FreeSpace: The Great War

  • #021 - Überfall in der Werkstatt
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    # Lieutenant Anthony Gideon
    # GTD Galatea


    Diese Hammer of Light Typen sind endgültig total verrückt! In der letzten Mission sollten wir die Galatea aus Antares heraus eskortieren. Beim Sprungknoten wurden wir von einer großen Angriffsgruppe der Hammer of Light überrascht, die die Galatea unter allen Umständen aufhalten wollten. Dabei setzte die Hammer of Light tatsächlich Kamikaze-Angriffe ein um Ihren Schaden auch noch zu erhöhen. Jetzt vielleicht bei den Vasudanern nicht ganz so verrückt, aber als die HOL sogar einen ganzen Kreuzer auf Kollisionskurs brachte, war das doch sehr verrückt. Leider gelang es uns nicht ihn bei seinem verrückten Manöver zu stoppen und er bohrte sich in die Außenhülle unseres Trägerschiffes. Das Schiff überstand diesen Einschlag zwar, aber die Schäden sind trotzdem immens und zur Stunde werden die Verlustlisten noch immer angefertigt, erste Zahlen gehen von rund 1000 Toten aus, allein auf unserem Schiff. Das sind zwar nicht einmal 1% der Besatzung, aber das ist natürlich trotzdem ein schwerer Schlag. Der Admiral war nach unserer Rückkehr auch nicht wirklich erfreut, es gab eine üble Standpauke über unser mangelhaftes Eskortverhalten und bis auf weiteres sollen wir nicht mehr für Eskortmissionen eingesetzt werden. Darüber hinaus wurden wir vom Geheimdienst in Beschlag genommen und hatten nach Abflug der Galatea den Auftrag, einen anderen Sprungknoten im System zu untersuchen. Dort wimmelte es vor shivanischer Präsenz und konnten gerade noch sehen wie ein shivanischer Zerstörer abgeflogen ist. Es war ein kurzes Vergnügen, aber jetzt habe ich tatsächlich erstmals einen shivanischen Zerstörer gesehen, ich hoffe wirklich, dass es so einen nicht aus der Nähe sehen muss. Unsere Aufgabe war es dann die Präsenz zu säubern und shivanische Frachtcontainer zu sichern. Offenbar spekulierten die Shivaner direkt mit einem Angriff, denn sie ließen die Frachtcontainer ziemlich bereitwillig zurück. Eigentlich hätte uns das als Warnung dienen sollen, aber wir wollten die Gelegenheit natürlich nutzen, leider hatten die Shivaner kurzerhand unscannbare Sprengsätze in den Containern montiert, die gleich zwei unserer Transporter nebst Crew zerstörte. Zwar konnten andere Container wirklich gesichert werden, aber ob die wirklich neue Erkenntnisse bringen will ich wirklich bezweifeln. Denn an diese Container kamen wir allgemein viel zu einfach, die Shivaner versuchten zwar zu verhindern, dass sie selbst zerstört wurden, aber die Konsequenz zum Schutz der Container hatten sie dennoch nicht. Ansonsten kann ich nur eine gewisse Unruhe auf dem Schiff feststellen, nicht nur wegen den letzten Verlusten, sondern auch wegen dem wahrscheinlich bevorstehenden Angriff auf Vasuda Prime, nicht das uns das Schicksal der vasudanischen Heimatwelt egal wäre, aber ich denke die wesentlich größere Sorge betrifft eher unsere. Wissen die Shivaner wo die Erde liegt und werden sie die direkteste Route von Vasuda Prime nehmen oder bleibt uns noch etwas Zeit eine Möglichkeit zu finden, die shivanische Armada aufzuhalten? Dazu ist es wichtig Vasuda Prime zu verteidigen, denn ein Verlust des Heimatsystems kann schließlich die Moral eines ganzen Volkes brechen. Daher wäre eine Niederlage dort eine große Niederlage für uns alle.
