Beiträge von Alan Riplay

    Hallöchen ihr beiden!


    Ich stimme @SrockJohnny vollkommen zu: Schüchternheit ist am Anfang ganz normal. Bin zwar selbst noch nicht soooo lange dabei, aber merke noch immer vor jeder Aufnahme ein leichtes "Lampenfieber". Es ist aber schon deutlich besser geworden. Einfach locker machen;)


    In eure Kanalinfo würde ich am besten noch ein paar persönliche Sätze zu euch schreiben... das ist aber Geschmackssache. Tja, und ansonsten: Dran bleiben, nicht aufgeben und nicht den Spaß am LPen verlieren.


    Haut rein und viel Spaß hier im LPF.


    Alan

    Hallo @Radarog und herzlich willkommen im LPF! Das hast du ja einige und vor allem sehr abwechslungsreiche Hobbies. Viele davon teile ich mit großer Leidenschaft...gerade die Arbeit von Synchronsprechern begeistert mich ungemein, da wir m.E. gerade in Deutschland viele fähige Leute an dieser Front haben, deren Rollen ich nicht nur in Filmen, als auch in Hörspielen regelmäßig und aufmerksam verfolge. Ich komme gerne mal auf dein Angebot zurück, wenn es sich für ein Projekt anbietet. Deinen Kanal habe ich auch schonmal abonniert und schaue mir gerade die erste Folge deines "7 Days to Die" LPs an. Klingt klasse und sieht super aus.


    Mach weiter so und viel Spaß hier in der "Gang";)


    Alan

    Wenn jemand per se unemotional und im Sinne der Content-Erstellung gemeinhin "langweilig" ist, würde ich ihm niemals raten in keine unterhaltsamere Rolle zu schlüpfen, wenn derjenige große Ziele hat.

    Ok, dann sehen wir das zumindest in einer Hinsicht unterschiedlich: Ich würde (und habe auch schonmal) jemandem dazu geraten, etwas lebendiger und emotionaler zu sprechen. Im gleichen Satz habe ich aber auch geschrieben, dass das nur ein Tipp ist und derjenige sich nicht verstellen soll, wenn ihm das einfach nicht liegt. "In eine Rolle zu schlüpfen" würde ich einfach nicht empfehlen, weil ich das selbst auch nicht wollte.


    Warum ist es nicht okay eine Rolle zu bedienen, eine Kunstfigur zu sein?

    Das ist absolut ok, solange es nicht gekünstelt rüberkommt und nur, um Klicks zu generieren. Wir alle schlüpfen in nahezu jeder Lebenssituation in unterschiedliche Rollen und so ist das natürlich auch beim LPen. Aber eine solche Rolle kann man doch auch ausfüllen, ohne sich komplett contraire zum eignen Charakter zu geben. Ein Beispiel: Natürlich verhalten ich mich meinem besten Freund gegebenüber anders, als bei meiner Freundin...dennoch bin ich in beiden "Rollen" ich selbst. Und genauso kann es bei einer Kunstfigur sein. Mir ist es einfach lieber, wenn man den Eindruck hat, dass man es noch mit einem menschlichen Wesen und nicht bloß mit einer "Marketingsache" zu tun hat.


    Zumal "Clickbait" eben ein super Mechanismus ist um ganz viele Leute zu erreichen, eine kleine oder große Community aufzubauen, Geld zu verdienen, eine Nachricht zu übermitteln oder was auch immer das Ziel des Creators sein soll.

    Da gebe ich dir Recht, aber es ist nunmal nicht die Form von Content, den ich mir anschauen oder gar produzieren möchte.


    Wenn er sein Video absichtlich underestimated, schöpft er nicht das Potenzial aus, was ihm die Mechanismen des Mediums zur Verfügung stellen.

