Stimmt, insofern vllt. falsch formuliert. Was ich sagen wollte: Wenn man bei Windows ein "großes" Update kommt (von Windows 7 auf Windows 10 zb), muss man (jedenfalls nach einiger Zeit so weit ich weiß) bezahlen. Bei Mac gibt es sowas nicht.
Du musst aber auch bedenken, dass Microsoft im Kern eine Softwarefirma ist. Apple vertickt Hardware, und seit ein oder zwei Jahren haben sie die Preise ungemein angehoben, fast schon lächerlich frech. Und way back, um die Lion/Mountain Lion Zeit, da hat das erst so langsam mit den kostenlosen Updates angefangen. Vorher hat das auch Geld gekostet, genau wie die Office Suite. Seit Windows 10 gibt es, zumindest nach aktuellem Stand, auch jede zukünftige Aktualisierung umsonst.
Ich möchte mal in Erinnerung rufen, dass Microsoft vor vielen Jahren mal zu ordentlich Knete verklagt wurden, weil sie einen Web Browser und Media Player mit ihrem Betriebssystem ausgeliefert haben. Jetzt stell dir mal vor, eine komplette Office Suite ist ab sofort mit dabei. Da hagelt es sofort wieder Klagen wegen Ausnutzung einer Monopolstellung.
Ich habe, vor einigen Jahren, auch enthusiastisch einen Mac verwendet. Nur privat, aber ich war sehr glücklich damit. Mittlerweile arbeite ich auch 8h am Tag mit macOS und es gibt da ein paar Dinge, die ich einfach nur lästig finde, weil sie mehr Klicks brauchen. Von Xcode brauchen wir mal gar nicht reden. Es gibt auch gute Sachen, aber das kann ich von Windows genauso sagen. In der Summe bin ich unter Windows effektiver. Zumindest noch.
Was die Peripherie angeht, von den sehr guten Trackpads mal abgesehen, sind Maus und Tastatur ein Garant für RSI Probleme. Die Maus ist technisch zwar ganz schnieke, aber ergonomisch der letzte Müll. Die Tastatur, naja, erfüllt den Zweck. Was das angeht bin ich aber auch sehr pingelich, da es für mich den Unterschied zwischen Schmerzen oder angenehmem arbeiten bedeutet. Btw, ich folge der Apple Welt regelmäßig und höre den ein oder anderen Podcast und über die aktuellen Tastaturen, v.a. in den Laptops, haben da wenig Leute etwas positives zu sagen. Aber das sind pingelige Nerds und keine „Standardnutzer“. Deswegen haben sie aber nicht weniger Recht.
Was Sicherheit angeht fühle ich mich auf Windows ehrlich gesagt besser. Ja, es gibt weniger Malware auf macOS, aber auch weniger Benutzer. Ergo: es lohnt sich nicht so sehr, da Zeit für Angriffe reinzustecken. Wer unter Windows natürlich auch ohne Brain.exe unterwegs ist, der braucht sich nicht wundern. Und wie schon erwähnt wurde, der Mac wird mittlerweile auch schon gezielt angegriffen. Apple hat in der Vergangenheit auch schon gezeigt, dass sie sich gelegentlich schonmal Zeit lassen Lücken zu stopfen. Ich kann dafür keine Belege bringen, da ich das in einem Podcast zum Thema Sicherheit irgendwann mal aufschnappte. Dem entgegengesetzt ist iOS allerdings ein sehr sicheres System, zumindest im Konzept. Bugs gibt es natürlich überall.
@Maksi meinte ja, alles was mit dem Mac gebundelt wird, funktioniert einfach. Wird ja auch nicht viel beigelegt
Ich dreh das mal um, und zwar eine absolute Banalität. Zumindest in der Theorie. An jedem non-Mac kann ich jede x-beliebige Maus mit mehr als nur zwei Tasten anschließen - die Apple Maus hat physisch ja immer noch nicht mehr als nur eine Taste - und an jedem anderen relevanten System (ich zähle sogar Linux mal dazu) funktioniert die Daumentatse als Zurück Button. Simpel, intuitiv, praktisch und faktisch Standard. Nur nicht in der Apple Welt. Meine Arbeitsmaus wird nicht komplett unterstützt. Ich bin mal gespannt, was mit meiner privaten Maus ist und das werde ich auch bald feststellen. Das witzige an der Sache, der Tastendruck wird vom System registriert. Nur halt nicht sinnvoll umgesetzt. Nutzerfreundlich!
Jetz habe ich da mal ein wenig die Suchmaschine meines Vertrauens konsultiert und übereinstimmende Aussagen gefunden. „Kauf doch eins dieser tollen Buttonmapping Tools für 10 - 20 Tacken, die sind voll toll und lösen dein Problem„ Und das sind noch die hilfreichen Kommentare. Mal davon abgesehen, dass soetwas einfach vom System korrekt behandelt werden sollte. Von diesen Dingen gibt es einige. Da kann man schon mal zwei oder drei Tools brauchen, um Unzulänglichkeiten im System zu umgehen. Es gibt ja sogar Apple Nutzer, welche die Windows App-Preview der Taskleiste gerne im Dock hätten. Zu Recht, btw. Und auch dafür gibt es ein kostenpflchtiges Tool.
Ich will ja gar nicht sagen, dass alles kostenlos sein soll. Ganz und gar nicht. Ich verdiene mit Softwareentwicklung meine Cornes Flakes und ich bin ja froh, wenn Leute dafür Geld zahlen. Mann muss dabei aber auch den unglaublichen Anschaffungspreis des Mac im Hinterkopf behalten. Das summiert sich mal ganz schnell.
Ich hör jetzt mal auf, weil es ist schon ganz schön lang und lange Texte am kleinen iPad sind ziemlich unhandlich.