Beiträge von Raidi

    Hmmm... Ich habe Undertale jetzt vermutlich 6 oder 7 mal gespielt. Resident Evil 7 werde ich auf jeden Fall nochmal spielen. Link Between Worlds habe ich nach dem Beenden gleich nochmal gespielt und dann einige Zeit später nochmal neu gestartet.


    Es ist nicht unbedingt so, dass alle Spiele früher da einfach besser waren oder mehr Anreiz gegeben haben. Ich hatte früher einfach nur mehr Zeit. Heute bin ich froh, wenn mir ein Spiel nach 10 Stunden die Credits zeigt (Bei Horror Games gerne weniger, bei RPGs gerne auch 20)
    Außerdem ist es ja normal, die Spiele, mit denen man aufgewachsen ist, zu glorifizieren. Ich habe gerade erst wieder die Donkey Kong Reihe und Banjo Kazooie komplettiert, aber genausoviel Spaß habe ich an Mario Odyssey.
    Spiele, die ich nicht unbedingt durchspiele, aber in die ich mich immer wieder reinstürze, sind Skyrim und Fallout 3/4, und besonders jetzt mit VR hab ich wieder richtig Spaß daran.
    Dass du da deinen persönlichen Geschmack hast, ist ja ganz klar, aber gute Single Player Spieler und insbesondere gutes Story Telling gibt es noch immer zu Hauf und es wird auch all zu bald nicht verschwinden.

    JO, hab ich auch schon erlebt. so zufällig mal beim durchgehen der alten Videos nen Wochen-alten Kommentar entdeckt, für den nirgendwo eine Benachrichtigung existiert und der auch im Register "Kommentare" nicht auftaucht (oder [lexicon]os[/lexicon] wiet unten, dass ich da nicht weiter nachforsche)


    Worauf ich halt gar keinen Nerv mehr zu antworten hab, sind die dreisten Werbe Kommentare. Leute die schreiben "geiles Video, schau doch mal bei mir rein" ignorier ich mittlerweile.
    Ich denk halt irgendwie, grad die kleinen Channel sollten da mehr zusammen arbeiten und sich nicht gegenseitig ausnutzen O.o

    Woher weiß der Zuschauer bitteschön vorher, wieviel Editing in das Video geflossen ist.
    Du hast 1,5k Abonnenten, die vermutlich deinen Stil kennen und ungefähr wissen, worauf sie sich bei welchem Video einlassen.
    Aber wenn ich jetzt ein 15 Min [lexicon]Let's Play[/lexicon] in meinem Feed hab, weiß ich doch jetzt nicht, ob das ungeschnitten ist oder ob es 60 Minuten Aufnahme in dieses ideo komprimiert sind.


    @Brapchu Haha, 2 Dumme, 1 Gedanke ^.^"

    Es gibt da auch diese tolle Anekdote mit der TOmatensoße. Frag deine Kunden was sie wollen und alle sagen sie, sie möchten eine kräuterig-würzige Soße mit groben Stücken, sodass man halt alles schön herausschmecken kann. Aber ein Großteil der Kundschaft isst trotz dieser Aussage lieber die milde, komplette pürrierte Soße.
    Was macht der schlaue Geschäftsmann? Stellt beide Soßen ins Regel und preist beide als die beste Erfahrung an. Soll der Kunde doch entscheiden, was er dann davon kaufen will.


    Ich schaue die GameGrumps wegen den bescheuerten Anekdoten und.. Jah!.. Barrys/Kevins Editing.
    Ich schaue Jesse Cox, weil er sich so genial in die Story und Atmosphäre eines Spiels reinsteigern kann... Er schneidet dabei relativ sporadisch mal was raus.
    Ich schaue TotalBiscuit, weil der Mann eine wahnsinnig attraktive Stimme hat (diese verdammten Briten) und sein Content irre informativ ist.... Ohne Cut.
    Ich schaue MatPat, weil sein Editing (bzw das von seinem Editor) nicht von dieser Welt ist und ich seine Theorien liebe.
    Ich schaue The Green Scorpion wegen seiner Top10s
    Ich schaue Angry Joe wegen seinem skurrilen Acting
    Ich schaue den Angry Video Game Nerd weil er einfach nur ein Gott ist!


