Beiträge von sem

    Hallo @Deascut,


    ich musste dir jetzt schon zum zweiten Mal hinterherräumen. Bitte beachte die angepinnten Threads in den Unterforen damit du weißt, wo und wie du posten musst.


    Together-Anfragen gehören nach "Together", und nicht in den Diskussionsbereich.
    Zudem könntest du noch mehr Informationen zu deinen Projekten posten, damit potenzielle Mitspieler überhaupt wissen, was sie erwartet.
    Siehe auch hier wieder die angepinnten Threads:


    Schablone zum Posten
    [Sammelthread] Angebote als Together-Partner oder Synchronsprecher
    In welchen Bereich muss ich posten?


    Ein aussagekräftiger Thread-Titel erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Antworten enorm und verleiht dem Forum Struktur.
    Deswegen habe ich deinen Titel etwas angepasst.

    @Elandirthor


    Threads in "Laufende Projekte" werden alle paar Monate gelöscht, wenn dort keine neue Antwort erstellt wurde.
    Ist dein Projekt beendet, lasse den Thread bitte nach "Beende Projekte" verschieben, indem du einen Moderator darauf hinweist: Beendete und Abgebrochene Projekte
    In "Beendete Projekte" bleiben Threads unbegrenzt erhalten, sofern die Videos weiterhin verfügbar sind.


    Im Threadtitel steht idealerweise nicht viel mehr als der Spielname, damit die Übersicht und die Sortierfunktion nicht beeinträchtigt wird.

    An sich gibt es bei mir keine veränderte Meinung zu Webcams in Let's Plays auf YouTube oder Twitch.
    Unterschieden werden muss wie immer, was die persönlichen Präferenzen darstellt und (meist konträr), womit die meisten Klicks generiert werden.

    Wofür macht man eigentlich Let's Plays?

    Beginnen wir mit dieser Frage, die sich auch wieder unterteilen lässt in "die Masse" und "ich selbst".
    "Die Masse" macht LPs meiner Ansicht nach, weil sie es bei einem größeren LPer gesehen und als nacheifernswert empfunden hat.
    Vorrangiges Ziel: Erreichen ähnlich hoher Aufmerksamkeit und die Illusion von schnell verdientem Geld.
    Ziele, die sich mit der Zeit dazu gesellen, wenn man nicht direkt wieder aufgibt, da sich die vorrangigen Ziele nicht einstellen: Spiele zu Ende bringen, Kleine Community um die eigene Person (seltener den Content) - bei letztem spielt die Webcam eine enorm gestiegen wichtige Rolle.


    Ich selbst war auch dem vorrangigem Ziel verfallen, bis ich nach 1,5 Jahren meine Erwartungen diesbezüglich der Realität anpasste.
    Meine eloquenten Fähigkeiten sah ich in diesem Hobby bestens gefördert (anfangs vergleichsweise kümmerlich) und meine Kindheitsspiele kann ich so übersichtlich archivieren.
    Chataktivitäten im Stream-LP haben mich nur abgelenkt und genervt, weshalb ich nach etwa 2 Jahren Streams bei den Videos geblieben bin.
    Nach 10 Jahren werde ich demnächst planmäßig aufhören, bzw. nur noch sporadisch etwas hochladen. Meine geplanten Spiele sind aber weitesgehend abgehakt und mit aktuellen Spielen kann ich selten was anfangen.

    Und wie ist der momentane Stand zu Facecams?

    Habe ich auch schon eingesetzt, finde sie aber sehr störend zum Zuschauen, als auch zum LPn, da ich noch viel mehr das Gefühl habe, jegliches Kratzen zB. zu unterlassen.
    Zudem möchte ich mich nicht zB. im Schlafanzug zeigen; während das ohne Webcam keine Probleme verursacht.
    Für ein seltenes Special-Video war und ist eine Webcam ein toller Zusatz. Aber wie in einem ähnlichen Thread mal geschrieben, geht der Zauber der LPs für mich dadurch ein Stück weit verloren. Bei einem Buch ohne Bilder muss ich mir auch alles selbst vorstellen und die Stimme allein gehört zu den wichtigsten Eigenschaften eines LPs.


