Beiträge von GLaDOS

    "Youtube ist kostenlos und wir sollten froh sein, es zu haben!"


    Stimmt das wirklich so? Zumindest den ersten teil kann und will ich nicht glauben. Natürlich bin ich froh, Youtube als Plattform zumindest ohne Bezahlung von Geld nutzen zu können. Aber kann es wirklich sein, dass sich Youtube allein durch Werbeeinnamen der ganz Großen finanziert, und der Rest von Google einfach so als "Zuschuss" mit in die Youtube-Kasse fließt? Das kann ich mir nicht vorstellen. Wird Youtube einfach so "mitgezogen", egal, wie groß es wird, egal, wie sehr es wächst und völlig unabhängig davon, dass sich Aufrufe immer mehr zu dezentralisieren scheinen? Fakt ist: Google ist eine Datenkrake, und Geld ist nicht die einzige Währung im Internet. Dass sich Youtube alleine durch Werbung und Zuschüsse finanziert, kann ich mir in Anbetracht der Größe des Ganzen nicht vorstellen. Schlussendlich bin ich der Meinung, dass wir -wie bei jeden anderen Google-Diensten auch-, unter dem Strich teuer mit unseren Daten dafür bezahlen: in der einen, oder anderen Art und Weise. Trotzdem bin ich froh, meine Videos täglich hier auf Youtube ohne Komplikationen hochladen zu können. Letztlich erscheinen mir die Chancen hier größer als die Risiken. Am Ende bin ich aber der Ansicht, dass Youtube nicht kostenlos ist.


    Kostenlos = Ohne Kosten. Kosten = Zahlungen von Geld (dadurch wird ein Preis definiert). Zahle ich Geld an YouTube? Nein. Zahle ich Geld an ProSieben? Nein. Ist letzteres kostenlos? Ja. Verdienen beide Geld durch Werbung? Ja.
    Frage geklärt für mich.


    "Spiele ab 18 müssen als solche gekennzeichnet, und entsprechend eingestellt sein!"


    Kennt ihr das auch? Es gibt Youtuber, die wollen nichts dem Zufall überlassen. Wird ein Spiel ab 18 gespielt, muss es unbedingt auch als solches eingestellt sein und damit allen zeigen, dass es sich hier um einen Titel handelt, der erst "ab 18" zugänglich ist. Der Jugendschutz soll hier im Vordergrund stehen. Ich halte das nicht nur für sinnlos, sondern für komplett überzogen. Fakt ist: es existiert weder eine Alterskontrolle im gern zitierten RealLife, und schon gar nicht in der Youtube-Welt. Mit minimalem Aufwand kann ein solches Video auch von jedem angeklickt werden, der definitiv nicht 18 ist. Was schlussendlich bleibt, ist eine fadenscheinige Moral, die so weder von Youtube, noch von irgendjemand anderem gefordert oder gewünscht ist. Lange Rede, kurzer Sinn - das ist absolut sinnlos und für mich nicht zu erklären. Besser: solche Videos erst gar nicht hochladen, wenn man sie schon so kennzeichnen möchte.


    Ob die auf YouTube gekennzeichnet werden müssen sei mal dahingestellt, Fakt ist aber, dass es im "RealLife" eine Alterskontrolle gibt, an die sich zwar viele nicht halten, aber das heißt nicht, dass sie nicht existiert. Es gibt Gesetze und Regelungen in diversen Ländern für Alterskontrollen und trotzdem steht bei Webseiten, auf denen man "freizügige" Videos sehen kann nur "Ich bestätige, dass ich 18 Jahre alt bin." und damit ist die Sache gegessen. Im Internet sinnvoll zu kontrollieren ist schwer, das gebe ich zu, aber zu behaupten, Alterskontrolle würde gar nicht existieren ist einfach nur falsch.


    "Du machst ein Video, und musst immer Recht haben!"