    Gibt noch ein paar mehr, die ich erwähnen könnte, aber langsam is auch mal wieder genug.
    Wichtig ist hierbei nur, dass ich die VErschiedenen Channel aus verschiedenen Gründen mit verschiedener Einstellung anschaue.
    Die ersten 3 schaue ich so gut wie ausschließlich, wenn ich nebenbei was anderes mache.
    Für die anderen nehme ich mir Zeit, plane zT sogar, wann ich mir das Video anschaue... mach mir vielleicht vorher noch nen Cappucino.
    Wenn ich aber eines von beidem nicht mehr hätte, würde mir der verlorene Content tatsächlich fehlen. Insofern bin ich froh über jeden, der sich die Mühe macht, wie Zeit und Aufwand in ein Video zu stecken, welches danach auch wirklich für mich unterhaltend ist, aber auch über die, die mehr und längere Videos machen, welche weniger Zeitaufwand in der Erstellung haben aber auch weniger von meiner Aufmerksamkeit abverlangen.

    Der Vorteil an ungeschnittenem Content ist a) man sieht unverändertes Gameplay und muss sich keine Sorgen machen, dass herummanipuliert wurde
    UND
    b) man bekommt die Tatsächliche Reaktion des Spielers geliefert. Hat sich der Spieler gelangweilt während einem Abschnitt, war er fasziniert von dem, was er gesehen hat, oder irgendwas anderes?
    In dem Moment, wo Abschnitte entfernt werden, steht die Frage im Raum, ob der Let's Player aus irgendeinem Grund dem Zuschauer Dinge vorenthalten möchte.
    Deswegen gibt es enige Zuschauer, die geschnittene LPs nicht mögen, und das weiß ich, da größere LPer über solcherlei comments gesprochen haben.


    Ich selber produziere lieber geplanten und editierten Content. Macht mir persönlich einfach mehr Spaß. LPs laufen da dann eher so nebenher.
    Aber genauso schaue ich es mir auch an.
    Ein LP schaue ich, wenn ich ungeschnittenen Content für nebenbei haben will. Wenn ich mir ein VIdeo aber wirklich ansehen will, meine ganze Aufmerksamkeit darauf richte, dann schaue ich Reviews, Top 10s, Analysen und solche Sachen.


    Nur weil eine Video kein großes Post Editing erhält, muss es nicht schlecht oder nicht unterhaltend sein.
    Nur weil ein Video viel Editing erhält, muss es nicht gut oder unterhaltend sein.


    Eine interessante und schlagfertige Persönlichkeit kann aufwendiges Editing substituieren.


    [


    Wenn.


    Natürlich "Wenn"!
    Wenn der LPer scheiße ist, ist das LP scheiße.
    Wenn der Editor scheiße ist, ist das Video scheiße.
    Natürlich müssen die Einzelteile auch was taugen, damit das Endprodukt gut ist.

    Ein VIdeo mit 0 Postproduktion hat keinen hohen Qualitätsanspruch.


    Das würde bedeuten, dass Theater keinen hohen Qualitätsanspruch hat, da es kein Post Editing gibt.
    Oder Stand up Comedy.
    Wenn der Let's Player unterhaltsam ist, muss er nichts rausschneiden. Davon abgesehen gibt es eine Menge Zuschauer, die allergisch auf Schnitte reagieren.

    Ich habe mich ja auch nicht darauf bezogen, was dem Zuschauer etwas bringt. Aber 60-70 MInuten zu arbeiten und dafür 60-70 MInuten Video zu bekommen, ist ökonomisch gesehen besser als 60-70 Minuten zu arbeiten + erhöhter zeitlicher Aufwand in der bearbeitung, um ein 6 - 7 Minuten Video zu bekommen.
    Längerer Content läuft unheimlich gut, besonders beil vielen Zuschauern, die ein Youtube Video nebenbei laufen lassen und nicht allzuviel Aufmerksamkeit darauf verschwenden wollen.


