Beiträge von DaddelZeit!

    Ich selbst finde Intros okay, so lange es halt nicht die nervigen 08/15-Dubstep-Hüpfschriften sind.
    Andererseits kommen die wohl bei jüngerer Zielgruppe noch immer halbwegs an - von daher ists relativ. Man muss sich halt bewusst sein, dass das Intro auch ein Faktor sein kann, welche Zielgruppe man sich vorwiegend auf den Kanal lacht.
    Wenn jemand für die Sims ein Intro im Stile einer Sitcom macht mit eigenem Lied dazu, dürfte es von mir aus sogar etwas länger sein. Kommt also wirklich drauf an "wie" etwas gemacht ist bei mir.


    Solche Umfragen sind von ihrer Aussagekraft aber sehr relativ. Im Forum ist fast nur die produzierende Seite vertreten, von denen zumindest die aktiv schreibende Gruppe zum großen Teil etwas älter / länger dabei ist und oft sehr konservativ veranlagt ist und vom Bildungsgrad vermutlich ebenso höher als der "durchschnittliche" Zuschauer anzusehen. (Klingt jetzt fies, aber ich sehe den in Foren aktiven Creator geistig viel reifer an, als ein Großteil der Youtube-Zuschauer)
    Das Meinungsbild des Forums ist entsprechend nicht repräsentativ für die Zuschauerseite. Zudem hat nicht jeder Kanal eine demographisch andere Zuschauerschaft, die wieder ganz andere Dinge bevorzugt. Und Intros können halt auch grundverschieden sein und es hängt da noch ein Rattenschwanz von anderen Faktoren dran, ob sich ein verstärktes Branding über Intro und Endcard lohnt oder nicht.


    Auch ist immer die Frage, ob man seinen Content an eine gesteckte Zielgruppe anpasst, oder ob man sich sagt "Ich mache mein Ding und möchte die Zuschauer, die mein Ding geil finden" (klingt irgendwie etwas pornographisch). Beides legitime Ansätze.
    Ich habe leider schon erlebt, dass hier im Forum selbst wirklich gut gemachte Intros mit richtig handgemachten Cartoonhaften Szenen von einem Großteil der Community als störend abgetan worden, obwohl da echt professionell und kreativ gearbeitet wurde.


    Von daher: Die Meinung des Forums Themen die eigentlich eher dem Zuschauer betreffen nie zu ernst nehmen.

    Falls du auf Youtube schon eine gewisse Zuschauerschaft hast, würde ich auch dazu raten lieber Youtube zu nutzen. Twitch ist zwar noch immer für Streaming die bekanntere Plattform, aber Youtube hat sich für Livestreams auch halbwegs etabliert.


    Außerdem finde ich es auch etwas unschön auf Youtube als Stream einen Verweis auf Youtube zu haben. Das ist wie wenn jemand bei RTL erscheint um darauf hinzuweisen, dass auf Pro7 derzeit was viel cooleres läuft und die Leute doch mal dort hin schalten sollen. Oder sich ein Burger King-Mitarbeiter in einen McDonalds stellt und dort aus dem Bauchladen Burger verkauft. Infovideo okay, aber wenn man die Streamfunktionalität nutzt, um auf den Twitch-Stream umzuleiten - suboptimal. Da schon lieber wie von @Vouk beschrieben auf beiden Seiten zugleich richtig streamen. Aber am besten finde ich es, wenn jemand seine Zuschauerschaft nicht auf mehrere Plattformen verteilt. Gerade wenn man noch eher klein ist. Bei größeren Kanälen kann ichs noch verstehen, wenn man die finanzielle Abhängigkeit von einem Anbieter etwas reduzieren will.

    Herzlich Willkommen im Forum, Jeido.


