Toll, jetzt hab ich Bock auf Braten. Wenn jetzt noch jemand Schnitzel in seinem Video erwähnt, ist alles ganz aus ![]()
Beiträge von Nerd-Gedanken
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Noooooooooooooooin die Schnitzel sind weg!!
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Wie sagt man so schön: in allen kreativen Bereichen werden Leidenschaft, Können und harte Arbeit erwartet, aber nicht adäquat bezahlt

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Immer gerne. Solche Fragen finde ich auch immer interessant zu lesen, und zu sehen, wie andere YTer das sehen.
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Ja eben, aber für Menschen wie Herrn Kreymeier dürfen offensichtlich nur Frauen über Sexismus debattieren da sie hier stärker im Fokus stehen und daher mehr Opferpunkte auf ihrer Seite haben.
Das wirkt auf Männer so, als dürfe man als Kerl beim Thema Sexismus nicht den Mund aufmachen, und erst recht nicht wenn man selbst Opfer von Sexismus wird. Wenn ich anfangen würde meine Opfertabelle aufzulisten, und aufzeige von welchem Geschlecht ich häufiger Dumme Bemerkungen bekomme zu meinem Aussehen. Weil der eine oder andere offensichtlich den Müll hier gelesen hat oder ganz einfach glaubt jeder der einen langen Ungepflegten Bart hat sei ein Terrorist, würde das derlei Diskussionen ganz schnell in ein anderes Licht rücken.
Hm, ich sehe das differenzierter.
In einer Gesprächsrunde, in der es hauptsächlich um Sexismus gegen Frauen geht, würde ich mir auch weibliche Diskussionsbeteiligte wünschen - denn die sind letztendlich diejenigen, die von der "Empfängerperspektive" des Sexismus gegen Frauen mehr Ahnung haben als es jeder Mann könnte - schon rein geschlechtsbedingt. Es ist ja durchaus noch immer gängig, dass vielen Männern einfach auch noch nicht wirklich bewusst ist, hinter welchen Alltagsmechanismen Sexismus steckt bzw. wo eine durchschnittliche Frau damit konfrontiert wird.
Wäre das Thema einer solchen Runde beispielsweise die Wahrnehmung sexistischer Handlungen von männlichen Mitbürgern durch männliche Mitbürger und was man selbst als Mann gegen sexistische Männer tun kann, wäre es absolut berechtigt, eine reine Männer-Runde zu haben, weil es um einen Männerstandpunkt im Bezug auf männliche Sexismus-Verursacher geht.
So pauschal würde ich also nicht urteilen - aber generell passiert es leider noch immer sehr oft, dass anstelle eines Dialogs mit allen beteiligten Gruppen oftmals Diskussionsrunden im Fernsehen sich eher auf Vertreter extremer Standpunkte konzentrieren (das bringt Quote!) und die Personen, die von extremem Verhalten das Opfer sind oder werden, sich meist in der Rolle des 'andere sprechen über, aber nicht mit uns'-Teilnehmers wiederfinden. Ich denke, die Kritik am Frühstücksfernsehen richtete sich gegen letztgenannten Umstand.
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Ich habe mit Early Access-Games bislang gute Erfahrungen gemacht - Subnautica, RimWorld und Conan Exiles liefen bei mir vor dem offiziellen Releasedatum sehr gut. RimWorld hat sich gehalten und diesem Game werde ich schon wegen des Spaßes daran treu bleiben, Conan Exiles ist hingegen abgeflacht vom Zuschauerinteresse her, Subnautica hatte ich schlicht irgendwann mal über.
Bei EA-Spielen ist imho der wichtigste Aspekt, ein Spiel zu präsentieren, das bereits zu einem guten Teil fertiggestellt ist, sodass man auch was zum zeigen und zocken hat. Als kleiner Kanal sind bei mir die Indie-Titel bislang immer sehr viel besser gelaufen als AAA-Krams, bei dem ohnehin die ganze Riege der größeren und großen Channels den Daumen drauf hat und meist bereits vor Release Folgen veröffentlichen darf.
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Naja ... eigentlich sollte man froh sein, dass inzwischen mehr Männer über Sexismus und Feminismus diskutieren. Für Frauen ist Sexismus nämlich Alltagskost und wird in seiner Alltäglichkeit manchmal schon gar nicht mehr wirklich wahrgenommen ...

