FreeSpace: Operation Templar

  • Name: FreeSpace: Operation Templar
    Autor: Deepstar
    System: PC
    Angefangen am: 08.03.2013
    Fertiggestellt am: 14.03.2013
    Genre: Weltraumsimulation
    Beschreibung: Nach dem Erfolg von FreeSpace: The Great War war klar, dass es einen Nachfolger geben würde, zwar erschien im selben Jahr 1998 mit FreeSpace: Silent Threat zwar auch noch eine Erweiterung, allerdings genoss FreeSpace 2 bereits höchste Priorität im Entwicklungsprozess und daher war es auch schon ein Jahr nach dem ersten Teil soweit, dass FreeSpace 2 das Licht der Welt erblickte. Gab es bei FreeSpace: The Great War einzelne Koop-Missionen die ohne Zusammenhang einfach während des Großen Krieges spielten, erschien bei FreeSpace 2 gleich eine gesamte Koop-Kampagne, die man gemeinsam mit maximal drei anderen Leuten zusammen durchspielen konnte: Operation Templar.
    Mit Operation Templar war es daher möglich erstmals von offizieller Seite aus eine komplette Geschichte mit seinen Mitspielern zu erleben. Dabei setzte Volition Inc nicht einfach auf eine Koop-Version der Hauptkampagne, sondern schickte die Spieler in eine exklusive vollkommen neue Handlung die tatsächlich den endgültigen Übergang von FreeSpace: The Great War und FreeSpace: Silent Threat zu FreeSpace 2 bildet. In dieser Kampagne wird nämlich der Handlungsfaden rund um die Hammer of Light genannte vasudanische Rebellenorganisation, die zu Zeiten von FreeSpace: The Great War gegründet wurde, zu einem Abschluss gebracht. Mehrere Jahre vor FreeSpace 2 angesiedelt ist Operation Templar die erste größere Militäroperation der neugegründeten GTVA, der Galaktisch Terranisch Vasudanischen Allianz dem Nachfolgebündnis der GTA und PVN aus dem Vorgänger. Begann der Vorgänger noch zu Zeiten des vierzehnjährigen Krieges zwischen Menschen und Vasudaner brachte das Auftauchen der Shivaner beide Rassen dazu, zusammen zu arbeiten um gemeinsam zu überleben. Aus dieser ursprünglichen Zweckgemeinschaft entwickelte sich in der Folgezeit viel mehr, nämlich ein wirklicher Zusammenschluss beider Rassen um die Gefahren aus der Zukunft gemeinsam zu begegnen.
    Aufgrund, dass diese Kampagne ursprünglich dafür entworfen wurde, dass maximal vier Spieler gemeinsam innerhalb einer Multiplayersession eine gesamte Kampagne durchspielen können, ist diese Kampagne nicht sehr lang und lässt sich innerhalb weniger Stunden durchspielen. Operation Templar erschien erstmals im Zuge des Release vom FreeSpace 2: Dimension Pack auch als Einzelspielerversion, diese Version war allerdings nicht ausbalanciert, weil man tatsächlich die Missionen unverändert ließ und wirklich nur die Fähigkeit, diese Kampagne auch im Einzelspieler zu spielen aktiviert wurde. Im Zuge des FreeSpace Ports, der FreeSpace 1 Portierung auf FreeSpace 2, wurde auch Operation Templar grundlegend überarbeitet und nicht nur von den Missionen auf Einzelspieler zugeschnitten, sondern es wurden auch ein paar Schiffe und Objekte hinzugefügt, wie auch eine Passage in dieser Kampagne vollkommen durch die Community neu vertont wurde.
    Ich spiele das Spiel erstmals in dieser angepassten Fassung und wie immer auf einen etwas erhöhten Schwierigkeitsgrad, nämlich dem dritten anstatt dem zweiten. Wie bei meinen anderen FreeSpace Let's Plays, gibt es auch diesmal einen von mir ausgedachten Charakter der Logbucheinträge als Videobeschreibung nieder schreibt. Nach Ensign-Lieutenant Commander Anthony Gideon und Lieutenant Patrick Dustain wird es Zeit, dass eine Frau mal die Hauptrolle spielt, in Operation Templar darf sich daher Captain Magareth Harlesson ins Cockpit setzen und der feindlich gesinnten Vasudanischen Splittergruppe den Gar aus machen.
    Altersfreigabe: USK 12
    Audio-Kommentar: Ja
    Blind: Nein, da ich die unangepasste Version kenne.
    Spielsprache: Englisch
    Spielauflösung: 1920x1080
    Maximal verfügbare Videoauflösung: 2048x1152
    Weitere Let's Plays der Reihe: FreeSpace: The Great War & FreeSpace: Silent Threat: Reborn (FreeSpace: Silent Threat)




    Videos:
    Playlist
    #001 - Für das höhere Wohl
    #002 - Zurück im Alpha Centauri-Dreieck
    #003 - Rettung der Geiseln
    #004 - Der letzte Hammerschlag

  • Wie immer bei mir, wurde Folge 1 hierher verschoben. Folge 2 ist aber auch gleich dabei :-).