    Und das Problem mit Animationen ist eben nicht, dass sie unlustig sind... sonst hätten gute Animators nicht diese Probleme.
    Wochenlange Arbeit um mit 100k Views 300k Minuten watchtime zusammenzukriegen ist nicht optimal, wenn ein 15-20 MInuten-LP diese Watchtime in weitaus kürzerer Zeit und mit weitaus weniger Views bekommt.

    Sorry, aber gerade Youtube will längeren Content. Ein 20 Minuten Video bringt Youtube UND dem Youtuber mehr als ein 6 Minuten Video. Das ist doch gerade das Problem, was all die Animators haben. Selbst wenn ihr Video gut angeschaut wird, haben sie deutlich weniger davon als durchschnittlich erfolgreiche Let's Player, weil retention Time wichtiger ist als Views.... Hat nichts mit Deutschland und fehlender Wandlungsfähigkeit zu tun.


    Und beim Basketball brauche ich keine 1000X Zuschauer... reicht doch auch wenn du mit deinen besten
    Kumpel ne Runde spielst :D! Oder sehe ich das falsch :huh:


    Das Wenigste leisten die Menschen ohne irgendwelche Erwartungen. Beim Basketball will man schließlich auch besser werden, neue Tricks lernen.... gewinnen. Die Leute, die so richtig gut Basketball spielen, machen teilweise aus ihrem Zeitvertreib auch ihren Beruf.
    Beim Basketball misst man den Erfolg in Punkten und gewonnenen Spielen, bei Youtube in Views.
    Natürlich soll es Spaß machen, aber ab dem Moment, ab dem man einen großen Teil der Freizeit und Geld in dieses Hobby investiert, möchte man normalerweise mehr als nur Spaß daraus ziehen. Muss nicht unbedingt finnazieller Gewinn sein, aber vielleicht ja Anerkennung... Ruhm.... Bekanntheit... Ponies?

    Das Leben ist unfair und belohnt diejenigen, denen es sowieso schon gut geht... UNd genauso ist auch Youtube.
    Klar, wer sich mit Marketing und SEO und was - weiß - ich noch Allem auskennt, der hat schonmal einen Vorteil, aber am Ende gehört einfach eine gewaltige Portion Glück mit dazu.
    Hat man das richtige Video zum richtigen Zeitpunkt hochgeladen, so kann man sich über ne Welle von Abonnenten freuen, und wenn man dann auch noch guten Content liefert, lassen diese Abos sogar regelmäßige Views da.


    Ich selbst hatte diesen Glücksfall noch nicht so wirklich, was natürlich auch dadurch unterstützt wird, dass ich in Sachen Vermarktung ein ziemlicher n00b bin.
    Aber trotzdem konnte auch ich bereits von äußeren Umständen profitieren, da ich zu den noch recht wenigen Leuten gehörte, die relativ früh ein Video zu Armello gemacht haben, und als dann das Spiel zur Abstimmung stand, kostenlos auf der [lexicon]PS4[/lexicon] zu landen, haben viele Leute nach deutschen Gameplay Videos geshcaut, weswegen ich plötzlich einige 100 Views in kurzer Zeit dazubekam... Daraus entstanden eine handvoll Abos die sich aber nicht wirklich auf meine Views auswirken.


    Was will ich mit dem ganzen Gelaber ausdrücken? Lernt, Trends frühzeitig zu erkennen und auszunutzen, um Leute anzulocken.... Und macht guten Content, um die Leute danach zu behalten!

