Hit or Shit?!

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  • Hit or Shit?! INFO:


    Hit or Shit?! - ist ähnlich wie die Trashnight von Pietsmiet aufgebaut - Keys, die ich gesponsert bekommen habe, werden hier auf Herz und Nieren geprüft und am Ende mit meinem subjektiven Urteil versehen. Bei den zu überprüfenden Kriterien handelt es sich um Intro/Story, Tutorial, Sound/Musik, Grafik. Zudem gibt es allgemeine Informationen, wie Preis, Plattform, Genre etc. zu jedem Spiel. Stufen der Bewertung lassen sich in
    * Hit
    * Gut
    * So lala
    * Nicht meins
    * Schlecht
    * Shit
    eingliedern.


    Während Hit der Oberburner ist, ist Shit das allerletzte! Dazwischen gibt es die Abstufungen Gut und Schlecht, falls mir etwas gefehlt haben sollte oder es nicht abgrundtief schlecht ist. So lala steht für ein durchschnittliches Spiel, während Nicht meins meine komplette subjektive Meinung teilt. Somit muss ein Spiel nicht kacke sein, nur weil es mir nicht zusagt.
    Jedes gezeigte Gameplay kann, sofern gewünscht, zu einem Let's Play Projekt werden - muss es aber nicht

    ;)

    das hängt von der Community und ihren Wünschen ab.

  • Hit or Shit - 001 Staxel


    * Erscheinungsdatum: 23.01.2018

    * Anspieldatum: 28.01.2018

    * Plattform: PC

    * Genre: Indie, RPG, Landwirtschafts-Sandbox, Simulation


    * Entwickler: Plukit

    * Publisher: Humble Bundle
    * Sprache: Deutsch mit stellenweise unübersetzten Fragmenten in Englisch


    * Kurzbeschreibung: "Vergrößere deine Farm, triff die Dorfbewohner und schließe dich Online mit deinen Freunden zu sammeln, um deine Welt zu bauen" - Steam

    * Steamreview: sehr positiv

    * Steuerung: Gamepad oder Tastatur und Maus

    * Besonderheiten: Earle Access mit einigen Bugs, Spiemechanik wie Rune Factory, Harvest Moon und Stardew Valley, Pixeloptik a la Minecraft


    Wir starten direkt im Hauptmenü und können uns überlegen, ob wir ein Single- oder Multiplayerspiel eröffnen wollen. Für den Multiplayer wird allerdings ein Server, ähnlich wie bei Minecraft, benötigt. Innerhalb dieser Review wurde nur der Singleplayermodus unter die Lupe genommen. Ohne große Einführung landen wir direkt im Erstellmodus unseres Charakters. Wir können neben Rasse (Katzenmensch, Mensch und Elf) auch die Hautfarbe und das Geschlecht bestimmen. Der Name wird automatisch durch den Steam-Nutzernamen ersetzt. Auf der ersten Seite kann man noch zwischen Persönlichkeit 1 und 2 hin und her switchen, allerdings ist unklar, was damit gemeint ist. Auf den letzten beiden Seiten können wir uns noch für Frisuren, Haarfarbe, Augen und Augenfarbe, sowie Kleidung entscheiden. Nachdem die Charaktererstellung abgeschlossen ist, finden wir uns im Rathaus von Staxel wieder. Wir bekommen eine Mini-Einführung der Steuerung - das war's dann aber schon. Kein Intro begleitet uns in dieses Spiel hinein, dafür aber startet ohne jegliche Hintergrundinformation das Tutorial mit Farm-Fan, die uns nicht nur durch das ganze Dorf führt und uns eine Quest nach der anderen andreht, sondern uns auch eine alte Farm, die wir wieder aufpeppeln sollen.
    Wir lernen die Dorfbewohner und ihre Läden kennen und bekommen für jede abgeschlossene Aufgabe etwas Geld und nützliche Items, wie einen Hammer, Saatgut, eine Hacke, etc. Ohne großen Aufwand bekommen wir auch ein Haustier samt Zubehör. Wir können zwischen Katze und Hund wählen, die fortan auf unserer Farm leben. Ab diesem Punkt dürfen wir uns etwas freier bewegen und können anfangen Saatgut zu pflanzen und Gegenstände auf dem Markt verkaufen oder in den Läden neue Waren, wie Treppen, Fenster, etc. kaufen. Natürlich müssen wir uns noch eine Farmlizenz im Rathaus organisieren, damit wir offiziell als Farmer durchstarten können.
    Wer bereits Erfahrungen mit solchen Farmsimulationen hat, wird sich schnell zurecht finden. Das Tutorial ist definitiv ausgiebig genug, sodass Neulinge keine Schwierigkeiten haben sollten. Die Karte ist äußerst praktisch und verhindert, dass man sich verläuft. Allerdings ist sie sehr weitläufig, sodass man nichts mehr entdecken kann/braucht. Neben Jahreszeiten und einem Kalender, haben wir auch einen Tag-Nacht-Zyklus, der sich allerdings nicht wie Minecraft durchzieht, sondern round about 6 Uhr den Spieler in den Ladebildschirm schickt. Wir haben also weder einen Tag-Nacht-Zyklus, noch Monster oder Ungeheuer, die des Nachts auftauchen könnten. Dennoch haben wir die Möglichkeit ein Bett zu nutzen und schlafen zu gehen. Die Position wird im jeweiligen Bett gespeichert. Grafisch ist das Game an Blockspiele wie Minecraft angelehnt. Man könnte es sogar als Minecraft-Clon bezeichnen. Alles wird in Blöcke gestaltet. Zudem ist das Craftingfeature wieder dabei.
    Die Figuren haben keine Sprechakte, dafür gibt es jede Menge anderer Sounds, wie Laufen durch Gras, Wasser oder festem Untergrund, Baugeräusche, Geräusche aus der Natur, etc. Diese Sounds geben dem Spieler das Gefühl einer belebten Umgebung, die nicht zu dominant in den Vordergrund gedrängt wird. Die Hintergrundmusik passt sich mit ihrem entspannendem Charme an das ganze Spiel an und trägt zu einer gelassenen Atmosphäre bei, ohne dem Spieler nach einiger Zeit auf den Zeiger zu gehen.


    An sich ein recht lustiges Sandbox-Game, das an berühmte Vertreter erinnert. Allerdings muss noch einiges gefixt werden. So darf der Spieler nicht einfach die komplette Stadt demolieren dürfen. Besonders, ohne eine Reaktion bei den Dorfbewohnern zu hervorzurufen. Ebenso emotionslos ist das Stehlen aus der Kasse - der Wirt steht direkt daneben und es passiert nichts. Hier sollte dringend etwas getan werden. Einige Loadingtexte, sowie Anmerkungen müssen noch angepasst werden und in's Deutsche übersetzt werden. Ich würde ein kurzes Intro sehr begrüßen, in dem erklärt wird, warum wir nach Staxel gekommen sind. Eventuell würde ich den Anommenort gegen einen Bahnhof wechseln. Eine Freundschaftsanzeige wäre ideal, z.B. wie bei den Sims. Falls nicht vorhanden wäre für den Singleplayermodus ein Heiratsfeature inklusive Kinder wie bei Stardew Valley nett. Ich denke, dass der Multiplayermodus Zukunft hat, gerade jetzt, wo SV noch in der Planung ist. Gemeinsam mit seinen Freunden eine Farm aufzubauen und zu unterhalten ist ein netter Zeitvertreib, allerdings befürchte ich, dass nach einiger Zeit, die Luft schnell raus ist. Daher gebe ich dem Spiel ein klares: Gut.


