Beiträge von RealLiVe

    Nochmal eine Frage bzg. Ram. Wieso mehr wie 16 GB?

    Sagte ich nicht und mehr als 16Gb macht auch bei den derzeitigen Preisen, die noch steigen werden, nur dann Sinn, wenn du es wirklich brauchst. Kann beispielsweise bei exzessiver Videobearbeitung der Fall sein. Ich sprach lediglich vom Takt.

    Hatte auch mal die G-Skill 16 GB mit 3200 Takt angeschaut & dort sagt mir alternate, dass der Prozessor so einen schznellenm RAM nicht unterstützt?

    Der Memory Controller im gewählten Ryzen-Prozessor ist spezifiziert auf DDR4-2666 - was aber nicht heißt, dass nicht mehr gehen und dass das System nicht davon profitieren könnte. Es wird bis zu DDR4-3200 unterstützt.


    Ryzen war am Anfang recht picky beim RAM und ich weiß zwar, dass sich die Situation mittlerweile gebessert hat, aber ich bin mir nicht ganz sicher wie stark. Es kann aber sein, dass so schneller RAM nicht ganz auf Vollgas läuft. Ich denke dass es sich da lohnt, in den jeweiligen Sammelthreads in einschlägigen vom gewünschten Mainboard zu schauen, welche Riegel da recht gut liefen. Da kann ich später mal schauen und dir ein spezifisches Kit raussuchen.

    Gut, nehmen wir mal die Konfiguration, die ich mir da zusammengestellt habe. Ist die denn so tauglich, wie ich sie da habe?

    Sie würde laufen und sie würde das auch recht schnell tun. Kleine Änderungen hätte ich trotzdem noch am Start:

    • Bei der Grafikkarte steht die JetStream zur Auswahl, die würde ich bevorzugen.
    • Das Pure Power 600W ist mehr als ausreichend.
    • Ich mag den 4-Kerner immer noch nicht.

    Und wieviel Preisersparnis würden es denn sein können?

    Bei den Komponenten ... geschätzt um die 300 Euro. Mit anderen Komponenten kann man den Preis noch weiter nach unten treiben.

    Der Titel lässt bereits vermuten, dass ich mir schlichtweg die Frage stelle, welche Relevanz das Mainboard beim Spielen einnimmt?

    In der Regel eine geringe bis keine Relevanz, es gibt aber Ausnahmen.

    • Wenn die Plattform recht neu ist, dann kann es sein, dass ein Hersteller ein ausgereifteres BIOS hat als ein anderer. Das kann sich schon auf die Leistung auswirken, wird sich aber in der Regel nach einigen Monaten angleichen.
    • Bei einigen Mainboards ist das VRM-Design recht knapp dimensioniert. Bei AM3+ war's damals bei schweren Prozessoren und günstigen Boards häufig so, dass die CPU's deshalb ihren Takt nicht halten konnten. Das Problem ist mir aber bei den gängigen H270 - Brettern nicht bekannt.

    Den RAM im Gaming- oder Streaming PC?

    Schadet in beiden nicht.

    Anstelle des I7-8700K, wäre sonst der i7-7700k geplant.

    Bei dem tu ich mich mit ner Empfehlung zunehmend schwerer. Es ist halt "nur" ein 4-Kerner mit Hyper-Threading, und den würde ich offen gesagt nicht mehr zu dem Preis haben wollen.


    Halte die AMD-Prozessoren für die im Zweifelsfall längerfristig sinnvollere und günstigere Wahl.

    Der erwähnte Rechner ist in der dortigen Zusammenstellung nicht besonders leise. Das wird am zu gering dimensionierten CPU-Kühler (Sella) und an der Mini-Variante der Grafikkarte hapern, und vielleicht auch am Netzteil, aber da bin ich zu faul zum nachschauen.


    Und ich würde mir, wenn man mit einer längeren Nutzungsdauer spekuliert, auch keinen 4 - Kerner mehr besorgen.

    Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, ob du wirklich einen zweiten Rechner für's Streaming brauchst. Eigentlich sollte man das mit einem potenten Rechner lösen können, in dem ich vermutlich derzeit einen Ryzen 7 1700 stecken würde.


    Falls du das anders siehst ... ich werde mich zum Gaming-PC noch nicht großartig äußern, weil die CPU noch nicht draußen ist. Nur eine Anmerkung ... das gewählte Mainboard passt dort nicht zum Prozessor.

    Vorallem bei den Mainboards bin ich mir ziemlich unsicher.. Sagt Ihr, die sind in Ordnung?

    Sie sind nichts besonderes, aber vollkommen in Ordnung. Basierend auf dem Video würde ich eher zum MSI Tomahawk oder so greifen, die dort erwähnten Unterschiede sollten aber nur bei relativ starkem O.C. eine Rolle spielen. Zum Übertakten würde ich nebenbei raten.

    Gibt es ansonsten Sachen, die Ihr umändern würdet, oder es preisgünstigerere Alternativen geben würde?

    RAM mit mehr Takt.

    Genau, falls es so was jetzt noch nicht gibt, wird es sicher spätestens, wenn eine Abmahnwelle wegen fehlenden Impressums beginnen sollte, ein lukratives Geschäftsmodell.