    #001 - Für das höhere Wohl
    Beschreibung:
    Die Beschreibung ist darauf ausgelegt, immer vor der Folge gelesen zu werden, da sie über Ereignisse berichtet, die vor dem Video stattfanden!


    ### Personal Log ###
    # Captain Magareth Harlesson
    # GTD Nereid


    Ich bin sicher auf der Nereid angekommen, wie schon in meinem letzten Bericht erwähnt wurde ich aufgrund meiner Dienste an Bord der GTD Vindicator zur Nereid versetzt, damit geht es für mich wieder direkt an die Front, denn hier gibt es ersten Berichten zur Folge ein großes Hammer of Light Problem. Die haben zwar mit dem Sieg über die Shivaner ziemlich an Bedeutung verloren, aber durch Gründung der GTVA vor ein paar Monaten kamen die wieder auf. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt einen richtigen Kampfeinsatz geflogen bin, das ist sicherlich fast ein halbes Jahr her, als wir dieses Piratennest ausgehoben haben. Tatsächlich konnten wir uns in der letzten Zeit nur gegen irgendwelche Drohnen fit halten. Ich hoffe ich werde hier meinen Vorschusslorbeeren, mit denen ich hier angekündigt wurde, auch durchaus gerecht werden. Denn mir fehlt tatsächlich die Kampferfahrung. Aber daher tut es vielleicht auch mal wieder ganz gut direkt in die Action geworfen zu werden. Mirfak war einfach zu ruhig und Gift für ausgebildete Kampfpiloten. Seit dem Ende des dortigen Piratenclans war unsere Aufgabe tatsächlich nur eine langweiligere Patroullie und Eskortmission nach der anderen, keine Überraschungen, keine Shivaner, keine Hammer of Light und nicht einmal neue Piraten ließen sich blicken. Über Langeweile brauche ich mir hier aber wahrscheinlich nicht beschweren, nachher soll es eine Ansprache geben, wo der genaue Zweck unseres Aufenthalts bekannt gemacht wird. So wie ich mich bereits umgehört habe, bin ich Teil eines komplett neu zusammengestellten Geschwaders für die folgende Operation. Diese soll tatsächlich auch die erste richtige militärische Operation der GTVA sein, was mir näher bringt, dass es auf vasudanischer Seite wohl ähnliche Versetzungen im Gange sind. Die GTVA scheint nun bei der Hammer of Light endgültig ernst zu machen, durch die ganzen Quereleien nach dem großen Krieg und der anschließenden Hades Rebellion war ja bisher weder die PVN noch die GTA dazu in der Lage gewesen.
    ### Personal Log Saved ###



    #002 - Zurück im Alpha Centauri-Dreieck
    Beschreibung:
    Die Beschreibung ist darauf ausgelegt, vor der Folge gelesen zu werden, da sie über Ereignisse berichtet, die vor dem Video stattfanden!


    ### Personal Log ###
    # Captain Magareth Harlesson
    # GTD Nereid


    Die Operation Templar, für die ich auf die Nereid versetzt wurde, ist nicht so erfolgreich angelaufen, wie wir es uns erhofft haben. Wie ich schon im letzten Logbucheintrag vermutet habe, gibt es hier ein Hammer of Light Problem und diese Operation soll dazu da sein, die Hammer of Light endgültig auszulöschen und dafür wurden wirkliche Toppiloten hierher versetzt um die Hammer of Light mit den besten Leuten zu konfrontieren. Ich persönlich bin da wirklich überrascht, wie sie da auf mich gekommen sind, ich persönlich habe zwar schon einige Dienstjahre hinter mir und würde mich durchaus zu den Veteranen zählen, schließlich bin ich ja auch seit Jahren Geschwaderführerin auf der Vindicator, aber ich war trotzdem nie eine die sich irgendwie in den Vordergrund drängt oder Schrecken unter den Feinden verbreitet, mein Name befindet sich auf Abschussliste der Vindicator schließlich nur im oberen Viertel. Das heißt nicht, dass ich mich nicht geehrt fühle Teil dieses auserwählten Kreises zu sein oder dass ich die Wahl vom Oberkommando anzweifeln würde, sie werden sicherlich Ihre Gründe gehabt haben meinen Namen auf die Liste der Piloten für diese Operation zu schreiben. Ich muss aber doch sagen, dass es in meinem Geschwader durchaus andere Namen geben würde, die mehr Fähigkeiten mitbringen als ich und in meinen Augen die kompletteren Piloten sind.