    Folge:


    Playlist: https://www.youtube.com/playli…IsgXGymNNBo3Pi-WM2YI95cJ6

  • Hit or Shit - 002 Prevent The Fall


    * Erscheinungsdatum: 31.07.2017
    * Anspieldatum: 04.02.2018


    * Plattform: PC
    * Genre: Indie, RPG, Dungeon-Crawler, Action


    * Entwickler: D.W.S.
    * Publisher: D.W.S.
    * Sprache: Englisch, keine Sprachauswahl möglich



    * Kurzbeschreibung:

    "Verhindern, dass der Fall ein actionorientiertes Computer-Rollenspiel ist, das mit oder ohne virtuelle Headsets gespielt werden kann. Erleben Sie das Spiel entweder im Einzelspieler oder im Multiplayer-Co-op online oder per LAN.
    Vorwärts durch zwanzig Charakterebenen, wie Sie semi-prozessual generierte Kerker erforschen, verdienen Sie Steam Achievements und erwerben Sie eine Menge von Artikeln in diesem RPG-Erlebnis. Co-op-Sessions können gemischt und mit VR- und Nicht-VR-Spielern zusammengestellt werden. Das Spiel kann mit Maus und Tastatur, Gamepad oder Motion Controller (Vive oder Touch) gesteuert werden. Beide Oculus Rift und HTC Vive Headsets werden unterstützt.
    Dungeons werden halbprozessoriell für maximale Leistung erzeugt. Durch die Verwendung von zufällig ausgewählten Layouts werden die Spieler in der Lage sein, einfache Quests zu erzeugen, die sie suchen, um in Dungeons mit erzeugten NPCs, Beute und Fallen zu erforschen, zu töten oder zu sammeln. Die Spieler sind in der Lage, die Schwierigkeit dieser Quests zu erhöhen oder zu verringern, und Dungeon-Begegnungen werden eine erhöhte Anzahl von Monstern hervorbringen, die auf der Anzahl der Spieler in Co-op-Sessions basieren
    " - Steam


    * Steamreview: ausgeglichen



    * Steuerung: Gamepad, Tastatur und Maus oder VR (Oculus/HTC Vive)


    * Besonderheiten: VR wird unterstützt, sowohl Solo- als auch Multiplayermodus (Lan, Online-Koop) möglich



    Das Menü fällt direkt negativ auf, denn wir haben weder Sound noch Musik. Die Auswahlmöglichkeiten sind recht bescheiden, so können wir die Sprache nicht wechseln und lediglich einen Account erstellen - richtig Account, nicht Charakter, denn der ist vorgefertigt und sieht aus wie ne knatschige Kartoffel. Ohne jegliche Informationen in Form von Intro starten wir direkt mit dem Tutorial und einer "kleinen" Wall-of-Text, die uns gefühlt die gesamte Steuerung erklärt. Nach und nach gibt es in kleineren Häppchen Erklärungen zur Spiemechanik und bereitet uns auf das Geschehen vor. Im Gegensatz zum Menü haben wir hier sowohl Musikeinspielungen als auch Soundunterlegungen. Der Sound ist nicht all zu dominant und passt sich dem Spielgefüge an. Die Musik selbst wechselt von ruhigen zu wilderen Passagen,die besser zu einem Kampf oder sogar einem "Endkampf" passen würde. Bei der Grafik bin ich sehr gespalten. So gefallen mir die Boden- und Wandtexturen sehr, dafür happert es am Charakter, einzelne Items wie Kerzenwachs oder Umgebungsgegenstände. Die Anzahl der Monstervariationen ist gering. Miterleben durfte ich bis jetzt Fledermäuse, Goblins, kleine Spinnen und Riesenspinnen. Selbst die Monster sind grafisch ansprechender gestaltet, als der Protagonist, dessen reine Existenz ein Witz ist. Wir spielen quasi eine leere Hülle - kein Name, keine Backstory, kein Ziel. Wenn man auf Bastelfeature a la Sims verzichten möchte, dann muss man zumindest mit einer guten Story um die Ecke zu kommen, damit der Spieler eine Bindung zur Figur und zum Spiel selbst aufbauen kann. Doch dieser Dungeon-Crawler verzichtet auf dieses wichtige Element und degradiert sich selbst zum Casual-Game. Man braucht keine 5 Minuten, um eine grobe Hintergrundstory aufzubauen, um etwas mehr Leben in's Spiel zu bringen! Nicht nur die fehlende Story kackt ab, sondern die Spielmechanik selbst! Menüführung ist hier auch ein wichtiger Punkt: Wie kann man wichtige Punkte wie Karte, Questlog, Inventar, etc. nicht auf Shortkeys setzen?! Wieso muss ich das alles "in eine Liste" packen und dann kein richtiges Pausefeature einführen?! Sehr sehr unschön. Zudem bin ich überhaupt kein Fan von der "Dungeon verlassen" Funktion, die man nach beenden einer Quest ausführen MUSS. Nen Warpportal zu errichten wäre jetzt nicht so der Aufwand gewesen, ebenso wäre es angenehm gewesen, wenn das Tavernenmenü etwas ansprechender gestaltet worden wäre. Die "Beschreibungen" sind etwas unübersichtlich bzw. zu wage definiert. Man kann nur mit dem Barkeeper interagieren und nicht mit dem Merchant, der direkt neben der Bar steht. Dies macht das Spiel eintönig. Die Questauswahl ist der reine Horror! Gefühlt 80% der Quests dreht sich um riesige Spinnen. Bis man eine andere Quest bekommt, braucht man ewig! Man kann nicht einfach zwischen irgendeiner Quest hin und her switchen. Diese werden Random zugeordnet und können nur über "andere Gerüchte" geswitcht werden. Auch hier ist es Glücksspiel, was man für eine Quest bekommt. Hat man es auf eine spezielle Quest abgesehen oder sucht nach Abwechslung, wird man enttäuscht.
    Folgende Questinhalte konnte herausfiltern:
    * töte X Gegner
    * finde X Gegenstände
    * Töte die Riesenspinne
    * decke die Map auf


