Adobe Premiere - H.264

  • Konstante Bitrate ist ziemlich unwirtschaftlich, variable Bitrate mit zwei Durchgängen würde schon mal für mehr Bildqualität sorgen. Wenn du auf 2048x1152 hochskalierst, bringt das ebenfalls einen großen Schub – und x264vfw wäre ebenfalls noch gut, wird aber wieder etwas umständlicher und komplizierter.

  • Konstante Bitrate ist ziemlich unwirtschaftlich, variable Bitrate mit zwei Durchgängen würde schon mal für mehr Bildqualität sorgen. Wenn du auf 2048x1152 hochskalierst, bringt das ebenfalls einen großen Schub – und x264vfw wäre ebenfalls noch gut, wird aber wieder etwas umständlicher und komplizierter.

    x264vfw sagt mir nichts, google ich gleich mal!


    Was genau machen die zwei Durchgänge denn? Und wie hoch sollte die Bitrate?


    Oh, was vielleicht wichtig ist, die Rohaufnahme wurde mit der aktuellsten DXtory Version aufgenommen, mit dem MagicYuy 2.0 Code auf YUV 4:2:2 @ 60fps

  • Zu x264vfw gibt es auch hier im Forum ein Tutorial: x264vfw für Videoschnittprogramme


    Wie hoch die Bitrate ansonsten sein sollte, hängt unter anderem von der Komplexität deines Materials ab – und wie groß die fertige Datei sein darf, die du hochladen willst.


    Die zwei Durchgänge sorgen eigentlich nur dafür, dass die gewünschte Bitrate besonders effizient verteilt werden kann – auf Kosten der Kodierungszeit zwar, aber dafür gibt es kleinere Dateien bei besserer Qualität als bei konstanter Bitrate.

  • Ich habe das gleiche Video nochmal mit der Rohdatei gerendet, VBR 2-pass Zielbitrate 20Mbit/s, max. Bitrate 30Mbit/s. (Wobei ich nicht verstehe, was das heißt... xD)


    Maximale Tiefe und maximale Renderqualität.


    209MB für ~1,40 Minuten. Bei 2048x1152 mit 60FPS.


    Ich lade es testweise auf Youtube und Vid.me hoch und lese mich nebenbei in deine Verlinkung ein.



    Hab ich das richtig verstanden und Magix kann x264 direkt als Codec auswählen? :X
    Wäre bitter wenn ich das falsche Programm hätte nun.


    Mal sehen ob sich der Unterschied wirklich lohnt, um auf Batch/Stapelverarbeitung zu verzichten.

  • Wenn dir gute Bildqualität bei kleinen Dateien und inklusive Stapelverarbeitung wichtig ist, könntest du dir auch mal TMPGEnc VMW 6 anschauen. ;) Aber auch mit Premiere lassen sich gute Ergebnisse erzielen, je nach Bereitschaft für komplizierte Kodierung.

  • Danke! :)


    Habe das Video nun noch mal gerendert mit MeGui. (Aber ausversehen ohne Mic-Sound, aber nicht so schlimm!)


    CRF 21, 1152p(Durch fehlendes VP9 kein 1440p60 von YouTube), 10bit encoding.




    Und hier das Adobe Premiere


    Video, 2-pass VBR 20-30Mbit/s, maximale Tiefe, bestmögliche Renderqualität aktiviert, h.264.



    Ich sehe kein Unterschied, welcher sich lohnt, Stapelproduktion abzuschreiben. :/


    Gut H.264 von YouTube ist kacke, VP9 wäre deutlich besser mit 1440p, ist aber im Moment nicht möglich.

  • VP9 ist ja theoretisch schon mit 2048x1152 @ 60 FPS zu bekommen, das dauert nicht so ewig lange und gibt keine übergroßen Dateien. ;) Andererseits gibt es ja auch für normales 1080p irgendwann VP9, wenn die Reichweite groß genug ist.


    //edit
    Das bezieht sich eher auf deinen letzten Absatz, ich habe schon gesehen dass du mit MeGUI auf 1152p gegangen bist. :saint:

  • Im Grunde kann die Bitrate nicht hoch genug sein, da eben hierdurch bestimmt wird, wie sehr das fertige Video dem Original ähnelt. Bei TWD hätte man aber wohl mit etwas weniger Bitrate auch keinen großen Unterschied gesehen, das Spiel lässt sich ziemlich gut komprimieren. ;)


    Das ist dann halt eben der Vorteil von x264 mit CRF – man muss keine Bitraten abschätzen, sondern gibt einfach die gewünschte Bildqualität ein und der Rest passiert automatisch.

    Einmal editiert, zuletzt von Julien () aus folgendem Grund: rächtshcraibunk

  • Richtig, wenn eine bestimmte Stelle jetzt extrem komplex ist und du die Bitrate limitierst, riskierst du trotz hohem Durchschnitt brutale Artefakte. Deswegen ist die Beschränkung hier nicht sinnvoll.

    Einmal editiert, zuletzt von Julien () aus folgendem Grund: rähctshreihbgun

  • Wenn ne NVidia Karte vorhanden ist, ist dieser Weg schlussendlich mit StaxRip vielleicht brauchbar
    XMedia Recode mit nvenc sehr schnell rendern o.O


    X Media Recode war in nem Kurztest ja schon nicht übel gewesen, mit StaxRip geht's aber noch besser, offenbar kann man mit StaxRip in der Preview auch schneiden :-)


    VP9 direkt bekommen wir aktuell auf YouTube ab 2560x1440 (1152 war wohl mal...), ich nutze DSR zum Aufnehmen, also Downsampling. (Mein Monitor ist 1080p)
    Dann muss da nichts aufwendig hochgerechnet werden, Spline36 bekommen wir mit StaxRip auch, also wenn schon eine alternative, dann sehe ich eigentlich aktuell nur diese.


    Nochmal vielen Dank an dieser Stelle an 'De-M-oN' der mir da sehr geholfen hat das zu konfigurieren.


    In Shotcut hab ich es bislang noch nicht hinbekommen ähnlich gut zu Encodieren, allerdings wenn beispielsweise eh keine NV-Karte vorhanden ist, denk ich ist man eh auf x264 (anstatt x265) angewiesen und macht es mit CPU-Dampf, dazu gibt es schon ne Anleitung im Forum, inklusive fertigem Preset.
    Shotcut: Gratis-Videoschnittprogramm


    Da brauchts dann keinen Adobe-shit oder dergleichen, schade ums Geld



    Gruss Dennis

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