    Für einen kleinen Kanal finde ich die Qualität von Trailer, Intro und der Einblendung am Ende wirklich sehr gut. Da hast du dich offenbar schon ein wenig mehr mit der Software auseinander gesetzt.
    Homepage ist immer so eine Sache für sich. Braucht in der Regel einen gewissen Mehrwert, damit sie Sinn macht und wird selbst dann meist unzureichend besucht. Aber meist macht man die dann ja auch, weil man selbst einfach Bock drauf hat - und ein paar Backlinks zu generieren und sich für die Google-Suche besser zu positionieren schadet ja auch nicht ;)


    Ich weiß jetzt nicht, welche Ziele du auf lange Sicht für deinen Kanal hast. Die fehlende Regelmäßigkeit wird es dir aber sehr schwer machen, eine Stammzuschauerschaft zu bekommen. Immer wieder ein paar Videos in kürzerem Zeitraum, dann oft lange Zeit gar nichts. Danach wird ein neues Spiel angefangen und es gibt wieder ein paar Videos im kürzeren Abstand - dann wieder lange gar nichts.
    Gerade im Let's Play-Bereich bringen alle Schauwerte nichts, wenn man nicht regelmäßg neuen Content rausbringt. Wenn ein Zuschauer nicht immer wieder was bekommt, ist er ganz schnell weg und hat deinen Kanal vergessen. Oder er abonniert ihn erst gar nicht, weil er merkt, dass da kaum was kommt.


    Aber wie gesagt: Es kommt auch ein wenig darauf an, wohin man mit seinem eigenen Kanal strebt. Ich konnte mir halt nur vorstellen, dass du mit Homepage, Trailer, Intro und Co auch irgendwann ein paar Zuschauer auf deinem Kanal haben magst ;)
    Hier im Forum bist du aber zumindest gut aufgehoben um das ein oder andere dazu zu lernen - und natürlich deine Leidenschaft mit gleichgesinnten zu teilen ;)

    Ach, jetzt weiß ich was es mit dem Theater über den Youtuber auf sich hat. Habe bislang nur Überschriften dazu gelesen, aber nicht genauer nachgeschaut, was der wirklich gemacht hat.


    Ist schon bitter, dass solche Videos in den Trends landen und von Youtube auch noch geduldet werden, trotz vermutlich vielmaliger Meldung des Videos. Aber ich würde nicht auf die Idee kommen, mich als Zahnrad des selben Motors zu sehen, weil ich einfach völlig anderen Inhalt mache.


    Traurigerweise sind 99% der Kanäle, die Videos über solche Youtuber machen, in denen schwungvoll ausholen, wie schlimm und geschmacklos das ist, mit dem Hintergedanken dabei, selbst daraus ordentlich Klicks zu ziehen. Wenn man sich bewusst zum Mitprofiteur macht, dann unterstützt man solchen Kram auch noch. Manche machen zwar ganz amüsante Videos wenn es um Themen wie Bibis Wap-Bap geht, aber einem Logan Paul oder ähnliches, ist das beste was man ernsthaft dagegen tun kann, KEIN Video zu machen, anstatt sich selbst an abartigen Inhalten zu bereichern.

    Ich finde, dass Ersteres immer zielführender ist. Was hat man von Abonnenten, die dann nur für ein Spiel herumkommen, das vllt gar nicht zur DNA des Kanals passt. So als Radikalbeispiel. Sich einfach treu bleiben erscheint mir als höchstes Gut, egal was die Views tun. :)

    Halte ich bei besagtem Spiel ja auch so. Aber da das Thema "Dein größtes Problem als Let's Player" ist, ist es eigentlich sogar ZIELFÜHRENDER, sich ein Spiel zu schauen, dass besser läuft.
    Die Lösung darauf, dass man so wenig Zuschauer hat, ist nämlich oft ganz simpel, ein Spiel zu spielen, dass geschaut wird. Wollen viele nur nicht hören.
    Darum sage ich immer wieder: Man muss sich bewusst sein, WO Steigerungspotential liegt - heißt ja nicht, dass man es auch tatsächlich umsetzt. Am Ende möchte man ja auch mit dem eigenen Kanal zufrieden sein.