    Vielfalt und Variationen sind hier gering gehalten, sowie die Levelabschnitte. Mal befindet man sich in einer Gruft, dann in einem Dungeon. Wenn man Glück hat findet man sich in einer Höhle wieder oder in einem Abwasserrohr. Passend zum mageren Monster- und Questangebot. Der Multiplayermodus reißt es nicht heraus, da weder eine bestehende Gruppe verfügbar war, noch jemand online war, um eine zu erstellen. Dies sagt viel über das Spiel aus. Problematisch wird es nur, wenn man sich für eine Quest entschieden hat und diese gerne im Team spielen möchte, aber keine Gruppe findet: Die Quest verfällt, man wird ins Auswahlmenü zurückgeschmissen und darf wieder randome eine Quest aussuchen. Sehr enttäuschend und nervig, besonders wenn man mal eine spinnenfreie Quest erwischt hat und dann wieder mit derselben Sche!ße konfrontiert wird. Diese Spielereien wie aufleveln und Erfahrungspunkte ausgeben kann man machen, hat mich aber nicht beflügelt, dieses Spiel intensiver zu verfolgen. Dafür war es zu langweilig und zu schlecht. Auch hier wäre es angenehm gewesen, das Levelsystem übersichtlicher zu gestalten und fehlerhafte Textboxen zu korrigieren und sie nicht einfach auf der Oberfläche "liegen" zu lassen. So kann man die Effekte nicht nachlesen >.>


    Wir können es ganz kurz machen: Das Spiel ist einfach Scheiße! Der letzte Rotz, lahm as fuck und so gar nicht meins! Ein Dungeon-Crawler kann nett gestaltet werden, ohne großen Aufwand zu betreiben. Eine Ministory hätte gereicht, sowie ein übersichtliches Menü und mehr Shortkeys. Etwas mehr Variation und spielergenerierte Questauswahl hätten dem Spiel gut getan. Bevor ich es vergesse: WAS IST DAS FÜR EINE BESCHISSENE SPRUNG-ANIMATION?! Klares: Shit


    Folge:




    Playlist:

    https://www.youtube.com/playli…IsgXGymNNBo3Pi-WM2YI95cJ6

  • Hit or Shit - 003 Prime Arena



    * Erscheinungsdatum: 19.10.2017
    * Anspieldatum: 29.04.2018



    * Plattform: PC
    * Genre: MMO, RPG, Action, Survival



    * Entwickler: Nival
    * Publisher: Nival.
    * Sprache: Englisch, Russisch




    * Kurzbeschreibung:


    " Prime Arena is a combination of MOBA and survival gameplay inspired by PUBG. This dynamic deathmatch arena is free of forced socialization and thus of toxic atmosphere found in MOBAs. Victory fully depends on players skill and reaction speed no teammates, no cry." - Steam



    * Steamreview: ausgeglichen




    * Steuerung: Tastatur und Maus



    * Besonderheiten: Befindet sich noch im Early Access, DLC (Founder Pack) wird für 19,99€ angeboten



    Da Prime Arena ein online Survival Game ist, gibt es natürlich kein Intro, keine Storyline oder sonstiges. Ein Tutorial wird angeboten, allerdings findet dieses extern auf einer anderen Seite statt und nicht Ingame. Das turnt mich persönlich schon ab. Vor allem ist es ein schriftliches Tutorial: ich muss also alles in einem ellenlangen Text nachlesen - dazu bin ich schlecht weg zu faul. Man kann darauf verzichten, da die Spielmechanik kein großes Geheimnis ist. So kommen auch Noobs schnell in das Spielgeschehen rein.
    Starten wir Prime Arena gelangen wir direkt in das Figurenauswahlmenü. Die Auswahl ist recht begrenzt und unterscheidet sich von Spiel zu Spiel. Insgesamt gibt es 26 Figuren, aus denen man theoretisch (!) wählen kann. 3 Standardfiguren sind immer frei, während die nächsten 3-4 Charaktere "ausgelost" werden. Sollte man das DLC erworben haben, kann man bequem jede Spielfigur auswählen. Es gibt verschiedene Rassen und Klassen aus dem Fantasygenre. Jede Figure kann genau inspiziert werden. Zudem ist jede Figur vertont. Neben den optischen Begutachtungen erhält man auch Einblick in die jeweiligen Fähigkeiten und Stats. Nachdem eine Figur ausgewählt wurde, muss man 30 Sekundne warten, bis man in die Survivalwelt tauchen darf, um dort gegen 29 andere Spieler anzutreten. Stirbt man, kann man die Runde beenden oder als spectraler Zuschauer das Game weiter verfolgen. Nicht nur die anderen Spieler versuchen dich zu töten, sondern auch NPCs und die Border, die immer kleiner wird. Wer zum Schluss überlebt, gewinnt die Runde.
    Während der Runde kann man Buffs einsammeln, seine Fähigkeiten erweitern und aufleveln. Rücksicht auf die Spielerlevel gibt es nicht - es werden alle willkürlich in einen Topf geschmissen. Der allgemeine Rank sinkt oder wächst je nachdem, wie gut man sich in der Runde geschlagen hat.


    Die 10€ rechtfertigen sich in so fern, dass das Design ganz nett ist, jede Figur eine Sprachausgabe hat und Musik, sowie Sound vorhanden sind. Wobei die Sprachausgabe je nach Charakter ziemlich nervtötig ist, besonders während ner Spielrunde. So richtig vom Hocker haut mich Prime Arena nicht, gerade da es gute kostenlose Konkurrenz gibt. Es ist definitiv kein grotten schlechtes Spiel, nur kann ich damit nichts anfange. Daher lautet die Bewertung: Nicht Meins!


    Zum Gameplay:


    Playlist: https://www.youtube.com/playli…IsgXGymNNBo3Pi-WM2YI95cJ6

  • Hit or Shit - 004 Trials of the Gauntlet



    * Erscheinungsdatum: 19.03.2018
    * Anspieldatum: 03.06.2018


    * Plattform: PC
    * Genre: RPG, Indie, Pixel




    * Entwickler: Patrick O'Connor u.v.m.
    * Publisher: Broken Dinosaur Studios
    * Sprache: Englisch



    * Kurzbeschreibung:


    "In Trials of the Gauntlet, You wake up in the courtyard of a Steampunk mansion, your arm replaced with an electric grappling hook. You use your new arm to solve puzzles, traverse the mansion and fight your way to the top of the clock tower where you confront the mad scientist who did this to you" - Steam



