Vorgänger.


    Ja, das klingt komisch und ist Quatsch.

    Ich bin großer Fan der Reihe.


    Und gehe nicht davon aus, dass Du Vorkenntnisse brauchst. Je mehr Du aber vom Witcher-Universum weißt und kennst, desto tiefer wirst Du den dritten Teil wohl genießen können, da viele "alte" Charaktere und Orte wieder auftreten werden. Wie die Vorgänger kann Geralt als Gefäß gesehen werden, das der Spieler mit seiner Persönlichkeit und seinem Verhalten füllt - Geralt ist aber, im Vergleich zu Protagonisten anderer Adventures/RPGs (ich denke an [lexicon]Gothic[/lexicon] oder Skyrim), jemand. Mit einer Geschichte und einem Kontext.


    Meine persönliche Empfehlung: Wissen, was einen "Hexer" ausmacht und welche Formen von Rassismus in der Welt vorherrschen. World Map-Kenntnis halte ich auch für wichtig (Wo liegt/[lexicon]lag[/lexicon] welches Königreich?). Um einen Eindruck zu bekommen, kann man auch mal in die Kurzgeschichten hineinlesen (die Games spielen inhaltlich nach den Kurzgeschichten/Büchern). Der Verlag bietet einen Leseprobe von den ersten zehn Seiten an - dort fallen schon die ersten Namen, die wohl auch im dritten Teil eine Rolle spielen (und schon in TW 1 und 2 zentral waren).


    Dazu zu erfahren, was ein Hexer ist, lohnt sich auch ein "Film" - afaik ein Zusammenschnitt aus einer zugrundeliegenden Serie -, über dessen Professionalität man nur lächeln kann, den ich aber im ersten Drittel ganz lehrreich fand. - Ich möchte nur nicht, dass jemand dies als "Empfehlung" liest, sich den Film zur Unterhaltung anzuschauen.

    Hi Leute,


    in den letzten Wochen habe ich mir (insbesondere) [lexicon]twitch[/lexicon] und andere Live Streaming-Dienste angesehen und in mir kommt die Frage auf: Warum let's playen die Leute noch auf YouTube? Was viele augenscheinlich - gemessen an ihren Worten - zur Videoproduktion antreibt, das sind der Wille zur Kommunikation, Präsentation und vor allem Interaktion (mit den Zuschauern). Gewisse Eitelkeiten könnte ich noch nachvollziehen: Dass das Live Streaming visuellqualitativ einbüßt (Rechner und Internet-Leitung müssen dies hergeben) oder sich das produzierte Material nicht sachgemäß archivieren lässt.


    Der Gedanke des Uns-spielen-Lassens setzt sich für meine Begriffe beim Live Streaming jedoch deutlich besser um und lässt das, was es auf YouTube zu sehen gibt, mehr zu einem Lass-mich-Spielen werden (wenn es das ehrlichermaßen nicht immer schon eher gewesen ist). Denn Zuschauerinteraktion kommt auf YouTube nicht von einer Meta-Ebene herunter. - Es ist eben eine andere Kommunikation als ein Live-Chat. Aber ist das, was [lexicon]Let's Play[/lexicon] sein möchte, deshalb nicht eigentlich besser woanders aufgehoben und bedarf es vielleicht eines neuen Begriffes für das, was viele hier im Forum tun? - Kommentiertes Gameplay, kommentiertes Walkthrough, ...?


    Ist YouTube also für Let's Plays obsolet? Bewusst die zeitliche Dimension ansprechend: Zum Live Streamen braucht es natürlich andere Voraussetzungen, die schändlicherweise noch nicht flächendeckend geschaffen sind (das ist eine andere Diskussion). Aber ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis ein Großteil derer, die sich gegenwärtig Let's Player nennen, nur mehr live streamen? Oder sich neu definieren müssen?

    Inwiefern darf ich das verstehen? ^^


    Ich zitiere Dich selbst: "Ich selbst spiele tatsächlich mit den Gedanken, eines Tages ein echtes MCN zu betreiben [...] Man muss ja nicht direkt Maßstäbe ansetzen, die kaum zu vertreten sind und kann sich tatsächlich auf 'Klasse' spezialisieren." - Das ist doch ein toller Gedanke!