    Das ist etwas, dass ich im Moment auch sehr frustrierend finde. Bei mir läuft im Moment Grandia II. Das guckt fast niemand. Ich find es nicht frustrierend, weil ich wenige Klicks bekomme, sondern weil ich das Spiel einfach unglaublich gut finde und das Gefühl bekomme, dass die Leute heutzutage gute Spiele einfach nicht mehr zu schätzen wissen...

    Spieleauswahl ist eben nicht unwichtig und hat nichts mit Spielgeschmack zu tun. The Witcher 3, unzähligfach als Game of the Year ausgezeichnet, verdammt gut verkauft, geht bei mir auch nicht gerade gut. Liegt daran, dass es ein sehr langes, storylastiges Spiel ist und es zudem fast jeder große LPer gezockt hat. Sind andere Faktoren als jetzt bei Grandia II, aber man muss damit leben. Lief bei mir lange Zeit fast ohne Views, mittlerweile gibts einige die über 200 Folgen aufgeholt haben und das macht mich dann umso glücklicher, dass ich durchgehalten habe.


    Manchmal muss man für ein Herzensprojekt eben schlechte Views in Kauf nehmen - oder die radikale Variante wählen und nach besser laufenden Spielen schauen.

    Überlege dir gut was deine Nische sein wird ( z.B Shooter, Strategie, Rollenspiel, Nintendo, Minecraft usw.)

    Kommt drauf an. Es geht hier mehr darum, worauf man beim Start achten soll. Und gerade zu Anfang kann man ruhig noch ordentlich rumprobieren um die Nische zu finden oder um sich zu sagen "Ne Nische ist zwar besser für die Zuschauerbindung, aber ich habe einfach Bock das zu spielen, wozu ich Bock habe". Wichtig ist, sich mit der Zeit bewusst zu werden WO man Potential nach oben hat - ob man es nutzen will, steht dann auf einem ganz anderen Blatt.


    Zum Anfangen bleibe ich weiterhin bei den oben geschriebenen Faktoren: Zeit, Durchhaltevermögen und ein Mikro oder Headset das nicht völlig Banane ist (muss aber nicht gleich Unmengen kosten).


    Ergänzen würd ichs vielleicht noch um eine realistische Sichtweise: Ich sehe immer wieder neue Let's Player, die sich mit wenig Aufwand gleich erhoffen oben in der Suche zu stehen. Let's Play ist am Anfang ein brutales Genre und ohne eine Nische mit Potential für kleine Kanäle (da passt dein Hinweis natürlich wieder, @DominoDomi) oder erweitertes Angebot wie Livestreams, ist der Anfang einfach sehr zäh.
    Daraus ergibt sich aber eben auch eine Chance. Denn viele neue Kanäle werden schnell wieder eingemottet, wenn die Let's Player merken, dass es nicht so einfach ist, wie sie dachten. Es ist eine erste Auslese, ob es jemand ernst genug meint, diese erste Phase durchzustehen.


    Wenn man wirklich Bock darauf hat Let's Plays zu machen, sollte man aber einfach anfangen. Man kann sich vieles ausmalen, doch wie es tatsächlich ist, erfährt man nur in der Praxis ;)


    Bonustipp: Eine brauchbare Stimme und Ausdrucksweise oder auch einen soliden Humor sollte man am besten schon vorher mitbringen. Immer wieder stolper ich über Kanäle, bei denen man sich fragt, ob sich die Youtuber bewusst sind, wie grauenhaft sie sich was zusammenstammeln und nuscheln. Man kann sich entwickeln, aber eben auch nur bis zu einem gewissen Punkt. Manche werden nie eine angenehme Dynamik in der Stimme entwickeln, einige nie schaffen anständig unterhaltsam zu sein.
    Ich habe aber durchaus auch schon Kanäle erlebt, die ihre vielleicht nicht ganz optimale Stimme geschickt durch Kreativität und teils Selbstironie mit geschicktem Schnitt und diversen Einblendungen wettgemacht und sogar zum Markenzeichen gemacht haben.