    * Steamreview: zu wenig Reviews vorhanden


    * Steuerung: Tastatur und Maus


    * Besonderheiten: Soundtrack für 0,99€ erhältlich (DLC), 2D Plattformer



    Nachdem wir in den Startbildschirm geworfen werden und unser Spiel beginnen, werden wir im Nu mit einer Cutscene konfrontiert, aus der wir nur wenige Informationen herausfiltern können. Wir erkennen unseren Protagonisten und einen Wissenschaftler, der uns wohl auf die Probe stellen möchte. Für EaZler (Englisch als Zweitsprache) wird es etwas knifflig, sofern man simultan übersetzen möchte, denn die Textboxen verschwinden recht schnell. Mal ganz am Rande: ein gewisses Englischgrundniveau sollte vorhanden sein, wenn man dieses Spiel spielen möchte.
    Als nächstes bekommen wir ein Tutorial serviert, das für meinen Geschmack etwas kürzer hätte ausfallen können. Dennoch finde ich es gut, dass wir die wichtigsten Grundfunktionen erklärt bekommen, da die Steuerung für mich nicht ganz benutzerfreundlich ist. Als nächstes gelangen wir in den Hauptdungeon - so wie es ausschaut, wird es kein weiteres Areal geben. Wir marschieren einfach in das monströse Anwesen herein und werden direkt mit Fallen und Gegnern begrüßt. Im Prinzip kämpfen und schwingen wir uns vom linken Bildschirmrand bis zum rechten. Zwischendurch gelangen wir in eine Bücherei, die eine Art Safehouse ist. Hier treffen wir auch auf einen verwaisten Roboter, bei dem wir Allerlei erwerben können. Die Bücherei wird nochmal wichtig für uns, denn von hier aus können wir weiter nach oben in den Turm reisen. Allerdings benötigen wir dafür ein besonderes Item. Da wir dieses nicht haben und auch nicht käuflich erwerben können, gehen wir weiter nach rechts, bis wir zur Küche gelangen. Hier treffen wir auch auf unseren ersten Miniboss - natürlich ein weiterer Roboter. Wir bekommen eine Minicutscene und der Kampf beginnt. Der Boss ist recht schnell besiegt und wir bekommen ein Upgrade für unsere Schuhe. So wie es scheint, sind wir selbst auch eine Art Roboter und der Kampf war nichts anderes als eine weitere Probe. Mehr von der Story erfahren wir nicht.
    Das Setting ist an sich ganz stimmig - Pixel trifft Steampunk, Roboter, verrückte Wissenschaftler und Handschriften der Teslas. Allerdings ist das Spiel doch sehr einseitig und die Musik haut mich nicht vom Hocker (dafür lohnt es sich nicht, das DLC zu holen). Auch die Soundeffekte sind Käse. Das Einnehmen eines Trankes klingt als würde der Protagonist seinen Darmwinden freien Lauf lassen. Ich bin mir sicher, es soll eine Art Knarzen dargestellt werden, allerdings klingt es nach nem ziemlich schlecht gedrückten Furz. Da hätte man eher auf Freesound.org nach etwas gescheitem schauen sollen.



    Für 1,99€ kann man nicht meckern. Man wird definitiv nicht über den Tisch gezogen und wer Spaß an so einem Plattformer hat, wird hier auf seine Kosten kommen. Mich reizt es nicht wirklich, da ich die Steuerung zu unhandlich finde und das Spielgeschehen mich bis jetzt so gar nicht anfixt. Daher: So lala!


    Zum Gameplay:







    Playlist: youtube.com/playlist?list=PLlFsIjTBIsgXGymNNBo3Pi-WM2YI95cJ6

  • Hit or Shit - 005 The Apartment




    * Erscheinungsdatum: 26.01.2018
    * Anspieldatum: 06.08.2018



    * Plattform: PC
    * Genre: Gore, Violent, Indie, Abenteuer, Action


    * Entwickler: Shattered Mirror
    * Publisher: Shattered Mirror
    * Sprache: Englisch




    * Kurzbeschreibung:


    "The Apartment is a small psychological thriller. Interesting mix of first person detective adventure game, puzzle solving, psychological horror and FPS action, all tied together with dark and heavy story where lines between reality and nightmare have no meaning anymore
    " - Steam



    * Steamreview: ausgeglichen



    * Steuerung: Tastatur und Maus; stellenweise Gamepad (nicht zu empfehlen!)



    * Besonderheiten: Demo erhältlich



    The Apartment beginnt mitten in einem Designerapartment, dass den Protagonisten repräsentiert, sowie seine berufliche als auch private Situation. Wir bekommen durch Monologe heraus, dass wir ein Detektiv sind, der dabei ist, eine Reihe von Morden aufzuklären. Beim Betrachten einiger Gegenstände, bekommen wir das Gefühl, dass unser Privatleben zu sehr unter unserem Job gelitten hat und wir wahrscheinlich von unserer Frau verlassen wurden und unsere Sorgen in Alkohol ertränken. Bizzare Traumsequenzen spiegeln unseren Gefühlszustand, Druck und Unterbewusstsein wider. Diese Traumsequenzen wechsel von einem surrealen, P.T. ähnlichem Setting, zu einer actionreiche Szene mit sehr viel Goreinhalten, bis hin zu Puzzlesequenzen.
    Die Texturen sind teilweise sehr ansprechend, aber dann fehlt es doch an "Tiefe", z.B. wenn man sich den leeren Hintergrund am Balkon ansieht. Da hätte man etwas mehr heraushauen können. Musik wird spärlich eingesetzt und nur zu bestimmten Situationen, um diese besser zu unterstreichen - definitiv kein Mangel, da der Fokus auf die Sounds und Atmosphäre gesetzt wird. Was mich mehr stört, ist die Tatsache, dass das Spiel für 10€ ziemlich viele Bugs und Fehler aufweist, sowie mangelnder Erklärung und/oder Textelementen. Öfters fällt man durch den Boden, der Controller lässt sich nur stellenweise steuern, das Anklicken von Auswahlmöglichkeiten funktioniert nicht richtig oder man kann Mordszenen nicht verlassen und kommt somit im Spiel nicht weiter (!). Solche Geschichten dürfen gerne in einer Alpha vorkommen, nicht aber in einer Vollversion. Es handelt sich hierbei auch nicht um kleinere Fehler, sondern essenziellen. Mit diesen Bugs ist das Spiel NICHT SPIELBAR! Einige Dinge wurden bereits behoben, aber nicht alles und das schlägt mir persönlich sehr auf die Laune. Für mich persönlich wäre auch eine etwas detailliertere Beschreibung im Menü oder Hinweisen im Spiel lieber gewesen. Kleines Beispiel: der Spieler betritt zum ersten Mal die Wohnung, klickt auf Objekte, wie den Fernseher und bekommt einen Game Over Screen. Ohne jegliche Vorwarnung und Sinn... Ebenso sind die "beenden" und "weiter machen" Auswahlen sehr "poetisch" geschrieben. Ich kann verstehen, dass man auch hier versucht eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen, finde es aber extremst unnötig. Wechselnde Szenerien sind gut, allerdings lässt der Wechsel dorthin etwas zu wünschen übrig. Entweder hat man langatmige Sequenzen oder übertriebene Darstellungen. Ja hier soll auf das Unbewusste hingewiesen werden und Elemente des Tatortes aufgegriffen werden, allerdings spüre ich nichts von einer Atmosphäre, wenn ich immer wieder durch einen Raum gehen muss a la P.T. Eine Fokussierung hätte dem Spiel besser getan. Es ist ok, dass man keine richtige Intronsequenz hat und nebenbei alles serviert bekommt, so wie die Steurrungserklärung, auch das Voiceacting ist nett. Aber die Mängel, die das Spiel aufrufen demotivieren mich zu tiefst. Es kann auch nicht sein, dass man ständig auf ein Update warten muss, damit alles gefixt ist.