Was die freizügig gekleideten Mädels bzw. die Busen-"Facecam" beim Streamen angeht: solange die Streamerin/LPerin das selbst so will, und sich damit gut fühlt, von anderen eher durch ihr Aussehen denn auf ihren Kommentar oder ihren Spielstil wahrgenommen zu werden, ist für mich das Ganze noch okay. Schwierig wird es dann, wenn an weibliche Streamer/LPer der Grundanspruch durch die Zuschauer herangetragen wird, dass man ohne ein solches Auftreten weniger wert/uninteressanter ist und sich weibliche Streamer/LPer dadurch genötigt fühlen, sich zwischen eigenen Vorlieben und schnellerem Wachstum zu entscheiden.
Das sind Ansprüche, mit denen männliche Streamer/LPer weniger konfrontiert werden, und wenn ich bedenke, wie häufig man männliche Streamer/LPer im totalen Schmuddellook vor der Kamera sieht, wäre ich manchmal froh, sie wären ein bisschen weniger zeigefreudig. Sind Frauen in einem ähnlichen Look zu sehen oder entsprechen sie aus irgendeinem Grund nicht dem gewünschten Ideal von "einigermaßen schlank, Brüste zu sehen, top gestylt", hagelt es bei weiblichen Streamern/LPern nämlich sehr gerne mal fiese Kommentare - was mir zeigt, dass bei Frauen zunächst sehr viel mehr auf die Optik geachtet wird denn auf das, was sie tatsächlich tun, nämlich Spielstil, Kommentar, Skills.
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ich hab mir jetzt aus beruflichen Gründen eine Switch gekauft - ich freu mich schon drauf, das meinem Steuerberater zu verklickern, aber für einen Spielejournalisten ist das eben tatsächlich ein Arbeitsgerät für Tests
- und genieße es, mit der Switch gechillt auf dem Sofa zu zocken, eingemummelt in eine Decke, eine Katze schnurrend auf den Beinen liegend. Die Gelegenheit, einfach überall zocken zu können, auch mit brauchbarer Bildqualität, das macht schon vieles aus. -
Momentan schaue ich mal wieder Vikings von Anfang bis Ende durch, weil die neue Staffel begonnen hat

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Auf meinem Channel Nerd-Gedanken zum gleichnamigen Blog erwartet Survival, Games mit interessanten Geschichten, Strategie in außergewöhnlichen Settings und immer wieder auch einfach etwas Bescheuertes/Verrücktes/Amsüsantes zur Abwechslung, egal ob Indie oder AAA-Titel. Ich bringe trockenem Humor, akute Orientierungslegasthenie und Spaß am Ausprobieren mit, Dauergefluche und übertriebene Hysterie gibt's nicht auf meinem Channel.
Uploadrate ist täglich mindestens ein Video. -
Super, ich gratuliere Dir
weiter geht's bis zur 100! -
Seit gestern abend sind es über 800 Abonnenten auf dem Channel
hach, die 1000 sind nun wirklich nicht mehr weit
*streut Konfetti* -
Njaa, spätestens wenn man ein Weihnachtsgedicht vorliest oder irgendein Weihnachts-Game-Event vorstellt, reicht die Minute schlicht nimmer
ich will die Leute begrüßen und verabschieden, da ist dann schon einiges an Zeit weg und so weiter. Mein letztjähriger Beitrag war knappe 9 Minuten lang, der wurde auch nicht grad wenig geguckt. -
Nochmal zu den Femen zurück, weil deren Protestform mehrfach angesprochen wurde: soweit ich weiß, ist das eine zuerst in der Ukraine entstandene Feministengruppe, die mit der provokanten Nacktheit in einer sehr konservativen, von kirchlichen Tabus geprägten Gesellschaft den maximalen Effekt hervorrufen wollten.
Ich persönlich halte das zwar für den falschen Weg, denke aber, man sollte die Wurzeln der Bewegung nicht ganz dabei beiseite schieben, wenn man schon die Brüste anspricht
Was die gesellschaftlichen Entwicklungen angeht, stimme ich @Game8 und @NoSkillGrill weitestgehend zu, muss aber auch bemerken, dass es schon früher voll arbeitende Eltern gegeben hat, die dennoch eine brauchbare Erziehung hinbekommen haben. Meine Eltern waren beide voll berufstätig (ich bin Jahrgang '79) und meine Schulzeit über ein Schlüsselkind, ich habe früh gelernt, mich mittags zu versorgen und meine Hausaufgaben allein zu machen, und ich hoffe, dass aus mir ein halbwegs anständiger Mensch geworden ist.
