Beiträge von Satsuki Winter

    Ich komme aus dem Pflegebereich und lege es Leuten oft ans Herz, sich, zumindest im eigenen Haus, etwas Zeit für die ältere Generation bzw. den Senioren zu nehmen. Man bricht sich doch nichts dabei ab, nimmt man sich mal etwas Zeit, um sich bei der Omi von unten, von der man rein gar nichts weiß, sie noch nicht einmal wahr nimmt, mal eben kurz vorzustellen und ihr eventuell gar Hilfe anzubieten. Damit meine ich nicht, dass man gleich den Haushalt schmeißt oder den Seniorenslip partout wechselt. Aber so etwas wie die Tasche ins Haus tragen, es anbieten, mit Zucker oder Salz auszuhelfen, sollte es mal knapp werden oder solch kleine Geschichten halt, sowas geht doch immer klar.


    Schüttel nur mit den Kopf, wenn ich aus meinem Bekanntenkreis höre, dass man sich im eigenen Haus so gar nicht kennt. Scheiß Nachbarn mal ausgenommen, die hab ich hier auch und die lernen mich dann halt von meiner üblen Seite kennen. Wiederum muss es aber eines der schlimmsten Dinge sein, die letzten Tage seines Lebens völlig allein verbringen zu müssen, vollkommen zu vereinsamen. Man den Zwang bekommt, immer wieder das Türschloss auf korrekten Verschluss abchecken zu müssen, da man keinem im Haus traut, weil man eben keinen im Haus so wirklich kennt und einschätzen kann. Das stell ich mir derbst schlimm vor und dem kann man schon mit solchen kleinen Dingen zumindest ein klein wenig entgegenwirken, denke ich.

    Sprachabmische leise, dafür fetzen einem aber beim Kanaltrailer oder was der Quatsch sein soll die Phones vom Nischel. Dazu Zeugs auf dem Kanal, was man bei jedem anderen sehen kann. Meine Sicht, war instant weg. Und sorry, hoffe steckst es weg.