    Von der Mikrofonart gibtes jedenfalls nicht wirklich ein richtig oder falsch. Da kommt es einfach darauf an, was für einen selbst einfach besser ist.
    Ist wie mit vielen anderen Dingen. Eigentlich mag ich viel lieber mechanische Tastaturen die auch noch richtig schön rumklackern, aber für Let's Plays sind sie LPs sind sie weniger tauglich. Wobei ich meine mechanische noch gar nicht mit dem Procaster ausprobiert habe. Bin derzeit wieder auf Rubberdomes, muss vll. doch mal eine mechanische mit lautlosen Tasten ausprobieren, auch wenn das Geklacker irgendwie zum Gesamterlebnis dazugehört ^^


    Bei Mikrofonen ist das dynamische für meine persönlichen Anforderungen halt einfach perfekt. Sollte ich jedoch mal auf die Idee kommen eine Pen & Paper-Runde aufzunehmen, müsste ich mein Blue Yeti wieder ausbuddeln (oder mir was Neues zulegen, was Kondensator ist), damit jeder in der Runde gut zu verstehen ist. Unterschiedliche Anwendungsfälle, unterschiedliche Lösungen.


    Ein zufriedenstellendes Ergebnis kann man mit beidem gut hinbekommen, sieht man vielleicht von ein paar Wenigen mit ganz sensiblem Gehör ab. Für den normalen Zuschauer reicht eben auch ein USB-Mikro vollkommen aus, wenn es nicht völlig schlechte Qualität ist. Meist ist es der Youtuber selbst, der irgendwann einfach nen noch besseren Sound will ;)

    Was erwarten manche überhaupt? Jedes Jahr versuchen sich abertausende neue Kanäle an Let's Plays. Wenn es den "einfachen" Weg gäbe, den jeder nutzen kann, würde man am Ende auch wieder untergehen, weil man noch immer einer von zehn- oder hunderttausenden deutscher Let's Play-Kanälen ist.


    Naja alles auf das SEO zu schieben ist aber auch falsch.
    Was ist wenn jeder gutes SEO hat. Dann hilft dir auch das nicht viel, außer einer angleichung ^^

    SEO links liegen zu lassen uns sich trotzdem zu beklagen wäre aber noch schlimmer.
    SEO wird eben nicht von jedem gut gemacht, und darum hilft es dir, wenn du dich damit auskennst. Es bringt deine Videos nicht gleich auf die erste Seite, aber es kann der kleine Vorteil gegenüber ähnlich großen Kanälen sein, der dir einige Abos bringt.


    Ich finde ganz wichtig ist es zu verstehen warum man dort steht wo man steht und welche Möglichkeiten man hat, weiter nach oben zu kommen. Dann kann man für sich selbst entscheiden, welche Möglichkeiten man nutzt und welche nicht. Ich selbst hätte auch noch viel Raum nach oben (Facecam, Livestream, jugendgefälligerer Kommentarstil, Thumbnails, etc.)
    Ich weiß aber um die Möglichkeiten und kann damit leben, dass ich nicht ganz so groß wachse, mein Kanal dafür aber so ist, wie ich ihn haben möchte. Viele eignen sich gar nicht erst das Wissen an und meckern dann, warum niemand ihre Videos schaut. Auch wenn die Anfangszeit wirklich für jeden blöd ist, egal wie gut man den Kanal optimiert.

    Heute hat mein Channel den Sprung über die 300-Abonnenten-Marke geschafft, was mich riesig freut, weil ich mir das insgeheim vor Silvester noch gewünscht hatte :) zehn Monate aktiv bei YT und eine recht solide Marke, das ist für mich momentan, da ich im Baustellendreck unseres neuen Hauses total versumpfe und mich mehr als Teilzeithandwerker denn als Kreative betätige, wirklich ein Lichtblick. Genau die richtige Motivation im richtigen Augenblick :)

    Glückwunsch zu der Marke. Wenn der Kanal von selbst Fahrt aufgenommen hat, machts sowieso nochmal so viel Spaß. Hoffe das Haus wird dann auch richtig schön :D

    Stand heute 499.220 Aufrufe auf dem Kanal..