Der entscheidende Punkt ist, dass meine Eltern sich abends die Zeit genommen haben, mit mir über die Dinge des Alltags, über Politik und anderes zu diskutieren und mich zu einem kritischen Betrachter zu erziehen. Wir haben neben Filmen auch gemeinsam Nachrichten geschaut, politische Magazine und dergleichen mehr. Das ist ein Teil der Erziehung, den Eltern auch heutzutage leisten könnten und sollten, weil die Erziehung nicht Sache der Schulen oder Kindergärten sein kann und darf - aber wenn man sieht, wie wenig sich Eltern inzwischen für das interessieren, was in der Freizeit ihrer Kinder passiert, wundern mich verrohende Sitten und allgemein toxischer Umgang miteinander nicht mehr sonderlich.
Als Elternteil muss man meiner Ansicht nach schauen, was die Kids zocken, was sie sich auf YT anschauen, und man sollte ihnen auch beibringen, die Meinungen und Ansichten von Influencern kritisch zu hinterfragen, anstatt den Nachwuchs einfach immer nur zum Konsumieren abzuschieben und zu hoffen, dann seine Ruhe zu haben. Natürlich sind die Belastungen für Eltern inzwischen durch gewandelte Lebensbedingungen und Anforderungen größer geworden, aber ich denke doch, dass ein Weg dort gefunden werden kann, wo der entsprechende Wille dafür vorhanden ist.
Andererseits ist mit dem Phänomen der Helikoptereltern das andere Extrem heutzutage vorhanden: der süße Prinz/die süsse Prinzessin muss gehätschelt, geschützt und vor allem eventuell Bösen ausserhalb des Familienraums ferngehalten werden, was dazu führt, dass man die Kinder in einer Abhängigkeit bewahrt, die ihnen selbst oft gar nicht bewusst ist und unselbständige, verwöhnte Bratzen großzieht, die auch mit 20 noch erwarten, dass ihnen die Welt den Arsch nachträgt. Passiert das nicht, sind grundsätzlich erstmal alle anderen schuld - und auch da dürften sicherlich so einige der heute überforderten Menschen herstammen, die nicht wissen, wie man mit anderen umgeht, was sich gehört und was nicht.
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Da bin ich voll bei Dir @1000kcirtap - besonders augenfällig wird es dann, wenn dasselbe Rüstungsteil die Kerle komplett verhüllt (zB bei einer Torsorüstung), bei Frauen ist es knapp, knapper am knappsten und bauchfrei. Da sitze ich dann schon vor dem Screen und blinzle heftig, weil es einfach so gar keinen Sinn macht. Männliche Avatare müssen geschützt werden, bei den weiblichen reicht Plattenkram auf den Brüsten?
Total bescheuert. -
Bei Gronkh geht es mir ähnlich wie Dir @NoSkillGrill - ich schaue ihn gerne, weil er kein ProGamer ist
und auch nicht den Anspruch erhebt, wirklich gut zu sein. Ab und an habe ich dann zwar auch den Moment, in dem er selbst für meinen Geschmack zu verpeilt durch die Gegend rennt, aber das passiert nicht oft.
Was ich da eher anstrengend finde, sind die Aufnahmen, bei denen er mit seiner Crew unterwegs ist - das wird mir zu laut, zu hektisch, zu hysterisch auch teilweise. Gerade als die vier die Fallout 76-Beta zocken durften, war es nur ein Herumgehample und Herumgealbere, ohne dass man wirklich viel von der Stimmung des Spiels hätte sehen können. -
Das Problem ist leider auch, das regelmäßig das Geschlecht "Mann" fokussiert wird. Das ist auch kein Phänomen das mal ab und zu auftritt, das ist allgegenwärtig und alltäglich. Ständig muss man sich als Mann einer Geißelung und Rechtfertigung widmen, ginge es nach den Frauen die sich gleichberechtigt "schimpfen". Sexistisches Verhalten gibt es auch bei Frauen die im knappen Mini durch eine Montagehalle laufen "müssen", in jener 98% Mitarbeiter männlichen Geschlechts sind, obwohl die Damen einen anderen Weg hätten nehmen können. Sexistisch ist auch, durch körperbetonte Werbung zu einer Aktion zu bewegen. Sexistisch und diskriminierend ist auch, den Mann zu verurteilen weil er einen Versuch der Annäherung unternimmt. Frauen wollen nicht angesprochen werden und auf der anderen Seite fragen diese sich warum sie alleine sind und keinen Partner haben. Dann wollen sie einen kernigen Kerl haben, jener sollte dann aber auch bitte bügeln, nähen, backen können und alle "Regeln der Regel" kennen.