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  • #022 - Allein unter Feinden
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    # Lieutenant Anthony Gideon
    # GTD Galatea


    Eins muss man den Shivanern trotz allem wirklich lassen. Die scheinen sich hier wie in Ihrer Westentasche auszukennen. Wir als Galatea wurden direkt nach Beta Aquilae geschickt um die Shivaner abzufangen, falls sie nicht unsere Blockade in Antares durchbrechen. Letztendlich sind sie sowohl unserer Blockade als auch der Galatea umgangen und sind jetzt überraschend im Deneb System aufgetaucht. Ich persönlich finde das einfach faszinierend, wir sind hier seit fast 20 Jahren in diesem Teil der Galaxie unterwegs und die Shivaner tauchen hier kurz auf und entdecken auf die schnelle uns total unbekannte Sprungverbindungen. Leider ist das, wie man sieht, ein für uns doch ziemlicher Nachteil, so können wir die Bewegungen der Shivaner nun einmal nicht wirklich vorausahnen. Wir selbst sind mittlerweile auch in Deneb angekommen um die Shivaner nun hier zu bekämpfen. Unser Oberkommando hatte einen wirklich besonders verrückten Plan, wir sollten tatsächlich einen shivanischen Jäger kapern um mehr über unseren Feind zu erfahren. Im Denebsystem hatten die Shivaner eine Art Reparaturdepot rund um einen Cain Kreuzer errichtet, fand ich persönlich auch etwas überraschend, dass die Shivaner solche Anlagen direkt an der Front errichten, entweder waren sie sich Ihrer Sache viel zu sicher oder Verluste von solchen Depots haben keinen wirklichen taktsichen Wert für die Shivaner. Nach dem Versagen in Sachen Eskortmissionen dachte sich der Admiral, das eine Angriffsmission eher für uns geeignet ist. Ich denke wir haben seine Erwartungen durchaus erfüllt, das Depot haben wir sehr schnell zerstören können und kein shivanisches Schiff konnte entkommen. Den Jäger den wir kapern sollten, haben wir auch. Ein Jäger der Dragon Klasse, ziemlich wendig und mit einem ziemlich starken Schildsystem ausgerüstet. Aber alleine hatte es selbst gegen eine ganze Staffel keine Chance. Das Schiff befindet sich gerade für Analysen in einem abgesperrten Bereich vom Hangar, ich bin gespannt was unsere Wissenschaftler und Techniker über die Technologie des Feindes herausfinden werden. Im Idealfall ermöglicht uns dieser Jäger einen Quantensprung in der eigenen Technologie. Und was mit dem shivanischen Piloten passiert ist? Erstmals hat man jetzt ein Video einer Kaperungsoperation im Antares System der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dort hatte ein Landungsteam einen Azrael Transporter betreten auf der Suche nach Shivanern. Keiner von Ihnen kehrte zurück und sie hatten nur Videomaterial zur Einsatzzentrale geschickt, worauf die Informationen in der technischen Datenbank basieren. Aber erst jetzt bekommen die Shivaner erstmals ein Gesicht und damit auch das Ende jeglicher Spekulationen man würde hier nur gegen Drohnen kämpfen.
    Und was es sonst so angeht, nun es hat zwischen mir und Christine nunmal doch gefunkt und wir sind jetzt offiziell zusammen. Mehr gibt es da aber aktuell noch nichts zu sagen, nur das es so oder so eine ziemlich gefährliche Liebschaft ist, schließlich weiß man nicht ob es noch einen morgigen Tag zusammen gibt. Daher sollte man das einfach mal langsam angehen und nicht gleich zu viel Gefühle reinstecken. Und wer weiß ob das überhaupt auf Dauer so funktioniert. Nicht nur wegen der Shivaner Willen, wenn man erstmal mehr mit jemand anderem zu tun hat hat man vielleicht auch schnell genug davon.
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  • #023 - Herzensbrecher
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    # Lieutenant Anthony Gideon
    # GTD Galatea


    Ich bin tatsächlich noch am Leben! Ehrlich gesagt hatte ich noch nie soviel Angst wie in der letzten Mission. Ich wurde dazu auserwählt den erbeuteten Dragon zu fliegen. Leider eine ziemlich geschwächte Version davon, weil es unsere Techniker es tatsächlich geschafft haben, alles kaputt zu machen, dass man überhaupt froh sein kann, dass die Kiste überhaupt irgendwie noch fliegt. Auf jedenfall wurde ich zu einer sehr riskanten Aufklärungsmission geschickt. Ich sollte zum Shivanisch besetzten Sprungknoten fliegen und dort jegliche Aktivität von größeren Schiffen protokollieren und scannen. Und dabei durfte ich natürlich überhaupt nicht entdeckt werden. Das war gar nicht so einfach, denn die Shivaner haben offenbar Ihre gesamte Flotte nach Deneb gebracht. Meine wichtigste Aufgabe war es eigentlich die Existenz der Eva, einem Zerstörer der Demon-Klasse, zu bestätigen. Ehrlich gesagt wurde es deutlich schlimmer. Denn nicht nur tauchte die Eva wie erwartet auf, sondern Sie wurde tatsächlich von der SD Lucifer höchstselbst verfolgt!