    Ob ich wohl dieses Jahr die 500K schaffe oder wird es erst am 1.1. so weit sein :D
    Alles in allem aber ein gutes Omen. ;)

    Wird hart, aber sind derzeit gute Tage für Youtube ;)


    Mein Meilenstein ist wirklich ein sehr persönlicher: Ich habe, seitdem ich nun Ende September mit Let's Plays begonnen habe, es geschafft rund 100 Videos hochzuladen und regelmäßig Content zu bieten. Ich bin tatsächlich super stolz auf meine Konsequenz. :D


    Wenn man ein neues Hobby beginnt und sich da ahnungslos reinstürzt, weiß man ja vorher nie genau, wie das Ganze laufen wird.
    Aber bis auf die Weihnachtsflaute vor den Feiertagen, schauen meine Zuschauer immer noch fleißig mit und den ein oder anderen Zuwachs habe ich auch schon wieder bekommen, sodass ich zwar kleine aber feine 70 Abonnenten zählen darf, was mich immer noch ein wenig sprachlos macht - ich hab doch grad erst angefangen, Mensch! =O


    Was mich persönlich auch extrem freut ist, dass ich nun ein neues Mikrofon mein Eigen nennen kann - endlich guter Sound! YES! :D

    Respekt, bei mir dauerte es viel länger, bis ich diese Konsequenz drin hatte, zahlt sich aber wirklich aus. Ein wirklich wichtiger Meilenstein, weil der so wichtig für viele weitere ist. Immer schön am Ball bleiben :D

    Na da mache ich doch als Analyticsfreund auch gerne mit. Da der Kanal zwar schon länger existiert, aber ich erst Ende letzten Jahres so richtig Gas gegeben habe, beschränk ich mich mal auf 2016 und 2017, die in den Analytics auch am einfachsten zu greifen sind.
    Besonders gefreut hat mich der enorme Anstieg der durchschnittlichen Wiedergabedauer trotz des hohen Wachstums (in den stärksten Wachstumswellen ging die Watchtime immer etwas runter, weil ja nicht jeder der reinschnuppert dann auch bleibt).


    Jahr201620172018 (Erwartungen)
    Wiedergabezeit (Minuten)167.8121.779.608>2.500.000
    Durchschnittliche Wiedergabedauer5:137:55>8:00
    Aufrufe32.083224.382>300.000
    Positive Bewertungen1.1934.235>5.000
    Negative Bewertungen23130<300
    Kommentare5731.396>2.000
    Abonnenten187660>800



    Meine Erwartungen fürs nächste Jahr habe ich einfach mal in eine neue Spalte geschrieben. Ich möchte gerne in allen Bereichen noch eine Schippe drauflegen. Bei den negativen Bewertungen habe ich etwas Puffer gegeben, weil man mit steigender Kanalgröße auch von welchen gefunden wird die nicht "bewusst nen ganz kleinen" kanal schauen wollen und negative Bewertungen schneller da sind.

    Du solltest Dir ein dynamisches Mikrofon anschaffen. Du bist leider ein weiteres Opfer des Kondensator-Mikro-Wahns. Die Dinger haben IMO außerhalb eines akustisch behandelten Raumes nichts verloren.


    Es ist IMO besser, ein für die Aufnahme-Umgebung geeignetes Mikrofon zu wählen als die Aufnahme-Umgebung aufwändig und meist mehr schlecht als recht für ein vorhandenes Mikro umzubauen.

    Genau der Grund weshalb ich mir nach einiger Recherche ende letzten Jahres mit dem Rode Procaster ein dynamisches gegönnt habe. Das Blue Yeti hatte zuvor nämlich auch jeden kleinen Mucks aufgenommen, Lüfter, Tastatur und Maus besonders. Mit dem Procaster kann ein Hubschrauber vorbeifliegen und man hörts in aller Regel nicht.
    Da ich meine Aufnahmen ohne Nachbearbeitung des Sounds mehr oder weniger ready-to-upload aufnehme, für mich ein enormer Zugewinn gewesen.


