"Welche Strapazen/Schmerzen/Probleme willst du als Youtuber/Streamer durchleben?"
Ich nehme die üblichen Schluckaufs von YouTube in Kauf, die Tatsache das mehr oder weniger die gesamte Netz-Community, egal wo, gefühlt immer toxischer wird, und den Fakt, dass ich ohne das irgendwas unvorhergesehenes passiert auf YouTube immer jemand sein werde, der nur ein minimales Publikum erreichen wird.
Der Rest ist eigentlich ganz angenehm, wobei mich die obigen Punkte nicht sonderlich stören oder nerven, ich spiele gerne (wenn es die Zeit eben zulässt), und ich liebe Multiplayer-Spiele. Sollte ein Spiel das nicht hergeben, mag ich es, wenn ich es zumindest so spiele das man auf YouTube zuschauen kann, und kommentieren kann. Das ganze Thema spielen ist ein Hobby von mir, gerne würde ich wie früher "als ich noch jung war", viel viel mehr Rennspiele machen, was eigentlich das ist, was ich am besten kann. Der Fakt das ich oft bis spät abends arbeite weil ich selbstständig bin, und das ich dann keine Lust mehr habe Lenkrad und Co. aufzubauen verhindert leider, dass ich das für YouTube aufnehmen kann, oder generell selber machen kann. Ist leider schon über ein halbes Jahr her, dass ich das letzte mal in einem virtuellen Rennwagen saß, was mich ziemlich traurig macht. Aber so ist das halt manchmal, wenn man anderweitig versucht Träume auszuleben und sich verwirklichen möchte, manche Dinge bleiben dann für eine Zeit lang einfach mal auf der Strecke. Wenn es irgendwann der Platz hergeben sollte, baue ich mir einen kleinen Rechner auf der einfach nur für Rennspiele da sein wird. Dann wird es davon mehr auf YouTube geben, das ist das, was ich mir wünsche und vorstelle. Ich muss mit YouTube nicht bekannt werden, ich muss damit kein Geld verdienen oder irgendwie alles daran setzen, um Klicks zu bekommen.
Für mich ist das ein Hobby, welches mir einfach zu einem Großteil Spaß macht. Sollte ich durch YouTube irgendwelche größeren Probleme bekommen, um auf die Eingangsfrage nochmal abschließend einzugehen, würde ich von jetzt auf gleich damit aufhören. In meinem Umfeld ist mir so ziemlich alles wichtiger als YouTube, was nicht heißen soll das ich es nicht gerne mache oder keinen Spaß daran habe. Ich habe nur gelernt, in den letzten Jahren meine Prioritäten zu sortieren. Und da steht recht weit oben erst mal das ich meinen Betrieb richtig führen muss, um etwas zu verdienen. Und das muss ich in Einklang mit Partnerin, Familie und Freunden bringen. Dann brauche ich für mich persönlich einen Ausgleich, und wenn das alles erledigt ist, dann kommt irgendwann langsam YouTube in Sicht. Also Strapazen o. ä. würde ich mir durch YouTube einfach nicht aufdrücken lassen, das wäre es mir einfach nicht wert.
Interessant wäre es, wenn jemand der von YouTube (größtenteils) lebt, die Fragen einfach mal so beantworten würde. Ich stelle mir das nämlich weder einfach noch angenehm vor, um ehrlich zu sein.