Beiträge von Hikikomori

    In Bezug auf neue Lets Player ist es bei mir so, das ich mir garnicht "antue" mir viele anzuschauen, weil ich nicht weiß ob sie das durchhaltevermögen dazu haben, große Projekte durchzuziehen oder ob sie, sagen wir mal, nach 5 Teilen das LP wieder abbrechen oder weil es nicht gut ankommt das LP abbrechen.


    Das ist etwas was ich nicht leiden kann. Ich kann z.b. nur längere Projekte wie RPGs bei Leuten schauen, bei denen ich weiß, das sie das Zeug dazu haben die Games durchzuspielen und die auch die Motivation und das Durchhaltevermögen dazu haben, die Projekte zu beenden auch wenn sie vielleicht nicht so gut ankommen bei den Sehern.


    Große Projekte abzubrechen ist schon ein ziemlicher Abtörner für mich :)


    Deshalb warte ich bei neueren Lets Playern auch meistens bis sie ein Projekt beendet haben, weil ich dann weiß das ich mich drauf einlassen kann, ohne das sie ihr nächstes Projekt mittendrin abbrechen, aus welchen Gründen auch immer.




    Geht euch das genauso? Das ihr bei neueren LPern grundsätzlich einmal vorsichtiger seid, solange bis ihr euch sicher sein könnt, das sie ihre Projekte auch durchziehen?

    ich habe linux als neben betriebssystem. (surfen, videoschauen, youtube)


    ubuntu 16.04, das bekommt noch bis 2019 updates :)


    ich hab damals mit red hat 6.0 angefangen, danach suse linux, debian 3.0 und so gut wie alle möglichen distributionen.


    hab ne ziemlich lange zeit mit debian 8.0 gearbeitet und jetzt bin ich auf ubuntu 16.04 umgestiegen.


    je älter ich werde, desto weniger will ich mich mit langwierigen befehlen auseinandersetzen. ubuntu ist halt doch ein klein wenig leichter als debian, wo man so gut wie alles selbst editieren muss :)



    besonders die live dvds von ubuntu oder knoppix/sidux usw. haben mir geholfen, weil sie rein im ram laufen und keine installation erfordern. da kann man toll testen wie gut linux auf dem system läuft, weil es können immer wieder mal probleme mit irgendeiner hardware auftreten.


    generell kann ich sagen das ich unter win 7 spiele und unter linux mache ich so gut wie alles andere.



    zum spielen würde ich linux aber nicht einsetzen da es um einiges lahmer ist als windows bei vielen spielen, eben weil die spiele nativ für directx ausgelegt sind und die umsetzung auf opengl performance kostet.


    als stand alone system würde ich dir linux also nicht empfehlen. kommt aber drauf an was du damit machst.

    Ich vermisse Brakhet.

    gleiches :)



    du, cho jin, brakhet und gerugon, ihr habt mich nach langer zeit wieder zum (westlichen) rpg spieler gemacht.


    hab durch dein legend of grimrock lp wieder zum rpg gefunden cho jin. :) hab mir nach deinem lp sofort teil 1 und 2 gekauft.


    bewundere überhaupt leute, die rpgs fertigspielen können, weil das doch ziemlich viel zeit und können erfordert.


    derzeit schaue ich das lp grimoire von gerugon.



    vermissen tu ich noch:


    dilandau3000 (lper alter adventures und myst/obduction profi. hat mich zum fan der alten myst games gemacht)


    hercrabbiness (alte adventures, nette art und stimme)


    rose erifnosi (alte adventures, nette art und stimme :D)

    eigendlich gleiche erfahrungen wie quinsworld.



    kommt drauf an mit wem man zusammen ist. man kann ja z.b. auch nicht mit allen leuten über musik oder filme reden.


    mit manchen arbeitskollegen kann ich über pc games abnerden, mit anderen rede ich nur zeug aus dem realen leben (fortgehen, studium usw), mit wieder anderen rede ich nur über filme oder serien usw usf.

    danke Sagaras.


    die site kannte ich aber schon. generell kenne ich leider keine sierra artigen spiele.


    es gibt viele games mit lucas artigem interface, unter anderem mit adventure game maker gemacht. aber sowas wie sierra games gibt es einfach heute nicht mehr.