    Es ehrt mich natürlich als Youtuber, wenn meine Zuschauer oft mit mir einer Meinung sind oder aufgrund meiner Empfehlung ein Spiel kaufen. Aber - muss das immer so sein? Auch ein Youtuber kann in seinem Video fragen stellen, sich an die Community wenden oder auch mal daneben liegen. Mir ist aufgefallen, dass so mancher die Aussagen seines Lieblingstubers oft auf die Goldwaage legt. das finde ich sehr schade, denn kein Tuber hat die Wahrheit gekauft und prügelt sie jeden Tag seine Internetleitung hoch. Halbwahrheiten, die als Wahrheit angepriesen werden, finde ich dann aber auch nicht so toll. Trotzdem halte ich Youtube in erster Linie für eine Art ShoutOut, bei dem jeder seine Meinungen und Ansichten herausbrüllt. Ob das dann immer so stimmt oder nicht, sollte jeder für sich selber entscheiden.


    Auf YouTube wird viel Bullshit erzähltt, das stimmt. Aber ich behaupte von mir nicht, dass meine Aussagen immer korrekt sind und wer das von sich behauptet, leidet allgemein an Selbstüberschätzung.


    "Klick- und Abogeil? Niemals!"


    Wer daran kein Interesse hat, kann seine Videos auch auf seiner [lexicon]Festplatte[/lexicon] Junge kriegen lassen. Vielleicht trifft es "geil" nicht so sehr, weil das nicht unbedingt als ganz besonders positiv aufgenommen werden muss, aber Zuschauer, Kommentare und Aufrufe wünscht sich schlicht gesagt jeder Youtuber. Das zu leugnen, bedeutet für mich soviel, zu leugnen, dass ich gerne Sauerstoff atme und Döner esse. Vergesst es


    Ich bin nicht Klick- und Abogeil. Das Wort "geil" implitziert eine erregung auf eine bestimmte Sache. Ich freue mich über Aufrufe, Bewertungen, Abonnements und Kritik, aber ich habe NIE in einem Video behauptet man solle mich Abonnieren, Kommentieren oder das Video bewerten. Das mache ich nicht, denn ich finde: Jemand, der mich auf YouTube gefunden hat, sollte wohl genau wissen, was er sucht. Wenn er das bei mir nicht findet, muss er auch nicht abonnieren.


    Ich finde es auch schön, wie du bereits im zweiten Satz einen Gang zurückgeschaltet hast indem du "geil" entschärft hast, aber trotzdem steht es noch in der Überschrift.


    "Spiele ein Spiel nur, wenn du dich gut damit auskennst!"


    Diese Aussage trifft unter bestimmten Punkten zu. Plane ich ein Walktrough oder ein Tipps&Tricks, dann macht das garantiert Sinn. Aber um ein Spiel einfach nur locker flockig durchzumoderieren ist in meinen Augen ein sauberer Kommentierstil viel wichtiger und ansprechender. Die Frage ist doch, was genau und vor allem wen ich mit meinen Videos erreichen möchte. Tagelange Vorbereitungen für eine handvoll Zuschauer ergeben relativ wenig Sinn (außer, es ist Miss Youtube persönlich, die euch eine heiße Nacht verspricht :D), und Frust ist damit vorprogrammiert. Das soll nicht bedeuten, dass Fließbandarbeit cool wäre, aber die Verhältnismäßigkeit der Mittel steht doch auch bei Youtube definitiv im Vordergrund. Wer sich hier besonders viel Streß macht, wird nicht all zu lange bei dem Hobby bleiben wollen. Für mich persönlich ist ein locker moderierter Part mit einem Spiel, dass "mein" Tuber noch gar nicht kennt, spannender, als wenn schon alles im Vorfeld bekannt und 100 mal geprobt wurde.


    Ich bereite mich auf manche Sachen für YouTube schon tagelang vor und krieg nur wenige Views. Na und? Ich will mit meinem Produkt ja auch zufrieden sein. Wenn andere das auch sind, dann ist das doch toll.


    Deinen beiden ersten Sätzen stimme ich gänzlich zu.


    "Du darfst dich nicht verstellen! Bleib´ so, wie du bist!"