    Ich sehs auch so dass hier ein großer Austauschbedarf bestand/besteht.
    Das Thema hat auch einfach bei einigen Leuten Ängste ausgelöst oder aufgedeckt und ich sehe es als durchaus sinnvoll, dies durchzusprechen. Zwar wurde die Debatte zwischenzeitlich hitziger, aber in meinen Augen gab es keine Ausschreitungen, Beleidigungen oder Belästigung.
    Und wem die Thematik nicht gefällt, der wird ja glücklicherweise nicht gezwungen, weiter zu lesen, aber deswegen für alle die Diskussion zu beenden, ist nicht die produktivste Art mit dieser Situation umzugehen. (Und damit haben wir direkt ein Beispiel für Umgang mit problematischen Situationen im Internet ^.^)

    Was willst du mit deiner Nazi-Karte nun widerlegen?


    Sollte keine Nazi Karte sein. Aber willst du mir wirklich sagen, dass die Welt früher besser war, wenn es die systematische Vernichtung der Juden und Andersdenkenden gab, russische Revolutionen und das Abschlachten ganzer Familien von hohen Politikern, Die Kolonisierung von Afrika und Asien. Ich glaub auch, dass Überlebende und Hinterbliebene von Vietnam das Internet als das schlimmste betrachten, was ihnen wiederfahren ist.


    Eine fatalistische Einstellung zu sozialen Netzwerken und Ähnlichem hilft niemanden. Wir müssen die Kids fit machen fürs Netz, nicht ihnen Angst machen.

    Also, wenn die Möglichkeit besteht, dass etwas Ungutes geschehen könnte, sollte man es von vornherein nicht versuchen, da man ja potentiell nicht damit umgehen könnte.
    Das hat nichts mit "ins offene Messer rennen lassen" zu tun. Das nennt man Erfahrungen machen lassen.


    Dem Kind sollte nciht verboten werden, das Internet als Ausdruckmöglichkeit zu nutzen, sondern vielmehr sollte man Erwarten, dass sich die Eltern für das interessieren, was das Kind im Internet so treibt.


    Und auf deine Beschreibung des schrecklichen Foren-Alltags und deiner aufopfernden Bemühungen, den Abschaum zu bekämpfen, gebe ich nicht sonderlich viel, da wie gesagt die meisten Übergriffe in der Familie stattfinden.
    Und ansonsten hat jeder irgendwelche Geschichten. Wie zum Beispiel eine Mitschülerin von mir in der zweiten Klasse, die vor dem Schulgelände entführt wurde. Oder ein Kind, mit dem ich später gearbeitet habe, welches von Mitschülern in der ersten Klasse vergewaltig wurde.
    Ich will nicht anzweifeln, dass es schlechte Menschen gibt, die auch das Internet für ihre Zwecke missbrauchen, aber auch ohne das Internet würden sie diese Dinge tun.
    Nicht jeder ist ein Hacker, der deine Informationen herausfinden kann und nicht jeder Hacker interessiert sich für jede Einzelperson. Und nur weil ich über das Internet Kontakt mit jedem Menschen auf der ganzen Welt aufnehmen kann, habe ich nciht automatisch Zugriff auf diese Person.
    Du machst ein größeres Problem aus der Sache, als es wirklich ist.
    Damn, die Welt muss ein verdammt friedlicher Ort gewesen sein, bevor es das Internet gab O.o

    "Versuch es erstmal, wenn es schlimm wird kannst du jederzeit aufhören"


    So sehe ich das noch nichtmal. Wenn man mit Kommentaren nicht umgehen kann, kann man die betroffen User blocken, die Kommentare schließen oder (wenn möglich) jemanden bitten, den Channel zu moderieren.


    Und mein Argument ist nicht, dass die Probleme im Internet weniger schlimm sind, weil es die gleichen Probleme außerhalb des Webs auch gibt, sondern, dass unsere Welt ohne das Internet bereits ein ziemlich gefährlicher Ort ist und weitaus schlimmer, als das Netz jemals sein könnte.
    Die meisten Übergriffe geschehen immer noch in der Familie, wollen wir also Kinder nach der Geburt sofort in Heime stecken? Dort geschehen übrigens auch genug Übergriffe.
    Und dein eines Beispiel von jemandem, der sich nachts am Bahnhof mit einem Fremden aus dem Netz getroffen hat (klingt ziemlich nach Urban Legend), toppe ich mit den unzähligen Vergewaltungs-/Gewalt/Mordopfern nach ner ausgiebigen Nacht im Club.