    Und unprofessionell sind dynamische Mikros auch nicht. Zahlreiche Youtubegrößen nutzen noch immer ein Procaster, darunter auch Mr Let's Play Gronkh himself. Und da würde wohl kaum jemand sagen, dass der Sound jetzt für die Tonne ist. für die USB-Variante Rode Podcaster kann ich natürlich nicht sprechen und gerade nach nem Mikrokauf will man sich nicht nochmal in Unkosten stürzen.
    Außerdem ein Nachteil: Bei einem dynamischen Mikro musst du seeeehr nah mit dem Mund dran sein um den besten Sound zu haben, gerade wegen der geringen Reichweite und dem "Radioeffekt" für die Stimme.


    Glücklich kann man mit beiden Mikrovarianten werden und beide werden jeweils von etablierten Youtubegrößen genutzt. Man muss sich eben den Vor- und Nachteilen bewusst sein (und dafür dann auch gründlich recherchieren, wenn man einiges an Geld in die Hand nimmt), um das zu finden, dass den eigenen Bedürfnissen entspricht. Mein Fokus war die Minderung von Störgeräuschen ohne nochmal jede Audiospur anfassen zu müssen. Dafür habe ich mir auch erstmals ein Nicht-USB-Gerät + Audio Interface gegönnt und bin happy damit, auch wenn ich es soundtechnisch nicht ansatzweise ausnutze, weil ich noch immer ein totaler Laie in dem Gebiet bin.

    Um genau zu sein VEGAS Pro 14 Edit
    "Movie Studio" nennt sich die etwas abgespecktere Variante des ganzen.
    Habe bei dem Preis auch zugegriffen, obwohl ich leider kurz zuvor bei Steam für 30€ schon Movie Studio 14 im Angebot geholt habe.
    Günstiger wird man eine so professionelle Schnittsoftware kaum bekommen. UND man tut auch noch was gutes dabei, weil man selbst bestimmen kann wie viel davon an Charitypartner geht. Humble Bundle ist echt super!

    Bin auch eher der allein-typ, dann kann ich selbst entscheiden wann ich aufnehme und wie lange.


    Ab und zu spiel ich aber gern auch mal coop, allerdings nur mit handverlesenen, guten Menschen, so wie @admiralawesome (hab deinen LPF Nick wohl vergessen xD für mich biste auch einfach nur dashi :P).

    Genau das ist auch der Grund, warum ich lieber alleine mache und bisher auch alle Kooperationsanfragen abgelehnt habe. Lieber alleine zocken, flexibler in den Zeiten sein, das "eigene Ding" durchziehen. Was zusammen machen würde ich vermutlich eher mit Leuten aus meinem privaten Umfeld.

    Ein sehr interessantes Thema. Da teile ich doch gerne mal meine Erfahrungen

    Spiele ich noch Außerhalb der Let's Plays?
    Ja, das tu ich weiterhin. Ab und an will ich auch einfach abschalten ohne dabei unterhaltsam sein zu müssen. Und wenn ich mal ein MMO auf RP-Servern spiele mag ich es auch ein wenig meine Anonymität zu haben. Da wissen die wenigsten Mitspieler überhaupt, dass ich Youtuber bin.
    An der Art wie ich außerhalb der Let's Plays spiele hat sich nicht wirklich was geändert. Let's Play hingegen ist wieder ein etwas anderes Thema...