Ich finde das gesamte Thema sehr unterhaltsam und dermaßen viele Männer tun mir unfassbar leid da draußen.
Und egal welches Geschlecht; wer eine Grenze überschreitet soll mit allen Mitteln bestraft und zur Rechenschaft gezogen werden. Und das gilt - wie eingehend erwähnt - für BEIDE Geschlechter.
Was genau ist an einer Frau sexistisch, die einen Minirock trägt? Man mag von einem kurzen Rock halten, was man will, es ist in der Reaktion ein sehr großer Unterschied, ob ein Mann sich das genüsslich betrachtet und sich über einen sexy Anblick still freut, oder ob er dieser Frau zusätzlich Sprüche hinterherruft, die von angebotenem Geschlechtsverkehr über eine Bewertung ihres Aussehens und einer Erklärung, was das mit seinem besten Stück in der Hose anstellt bis hin zu Vergewaltigungswünschen reicht, weil sie sich angeblich wie eine Schlampe anzieht.
Das stille Angucken und Genießen empfinde ich persönlich als eine vollkommen normale Reaktion - wer guckt denn nicht eine attraktive Person des Geschlechts an, das man selbst anziehend empfindet? - alles andere nicht.Körperbetonte Werbung ist leider noch viel zu alltäglich, aber glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die sich fragen, ob es wirklich sein muss, mit einer Halbnackten für Putzschwämme, Taxifahrten oder ähnliches zu werben - vielleicht findet da tatsächlich ein Wandel statt; aber auch das ist ein recht langsamer Prozess.
Allerdings würde ich sagen, dass Flirtregeln und Paarbeziehungsvereinbahrungen nicht zwingend damit zu tun haben, ob ein Mann zum Grabscher, Vergewaltiger oder 'Catcaller' wird - ein vernünftiger Mensch, der sich im Griff hat, wird diese Verhaltensweisen schlicht nicht zeigen, ganz egal, ob es derzeit schwierig ist, mit Frauen zu flirten oder ob sich die Ansprüche an eine Beziehung verändert haben. Darum geht es doch - um diesen Teil innerhalb der Männer, die eben nicht bereit sind, an ihrem sexistischen Verhalten etwas zu verändern und die Frauen nach wie vor wie reine Spaß- und Befriedigungsobjekte sehen, dem Mann nicht ebenbürtig.
Du verallgemeinerst aktuell wieder sehr stark. Ich habe nicht einen Satz hinzugefügt der auf einen Aloholkonsum zurückfällt. Viele Leute gehen nicht nur auf solche Veranstaltungen des Alkoholkonsums wegen; und dieser war gerade auch kein Bestandteil irgendeiner Diskussion. Menschen die sich um Suff daneben benehmen benötigen keinen Schutz sondern im schlimmsten Falle eine stationäre Behandlung. Und nun definiere den durchschnittlichen Gamer, Frau "Durchschnittlich".
Ich passe mich dem Tenor schlicht an - Du hast Frauen als sich schlecht benehmende Hyänen beschrieben, ich habe meine Eindrücke von Karnevalsveranstaltungen beigefügt. Und die haben schlicht mit sehr viel Alkohol zu tun - wenn Du mal in der Gastro während solcher Zeiten gearbeitet hast, wirst Du wissen, was ich meine
mich hat das Beobachten eskalierender Betrunkener nachhaltig davon kuriert, mehr als bis zu einem kleinen Schwips zu trinken.Die Leute trinken, als gäbe es morgen keinen Alkohol mehr. Und als Teil des Personals kann man da so konservativ gekleidet und so neutral wie nur möglich mit den Gästen/Kunden umgehen, ab einem bestimmten Pegel fallen die Hemmungen enorm, egal welches Geschlecht, egal welcher Hintergrund. Das soll nichts entschuldigen, aber ich denke, gerade bei derartigen Veranstaltungen ist das ein sehr großer Teil des Problems. Hier geht es auch nicht um die Menschen alleine, die sich daneben benehmen, sondern die Unbetrunkenen, die mit dem Problemfall des Besoffenen umgehen müssen - egal ob nun Mann oder Frau. Und auch hier hätte es jede betrunkene Person selbst in der Hand, wie viel er oder sie trinkt, somit ist auch der mit Alkoholkonsum einhergehende Kontrollverlust hausgemacht.