    Wäre beim Scannen der SD Eva nicht mein Sprungantrieb beschädigt worden, ich wäre sofort geflohen als dieses mächtige Schiff aus dem Sprungknoten kam. So konnte ich hingegen nicht fliehen und hatte stattdessen den Befehl die Lucifer zu scannen. Dabei waren die auf der Galatea genauso geschockt über seine Ankunft wie ich selbst. Aber nach dem Scannen wollten sie tatsächlich, dass ich einen Blick in den Hangar des Schiffes werfe. Ich dachte ich höre nicht richtig und hatte die Angst, dass man damit entschieden hatte, mein Leben gegen die Information zu tauschen, wie viele Jäger und Bomber die Lucifer mitbrachte. Ich flog also in den Hangar mit einem ziemlich beängstigenden Gefühl. Zwar kamen mir tatsächlich beim Anflug mehrere Jäger entgegen, aber trotzdem konnte ich ein Blick in den Hangar riskieren. Unsere Chancen stiegen da nicht wirklich, hunderte an Jäger und Bomber konnte ich sehen und die nur darauf warten gegen uns zuzuschlagen. Als wäre die Lucifier alleine nicht schon Sorge genug. Auch Ihr Hangar ist mit unzählbaren Schiffen gefüllt, ich habe ehrlich gesagt auch noch nie so ein riesigen Hangar gesehen wie hier. Nicht einmal unsere Installationen besitzen so viele Jäger und Bomber auf einmal. Die Lucifer ist ein Werk zur gnadenlosen Zerstörung. Gemäß des Namens ein Produkt des Teufels. Als ich also die riesigen Mengen an shivanischen Schiffen erblickte, aktivierte sich auch mein Sprungantrieb wieder und ich konnte endlich die Flucht ergreifen. Als Belohnung für meinen Dienst bekam ich einen weiteren Orden, aber wofür das ganze? Unsere Situation hier ist sowohl mit der Eva als auch der Lucifer denkbar schlecht. Eine Flotte mit einem Demon-Zerstörer hätten wir bekämpfen können, aber solange das Schildsystem aktiv ist, ist es schlicht Selbstmord die Lucifer bekämpfen zu wollen. Admiral Wolf hat bereits angekündigt, dass die Eva absofort höchste Priorität besitzt. Es wird also ein vernichtender Schlag vorbereitet um immerhin ein Teil des Problems zu erledigen. Im Moment berät er sich wahrscheinlich mit dem Oberkommando über die genauso Ausführung des Angriffsplans.
    Die Atmosphäre auf dem Schiff, ist seit meinen Nachrichten auch denkbar schlecht, jeder hier an Bord hat Angst! Jeder befürchtet, dass jederzeit unvermittelt die Lucifer auftauchen könnte, um uns alle zu holen und ein Problem auf dem Weg nach Vasuda Prime aus dem Weg zu schaffen. Ich kann es denen nicht verübeln, ich habe ja selbst diese Unruhe in mir. Vorhin mit Christine konnten wir uns zwar ein paar ruhige Stunden machen, aber man konnte Ihre nervösität merken. Sie hatte auch keinen wirklich ruhigen Schlaf, im Unterbewusstsein hat sie ständig eine Alarmsituation erwartet.
    Es klingt vielleicht paradox, aber irgendwie wünscht man sich schon, dass der Angriff auf Vasuda Prime näher rückt, denn dann wäre die Lucifer immerhin aus dem System. Solange sie aber in Deneb herumfliegt, wird hier keiner selbst Routineaufgaben in aller Ruhe ausführen können.
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  • #024 - Im Schatten von Vasuda Prime
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    # Lieutenant Anthony Gideon
    # GTD Bastion


    Es ist passiert! Die schlimmsten Befürchtungen der letzten Tage sind alle wahr geworden! Ich musste zusehen, wie die Lucifer die Galatea zerstört hat! Wir sind zu einer Mission ausgerückt um die SD Eva zu zerstören. Sie hat uns viel Widerstand entgegen geworfen, allerdings brachten wir Sie aber am Ende zu Fall und konnten sie vernichten. Leider nutzten die Shivaner unseren eigenen Angriff um unser eigenes Trägerschiff anzugreifen. Das Triebwerk wurde zerstört und die Shivaner ließen der Lucifer den ganzen Rest machen.
    All die Bomberwellen zuvor, die wir unter Einsatz unseres Lebens abgewehrt haben, dienten eigentlich nur dem Zweck soviele Kräfte wie möglich um die Galatea zu sammeln um Ihnen alle die Macht der Shivaner vor Augen zu führen. Innerhalb weniger Sekunden war meine Heimat der letzten Monaten ausgelöscht.
    Viele konnten zwar dank der Rettungskapseln gerettet werden, allerdings blieben auch sehr viele auf dem Schiff zurück. Der Admiral an oberster Stelle, viele Freunde und Kollegen und... Christine haben wir heute verloren. Einer meiner Staffelkollegen sagte den neun mal klugen Spruch "Jeder verliert im Krieg jemanden, wieso solltest du eine Ausnahme sein?" zu mir, aber was hilft das? Man weiß, dass man alles mögliche getan hat um die Galatea zu beschützen, aber irgendwie hat man das Gefühl, dass man hätte viel mehr tun können. Ich hätte bei ihr bleiben sollen, aber vielleicht wäre ich jetzt auch Tod.
    Wir haben die Eva besiegt, aber zu welchem Preis? Die Galatea ist vernichtet und die Tür zu Vasuda Prime steht für die Shivaner nun sperrangelweit offen. Die Galatea war jetzt nur das erste Opfer einer drohenden Katastrophe. Ich wurde gemeinsam mit allen anderen überlebenden Piloten auf die GTD Bastion versetzt und wir bekamen jetzt den "Galatea Survivor" als Orden angesteckt. Meinen die ernsthaft, das mit einem Orden und einer Belobigung alles gut ist und die Zerstörung vergessen ist? Diese Kaltblütigkeit wie mit solchen Verlusten umgegangen wird, kotzt mich gerade echt so richtig an. Wir sind doch keine Maschinen!