    Leider haben wir bereits zu Beginn der Operation durchaus einen Rückschlag erleiden müssen. Der Hammer of Light gelang es die GVD Anhur zu übernehmen, Admiral Khu gefangen zu nehmen und auch noch wichtige Prototypen zu stehlen. Eigentlich war es unsere Aufgabe die Kaperoperation zur Rückeroberung zu überwachen, leider hatten sich die Missionen vollständig geändert, die Hammer of Light hatte das Schiff bereits vollständig unter Kontrolle gebracht und war bereits auf dem Weg nach Alpha Centauri, eine Rückeroberung war daher nicht möglich. Wir mussten den Zerstörer leider vernichten um zu verhindern, dass sich die Anhur mit der Hammer of Light Flotte trifft. Natürlich mussten wir damit viele Opfer und Verluste auf Vasudanischer Seite hinnehmen, bestimmt hat sich Command bei dieser Entscheidung nicht sehr leicht getan, aber ich denke wir haben für die Zukunft mehr Leute vor diesem Schiff gerettet als wir an Bord opfern mussten. Tatsächlich habe ich im Moment auch gar keine Zeit um wirklich genau darüber nach zu denken, ob es nicht hätte auch eine andere Lösung geben können, denn wir haben nur eine kurze Verschnaufspause erhalten und werden gleich schon die nächsten Einsatzziele in Empfang nehmen.
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  • #003 - Rettung der Geiseln
    Beschreibung:
    ### Personal Log ###
    # Captain Magareth Harlesson
    # GTD Nereid


    Der von der Hammer of Light angerichtete Schaden, haben wir glücklicherweise verringern können. Zwar haben wir die Anhur verloren, allerdings gelang es uns in der letzten Mission die Prototypen zu vernichten. Wir konnten den richtigen Transporter identifizieren und zerstören und damit die Technologie aus dem Spiel nehmen, da durch geht es jetzt nur noch um die Geiseln und wir können uns durchaus glücklich schätzen, dass für die Hammer of Light die Geiseln einen viel größeren Wert haben, als diese Prototypen. Denn die wurden glücklicherweise verschont und sind jetzt auf dem Weg nach Aldebaran. Admiral Khu wurde allerdings nach Sirius gebracht und wurde entsprechend von den Geiseln entfernt. Meine Staffel hatte sich entschieden und nach Sirius zu fliegen, während ich einen weiteren Flügel zur Verfolgung der Geiseln beauftragt habe. Unsere Verfolgung im Sirius Sektor wurde jäh unterbrochen als wir von Hammer of Light Streitkräften abgefangen wurden, allerdings konnten wir bereits den Kurs in eine bestimmte Richtung vorausberechnen, die Hammer of Light wird ohne unser Wissen definitiv das System nicht mehr verlassen können, die Nereid befindet sich mittlerweile in Alpha Centauri und überwacht die Knoten nach Vasuda, Sirius und Aldebaran und die Vasudaner befinden sich im Deneb System und starten von dort aus Operationen ins Sirius System, sie werden den Aufenthaltsort der Hammer of Light daher in wenigen Tagen offenbart haben. Und Regulus ist ja sowieso unter unserer Kontrolle. Die Aufgabe der Beta-Staffel war dagegen schon erfolgreicher, sie konnten an den Geiseln dran bleiben und ermitteln, wohin sie fliegen. Da sich deren Kurs mit der ungefähren letzten Sichtung eines Hammer of Light Zerstörers kreuzt, scheint ziemlich klar, wohin die Geiseln gebracht werden. Im Moment werden Vorbereitungen getroffen und wir haben etwas Zeit zum Verschnaufen. Auch wenn die Zeit natürlich drängt, schafft es die Hammer of Light die Geiseln sicher auf einen Zerstörer zu bringen, gibt es für uns kaum noch eine Gelegenheit sie zu retten, außer durch den von Ihnen geforderten Austausch. So ist unsere Aufgabe aber natürlich noch nicht vorbei und wir werden entsprechend alles tun um die Geiseln zu retten und sie für den Verlust der Anhur bezahlen zu lassen. Ich bin zwar der Meinung, dass es Möglichkeiten gegeben hätte, sie zurück zu erobern, dies wäre aber vielleicht nur unter größeren Verlusten möglich gewesen, daher war dies womöglich die beste Wahl in dieser Situation.
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  • Und das war es auch schon wieder mit dieser Kampagne, ich hoffe Ihr hattet trotzdem Spaß :-)