    Vorsicht, reine Theorie. Das interpretierst du gerade frei herein. ;)


    Vorsicht - Konditional beachten! Es geht nicht darum, dass Du das willst, sondern darum, dass wenn Du das willst - und in meinem Gedankenspiel scheint mir das notwendig, da zumindest ich mich niemandem vertraglich verschreiben möchte, der etwas ehrenamtlich betreibt: Wenn ich einen Teil meiner Einnahmen teile (etwa bei mehreren Tausend Views am Tag), dann erwarte ich kontinuierlich und zuverlässig Leistung. Bei Ehrenämtlern ist der Punkt Zuverlässigkeit - das hat gar nichts mit Dir persönlich zu tun - erfahrungsgemäß dehnbarer als bei Hauptamtlichen (oder milder: bei überhaupt vergüteter Arbeit). Zurecht? - Schon irgendwie: Denn Sie müssen ihr Brot irgendwo her bekommen. Wenn Du andererseits "nur" Deine Tools zur Verfügung stellen möchtest, dann biete doch sie kostenfrei einem bestimmten Personenkreis an oder berate Channels; oder um Deine Unkosten zu kompensieren gegen Entgelt. - Wozu dann jedoch noch ein MCN notwendig wäre, sehe ich nicht.


    Mein Punkt ist nur: Einem "MCN" ohne mindestens einen Hauptamtlichen Geschäftsführer würde ich nicht beitreten. Das wäre für mich - und ich behaupte: auch überhaupt - kein "ideales Netzwerk".



    Vielleicht mal selber sich darum bemühen. Die großen Publisher haben alle eine sehr gute PR Abteilung und Community Manager. Wenn man niemanden anschreibt, wird auch keiner auf dich zu kommen, deswegen sage ich auch immer, selbst wenn es nur eine Duldungserklärung ist, anschreiben, anschreiben, anschreiben... man kann sehr interessanten E-Mail Kontakt mit denen führen. Das Problem, was die meisten Let's Player haben, sie wollen alle nur kostenlose Games o.ä. ... das erkennen die meisten PR'ler sofort. Geben und Nehmen heißt hier die Divise.


    Und Du, was willst Du von ihnen? Wenn ich Deinen Kanal anschaue, dann bin ich mir nicht sicher, inwieweit Du von Publisher-Kontakten profitiert hast. Wenn Du selbst nicht so ambitioniert schreiben würdest, würde ich jetzt nicht fragen: "Geben und nehmen" - Und was hast Du zu geben?


    Ich weiß, dass es einige Publisher gibt, die eine sehr offene und freizügige Politik gegenüber Dritten haben, die ihren Content verwenden - etwa CD Projekt, Bohemia oder die allermeisten [lexicon]Indie[/lexicon]-Studios - und diese auch aktiv fördern (und sei es nur durch eine wohlwollende Einschätzung ihrer Content-Verarbeitenden Tätigkeit). Ein Netzwerk könnte als potenterer Geschäftspartner jedoch unter Umständen leichter und vor allem professioneller verhandeln. Oder weißt Du, wie man einen Werbe-Deal einfädelt, oder Du einfach so deren Produkt in die Kamera halten darfst und welche Abgaben Du möglicherweise bei einem Deal welcher Art auch immer hast? Das Netzwerk steht noch einmal zwischen Dir und dem Publisher. Davon könntest Du profitieren - und trotzdem steht es Dir ja frei, den Publisher direkt anzuschreiben.

    @Ao Kurisu - Dein Versuch, Dich abzuheben, in allen Ehren. Aber wer, denkst Du, kann so einem Netzwerk beitreten und zugleich profitabel für das Netzwerk sein und vice versa? Wenn Du Dir auch nur einen Teil Deines Lebensunterhaltes damit erwirtschaften möchtest (mit einem von Ehrenamtlichen geführten und betriebenen Netzwerk würde ich keine vertraglichen Verbindlichkeiten eingehen), brauchst Du eine dauerhaft kalkulierbar hohe Reichweite. Wie hoch muss sie sein und woher kannst Du sie bekommen? - Ich würde von einem Netzwerk erwarten, dass es gut ausgestattet ist, um mich sicher zu fühlen, dass es mich auch unterstützen kann.