    Wir haben einen Ort verloren, der für viele eine Heimat war und wir haben viele Freunde und Bekannte verloren. Und die stecken uns einfach einen Orden an und sagen uns, das zum Trauern keine Zeit ist, weil auch der Krieg keine Rücksícht auf sowas nimmt und unbeirrt weiter läuft.
    Im Moment verspüre ich einfach den Drang nach Rache und Vergeltung. Aktuell wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass die Shivaner möglichst qualvoll Ihrem Untergang entgegen blicken. Sie werden dafür bezahlen, dafür werde ich solange sorgen, bis meine Zeit hier abgelaufen ist.
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  • #025 - Erhaltung der Hoffnung
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    # Lieutenant Anthony Gideon
    # GTD Bastion


    Als wäre die Zerstörung der Galatea nicht schon schlimm genug, die Shivaner haben Vasuda Prime unerbittlich angegriffen. Angeführt von der Lucifer, wurde der Planet ein ganzer Tag bombardiert und von der Lucifer im Orbit angegriffen. Die Zivilverluste gehen laut ersten Schätzungen in die Milliarden und darüber hinaus gilt der Planet für die nächsten Jahrhunderte als Unbewohnbar. So leid es mir tut, dagegen ist tatsächlich die Galatea mit ein paar tausend Verlusten absolut unbedeutend. Die endgültigen Verlustlisten wurden mittlerweile veröffentlicht, offenbar befanden sich noch rund 4000 Personen auf der Galatea als sie zerstört wurde. Die anderen knapp 10000 konnten per Rettungskapseln und Transportern gerettet werden. Für die letzten 4000, unter anderem die komplette Brückenbesatzung, hätte man einfach mehr Zeit benötigt um einen Evakuierungstransporter bereit zu stellen, die eigenen Evakuierungsmöglichkeiten per Rettungskapseln und Transporter waren bereits erschöpft, dazu kam, das für die Evakuierung notwendige Transporter auch noch im Auftrag des Geheimdienstes unterwegs waren. Evakuierungen wurden natürlich auch auf Vasuda Prime vorgenommen, wir hatten in der letzten Mission den Auftrag in Alpha Centauri Flüchtlinge, die die shivanische Blockade durchbrechen konnten zu übernehmen und zum nächsten System zu begleiten, gleichzeitig eskortierten wir Kriegsschiffe nach Vasuda Prime um den Fluchtvektor möglichst lange offen zu halten. Da wir wieder für Eskortmissionen eingesetzt werden ist unsere Vergangenheit auf der Galatea unter Admiral Wolf bedeutungslos.
    Auf der Bastion fängt bei uns nun einmal alles von null an, Admiral Shima will sich da nicht durch irgendwelche noch vorhandene Berichte quälen, wieso sollte sie auch? Wir haben schließlich eine gewisse Ausbildung erfahren und sollten für solche Missionen in der Lage sein. Und wir haben Ihr auch keinen Grund gegeben irgendwas anzuzweifeln, alle Angreifer wurden vernichtet und alle Schiffe wurden sicher zu Ihrem Ziel gebracht. Es gab nach der Mission sogar noch eine Belobigung nebst Orden. So wirklich helfen sich wohl zu fühlen fällt trotzdem noch schwer. Ich war ja schonmal an Bord, und die Bastion ist eben ganz anders und darüber hinaus fühlen wir uns hier einfach noch nicht heimisch. Fremde Kollegen mit denen man jetzt dauerhaft fliegt und komplett andere Gesichter. Nach den Ereignissen auf der Galatea frag ich mich, ob man auf einem Großkampfschiff überhaupt Heimatgefühle entwickeln sollte und sich mit der Crew anfreunden soll. Denn auch hier kann morgen schließlich alles vorbei sein. Allerdings funktioniert ein Geschwader nur effektiv, wenn man seinen Kollegen vertrauen kann, ohne Vertrauen leidet nicht nur die Moral, sondern auch die Stärke, Im Moment muss ich allerdings zugeben, dass unsere Situation ziemlich schlecht ist. Nach dem Verlust von Vasuda Prime bricht sicherlich ein großer Teil der Unterstützung der Vasudaner weg. Sie sind schließlich im Moment eher mit sich selbst beschäftigt, darüber hinaus gibt es mehr als genug Berichte wonach es aktuell einen wahren Strom an neuen Hammer of Light Anhängern gibt. Ich kenne diese vasudanische Prophezeiung und ich bin ehrlich, man hat Ihnen ohne große Mühe die Heimatwelt genommen, da hat man im Moment kaum Argumente warum es sich bei den Shivanern nicht um die uralte prophezeihte Überrasse handelt. Allerdings wäre es trotzdem falsch, sein Schicksal von irgendwelchen Höhlenzeichen abhängig zu machen. Wir sind zumindest nicht dazu bereit und werden die Shivaner solange bekämpfen wie es möglich ist, selbst wenn sich die Erde in eine glühende Feuerhölle verwandelt!
