Sexualisierung von Männern in Videospielen

  • Alles schön und gut, wenn es nicht ein ROLLENSPIEL wäre.


    Wo es darum geht in eine Rolle zu schlüpfen die nicht unbedingt dir entsprechen muss... oder würdest du Sims nur spielen wenn du ein perfektes Abbild deiner selbst erschaffen könntest? Im begrenzten Maß sind LPer auch Schauspieler... ich kenne Leute die in ihren Videos mit Schimpfwörtern nur so um sich werfen, aber trifft man die Privat kann man sich ganz normal unterhalten... die spielen eben eine Rolle in ihren Videos...

  • Zitat

    Insgesamt empfinde ich eine Sexualisierung nicht als unangemessen oder falsch. Ich würde mir nur etwas mehr Diversität und Gleichberechtigung wünschen.


    Naja. Es gibt in Spielen ja gerne mal zwei Szenarien:
    - Sämtliche Charaktere sind entweder Männer mit drei Meter breiten Schultern und Knackarsch und bestehen nur aus Muskeln, Frauen sehen alle gleich aus und haben nie etwas an (hallo Kingdoms of Amalur). Dazu gibt es extrem flache Dialoge zwischen den beiden Geschlechtern. Da hast du deine Gleichberechtigung, es ist aber einfach ein furchtbarer Stil.
    - Der Bösewicht wird so präsentiert, dass er den Spieler rattig machen soll - Aber: Irgendwie gibt es das nur in der weiblichen Variante.


    Mir fällt es da schwer, etwas speziell zu Männern zu sagen, weil ich das in dem Maße noch nicht erlebt habe (und weil man als Heterosexueller da wohl auch nicht so drauf achtet). Eine etwas besondere Rolle nimmt da allenfalls Geralt of Rivia aus der Witcher-Reihe ein: Man muss es sich zwar erarbeiten, aber man kann sich durch die halbe Spielwelt vögeln. Und hässlich ist er ja auch nicht.


    Man kann, man muss aber nicht. Ich will auch gar nicht behaupten, dass ich in den Spielen jedes Angebot abgelehnt hätte - warum auch? - aber wenn sie die Entscheidung nicht dem Spieler überlassen würden, wäre das unangenehm zu spielen: Ich will keinen Über-Macho, der jedes gerettete Prinzesschen auf den Rücken legt und womöglich eine Strichliste führt. Insofern gehen die Entwickler da schon recht ordentlich mit dem Thema um.



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    Alles schön und gut, wenn es nicht ein ROLLENSPIEL wäre.


    Mein erster Skyrim-Char war quasi ein waschechter Wikinger mit Axt und Schild und Stahlrüstung, mein aktueller Char ist weiblich und rennt mit Pfeil und Bogen herum, komplett mit Vulkanglas-Ausrüstung (ja, die ist durchsichtig - nein, man sieht nichts, keine Sorge). Ich habe weder eine Axt an der Wand hängen, noch bin ich weiblich. So who the hell cares?


    Abgesehen davon, dass Geschlecht und Aussehen in den wenigsten Spielen wirklich einen Unterschied machen: Bei Rollenspielen kann man doch wunderbar die Sau rauslassen, wenn man will - wenn ich mich dazu entschließe, ein Arschloch zu spielen oder es mir zum Ziel setze, die "Kaninchen geschlachtet"-Statistik auf einen vierstelligen Wert anzuheben, dann mache ich das eben. Wenn nicht, dann nicht. Da kann ich TbMzockt eigentlich nur zustimmen.

  • Meiner Meinung nach gibt es schon auch viele männliche sexualisierungen. Was bei einer Frau mit knappen Outfits und schlanken Figuren dargestellt wird, ist bei Männern eben in form von sportlichkeit, maskulinem (rauem) verhalten und teilweise ebenfalls knappen outifts dargestellt. Es sind eben stereotypen, welche ein Großteil der Allgemeinheit als sexy empfinden ;-)

  • Schlichtweg würde ich sagen...die Entwickler schleusen das in die Spiele ein, was die Allgemeinheit auf gut deutsch "geil" findet...und fertig...das ist ganz simple Psychologie...oder warum sollte man seine Charaktere in RPG's bis aufs Fleisch ausziehen können...sie könnten ebensogut feste Ganzkörperkleidung tragen, die man nur im Aussehen und in ihrer Funktion ändern kann ;)


    Denkt mal drüber nach :D

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