    Außerdem: Wenn ich qualitativ hochwertigen Content biete, dann bin ich in der Regel schon über die Standard-Tipps vieler MCNs hinaus und benötige zunächst mal kein Netzwerk, solange ich nicht in die Sphäre eindringe, in der ich für Unternehmen als Werbe-Raum interessant bin (sofern ich hier überhaupt Interesse zeigen wollen würden). Was könnte ein Netzwerk hier noch bieten?

    1. Thema Marketing und Management:
    - Wen sprechen meine Videos eigentlich an und wir wirken sie tatsächlich auf wen?
    - Wie optimiere ich meinen Workflow, damit meine Videos zugleich den eigenen wie den Ansprüchen der Zielgruppe gerecht werden?


    2. Professionelle Design-Beratung.


    3. Leitfäden und Beratung zu rechtlichen Fragen.


    Das und nicht mehr und nicht weniger. Im Speziellen würde ich mir Kontakt zu Publishern und Entwicklern wünschen, die für mich als Einzelnen sonst nicht erreichbar wären.


    Ehrlich gesagt leider immer noch für mich unbegreiflich^^ woher weiß ich denn wie attraktiv das Video ist? Wenn ich meine eigenen Videos angucke bringt mir das auch nicht viel. Ich bin keiner der unbedingt gerne Videos anschaut, deswegen kann ich über meine Videos nicht viel sagen, außer das sie qualitativ nicht schlecht sind. Den rest müssen viele andere entscheiden


    Das musst Du auch nicht selbst - das siehst Du ja dann am Feedback in Form der Views (Anzahl und Watchtime). Und wenn Du willst (ich kenne die Kritik am Kriterium), auch an der Like- und Kommentar-Anzahl.

    Naja du schreibst das du statt 5 - klingt für mich, das du meinst sie sind lieblos, ohne mühe und Kraft - nur ein video, das aber halt attraktiv gestalten, wie auch immer das bei einem LP geht, pro tag hochladen könntest.Dir muss da ja irgendwas vorschweben - ich beziehe mich mal auf LPs


    Es geht nicht darum, wie viel Liebe jemand in ein Video steckt, sondern darum, wie attraktiv das Video ist. Ich habe viele Kanäle im Kopf, auf denen Videos in hoher Frequenz hochgeladen werden, die jedoch keiner schaut - auch trotz inhaltlicher Vielfalt. Und bei denen ich mich frage: Warum nicht ein Video pro Tag weniger und die gewonnen 20 Minuten erst mal in Selbstreflexion investieren? Und noch mal 60 Minuten in Konzeption und vielleicht Schnitt für die übrigen 2?


    Die Attraktivität könnte sich steigern z.B. indem man seine Sprache reflektiert, sich seine eigenen Videos anschaut und ehrlich zu sich ist: Wo höre ich selbst weg, wo springe ich ab, was ist vielleicht unangenehm. Oder: Was gefällt mir gut und will ich davon mehr in meinen Videos? Gibt es Passagen, die rauszuschneiden es sich lohnen würde? Viele sind hier der Meinung, alles drin lassen zu müssen, weil ja auch das zum Game gehöre, ohne dass sie das durch Ihr Commentary wett machen könnten. Es lohnt sich vielleicht auch darüber nachzudenken, Projekte frühzeitig aufzugeben, wenn sie nicht funktionieren und/oder dem Spieler selbst keine Freude mehr bereiten. - Auch das innere Einstellungssache. Auf jeden Fall beanspruchen all diese Dinge Zeit.


    Wir sind uns bei oben gesagtem schon einig, dass es darum geht, Leute zu erreichen, und sich nicht künstlerisch selbst zu verwirklichen (z.B. in einem auf jeden Fall zum Ende gebrachten Dead Space, Bioshock oder [lexicon]Assassin's Creed[/lexicon]). - Auch, wenn Spaß, künstlerische Selbstverwirklichung und die Erhöhung der Reichweite nichts ist, was einander ausschließt. In diesem Punkt sind wir und aber schon häufiger einig gewesen.