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  • #026 - Stimme des Krieges
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    Man kann es eigentlich kaum glauben, da wurden wir auf der Galatea nicht mehr für Eskortmissionen eingeteilt und die einzigen Missionen die wir bisher auf der Bastion geflogen sind, waren Eskortmissionen. So kann es echt gehen. Wir hatten nämlich wieder eine Eskortmission, diesmal mussten wir die PVD Hope solange verteidigen, bis wir abgelöst und das Schiff repariert wurde. Die Shivaner wollten sich dieses Schiff tatsächlich nicht entgehen lassen und investierten doch ziemlich viele Bomberstaffeln. Sogar zwei Kreuzer waren die Shivaner bereit zu investieren. Einen davon schickten Sie sogar ohne Jägereskorte ins Kampfgebiet. Was das wohl sollte? Haben die Shivaner neben scheinbar unerschöpflichen Jägerreserven auch tatsächlich genügend Kreuzer, dass sie leichtfertig welche opfern können? Die Motive und deren Taktik wird mir ehrlich gesagt einfach nicht klar. Die Kämpfen einfach anders, als alles was wir kennen.
    Wir wurden für diese Mission auch mit einem Orden ausgezeichnet, ich habe jetzt ein zweites Conspicuous Gallantry. Die Medaillienübergabe war irgendwie auch etwas anders als sonst, es gab irgendwie keine Gala wie auf der Galatea, sondern Admiral Shima übergab uns die Orden insgeheim privat in unserem Quartier. Das fand ich schon sehr ungewöhnlich, dass ein Admiral die Quartiere von Offizieren persönlich aufsucht. So wie ich das mittlerweile weiß, ist das beim ersten Orden, den man bei Ihr erhält, für sie ein Standardverfahren. Für sie ist das die Möglichkeit den entsprechenden Offizier ein bisschen persönlich kennen zu lernen.
    Wir hatten auch tatsächlich sowas wie Smalltalk, ganze zwanzig Minuten lang, weil sie sich auch tatsächlich nach meinem Wohlbefinden informiert hat. Ehrlich gesagt, geht es mir besser, als die letzten Tage. Nach der Evakuierung von Vasuda Prime, hatten wir etwas Zeit um in Ruhe über alles geschehene nachzudenken. Eine Pause die uns allen, die von der Galatea noch übrig sind, wirklich gut getan hat. Das fand auch sie ziemlich zufriedenstellend, und hat nicht genug betont, dass sie alle Piloten im Moment in absoluter Topverfassung benötigt. Auch die weiteren Themen waren sicherlich interessant, aber ich habe mich doch ziemlich unwohl gefühlt so recht privat mit der Admirälin des Schiffes zu unterhalten, auch wenn sie es absolut okay findet und sogar Ihr Ziel ist. Ehrlich gesagt ist sie eine zeimlich interessante Person. Sie lässt sich auf Ihre Crew ein, weil das Schiff nur funktioniert, wenn man der Crew vertraut und wenn man sich persönlich kennt, vertraut die Crew auch der Schiffsführung. Ich finde das eine interessante Sichtweise, Admiral Wolf auf der Galatea war ziemlich reserviert, Kontakte betraf bei Ihm eigentlich nur die Brückenbesatzung und eben die Führung der GTA.
    Admiral Shima hat also einen ganz anderen Führungsstil, der aber ebenso zu funktionieren scheint. Ich bin nicht genug im Militär rumgekommen um zu sagen, was andere Admiräle machen, kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, das es wirklich üblich ist, dass sich Admiräle mit Ihrer Crew einlassen, mit Ihnen reden oder sich sogar mal in der Bar oder so blicken lässt um mit Ihrer Crew eine Runde Poker oder so zu spielen. Ich weiß nicht ob das überhaupt eigentlich von der GTA erlaubt ist, kann mir durchaus vorstellen, dass es da gewisse Regeln gibt, die man als Admiral folgen muss. Aber vielleicht läuft das auch tatsächlich nach dem Motto "Mein Schiff, meine Regeln!". Und das fände ich ehrlich gesagt ganz gut. So kann man nämlich selbst den Führungsstil folgen, den man selbst eben bevorzugt. Aber ich weiß nicht, ob ich wirklich lange genug überlebe um irgendwann so eine wichtige Position zu bekleiden. Im Moment gibt es ja ehrlich gesagt keinen Grund zu zuversichtig zu sein. Die Shivaner sind schließlich noch immer da draußen.