    Aber mit einem hast du recht. Wir haben keine Ahnung, wie es um die Psyche einzelner Jugendlicher aussieht und wie sie mit Online-Belästigung umgehen können.
    Dein Beispiel von einer Erwachsenen, die einem Triebtäter im Internet zum Opfer fiel, zeigt aber, dass das Alter an sich kein Faktor ist.
    Und zum anderen ist es Aufgabe von Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten, Kindern und Jugendlichen Konfliktmanagement - Möglichkeiten zu vermitteln und Resilienz zu ermöglichen. Und wenn das nicht geschieht, haben diese Leute, wie bereits gesagt, weitaus größere Probleme.


    Denn sobald man etwas verändern muss - ist man schon das Opfer was sich geschlagen gibt.


    Konflikte sind nicht auf einer Kommentar-Sektion beschränkt. Mit dieser Einstellung ist man Lebens-Unfähig.
    Entweder man kann sich damit abfinden oder den bösen Stimmen stellen, oder man muss andere Maßnahmen ergreifen (wie oben genannt). Und wenn man dazu nicht bereit ist, dann ist man vielleicht wirklich nicht dafür geeignet, Videos im INternet zu Veröffentlichen (oder sonstigen Ausdruck im sozialen Raum zu bringen)


    im Internet ist es schneller, einfacher und kann sich deutlich schlimmer entfalten


    Gleichzeitg ist es im INternet auch deutlich einfacher, Leute zu ignorieren.
    Das, was Mobbing besonders auszeichnet, ist, dass eine Beziehung zwischen Täter(n) und Opfer besteht, sei es in der Clique oder am Arbeitsplatz. Das geht soweit, dass sowohl bei Aggressor als auch beim Opfer im Nachhinein ähnliche emotionale und psychische Vorgänge zu beobachten sind, sprich, der Täter teilt das Leid des Opfers.
    Fremde im Internet haben keine Beziehung zueinander.
    Belästigung kann stattfinden, sollte es aber zu einem psychischen Zusammenbruch beim Opfer kommen, liegen dem größere Probleme zugrunde... oder aber die Eltern haben bei der Erziehung versagt... was in sich auch eines der größeren Probleme ist.

    @ Ninchen: Den letzten Satz eines Beitrags benutzen um damit das gesamte Argument zu entkräften ist aber mal nicht die feine englische Art. Wenn Kinder (und Jugendliche... achwas, Menschen allgemein) nicht mit schwierigen Situationen, und ja, dazu gehören auch die bösen, bösen Worte, lernen umzugehen, weil sie immer geschont werden oder gar vor diesen Situationen komplett bewahrt werden, können sie keine Methoden entwickeln, um mit Konflikten umzugehen.
    Leid ist nicht nur wenn man missbraucht wird, Leid entsteht auch, wenn man scharfe Kritik erhält und damit nicht umzugehen weiß.


    @ SonicEmpire: Terroristen formen sich auch außerhalb des Internets und töten Menschen außerhalb des Internets. Menschen werden versklavt, gehandelt und missbraucht, und das alles außerhalb des Internets. Der ganze Abschaum, der sich so im INternet sammelt, existiert auch außerhalb des Internets.
    Cyber Mobbing ist ein absolut aufgeblasenes Problem. Schnell (und oftmals falsch) geschriebene Worte in einem Kommentar oder [lexicon]Tweet[/lexicon] können mir nichts anhaben. Die Leute, die sich davon dermaßen zugrunde richten lassen, haben vollkommen andere sozial-emotionale Probleme.
    Und in den Fällen, in denen Leute über das Internet hinaus agieren und tatsächlich anderen Auflauern, ihnen die Polizei ins Haus schicken, sie beim Arbeitgeber anschwärzen oder tatsächlich in deren sozialen Raum eingreifen, sprechen wir nicht mehr von Cyber Mobbing, dann handelt es sich schlicht und ergreifend um Belästigung, Mobbing und/oder noch härteres.
    Genauso wie wenn Leute, die aus meinem sozialen Umfeld stammen (wie zB Schule, Arbeit, Nachbarschaft) das Internet als zusätzliches Mittel nutzen mich zu belästigen.
    Ansonsten gibt es tausend und eine Methode, im Internet solcherlei negativer Aufmerksamkeit zu entgehen, wenn man sich ihr nicht stellen möchte.