    Was hat das denn mit unterschätzen zu tun? Ich kann einem Video auch einen normalen, lustigen oder provokanten Titel verleihen oder ein entsprechendes Thumbnail erstellen, ohne gleich Clickbait zu betreiben. Natürlich bietet das Medium die Möglichkeit, über Clickbait Leute zu erreichen und jeder darf das gerne tun...es ist, und hier wiederhole ich mich, einfach nur nicht das, was mir zusagt.


    Wo sind diese Leute denen NUR Zahlen wichtig sind? Alle reden immer von diesen Leuten. Wo solls die geben?

    Da reicht es eigentlich, wenn man auf Youtube mal nach "Prank" sucht, um ein paar von denjenigen zu finden. Damit soll aber nicht gesagt sein, dass ich Pranks per se nicht mag...es kommt es darauf an, welche dies sind und was man in dem Thumbnail/Titel verspricht.


    Aber btw: Den Wünschen der Zuschauer nachzukommen ist das ABSOLUT WICHTIGSTE, wenn einer deiner Hauptanliegen Bindung, Geld und/oder Wachstum ist. Seinen Content danach ausrichten = logischerweise sich nach Zuschauern richten.

    Da gebe ich dir Recht.


    Gronkh ist in diesem Sinne äußerst manipulativ.

    Ok, dazu habe ich einfach eine andere Meinung zu.


    Ich denke, dass es hier vielleicht auch ein grundsätzliches Missverständnis gibt: Es ist nicht so, dass ich Clickbait in all seinen Formen nicht ausstehen kann. Ich mag es einfach nur nicht, wenn es scheinbar um nichts anderes mehr geht. Ein Beispiel aus einem anderen Bereich: Ich betreibe eine Webseite, auf der ich Texte schreibe. Natürlich habe ich mich in diesem Zuge auch mal darüber erkundigt, wie man neue Leser gewinnt, in Google höher ranked usw. Die meisten der Tipps wende ich aber nicht an, weil ich meinen Content einfach nicht daran ausrichten möchte. So könnte ich jetzt natürlich bestimmte Schlüsselwörter in jeden meiner Texte einbauen, aber das will ich nicht, weil ich diese so schreiben möchte, dass sie mir am Ende gefallen und nicht so, dass sie in einer Suchmaschine möglichst weit oben erscheinen. Dadurch entgeht mir sicherlich einiges an Publikum, aber für mich ist es ehrlicher und persönlicher. Das heißt aber nicht, dass ich nicht jeden Artikel und jedes Video möglichst ansprechend gestalte.

    @Sev Gegen eine aktive Bindung von Zuschauern habe ich gar nichts gesagt und solange man das strategisch angeht UND authentisch bleibt, habe ich damit auch kein Problem. Wie bereits geschrieben: Mir persönlich geht es um Authentizität. Das steht in keinem Widerspruch dazu, sein volles Potential auszuschöpfen - im Gegenteil: Ich denke, dass man sein volles Potential vor allem dann präsentieren kann, wenn man sich selbst treu bleibt. Und das wiederum kann ganz wunderbar mit dem überlegten und ehrgeizigen Produzieren von Content einhergehen. Mit meiner kritischen Aussage wollte ich eigentlich nur sogenannten "Click Bait" ansprechen. Da war die Wortwahl "gescripteter Inhalt" wahrscheinlich nicht so glücklich.


    @Karmaalp - der von die genannte Kanal "Letsredsmallbooks" gehört demnach auch nicht zu jenen, die ich oben kritisiert habe. Maxim macht das sehr gut und präsentiert hochwertigen Content.



    Irgendwie hast du eine falsche Auffassung

    Es geht doch hier um Meinungen, und da halte ich es nicht für zielführend, die eines anderen als "falsch" darzustellen.