    ich vermisse auch das interface. da bekam man für erfindungreichtum immer punkte. oder man hat ein riech oder leck icon gehabt :)


    eigendlich total sinnlos aber oft witzig. ein neues space quest game wäre echt toll. kings quest haben sie ja neu gemacht. das war auch sehr gut aber sie haben leider den todesaspekt rausgenommen.

    die adventures, die du hier vorgeschlagen hast kenne ich leider alle schon.


    aber ich meinte insgesammt sierra artige games, die auch frustrieren. ich möchte endlich mal wieder ein adventuregame das einen nicht bei den händchen haltet :)


    wo man so richtig frustriert ist wenn man wegen ner dummen aktion stirbt oder weil man nicht mehr weiterkommt, weil man vor stunden das richtige item weggeworfen hat. schau dir z.b dark souls an. das hat auch erfolg gerade weil es so fordernd ist. selbiges möchte ich auch für einige neue adventures sehen.



    ein gutes adventure ist hier z.b. curse of enchantia, das total unlogisch ist :D aber dennoch total gut.





    empfehlen kann ich auch noch dark seed 1-2 und "i have no mouth and i must scream".


    ich würde mich z.b. total freuen, wenn ein neues laura bow adventure rauskommen würde. die sind auch total drauf ausgelegt das man zur richtigen zeit am richtigen ort ist oder man kommt nicht weiter :)

    Mir ist aufgefallen das in letzter Zeit zwar eine riesen Remake Welle unter Adventuregames eingesetzt hat (Point and Click) aber das die neueren Vertreter dieser Art immer mehr "verdummt" werden. Auf Konsolen Pad Steuerung getrimmt statt mit Mouse und die Rätsel werden immer leichter gemacht. Auch werden an jeder Ecke neue Hints eingebaut, damit man nur ja das Rätsel lösen kann.


    In "The Whispered World 2 Silence" war es sogar so, das die Lösung eines Rätsels meistens innerhalb des gleichen Bildschirms gelegen ist.



    Ausnahmen sind hier die Wadjet Eye Adventures. Besonders Primordia mochte ich. Auch Technobabylon fand ich super. Kathy Rain war auch supertoll.


    Was mir aber wirklich fehlt, sind die Sierra Adventures, sowas wie Space Quest/Kings Quest/Police Quest und die Laura Bow Serie.


    Adventurespiele wo man auch Fehler machen kann und sterben kann. Es gibt genug Lucas Arts artige Adventures heute aber die Sierra Art fehlt mir irgendwie. Hätte nie gedacht das ich es vermissen würde, das man in nem Adventuregame sterben kann aber es gibt so viele Lucas Arts artige Spiele...da würde ich mich über ein paar Hardcore Adventures der Marke Sierra freuen, wo man auch mal sterben kann.



    Sehnsüchtig erwarte ich das Remake zu "Broken Mirror" bin mir aber nicht sicher ob das nicht auch so ein Adventure sein wird, wo alles künstlich leicht gemacht wird.


    Vermisst hier irgendwer noch die Sierra Spiele, wo man sterben konnte?

    Ich kann hier nur einige meiner Lieblingsanime empfehlen, als ich noch Anime geschaut habe.


    Vielleicht sind ja ein paar intressante für dich dabei.



    Serial Experiments Lain (der Anime, der mich zum Animefan gemacht hat vor Jahren)



    die musik hier gibt so ca die atmosphäre von SEL wieder



    Texhnolyze


    Ergo Proxy (toller sci fi anime anschauen!!!!!!)



    Haibane Renmei


    Niea_7


    Air


    Kanon 2006


    Clannad


    Alle Anime von Makoto Shinkai (Your Name)


    ARIA The Animation und Nachfolger (unglaublich schöner, entspannender Anime mit wunderschöner entspannender musik. Anime für alle die es ein wenig ruhiger mögen. Italienische/Venedig Atmosphöre)




    Yokohama Kaidashi Kikou (wunderschöner Manga und Anime)


    NHK ni Youkoso (Welcome to the NHK)


    Paranoia Agent (toller Krimi Anime mit total surrealer Atmosphäre)



    Paprika


    Noir


    Madlax (wunderschöne Musik, gleiche Musikerin in Noir und El Cazador


    El Cazador de la Bruja

    Ich kann hier nur ein paar alte Amiga Klassiker empfehlen.


    Die Spiele aus der Amiga Zeit sind insbesondere intressant weil die meisten Games noch von europäischen Studios gemacht wurden.