    Sowas gibt es bereits. Es gibt virtuelle Büros und so manch einen ... "geführten" Briefkasten, der als ladungsfähig durchgeht. Das sind allerdings laufende Kosten, die je nach Anbieter nicht gerade niedrig sind.


    Hab davon aber keenen Plan.

    Ich möchte kurz die Impressumspflicht anschneiden, da mich das Thema seit einigen Tagen beschäftigt. Bei Geschäftlichen Seiten ist es meiner kenntnis nach Pflicht ein Impressum einzurichten, sprich wenn ein YouTuber Geld verdient, sowie bei Meinungs machenden Seiten. Bei YouTubern die kein Geld verdienen ist es aktuell soweit ich weiß so dass diese auch Name & Anschrift niederlegen müssen laut dem Telemediengesetz. Bitte korregiert mich wenn ich schwachsinn erzähle, und informiert euch bitte gegebenfalls nochmal, ich bin was solche kenntnisse angeht immer etwas löchrig.

    Ich halte mich mal kurz. Bedeutsam sind § 5 TMG und § 55 RStV. Laut § 55 RStV besteht eine eingeschränkte Impressumspflicht, sofern du Telemedien anbietest, die nicht ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dient. Du wirst die Videos nicht exklusiv für eine auserwählte Gruppe machen und die Allgemeinheit hat Zugriff, also fällst du darunter und müsstest schon mal mindestens Namen und Anschrift angeben.


    Die Impressumspflicht von § 5 TMG spricht von geschäftsmäßigen, in der Regel gegen Entgeld angebotenen Telemedien. Meines Wissens nach ist die Definition von "geschäftsmäßig" und "in der Regel gegen Entgeld" relativ weitläufig, sodass auch YouTube-Videos darunter fallen müssten. Aber da habe ich gerade die Begründung nicht im Kopf. Da wäre dann neben Anschrift und Name auch E-Mail nötig.


    Anders gesagt ... ja, es existiert eine Impressumspflicht.

    Ich trete einem Netzwerk bei und gebe deren Impressum an:
    Was aktuell keine Option ist, ich denke es wird sich kein Seriöses Netzwerk finden lassen, welches einen 465 Abonnenten Kanal aufnimmt.

    Für den Ansatz muss es nicht das beste Netzwerk sein.

    Was haltet ihr von dem Thema, und was werdet ihr machen?

    Nichts. Von Abmahnungen gegen kleinere YouTuber wegen eines fehlenden Impressums habe ich bislang nicht gehört.

    Das finde ich bei Apple nämlich bereits besser gelöst. Da die Hardware immer von Apple kommt und man das Betriebssystem kostenlos dazu bekommt und nicht einzeln kaufen kann, kann man bei Apple nichts falsch machen. Bei Windows ist es sehr unsicher. Ich finde es viel schöner, wenn ich in den Laden gehe, einen Mac kaufe und Plug & Use habe. Und nicht von 10 Firmen, sondern von einer. Denn Mac verwendet auch eigene Tastatur und "Maus"-Ding, mit welchem man weiß, dass es funktionieren wird.

    Ich bevorzuge es, meinen PC so zusammenzustellen wie ich es will - mit exakt den Teilen, die ich mir herausgesucht habe. Diese Freiheit habe ich bei einem PC, bei einem Mac nicht. Mal davon abgesehen, dass du da zwei Sachen vergisst:

    • "Kostenlos" würde ich das Betriebssystem nicht nennen. Es ist Bestandteil des hirnrissig hohen Anschaffungspreises.
    • Es steht dir frei, einen Komplett-PC incl. Monitor, Maus und Tastatur zu kaufen. Den gibt es auch in diversen Läden und die Verwendung ist dann ebenfalls Plug & Play.

    Kommen wir nun zum UI. Ich finde dass UI bei beiden nicht perfekt gelöst, da ich bei beiden oft Dinge suchen muss.

    Dafür, dass du die UI nicht beherrscht, kann keines der beiden Systeme etwas. Mal davon abgesehen, dass das meist nur ne Gewohnheits- oder Geschmacksfrage ist.

    Kann man natürlich allgemein als Argument nennen, ist aber bei der Kaufentscheidung eines PCs mit Windows nicht besser: Während du bei Mac einmal viel zu viel draufzahlst, musst du bei einem Windows-PC für die einzelnen Teile weniger drauf zahlen. Das summiert sich und man kommt auf dasselbe Ergebnis.

    Äh ... nein? Würde mich zumindest sehr überraschen.

    Mir ist an der Stelle durch @Game8 wieder eingefallen, was ich vergessen hatte: Vorinstallierte Programme. Bei Windows muss man für Word, Excel und Power Point draufzahlen, bei Mac gibts ne kostenlose Alternative.

    Ein DAU kauft sich einen Komplett-PC, und was ist da oft vorinstalliert oder auswählbar? Richtig, eine Office-Software. Selbst wenn es nur ne Testversion sein sollte und man dazu "genötigt wird", sich die Software zu kaufen, dann ist man mit dem zusätzlichen Preis trotzdem noch deutlich unter'm Mac.


    Wer sich keinen Komplett-PC holt, den schätze ich als ... "Erfahren" genug ein, um Google benutzen zu können.


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    Für mich ist ein Mac nichts. Subjektiv gesehen halber Gegenwert bei fünffachem Preis hört sich nach einem schlechten Deal an.