    Das Spiel hat Potenzial, sofern es besser umgesetzt worden wäre. So vergebe ich nur mit sehr viel Wohlwollen ein "So lala". Würde mich die Spielidee nicht so packen, wäre es mit Verlaub einfach nur scheiße.


    Zum Gameplay:

  • Hit or Shit - 006 Trago


    * Erscheinungsdatum: 17.07.2018
    * Anspieldatum: 30.09.2018


    * Plattform: PC
    * Genre: Gewalt, Indie, Abenteuer


    * Entwickler: SpaceGiraff3
    * Publisher: SpaceGiraff3
    * Sprache: Englisch, Deutsch, Portugiesisch, Französisch, Russisch



    * Kurzbeschreibung:


    "TRAGO erzählt die Geschichte von Juca, einem normalen Typen, der jeden Tag zur gleichen Zeit in eine billige Bar namens Trago geht" - Steam



    * Steamreview: zu wenig Wertungen


    * Steuerung: Tastatur und Maus


    * Besonderheiten: verschiedene spielbare Enden



    Auf den ersten Blick scheint Trago ein kleines, unscheinbares Point and Click Spiel zu sein, bei dem man in einer Bar hockt und sich literweise den Alkohol hinter die Binde kippt. Allerdings trügt dieser Anschein, denn direkt im Tutorial werden wir mit der harten Realität konfrontiert und werden erschossen. Wir wissen nicht viel über uns, nur dass wir diese Bar gefunden haben und sie öfters besuchen. Der Grund für unsere Trinkereien scheint wohl eine Dame zu sein, die uns sehr am Herzen liegt, aber im Moment nicht gut auf uns zu sprechen ist. Je nachdem wie wir uns entscheiden, können wir verschiedene Handlungsstränge triggern. Leider geht dies nicht ohne den Zufluss von Alkohol. Nicht nur unser Protagonist scheint Probleme zu haben, sondern auch das Barpersonal und die anderen Gäste. Die Musik hält sich sehr zurück und ist nur unterschwellig vertreten, verschafft aber genug Kneipenfeeling. Die Soundeffekte sind nicht zahlreich, passen sich aber dem Gefüge an. Was dominanter hervortritt, sind Charaktere und Kulisse, die alle gezeichnet wurden. Der Zeichenstil ist comichaft, hat aber seinen eigenen Charme. Die Farben sind eher trüb gehalten und passen in diese zwielichtige Kneipengeschichte hinein. Besonderheiten, wie der Alkohol, werden farblich nochmals hervorgehoben. Nicht nur der Zeichenstil ist lobenswert oder die Tatsache, dass wir verschiedene Handlungsstränge hervorrufen können, auch das Switchen in vergangene Szenen ist eine kleine Besonderheit. So ist man nicht daran gebunden, alles nochmal zu spielen, wenn man nur eine winzige Kleinigkeit verändern möchte. Für geübte Point and Click Spieler ist das Tutorial etwas hinfällig, da hier das Rad nicht neu erfunden wurde. Aufgeheitert wird die Spielmechanik mit Tastenkombinationen, die man schnell drücken muss, wenn man am trinken ist.



    Ich liebe den Artstyle und die Atmosphäre, die das Spiel vermittelt. Auch die Tatsache, dass es mehrere Enden und Auswahlmöglichkeiten gibt, triggert mich positiv, sodass ich verschiedene Wege einschlagen möchte und das Spiel immer wieder spielen will. Für 3€ bietet das Spiel doch eniges, daher gibt es von mir ein klares HIT!



    Zum Gameplay:

  • Hit or Shit - 007 Eternal Edge +



    * Erscheinungsdatum: Herbst 2019
    * Anspieldatum:15.08.19



    * Plattform: PC, Nintendo Switch
    * Genre: RPG, Indie, Abenteuer, Action-Adventure



    * Entwickler: Righteous Weasel Games
    * Publisher: Sedoc LLC
    * Sprache: Englisch


    * Kurzbeschreibung:



    "Eternal Edge + is an Action Adventure role-playing game following the young hero Cross on a quest to defeat the Skeleton King, Lord of the Dead." - Steam



    * Steamreview: noch keine Wertungen -> Spiel noch nicht verfügbar!


    * Steuerung: Tastatur und Maus, Gamepad (wird empfohlen)


    * Besonderheiten: Dieses Spiel befindet sich noch in der Alphaphase und erscheint 2019



    Bevor ich mit meiner Review anfange, wollte ich anmerken, dass das Spiel noch in der Entwicklung ist und voraussichtlich im Herbst 2019 erscheinen wird. Es kann sich also noch einiges tun

    ;)


    Wir werden direkt in das Geschehen geschmissen und spielen unseren Charakter, den Soldaten Cross. Unser erster Ort ist das Sanktum. Hier haben wir einige Wächter, die den regungslosen Körper von Evelyn bewachen. Sehr gesprächig sind diese Wachen nicht. Ohne jegliche Informationen schauen wir uns um und stellen fest, dass wir am Lagerfeuer uns ausruhen (Beeinflussung der Tageszeit) und abspeichern können. Die Hauptwache erhellt uns, indem diese uns erzählt, dass Evelyn (unsere Frau) in einem Schlaf gefallen ist und wir sie aufwecken müssen, bevor es zu spät ist. Dafür brauchen wir aber die 3 Sphären und müssen den Skelettkönig vernichten. Mit diesen Worten werden wir aus dem Sanktum entlassen und haben Zugriff auf einen Teil der Welt. Es gibt somit kein richtiges Intro und auch kein wirkliches Tutorial. Einige Hinweise erhalten wir durch NPC's, den Zufall oder einigen Tastenhinweisen auf dem Bildschirmrand. Wir sollten das Mädel auf dem Hügel ansprechen, da diese uns Schwert und Schild überlässt. Prinzipiell ist ab hier Open World und wir müssen Leveln und Looten, um voranzukommen. Es gibt verschiedene Gegnertypen und -stärken. Neben den Skelettmonstern und Menschen, scheinen auch reguläre Monster und Maschinen diese Welt zu bevölkern. Besiegen wir die Monster erhalten wir neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände sowie ein paar XP (sind wirklich nicht viele