    Die europ. Jump& Runs z.b. haben einen ganz anderen Levelaufbau und Flow als ihre japanischen Konsolenkollegen.


    Ich würde dir empfehlen:


    Giana Sisters


    Zoom


    Clown o Mania



    Rick Dangerous 1 + 2



    Lemmings 1 - 3


    Turrican 1 - 3


    Fire and Ice


    Shadow of the Beast 1 - 3


    Nebulus 1 + 2



    Apydia


    Agony



    Leander


    Jim Power



    Benefactor


    Wizzkid


    Hard n Heavy



    Another World






    Eigendlich sind so gut wie alle Amiga Games empfehlenswert :) Wenn du dir ein paar Games aus der Amiga Reihe anschauen willst, kann ich dir den Youtube Kanal "World of Longplays" empfehlen.


    Auch Musikmässig sind die Amigagames top, wenn man die Art Musik mag.


    Hier z.b. mal Apydia


    und Shadow of the Beast 2

    Ich kann da nichts Schlimmes dran finden, wenn man eine Zeit braucht, um wieder in das Spiel zu finden. An sich nehme ich Spiele in unterschiedlichen Phasen wahr wie Tanda auch den Vergleich zu den Büchern genannt hat. Am Anfang ist alles total neu und spannend, irgendwann kommt eine Phase, wo es anstrengend und fast langweilig wird und plötzlich, wenn man den Dreh raus hat, hat man wieder richtig viel Spaß, weil man es kann ;). Und wie oben gesagt ist es auch nicht einfach immer wieder in die Story zu finden.

    Stimmt aber man kann es auch so sehen, das ein gutes Buch und ein gutes Spiel keine "kleinen Schwächen" hat, die einen aus dem Flow bringen oder wo man hofft das es bald schnell weitergeht.


    Es gibt Bücher die haben diese Schwächen nicht. Die sind so schnell und leicht zu lesen, das man sie im Nu durchhat. Das ist auch bei Games so.
    Es gibt Games wo man motiviert bleibt auch wenn sie schwer sind und es gibt welche wo man aufgibt.


    Intressant finde ich auch das Thema Gamelänge, weil viele Entwickler meiner Meinung nach den Fehler machen, ihre Games entweder zu lang zu machen oder zu kurz. Wie du mit Büchern sagtest haben viele Games irgendwann Schwächen der Art "Jetzt kann es aber schon langsam mal zuende gehen". Sie sind zu lange.


    Ich finde auch besonders die Fähigkeit von Lets Playern toll Stories in so Endlosspiele wie Animal Crossing oder Sims zu bringen.
    Habe früher viel Animal Crossing LPs von Tyraphine geschaut und finde es höchst faszinierend wie sie es schafft das Game 300 Folgen lang intressant zu machen mit lauter kleinen Ingame Stories :)


    Ich bin kein extrovertierter Mensch. Wenn ich persönlich zocke, dann bin ich meistens ruhig (bei Singleplayer Spielen). Bei Multiplayer bin ich schon im Teamchat aber auch nicht gerade meine Lebensgeschichte erzählend, sondern nur das nötigste an Infos durchsagend :)


    Ich kann mir also im Traum nicht vorstellen LPs zu machen. Weil ich die Persönlichkeit dazu nicht habe.

    Sowohl die Spielelandschaft als auch die Spielerlandschaft haben in den letzten Jahren einen starken Wandel durchgemacht. Wer schuld hat ist schwer zu sagen, aber ich stelle auch fest dass viele Spiele immer kurzweiliger werden und dem Spieler weniger abverlangen. Früher musste man sich noch in ein Spiel reinfuchsen und durch dieses Commitment hatte man im Endeffekt dann auch mehr Spass weil man eher das Gefühl hatte den Erfolg im Spiel verdient zu haben.


    das stimmt schon aber das hat eben mit der zeit zu tun oder sagen wir mit unserer zeitwahrnehmung.


    weil man heute immer erreichbar ist hat man auch weniger zeit. heute würden die spiele von damals auch nicht so erfolgreich sein eben weil man soviel zeit reinstecken muss.



    auch hat man heute 3000 spiele gleichzeitig und zu wenig zeit sich mit allen zu befassen. früher hat man 1-3 spiele bekommen und hat die durchgespielt, dann wieder die nächsten 2-3 usw.


    ich muss da oft an arthur c clarke denken. das was er über tv geschrieben hat trifft inzwischen auf die gesammte gaming industrie auch zu. alles hype, alles zu zeitfressend und den leuten bleibt immer weniger zeit für ihr echtes leben.