    Nein, dein Betrachtungswinkel ist hier nicht ganz richtig. Dadurch, dass Google bei Youtube auf einen Beliebtheitsfaktor zurückgreift, ist grundsätzlich Entropie bei der Suche im Spiel. Unterschiedlicher Content muss zwangsweise die Chance auf bessere Suchergebnisse rein mathematisch wahrscheinlicher machen. Hierzu führe ich immer wieder gerne die Informationstheorie an. Leider ist aber ein konkretes mathematisches Beispiel nicht möglich, da der Suchalgorithmus nunmal nicht offen ist. Wenn es um Suchalgorithmen geht, da kocht Google auch nur mit Wasser, es ist unwahrscheinlich, dass man die genannte Theorie nicht anwenden kann.


    Dein Betrachtungswinkel ist hier nicht besonders breit. Es ist offenbar, dass durch eine Vielzahl an verschiedenen Inhalten die Wahrscheinlichkeit steigt, dass zumindest irgendein Inhalt irgendwann mal gefunden wird. Ich sehe jedoch nicht unmittelbar, dass hier "große Sprünge" geschafft werden. Dieser Weg erhöht zwar augenscheinlich das Potential, von einem Nutzer gefunden zu werden, doch am Ende soll dieser abonnieren und an den Kanal gebunden werden. - "Die Google Suche mag das zwar so hindrehen mit unterschiedlichem Content, aber ne feste "Community" aufbauen sehe ich darin nicht^^" @CrashGamesTV In der Theorie schätze ich dies genauso ein - mit dem Fokus auf fest.


    Wenn Du herausragende Videos (oder neutraler ausgedrückt: Videos mit ansprechenden Qualitäten) in einem Bereich oder zu einem Thema machst, dann werden die Leute Dich ebenso finden - mit einer höheren Wahrscheinlichkeit, gebunden zu werden. Dabei bin ich nur realistisch: Der Tag hat 24 Stunden - soll ich lieber 5 Videos raushauen oder nur eines, dieses aber möglichst attraktiv gestalten?


    Sorry, aber man kann sein Glück nunmal nicht beeinflussen. Das man am besten viel unterschiedlichen Content liefert, das ist goldrichtig. Ebenso erhöht sich die Wahrscheinlichkeit den "Sprung zu schaffen" je mehr Videos man produziert.


    Viel unterschiedlichen Content zu bringen ist nicht am besten, sondern unter Umständen eine richtige Strategie - ebenso gilt das für das Prinzip Masse statt Klasse. @DarkHunterRPGxs Kanal funktioniert unter anderem aufgrund dieser Art und Weise sehr gut. Es gibt jedoch ebenso Kanäle, die mit einem Bruchteil eines Outputs ähnlichen Erfolg haben. Gerade im [lexicon]Let's Play[/lexicon] Bereich ist die Tendenz zum Video-Spamming groß, aber nicht immer der beste Weg sondern einer von - vielleicht nicht vielen, aber - wenigen.


    Erfolg misst sich mehr allzu sehr in Klicks und und Abonnements - zwar indirekt -, aber vielmehr in Engagementraten oder -Stärke, die auf ähnlichem Level durch unterschiedlich hohe Reichweiten erreicht werden kann: 10k sind nicht 10k. Ob Video-Spamming zu hohen Raten führt - ich weiß es nicht.

    Ganz einfach, meiner Ansicht nach verstoßen sie gegen die eigentlichen Prinzipen von YouTube. YouTube stand für Unabhängigkeit und für die Dinge zu stehen, die das TV verändern sollten. YouTube sollte den TV Sendern klar machen, dass die Gesellschaft im Wandel ist. Dass viele TV nicht mehr gucken, weil nur uninteressante Sachen oder einfach nur Müll läuft. (geskriptete reality shows, tage alte news, Unterhaltung für Rentner... u.v.m.) Sie sollten das TV verändern und nicht andersherum, dass die TV Sender einfach YouTube(r) übernehmen sollen.


    Ich glaube, Du hast grundlegend die Entwicklung der letzten Jahre nicht gesehen: Auf YouTube gibt es zuhauf gescriptete Formate - das, was Du im Fernsehen anschauen kannst, ist immerhin relativ offensichtlich gescriptet, vieles auf YouTube dabei noch relativ authentisch. Einige YouTuber sind von Fernsehanstalten gepusht worden, Fernsehanstalten sind schon auf die Idee gekommen, MCNs zu gründen oder sich an welchen zu beteiligen.