    Natürlich versucht auch ein Gronkh gezielt Zuschauer zu binden und neue zu "generieren". Aber bei ihm hat man zumindest noch das Gefühl, dass man einen Menschen erlebt, der sich nicht verstellt (worüber man sich jetzt jetzt natürlich streiten könnte...meine Wahrnehmung ist, dass er sich nicht verstellt). Das trifft selbstverständlich auch auf eine sehr große Anzahl anderer Kanalbetreiber da draußen zu. Was mir nur einfach nicht gefällt ist, wenn es manchen Leuten offensichtlich nur noch um Klicks, Likes und Abonnenten geht und sie daran ihren Content ausrichten (was nicht damit gleichzusetzen ist, wenn man den Wünschen seiner Zuschauer nachkommt!). Meine persönliche Einstellung ist, dass ich in erster Linie Spaß an dem haben möchte, was und wie ich es tue...wenn das dann anderen gefällt, freut es mich umso mehr.

    Das ist wahrscheinlich nicht für alle nachvollziehbar, aber mich hat Gears of War 3 seinerzeit extrem berührt. Hier wurde eine (wenn auch arg martialisch inszenierte) tragische Geschichte von Freundschaft in einem fulminanten Spiel zuende gebracht. Mich hat die ganze Reihe sehr gepackt, aber das Ende der originalen Trilogie war für mich etwas ganz Besonderes. Deswegen würde ich das Teil immer wieder spielen.

    Ohne jetzt alle bisherigen Kommentare gelesen zu haben, möchte ich auch gerne mal meinen Senf dazugeben;)


    Intros an sich finde ich schon wichtig und je nachdem, wie dieses geartet ist, kann es gerne auch was länger sein...ab 5+ Sekunden sollte es aber nur bei der ersten Folge zu sehen sein. Ich selbst versuche nun na und nach (stehe ja noch ganz am Anfang) Intros zu machen, die dem jeweiligen Genre angemessen sind. Neben meinem "Standardeinspieler" habe ich jetzt zumindest schonmal ein Horrorintro. Diese zeige ich dann aber nur in der ersten Folge. Damit versuche ich auch einen gewissem Wiedererkennungswert zu schaffen, wobei selbiger natürlich bestenfalls vom Gesamteindruck eines Kanals ausgeht;)

    Ich mag beide Typen von Zombies sehr gerne. Die klassischen, langsamen vermitteln eher das Old school Flair, worauf ich als Horrorfan der alten Schule definitiv abfahre, die Schnellen finde ich aber gerade in actionreicheren Filmvertretern sehr gut. Woran ich mich bisher noch nicht gewöhnen konnte, sind Zombies, die im Grunde wie Menschen agieren...ganz schlimm sind da diejenigen, welche mit Maschinengewehren um sich schießen, wie bspw. in RE 6...

    Ich kann da jetzt, wie jeder andere im Grunde auch, nur meine persönlichen Seh- und LP-Gewohnheiten widerspiegeln. Mir geht es vor allem um Authentizität und Sympathie. Sei du selbst und versuche nichts zu erzwingen. YouTube ist heute so voll von gescriptetem Inhalt und ich finde es schlimm, wie Viele ganz taktisch versuchen neue Zuschauer zu finden bzw. diese zu binden.


    Mein Tipp daher: Bleib authentisch und betreibe deinen Kanal aus Spaß an der Sache. Meine Erfahrung ist, dass das durchaus beim Publikum ankommt und die dann auch bleiben. Alles Weitere, wie bspw. neue Ideen, kommt von ganz alleine, wodurch wiederum für Abwechslung gesorgt wird. All das ist m.E. der beste Weg, um treue Zuschauer zu gewinnen. Aber das kostet natürlich Zeit, die du dir geben solltest...gerade, weil wir über einen Bereich sprechen, der von Content geradezu überflutet ist.

    Danke für den Tipp. Ich habe da allerdings unterschiedliche Meinungen zu gehört und mir diese "Technik" dann bei anderen Youtubern abgeschaut (u.a. Gronkh, der das gleiche Mikro nutzt...der hat aber auch eine sehr kräftige Stimme). Ich kann es aber mal mit deinem Tipp probieren.