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  • #027 - Kampf im toten Winkel
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    Die Lucifer hat erneut zugeschlagen. Wir hatten eine Alarmsituation und bekamen die Meldung über einen Angriff auf die Aquilae Installation, als wir im Missionsgebiet ankamen, war bereits die Lucifer vor Ort und hat mit der Station kurzen Prozess gemacht. Es war wirklich unangenehm dieses Schiff wieder zu sehen, es ging genauso schnell und kompromislos vor wie gegen die Galatea. Leider kann man auch in Sachen Verluste von einem Totalverlust sprechen, es konnten gerade einmal noch ein paar wenige Rettungskapseln gestartet werden und davon schafften die Shivaner auch noch ein paar zu vernichten, bevor wir sie zur PVD Hope bringen konnten, die sie für Reparaturen im Gebiet aufhielt. Die ganze Arbeit hing aber von uns ab, weil es die Shivaner schafften, das Hangardeck der Hope zu beschädigen und damit verhinderten, dass von dem Zerstörer Jäger starten konnten. Ein intelligenter Schachzug, die Station und der Zerstörer wurde erst von kleinen Verbänden angegriffen und sturmreif geschossen und dann setzte man die Lucifer ein und gab der Station den Rest. Die Hope sollte augenscheinlich nur Zeuge dieser shivanischen Demonstration werden.
    Da hat man langsam das Gefühl, dass Motto der Shivaner ist zunehmend Einschüchterung. Leute verängstigen, die diese Angriffe überleben, damit die Überlebenen alle anderen mit Ihrer Unruhe anstecken. Für mich irgendwie auch ein Zeichen, dass sie uns mittlerweile als Gegner ernstnehmen. Auch sie merken, dass die Geschwindigkeit Ihres Vorstoßes rasant abgenommen hat. Mit der Lucifer bleibt die Kriegsmaschinerie natürlich dennoch im Vorwärtsgang. Und wenn sie mittlerweile bereits in Beta Aquilae auftaucht, dann ist das auch ein Signal, dass uns langsam die Zeit davon läuft eine Schwachstelle zu finden.
    Einen Teilerfolg konnten wir trotz der Katastrophe mit der Station dennoch erzielen, uns gelang es immerhin das Kommunikationsterminal vor den Shivanern zu beschützen. Mittlerweile übernimmt die Hope die Bewachung und wir mussten die Shivaner solange vom Terminal fernhalten, bis sie in Position ist. Dieser Teilerfolg sichert zumindest, das unsere Kämpfe in vielen Systemen koordiniert bleiben. Ein Verlust dieses Terminals hätte den Shivanern in vielen Systemen einen Freibrief ermöglicht und wäre für uns ein großer Rückschlag in den Kriegsbemühungen gewesen. So haben wir weiterhin Kontakt und das Oberkommando kann auf Entwicklungen an den anderen Fronten weiterhin reagieren.
    Der Vorfall hinter der Aquilae Installation ist aber wohl trotzdem auch auf menschliches beziehungsweise vasudanisches Versagen zurückzuführen. So hätte der Notruf deutlich früher abgesetzt werden müssen, dann hätte man sehr wahrscheinlich viel mehr Leute retten können. Der Kommandeur der Hope muss ein Disziplinarverfahren fürchten, auch wenn er natürlich vom vasudanischen Oberkommando gedeckt wird und die uns vorwerfen, nur vom eigenen Versagen abzulenken. Tatsache ist, dass auch die Installation deutlich früher hätte reagieren müssen. Aber die Entscheidungsträger sind ja nicht mehr zu Verantwortung zu ziehen. Es sei denn man will ein Prozess gegen Tote führen. Eigentlich halte ich dieses Gerede über ein Verfahren für total überflüssig. Wir sind im Krieg, trotzdem macht jeder mal Fehler, Fehler kosten im Krieg Leben, das ist schlimm, aber nicht immer zu verhindern. Ruft jemand zu früh um Unterstützung, kann es unter Umständen woanders im System eine Position schwächen und damit Leben kosten. Eigentlich führen beide Rassen so schon einen Überlebenskampf, da haben wir keine Zeit um sich mit so einem Nonsens zu beschäftigen. Für den Schutz des Kommunikationsterminals gab es übrigens wieder einen Orden, diesmal auch im Zuge einer Zeremonie. Jetzt habe ich schon drei Orden vom Typ Good Conduct. Den Anstecker für das Doppel-Ass habe ich übrigens auch erhalten. Damit gehöre ich schon zu einer besonderen Pilotengruppe. Die meisten Piloten in diesem Krieg leben nicht lang genug um soviele Abschüsse zu sammeln. Von den Piloten die von der Galatea mitgekommen sind, gibt es keinen, der länger dabei ist als ich. Ich bin der einzige, der sogar noch im Krieg gegen die Vasudaner teilgenommen hat. Wenn man das so feststellt, hat man das Gefühl man wäre Veteran mit jahrelanger Berufserfahrung. Dabei bin ich selbst nicht einmal ein halbes Jahr im Dienst.