    :/

    im Regelfall nur 1XP!). Um stärker zu werden, empfiehlt es sich Quests von NPC's anzunehmen und abzugeben, so farmt ihr euch schnell die Level zusammen. Eine Alternative sind Events, die auf der Welt verstreut sind. Diese erkennt ihr an den blauen Lichtkegeln. Neben blauen Lichtkegeln gibt es noch rote, gelbe (Lagerfeuer) und grüne (Sanktum) Lichter. Allerdings gibt es keine eindeutige Erklärung für was die Lichter stehen. Wenn man Glück hat, stolpert man auch über Teleporter (Becken), die man aktivieren muss, um die Schnellreise freizuschalten.
    Das Gameplay an sich ist recht schlicht gehalten und kann mit der Zeit sehr langweilig und repetitiv werden. Es gibt bis jetzt nicht viel zu erkunden, kaum NPC's mit denen man interagieren kann, geschweige denn Städte oder andere Gebilde, die man hätte erforschen können. Als Story Gamer fehlt mir das gewisse Etwas, ein kleines bisschen mehr "Liebe" zum Detail. Ich finde es recht putzig, wie abgespeichert wird (Dark Souls, bist du's?), wie die Musik sich wechselt (Tag->Nacht), dass einige Gebiete (verlassene Dorf) ein eigenes musikalisches Thema haben. Auch die Regentropfen auf dem Bildschirm sind soooo toll dargestellt! Genau wie die Bergtexturen. Allerdings schmiert im Vergleich die Grastextur und das Charakterdesign etwas ab. Insgesamt gefällt mir aber die Grafik, könnte man aber hier und da noch aufpolieren

    ;)


    Klar hatte ich auch ein paar Kinderkrankheiten wie Blackscreen, fehlende Maptexturen, etc. verbuchen können. Handelt sich halt um eine Alpha, da läuft noch nicht alles rund, das ist einfach so. Ich denke, dass sich solche Dinge recht schnell beheben lassen werden und im fertigen Spiel nicht vorkommen werden. So wie das Spiel jetzt ist, würde ich es auf jeden Fall einem Casual-Spieler empfehlen. Für mein persönliches Spielempfinden müsste da mehr kommen. Ein schickes Intro mit der Vorgeschichte (muss ja nicht alles gespoilert werden, aber das große Ganze), eine etwas aufpolierte Grafik, gesprächigere NPC's, mehr Storyelemente, kreativere Quests, etc. Auch ein anständiges Tutorial ist nicht verkehrt! Auch, wenn ich kein Freund von Tutorials bin, halte ich diese für geschickter, als den Bildschirm mit Tastenkombinationen vollzuspammen. Dies kann natürlich noch alles kommen, da wie gesagt bis jetzt nur die Alphaversion vorkommt. Schön wären auch Soundeffekte für's Sprechen, ist aber kein Muss! Bis jetzt gefallen mir die Sound- und Musikeffekte. Unter Vorbehalt würde ich sagen, ist das Spiel für mich: Gut!


    Zum Gameplay:

  • Hit or Shit - 008 Shadows of Kepler



    * Erscheinungsdatum: vorraussichtlich 2021
    * Anspieldatum: 27.10.19



    * Plattform: PC
    * Genre: Sci-Fi, Horror, Survival


    * Entwickler: Infinite Hole
    * Publisher: Infinitie Hole
    * Sprache: Englisch



    * Kurzbeschreibung:


    "Shadows of Kepler is a Sci-Fi Horror Survival game with RPG elements which brings an unique style in first person. Walking on the shoes of Seargent Cooper and help him make the right choices in this terrifying journey. Don't let the planet Kepler tame you, keep the human hope alive" - Steam




    * Steamreview: noch keine Wertungen -> Spiel noch nicht verfügbar!



    * Steuerung: Gamepad



    * Besonderheiten: Es handelt sich um eine Demo



    Da es sich um eine prototypische Demo handelt, können wir nicht wirklich viel an den Gamesettings ändern und werden mehr oder weniger in das Spiel geschmissen. Es gibt eine kleine Cutscene am Anfang von einem gewissen Cooper, der uns mehr oder weniger in das Geschehen einführt, gefolgt von einer cinematischen Einleitung, bei der wir mit unserer Außenwelt und dem Handlungsort vertraut gemacht werden. Wir brauchen nicht 1+1 zusammenzählen, um zu erkennen, dass wir ein Besatzungsmitglied des Raumschiffes sind und dieses dabei ist, zu explodieren. Umringt von Feuer und Schutt erwacht unser Protagonist und kann theoretisch die Umgebung erkunden, doch die ersten beiden Türen (links und rechts) bergen nur den Tod. So erhalten wir Einblicke in den Gameover Screen. Das Leveldesign ist noch nicht stark ausgeprägt, macht aber Lust auf mehr. Generell ist die Demo grafisch betrachtet schön anzusehen, müsste nur an einigen Stellen ausgebessert werden, da die Texturen etwas verschleiert wirken. Auch von Bugs wird der Spieler nicht verschont, ist aber kein Beinbruch, da die Demo nur eine Art Teaser ist. Ein Intro bzw. eine Erklärung der Steuerung gibt es nicht direkt zu Anfang, sondern wird an einigen Stellen erklärt. Prinzipiell ist die Spielmechanik einfach zu handhaben und bedarf keiner größeren Erklärungen. Wünschenswert wäre es, wenn der Spieler zukünftig die Tastenkonfiguration bearbeiten könnte.
    Problematischer finde ich die fehlende Horror-Atmosphäre, der einen gezielten Einsatz von Musik, Sounds und Schatten/Lichteinfall benötigt. Gerade wenn ein Gegner erscheint, sollte dies überraschend geschehen und den Spieler herausfordern. Allerdings muss man zu Gute halten, dass ein Voiceacting vorhanden ist. Persönlich hätte ich es noch schöner gefunden, wenn das VA des Protagonisten etwas ausgefeilter wäre und für mich glaubwürdiger rüberkämen würde. Aber auch hier gilt: Alles Geschmackssache!
    Da es nur eine Demo ist und ich nicht wirklich viel zu sehen bekommen habe (~ 30min Gameplay), kann ich natürlich kein Urteil fällen und mir fällt es auch schwer meine Gefühle bezüglich des Spiels einzuordnen. Daher habe ich mich für ein unentschlossen entschieden.