    Das Signal wird weniger vergewaltigt, die Verstärkung ist idR besser und die Effecktchen eines Mischpults kann heute jede Gratissoftware.

    Der Grund, warum die Wahl auf ein Mischpult mit integriertem Audioface gefallen ist, liegt ganz einfach darin, dass ich gerne hardwareseitig die Kontrolle über die Abmischung haben möchte. Hinzu kommen die Effekte, die es zwar, wie du schon schreibst, auch über Software gibt, allerdings kann ich sie dann nicht selbst hören (außer, ich monitore das Signal über den Computer, was wiederum eine für mich nicht akzeptable Verzögerung mit sich bringt) und die Effekte, die ich bisher in dieser Richtung gehört habe, konnten mich auch qualitativ nicht vom Hocker hauen. Zu guter letzt war es auch eine Gewohnheitsentscheidung, weil ich jahrelang gut mit einem Mischpult gefahren bin (allerdings damals in viel kleinerem Rahmen, ohne Monitoring, Effekte etc.).


    Der FetHead ist zwar super und für das Procaster definitiv eine Hilfe - sollte es allerdings nicht an der Wandlung liegen sondern das Mikrofon einfach falsch eingepegelt sein und die gesamte Gain-Struktur nicht stimmen, ist er rausgeworfenes Geld.

    Zwischenzeitlich ist der Fethead eingetroffen und die ersten Tests haben folgendes ergeben:


    - Die Verstärkung hat definitiv zu einer Besserung geführt. Vorher musste ich den Gain-Regler schon auf 3/4 drehen, um in einen Bereich um die 0 dB-Grenze zu kommen (dann aber mit dem entsprechenden Rauschen!). Jetzt reicht etwa eine 1/4-Drehung und ich kann den Phones-Regler sehr niedrig lassen (unter 1/4). Dabei


    - Genau das lässt mich aber auch vermuten, dass die von dir genannte Abmischung vor dem Einbau des Fethead ebenfalls nicht optimal war. Das Mischpult ist offensichtlich sehr sensibel und es wird auch jetzt noch einige Feineinstellungen brauchen, bis ich genau in dem akustischen Bereich bin, den ich anpeile.


    - Nach einer längeren Aufnahme habe ich auch feststellen können, dass die "Amplitude" in Audacity gar nicht so weit von dem abweicht, was ich zuvor mit dem Behringer erreicht habe (dort aber wohlgemerkt mit zeitweiser Übersteuerung). Um es konkret zu machen: Ich liege nun, wenn ich normal spreche, im Schnitt zwischen +/- 0,5 und 1 dB.


    Schlussendlich denke ich, dass ich mit dem Setup nun arbeiten kann. Das Problem bestand wohl in einer Mischung aus...


    1) ...fehlendem Know-How meinerseits was die Regler betrifft,
    2) ...dem Mangel einer längeren Aufnahmesession mit Audacity unter "normalen" LP-Bedingungen (man redet bei einer kurzen Testaufnahme schlichtweg anders, als wenn man richtig ausnimmt) und
    3) ...der hardwareseitig zu schwachen Verstärkung (was mir vom Thomann.de-Support telefonisch auch bestätigt wurde).


    Leuten, die ein ähnliches Problem haben, kann ich also gerade mit diesem Setup nur empfehlen, sich eingehend mit der Abmischung zu beschäftigen (kleine Änderungen haben oft schon große Auswirkungen!), sich in Geduld zu üben und notfalls einen Vorverstärker einzubauen. Ich werde meinen jedenfalls behalten, da ich durchaus das Gefühl habe, dass er die Gesamtqualität marginal verbessert hat.


    Vielen Dank nochmal an @leBro, @oniondog und @Karmaalp für eure Hilfe und Geduld.

