Die Politik schießt schon immer mehr auf Google, Facebook und Co - Aber Artikel 13 wird glaube ich noch nicht unser Internet zerstören. Für mich eher ein Vorbote noch gezielterer Maßnahmen um die Großen zu Fall zu bringen.
das Schlimme daran ist aber, dass (bis auf einige Ausnahmen) diese Maßnahmen in keinster Weise darauf abzielen, diese Services für den Bürger "einzubremsen" sondern dass es zurzeit nur darum geht, im Dienste von anderen Großkonzernen Google und Co das Leben schwer zu machen. Das Dumme ist nur, dass man keine Gesetze gegen eine spezifische Firma machen kann, also muss man es allgemein halten und schießt damit fast jedem ins Bein. War der selbe Mist bei der DSGVO; im Grunde ging es darum, die Datensammelei von Facebook und Co einzugrenzen, das Resultat war ein Bürokratie- und Organisationsmonster, das im Grunde mehr geschadet als genutzt hat.
In diesem Fall sind die EU-Schergen nichts als Erfüllungsgehilfen der Copyright- und Verlagsindustrie, die nicht wahrhaben will, dass das alte System nicht mehr funktioniert, aber es trotzdem behalten wollen. Genau aus diesem Grund wurde Artikel 11 und 13 angestoßen.
Das ist ein Krieg der Lobbies mit der Politik zwischendrin. Für den Otto-Normal-Verbraucher wird es im Endeffekt kaum einen Nutzen haben, dafür aber (wieder mal) massive Nachteile.
Und grade beim Copyright muss man einen komplett anderen Weg finden, um die Rechteinhaber entsprechend zu entlohnen. Aber GEMA-Sperren, Abmahnungen und Uploadfilter sind nicht der richtige Weg. Da muss komplett umgedacht werden.