    Wer ist eigentlich auf diese Aussage gekommen? Dubstepintros und [lexicon]Call of Duty[/lexicon], [lexicon]Minecraft[/lexicon] und Battlefield4 in Kombination mit dieser Aussage gibt es so viel wie Sand am Meer. Euch macht es Spaß, mit verstellter Stimme zu moderieren? Dann tut es! Euch macht es Spaß, euch vor der Kamera zu verkleiden und in eine andere Rolle zu schlüpfen? Dann tut es! Hey, ihr wollt unterhalten, und vielleicht ist es genau das, was euch und euren Kanal interessant macht! Schaut doch an, was im Fernsehen läuft - Schauspieler von Atze Schröder bis zu den Darstellern in GZSZ, von CSI zu Star Trek - das sind alles Schauspieler, und sie machen einen guten Job. Wenn ihr Freude daran habt euch zu verstellen, euch ein Image aufzubauen und den Leuten zu zeigen, dass eure Videos unterhaltsam sind und verdammt viel Spaß machen, dann tut es einfach!! Was spricht dagegen?! Das soll nicht bedeuten, dass ihr euch verstellen müsst, aber ihr dürft es - und das ist der große Unterschied. Tut das, woran ihr Freude habt!


    Es geht darum, dass Anfänger in der Regel zu steif rüberkommen, wenn sie sich verstellen. Ansonsten hast du natürlich recht. Jedoch: Wenn du ein Video kommentierst wie Atze Schröder, schalte ich ab.

    GTA 4 - [...] keine [...] Helikopter (erst in den Addons)


    Natürlich kannst du dir auch einfach Helikopter beim Helipad im Süden klauen (das ist an der selben Stelle, wie im echten NYC). Es gibt Helikopter und das sogar fast zu jeder Zeit, nachdem du erstmal in Algonquin (also dem Manhatten-Verschnitt) warst. Vorher sah ich auch noch nicht den Grund dafür.


    Ich stimme dir bei den Nebenmissionen und dem Designen des Charakters zu, allerdings muss ich sagen (und jetzt kommt der Shitstorm gegen mich): Ich fand die Vorgänger, insbesondere GTA: SA, zu albern. Mir hat der intelligente Witz gefehlt. Die Maps sind zwar riesig, aber verhältnismäßig leer. Ich kann Ropchstar North auch verstehen, wenn sie einen Charakter, dessen Persönlichkeit so tief ist, wie Nikos nicht allzusehr designen wollen, aber wenigstens Kleidungstechnisch hätte man da noch deutlich mehr machen können.


    Cities in Motion 2 - Das erste habe ich nicht gespielt, das zweite schon... und es war ein Fehler! Es ist so schwer, dass man nicht ins Plus kommt (ok es gibt ein Trick, aber der dauert zu lange). Zudem grafisch zwar schick und schön, aber langweilig, ich dachte, ich wäre in New York und nicht in einer 50k Einwohner-Stadt. Schade, dabei sollte der erste Teil eins der besten Wirtschaftssimulationen sein (es gibt auch gute Simus )


    Jap. Genau das habe ich mir nach der ersten Stunde spielen auch gedacht.


    Schlechte Spiele... diverse Simulatoren...
    Es gibt da für mich 3 Arten:
    1. AAA
    2. versucht und nicht gekonnt
    3. Geldmacherei


    Das Erste wären so Simulationen wie X-Plane, der MS Flight Simulator X, der Eurotruck Simulator 2 oder auch Trainz, die nicht nur grafisch sehr ansprechend sind, sondern auch physikalisch auf höchstem Niveau. Natürlich zählen da auch Rennsimulationen dazu, aber die lass ich hier mal außen vor.
    Das Zweite sind beispielsweise so Spiele wie dieses Feuerwehrspiel, was Gronkh mal gespielt hatte. Die Idee war gut, genau wie der Ansatz und die allgemeine Umsetzung. Allerdings hat das Spiel nicht professionell gewirkt und Unity war nicht wirklich in der Lage ein großes Straßennetz zu [lexicon]rendern[/lexicon]. Auch der [lexicon]OMSI 2[/lexicon], der teilweise zu viel des Guten ist, gehört für mich in die Kategorie, denn auch er ist ein Ansatz mit Herz (zum Realismus), aber auch er wirkt eher unfertig.
    Das Dritte ist der Bullshit, den es zu hauf in erdenklichen Versionen gibt, meist mit einer Nummer dahinter, die eine Jahreszahl andeutet...