    Sorry @Karmaalp für den langen Text. Ich versuche bei solchen Dingen nur, so viel Information wie möglich reinzupacken, weil man im Netz einfach sehr häufig liest, dass Leute mit Problemen zu wenige Details darüber angeben, sodass es schwer fällt, ihnen zu helfen. Ich wollte hier nur Fragen wie "wofür brauchst du die Effekte", "warum machst du das so und so" vermeiden und klarstellen, warum ich das genau in der Weise gemacht habe, wie oben beschrieben. Tut mir leid, wenn ich es dabei etwas übertrieben habe.

    Danke für deine Antwort @leBro! Stimmt, das mit der bereits aktiviert Cubase Software habe ich gar nicht bedacht. Aber gut, mein Plan A sieht ohnehin vor, weiter mit dem Yamaha zu arbeiten. Heute Morgen habe ich auch mal bei Thomann.de angerufen und dort um Hilfe gebeten. Der nette Herr meinte, dass es durchaus sein kann, dass die Behringer- und die Yamaha-Mischpulte das Signal unterschiedlich stark weitergeben. Als ich ihm dann erzählt habe, dass ich bereits ein Triton Audio Fethead bestellt habe, um dem Problem Herr zu werden, sagte er, dass es damit funktionieren sollte. Falls dem so ist, werde ich nochmal berichten.

    Danke für deine Antwort. Ich muss vielleicht noch dazusagen, dass ich ganz neu in dem Thema "Audio Hardware" (allerdings gerne bereit zu lernen) bin.


    Das was du schreibst kann natürlich sein...zumindest, wenn du mit "Dinger" nur das Yamaha und nicht das Behringer meinst. Letzteres hat nämlich ein Audio Interface on Board (wenn vielleicht auch kein "echtes"). Das würde für mich aber zumindest schonmal erklären, warum ich von dem Yamaha nicht genügend Sound bekomme. Dann sollte es aber mit dem Vorverstärker (hoffentlich) besser laufen?

    Hallo zusammen,


    ich habe jetzt sehr viel recherchiert und schon alles ausprobiert, was andernorts (oder z.T. auch hier in anderen Threads) vorgeschlagen wurde...leider hat bisher noch nichts geholfen, weswegen ich nun dann doch mal einen eigenen Thread zu dem Thema eröffne. Ich fange einfach mal von vorne an:


    Vor etwa 2 Wochen habe ich beschlossen, mir ein Upgrade zu meinem damaligen "Basis Audio Equipment" zuzulegen. Die neue Peripherie sollte dieses Mal auf eine mittel- bis langfristige Nutzungsdauer ausgelegt und dementsprechend hochwertig sein. Der Knackpunkt war dabei das Mikro und hier ist mir bei meinen digitalen Streifzügen durch's Netz immer wieder der Name "Rode Procaster" über den Weg gelaufen und auch ein paar befreundete LPer nutzen dieses und sind äußerst zufrieden. Also habe ich zugeschlagen. Schön und gut. Dann sollte auch noch ein neues Mischpult/Audio Interface her, wobei ich hier neben der Aufnahmequalität auch Wert auf einen Effektprozessor gelegt habe, da ich nicht nur LPs, sondern auch Podcasts mache und diesen Punkt mit abdecken wollte (wer weiß, wofür man es mal braucht). Die Wahl fiel auf das Behringer QX1002 USB.


