Beiträge von Alan Riplay

    @Parano.Oya (sehr geiler Nick übrigens;): Danke für deine Tipps. Nach weiteren Recherchen am Wochenende und deinem Ratschlag bin ich zumindest soweit, dass ich klar zu einem Ryzen tendiere. Darauf aufbauend habe ich nochmal etwas gezielter nach einem angemessenen Preis gesucht und dieses Teil gefunden. Das macht einen guten Eindruck und liegt auch nochmal einen knappen 100er unter meinem Budget.


    Hast du denn selbst einen Ryzen und kannst Erfahrungen aus erster Hand teilen, was die Belastung während des Streamings/Aufnehmens angeht (können aber auch gerne andere drauf antworten, die mit der aktuellen AMD-Generation arbeiten)?


    Gruß,


    Alan

    Naja, wie gesagt, nicht nur aufnehmen (primär, aber nicht ausschließlich). Bei einem 600€ Setup könnte ich mir vorstellen, dass es spätestens beim parallelen Aufnehmen und Streamen eng wird. Und dann sollte das Setup ja schon noch die aktuellen Spiele flüssig wiedergeben können.

    Hallöchen zusammen,


    bei mir steht demnächst, also sogar schon nächste Woche wieder eine Investition in mein Streaming-Setup ins Haus, bei dem ich gerne eure Meinung hätte. Erst einmal die Eckdaten gemäß der Vorlage aus dem ersten Thread:

    PC nur für Gaming oder auch für Let's Plays? Die Priorität liegt beim reinen Aufnehmen/Streamen (mitunter auch gleichzeitig) sowie dem Schnitt und Rendern über Adobe PP/ME. Gezockt wird auf einem anderen System und die Übertragung folgt per Elgato HD60S.

    Willst du einen neuen PC oder aufrüsten? Neu.

    Soll der Händler auch zusammen bauen? Ja

    Willst du den Prozessor übertakten können? Nicht zwingend.


    Brauchst du noch etwas? (z.B. Windows, Bildschirm, ...) Windows sollte vorinstalliert sein, einen Monitor besorge ich noch, aber die Ratschläge können sich gerne auch auf den PC beschränken;)


    Sind schon Teile vorhanden? Wenn ja, welche? Nein.


    Was ist dein maximales Budget? 1.500 - 2.000 €


    Hast du konkrete Vorstellungen? Diesen Punkt habe ich bewusst mal nach unten geschoben, weil hier eigentlich meine größte Verunsicherung zustande kommt: Wie oben geschrieben, soll der PC in erster Linie für das Aufnehmen/Streamen/Schneiden/Rendern genutzt werden. Dabei möchte ich die Aufnahmen auf jeden Fall über x264 in möglichst guter Qualität machen. Ich denke, dass dafür ein Prozessor mit möglichst vielen Kernen von Vorteil wäre? Würdet ihr mir eher zu einem AMD oder einem Intel raten?


    Des Weiteren sollte auch die Grafikkarte zumindest eine 1060 sein, denn auch, wenn die Priorität nicht beim Zocken liegt, sollte "der Gerät" in der Lage sein, aktuelle Spiele gut wuppen zu können (flüssig auf 1080p reicht - falls mal Besuch zum gemeinsamen Gaming kommt).


    In Sachen Festplatte dachte ich an eine 250 GB SSD und eine 1TB HDD, also im Grunde der aktuelle Standard. Bei den RAM würden mir ebenfalls erstmal 16 GB reichen.


    Ich habe jetzt mal einen rausgesucht, der eigentlich gut für all das geeignet sein sollte (?): https://www.hitech-gamer.com/P…V20-Kolink-Vault-RGB.html


    Danke vorab und Grüße,


    Alan

    YouTube wirds egal sein, dem Jungendschutz nicht

    Grundsätzlich handelt es sich hier sicherlich um das gleiche Damoklesschwert, welches einem im digitalen Raum Deutschlands immer wieder über der Birne pendelt, weil einfach noch viel zu viele Themen rechtlich nicht klar abgesteckt sind (zumindest soweit ich das beurteilen kann). Ich habe mal etwas recherchiert, da mich das Thema schon alleine aufgrund meiner Affinität zum Horrorgerne in all seinen Formen interessiert (und meist sind es ja Spiele aus dieser Sparte, welche von diesen Diskussionen betroffen sind). Auf der Seite cr-online.de gibt es dazu einen recht interessanten Artikel. Besonders zutreffend dürfte folgender Ausschnitt sein:



    Der Vollständigkeit halber könnt ihr hier den ganzen Artikel finden: https://www.cr-online.de/blog/…utz-bei-lets-play-videos/

    Na ja, du könntest insofern zweigleisig fahren, indem du vielleicht ein Spiel auf Deutsch spielst, ein anderes dafür allerdings in Englisch.