    Zum Gameplay:

  • Hit or Shit - 009 Gothic Playable Teaser



    * Erscheinungsdatum: Unbekannt
    * Anspieldatum: 27.01.20



    * Plattform: PC
    * Genre: RPG,



    * Entwickler: THQ Nordic Barcelona

    * Publisher: THQ Nordic

    * Sprache: Englisch




    * Kurzbeschreibung:



    "Das Königreich Myrtana wurde von einer unersättlichen Horde Orks überfallen. König Rhobar II benötigt große Mengen magischen Erzes, um mächtige Waffen zu schmieden, und betreibt aus diesem Grund die Khorinis-Minen mit allen verfügbaren Häftlingen
    " - Steam




    * Steamreview: Größtenteils positiv


    * Steuerung: Gamepad


    * Besonderheiten: Es handelt sich um einen Teaser



    Gothic startet mit einem kleinen Intro, indem wir alle wichtigen Randinformationen über die Spielwelt und die Lebenssituation der Charaktere erfahren. In einem Übergang wird auch unser Protagonist vorgestellt, von dem wir nicht all zu viel erfahren. Der Anfang ist sehr actionlastig dargestellt und wir können nur wenig von unserer Umgebung erkennen. Der Verlauf ist sehr linear und wir werden in unseren ersten Kampf geführt. Es gibt kein großes Tutorial, sondern immer wieder kleinere Text-Tutorials. Das Kampfsystem finde ich persönlich sehr störrisch, ungelenk und langsam. Du musst nicht nur auf deinen Gegner, sondern auch auf deine Stamina-Leiste achten. Ist diese leer wird dein Screen ausgegraut und du musst warten, bis deine Leiste wieder gefüllt ist, um anzugreifen oder zu parieren. Wenn der Held zuschlägt ist dies eine sehr langatmige Situation, in der der Gegner schnell zuschlagen kann und dich trifft.
    Wir werden von Diego gerettet und können ab diesem Punkt mehr von der Welt entdecken, uns eine neue Waffe besorgen und erste Entscheidungen fällen. Je nachdem wie wir uns entscheiden und mit den Menschen interagieren können wir uns Vor- und Nachteile verschaffen. Prinzipiell sind wir immer auf der Suche nach Haupt- und Nebenquests die wir erfüllen können, um Boni zu bekommen und weiter voran mit der Story zu schreiten.
    Die Welt ist insgesamt sehr stimmig gestaltet. Daran passen sich Sound und Musik auch an, da diese eher im Hintergrund auftreten und nicht so dominieren. Ausnahme ist die Kampfmusik, die sehr prägnent ist. Stellenweise muss ich an den Witcher denken. Passt auf jeden Fall zum Kampfgeschehen. Auch die Grafik ist sehr schick, bis auf die Haar- und Hauttexturen. Diese wirken nicht sehr stimmig und die Umgebung wirkt stellenweise matschig/verwaschen. Aber das sind Kleinigkeiten, die behoben werden können, aber nicht müssen. Stört das Spielgeschehen nicht.
    Da ich die Gothic-Reihe nicht gespielt habe, kann ich mich nicht zu Veränderungen und Vergleichen äußern. Allerdings macht der Teaser schon Bock, sofern das Kampfsystem ausgetauscht oder optioniert wird. Ich komme damit überhaupt nicht zurecht und muss deshalb ein SHIT verteilen, da ohne Kampf das Spiel nicht spielbar ist. Eine andere Tastenbelegung, freie Figurenbewegung und Kameraperspektive, sowie schnelleres Zuschlagen würden den Kampf definitiv verbessern. Wir können gespannt bleiben, ob ein Remake zu Gothic entsteht und wie es schlussendlich werden wird.


    Zum Gameplay:

  • Hit or Shit - 010 Trials of Mana 3


    * Erscheinungsdatum: 24.04.2020

    * Anspieldatum: 20.04.2020



    * Plattform: PC, Switch, Playstation

    * Genre: JRPG



    * Entwickler: Sqaure Enix

    * Publisher: Square Enix

    * Sprache: Deutsch, Spanisch,Englisch u.v.m. -> Sprachausgabe NUR Japanisch und Englisch




    * Kurzbeschreibung:



    "Trials of Mana ist eine moderne Neuauflage des dritten Spiels der bahnbrechenden Mana-Reihe. Das Spiel erschien ursprünglich als Seiken Densetsu 3 in Japan und wurde von Grund auf neu in 3D erstellt." - Steam



    * Steamreview: Größtenteils positiv


    * Steuerung: Gamepad


    * Besonderheiten: Es handelt sich um eine Demo



    Bevor wir in die Welt von Trials of Mana stoßen, müssen wir uns einen Hauptcharakter und zwei Begleiter aus einem Charakterpool wählen. Dann beginnt auch schon die Geschichte des Hauptchars - in meinem Fall Resi. Resi ist die Tochter des Königs von Laurenzien und zugleich eine Kriegerin, die sich nicht nur um ihr Volk, sondern auch um ihren Bruder Elliott kümmert. Ohne große Umschweife kommen wir direkt in den Tutorial Kampf mit einer Harpyie. Hier wird uns die Steuerung erklärt und wie wir am Besten strategisch vorgehen. Für jeden Charakter gibt es eine teilweise spielbare Backstory. Aus den Intro fetzen können wir schon entnehmen, dass Resis Bruder Elliott in Gefahr ist und wir diesen retten sollen. Allerdings geht diese Rettungsmission schief und eine feindliche Armee tötet den König, entführt Elliott und lässt Resi in den Trümmern ihres Reiches stehen. So zielt die Story darauf ab, dass Resi sich zur Stadt Wenzel aufmacht, um dort den Rat des Lichtheiligen zu empfangen. Unterwegs trifft sie auf ihren ersten Begleiter Durand. Dieser hat seine eigenen Probleme und Gegner und verbündet sich daher mit Resi. Des Weiteren schließt sich ihnen noch eine Fee an und die gute Charlotte (der dritte Begleiter) hat auch ihre Auftritte, wird aber kein Mitglied der Gruppe. Die Ziele ändern sich ein wenig, denn bevor es nach Wenzel gehen kann, müssen wir der Fee helfen, um dorhin zu gelangen. Unser erster großer Gegner soll der Metalllurx sein.


    Bei den Kämpfen handelt es sich um ein freies Kampfsystem, also kein Runden-basierendes. Nur für die Flucht gibt es einen Cooldown, sodass nicht direkt geflohen werden kann. Das Kampfmenü ist sehr übersichtlich gestaltet. Über jedem Gegner erscheint die LP und Level-Anzeige, während im unteren Bildschirmbereich platz für das Ringmenü und die eigene HP und LP Anzeige ist. Durch das Ringmenü können übersichtlich und schnell Heilgegenstände ausgewählt werden, ohne zig Items zu durchforsten. Generell sind die Kämpfe recht einfach gehalten. Auch die Bossmonster waren jetzt nicht sonderlich schwer. Alle Gegner - bis auf Bossmonster - spawnen nach und sind in Dungeons recht nah verteilt, sodass du immer wieder in einen Kampf verwickelt wirst.


    Zu den Sounds und Musik kann ganz schnell gesagt werden: es handelt sich um die originalen Mana-Sounds und Stücke, die neu vertont wurden. Gerade die Musik hat eine große Entwicklung gemacht, so hat das Opening ein Orchester Arrangement, während die Kampfmusik eher rockige Töne weitab von 16-Bit verfolgt. Neben den Menü Sounds wurden jede menge atmosphärische Soundeffekte eingefügt wie Bewegungsgeräusche, aber auch eine Vertonung, die ganz hervorragend ist. Einziges persönliches Manko: Charlottes Stimme hätte etwas kindlicher ausfallen können, mit etwas mehr lispeln.