    Als alles eingetroffen war, habe ich das Setup voller Vorfreude aufgebaut (Procaster --XLR Kabel--> Behringer QX1002 USB --USB Kabel--> Laptop (Asus ROG G751JY)). Das klang auch wirklich klasse, bis...ja, bis ich auf ein bei diesem Mixer nur allzu bekanntes Problem gestoßen bin, nämlich, dass er es über USB nicht schafft, das Signal vom Laptop NICHT wieder an diesen zurückzusenden. Neben dem Procaster will ich nämlich auch den PC-Sound und später auch ein Audio Device (Handy) über den Mixer laufen lassen. All das soll gemeinsam auf meinen Kopfhörern landen, während an den Laptop ebenfalls alles weitergegeben wird, nur ohne das, was bereits von dort kommt. Andernfalls würden sich bspw. meine Chatpartner bei Discord ja selbst oder sogar noch meinen Gamesound hören. Mein Versuch, das USB-Kabel einfach außen vor zu lassen und mit einem rein analogen Mix-Minus zu arbeiten, war auch nicht von Erfolg gekrönt, weil 1) der Mikrosound auf diesem Weg deutlich schlechter war (haben mir auch meine Chatpartner in einem Livetest bestätigt) und 2), es das Behringer nicht hinbekommen hat, mir dann die Effektsounds auf die Kopfhörer zu legen...blöd, zumal ich schon selbst mithören möchte, wenn ich mit einer Quietschestimme rumalbere...aber das nur am Rande.


    So, eine Woche habe ich alles ausprobiert, neue Kabel gekauft und es am Ende mit dem Mixer aufgegeben...ein neuer musste her. Hier habe ich mir dann gedacht: "Ok, jetzt schaust du eben (erneut) weniger auf die Kohle, haust nochmal was drauf und nimmst das Yamaha MG10 XU". Gesagt, getan. Die erste positive Überraschung: Das Teil schafft es tatsächlich, den vom Laptop kommenden Sound nicht wieder an diesen zurückzusenden! Halleluja! Doch dann die Ernüchterung: Der Mikrosound kommt viel, viel zu leise bei Audacity oder auch OBS an. Per Monitoring kann ich mich auf den Ohren sehr gut hören und selbst, wenn ich den Gain- sowie den Comp-Regler (obwohl letztgenannter ja auch nur noch ein paar dB rausholt) auf Anschlag drehe und mir die Gehörgänge platzen, kommt nur ein kleiner Bruchteil dessen bei Audacity an. Die Phantomspeisung ist aus, mit Effekten arbeite ich aktuell auch noch nicht, der FX-Regler ist aufgedreht. Ach, hier ist einfach mal ein Bild der Regler, wie sie jetzt im Moment stehen (Gain/Comp stehen auf Line 1 auf Halbmast, aber ich habe es auch schon auf Anschlag getestet):



    Gestern habe ich mir nun noch einen Vorverstärker für das Procaster geholt (Triton Audio Fethead), aber es wundert mich so langsam aber sicher doch, dass das Yamaha die Lautstärke nicht anständig übermittelt bekommt. Ich habe schon unterschiedliche USB-Eingänge getestet, die Treiber sowie die Cubase AI 9-Software komplett de- und neu installiert. Ach ja, vorhin habe ich nochmal mit den exakt gleichen Software-Einstellungen das Behringer angeschlossen und obwohl Audacity da automatisch den Aufnahmepegel um fast die Hälfte (!) runtergenommen hat (beim Yamaha steht auch dieser auf Anschlag), war die Lautstärke absolut ausreichend. In Windows, den Realtek Audio Einstellungen, der Systemsteuerung etc. pp. habe ich auch schon alles gecheckt: Die Regler stehen überall auf Anschlag. Auch andere Mic Line-Eingänge habe ich schon getestet.


    Und nun meine Frage: Hat noch jemand eine Idee, was ich machen könnte? Wie gesagt, der Triton Fethead ist auf dem Weg, aber dennoch frage ich mich, warum ich diesen bei dem Yamaha brauche und beim Behringer nicht?! Ich überlege schon fast, die Trilogie voll zu machen und ein weitere Mischpult zu testen (noch kann ich das Behringer/Yamaha zurückschicken). Vorher wollte ich mich aber noch hilfesuchend an euch wenden.