    Den Gedanken mag ich auch. Vielleicht gibt es ja auch Spiele, die sich von deinem Gefühl her eher für ein LP auf englisch/deutsch anbieten. Ich meine, wenn du schon zweisprachig aufgewachsen bist, könntest du das doch sogar zu einem kleinen Markenzeichen machen. Damit meine ich, dass du darüber reden kannst, wie es dazu gekommen ist, dass du LPs mal auf deutsch und mal auf englisch machst usw...ich fände das einen sehr interessanten Ansatz.

    Mir ist es auch noch nicht passiert, allerdings habe ich über dieses Medium Leute kennengelernt, die ganz in meiner Nähe oder sogar im gleichen Ort wohnen...da war dieses Forum hier auch maßgeblich dran beteiligt;)

    Ich schaue mir beides gerne an. Bei storylastigen SP-Spielen ist der Vorteil m.E., dass man sich mehr in die Welt des Games einfühlen kann und eine (bestenfalls) intensive Geschichte von Anfang bis Ende erlebt. Unter MP Let's Plays ordne ich jetzt einfach mal solche ein, die für mich eher etwas für zwischendurch sind. Das hat durchaus auch seinen Reiz, weil man sich so nicht an ein storygetriebenes LP "bindet", das ja gerne mal 20+ Folgen hat.


    Aus der Sicht des Content Creators mag ich ebenfalls beide Formate, wobei Spiele mit einer Geschichte eher etwas für den festen Uploadplan sind und ich MP-Folgen auch mal zwischendurch raushaue oder gleich mit den "Jungs" streame.


    Grundsätzlich kommt es aber, wie oben schon von Einigen geschrieben, darauf an, ob man den Streamer sympathisch findet.


    Alan

    Genau wie in all den Jahren zuvor: Ich mache einfach mein Ding, habe Spaß, spiele Spiele, labere dabei ein bisschen, freue mich über Kommentare, freue mich wenn ich Leute unterhalten kann und mache mir ansonsten überhaupt keine Gedanken darüber.

    Wir nett, dass du mir die Worte aus dem Mund nimmst;) Aber ehrlich, ich kann dem nichts hinzufügen, außer vielleicht, dass ich hoffe, weitere nette Leute kennenzulernen.

    Ich möchte auch mal meinen Senf dazu abgeben, ohne allerdings die bisherigen Antworten auf den ersten Beitrag gelesen zu haben:


    Das Internet ist heute leider generell sehr "salty", nicht nur bei Spielen. Ich denke, dass liegt vor allem an der Anonymität, aber auch an dem abnehmenden Respekt voreinander, welchem man ja, wenn auch in abgeschwächter Form, ganz schnell mal auf offener Straße begegnen kann. Für mich ist das aber so oder so ein absolutes Unding und ich kann mich auch akut an keine Situation erinnern, in der ich einen Mitspieler oder Mitmenschen im Allgemeinen ernsthaft beleidigt oder gedroht habe. Ok, auch ich rege mich vor dem Bildschirm mal über andere Gamer auf und dann fällt natürlich auch mal ein Schimpfwort, aber das bekommt derjenige ja nicht mit . Das gehört für mich auch einfach mit dazu...im Übrigen könnte ich mich kringeln, wenn ich meinen Freunden über Discord zuhöre, wie sie sich bei Overwatch noch und nöcher aufregen...es hat also durchaus etwas komisches, wenn es sich in einem respektvollen Rahmen bewegt und man sich im Zaum halten kann. Das hört allerdings dann auf, wenn man die Leute im öffentlichen Chat oder per PN persönlich angeht. Da mich sowas in der Hitze des Gefechts durchaus auch mal "triggered", bin ich bspw. bei Overwatch dazu übergegangen, solche "Kollegen" zu blocken, bevor ich überhaupt in die Versuchung komme, in irgendeiner Weise darauf einzugehen. Manchmal schreibe ich dann noch sowas wie "danke für den netten Kommentar...schön, dass es eine Block-Funktion gibt - und tschüss". Damit ist das Thema erledigt.