    Mhm.. diese Theorie müsste ja dann auch für Mobbingopfer in der Schule gelten, right? Systematisch gehänselt zu werden müsste in dem labilen jugendlichen doch eine Abhärtung hervorrufen? Eine "Ist mir doch egal"-Einstellung. Yes... no. Und ich weiß nicht, mit welchen Jugendlichen du dich so rumtreibst, aber die sind weder abgehärteter noch verweichlichter als ihre Vorgängergeneration. Es sind schlicht und einfach Jugendliche. Die dürfen empfindlich reagieren und sich alles zu Herzen nehmen oder eben nicht. Dafür ist die Pubertät da, entdecken, herausfinden wer man selbst ist oder sein möchte. Da hilft es ganz sicherlich nicht, wenn einem ständig gesagt wird, was man alles nicht kann und deswegen auch gar nicht erst versuchen sollte.


    Der Vergleich funktioniert nicht ganz. Bei tatsächlichem Mobbing erfährt das Opfer einen direkten sozialen Ausschluss, und wird auch sonstigerweise belästigt und behindert, ohne dass es dem entgehen kann oder wirklich Möglichkeiten hat, dagegen vorzugehen.
    Wenn jemand im Internet schreibt, dass ich ein dummer Arsch bin, kann ich denjenigen blocken oder ignorieren, weil meine Online-Persona ziemlich unantastbar ist, selbst wenn ich meinen tatsächlichen Namen verwende und mein Gesicht zeige.


    Außerdem... Resilienz lernt man nicht, wenn man immer geschont wird. Man muss Leid überwinden, um daran zu wachsen.

    Och, mann muss ja nicht so fatalistisch sein.
    Ich sehs zwar auch so, dass die Zeit so um das [lexicon]Super Nintendo[/lexicon] und dann die [lexicon]Playstation[/lexicon] wohl die Blütezeit der VIdeospiele war, aber auch heute gibt es noch einige geniale Spiele.
    Videogames sind halt in den Mainstream eingegangen und deswegen gibts halt viel mehr, und deswegen auch viel mehr Mist.
    Aber Spiele wie die Bioshock-Reihe, Witcher, Dragon Age, Mass Effect, Ni no Kuni (um nur ein paar zu nennen) enthalten sehr viel Können sowie Liebe. Oder auch [lexicon]Indie[/lexicon]-Spiele wie Shovel Knight oder Pillars of Eternity zeigen, was für geniale Ideen Entwickler auch heute noch haben.
    Fallout 4 ist ein sehr Detail-verliebtes und in meinen Augen großartiges Spiel, auch wenn es nicht das Fallout Spiel ist, was ich mir erhofft habe und morgen kommt Xenoblade Chronicles X raus, von dem ich mir auch einiges erwarte.


    Was ich damit sagen will: Videospiele früher waren saugut... aber die heute sinds auch...

    Ich hab die letzten Jahre Märchen vorgelesen und dabei nur ein [lexicon]Minecraft[/lexicon]-Standbild im Hintergrund gehabt, mal sehen ob ich das dieses Jahr wieder mache... so langsam gehen mir die unbekannteren weihnachtsbezogenen Märchen aus...



    DAS klingt ja mal saucool! und da dachte ich, ne blöde Weihnachts-Review wär was tolles -.-" ^.^"