    Falls es noch Fragen zu meinen Einstellungen oder meinem Setup gibt, dann haut sie gerne raus. Ich habe zumindest versucht, alles schon anhand zu geben, aber es würde mich aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit nicht wundern, wenn ich was vergessen habe :/


    In diesem Sinne nun noch einen schönen Ab...eine gute Nacht;)


    Alan

    Hallo und herzlich willkommen @CheeryCheetah!


    Ich schaue mir eben mal die erste Folge deines "Distraint" LPs an...du machst das klasse und sehr sympathisch. Die "Pop-Geräusche" hätte ich nun angemerkt, aber zwischenzeitlich scheinst du die ja in den Griff bekommen zu haben (in deinem Evoland II LP hört man zumindest nichts mehr davon;). Insgesamt gefällt mir dein Kanal sehr gut...ich mag das freundlich-einladende Banner. Die 50 Abos wären nun auch voll;)


    Das mit dem "Übernehmen" direkt am Anfang kann ich voll und ganz nachvollziehen. Man steigt in die LP-Welt ein, findet Gefallen daran und möchte am liebsten alle Games auf einmal aufnehmen und raushauen. Ich muss mich da auch extrem zusammenreißen und überlege zwischenzeitlich schon, ob ich mir LPs "auf Lager" lege, sprich, aufzeichne und hochlade, aber eben noch nicht auf öffentlich stelle. So würde man sich selbst keinen Druck aufbauen, um den "Plan" einzuhalten, könnte aber dennoch aufzeichnen;) Und wenn es dann fertig aufgenommen wurde, kann man die Folgen gemütlich nach und nach veröffentlichen.


    Das du Geschichten schreibst und gerne vorliest finde ich klasse. Ich selbst bin auch mit selbstverfassten Gedichten und Geschichten groß geworden...mittlerweile bin ich in Sachen Schreiberei aber eher in Richtung Film gerutscht. Ich kann dir aber auf jeden Fall empfehlen, dir einmal eines deiner Werke vorzunehmen und dieses vorzutragen. Entweder in Form einer Lesung im Freundeskreis (das habe ich mal gemacht und es kam sehr gut an) oder eben für Youtube.


    Falls es dir an abgeschlossenen Werken fehlt, könntest du auch überlegen, ob du jemanden kontaktierst, der bereits fertige Werke und auch noch die Rechte daran hat;)


    Aber gut, ich schweife ab. Ich wünsche dir viel Spaß hier im Forum und natürlich weiterhin auch auf Youtube.


    Grüße,


    Alan

    Herzlich willkommen @CaptainAndre1977!


    Ich schaue mir gerade zum ersten Mal ein Video auf deinem Kanal an (die erste Folge von Mafia 3). Wie schon @SlapFit geschrieben hat, könntest du tatsächlich öfter was erzählen. Gerade ein storygetriebendes Spiel wie dieses (um jetzt nur mal das als Beispiel heranzuziehen) liefert einem ja eine Menge Vorlagen, auf die man eingehen kann (bei einem Autounfall, während du zur nächsten Mission fährst bspw. "was ist denn hier wieder auf der Straße los?!"...so etwas in der Art).


    Vielmehr ist mir jedoch aufgefallen, dass deine Kommentare etwas...hm...unemotional wirken. Ich meine, wenn man ein Game für YT aufnimmt, dann tut man das ja in der Regel, weil man da richtig Bock drauf hat und ich denke, dass das bei dir auch der Fall ist. Es wäre schön, wenn du diese Freude etwas mehr an den Zuschauer überträgst. Du hast eine angenehm tiefe Stimme...nutze sie;)


    Zu Thumbnails würde ich dir ebenfalls raten. Viele machen es ja auch so, dass sie sich nur ein einziges Bild pro Game nehmen, darauf das Logo des Spiels setzen und darunter die laufenden Folgennummern. Das wäre schonmal gut für den Anfang und würde deinen Kanal bereits deutlich aufgeräumter wirken lassen. Thumbnails kannst du sehr schön und simpel mit GIMP 2.0, einer hervorragenden Freeware, erstellen. Sicher gibt es auch einige Youtube Tutorials, die zeigen, wie du mit dem Programm ein solches Titelbild erstellst.