    #004 - Der letzte Hammerschlag
    Beschreibung:
    ### Personal Log ###
    # Captain Magareth Harlesson
    # GTD Nereid


    In unserer letzten Mission mussten wir wirklich volles Risiko gehen. Wie ich schon im letzten Logbucheintrag angedeutet habe, mussten wir die Geiseln aus den Fängen der Hammer of Light befreien. Dabei lief bei der Planung durchaus etwas schief, denn als wir im Missionsgebiet ankamen, waren die Transporter direkt schon im Landeanfllug auf die PVD Tanis. Wir hatten entsprechend kaum Zeit unsere Mission erfüllen zu können, glücklicherweise hatten die Vasudaner offenbar nicht mehr damit gerechnet, dass wir sie direkt beim Zerstörer angreifen würden und hatten daher noch die Gelegenheit die Frachter zu deaktivieren, bevor wir es mit den vollen Jägergeschwadern der Hammer of Light zu tun bekamen. Allerdings war es in der Folgezeit entsprechend schwierig, unsere Marines zu beschützen, denn als dessen Transporter ins Missionsgebiet kamen, hatten wir es natürlich schon längst mit den ganzen Jägergeschwadern zu tun, glücklicherweise konnte ich und meine Staffel die Vasudaner lang genug davon überzeugen, dass wir deutlich gefährlichere Ziele sind, womit wir, teilweise unter Einsatz unseres Lebens, in der Lage waren die Geiseln direkt vor den Augen eines feindlichen Zerstörers zurückzuholen. Wir haben der Hammer of Light am heutigen Tage gleich eine doppelte schwere Niederlage zugefügt, nicht nur haben sie die Geiseln als Trumpf für Ihren Geiselaustausch verloren, sondern mussten erneut den Verlust eines Zerstörers hinnehmen. Die Reihen der Hammer of Light lichten sich im Zuge der Operation Templar ziemlich schnell. Aktuell ist die Nereid auf dem Weg nach Aldebaran um nun auch Admiral Khu zu retten. Unsere vasudanischen Alliierten haben den Aufenthaltsort des Admirals gefunden und blocken weiterhin die Sprungpunkte während wir rein gehen und den Admiral rausholen sowie den Ort der Gefangenschaft in Raumstaub verwandeln. Tatsächlich hat mir Vice Admiral Tashima, die ja diese Operation leitet, bereits verraten, das ich in Aldebaran die Sperrspitze bilde und die in mich gesetzten Erwartungen bisher vollkommen erfüllt habe, es ging also doch um Führungsqualitäten, die ich als zusätzliche Stärke in diese Operation reinbringen konnte. Der Vice Admiral gab mir auch die Freigabe zum Einblick in sämtliche Pilotenprofile, die an dieser Operation teilnehmen, ich soll persönlich meine Staffel für die folgende Mission zusammenstellen. Offenbar hat man sich bei der Auswahl der Piloten durchaus ein sehr genaues Bild der Kandidaten gemacht, in diesen Daten steht wirklich alles drin, was irgendwie für das Fliegen wichtig ist, über Ergebnisse in psychologischen Tests, Simulatoren, sowie ganz allgemein Stärken und Schwächen, alles mit Kommentaren der entsprechenden Kommandeure der Schiffe und Geschwaderführern versehen. Solche Informationen habe ich auf der Vindicator nicht einmal bei Leuten, über die ich seit Jahren des Kommando habe. Wenig überraschend ist, neben allen persönlichen Informationen natürlich und das es nicht gestattet ist über Details dieser Dateien zu sprechen, ich auch kein Einblick in meine eigene Datei habe, wäre auch zu interessant gewesen zu erfahren, welche Attribute mir zugeschrieben werden. Aber diese Geheimhaltung hat ja durchaus gute Gründe, schließlich könnte man sich ja gänzlich anders verhalten, wenn man weiß, wie andere zu einem stehen.
    Schließlich habe ich mich auch ohne dieses Wissens zu dieser Position vorarbeiten können, vielleicht stehe ich ja in 10-12 Jahren ja selbst im Kommando eines Großkampfschiffes.
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    Sowohl die Multiplayerversion für FreeSpace 2 als auch die Einzelspielerversion für den FreeSpace Port sind kostenlos. Beide Kampagnen sind jeweils bei FS2 und dem FSPort integriert, abgesehen vom FreeSpace Port ist daher keine weitere Installation notwendig.



    Gespielt wird der FreeSpace Port auf Version 3.3 mit den FSPort MediaVPs 3.6.13.


    Grundlage ist FreeSpace 2 SCP mit dem Inferno Build 3.6.16 und den MediaVPs 3.6.12

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