    Die Grafik ist sehr ausgearbeitet, tendiert aber zu einem sehr kindlichen, naiven Stil, da überwiegend runde Formen genutzt worden sind. So verlaufen die Haare oft Bogenförmig und die Spitzen sind abgerundet. Auch die Augen sind recht groß gestaltet und verleihen den Figuren einen gewissen "Anime/Manga"- Charme. Eine Vielzahl an Sprites gibt es allerdings nicht, da generell die NPC nur leeres Beiwerk sind. Um so liebevoller wurden kleine Details wie Gewürze und die Hintergründe mit Panorama Ausblick gestaltet. In der Demo gab es allerdings ein paar Kinderkrankheiten wie pixeliges Wasser, ungerenderte Objekte und nicht weiter ausgearbeitete Texturen.


    Die Demo ließ nicht viel in sich hineinblicken. Für meinen Geschmack gab es zu viele Storyströhmungen und im Prinzip bestand die Demo nur aus Grinden und Flashbacks der einzelnen Charaktere Plus einen mickrigen Bosskampf. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr Story vom gesamten Game auftaucht und die Backstorys der Begleiter ganz kurz angerissen werden, wie bei Charlotte, einfach um einen besseren Eindruck vom Spiel zu bekommen. Trials of Mana ist kein schlechtes Spiel, aber in den zwei Stunden hatte ich nicht so den Spaß, den ich mir erwünscht hätte. Tatsächlich würde ich die SNES Version dem Remake vorziehen und so ein wenig daddeln. Würde ich das Remake abschreiben? Nein, auf keinen Fall. Es hat nicht so meinen Nerv getroffen. Eventuell ändert sich meine Meinung wenn ich etwas mehr vom Spiel sehe.


    Zum Gameplay:




  • Hit or Shit - 011 Witch Loraine's Death Game


    * Erscheinungsdatum: 31.10.2019

    * Anspieldatum: 02.08.2020



    * Plattform: PC

    * Genre: JRPG



    * Entwickler: Giordano Pacifico

    * Publisher: Giordano Pacifico


    * Sprache: Nur Englisch




    * Kurzbeschreibung:


    "Trials of Mana ist eine moderne Neuauflage des dritten Spiels der bahnbrechenden Mana-Reihe. Das Spiel erschien ursprünglich als Seiken Densetsu 3 in Japan und wurde von Grund auf neu in 3D erstellt." - Steam



    * Steamreview: //


    * Steuerung: Gamepad + Tastatur


    * Besonderheiten: Wurde mit dem RPG Maker MV erstellt (Ein-Mann-Projekt)



    Starten wir das Spiel erscheint direkt der Titelscreen mit einer Interieur Ansicht und dem Spieletitel. Beginnen wir ein neues Spiel werden wir direkt in die Szenerie geschmissen und bekommen ein Mini Tutorial in schriftlicher Form präsentiert. So erfahren wir die grundlegenden Spielmechaniken und können direkt mit der Geschichte anfangen. Das Intro ist kein klassisches Intro, sondern eher eines mit Flashbacks und Informationen aus Dialogen. Für die Einführung in das Spiel reicht dies jedoch, da wir unseren Protagonisten Paxton näher kennengelernt haben und seine Ziele und Motivation kennen. Die Antagonistin Loraine wird ebenfalls schnell eingeführt und wie der Titel schon verrät, werden wir viele Todessequenzen erleben und können uns daran erfreuen.


    Neben den Standard Spielmechaniken (Menüführung, Laufsystem, ect.) des RPG Makers kommen verschiedene Rätselmechanismen, die zum Großteil auf Trial and Error beruhen. Sinn ist es, alle Fallen und Rätsel zu umgehen und die Hexe Loraine zu stellen. Ein Kampfsystem gibt es als solches nicht. Das einzige, was daran heran käme wäre ein freies "Kampfsystem" (eher Fluchtsystem) in der Auseinandersetzung mit Vincent. Das Design basiert auf den RPG Maker MV, somit wird viel auf Standardressourcen zurückgegriffen, aber es gibt auch einige Besonderheiten. Titel, Endscreen, einige Char- und Facesets sind selber gestaltet und peppen die Szenerie auf. Die begrenzten Möglichkeiten sind der Ein-Mann-Produktion geschuldet, stören jedoch nicht weiter, da es sich um ein kleines RPG Spiel handelt, dessen Rätsel und Humor im Vordergrund steht. Natürlich hätte ich mir bei den Leveldesigns etwas mehr Chichi gewünscht, bin aber auch eine Grafikhure und stehe auf kleine Details. Sind für das Spiel an sich unnötig, aber das ist der persönliche Geschmack. Presenter ist dahingegend die Wahl der Sprache und der Dialoge, die die ganze Atmosphäre schaffen und einen immensen Anteil im Spiel einnehmen, ohne als Wall of Text den Spieler zu erdrücken. Erst durch die Wortwahl wird das Spiel gut. Somit fällt die Vielzahl der optischen Designs in den Hintergrund. Kesse Sprüche, Ironie und zynische Dialoge vermitteln eine angenehme Spieleatmosphäre. Besonders amüsant sind die Auseinandersetzungen zwischen Magnus und der Hexe Loraine.


    Bei den Sounds bin ich mir nicht sicher, ob auf Standardressourcen zurückgegriffen wurde oder ob aus anderen Spielen und Plattformen Sounds importiert worden sind. Was ich jedoch sagen kann, dass ausreichend minimalistisch gearbeitet wurde und der Sound gezielt eingesetzt wurde, z.B. für Slapstick. So wird dem Spieler kein Soundbrei vor die Füße geworfen, der nichts für die Spieleatmosphäre tut (viel hilft nicht immer viel und weniger ist tatsächlich mehr!!!). Dagegen scheint die Musik selber komponiert oder remixed worden zu sein. Es handelt sich auf jeden Fall nicht um Material aus den RTP Ressourcen. Ein Lied kam mir verdächtig bekannt vor, allerdings ist dies in einer anderen Fassung transponiert worden. Für den Spieler ein nettes kleines Amuse-Geule.


    Da Witch Loraine's Death Game eher zu den kürzeren Spielen zählt und im Vergleich zu anderen Spielen und Genren nicht viel Inhalt bietet, würde ich es keinem Action-Adventurer empfehlen, sondern eher einem Casual Gamer, da Witch Loraine's Death Game eher etwas für den kurzen, unbedachten Zeitvertreib ist. Die Rätsel sind nicht all zu herausfordernd, gerade da vieles auf Trial and Error basiert, aber wer etwas abschalten will und sich vom Humor berieseln lassen möchte, der ist hier an der richtigen Stelle. Preislich gesehen, finde ich WLDG angemessen, da eben auch viel Eigenwerk in diesem Spiel steckt und nicht nur auf Standard Ressourcen zurückgegriffen wurde. Das Spiel kostet nur nen Appel und ein Ei und dafür kann ich es empfehlen.


    Zum Gameplay:

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