    The world’s now placid, featureless, and culturally dead: nothing really new has been created since the Overlords came. The reason’s obvious. There’s nothing left to struggle for, and there are too many distractions and entertainments. Do you realize that every day something like five hundred hours of radio and TV pour out over the various channels? If you went without sleep and did nothing else, you could follow less than a twentieth of the entertainment that’s available at the turn of a switch! No wonder that people are becoming passive sponges—absorbing but never creating. Did you know that the average viewing time per person is now three hours a day? Soon people won’t be living their own lives any more. It will be a full-time job keeping up with the various family serials on TV!”
    Arthur C. Clarke, Childhood's End

    Teilweise klingt es so, als willst du schlicht nicht akzeptieren, dass wir Spaß daran haben. Wenn ich da jemanden habe der sich fast jeden Tag eine Folge auf meinem Kanal anschaut, dann freut es mich eben.

    das nicht aber mir fällt insgesammt auf, das die leute immer weniger aus den gründen spielen, aus denen spiele eigendlich gemacht werden.


    die lust am spielen. die leute finden jedoch sekundäre gründe ein spiel zu spielen, weil es sich eben gut im lp macht oder weil sie durch das game per e sport viel kohle machen könnten.


    e sport ist ja auch so etwas, was den zustand, was es heisst, zu gamen, verändert, weil es quasi zum beruf wird wenn man z.b. turniere im e sport gewinnt.




    auch spielt eben, wie du sagtest, das internet eine große rolle. soziale bindung scheint die große sucht unserer zeit zu sein. wir können inzwischen garnichts mehr alleine machen. alles hat facebookanbindung, alles streamt ins internet.


    natürlich gabs die soziale komponente früher auch schon, nur halt ohne internet. rein offline. man traf sich zum zocken. lanparties usw.


    aber "damals" haben die leute halt noch wirklich aus lust zum gamen gespielt. auch ohne das ihnen wer zuschaut oder sie geld per e sport damit machen können.



    das soll keine kritik am lets play oder e sport sein aber es ist nur eine beobachtung von mir. das internet hat das gaming verändert.


    ich z.b. spiele hauptsächlich overwatch und quake champions. beides e sports artige titel wo man sehr viel konkurrenz hat. das soll nicht heissen, das ich so gut bin, das ich auf e sport level bin aber man misst sich und vergleicht sich ständig mit anderen personen.


    auch spiele ich multiplayer spiele wie overwatch/quake champions viel lieber eben weil es ne soziale komponente hat und weil ich mich nicht dazu zwingen muss oder mich gedanklich drauf vorbereiten muss wie bei vielen singleplayer spielen.


    bei singleplayer spieler braucht man zeit um wieder reinzufinden, wenn man arbeitsbedingt nicht spielen konnte und den flow verloren hat.


    das passiert einem bei multiplayer games nicht so leicht. da spielt man täglich am abend halt ne halbe stunde und verlernt es nie :)

    Lustigerweise können LPs dabei auch helfen. The Witcher 3 läuft bei mir beispielsweise vom reinen Erfolg nicht ganz so pralle - aber da ich genau das gleiche Problem habe mit dem durchspielen, mach ich das gerne weiter. Zum einen ist das Spiel verdammt geil, zum anderen möchte ich es eeendlich mal durchspielen. Bin jetzt knapp 2 Jahre dran, komme aber stetig voran
    Allgemein kann einem das LPn von spielen nochmal neuen Spaß am zocken geben, weil man wieder dieses Gefühl von "gemeinsam spielen" hat.

    Und der andere Grund ist tatsächlich, dass ich genau wie du kaum ein Spiel wirklich durchspiele und immer das nächste anfange. Als Let's Player sollte man aber nicht so viele Projekte parallel laufen lassen also habe ich so eine gewisse Balance gefunden verschiedene Spiele zu spielen und mich tatsächlich auch dazu zu zwingen ein Spiel zu Ende zu spielen.
    Wobei ich für mich gemerkt habe, dass ich mich nicht zwinge, weil ich keinen Spaß daran habe, sondern, weil ich nicht mehr im Flow bin. Ich bereite mich mittlerweile also auf ein bestehendes Projekt auch vor, indem ich die letzten zwei Folgen oder so angucke und mir selbst wieder Lust und Motivation gebe weiter zu spielen.


