Das größte Manko in meinen Augen ist das Leveldesign. In Teil 1 waren die Gebiete richtig schön miteinander verknüpft und die Shortcuts waren streckenweise richtig genial gesetzt, in DS2 hingegen fühlte sich das eher .. schlauchig an und nicht so richtig verbunden, teilweise hat sich das einfach nicht so angefühlt, als wäre das eine große zusammenhängende Welt.
Da geb ich dir recht, das war in Teil 1 besser gelöst als in 2 und 3. Ich denke das liegt zu einem grossen Teil an der Möglichkeit zu teleportieren. Intelligentes Level Design war dadurch einfach nicht mehr notwendig. Man siehts auch in Teil1. Die zweite Hälfte des Spiels ist vom Level Design her wesentlich schlechter.
Ein weiterer Punkt, der mich massiv gestört hat, war die Waffenhaltbarkeit - dass die Waffen/Schilde Verschleiß aufweisen, ist gut und richtig, das meine ich damit nicht, immerhin gab es das ja auch im ersten Teil, aber ich hatte in keinem anderen Souls ein so großes Problem damit, dass mir unterwegs die Waffen zerbrechen könnten wie hier. Man war eigentlich gezwungen dazu, immer Reparaturpulver dabei zu haben oder eben eine Ersatzwaffe mit sich zu führen, obwohl die Haltbarkeit am Leuchtfeuer ja wieder komplett hergestellt wurde. Einzige Ausnahme war Santiers Speer, der ja dann nicht mehr weiter kaputt ging, sobald man den Stein vorn entfernt hatte.
Den Change fand ich super. Mich hat das in Teil 1 immer gestört, dass die Waffen eine Haltbarkeit haben die aber in der Praxis überhaupt keine Rolle gespielt hat. Ich hatte in DS1 nicht ein einziges mal Probleme mit der Waffen Haltbarkeit. Das Feature hätte man auch gleich weglassen können. In Teil 2 hingegen musste ich mir entweder eine Waffe mit besonders hoher Haltbarkeit zulegen oder eine 2. Waffe.
Was für mich auch etwas war, womit ich vor allem am Anfang ein Problem hatte, war die Tatsache, dass der Charakter unheimlich träge war in diverser Hinsicht - insbesondere beim Trinken oder auch bei der Erholung, wenn man seine Ausdauer mal ausgereizt hat. Erst dann, wenn man einige Punkte in Anpassung geskillt hat, fühlt sich das langsam ein wenig angenehmer an.
Ja der zweite Teil spielt sich etwas langsamer. Das ist natürlich Gewöhnungssache. Ich fand das ganz gut weil es ein zusätzliches taktisches Element darstellte. Man musste sich während einem Bosskampf mehr überlegen an welchen Stellen man sich heilen konnte und dadurch dann vielleicht auch mal zwischen Damage machen und Heilen abwägen.
Dass das Spiel viele Passagen hat mit Gegnermobs, bei denen es streckenweise nahezu unmöglich ist, mal Gegner einzeln zu pullen, ist für mich auch nicht so der Hit, hinzu kommt, dass hier vergleichsweise viele Bosse Multibosse bzw. einige mit Ads gespickt sind, was ich doch sehr schade finde.
Damit hatte ich jetzt keine Probleme. Ich hab einen reinen Nahkämpfer gespielt und hat nie das Gefühl, dass das Spiel unfair viele Gegner nach mir schmeisst. Mit Wurfmesser oder Bogen kann man auch einfach einzelne Rauspullen. Ich finds aber auch gut dass das Spiel einem manchmal mehrere Gegner um die Ohren schmeisst. Das ist eine zusätzliche Challange. Sonst wäre es zu einfach finde ich.
Für den Finsterschleicher muss man ja immer Menschenbilder opfern - das finde ich auch eher suboptimal, eben weil das so eine wertvolle Ressource ist.
Das hat mich auch enorm gestört. Dazu habe ich damals sogar ein Rage Video gemacht.
So teuer ist die PS4 doch gar nicht mehr. Und es gibt einige gute Spiele für. Überleg es dir doch, wenn du das Geld dafür hast. Ich und mein Mann haben viel Spaß mit unserer PS4.
Also Bloodborne wäre das einzige Spiel, dass mich interessiert und dafür ne PS4 und ne Capture Karte zu kaufen ist einfach zu viel.
Ich muss zugeben, soviel Fanservice habe ich noch gar nicht gesehen in Teil 3. Eigentlich nur Andre und Siegward, der ja eindeutig eine Anspielung an Siegmeyer ist.
Das kommt dann vor allem gegen Mitte-Ende des Spiels.
Und schaffe es nicht mal, den ersten Gegner zu besiegen.
Meinst du den einen NPC, der in der Ecke steht, bei den vielen Hunden und Bogenschützen?