    Der Trend begann übrigens bereits 2014 mit der Flut an Horror-LPs, die besonders gerne mit Webcam konsumiert wurden (LPer erschreckt sich, alle lachen). Horror-LPs vor dieser Zeit waren plötzlich uninteressant.
    Gesichter auf Thumbnails generieren seit jeher mehr Klicks. Ein Stream ohne Webcam erhält selten überhaupt eine Chance. Die Leute spenden unmengen an Summen um live die Reaktion der LPer sehen zu können. Der Trend lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Jedoch kann es einen neuen/alten Trend geben mit einfachen LPs ohne Webcam, die dereinst RTL die Zuschauer abjagten. Eine Konsum-Entwicklung verläuft nicht stets linear - also RTL - LPs in 360p ohne Webcam - LPs in HD mit Webcam - LPs im Stream und extremer Zuschauerbindung - LPs im Studio mit Zuschauerrängen.
    Der Krug geht immer so weit, bis es den Leuten zu viel wird. Zu viel Einheitsbrei, Kommerz und gespielter Verplantheit. Am Ende landen sicher einige LPer beim Kinderkanal im Fernsehen.


    Da ich eher ein erwachsenes Publikum ansprechen möchte, bleibt mir der große Markt an spendenwütigen, 100% dem LPer ergebenen Kinderfanatikerfans verwehrt und somit auch die meisten potenziellen Klicks auf meine Videos. Aber auch jegliche Streitigkeiten und "LP-Kriege", wie sie immer wieder dort auftreten.



    Als Nachsatz zur ersten Frage:
    Ich mache LPs auch als Gemeinsamkeit mit den Leuten im LPF. Ohne diese Gemeinschaft von Anfang an hätte ich das LPn schon früh aufgegeben. Auf YouTube kann man eine echte Community lange suchen, abgesehen von "Erster!"-Kommentaren u.ä., da es inzwischen nicht einmal mehr eine PN-Funktion gibt.
    Chatnachrichten ähneln meist eher Spam. Für Diskussionen ist das Forum der ideale Ort - sonst würde uns der Discord ausreichen.

    Kopfhörer Teufel Airy 2019 Text-Review



    Manche kennen vielleicht noch meinen Thread (letzte Woche erstellt) Kopfhörer zum Joggen, in dem ich einen Kopfhörer zum Joggen gesucht habe, weil ich gerne Joggen mit Kopfhörer gehen bzw. laufen wollte.
    Da es vor allem um einen Kopfhörer zum Joggen ging, wobei insbesondere die Füße gefordert sind, hätte man vielleicht nicht gleich gedacht, dass der Kopf Teil des Problems darstellt. Doch beim schnellen Joggen entsteht starke Schweißbildung an des Körpers höchster Stelle, die schon so manchen Kopfhörer laut Internet nachhaltig bis endgültig schädigte.


    Also habe ich mich für den Teufel Airy 2019 entschieden - es gibt ein paar Änderungen zum Ursprungsmodell, doch diese scheinen mir intransparent dokumentiert worden zu sein, weshalb mein Fokus nicht darauf liegt, zumal dies mein erster Kopfhörer dieser Art ward.
    Zum Webshop und Support werde ich mich an einem anderen Tag äußern, da sich dieser Fall noch keinem Ende zuneigte; jedoch wird das Fazit dazu eher negativ ausfallen.
    Vorweg zum Fazit bzgl. Kopfhörer: An Tag 1 nach erstmaligem Härtetest sehr positiv.


    Es handelt sich um einen sogenannten On-Ear Kopfhörer. Er liegt auf den Ohren auf, wodurch der Klang leichter nach außen dringt und von anderen mitgehört wird. Die Abschirmung vor Geräuschen von außen wird dadurch ebenfalls verringert, was bei hoher Lautstärke allerdings nicht ins Gewicht fällt.
    Für Sport eine sinnvolle Wahl, da die Luft hier besser ans Ohr (nicht ins Ohr) gelangt bis zu den Kopfpolstern, welche die Ohren nicht ganz umschließen - stört mich gar nicht, aber wer einen Kopfhörer für stundenlanges, bequemes Musikhören im Zug sucht, sollte sich lieber etwas anderes suchen. Over-Ears sind Ohrumschließend, was wegen der Schweißbildung nicht in Frage kommt und In-Ears werden sehr schmutzig und können unangenehm drücken; grade beim erhöhten Druck während des Sports - wie immer kann hier jeder unterschiedlich damit umgehen und empfindet es uU genau anders. Ich habe auch bis heute viele Jahre mit In-Ears gesportet.


    Mit ca. 170 Gramm kommt der faltbare Kopfhörer recht leicht daher und verspricht unverrutschbares Hüpfen. So manchem Rezensenten fühlt sich das zu eng an - für mich grade richtig. Wenn ich nicke (was ich glücklicherweise selten tue als stolzer nicht-opportunistischer-Ja-Sager) verrutscht er gefährlich nach vorne. Beim Kopfschütteln und laufen gibts dafür keine Probleme. *Noch* enger würde allerdings sicher weh tun. Die Länge lässt sich verstellen; mir reicht die niedrigste Einstellung, wodurch er auch am festesten am Kopf anliegt.