Der 'durchschnittliche' Gamer ist für mich zu allererst die unbekannte Person hinter dem anderen Bildschirm. Jemand, den ich im RL nicht kenne, der dasselbe Spiel spielt wie ich und der vermutlich ebenso ein Interesse hat, die Spielinhalte zu erleben - nicht mehr, nicht weniger. Definierst du mir jetzt auch die Frau, die du in deinen Beiträgen angesprochen und verallgemeinert beschrieben hast und die anscheinend Pate für deine Ansicht stand?
Du setzt also voraus das eine Frau nicht weiß was sie tut und auf was diese sich einlässt wenn sie sich der Öffentlichkeit hin- oder preisgibt? Es wird mir nicht klarer wie "übergriffig" es wird, da eine Gefahr schon besteht wenn man sich nur ein Insta-Account erstellt. Eine solche Gefahr ist allgegenwärtig, das Thema jedoch nicht richtig, aufrichtig und anständig zu behandeln, ist genauso "übergriffig" für den Mann, wie die NICHT ALLEINIGE Gefahr für die Frau. Es ist diskriminierend und diffamierend zugleich, den Mann stets in den Mittelpunkt für Alles stellen zu wollen, danach aber wieder nach Gleichberechtigung zu rufen.
Ergo: Ich verurteile jedes inkorrekte Verhalten eines Menschen, dabei ist es mir vollkommen egal welches Geschlecht was ausgelöst hat. Ich handle nämlich gleichberechtigt und dabei sind für mich alle Geschlechter gleich. Ich deute auf ein Fehlverhalten jeden Geschlechts hin.
Tue ich das? Wenn es so rüberkam, tut es mir leid, denn das war nicht gemeint. Auch einer Frau unterstelle ich bewusstes Handeln, wenn sie Nacktfotos an unbekannte Männer verschickt oder diese angräbt, als gäbe es kein Morgen (oder andere Kerle) mehr. Männer, die unter Instagramfotos ausführliche Sexphantasien posten, sind für mich weit ab dessen, was mit Anstand zu tun haben. Das würde ich bei Frauen, die selbiges unter die Fotos von Männern texten, ebenso sehen, aber seltsamerweise scheint das ein Phänomen zu sein, das sich eher auf die männliche Seite der Bevölkerung beschränkt. Ich sage bewusst 'eher', da ich es bisher schlicht so wahrgenommen habe, und ja ich achte auch darauf, woher dumme Sprüche kommen.
In einer Diskussion über Inhalte die diskutierenden Frauen mit Vergewaltigungswünschen abwürgen zu wollen ist leider auch Teil von im Internet stattfindenden Debatten. Für viele Frauen, die sich öffentlich zu politischen und gesellschaftlichen Themen äußern und kritische Positionen vertreten, ist das erschreckender Alltag.
Dass sich heutzutage Menschen in argumentativen Auseinandersetzungen nicht anders zu helfen wissen, als ein Argument von der Gegenseite mit extremen Phantasien und Gewaltwünschen zu unterdrücken, wirft ein erschreckendes Bild auf unsere Gesellschaft. Da stellt sich die Frage, ob es bereits immer schon so war und man es schlicht nicht in dieser Form mitbekommen hat, weil über Sexismus trotz 68er Revolution und Feminismus immer wieder ein Deckmäntelchen gebreitet wurde, oder ob es sich in den letzten Jahren verstärkt durch die Anonymität im Internet so entwickelt hat. So oder so, ich finde das unerträglich.Er hat lediglich, ziemlich unangemessen, nach Fotos gefragt. Fragen kann man natürlich alles, aber ich ziehe da nun mal meine Schlüsse draus und nein, damit stempel ich nicht jeden Mann dieser Welt ab, aber diesen halt schon. Ansonsten würde ich ja überhaupt keinen Kontakt zu Männern haben, wenn ich IMMER bei jedem Kerl davon ausgehen würde, dass der genauso ist. Das ist ja blödsinn. Wer sich wie ein Arsch verhält, der wird halt auch so gesehen, fertig! Wenn ich mich als Frau nuttig verhalte, dann werden mich auch alle so sehen. Soviel Verstand und Bewusstsein sollten beide... äh ALLE Geschlechter haben... puh heut muss man echt aufpassen, dass man kein Geschlecht vergisst und es gibt neuerdings so viele
Nichts anderes von meiner Seite. Ich kenne viele Männer, die sich sehr positiv ihrer Umwelt gegenüber verhalten, aufmerksame, freundliche Menschen sind und von sich aus auch keinerlei schlechtes Verhalten in ihrem Umfeld dulden. Über diese Männer bin ich sehr froh und freue mich immer wieder, wenn ich neue Leute dieser Art kennenlerne.