    Letztere zählen für mich zu den schlechtesten Spielen, die ich je gespielt habe. Zum Glück habe ich nie für einen Geld ausgegeben, sondern nur die Demo gezockt und einmal eine CD von nem Kumpel geliehn (denn die Teile haben nichtmal Seriennummernschutz). Sie wollten mir Realismus bieten und ich bekam schlechte Physik, kombiniert mit schlechter Grafik und schlechtem Gameplay.

    Mein Ziel ist es, einer der Channel mit den meisten Videos zu sein - und da bin ich aktuell auch schon aufm guten Wege leider gibts soweit ich weiß keine Übersicht wer die meisten Videos hat ._.


    Platz 1 wirst du nie erreichen: Unangefochtener Platz 1
    Was ich erreichen will?
    - Spaß haben (das ist das Wichtigste für mich)
    - Anderen etwas von meinem Wissen über Spieleentwicklung abgeben
    - Erfahrungen sammeln

    Wenn man sich die Laufbahn von [lexicon]Zelda[/lexicon] so anschaut kann man Teil 2 schon als Ausrutscher bezeichnen, da ja die anderen Teile ja ihre Vogelperspektive hatten. So nach dem Motto: Zurück zum Anfang.


    Die hatten halt damals noch mit dem Stil experimentiert. Mir persönlich hat es gefallen, aber die Kunden wollten lieber den Stil des ersten, also haben sie ihn auch bekommen.


    Weil Teil 2 war ja nun doch mehr ausrutscher, da ja die anderen Titel danach wieder ihre Klassische Vogelsicht hatten

    ^^


    Etwas gewagt den zweiten Teil einer Reihe, deren Erfolg man nie zu schätzen glaubte, als Ausrutscher zu betiteln, findest du nicht? Das kannste vielleicht bei Teil 4 oder 5 bringen, aber gleich beim zweiten...
    Aber davon ein Remake wäre echt nice... wobei ich es schwierig fände es anders umzusetzen, da die Gameplayelemente nur so funktionieren, wie es dort angewendet wurde... aber man könnte es in 3D machen... das wär schön...

    Ich war ja ein riesen Fan von den [lexicon]Pokémon[/lexicon] Feuerrot & Blattgrün Editionen. Gen 1 war einfach schön und die Remakes wurden klasse umgesetzt.

    :)


    Ich fand HeartGold und SoulSilver sogar noch besser. Nicht zuletzt, weil es eigentlich nur ein Remake von Kristall war, die ich persönlich weitaus besser fand, als Gold und Silber.

    Ja, hab da auch so meine Bedenken. Vor allem, da die 3D-Adventures, die mir spontan einfallen, ziemlicher Dreck sind

    :D

    Passt auch meiner Meinung nach einfach nicht so gut.


    Black Sails von Deck 13 war ganz gut. Auch deren Ankh- und Jack Keane-Reihe. Allerdings haben bspw. die 3D-Monkey Islands sehr enttäuscht. Ich finde, dass Adventures eine Art Bilderbuch-Feeling erzeugen, allein schon wegen der Erzählweise. Da wirkt für mich 3D irgendwie fehl am Platze. Manchmal passt es, aber nicht bei den LucasArts Titeln.

    Hab mir immer eine "ordentliche" Erweiterung zu [lexicon]Stronghold[/lexicon] Crusader gewünscht. Klar... Es kamen Patches, es kam [lexicon]Stronghold[/lexicon] 2... Aber das war nicht zwingend das Selbe.


    Die Engine, die Aufmache, die Grafik, die Einheiten... Es sollte nicht zwingend anders sein, aber hald neu. Mehr Computer Gegner, mehr Missionen, mehr Einheiten - das würde (mir) schon reichen. Und genau so würde ich es auch gestalten, denke ich.

    ^^


    Bin da mal auf [lexicon]Stronghold[/lexicon] Crusader 2 gespannt... wird bestimmt nicht schlecht. hat ja auch neue Gegner, so wie ich das mitbekommen habe. Aber ich fand es toll, dass sie damals einen umfangreichen Leveleditor dazugepackt hatten.


    Ich zähle mich zu den Menschen, die wahrscheinlich für immer auf [lexicon]Half Life[/lexicon] 3 warten müssen.