    Schlussendlich kann ich es also verstehen und nachvollziehen, wenn einem mal die Emotionen durchgehen. Das geht allerdings dann zu weit, wenn man es nicht schafft, den richtigen Moment abzupassen, an dem man die Zockerei (oder was auch immer einen aufregt) für den Moment bleiben lässt. Und gerade, weil man sein Gegenüber nur virtuell vor sich hat, weiß man nicht, welche Person dahintersteht und was man mit einem schnell rausgehauenen und vielleicht ja auch gar nicht so gemeinten Kommentar auslöst.

    Höchstens ein Highlight der Folge würde ich vor ein (nicht erwünschtes) Intro setzen.

    Die Idee finde ich eigentlich am sympathischsten. Man kann ja den Mittelweg gehen: Sofern es denn eines oder mehrere Highlights in einer Folge gibt, könnte man diese voranstellen. Damit würdest du dir auch den Druck nehmen, in jeder Folge ein Highlight zu "erzwingen", nur, um es nachher einfügen zu können. Mir ginge es zumindest so.

    Vielen Dank nochmal für die tollen Tipps. Ich habe jetzt einmal zweierlei versucht:


    1. Umwandeln der .avi-Dateien per Handbrake in MP4.


    2. Pausieren der Aufnahme nach etwa einer Stunde, um das Problem zu vermeiden, dass nur ein Teil der Aufnahme von Premiere Pro erkannt wird.


    In beiden Fällen war die Renderzeit ganz normal, also etwa 30-40 Minuten für eine 20-minütige Episode. Ich denke, dass ich jetzt mit der zweiten Option weitermachen werde und nur zur Option Nr. 1 greife, wenn Adobe doch einmal einen Teil der Aufnahme nicht erkennen sollte (das Problem hatte ich ja bereits hier geschildert).

    Hey @Julien!


    Danke für deine erneute, hilfreiche Rückmeldung. Das mit dem Aufnehmen von einer Stunde und dann kurz unterbrechen habe ich mir auch schon überlegt. Es ist aber immer eine Wundertüte, da PP manchmal auch weniger als eine Stunde von dem aufgenommenen Fimmaterial erkennt. Aber klar, einen Versuch ist es allemal wert. Was mich eben nur wundert ist, dass ich wissentlich nichts anders eingestellt habe. Kürzlich habe ich auch mal wieder aufgenommen und dabei die gleichen Einstellungen verwendet. Vor allem bei VDub habe ich darauf geachtet, dass ich alles wie sonst einstelle (Video Kompression über MPEG 4 und Audio über MPEG3). Da hat PP dann für eine 20-30 Minuten Folge 10-12 Stunden gebraucht.


    Wie ist das denn mit dem utvideo...nimmt OBS damit immer Lossless auf? So würde ich es zumindest verstehen, wenn du schreibst, dass die Einstellung qp=0 damit obsolet ist, weil ich diese ja nur, weil ich lossless aufnehmen möchte.


    Sorry, falls manche Fragen/Aussagen hier meinerseits etwas stümperhaft wirken. Ich bin noch nicht allzu firm in der ganz Encoder/Decoder Materie, aber lerne immer gerne dazu;)

    Hallo zusammen,


    folgendes Problem: Ich arbeite nun schon seit Monaten problemlos mit Adobe Premiere Pro aus der Creative Cloud. Dabei verwende ich Lossless Aufnahmen aus OBS (Utvideo Codec mit qp=0), welche ich im Anschluss nochmal durch Virtual Dub jage, um die Dateien zu komprimieren und, weil Adobe bei längeren Aufnahmen nur ca. 1 Stunde davon erkennt. Die Renderzeiten betragen bspw. bei einem 20 Minuten Abschnitt ca. 30-40 Min., was m.e, vollkommen ok ist. Nun habe ich aber Aufnahmen, bei denen ich absolut die gleichen Einstellungen wähle und die Renderzeit beträgt bei der gleichen Länge der Videos ca. 8-9 Stunden. Das kommt wie gesagt nicht immer vor, ist allerdings sehr anstrengend, wenn man für 10 Folgen á 15-20 anstelle von 6-7 Stunden plötzlich das 10fache an Zeit einplanen muss.


    Hier mein System, welches ausschließlich aufnimmt (gespielt wird über ein anderes Gerät):


    Asus ROG G751JY
    Prozessor: i7 4710HQ @ 2,5GHz
    RAM: 24GB
    Grafikkarte: NVidia GeForce GTX 980M


    Ach ja, die Rohdatei liegt auf einer 3 TB USB 3.0 Festplatte, auf welche auch die gerenderten Videos gespeichert werden. Tests, bei denen ich die Rohdatei auf die interne SSD-Festplatte gelegt und die gerenderten Videos von Adobe auf die externe habe schreiben lassen, haben leider keine Besserung gebracht (umgekehrt ebenso, also mit der Rohdatei auf der externen und dem Rendervideo auf der SSD-Festplatte).