Es ist eben wie in jeder Menschenmenge voller Unbekannter - es gibt darunter nette, tolle Leute und mit etwas Glück ist das die Mehrheit. Aber es sind eben auch Ärsche darunter, die durch ihr Verhalten irgendwann auffallen. Egal, welches Geschlecht. Männer für sexistisches Verhalten anzuprangern heißt ja nicht, dass man mieses Verhalten von Frauen duldet oder kleinredet - es war hier schlicht nicht das Thema; es ging um Frauen im Internet, und sorry, 95% aller bescheuerten Verhaltensweisen, die ich mir gegenüber bislang erlebt habe, kamen von Kerlen und fielen in die Richtung Anmache, Belästigung und ungewollte D*Pics oder ähnliches. -
Naja, auch das sehe ich kritisch. Erst gucken sie sich die "Gamergirls" auf YouTube an, und dann Rennen im TV die nackten von Femmen durch die Gegend um gegen irgendwas mehr oder weniger sinnvoll zu protestieren. Weiß nicht, ob ich das jetzt als tolle Entwicklung sehen würde für den Feminismus.
Von der effekthascherischen und eben auf den Optik-Zug aufspringenden Protestart der Femen mal ganz abgesehen: niemand ist gezwungen, auf optische Klischees aufzuspringen, sondern kann selbst entscheiden, ob und wie weit ihm/ihr eher die Inhalte wichtig sind. Dass die Nummer mit der Busenritz-Cam anscheinend herausragend funktioniert, beweisen so einige Channels.
In der heutigen Zeit ständig nur darüber zu debattieren das Männer ihre Dränge nicht im Griff haben sollen und auf alle Methoden greifen um ihren kranken Zwang besänftigen zu können, sind Sätze seitdem Alice Schwarzer sie zur Methode und damit auch Salonfähig gemacht hat.
Das Problem ist leider, dass es einfach noch zu viele Männer gibt, die sich anscheinend nicht im Griff haben - das ist ja kein Phänomen, das ab und an mal auftritt, um dann in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, sondern ist ein Alltagserlebnis, das man als Frau immer irgendwo im Leben hat.
Ich bin um jeden Mann froh, der sich nicht so verhält, der seinen Geschlechtsgenossen bei sexistischem Verhalten oder physischer Belästigung dazwischengeht, denn auch das ist etwas, was es braucht, damit sich die Gesellschaft langfristig ändern kann und wird - Kritik aus den 'eigenen' Reihen, Sensibilisierung aller Menschen für Rassismus, Sexismus, Homophobie etc.Schon einmal zugesehen wie sich eine Horde Frauen auf einer Faschings- oder Karnevalsveranstaltung verhält? Schon einmal mitbekommen wie oberflächlich etliche Frauen auf dieser Welt sind? Schonmal mitbekommen was Frauen für Sprüche raushauen? Lebt ihr Frauen eigentlich mit Absicht blind an eurem Geschlecht vorbei? (Jetzt verallgemeinere ich mal gerne :))
Da ich solche Veranstaltungen nicht besuche, kann ich sie auch nicht beurteilen - aber Fakt ist, dass reichhaltiger Konsum von Alkohol enorm enthemmt, egal ob das nun Karneval ist, Kegeln, LARP-Cons, Feuerwehr, Schützenverein oder womit man auch sonst seine Freizeit verbringen mag. Menschen, die sich im Suff danebenbenehmen, nehme ich ganz sicher nicht in Schutz, aber ich würde mal beim durchschnittlichen männlichen Gamer, der einen nach einem Bikinibild fragt, einen platt und stumpf angräbt oder D*Pics verschickt, nicht grundsätzlich erwarten, dass der im Vollsuff agiert.