    :(


    Wenn ich denn bei Valve arbeiten würde, ich würde mich sofort dransetzen. Aber ich warte lieber auf ein Episode 3, damit die Episode-Storyline erstmal abgeschlossen ist...


    Mirror's Egde 2 (dass es kommt ist klar - mehr nicht)


    Bei PCGames schrieben sie was von "vorraussichtlich 2016"... das kann noch dauern.


    Day of the Tentacle 2 fände ich ziemlich cool. Grafisch am Besten wie die [lexicon]Monkey Island[/lexicon]-Remakes oder The Book of Unwritten Tales gehalten, also klassischer 2D-Point&Click-Adventure-Style.


    Das wär echt cool. Oder ein HD-Remake vom Vorgänger, was ja leider mit dem Abschuss von LucasArts ziemlich ins Wasser gefallen ist... Aber auf keinen Fall 3D. P&C in 3D sind irgendwie gar nicht meins... hab auch ein wenig bedenken bei Daedalics [lexicon]The Whispered World[/lexicon] 2...



    Ich warte auf das angekündigte neue RollerCoasterTycoon für PC. Nachdem EA die Tablet-Version angekündigt haben, haben die noch was nachgeschoben, aber 100% drauf vertrauen tu ich da nicht.
    Ich hätte gerne Neuauflagen der ganzen Tycoon-Spiele. Am liebsten in der Grafik der neuen Anno-Teile und von einem Entwickler, der mit Herzblut dran saß.

    Crysis 3 hier als Beispiel sieht super aus. Aber das war es dann auch schon. So ging es mir bei Crysis 2.


    Das kommt davon, wenn man nur Master-Informatiker von den Unis ankarrt und für einen Hungerlohn an der CryEngine programmieren lässt. (Gut, etwas übertrieben, aber das macht CryTek nunmal aus) Da werden nie [lexicon]Spiele[/lexicon] rauskommen, die auf dem Markt groß bestehen werden, wenn man sich nicht professionelle Designer anschafft oder vielleicht auch mal mehr Geld an seine Mitarbeiter zahlt...


    Aber ein Outlast würde in 2d nicht so eine Wirkung erzielen wie in 3d.


    Ist kein wirkliches Argument. Genau wie die meisten hier. Ein Outlast würde in 2D gar nicht erst existieren. Du kannst nicht sagen "Ein Spiel würde so oder so nicht seine Wirkung erzielen". Das Spiel wurde von vorne herein für die [lexicon]Unreal Engine[/lexicon] designt. Dass das nicht woanders so funktionieren wird, ist klar.


    Anekdote hierzu (Achtung! Spoiler zu Ubisoft Spielen! Ich pack das mal nicht in einen eigenen Spoiler, dafür ists mir zu wichtig. Aber wer Far Cry 3 und Watch_Dogs in keinster Weise gespoilert bekommen will, der sollte hier mit Vorsicht weiterlesen.):
    Ich hab mich neulich mit meinen Kollegen mal über Ubisoft unterhalten. Die [lexicon]Spiele[/lexicon], die sie (also Ubisoft Montreal und Co., nicht Related Designs oder Blue Byte bspw., halt Ubisoft selbst) entwickeln haben alle eine AAA-Fassade ohne viel Inhalt. Die meisten werden zunächst sagen: Naja, also ich fand Assassins Creed IV, Far Cry 3 und Watch_Dogs schon sehr beeindruckend. Oh, das sind sie, keine Frage, und es sind auch sicherlich [lexicon]Spiele[/lexicon], die ich weiterempfehlen würde, aber: Viele haben bei Far Cry 3 bspw. die Missionen gelobt, insbesondere die Ersten, bei denen man die Welt erst noch kennen lernt und natürlich die mit dem Hanffeld. Doch gerade diese Missionen sind eigentlich entweder Laufsimulationen oder Schusswechsel, denn was anderes passiert in dem Spiel eigentlich auch nicht... und die Bossfights sind der größte Witz. Anstelle eines epischen Kampfs hat man wieder einen Laufsimulator vor sich gespickt mit einigen schnellen Tastendrücken (QuickTimeEventMassaker) und der Gegner liegt am Boden.
    Das Problem dabei: Ich habe mich natürlich mit meinen Kollegen unterhalten, wie man die Missionen besser hätte designen können. Natürich hatten wir Ansätze, aber diese waren auch alle nicht 100% zufriedenstellend, denn irgendwas fehlte. Wir kamen zu dem Schluss, dass nicht wir, die, die versuchten zu designen, Schuld haben, dass da nichts sinnvolles draus wird, sondern das Spiel selbst. Es wurde von vorneherein so konzipiert, dass die Spielmechanik so, aber auch nur genau so zu funktionieren hat. Natürlich fahren da alle anderen Ideen gegen die Wand, wenn man nicht Kernelemente der Spielmechanik miteinbezieht. Leider waren es genau diese, die uns störten. Neben der misslungenen Welt natürlich, das steht außer Frage. Ich glaub ich mach da mal ein Video zu, warum Far Cry 3 kein gutes Spiel ist... aber nicht heute...
    Naja, wie dem auch sei, lange Rede, kurzer Sinn: Die [lexicon]Spiele[/lexicon] werden bereits zu Beginn in eine Richtung designt, was dazu führt, dass andere Elemente ausgeschlossen werden müssen. Während in Far Cry 3 die Forderung an den Spieler zurückging und sich auf die QTEM (siehe oben) beruft, wenn es um Spannendes geht, verlangt ein Outlast nunmal auch 3D-Grafik, und zwar eine ordentliche, die durch die Unreal 3 auch geboten wird, das steht außer Frage. (Spoiler Ende)