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  • #028 - Zertrümmerter Amboss
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    Gibt es Hoffnung am Horizont? Die GTA hat einen Notruf aus dem Altair System von einem vasudanischen Forschungsteam auf der Flucht empfangen. Die Wissenschaftler sind auf einen bisher unkartografierten Planeten abgestürzt und sind dort über die Ruinen einer alten Zivilisation gestolpert, die offenbar vor langer Zeit von shivanischen Waffen zerstört wurde. Sie haben wohl eine Art abgeschlossenen Lagerraum gefunden, wo durchaus wichtige Technologie oder Informationen versteckt sind. Die Wissenschaftler haben um Unterstützung und Evakuierung gebeten. Mir wurde von Admiral Shima persönlich die Leitung der Operation ins Altair System übertragen. Ich sollte gemeinsam mit meinem Geschwader ein Team von Xenolinguisten sicher ins Altair System bringen. Erst mussten wir allerdings den Sprungknoten freiräumen, denn die Shivaner hatten einen Lilith-Kreuzer dort stationiert gehabt. Wir haben Ihn aber blitzschnell aus dem Weg geräumt und auch die plötzlich auftauchenden Hammer of Light Gruppen hatten keine Chance. Der Weg für unser Team war also frei, nachdem die Linguisten allerdings auf zwei Transporter geladen wurden, tauchte tatsächlich die Lucifer auf. Ich frage mich ehrlich gesagt, was sie hier plötzlich macht? Ahnt sie tatsächlich was wir vor hatten und was wir vielleicht gefunden haben? Wieso sollte sich das Flaggschiff der shivanischen Flotte plötzlich mit zwei Transportern abgeben? Finde ich ehrlich gesagt ziemlich merkwürdig, außerdem war sie zuletzt im Beta Aquilae System, Deneb ist doch die vollkommen falsche Richtung um zur Erde zu gelangen. Das ist wirklich ziemlich nebulös.
    Allerdings griff die Lucifer nicht selbst im Abfangmanöver auf die Transporter ein, sondern schickte lieber Ihre Jägergeschwader los. Allerdings weiß ich auch nicht, wieso die Lucifer so sparsam mit Ihren Jägern los ging, sie hätten uns schließlich locker mit einer ganzen Armada an Jägern überrennen können. So konnten wir uns verteidigen und die Transporter sicher nach Altair bringen. Diese Leistung sorgte auch wieder für Orden, wir erhielten alle das Legion of Merit und auch noch eine Belobigungsmedaillie. Wenn ich mir meine Schatulle so ansehe, dann habe ich tatsächlich bald alle Orden, die die GTA zu verleihen hat. Das ist mir bei meiner kurzen Dienstzeit wirklich ein kometenhafter Aufstieg. Ob ich diese Karriere bis zu diesem Punkt auch gemacht hätte, wenn die Shivaner nicht aufgetaucht wären? Ich vermute irgendwie nicht.
    Zur Zeit wo ich diese Zeilen schreibe, sollten die Xenolinguisten auf dem Planeten angekommen sein, nicht nur ich bin gespannt was sie dort finden werden. Das ganze Schiffe blickt ziemlich erwartungsvoll zu den ersten Nachrichten aus Altair. Ich hoffe sie war diese ganze Mühe Wert. Wobei die ersten Nachrichten die wir erhalten, sehr wahrscheinlich eher unser Befehl ist, die Transporter am Sprungknoten abzuholen, denn auch der Rückweg der Transporter zu sichern ist und bleibt meine Aufgabe. Ehrlich gesagt bin ich überrascht, wie verhältnismäßig leicht ich diese ganze Verantwortung bisher geschafft habe. Habe mir das Leiten einer kompletten Mission immer deutlich schwieriger ausgemalt, aber vielleicht habe ich mit dieser Mission auch einfach nur Glück.
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  • #029 - Dämon der Qualen
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    # Lieutenant Commander Anthony Gideon
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    Die Wissenschaftler sind wieder sicher zurück im GTA Territorium. Unsere letzte Mission war es, die Xenoliguisten und Wissenschaftler in Altair abzuholen und an die Anvil vorbei zu bringen, einem Flaggschiff der Hammer of Light, die uns den Weg versperren wollte. Zwar hatten wir auf dieser Mission mehrere Verluste, aber als Katastrophe stellte sich der Einsatz eher für die Hammer of Light heraus, der Zerstörer der Typhon Klasse wurde vollständig vernichtet und hinterließ keine Überlebenen. Sicherlich ein schwerer Schlag für die Rebellen, vor allem in Ihrem eigenen System. Dadurch haben wir die Hammer of Light sicherlich ein ganzes Stück schwächer gemacht. Dafür wurden wir auch mit der Medal of Honor geehrt und ich persönlich bekam sogar noch eine Beförderung und darf mich jetzt tatsächlich Lieutenant Commander nennen. Das ist für mich wirklich eine Ehre, diesen Rang zu bekleiden. Besiegt haben wir die Hammer of Light so natürlich lange nicht. Unsere Hauptsorge gilt immerhin den Shivanern, die nach dem Auftauchen der Lucifer auf dem Hinflug offenbar doch nichts von unseren Aktivitäten ahnen. Im gesamten Altairsystem gab es keinen shivanischen Kontakt und in Deneb erwartete uns auch kein Begrüßungskomitee. In knapp einer Stunde hält Admiral Shima eine Ansprache an die Crew, angeblich hat man auf Altair IV was wichtiges gefunden, was es uns möglich macht die Lucifer aufzuhalten. Nicht zu früh, denn offenbar gibt es shivanische Flottenbewegungen in Richtung Erde. Uns rennt also endgültig die Zeit davon, wenn die Lucifer eine Schwachstelle hat, dann gibt es bestimmt nicht mehr viele Gelegenheiten sie zu stoppen, bevor sie unseren Heimatplaneten in eine Staubwüste verwandelt. Ich habe das Gefühl, dass sich in den nächsten Tagen dieser Krieg endgültig entscheidet.