    In wie fern spiele ich beim Let's Play anders?
    Ich bin ein verdammt gemütlicher Spieler (sagen wir mal ne olle Trantüte), der nicht unbedingt durch die Spiele hetzt und dem auch diese ganzen Achivements am Popo vorbeigehen, weil ich mir meine Art zu spielen nicht vorschreiben lasse. Fürs Let's Play geht man dann aber gelegentlich auch mal ein Risiko mehr ein oder lasse das ein oder andere weg, was fürs Let's Play auf Dauer dann doch zu öde sein könnte (dieser ganze Sammelkram zum Beispiel).
    Bei kreativen Spielen wie Planet Coaster kümmer ich mich auch mehr ums optische, als wenn ich es nur für mich spiele. Einfach weil man es eben doch nicht nur für sich selbst spielt.
    Die Spieleauswahl hängt aber noch immer von meinen persönlichen Vorlieben ab. Man möchte sich ja auch in den Spielen wohlfühlen, die man zockt.


    Endlich mal was durchspielen
    Ich bin jemand der gerne Rollenspiele zockt. Leider kommt irgendwann der Zeitpunkt wo ich irgendwas anderes spiele und mich von Tag zu Tag schwerer tu das Spiel zu starten, weil ich mich dann wieder reinfinden muss. Viele Spiele die ich großartig finde habe ich somit noch nicht durchgespielt. Eine Let's Play-Serie "zwingt" einen dazu immer schön am Ball zu bleiben. Auch wenn es dann 2 Jahre dauert (The Witcher 3)

    Trotzdem zu selten
    Da ich so viele Spiele nebeneinander habe, spiele ich ein Spiel oft nur einmal die Woche für 3-4 Folgen. Leider sorgt es dafür dass man nicht ganz so gut lernt und mal Dinge vergisst, wenn man nicht mal innerhalb weniger Tage einfach mal sauviele Stunden zockt und einen vieles ins Muskelgedächtnis übergeht. Kann manchmal nerven das Gefühl zu haben nicht wirklich besser zu werden. Auf der anderen Seite helfen einen Zuschauerkommentare besser zu werden. Hat auch was
    Vielleicht ändert sich das etwas, wenn ichs mal schaffe meine Anzahl von 4 auf 2-3 Projekte zu drosseln.


    Männer und Multitasking
    Nicht nur wegen des "immer wieder ein bisschen"-Zockens von Spielen kann man Probleme bekommen. Ich merke auch, dass die Konzentration eine ganz andere ist, wenn man nebenbei noch redet. Lustigerweise habe ich das Problem selten wenn es ums Fahren in Spielen geht (GTA-Rennen z.B) - und das obwohl ich keinen Führerschein besitze und es daher nicht aus dem realen Leben gewohnt bin xD Beim Vorlesen/Voice-acten von Texten tu ich mich dafür um einiges schwerer den Inhalt zu erfassen, als wenn ich Dinge einfach nur für mich lese.


    Let's Plays sind eine Bereicherung meiner Spielerfahrung
    Ich bin ja der Ansicht, dass Computerspiele noch ein anderes Gefühl auslösten, als man nicht überall Infos zu kommenden Spielen und Lösungen zu bestehenden Spielen im Internet hatte, sondern mit fast schon religiösem Eifer seine Lieblingszeitschriften verschlungen und jede kostbare Info zu einem kommenden Spiel aufgesogen hat. Als Entwicklerteams noch nicht aus mehreren hundert Entwicklern, während irgendwelche spaßbefreiten Anzugträger bestimmen was die Spieler wollen und wie man ihnen dabei auch noch nach dem Kauf möglichst das Geld aus der Tasche ziehen kann.
    Auch der Kauf eines Spiels selbst war fast schon ein Ritual. Am besten noch 1-2 Tage vorher versuchen das Spiel im Laden zu bekommen und dann auf dem Heimweg schonmal genüsslich das damals gerne mal sehr umfangreiche Handbuch zu durchblättern (vor allem bei Rollenspielen schön mit zahlreichen Hintergrundinfos zur Welt und Co). Außerdem lief ein Spiel damals problemlos ohne Day-One-Patch, kostenpflichtigen DLCs zum Start oder Exklusivinhalten für drölfzig verschiedene Versionen. Stattdessen gabs Collectors Editions die eher physische Goodies dabei hatten.
    Jetzt wo das Zocken zum im vorbeigehen konsumierten Fastfood geworden ist, ist oft dieser ganz besondere Funke von damals weg. Durchs Let's Playen ist die Spielerfahrung einfach wieder intensiver geworden. Man setzt sich mit dem Spiel mehr auseinander und teilt seine Erfahrung mit den Zuschauern. Genau diese neue Ebene habe ich mir erhofft, als ich damals mit dem Let's Play angefangen habe. Ich habe aber wie gesagt auch weiter Spaß am zocken jenseits von Youtube.