    Meine Meinung zu "Retrogamer oder Grafiknutte":
    Ich bin auf jeden Fall eine Grafiknutte. Und Retrogamer. Also Beides.
    Grafiknutte bin ich vor allem, weil ich selbst Spieleentwickler bin und bei mir auch immer versuche das Beste rauszuholen, wenn ich mit Texturen, Modellen, Shadern und Partikelsystem hantiere. Ich [lexicon]spiele[/lexicon] [lexicon]Spiele[/lexicon] wahrscheinlich auch mit anderen Augen, als die meisten hier. Daher kommen Diskussionen, wie die über Ubisoft zustande. Mit einem Kumpel im Multiplayer rumhängen und das UV-Mapping von Steinen bewerten ist übrigens auch ein netter Zeitvertreib...
    Für mich muss ein Spiel eines sein: Schön. Nicht Fotorealistisch, wenn es nicht sein muss, aber ich erwarte, dass ein Spiel seinem Genre, seiner Zeit und vor allem Designkonzept gerecht wird. So fühle ich mich in einem Spiel mit Echtzeitschatten und -reflektionen wohler, als in einem ohne, sofern es denn relevant ist. Wenn ein Spiel mir Realität vorgaukeln will, dann soll es das aber auch in seiner Grafik zeigen (siehe [lexicon]Hitman[/lexicon]: Absolution auf Ultra oder eben jene Ubisoft [lexicon]Spiele[/lexicon], auch auf Ultra). Wird mir allerdings ein Spiel von einem namenhaften Publisher/Entwickler vorgelegt, der mit N beginnt und mit intendo aufhört, dann erwarte ich nicht, dass die Grafik aussieht, als seien die Charaktere real, denn das will mir das Spiel auch gar nicht mitteilen. Ein Mario, ein Link oder ein Donkey Kong sind nicht gerade die, denen ich außerhalb der [lexicon]Spiele[/lexicon] begegnen könnte (wär zwar lustig, aber... anderes Thema). Ich "verzeihe" es den Spielen in dem Fall aber auch nicht, dass sie eben jene Grafik besitzen, ich finde es sogar besser. Klar, ein hoher Polycount sieht immer besser aus, aber wozu, wenn die Texturen doch auch eher einfarbig und auf Comic ausgelegt sind.
    Ich finde, dass man gar keinen so großen Unterschied zwischen Grafik und Alter (was Retro ja eigentlich impliziert) machen muss. Ich bin mit beidem zufrieden und bin auch froh, dass beides existiert. Die Grafik muss nur für ihr Spiel angemessen sein, und ich bin zufrieden.