    Preis: 129,99 Euro
    Design: Edel daherkommend in weiß (hätte lieber schwarz gehabt, aber derzeit nicht verfügbar) mit optisch austauschbaren Ringen.
    Zubehör: Billiges Klinkenkabel, wodurch der Akku nicht belastet wird. Besseres Ladekabel zum Schnellladen und Tansport-Stofftasche, die nur minimalen Schutz bietet. Die Hart-Hülle beim Vorgängermodell wäre da definitiv zu bevorzugen gewesen.
    Kabellos, Steuerung über haptische Tasten an der äußeren, rechten Ohrmuschel, über deren Feedback sich kein Happen beschweren würde, der grade von einem Hai geschnappt wurde.
    Play/Pause/Anruf annehmen/auflegen (1 Taste), sowie zum letzten/nächsten Titel springen klappt problemlos, aber leider kein einfaches Spulen im Titel durch zB. gedrückt halten der Taste.
    Lautstärke lässt sich angenehm über ein Drehrad regeln.


    Technische Daten wollte ich noch raussuchen, aber die stehen sowieso überall und schwächen den subjektiven Charakter dieses Reviews nur ab.
    Über den Klang kann ich allerdings nicht meckern, auch wenn er meinem kabelgebundenen Over-Ear Kopfhörer von Beyerdynamic DT 770 Pro (80 Ohm) (gleiche Preisklasse) nicht das Wasser reichen kann. Für 1 Stunde Sport am Tag brauche ich nicht mehr bzw. die Ansprüche sind ohnehin schon extrem hoch.


    Ohne Kabel fühlte ich mich wie Vogel frei und rannte wie auf Wolken. Transperierung fand ordentlich statt, doch der Kopfhörer ließ sich davon nicht beeindrucken. Hinterher mit einem feuchten Tuch abgewischt.
    Bleibt spannend, ob es langfristige Auswirkungen gibt.
    Die lauteste Lautstärke empfand ich als ausreichend; aber es gibt sicher noch Tricks, diese weiter anzuheben.
    Beim Sport achte ich nicht so extrem auf audiophile Unterschiede zwischen diversen Musik-Genres und fand daher alles Gespielte als einwandfrei wiedergegeben, sowohl Klassik, Techno oder anderes, abgesehen von Hip Hop (was wohl bei keinem Kopfhörer gut klingen kann).


    Die Verbindung zum Smartphone über Bluetooth gelang schnell beim zweiten Versuch - zum PC allerdings nur mit Warndreieck ohne Nutzungsmöglichkeit, was aber an meinem alten Billig-Dongle liegen dürfte, da es mit dem Smartphone auch nicht besser klappt.
    Ich nutze nur lokale Musik, aber durch modernen Codec soll auch Live-Musik von Spotify und YouTube problemlos wiedergegeben werden. Dazu kann ich keine Erfahrung liefern.
    Das integrierte Mikrofon klingt recht mager, aber man kann damit telefonieren.
    Bluetooth-Reichweite würde ich nicht weiter als 1 Zimmer Entfernung beschreiben; danach stockt die Wiedergabe bzw. geht ganz verloren.

    Sehr geehrte User,


    es mehren sich die Jahre, in denen ich meiner sportlichen Ertüchtigung nachgehe und dabei viel laufe und schwitze.
    Ohne MP3-Player wird diese Beschäftigung allerdings schnell eintönig.
    Nun habe ich bis heute mich mit In-Ears begnügt, die seit ihrer Erfindung und meiner Entdeckung dieser für ein hohes Klangvergnügen gesorgt haben.
    Beim Sport jedoch lässt der Tragekomfort zu wünschen übrig und die Säuberung hinterher wird lästig - das wird wohl auch bei anderen Kopfhörern nicht viel anders sein.


    Nun suche ich einen bequemen Kopfhörer, Ohrumschließend (Over-Ear), extra für verschwitzten Sport und ohne Kabel.
    Gerade las ich auch etwas von Ohraufliegenden Kopfhörern (On-Ear), bei denen ich aber eine gewisse Skepsis ohne Erfahrung mitbringe.


    Bei den In-Ears bin ich einen Kabelbruch alle paar Monate gewohnt; wenn der neue Kopfhörer mehrere Jahre hält, gebe ich aber gerne auch bis zu 200€ dafür aus.



    Habt ihr eigene Erfahrungen oder könnt ihr mir einen entsprechenden Kopfhörer empfehlen?