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  • Und damit kommen wir zum Schluss...


    #030 - Die Summe all unserer Herzen
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    Die Aufzeichnungen in Altair haben es offenbart: Die Lucifer hat eine Schwachstelle und sie kann vernichtet werden! Die Aufzeichnungen des alten Volkes haben auch gezeigt, dass sie von einer Lucifer ausgelöscht worden sind, die Schwachstelle aber erst festgestellt haben, als es bereits zu spät war. Wir müssen aufpassen, dass uns nicht das selbe Schicksal ereilt, denn wir haben nur noch eine einzige Chance bevor die Lucifer die Erde erreicht. Die Aufzeichungen hinterließen uns Anleitungen dazu, wie man ein Schiff in den Subraum verfolgen kann, dort sind Schilde funktionsunfähig und genau das ist der Moment wo die Lucifer verwundbar ist, denn dort versagt die Technologie auf die sich die Shivaner am meisten verlassen. Wir hatten bereits die Absicht die Lucifer in den Sprungkorridor von Sirius nach Delta Serpentis abzufangen, obwohl die Lucifer ein recht großes Schiff ist, legt sie allerdings ein ziemliches Tempo vor, wir hatten in Sirius keine Chance, als wir am Sprungknoten ankamen war die Lucifer bereits gesprungen. Statt sich mit der Lucifer im Subraum zu bekämpfen, schickten uns die Shivaner einen Demon-Zerstörer entgegen! Die SD Tantalus nebst Ihrer Eskorte war ein wirklich harter Brocken für uns als auch der Bastion. Am Ende hat aber die größere Entschlossenheit gesiegt, wir sind das einzige Schiff was die Lucifer noch rechtzeitig abfangen kann, und ein Versagen kam da natürlich nicht in Frage. Die Bastion wurde zwar stark beschädigt, aber die Verluste sind anbetracht der Größe des Gefechts als minimal einzustufen. Die Shivaner haben dagegen einen Totalverlust zu beklagen und neben der vollständigen Vernichtung der Tantalus auch jede Menge Jäger- und Bomberstaffeln weniger. Auch ohnehin ein verdammt wichtiger militärischer Erfolg, der alle Beteiligten auch die Military Defense einbrachte. Einer der doch seltenen Orden, die innerhalb der GTA verliehen werden. Ich kann mich nur wiederholen, es ist einfach eine Ehre, davon hätte ich niemals träumen können.
    Im Moment sind wir auf dem Weg nach Delta Serpentis und werden danach direkt Kurs auf den Sprungknoten zum Sol System nehmen. Dort müssen wir die Lucifer endgültig erreichen, ansonsten ist das Schicksal der Erde, und damit vielleicht das der gesamten Menschheit, besiegelt. Wir dürfen nicht versagen! Für all die Leute die auf uns zählen, alle Leute auf der Erde, Bekannte, Freunde und für unsere Familien. All Ihre Hoffnungen im Herzen gelten allein uns, wir dürfen sie nicht enttäuschen! Und für all diejenigen die wir in diesem Konflikt gehen lassen mussten, Kollegen, Freunde und Christine, wenn all Ihr Tod nicht umsonst gewesen sein soll, müssen wir hier und heute unsere letzte Chance nutzen. Wir dürfen einfach nicht versagen!
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    Hat euch das Let's Play gefallen? Dann gebt bitte Feedback :-)
    Hat euch das Let's Play nicht gefallen? Dann gebt ebenfalls Feedback, ohne Kritik kann nichts besser werden :-)


    Möchte gerne mal wissen, wie diese Art des dreigeteilten LPs bei euch ankam.
    Also Episodenbeschreibungen, Missionen und als Abschluss jeder Folge die technische Datenbank und ob man das im Nachfolger später genauso machen sollte oder zum Beispiel die technische Datenbank in eigene Videos auslagern soll. Eure Meinung und Anregungen entscheiden darüber.


    Interesse am Spiel?
    Da es sich hier um einen Mod auf Basis von FreeSpace2 handelt, gibt es das ganze natürlich zum kostenfreien Download;
    FreeSpace Port


    Basieren tut das ganze auf dem FreeSpace 2 SCP mit dem Inferno Build 3.6.14 RC6 und den MediaVPs 3.6.12:
    Build 3.6.14 RC6
    MediaVPs 3.6.12


    Falls Ihr Interesse am Originalspiel habt, dann gibt es das auf Deutsch auf Amazon.
    Falls Ihr eher Interesse am englischen Original habt, dann gibt es dies gemeinsam mit dem AddOn auf gog.com.

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