    Ich fasse diese zwei Kommentare mal kurz zusammen :)


    Für mich ist das Zeichen das man den "Flow verliert" ein Zeichen das man die Lust am Game insgesammt verliert.


    Genauso das "gemeinsam zocken", das ist doch in Wahrheit nur ne gedankliche Übung um sich selbst Motivation zu geben oder?


    Das bestätigt meine "Beobachtungen" also, das die Leute im Grunde garnicht mehr Lust haben das Spiel zu spielen, sie geben sich aber künstlich Motivation dazu eben mithilfe der sozialen Komponente des "gemeinsam spielens".


    Im Fall von Reggi halt die "Vorbereitungsphase".


    Ein Spiel ist für mich etwas zu dem ich von mir aus Lust habe, ohne Vorbereitung oder Gedanklichen Motivationsübungen.


    Für mich ist z.b. der Fakt das ich immer weniger Spiele durchspiele ein Zeichen das ich insgesammt immer weniger Lust am Gaming habe. Ich könnte mir jetzt auch Motivation machen aber das zerstört ja im Grunde alles was ein Spiel im Grunde sein soll.


    Ich spiele auch oft Games und verliere den Flow oder eine Stelle war mir zu schwer und ich hab einfach aufgehört.


    Für mich selbst habe ich inzwischen die Konsequenzen gezogen und kaufe mir so gut wie keine Spiele mehr. So lange bis ich die Games durchhabe, die ich inzwischen angesammelt habe :)

    Hallo, ich bin neu hier und eigendlich kein Lets Player. Ich hab früher relativ viel LPs geschaut und schaue heute noch hin und wieder welche auch wenn ich inzwischen viel mehr selbst spiele.



    Meine Frage ist ob ihr Lets Player euch manchmal zwingen müsst ein Spiel zu spielen oder ob ihr ein bestimmtes Spiel nur kauft/spielt, weil ihr das Gefühl habt, das ihr es müsst, weil es gerade populär ist und weil es viele Klicks/Abos bringt.


    Mir kommt es manchmal so vor als ob die Leute heutzutage garnichtmehr spielen weil es ihnen selbst Spaß macht, sondern sie tun es weil sie damit an der sozialen Seite des Gaming (LPs) teilhaben können. Heute muss ja so gut wie alles eine soziale Komponente haben. Heute sitzt keiner mehr alleine vorm PC und zockt Games für sich alleine wie es früher war.


    Ich bin inzwischen 34 Jahre alt und hab Probleme Spiele fertigzuspielen. Habe zwar 100 Games auf Steam aber die wenigsten Spiele ich wirklich durch. Und selbst die was ich anfange, höre ich meistens spätestens in der Mitte auf und sie gammeln rum bis ich mich irgendwann mal zwinge sie durchzuspielen.


    Meistens spiele ich Overwatch. Vielleicht ist das mein Alter, das ich die Lust am Gaming verliere.


    Früher hab ich auch viel LPs geschaut (auch von LPern dieser Site) aber inzwischen schaue ich fast garnichts mehr, obwohl ich die Zeit hätte. Mir geht es irgendwie auf die Nerven das inzwischen schon der Spaß am Gaming vermarktet wird und jeder insgeheim hofft Geld damit zu machen, indem er oder sie auf Youtube Lets Plays macht.


    Mir kommt es vor als würden gut 99% der Leute hier in dem Forum auf ihren "Großen Durchbruch" warten, der ihnen dann 39 Millionen Abonnenten bringt und ein Leben wo sie mit Youtube Geld machen können. Die Leute spielen die Spiele nur weil sie darauf hoffen entdeckt zu werden mit ihrer "Youtube Show", zumindest kommt es mir oft so vor. Es gibt sicher Leute die aus Spaß Lets Plays machen aber der Großteil der Leute hofft insgeheim aufs große Geld, auch wenn sie sagen sie machen es aus Spaß.


    Das zerstört das Gaming irgendwie, weil die Leute anfangen nur noch der Klicks wegen Spiele zu spielen und nicht weil sie selbst Lust drauf haben.



    Würde mich über ein paar Gedanken eurerseids freuen.