    Was mir durchaus gefällt, ist deine schon jetzt recht abwechslungsreiche Spieleauswahl. Auch deinen Banner finde ich fein und das helle Blau wirkt sehr freundlich. Nur wäre es vielleicht noch ratsam, irgendeinen Bezug zum Thema Gaming einzubauen. Hier im Forum gibt es jemanden, der das sehr gut und zu fairen Preisen kann (Unleashed Design - Custom Design Store ( Web, Grafik & Illustration )).


    Auf jeden Fall wünsche ich dir weiterhin viel Spaß und hau rein;)


    Alan

    Grüß dich @DeRi und ein herzliches Willkommen hier im Forum und in der Welt der Let's Player;) Ich habe mir auch direkt mal dein erstes Video angeschaut und sowohl einen Daumen als auch ein Abo und einen kleinen Kommentar dagelassen.


    Ich wünsche dir alles Gute, einen reibungslosen Start und natürlich weiterhin viel Spaß! Hau rein...


    Alan

    Hi @Janmcfly Gaming!


    Erst einmal herzlich willkommen hier im Forum und in der Youtuber-Gemeinde;) Ich habe mir eben mal deinen Kanal und die ersten beiden Folgen von "The Binding of Isaac Rebirth" angesehen sowie ein paar Kommentare, Daumen und ein Abo hinterlassen;) Gefällt mir gut, was du bisher machst und ich hoffe, dass es für dich keine Beleidigung ist, wenn ich sage, dass du mich ein wenig an die Punkversion von Sheldon Cooper erinnerst...dein Style rockt auf jeden Fall!


    Für Gears of War 4 Horde 3.0 wäre ich auf jeden Fall zu haben. Klasse wäre es natürlich, wenn man ein volles Team (ich glaube, wie im Vorgänger bis zu 4 Leute?) zusammenbekommt. Vielleicht kann ja @ICMAMtv seinen Senf dazu abgeben...mit ihm wollte ich mal die Kampagne als LP angehen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass er auch "für die Horde!" zu haben ist;) Zockst du das Game auf dem PC oder der Xbox One? Nur interessehalber...da es in diesem Modus auch Crossplay unterstützt, ginge ja beides;)


    Bei Overwatch wäre ich auch gerne dabei! Das zocke ich bislang nur offscreen (PC), wollte es aber ebenfalls bei Gelegenheit mal aufnehmen. Mit ein paar Leuten im Team ist das allerdings sowohl für uns als auch für die Zuschauer etwas unterhaltsamer, denke ich;)


    Hier auch mal mein Kanallink, falls du schauen möchtest, wie ich meine LPs so angehe: Alan Riplay - es soll ja auch von beiden Seiten her passen. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, mit dir mal ein LPT aufzunehmen. Melde dich gerne per PN, wenn Interesse besteht;)

    Auch von mir noch ein freundliches Willkommen hier im Forum! Was du so schreibst klingt doch nach einem tollen Einstieg und einer super Motivation, um das Let's Playen zu betreiben. Und das es von Minecraft (aber auch vielen anderen Games) schon unzählige LPs gibt, sollte keinen daran hindern, diese anzugehen, wenn man denn Bock darauf hat. Ich denke, wie du ja auch, dass bei diesem Hobby vor allem der Spaß im Vordergrund stehen sollte und den nimmt man sich ja, wenn man sich danach richtet, was gerade angesagt oder noch nicht übermäßig auf Youtube vorhanden ist.


    Ich habe die auf jeden Fall mal ein Abo auf deinem Kanal hinterlassen und werde ab und an mal reinschauen. Viel Spaß weiterhin;)