Beiträge von Kayten

    Würde mal die CPU Auslastung überprüfen, sollte bei ~100% liegen.
    Konvertierungen ziehen die Geschwindigkeit ziemlich runter, sodass ein Encode in YUV444 kaum langsamer ist als ein YUV420 Encode bei gleichem YUV444 Grundmaterial. Bei YUV422 dürfte der Unterschied noch geringer sein. Möchte man die Geschwindigkeit maximieren, sollte man direkt in dem Farbraum aufnehmen, in dem auch letztlich kodiert wird.
    Meiner Erfahrung nach ist der Vorteil durch das Slow-Preset so verschwindend gering, dass es sich nicht lohnt. Beim Medium-Preset werden die Dateien bei mir wenige MB größer, dafür aber ~70% schneller kodiert.

    Deine CPU ist einfach ziemlich mies, das ist alles.
    Hinzu kommt die fordernde Aufnahme mit x264, da würde ich mir keine allzu großen Hoffnungen machen überhaupt problemlos aufnehmen zu können. Dir bliebe aus meiner Sicht nur OBS Studio mit UtVideo Codec, aber auch das dürfte nicht sonderlich viel besser sein.

    Wenn die CPU es auf den gewünschten Einstellungen stemmen kann, sollte die CPU es auch übernehmen. Vereinfacht die weitere Verarbeitung.
    Läuft die CPU aber schon am Limit und man hat die Möglichkeit die Kodierung auszulagern sowie weiterhin verlustfrei zu bleiben, ist es natürlich auch sinnvoll diese Möglichkeit zu nutzen. Einstellungen sollten natürlich dementsprechend angepasst werden.


    Einstellungen > Ausgabe

    • Ausgabemodus: Erweitert
    • Im Aufnehmen-Tab folgendes einstellen:

      • Art: Normal
      • Aufnahmeformat: mp4 oder mkv
      • Encoder: NVENC H.264
      • Qualitäts Regulierungsmethode: Verlustfrei

    Kann es leider nicht testen, da ich keine GTX9xx oder höher besitze, so wären aber die Einstellungen, die ich probieren würde.
    Ob das ganze auch mit verlustfreiem Audio über FFmpeg klappen würde, weiß ich nicht.

    Liegt vermutlich an zu hohen DPC Latenzen oder unzureichenden USB Anschlüssen. Meine 22VSL funktioniert an meinem Mainboard auch nur dann einwandfrei, wenn bestimmte USB Anschlüsse genutzt werden und ein aktiver USB Hub dazwischen geschaltet ist.

    Also gehe ich mal davon aus, dass ich hier, wie du du schon sagtest, keinerlei Vorteile mit OBS Studio habe, in Sachen bessere Performance.

    Dann hast du meine Antwort nicht vollständig gelesen. Das Hooking von OBS ist gerade bei DirectX9 von Vorteil und wirkt sich nur minimal auf die FPS aus, wenn überhaupt. Möglicherweise reicht das bereits aus, kombiniert mit verlustfreier Kodierung über UtVideo. Ansonsten wie gesagt mit verlustfreiem NVENC nachhelfen, falls eine GTX9xx vorhanden ist. Von Shadowplay würde ich sehr abraten.

    Ich möchte vorübergehend auf das Programm OBS Studio wechseln. Aber nicht, um in best möglicher Qualität aufnehmen zu können, sondern um "Lossy" aufnehmen zu können. Ich weiß, dass die Videoqualität dadurch schlechter wird, aber so extrem wird es ja wohl nicht sein, hoffe ich zumindest... Diese vorübergehende Aufnahmesituation möchte ich allerdings nur solange nutzen, bis ich das Geld für meinen neuen Prozessor zusammen habe (vorausgesetzt damit wird es besser).

    Die Vorteile allerdings: 1. Ich brauche keine 12 Stunden mehr um ein Video hochzuladen und 2. kann ich auch mal anderen Speile außer Minecraft zocken.

    Deine Annahme läuft entgegen jeglicher Realität. Verlustbehaftet aufzunehmen entlastet nicht deine CPU, solange die Kodierung über die CPU läuft.
    Um annähernd die gleiche Qualität zu erreichen müsste in OBS ein angemessener CRF Wert eingestellt werden. Für annehmbare Geschwindigkeit idealerweise das ultrafast Preset. Daraus entstehen dann deutlich größere Dateien als mit verlustfreier Aufnahme mit anschließender Kodierung. Praktisch gesehen hast du so keinerlei Vorteile, bis auf ein mögliches Zeitersparnis dank entfallender zusätzlicher Kodierung.


    Solltest du DirectX9 Spiele aufnehmen wollen, würde ich generell zu OBS Studio wechseln, da dessen Hooking in diesem Fall wesentlich FPS-schonender wäre und kombiniert mit einer verlustfreien Aufnahme via UtVideo, dein Problem vielleicht schon lösen würde. Reicht das nicht, bleibt letztlich nur noch NVENC. Mit einer GTX9xx wären hiermit auch verlustfreie Aufnahmen möglich.

    Kann man mit Sicherheit auch machen, wenn man sich mit der Art der Skalierung anfreunden kann. Zieht den Encode nur noch weiter in die Länge und verlangt nach meinem letzten Stand nach RGB32 Material. Besser komprimierbar dürfte es sein.

    @DerArnor
    Wenn du nicht nativ in 2160p oder ähnlich hoher Auflösung aufnehmen kannst, aber 2160p Material hochladen möchtest, wäre das qualitativ am besten, auch besser als die Skalierung von 1080p auf 1800p via Spline36.

    Wäre es eher sinnvoll 1080p Aufnahmen auf 1152p oder auf 2160p hochzuskalieren?

    Für mehr Qualität ist beides sinnvoll. Musst du halt ausprobieren, was deine Geduld hergibt.


    Und stört das skalieren nicht auch für die Qualität?

    Tut es, abhängig vom Skalierer, aber der Verlust ist minimal gegenüber dem Gewinn an zusätzlicher Bitrate und damit höherer Qualität.


    Welchen Skalierer sollte man am besten dann verwenden?

    Hängt von Quell- und Zielauflösung ab.
    1080p > 1152p: Spline36
    1080p > 2160p: PointResize