Das heißt, dass derjenige in der Regel auch weiß, was er da tut, weil er es bewusst tut - und diese Art Verhalten entschuldige ich nicht.
Sich über belästigende Flirts, sexistische Sprüche und ungewollte D*Pics zu beschweren halte ich nicht für ein 'du machst einen auf schwaches Geschlecht', sondern schlicht die Abwehr von unerwünschtem und offensivem Verhalten. Man stelle sich einen auf diese Weise eskalierenden Menschen im RL vor, ohne die schützende Anonymität des Internets dazu - wird es da klarer, wie übergriffig sowas im Grunde ist?Meinetwegen auch das Bild einer ungewollt dauerflirtenden Frau, die dauernd sexuelle Anspielungen macht, den unbekannten Gamer von gegenüber zu sich nach Hause einlädt, Nacktbildchen schickt und bei 'ich steh aber nicht auf dich, nein danke' nicht aufhört, sondern nur noch nerviger vorgeht - kommt in Puncto Übergriffigkeit für mich auf dasselbe heraus, auch da kann ich jeden Mann verstehen, der sowas nicht haben will; verglichen jedoch damit, was mir männliche Gamer berichten, scheint es weitaus weniger häufig vorzukommen wie die unerfreulichen Erlebnisse weiblicher Gamer mit der zockenden Männerwelt.
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Ich kenne glaube ich keine weibliche Mitspielerin, die nicht schon ungewollt von Mitspielern angegraben, auf ihr Aussehen bzw. ihr Geschlecht reduziert wurde oder entsprechende Angebote wie 'lass mal im RL treffen' oder 'ich schick dir auch ein D-Pic' erhalten hat - ist mir selbst oft genug passiert. Bei der Frage nach einem Bikinifoto bekommen die Fragenden von mir auch gern ein Bild, und zwar eines, wo man einen hübschen Bikini drauf sieht, sonst nix.

Leider gibt's im Netz immer einen Anteil hormongesteuerter, recht platt agierender Trottel, denen schon beim Gedanken daran, dass auf der Gegenseite ein weibliches Wesen sitzen könnte, der Saft ins Hirn schießt und das Blut in andere Regionen; anders kann ich mir das Zustandekommen solcher Verhaltensweisen nicht erklären.
Und ja, sicherlich ist das Problem zum Teil von Frauen selbstgemacht, wenn sich Gamerinnen als Sexobjekte im Netz präsentieren, um mehr Zuschauer zu bekommen und damit auch mehr Geld zu verdienen - aber das heißt nicht, dass man als Mann jeder Frau so gegenüber treten müsste, dass man sie ebenso als Sexobjekt behandelt. Eigentlich amüsant, wie viele Männer sich nach wie vor zu 100% von derartigem Auftreten manipulieren lassen, gerade angesichts der Entwicklung des Feminismus könnte man ja auch vom anderen Geschlecht ein bisschen mehr Hirn und innere Distanz erwarten.
Ich habe für mich selbst entschieden, mich nicht auf diese Weise zur Schau stellen zu wollen, andere entscheiden anders, das ist ihr gutes Recht. Letztendlich ist es ein Unterschied, ob man sich ab und an mal einen Pornoclip im Netz anschaut und daran Spaß hat, oder ob man jeder Frau so entgegen tritt, als würde man von ihr erwarten, dass sie gleich einen Blowjob vollführt, wenn man sie dazu auffordert - das hat schließlich jeder Mann selbst in der Hand.
Und ja, es ist nervig, solchen männlichen Verhaltensweisen immer wieder zu begegnen, aber ich habe auch mit den Jahren gelernt, es schlicht entweder zu ignorieren, oder meinen Standpunkt klar zu machen (dass ich nicht interessiert bin), ohne das Ganze persönlich zu nehmen. Es geht bei solchen Angrabeaktionen schließlich nicht um die Persönlichkeit der Frau hinter dem anderen Screen, sondern nur um die Tatsache, dass da ein Wesen mit Brüsten sitzt - mehr nicht.
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Oder wir nehmen als Motto "1 Minute Plus" - dann kann jeder so lang machen, wie er/sie will
und 1 Minute ist die Untergrenze.
@Soraiah mag vielleicht auch wieder mitmachen? Oder wie wär's mit meinem persönlichen "Lord of the Rims" @DaddelZeit!