    Hier nochmal zwei Screenshots meiner Einstellungen in Adobe Premiere Pro:


    1. Wenn ich aus dieser Aufnahme 20 Minuten rausschneide, rendert Adobe diese in 30-40 Minuten durch:




    2. Wenn ich das Gleiche bei folgender Aufnahme mache, dauert es 8-9 Stunden:



    Im Übrigen macht es keinen Unterschied, ob ich direkt über Premiere Pro oder über den Media Encoder rendere. Ach, ein Hinweis noch: bei den Videos mit kurzer Verarbeitungszeit nutzt PP ca. 100% der CPU Leistung, im anderen Fall nur ca. 20%. CUDA ist übrigens in beiden Fällen aktiviert (ohne dauert es natürlich noch bedeutend länger).


    Wenn ihr noch weitere Infos braucht, meldet euch gerne. Andernfalls würde ich mich freuen, wenn jemand einen Ratschlag hätte...


    Grüße,


    Alan

    Spielname: Scorn Part 1 of 2: Dasein
    Angefangen am: 01.10.2017
    Fertiggestellt am: 03.10.2017


    Genre: Horror Adventure
    Plattform/System: PC/Steam (VÖ voraussichtlich im Okt. 2018)
    Story/Aufgabe im Spiel: Es handelt sich hierbei um eine exklusive Demo für "Backer" des entsprechenden Projekts auf Kickstarter. Die Spielzeit ist überschaubar, vermittelt aber schonmal einen guten Eindruck davon, wohin der serbische Entwickler "Ebb Software" mit dem Titel möchte. Wir spielen einen (bislang) namenlosen Charakter und werden in eine bizarre, widerliche aber zugleich auch faszinierende (Alp-)Traumwelt versetzt, in der abscheuliche Kreaturen uns ans Leder wollen. Der Star des Games ist ganz eindeutig der Artstyle, welcher offensichtlich von H.R. Giger's Meisterwerken inspiriert wurde...


    Audio-Kommentar: Ja
    Facecam: Ja


    FOLGE 01 - H.R. Giger lässt grüßen


    [Externes Medium: https://youtu.be/g-qwuyA7sRw]




    FOLGE 02 - Tot und Neuanfang


    [Externes Medium: https://youtu.be/iwla3qtNd20]




    FOLGE 03 - Das Ende


    [Externes Medium: https://youtu.be/RQ5_m5nZJOQ]

    Herzlich willkommen im LPF! Ich finde eure Auswahl an Games ebenfalls sehr reizvoll und werde auch mal reinschnuppern, da ich selbst von den genannten Titeln keinen einzigen gezockt habe, sie mich aber allesamt interessieren.


    Ich wünsche euch hier und mit eurem Kanal viel Spaß!


    Alan

    Hallöchen, grüß dich und herzlich willkommen im LPF!


    Mir dieser sympathischen Vorstellung hast du schonmal einen guten Start hingelegt und was für einen besseren Grund gibt es, Let's Plays zu machen, wenn es nicht für den kleinen Bruder ist;) Ich habe eben auch schonmal kurz reingeschaut und finde, dass du das für den Anfang schon ganz gut machst. Bei Divinity ist mir deine Stimme nur zu leise, aber ich denke, dass gehört zu den Themen, die sich am Anfang erst einmal einpendeln müssen (war bei mir zumindest so). Ansonsten machst du einen netten Eindruck, weshalb ich deinen Abo-Zähler mal um eine Person erhöht habe;) Bin gespannt, was du in Zukunft noch so machst auf deinem Kanal.


    Ansonsten wünsche ich dir natürlich viel Spaß hier im Forum.


    Grüße,


    Alan

    Grüß Gott @humaldo (sagt man doch so in Austria?)!


    Das klingt alles nach einem sehr interessanten Werdegang in der Welt der audiovisuellen Medien. Und besser als eine Mischung aus Metal und Gaming geht es ja fast nicht mehr (außer vielleicht noch mit einem gesunden Schuss aus dem Horrorfilm-Genre;).


    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß im LPF...werde mir die Tage auch gleich mal deinen Kanal reinpfeiffen.


    Grüße,


    Alan