    Früher habe ich sehr viel versucht um aktiv zu bwerben. Diverse Foren, Facebook und Twitter vorwiegend.


    Heute mach ich nur noch sporadisch Werbung. Ein Kanalthread in einem allgemeineren Youtubeforum, wo ich recht unregelmäßig mal was reinposte und ab und zu auf Twitter.
    Was ich mache ist halbwegs brauchbares SEO an den Tag zu legen, um mich im Vergleich möglichst gegen ähnlich große Kanäle behaupten zu können. Auch gehe ich etwas mehr Richtung Indiespiele, weil die Konkurrenz dort meist weniger groß ist.


    Ich hoffe ja noch immer darauf eine Werbemöglichkeit zu entdecken, mit der man direkt die potentielle Zuschauerschaft gut ansteuert. Die mir bekannten erfordern aber eher das man streamt und das ganze auf englisch macht. So bleibt mir derzeit weiterhin das "natürliche Wachstum".

    Sowas kann man recht flott mit einem Blick auf Socialblade und die Videos erklären. In deinen beiden erfolgreichsten Monaten, August und September, hast du einfach durch deine Spieleauswahl enorm profitiert.


    • Zum einen hast du erst mit Valnir Rok offenbar ein riesiges Zugpferd gehabt, was bislang deine erfolgreichste Serie überhaupt war. Mittlerweile längst vorbei --> Zugpferd Nr. 1 weg


    • Zum anderen hast du (wie ich) auch von Divinity Original Sin 2 nochmal nen kleinen Boost bekommen. Der große Überraschungshype ist vorbei, das Spiel Storylastig und lang --> Nicht viele bleiben an der Serie dran, Zugpferd Nr. 2 arg geschwächt.

    Du brauchst dir da echt keine Sorgen machen, dass du qualitativ in ein Loch geraten bist. Ist eine ganz normale Entwicklung. Bei dir fiel sie bisher nicht auf, weil es bei dir bis vor kurzem eher immer aufwärts ging mit den Zahlen.
    Wenn ich auf meine Stats schaue ist es ne ständige Berg- und Talfahrt, bei der das Tal aber trotzdem nach jedem Berg etwas höher ist. Das sind immer die Zeitpunkte, wo ich eine Serie/Staffel genau zum richtigen Zeitpunkt gebracht habe und damit ein kurzfristiges Bedürfnis getroffen habe. Meist mit reichlich Glück, bei RimWorld mittlerweile fast schon etwas kalkuliert.
    Die Spieleauswahl ist das A und O und an sich machst du das schon richtig, indem du weniger die ganz großen AAA-Spiele im Programm hast. Vom LP-Stil würde ich es einfach so halten, wie es die am angenehmsten ist. Gibt zwar Kommentarstile, die eine eher größere Reichweite haben, aber ich glaube du willst dich da weniger verbiegen ;)


    Also Kopf hoch, der nächste Berg wartet schon auf dich.

    Nervt mich bei Youtube genau so, wie im Fernsehen. Gibt leider zu viele Shows bei denen zur Werbung zu viel gespoilert wird was danach noch kommt.


    Schade das offenbar nur eine Minderheit noch überraschen lassen mag, bei dem was sie schaue - zumindest in Augen der Programmchefs.
    Bei YT kann ichs aber zumindest in Hinblick auf Zuschauergewinnung verstehen. Für mich aber trotzdem ein Grund NICHT zu abonnieren. Aber meist ist dann auch der Inhalt selbst nicht so mein Geschmack.