Durch weitere Entwicklungen natürlich. Wenn man sich auf das Umstellen des Verkerhs auf selbstfahrende Autos konzentrieren würde und etwas enthusiastischer an die Robotik rangehen würde, könnte man in wenigen Jahren fast komplett umstellen.
Denn wie willst du es legitimieren, dass sich jemand Tag für Tag auf Arbeit quält, um sich seine Miete und seine Nahrung zu finanzieren, während man eine andere Person noch mitbezahlen muss, die sich dessen eben verweigert.
Ganz einfach: Es ist nicht zu rechtfertigen. Deswegen sollten alle Geld bekommen und die, die mehr Geld haben wollen, arbeiten.
Ich persönlich denke, dass eine Gesellschaft, in der die Rembrandts, Dumas' und Dvoraks dieser Welt sich voll und ganz auf ihre Kunst konzentrieren können, eine wesentlich bessere ist. Und eine solche Gesellschaft entsteht nicht, wenn die nebenbei noch acht Stunden pro Tag in einem kleinen Kasten auf sinnlose Daten starren müssen.
Es ist ja ein Unterschied, ob man einfach nur arbeitlos ist und trotzdem für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommt oder ob man arbeitlos ist und Leistungen indirekt von den Mitbürgern bezieht.
Das Problem dabei: Es ist eine Illusion.
Es funktioniert so, weil uns gesagt wird, dass es so funktioniert und wir daran glauben. Aber bisher habe ich niemanden gefunden, der mir handfeste Argumente dafür geben konnte, warum das so sein muss. Nur die Erfahrung "Das war schon immer so."
Alles Geld, das wir haben, ist eh nichts anderes als eine ausgedachte Nummer, an die Leute glauben. Die Zeiten, in denen es tatsächlich einen Gegenwert gab, weil jeder Geldschein einen Anteil an den Goldreserven (die vor der IT auch nur Wert hatten, weil man dran glaubte) darstellte sind lange vorbei.
Das Geld, der "Wachstum", die du erwirtschaftest, sind fiktiv. Und deine Beschwerde darüber, dass du jemanden mitziehst, sind so valide wie die eines Autofahrers, der sich beschwert, dass ein anderer ein fiktives Seil an seinen Auspuff gebunden hat, um sich mitziehen zu lassen.