    Noch ein kurzer Nachtrag: Ich hab mit der [lexicon]Need for Speed[/lexicon] Reihe nach NFS:Porsche aufgehört, weil mir das Gameplay nicht mehr zugesagt hat. Mir war dabei die Grafik dann auch egal. Das Einzige, was ich bei einem guten Rennspiel will ist eine gute Fahrphysik.

    Wieso nicht? Der Vorteil ist doch ein günstigerer Preis und vielleicht der, dass die Community mit ihren Vorschlägen das Spiel ein Stück weit formen kann. Und ich sagte ja auch, man hat fast immer einen Vorteil.

    ;)


    Wenn die 18,99 € auf [lexicon]Steam[/lexicon] "günstiger" vorkommen, bitte. Und man hat nicht fast immer einen Vorteil, sondern eigentlich nie. So viele AAA-Titel mit Vorbestellung kommen im Jahr gar nicht raus um die ganzen überteuerten [lexicon]Indie[/lexicon]-Titel abdecken zu können, die alle im Early Access Sumpf versinken. Mag sein, dass im [lexicon]Indie[/lexicon]-Markt viele Perlen dabei sind, aber seien wir mal ehrlich: Es gibt soooo viele Spiele, die von ganz wenigen Leuten entwickelt wurden... sind sie deshalb gut? Ich bin selbst Indieentwickler und kenne auch noch einige andere Studios. "[lexicon]Indie[/lexicon]" ist kein Qualitätssiegel, AAA aber in der Regel schon.


    Na die hat man heute ja fast immer.


    Also ein Early Access zu kaufen würde ich auch als Vorbestellung einteilen. Und das geht ja auch bei [lexicon]Indie[/lexicon]-Titeln.


    Da widersprichst du dir aber selbst: Du hast bei Early Access KEINE echten Vorteile. Wenn das Spiel stuck in Development ist, dann hast du dir eine Alphaversion für 20 € gekauft, die es nichtmal in die Beta geschafft hat. Richtige Vorbestellung bei AAA-Titeln bringen dir Vorteile, wie Preisnachlass, exklusive Inhalte, Fanartikel, oder Ähnliches. Early Access bringt aber nur einem was: Dem Entwickler. Der kriegt Geld für etwas, das nichtmal fertig ist. Als würdest du ein Auto kaufen, aber die Spiegel, Lenkrad und Sitze fehlen. Aber hauptsache, es kann schonmal vorwärts fahren, und der Preis ist genauso hoch, wie mit.
    Versteh mich nicht falsch, ich kaufe auch Early Access Titel, wenn ich sie gut finde, aber Vorteile habe ich davon nicht.

    Ich geb auch mal 'ne Kurzanleitung, wie man einen Server in [lexicon]Minecraft[/lexicon] erstellt:
    -Port öffnen
    -IP+Port eintragen
    -beliebige Einstellungen vornehmen
    -server-jar mithilfe von batch mit mehr RAM und ohne Interface starten um bessere Performance zu haben


    Fertig.


    ich empfinde die 20 Minuten als zu lang und die Audioqualität zu schmerzhaft für die Ohren... sorry.

    Was mache ich nur in diesem Forum? Wo sich erwachsene Menschen, wie kleine Kinder im Sandkasten, mit Dreck bewerfen, sich beschimpfen und das alles nur, weil jemand ein paar Lösungsansätze für ein Programm geliefert hat, das nicht [lexicon]MeGUI[/lexicon] heißt. Wenn das hier ein Moderator liest: Mach bitte den Thread zu, der kann auf Anfrage wieder geöffnet werden, aber das hier ist einfach nur noch peinlich...


    [lexicon]Frameserver[/lexicon] + [lexicon]MeGUI[/lexicon] = Problem mit Größe gelöst. Zum Schneiden ist Vegas Pro trotzdem besser als 90% aller Schnittprogramme. Es ist einfach zu bedienen und trotzdem umfangreich. Vergleichbar mit Adobes Premiere. Das Encoding ist nicht schlecht, es ist nur nicht für Online-Streams ausgelegt. Dinge werden nicht besser oder schlechter, wenn man sie von ihrem ursprünglichen Konzept weg leitet und damit etwas anderes machen möchte. Sie sind nur nicht mehr so geeignet.